Autor: Harald Wendler

  • Soziales in NRW künftig nur Nebensache?

    Soziales in NRW künftig nur Nebensache?

    Jene NRW-Bürger, die ohnehin schon nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, müssen damit rechnen, dass ihnen in Zukunft ein noch rauerer Wind entgegenweht.
    Das befürchtet der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen angesichts des Koalitionsvertrags, über den CDU und FDP bis zum Wochenende abstimmen wollen. „Es ist kein gutes Zeichen, wenn die Sozialpolitik weder in einem eigenen Kapitel erläutert, noch als Kabinettsaufgabe genannt wird“, so der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge. „Insgesamt haben sich die Regierungspartner eher auf unverbindliche Formulierungen geeinigt, anstatt konkrete Lösungen zu präsentieren – beispielsweise für die wirksame Bekämpfung von Armut.“

    Besonders kritisch sieht der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen das angekündigte Moratorium für die Landesbauordnung. „Mit der Novelle dieses Regelwerks hatte unser Bundesland bislang eine Vorreiterrolle inne. Wenn die darin vereinbarten Verbesserungen für behinderten- und seniorengerechtes Wohnen nun ausgesetzt werden, wirft das die Betroffenen in NRW um Jahre zurück“, macht Vöge deutlich. „Wir hoffen daher, an die konstruktive Zusammenarbeit mit den bisherigen Fraktionen anknüpfen und unsere Expertise bei den anstehenden Gesprächen einbringen zu können. Zumal das selbstbestimmte Leben in den eigenen vier Wänden aus unserer Sicht ebenso wichtig ist wie das Versprechen barrierefreier Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken, das wir ausdrücklich begrüßen.“

    Mit der Förderung der hausärztlichen Versorgung gerade im ländlichen Raum soll einer weiteren Kernforderung des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen entsprochen werden. Weniger positiv fällt das Fazit des Vorsitzenden bezüglich der Pläne der Koalitionspartner im Bereich der Pflege aus: „Die bestehenden Gesetze dürfen auf keinen Fall nur im Hinblick auf eine Benachteiligung stationärer Einrichtungen überarbeitet werden. Vielmehr muss stets der Mensch im Mittelpunkt stehen“, betont Vöge. „Deshalb reichen auch die Absichtserklärungen zur Entlastung pflegender Angehöriger bei Weitem nicht aus: Sie sind der größte Pflegedienst der Nation und müssen entsprechend gestärkt werden!“

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  • Machen Sie mit bei „Kettenreaktion Tihange“ – Stadt Mönchengladbach beteiligt sich

    Machen Sie mit bei „Kettenreaktion Tihange“ – Stadt Mönchengladbach beteiligt sich

    Am Sonntag, 25. Juni gibt es eine Protestaktion gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke unter anderem in Tihange. Jeder kann bei der „Kettenreaktion Tihange“ mitmachen!

    Mit einer Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen möchte ein Aktionsbündnis die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 einfordern. Auch die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich daran. Der Oberbürgermeister, Mitglieder des Umweltausschusses und auch Mitarbeiter der Verwaltung schließen sich der „Kettenreaktion Tihange“ an.

    Dabei sollen sich alle Beteiligten am Sonntag, 25. Juni, zu einer tri-nationalen 90 Kilometer langen Menschenkette zusammenschließen.

    Für alle Einwohner von Mönchengladbach ist hierfür ein Streckenabschnitt in der Belgischen Gemeinde Saint-Nicolas, direkt bei Lüttich, vorgesehen. Hier wird sich auch ein Großteil der offiziellen Vertreter der Stadt positionieren. Die genauen Koordinaten sind unter https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/streckenzuordnung/ zu finden.

    Auf der Homepage finden sich auch Gruppen, denen man sich an diesem Tag anschließen und bei denen sich eine Mitfahrgelegenheit bieten könnte.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hofft auf viele Unterstützer aus Mönchengladbach: „Wir teilen die Sorge der Bevölkerung um die Risiken, die von dem Weiterbetrieb des Atomkraftwerks in Tihange ausgehen. Dem wollen wir auch durch die Teilnahme bei der Aktion Ausdruck verleihen. Doch je mehr teilnehmen umso mehr Kraft wird natürlich von diesem Protest ausgehen können. Deswegen freue ich mich über jeden, der die Aktion mit unterstützt.“

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  • Verkaufsoffener Sonntag per Ratsbeschluss und Geschäfte bleiben doch geschlossen

    Verkaufsoffener Sonntag per Ratsbeschluss und Geschäfte bleiben doch geschlossen

    „Es ist der 2. Juli, die Radler der „Tour“ kurven durch ein hermetisch abgeriegeltes Mönchengladbach.
    Menschenmassen spazieren mit ihren Taschen die Hindenburgstraße hinauf und herunter, wollen an diesem verkaufsoffenen Sonntag einkaufen.“

