Autor: Harald Wendler

  • Klaus Cörstges verstarb am Samstag

    Klaus Cörstges verstarb am Samstag

    Ganz Mönchengladbach trauert um Klaus Cörstges. Er verstarb am vergangenen Samstag unerwartet und viel zu früh.
    Für MG-heute schrieb Klaus Cörstges fast 30 Gastbeiträge, in denen er sich mit Brauchtumsthemen befasste.
    Unser persönlicher Kontakt war immer geprägt von Herzlichkeit, Wertschätzung und Freundschaft.
    Als Herausgeber trauere auch ich um diesen wertvollen Menschen mit allen Mönchengladbacher Bürgern.

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  • Sozialverband VdK-Ortsverband Odenkirchen feiert 70 Jähriges –mit Bildergalerie und Chronik-Audio

    Sozialverband VdK-Ortsverband Odenkirchen feiert 70 Jähriges –
    mit Bildergalerie und Chronik-Audio

    Feiern war gestern angesagt, der VdK wird 70 Jahre alt in Odenkirchen. 455 Mitglieder zählt der Ortsverband des VdK in Odenkirchen. Etwa 100 waren gestern gekommen, um miteinander zu feiern. In Odenkirchen bietet sich für derartige Festlichkeiten die Burggrafenhalle bestens an.
    Da hatte es der Vorsitzende des Ortsverbandes, Peter Langenberg, in seiner Eröffnungsansprache leicht, er hieß wohlgelaunt alle Mitglieder und die gekommenen Ehrengäste herzlich willkommen und dokumentierte ein weiteres Mal, das gesellige Beisammensein der VdK-Mitglieder ist ein wichtiges Element für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
    Ihm gleich tat es der neue Kreisverbandsvorsitzende Manfred Stegner, er hat diese schwere Aufgabe spontan in einem Moment übernommen, als das Schiff VdK im vergangenen Jahr zu schwanken drohte. Er ist stolz auf die vielen Ehrenamtler in Odenkirchen und in der gesamten Stadt.

    Dies unterstrichen auch die anwesenden Ehrengäste aus der Politik. Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber überbrachte in Vertretung von OB Reiners Grüße, er und auch Heinen Daubner lobten den ehrenamtlichen Einsatz auf höchsten Niveau. „Ich ziehe meinen Hut vor ihrer Einsatzbereitschaft“ war ihr hohes Lob an die Odenkirchener.
    Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann hob die Tätigkeit des Ehrenvorsitzenden Hans Segschneider für den gesamten Kreisverband hervor. Sie appelierte an die Mitglieder, ein Amt im VdK zu übernehmen, damit auch in Zukunft die bewährte Unterstützung sichergestellt werden kann.

    Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lobte die Nähe des VdK zu den Menschen und das Motto in Odenkirchen; BUZ bedeutet:„ “B“ steht für Beraten, “U“ steht für Unterstützen und “Z“ für Zuhören, ich finde, besser kann man ihre Arbeit nicht beschreiben,“so Yüksel.

    Peter Jeromin, stellvertretender Vorsitzender des Vdk Landesverbandes überbrachte eine Grußbotschaft aus Düsseldorf. Er spannte den Bogen zum „Urgestein“ des VdK, Hans Segschneider. Dieser hat auch auf Landesebene lange Jahre wertvolle Dienste geleistet.
    „Das “K“ in VdK steht jetzt für Kümmern“, erklärte Jeromin, seiner Ansicht nach dürfte es den VdK heute nicht mehr geben. „Wir haben die ausgefeilteste Sozialgesetzgebung der Welt, ein Beratungsnetzwerk ohne Gleichen, trotzdem kommen die Menschen zu uns, weil sie weitere Beratung brauchen“. Er betonte, dass also etwas nicht stimmt, das Menschen durch den Rost fallen.
    Er forderte die Politik auf, diese Dinge zu beachten.

    Dr. Günter Krings, unser Mann in Berlin, Staatssekretär im Innenministerium, lobte ebenfalls Hans Segschneider und hofft, dieser möge noch lange nicht in den Ruhestand gehen. „Ehrenamt macht gesund, hält gesund“, so Krings. Er erzählte von seiner ersten Begegnung mit Segschneider, der ihm damals Mut gemacht hatte.
    Auch Krings betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes, sieht es als genauso wichtig wie das Hauptamt.