    Soweit die Planung unserer Politiker, beschlossen mit der Ratsmehrheit von CDU/SPD. Gegen den erklärten Willen etlicher Einzelhändler, gegen die Erklärungen und Forderungen des Citymanagements, gegen jede Vernunft.
    Angebliche „Signale“ pro Geschäftsöffnung aus der Händlerriege sind wohl fehlinterpretiert worden oder reines Wunschdenken. Die Geschäftsinhaber wollen nicht öffnen, eine Pflicht dazu gibt es nicht.
    Unsere Mehrheitspolitiker wollten schlauer sein und demonstrierten ihre „Möglichkeiten“ mit einer katastrophalen Sturheit. Das Desaster ist perfekt.
    Einen Ausweg gibt es dann doch noch, im Hauptausschuss in der nächsten Woche müßte sich eine Mehrheit finden, die den Ratsbeschluss neutralisiert, heißt: kein verkaufsoffener Sonntag in Mönchengladbach.
    Wer dann unzufrieden ist mit dieser Lösung, es wird viele geben die eine solche Lösung doof finden, kann sich immerhin auf´s Zuschauen der Radler konzentrieren oder besser gleich zu Hause bleiben und das Spektakel im Fernsehen anschauen. Damit umgeht man das Verkehrschaos ob der Absperrungen in Mönchengladbach.
    Die FDP-Fraktion hat einen zielgerichteten politischen Antrag eingereicht, dieser sollte zustimmend behandelt werden. Den sicherlich vorhandenen Image-Schaden sollten die Protagonisten in Stille aufarbeiten.

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  • Neue Landesregierung in NRW: Koalitionsvertrag enttäuschend für Fluglärmbetroffene

    Neue Landesregierung in NRW: Koalitionsvertrag enttäuschend für Fluglärmbetroffene

    Statement von Helmut Breidenbach, Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF):

    „Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP in NRW ist enttäuschend für Fluglärmbetroffene.
    Wirksamer Lärmschutz wird im Vertrag nicht angestrebt und wirtschaftlichen Interessen untergeordnet.
    Dort, wo der Fluglärmschutz von der Koalition angesprochen wird, sind die Handlungsmöglichkeiten des Landes auch noch beschränkt. So obliegt die Festlegung der Höhe und der Spreizung der lärmabhängigen Start- und Landeentgelte in erster Linie den Flughäfen in Verhandlungen mit den Fluggesellschaften. Auch die Durchsetzung lärmmindernder Flugverfahren fällt nicht in die Kompetenz des Landes.

    Die lange Dauer der heutigen Genehmigungsverfahren ist vor allem der geringen Transparenz der Planungsverfahren, der mangelnden Beteiligung der Betroffenen bis hin zu deren Täuschung geschuldet und mündet deswegen oft in Gerichtsverfahren. Reine Beschleunigungsverfahren, wie sie der Koalitionsvertrag vorsieht, bringen ohne Beseitigung dieser Ursachen nichts, verschärfen möglicherweise sogar die Konflikte und erreichen damit das Gegenteil.
    Eine Regelung, dass Umweltgutachten nicht nur fünf Jahre, sondern für die Dauer des gesamten Planungs- und Genehmigungsprozesses gültig sein sollen, untergräbt außerdem den Grundsatz, dass in eine vernünftige Abwägung auch neue Umwelterkenntnisse gehören.

    In entscheidenden landespolitischen Fragen bleiben CDU und FDP hingegen eine Position schuldig, so zum Beispiel bei der beantragten Kapazitätserweiterung am Flughafen Düsseldorf und beim nächtlichen Passagierflugverbot am Flughafen Köln/Bonn. Unklar bleibt auch, ob die Landesregierung die Linie von SPD und Grünen zur baldigen Schließung des Flughafens Essen/Mülheim weiter verfolgt.

    CDU und FDP versäumen auch ein Bekenntnis zu einem neuen NRW-Luftverkehrskonzept, obwohl sie in den letzten Jahren die Vorgängerregierung regelmäßig wegen einer fehlenden Überarbeitung der letzten NRW- Luftverkehrskonzeption aus dem Jahr 2000 kritisiert haben.
    Stattdessen weist der Vertrag auf ein Papier des Bundesverkehrsministers hin, der daran gescheitert ist, ein mit den anderen Ministerien abgestimmtes Luftverkehrskonzept der Bundesregierung zu erstellen. Beschrieben werden dort vorwiegend Förderungsmaßnahmen der Luftverkehrswirtschaft – nahezu völlig ausgeblendet ist der Umweltschutz.
    Umweltpolitisch kontraproduktiv ist auch die geforderte Abschaffung der Luftverkehrssteuer.
    Diese Steuer sorgt für einen wichtigen Beitrag gegen die steuerliche Privilegierung des Flugverkehrs, der von Mineralöl- und Ökosteuer befreit ist.“

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  • Hephata-Berufskolleg feiert 25. Jubiläum

    Hephata-Berufskolleg feiert 25. Jubiläum

    Am Freitag, dem 30. Juni 2017 feiert das Hephata-Berufskolleg – Schwalmstraße 206, Mönchengladbach – sein 25. Jubiläum um 10.00 Uhr mit einer Feierstunde und ab 13.00 Uhr mit einem bunten Schulfest auf dem Schulgelände.

    Das Jubiläum steht unter dem Thema: Menschen. Bilden. Zukunft.
    In der Feierstunde wird unter anderen Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ein Grußwort sprechen, denn das Berufskolleg mit seinen 400 Studierenden und Schülern ist eine der größten Fachschulen für Heilerziehungspflege nicht nur in Mönchengladbach sondern in ganz NRW.

    Neben dem Bildungsgang Heilerziehungspflege werden auch angeboten die Bildungsgänge Sozialpädagogik (Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin) und Sozialassistenz mit Schwerpunkt Heilerziehung. Diese Fachschulausbildungen sind praxisintegriert und die Studierenden haben ihre Praktikumsstellen bei unterschiedlichsten Trägern verteilt über den Aachener Raum, den linken Niederrhein, bis ins Ruhrgebiet und ins Bergische Land.

    Im Rahmen der Feierstunde wird auch die derzeitige Schulleiterin, Diplom-Psychologin Annette Recker-Metz (63), nach fast 25jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet.

    Ihr designierter Nachfolger Karsten Bron (41) sieht im Schulfest ab 13.00 Uhr „eine tolle Gelegenheit gemeinsam mit interessierten Besuchern aber auch mit vielen Ehemalligen zurück zu blicken, zu feiern und sich über Perspektiven der beruflichen Bildung in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung auszutauschen.“

    Die Wurzeln des Hephata-Berufskolleg liegen in einem Weiterbildungsangebot für Mitarbeitende, das die Stiftung Hephata (damals noch Evangelische Bildung- und Pflegeanstalt Hephata) in den 1970 Jahren ins Leben gerufen hatte. 1992 erfolgte die staatliche Genehmigung und Anerkennung der Bildungungsgänge der Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungshilfe.

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  • Achtung! falsche Polizisten unterwegs

    Achtung! falsche Polizisten unterwegs

    Heute Vormittag hat eine 73-jährige Frau aus Lürrip einen Anruf von einer männlichen Person erhalten, die sich als Polizeibeamter ausgab.

    Der Anrufer erklärte, dass bei ihr eingebrochen werden soll. Die Polizei habe ihre Adresse und ihren Namen in einem Notizbuch eines festgenommenen Einbrechers feststellen können. Der Anrufer riet der Dame, dass sie ihre Wertsachen der Polizei übergeben soll, um diese zu sichern.

    Der Seniorin kam diese Verfahrensweise komisch vor und sie informierte über den Polizeinotruf die „richtige“ Polizei. Das Auftreten von „falschen“ Polizisten ist eine dreiste Masche. Die Polizei würde so niemals vorgehen. Sollten Sie solch einen Anruf erhalten, lassen Sie sich auf nichts ein und informieren Sie über den

    Heute Vormittag hat eine 73-jährige Frau aus Lürrip einen Anruf von einer männlichen Person erhalten, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer erklärte, dass bei ihr eingebrochen werden soll. Die Polizei habe ihre Adresse und ihren Namen in einem Notizbuch eines festgenommenen Einbrechers feststellen können. Der Anrufer riet der Dame, dass sie ihre Wertsachen der Polizei übergeben soll, um diese zu sichern. Der Seniorin kam diese Verfahrensweise komisch vor und sie informierte über den Polizeinotruf die „richtige“ Polizei.
    Das Auftreten von „falschen“ Polizisten ist eine dreiste Masche. Die Polizei würde so niemals vorgehen. Sollten Sie solch einen Anruf erhalten, lassen Sie sich auf nichts ein und informieren Sie über den Notruf 110 die Polizei. die Polizei.

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  • Richtiges Verhalten bei Hitze – Das städtische Gesundheitsamt informiert

    Für gesunde Erwachsene gibt es in Deutschland auch bei längeren Hitzeperioden bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und angepasster Nahrungsaufnahme keine gesundheitlichen Gefahren. Ältere Personen und kranke Menschen können aber durch Hitze in Gefahrensituationen geraten. Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach rät deshalb, sich bei Hitzewarnungen entsprechend zu verhalten – vor allem, wenn ein erhöhtes persönliches Risiko besteht.

    Welche Gesundheitsrisiken entstehen bei großer Hitze?
    Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folge sein.

    Diese Warnzeichen des Körpers sollten Sie daher ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, ein ungewohntes Unruhegefühl.

    Ein erhöhtes Risiko besteht für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Krankheit, behinderte Menschen oder chronisch kranke Personen, besonders bei Herzkrankheit oder Bluthochdruck, und vor allem für ältere, pflegebedürftige Menschen.