    Hans Willi Körfges, Landtagsabgeordneter hatte als letzter Redner den schwersten Part. „Alles ist schon gesagt, manches mehrfach. Der Vdk ist unabhängig, er hat es nicht nötig, der Verwaltung, der Politik nach dem Mund zu reden. Ratschläge des VdK können schon mal wehtun“.
    Körfges kann sich Mönchengladbach ohne Hans Segschneider nicht vorstellen. „Die Gemeinschaft kann sich bei Ihnen nur bedanken“, wandte er sich an den Ehrenvorsitzenden, der sein 50-jähriges VdK-Jubiläum feiert.

    Dieser hatte nun die Aufgabe die von ihm selbst erstellte Chronik zu verlesen. Die in der Festschrift abgedruckte tiefgreifende Chronik ist unten im Artikel als Audio-Datei anzuhören, sie ist beeindruckend und wurde von Segschneider emotional vorgetragen.

    Nachdem alle Reden gehalten waren, konnte bei leckerem Essen und Getränken gefeiert werden, für angeregte Unterhaltung, auch zwischen den offiziellen Beiträgen, sorgten dabei beim VdK altbekannte Künstler mit ihren launigen Darbietungen. So bleibt diese 70 Jahr Feier bei allen in bester Erinnerung.

    Hier die sehr ausführliche Chronik, erstellt und vorgetragen von Hans Segschneider, Dauer etwa 39 Minuten.

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  • Fürsorgepflicht der Arbeitgeber NEW Mobil und NEW AG

    Fürsorgepflicht der Arbeitgeber NEW Mobil und NEW AG

    Aktuell ist es wieder heiß, die Temperaturen steigen über 30°C an und wir Menschen suchen Schatten, suchen Abkühlung, kleiden uns wetterangepasst.

    Genau dies wird den Busfahrern der NEW Mobil in Mönchengladbach/Viersen verwehrt. Kaum wurden die ersten Busfahrer in kurzen Hosen gesichtet, schon entbrannte eine hitzige Diskussion über eine Unmöglichkeit von kurzen Hosen an Männerbeinen.
    Kurzerhand gab es eine entsprechende Dienstanweisung.
    Nach mehreren Fusionen habe das Unternehmen eine einheitliche Arbeitskleidung verordnet, sagt man. Seitdem sind die kurzen Hosen aus ästhetischen Gründen verboten. Bei einem Verstoß gegen die Kleiderordnung drohe ein Verweis oder sogar eine Abmahnung.
    Als Miteigentümer und Auftraggeber sollte die Stadt Mönchengladbach ihre geplante Auftragsvergabe im nächsten Jahr, die Neuvergabe des ÖPNV steht an, ernsthaft überdenken und eine derartig inhumane Kleiderordnung in einem Anforderungskatalog verbieten. Das würde ein Einlenken der Entscheider möglich machen.

    Im Übrigen fällt der Stadt Mönchengladbach ebenfalls eine Fürsorgepflicht zu.
    Wenn nicht schon der oberste Dienstherr, OB Reiners, so sollte das Gesundheitsamt Stellung beziehen. In einem möglichen Krankheitsfall aufgrund der „langen Hose Anordnung“ sind alle Wissensträger zu belangen.

    Was sagt eigentlich der Aufsichtsrat der NEW Mobil dazu, an dessen Spitze der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs (SPD) steht?
    Oder auch der Aufsichtsratsvorsitzende der NEW AG, Dr. Schlegelmilch (CDU)?
    Gilt für sie Wirtschaftsmeinung vor Menschenwohl/Gesundheit?

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  • Ein Traum soll Wirklichkeit werden – Dokumentation der EM 24 Bewerbung

    Ein Traum soll Wirklichkeit werden – Dokumentation der EM 24 Bewerbung

    „Borussia und die Stadt Mönchengladbach haben sich unabhängig voneinander sofort beim DFB in Frankfurt gemeldet, als klar wurde, dass sich Deutschland für die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2024 bewerben würde“, erklärte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners den Pressevertretern heute im Innenhof des Rathauses Abtei.

    Stadt und Borussia erarbeiteten gemeinsam die Bewerbungsunterlagen, alle im  Pflichtenheftgeforderten Angaben wurden zusammengetragen, alle Fragen beantwortet.
    Ein dickes Werk ist es geworden, zusammen mit den fast 12.000 Fan-Unterstützungsunterschriften wird die Bewerbung durch eine fußballbegeisterte  Mönchengladbacher Familie morgen in Frankfurt persönlich beim DFB übergeben.
    Selbstverständlich wird sie auch auf elektronischem Weg übersandt. Das offizielle Anschreiben hier.