    Hitzschlag – eine ernste Gefahr
    Ein Hitzschlag entsteht, wenn der Organismus wegen der hohen Außentemperaturen mehr Wärme aufnimmt als er wieder an die Umgebung abgeben kann. So gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Zeichen eines Hitzschlags sind:

    Eine ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, sowie eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich! Verständigen Sie sofort einen Arzt! Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort. Wenn noch keine Bewusstseinseintrübung vorliegt, geben Sie ihr zu trinken. Lockern Sie enge Bekleidung, machen Sie kühle und feuchte Umschläge, sorgen Sie für Luftzug!

    Was können Sie bei hohen Temperaturen tun?
    – Passen Sie den Tagesablauf der Hitze an: Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden.

    – Vermeiden Sie körperliche Belastungen und auch Sport. Wenn Sie körperlich arbeiten müssen, trinken Sie pro Stunde zwei bis vier Glas eines kühlen, alkoholfreien Getränks.

    – Bleiben Sie draußen nach Möglichkeit im Schatten.

    – Tragen Sie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.

    – Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher.

    – Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit.

    – Trinken Sie reichlich alkoholfreie Getränke – auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft, Früchtetee.

    – Meiden Sie Getränke mit Alkohol, Koffein oder viel Zucker – sie können den Körper austrocknen.

    – Meiden Sie sehr kalte Getränke – sie können zu Magenbeschwerden führen.

    – Essen Sie möglichst verteilt über den Tag mehrere kleine, leichte Mahlzeiten.

    – Bleiben Sie in einem möglichst kühlen Raum.

    – Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie die Räume tagsüber mit Rollläden und Vorhängen ab.

    – Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad.

    – Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle).

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  • Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    „Ich bin unglaublich dankbar für die Gelegenheit, hier in Amerika zu sein“, schreibt die Mönchengladbacher Schülerin Paula Brocher über ihr Austauschjahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP). „Auch jetzt besteht wieder die Möglichkeit, sich für dieses gemeinsame Programm vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress zu bewerben. Neben Schülerinnen und Schülern können auch junge Berufstätige an dem einjährigen Austausch teilnehmen“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    „Idee des Programms ist es, ein Netzwerk persönlicher Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland zu festigen und unterschiedliche Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Mitbetreut werden sie dabei von den Abgeordneten“, sagt Yüksel, die selbst die Patenschaft für Austauschschülerin Paula übernommen hat.

    „Es ist gut und wichtig, dass die Möglichkeit zur Teilnahme nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Denn wer mit seiner Bewerbung erfolgreich ist, erhält ein Stipendium, das neben den Reise- und Programmkosten auch die notwendigen Versicherungskosten übernimmt“, betont Yüksel.

    Schülerinnen und Schüler müssen zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige und Auszubildende müssen ihre Ausbildung abgeschlossen haben und höchstens 24 Jahre alt sein (Stichtag: 31. Juli 2018). Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017.
    Weitere Informationen zum Programm und der Bewerbung finden sich unter: www.bundestag.de/ppp.

    Amerikanische Stipendiatinnen und Stipendiaten verbringen gleichzeitig ihr Auslandsjahr in Gastfamilien in Deutschland und besuchen ebenfalls Schulen oder leisten ein Praktikum in einem deutschen Betrieb.
    Wer sich dafür als Gastfamilie bewerben möchte, findet weitere Informationen unter: www.bundestag.de/ppp.

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  • Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Mönchengladbach, Krefeld/Viersen und dem Rhein-Kreis Neuss von Altersarmut bedroht

    Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Mönchengladbach, Krefeld/Viersen und dem Rhein-Kreis Neuss von Altersarmut bedroht

    Kann unsere Gesellschaft sich das leisten?
    40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Düsseldorf (u. auch der Rhein-Kreis Neuss/Mönchengladbach/Krefeld/Viersen) beziehen ein Bruttoeinkommen von unter 2.500 Euro. Bundesweit sind es 44 Prozent.
    Das geht aus einer Datenauswertung des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hervor.
    Rechnet man zu den Gesamtzahlen auch noch die 190.000 Minijobber in der Region Düsseldorf hinzu, verdienen rund 46% Prozent aller Beschäftigten weniger als 2.500 Euro brutto. Darunter fallen auch alle diejenigen, die nicht mehr als den gesetzlichen Mindestlohn und damit nur 1.450 Euro brutto im Monat verdienen. Sie erzielen damit keinen eigenen Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung.
    „Vor allem der wachsende Niedriglohnsektor hat eine negative Wirkung auf das Lohnniveau und folglich auf die Rentenerwartung“, sagte Dominik Kofent, Bezirksgeschäftsführer im ver.di Bezirk Linker Niederrhein .

    Bei einem bereits heute umgesetzten Rentenniveau von nur noch 43 Prozent, das 2030 gesetzlich droht, würden weite Teile der Verdienstgruppe unterhalb von 2.500 Euro bei der Rente auf oder nah an das Grundsicherungsniveau kommen, trotz 45 Beitragsjahren. „Diese Rentenerwartungen sind armutsgefährdend für weite Teile der Bevölkerung, auch der Mittelschichten. Diejenigen, die nur auf 40 oder gar 30 Beitragsjahre kommen, und das sind wegen der Erziehungszeiten vor allem Frauen, rutschen definitiv auf Hartz-IV-Niveau“, warnt Dominik Kofent.

    In der Region Düsseldorf bedeutet das für Rentnerinnen und Rentner im Jahr 2030 nach beispielsweise 40 Beitragsjahren, dass 337Tsd. Menschen (oder 21,9% der Rentenbezieher) mit unter 600€ Rente rechnen müssen. Auf 39% steigt die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die unter 800€ beziehen werden und 18,1% kommen dann aus der Gruppe 800 bis 1000€ hinzu. Nur eine Minderheit von ca. 17,8% der Rentnerinnen und Rentner kann 2030 nach heutigem Wert mit einer Rente von 1500€ und mehr rechnen.

    Aus den bundesweit ermittelten Zahlen geht hervor, dass 62 Prozent der Frauen im Westen und 68 Prozent der Frauen im Osten weniger als 27.500 Euro im Jahr verdienen und damit, auch wenn sie 45 Jahre lang einzahlen, nah an oder unter die Grundsicherungsgrenze rutschen würden. „Da droht millionenfache Altersarmut, wenn es keinen Kurswechsel in der Rentenpolitik gibt“, so der Vorwurf des Gewerkschafters. Dass eine andere Politik möglich sei, zeige ein Blick über die Grenze: Österreich habe in den 2000er Jahren die Teilprivatisierung der Rente nicht mitgemacht. „Statt die Bevölkerung zum Riestern aufzufordern, hat die österreichische Politik die gesetzliche Rente ausgebaut“, sagt Kofent. Das Ergebnis: Die gesetzliche Rente ist im Durchschnitt über 500 Euro höher als in Deutschland. „Eine andere Rentenpolitik ist möglich. Auch bei uns. Es braucht aber den politischen Willen dazu“.

    Während SPD, GRÜNE und Linke Änderungen des Rentenkurses vorsähen, gehe die Union mit einem „Weiter so!“ in die neue Legislaturperiode. „Die Union nimmt damit billigend in Kauf, dass das Rentenniveau auf 43 Prozent sinkt, bei freiem Fall nach 2030“, so Kofent weiter. „Das ist verantwortungslos! Mit einem „Weiter so!“ in der Rentenpolitik droht eine Delegitimierung des gesetzlichen Rentensystems. Deshalb brauchen wir einen Kurswechsel“.

    Nötig seien die Stabilisierung der Rente auf dem jetzigen Niveau von 48 Prozent und eine schrittweise Anhebung auf etwa 50 Prozent. Wer nicht wolle, dass das Rentensystem zerbreche, müsse zudem den Bundeszuschuss in die Rentenkasse erhöhen und die Tarifbindung in Deutschland stärken. „Langfristig führen nur auskömmliche Löhne zu auskömmlichen Renten. Deshalb muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass die Tarifflucht der letzten Jahre aufhört. Sie darf sich für Unternehmen nicht mehr rechnen“, forderte Kofent.

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  • Repair Cafe 2017 im Paritätischen Zentrum – sinnvolle Alternative zur Tour-Durchfahrt

    Repair Cafe 2017 im Paritätischen Zentrum – sinnvolle Alternative zur Tour-Durchfahrt

    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Wegwerfen? Denkste!

    Sinead J. Kleikamp und Verena Kell vom Nachbarschaftsprojekt PariSozial und Ehrenamtliche organisieren am Sonntag den 2. Juli das erste Repair Café in Mönchengladbach Rheydt.

    Im Paritätischen in der Friedhofstraße 39 dreht sich am 2. Juli alles ums Reparieren.
    Zwischen 12.00 – 16.00 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Reparateur/-innen zur Verfügung, um kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden.

    Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Fahrräder, Spielzeug, … alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt! Die Fachleute im Repair Café kennen fast immer eine Lösung.
    Indem sie Werbung fürs Reparieren macht, möchte das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. “Das ist sehr notwendig”, findet Sinead Kleikamp, “in Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider ist das Reparieren für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich. Mit dem Repair Café wollen wir neue Möglichkeiten eröffnen.“
    Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder miteinander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Sinead Kleikamp „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen. Es werden auch noch Helfer/-innen und Werkzeug gesucht.“
    Sinead Kleikamp weist ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spaß macht und oft ganz einfach ist.“