    „Wir sind jetzt dran“, glaubt Reiners, „wir können sportliche Großveranstaltungen“, er meint damit sicher neben der Frauen-Fußball-WM auch die Tour-Durchfahrt.

    „Borussia und Mönchengladbach passen zusammen“, glaubt Rolf Königs, Präsident der Borussia. „Mit dem Borussenstadion, es ist Eigentum des Vereins, haben wir 15 Millionen Menschen in die Stadt und ins Stadion geholt, wir haben 6 Länderspiele und 19 internationale Begegnungen hier ausgetragen. Ich bin sicher, wir werden zu den 10 Stadien gehören, in denen die EM24 ausgetragen wird“.

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  • Klaus Röttgen aus Köln wird neuer Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie

    Klaus Röttgen aus Köln wird neuer Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie

    Klaus Röttgen (53) wird neuer Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach. Der Vater zweier erwachsener Kinder wird seinen Dienst bei der Stadt Mönchengladbach voraussichtlich am 1. Oktober 2017 antreten.

    Röttgen, der in der Vitusstadt die Nachfolge des langjährigen Jugendamtsleiters Reinhold Steins antritt, der Ende Juni endgültig in den Ruhestand getreten ist, blickt auf fast drei Jahrzehnte Berufserfahrung im Kinder- und Jugendbereich zurück. Nach einem Studium der Sozialpädagogik wurde er 1990 Bezirkssozialarbeiter bei der Stadt Köln. Der Domstadt, für die er während seiner beruflichen Laufbahn im Jugendamt und Sozialamt tätig war, ist er bis heute treu geblieben. Nachdem er seit 2005 verschiedene Bezirksjugendämter geleitet hat, wurde er 2010 Abteilungsleiter aller Kölner Bezirksjugendämter und Chef von mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an zehn Standorten.

    In Mönchengladbach wird Röttgen die Verantwortung für den mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größten Fachbereich der Stadtverwaltung übernehmen. Sein Aufgabengebiet umfasst die städtischen Kindertageseinrichtungen und Familienzentren über Jugendpflege, Jugendschutz und Jugendarbeit, die wirtschaftliche Jugendhilfe und den Allgemeinen Sozialen Dienst.

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  • Die Theatergruppe der Hochschule Niederrhein lädt ein

    Die Theatergruppe der Hochschule Niederrhein lädt ein

    Die Theatergruppe der Hochschule Niederrhein präsentiert ihr selbstgeschriebenes Stück: „Weder du, noch sonst wer“ – oder wie ich lernte Falco zu lieben.

    Dieses findet am 13. und 14. Juli jeweils um 19.30 Uhr im BIS- Zentrum für offene Kulturarbeit in Mönchengladbach (Bismarckstraße 97,99) statt. Die Karten können an der Abendkasse oder vorab unter theater-hsnr@gmx.de für 4€ reserviert und erworben werden.

    „Du hattest geglaubt zu wissen, wie die Welt funktioniert und du in ihr.“

    Harvey lebt in einer heilen Welt. Er ist ein selbstständiger und freier Mensch. Das dachte er. Bis Jeanney in sein Leben hüpfte und ihm beibrachte, dass es ein Leichtes ist, seinen Verstand zu verlieren. Ein Stück darüber, wie sich zwei Menschen in den Wahnsinn treiben und was danach geschah.

    Schauspieler/in: Michelle Blase & Jacob Matthias

    Autorin, Regisseurin: Leonie Hackländer

    Wann: 13.07.17/14.07.17 | jeweils 19:30 Uhr | Eintrittspreis 4€
    Wo: BIS – Zentrum Mönchengladbach (Bismarckstraße 97,99)
    Für wen: jeder ist willkommen
    Veranstalter:  Leonie Hackländer, Michelle Blase, Jacob Matthias (Hochschule Niederrhein)

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  • Zehn Jahre Bürgerzentrum Belting-Treff – eine Erfolgsgeschichte der Sozialarbeit

    Zehn Jahre Bürgerzentrum Belting-Treff – eine Erfolgsgeschichte der Sozialarbeit

    Soziale Arbeit in der Theorie lernen ist das eine. Das Andere ist die Anwendung, die Studierende am Fachbereich Sozialwesen seit zehn Jahren im Bürgerzentrum Belting-Treff lernen. Das Bürgerzentrum ist im Stadtteil Beltinghoven verankert, wo es vor zehn Jahren noch zahlreiche Leerstände gab. Heute sind die Leerstände passé, zum zehnjährigen Geburtstag des Belting-Treffs hoben die Politiker den Leuchtturmcharakter der gelungenen Quartiersarbeit hervor.