    Das Konzept Repair Café ist 2009 in Amsterdam entstanden. Es ist eine Initiative von Martine Postma, damals
    Journalistin und Publizistin. Sie gründete 2010 die Stiftung „Stichting Repair Café“ (siehe Repaircafe.org). Diese
    Stiftung unterstützt örtliche Gruppen weltweit, die ihr eigenes Repair Café beginnen wollen. Vor drei Jahren wurde
    das Repair Café MG auf Initiative des AStAs der Hochschule im LAKUM an der Richard-Wagner-Straße eröffnet. In
    diesem Sommer erfolgte der Orts- und Trägerwechsel zum Paritätischen Zentrum an der Friedhofstraße 39 in
    Rheydt.
    Das Nachbarschaftsprojekt will nach dem 2.Juli regelmäßig mit Ehrenamtlichen ein Repair Café in MG-Rheydt organisieren. Die nächsten Termine sind 3.9 und 5.11 von 12-16. Uhr

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  • GroKo-Berlin: 85.000 behinderte Menschen dürfen weiterhin nicht wählen

    GroKo-Berlin: 85.000 behinderte Menschen dürfen weiterhin nicht wählen

    Union und SPD haben heute im Innenausschuss die Debatte und Beschlussfassung über den gemeinsamen Gesetzentwurf der Opposition zur „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht“ von der Tagesordnung abgesetzt.

    Dazu erklärt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

    „Der Bundestag befasst sich seit mehr als fünf Jahren mit den willkürlichen Wahlrechtsausschlüssen behinderter Menschen. Es wurde eine Studie zum Thema durchgeführt, mit deutlichen Ergebnissen. Die Bundesregierung hat öffentliche Veranstaltungen zum Wahlrechtsausschluss gemacht. Die Behindertenbeauftragte setzt sich dafür ein, dass alle behinderten Menschen wählen dürfen. In zwei Bundesländern gibt es bereits Erfahrungen mit einer entsprechenden Wahlrechtsänderung. Und jetzt verhindern Union und SPD die Abstimmung zum Thema im Bundestag, weil sie angeblich noch Beratungsbedarf haben. Eine schlechtere Ausrede habe ich selten gehört!“

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  • Informationsangebot zum Polizeiberuf

    Informationsangebot zum Polizeiberuf

    Am kommenden Montag wird die Einstellungsberaterin der Polizei Mönchengladbach, PHK`in Tina Giunta, im Rahmen der Berufsmesse „Check In Berufsweg 2017“ über den Polizeiberuf aufklären.

    Interessierte junge Leute haben die Möglichkeit, sich in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr an einem Informationsstand in den Räumen des BIZ bei der Agentur für Arbeit auf der Lürriper Straße 56 in 41065 Mönchengladbach über die Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildung und Werdegang bei der Polizei NRW zu informieren.

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  • Sonder-Kinderkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker

    Sonder-Kinderkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker

    „Höher, schneller, weiter … – Was Sportler können, das können meine Niederrheinischen Sinfoniker schon lange“, denkt sich Kobold Kiko im Sonder-Kinderkonzert am Samstag, 1. Juli um 14 Uhr im Theater Mönchengladbach und ruft sogleich zu den Orchesterwettspielen 2017 auf. Einen Sportplatz mit Tartanbahn, Weitsprungkasten und Hürden braucht er dazu nicht. Den Musikern und ihm reichen der Theatersaal und ihre Instrumente vollkommen aus.

    Welche Wettkampfdisziplinen sich Kiko wohl ausgedacht hat? Schiedsrichter des Spektakels ist Gast-Dirigent Francesco Savignano, der reichlich Medaillen für die Sieger in seiner Notentasche mitgebracht hat. Und auch das Publikum ist immer wieder gefordert: als Jury bei kniffligen Entscheidungen.

    Dieses Kinderkonzert wird außerhalb der Abo-Reihe gespielt. Alle Karten sind im freien Verkauf erhältlich. Im Anschluss an das Konzert findet der zweite Mönchengladbacher Kulturmarkt statt, so dass es nach dem Konzert noch viel im Theater und um das Theater herum zu erleben gibt.

    Das Kinderkonzert richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

    Konzertkarten sind erhältlich: an der Theaterkasse, Tel.: 02166/6151-100, theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de, online unter www.theater-kr-mg.de sowie am Konzerttag an der Tageskasse.

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  • Ensemblia 2017: Lesung im Haus Erholung

    Ensemblia 2017: Lesung im Haus Erholung

    Am Finaltag lädt die Ensemblia 2017 noch einmal zu einer Lesung ein: Am Sonntag, dem 25. Juni um 16 Uhr werden Dagmar Geppert und Rupert Seidl im Gewölbekeller des Haus Erholung, (Johann-Peter-Boelling-Platz 1, 41061 Mönchengladbach) aus Gedichten von William Carlos Williams lesen.