    Bürgermeister Ulrich Elsen wünschte dem Belting-Treff in seinem Grußwort zehn weitere erfolgreiche Jahre.
    Reinhold Schiffers, Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft (GWSG), lobte die Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein.
    2007 standen zehn Prozent der 270 Wohnungen in Beltinghoven leer, heute sind alle Wohnungen bewohnt. Auch das ist ein Ergebnis erfolgreicher Quartiersarbeit.

    Dabei war die Erfolgsgeschichte Belting-Treff so im Jahr 2007 nicht absehbar gewesen. Damals schloss der Drogeriemarkt am Bertolt-Brecht-Platz. Der Geschäftsführer der GWSG kontaktierte Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff von der Hochschule Niederrhein und bot dem damaligen Leiter des Kompetenzzentrums REAL den Drogerie-Markt für einen „Bürger-Treff“ an. Zusammen mit der Sozialarbeiterin und Gerontologin Sigrid Verleysdonk-Simons startete Kerkhoff das Projekt „Geborgenheit in Balance“.

    „Das Projekt verfolgte das Ziel, die Lebens- und Wohnqualität im Quartier zu verbessern und eine Balance zwischen unterschiedlichen Zielgruppen im Quartier herzustellen. Zwischen Jung und Alt, zwischen langjährigen Bewohnern und neu Hinzugezogenen, zwischen unterschiedlichen Kulturen, zwischen Hilfebedürftigen und Helfern“, berichtet Sigrid Verleysdonk-Simons, die den Belting-Treff seit zehn Jahren begleitet. Ihr Resümee: „Beltinghoven war ein abgehängter Stadtteil, jetzt gibt es dort ein viel besseres Wohnklima.“

    Bisher haben sich mehr als 200 Studierende des Studiengangs Sozialwesen in unterschiedlichen Projekten  in den Belting-Treff eingebracht und für einen ständigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gesorgt. Nicole Klösges, die als Studentin die ersten Angebote begleitete, ist heute als Sozialarbeiterin Projektbeauftragte des Belting-Treffs. 2013 war mit der Gründung des Vereins „Wir in Beltinghoven“ ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Hochschule Niederrhein wird das Projekt auch in den nächsten Jahren über die Arbeit von und mit Studierenden weiterhin unterstützen.

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  • Verwaltung gibt bekannt: Tour de France war für die Stadt riesiger Imagegewinn

    Verwaltung gibt bekannt: Tour de France war für die Stadt riesiger Imagegewinn

    Es klingt ein wenig trotzig und spiegelt nicht die Meinung aller Mönchengladbacher wider:
    „Mit der erfolgreichen Teilnahme an der Tour de France und rund 155.000 Besuchern trotz schlechten Wetters in ausgelassener und friedlicher Stimmung am Straßenrand am vergangenen Sonntag hat die Stadt eine sehr gute Visitenkarte abgegeben und sich als sportbegeisterte Stadt, die auch Großveranstaltungen solcher Art, kann, empfohlen. Die Tour war zugleich auch ein enormes Medienereignis, von dem wir als Stadt mit dem ersten Sprint ganz besonders profitiert haben. Das war ein riesiger Image-Gewinn für Mönchengladbach. Die Rechnung ist aufgegangen“, freut sich auch Tage nach der Tour, die über eine Strecke von rund 20 Kilometer durch Mönchengladbach schlängelte, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Ob die Rechnung tatsächlich aufgeht bleibt abzuwarten, Image ist ein wankelmütiges Ding, es ändert sich ständig und muß positiv gepflegt werden.
    Dazu reicht ein Event nicht aus, auch wenn es ein derart teurer ist.