    Der amerikanische Lyriker und Erzähler (1883-1963) verbrachte fast sein ganzes Leben in seiner Geburtsstadt Rutherford, einer Kleinstadt in unmittelbarer Nähe von New York. Befreundet mit Ezra Pound, T. S. Eliot und James Joyce, bekannt mit Gertrude Stein und vielen großen Poeten seiner Zeit lebte er ein äußerlich zurückgezogenes Leben als praktizierender Arzt und Familienvater in seiner Geburtsstadt. Von seinen Zeitgenossen erst sehr spät anerkannt, wurde er zum geistigen Vater der Dichter der Beat Generation. Dagmar Geppert und Rupert Seidl, Schauspieler im Ensemble des Theaters an der Ruhr, lesen auf Deutsch und Englisch aus seinen Gedichten.

     

    Der Eintritt ist frei.

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  • In diesem Jahr fehlen mehr als 1.000 Kitaplätze

    In diesem Jahr fehlen mehr als 1.000 Kitaplätze

    Die Versorgungslage bei Kitaplätzen hat sich dramatisch zugespitzt – zum Nachteil von Tausenden junger Familien in der Stadt.

    Dazu erklärte Dr. Gerd Brenner, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses:
    „Da ist es ein Lichtblick, dass die Verwaltung erstmals ein Ausbaukonzept mit einem Planungshorizont von fünf Jahren vorlegt. Bisher wurde immer auf Sicht gefahren: Jahrelang wurden der Politik nur Planungsdaten für das jeweilige Folgejahr vorgelegt. Jetzt hat die Verwaltung dankenswerterweise Pflöcke eingeschlagen, um die die Politik nun nicht mehr herumkommt:
    Die Prognosedaten sind – bei allen unvermeidlichen Unwägbarkeiten – solide gerechnet und machen klar, dass in Mönchengladbach im Planungszeitraum von fünf Jahren über 30 Kitas neu gebaut oder ausgebaut werden müssen.

    Es gibt einen weiteren Knackpunkt beim Zubau von Kitas: die fehlenden Grundstücksflächen vor allem in den Stadtkernen. Hier halten die Grünen schnelle Schwerpunktsetzungen zugunsten von Kitas für notwendig.
    Ddazu müssten auch der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung und die EWMG Kitas als Priorität der Stadt anerkennen und schnell planerisch umsetzen.

    Eine Alternative gibt es nicht: Die Eltern haben einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für ihr Kind. Und ich füge hinzu: Kitas sind als Stätten frühkindlicher Bildung ein sehr wichtiger erster Baustein in der Bildungskette. Da geht es keineswegs nur ums Geld, sondern in erster Linie um die Zukunft unserer Stadtgesellschaft.

    Aber ohne Finanzmittel lässt sich das System nun mal nicht ausbauen. Alle Fraktionen stehen bei den Haushaltsberatungen in diesem und in den kommenden Jahren vor ganz großen Herausforderungen. Denn die laufenden Kosten von Kitas, z.B. die Kosten für Personal oder Transfers an die Freien Träger, müssen etwa zur Hälfte aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. In der Endausbaustufe werden pro Jahr mehr als 16 Mio. Euro zusätzlich aufzubringen sein.

    Das wird der Groko, die mit dem vielen Geld eigentlich anderes vorhat, nicht leicht fallen. Allerdings sind die Fraktionen im Rat und seinen Ausschüssen in der politischen Verantwortung für die Prioritäten, die sie setzen. Und wer wollte argumentieren, dass der Kita-Ausbau angesichts der vorgelegten Planungsdaten keine Priorität haben sollte?“

    Die Einschätzung der Grünen ist: Die von der Verwaltung vorgelegte Ausbauplanung für den Zeitraum von fünf Jahren ist insgesamt solide, aber viel zu zögerlich. Tausende von Eltern brauchen den Kitaplatz für ihr Kind jetzt und nicht erst in fünf Jahren.

    Deshalb beantragte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die Schwerpunkte des Ausbaus nicht erst in vier oder fünf Jahren vorzusehen, sondern zeitnah. Sonst muten wir immer mehr jungen Familien in der Stadt jahrelange Hängepartien zu, die ihre beruflichen Tätigkeiten und auch ihre finanzielle Basis gefährden.

    Außer zur Sicherstellung des Rechtsanspruchs der Eltern ist ein möglichst zügiger Ausbau der Kitas auch deswegen notwendig, weil die starken Überbelegungen der Einrichtungen mit allen negativen Folgen für Kinder und Personal endlich zurückgeführt werden müssen. Die Grünen beantragten außerdem, dass die Stadt – neben den Freien Trägern – auch selbst in die Verantwortung geht und für einige der neu zu errichtenden Kitas die Trägerschaft selbst übernimmt.

    Ein schneller Ausbau ist nach Meinung der Grünen nur mit vereinten Kräften zu schaffen. Für den Fall, dass die Freien Träger in der Stadt das Risiko der Trägerschaft nicht für alle neuen Kitas übernehmen wollen, soll die Stadt nach dem Antrag der Grünen außerdem verpflichtet werden, auch diese Trägerschaften zu übernehmen, damit der Ausbau nicht verzögert wird.

    Es gibt einen weiteren Knackpunkt beim Zubau von Kitas: die fehlenden Gemeinbedarfsflächen vor allem in den Stadtkernen. Auch hier halten die Grünen schnelle Schwerpunktsetzungen zugunsten von Kitas für notwendig; dazu müssten auch der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung und die EWMG Kitas als Priorität der Stadt anerkennen und schnell planerisch umsetzen.

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  • Nur mit Genehmigung

    Nur mit Genehmigung

    „Veröffentlichungen, auch auszugsweise, sind nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.“

    Diesen Rechtsgrundsatz sollten sich unsere Politiker aller Parteien  merken, sobald sie über den Rahmenplan Abteiberg sprechen, aus ihm berichten oder in eigenen Publikationen daraus zitieren möchten.
    Sie, die Politiker haben diesen Rahmenplan zwar per Ratsbeschluss in 2014 bei der Verwaltung beauftragt, der Oberbürgermeister, Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt, sehen das „Werk“ als umfassend schützenswert an.
    Wohl deshalb ist der obige Satz in das Impressum des Rahmenplanes Abteiberg aufgenommen worden.
    Nun gut, betrachten wir es als ein weiteres theoretisches Kunstwerk, als Basis für das zukünftige Denkmal Abteiberg.

    Übrigens: der Bauausschuss wird sich am Dienstag, 20.06.2017, in seiner Sitzung ausführlich damit befassen. Diese Sitzung ist so öffentlich wie der Rahmenplan Abteiberg.

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  • 2. Aktualisierung:
    Schwerer Verkehrsunfall – Fußgänger bei illegalem Autorennen tödlich verletzt

    Die richterliche Vorführung der drei Beschuldigten hat stattgefunden.

    Für den 28jährigen Unfallfahrer wurde die Untersuchungshaft wegen Mordes angeordnet.
    Die beiden 22 und 25 Jahre alten Beschuldigten wurden wieder entlassen, wobei Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen sie weiter geführt werden.

    Bisheriger Informationsstand:

    Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass neben dem gesuchten Seat ein weiteres Fahrzeug, nämlich ein VW Golf, an dem mutmaßlichen Rennen beteiligt war.

    Der Fahrer des gesuchten silbernen Seat sowie der Fahrer des VW Golf konnten ermittelt werden.

    Gestern Abend wurden der 28jährige Unfallfahrer sowie die beiden anderen, 22 und 25 Jahre alten Fahrer festgenommen.

    Die Tat wird als Mord bewertet.

    Es wird derzeit geprüft, ob die drei Beschuldigten noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

    Aufgrund der noch andauernden umfangreichen Ermittlungen ist heute mit keiner weiteren Information zu rechnen.

    ——————————————————————————————————————————————-

     

    Am Freitagabend, gegen 23:00 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in der Mönchengladbacher Innenstadt.

    Nach Zeugenaussagen lieferten sich zwei Fahrzeuge auf der vierspurigen Fliehtstraße ein Rennen, wobei der Fahrer eines schwarzen Seat mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geriet und einen Fußgänger, der die Fahrbahn überqueren wollte, überfuhr und dabei tödlich verletzte.

    Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 28-jährigen Mann aus Schwalmtal. Der Fahrer des zweiten Pkw flüchtete von der Unfallstelle. Bei diesem Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Seat mit MG-Kennzeichen gehandelt haben.

    Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 38-jährigen Mann, der in Mönchengladbach wohnt. Die Geschwindigkeit ist an dieser Stelle auf 40 km/h reduziert. Die Ermittlungen dauern an. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.

    Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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  • Eindrücke vom 40. Turmfest Rheydt und dem 3. Sparkassen-Triathlon

    Eindrücke vom 40. Turmfest Rheydt und dem 3. Sparkassen-Triathlon

    Natürlich lockte das diesjährige Turmfest wieder Tausende Besucher nach Rheydt, zumal der 3. Triathlon hochkarätig besetzt war und außerdem am Sonntag die Einzelhändler die Geschäfte öffneten.
    Über das Wetter muß man nicht sonderlich reden, es war prächtig, die richtige Mischung für Zuschauer und Sportler.
    Fast, denn der Sonntag war schon recht heiß mit fast 30°C.

    So hatte unser OB Reiners am Samstag leichtes Spiel bei der offiziellen Eröffnung des Turmfestes.
    Auf die Frage, ob er schon einmal daran gedacht habe selber auch beim Triathlon mit zu laufen, antwortete er nachvollziehbar:“ Ja tatsächlich, ich habe daran gedacht die Kurzdistanz mit zu laufen“.
    Er meinte damit sicher die sogenannte Schnupperdistanz,  (Schnupperdistanz 0,2 – 8 – 2,5 km) 200 m Schwimmen, 8 km Radfahren und ein 2,5 km Lauf.
    Wer weiß, vielleicht schafft es der OB ja im nächsten Jahr?

     

     

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