    Die ARD übertrug die Tour de France 2017 live im Fernsehen. Damit erlangte auch Mönchengladbach in der Live-Berichterstattung weltweite Medienaufmerksamkeit. Rund 100 Sender werden in 190 Ländern rund um den Globus das sportliche Großevent live übertragen, unter anderem die ARD und der Sender Eurosport. Die Übertragung der 2. Etappe am Sonntag von Düsseldorf nach Lüttich schauten 1,49 Millionen Zuschauer, die spätere Zusammenfassung 1,75 Millionen Zuschauer. Über Eurosport in Deutschland schauten sich 0,25 Millionen Zuschauer die 2. Etappe an. Zusätzlich zu sehen waren die Berichte in den Nachrichtensendungen, unter anderem in der Tagesschau.

    Darüber hinaus berichteten Hunderte von Journalisten aus den Bereichen Print, Hörfunk und Online im Vorlauf sowie am Sonntag und Montag über die Tour in Mönchengladbach. „Während Ortsnamen wie Vielsam, Houffalize oder Aywaille als Bestandteil belgischer Rundfahrten in der Radsportwelt geläufig sind, freuten sich die internationalen Reporter kindisch, als das Peleton durch Mönchengladbach oder Titz rollte, vor allem die britischen Journalisten“, hieß es bei Spiegel-Online. Und der „Guardian“ schrieb in seinem Live-Blog am Sonntag: „Wo auch immer wir gerade sind, die Leute hier scheinen den Radsport zu mögen“. Und die Süddeutsche Zeitung hielt fest: „Auch am Sonntag, als sich die Tour durch Neuss, Mönchengladbach und Aachen gen Lüttich schob, waren viele Städte derart gut besucht, als würden sie die Zieleinfahrt beherbergen. Brian Cookson, Präsident des Weltverbands UCI, war von diesen atmosphärischen Hochrechnungen derart begeistert, dass er zum Sport-Informations-Dienst sagte: „Das demonstriert das neu gewonnene Vertrauen der Deutschen in den Radsport.“

    Die Radsportbegeisterung am Straßenrand hat auch die Profis auf der Strecke beeindruckt: So postete John Degenkolb noch auf dem Rückweg zum Hotel ein Bild von Zuschauermassen in Mönchengladbach und schrieb dazu: „Was für eine Stimmung. Faszination Radsport pur. Nach Yorkshire und Utrecht haben wir nun unseren Tourstart gesehen und es war einfach geil.“

    Auch die laufende Berichterstattung der städtischen Pressestelle über die Sozialen Medien wie Facebook und Twitter wurde den ganzen Sonntag über hervorragend angenommen und verfolgt. Ebenso hat sich das eigens zur Tour eingerichtete Info-Telefon bewährt. Am Samstag und Sonntag erkundigten sich insgesamt rund 600 Anrufer über die Tour in Mönchengladbach; insgesamt zählte die Pressestelle rund 1.500 Anrufer.
    (pmg/sp)

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  • Demenz Inklusive: Modellprojekt im Monforts Quartier gestartet

    Museumsführungen für Menschen mit Demenz gehören schon seit fünf Jahren zum festen Programm der Museumspädagogik im Städtischen Museum Schloss Rheydt. Ab Oktober sollen solche Führungen auch im TextilTechnikum angeboten werden.

    Möglich wird dies durch das jetzt gestartete Modellprojekt „Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier“, das die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit dem TextilTechnikum und der Hochschule Niederrhein durchführt. Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Pflegekassen getragen.

    „Diese großzügige Unterstützung zeigt, wie wichtig den Zuschussgebern die Integration von Menschen mit Demenz ist. In dem Modellvorhaben, das weit über die reine Museumsführung hinausgeht, werden wir die Angebots- und Unterstützerstrukturen für Menschen mit kognitiv bedingt eingeschränkter Alltagskompetenz – insbesondere Demenz – und ihrer Angehörigen stärken und ihnen Möglichkeiten eröffnen, wieder mehr am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzuhaben“, erläutert Projektleiterin Bellinda Schmitt von der Sozial-Holding Tochtergesellschaft Bildungs GmbH.

    Im Mittelpunkt des Projektes steht das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier, einer ehemaligen Textilfabrik. Kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann. Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    „Schon mit der Eröffnung des TextilTechnikums haben wir versprochen, dass wir das Konzept mit Hochschule Niederrhein, der Textilwirtschaft und weiteren Partnern ständig weiterentwickeln werden. Das Modellprojekt ‚Demenz Inklusive‘ ist ein wichtiger Baustein bei dem Vorhaben, junge und ältere Menschen vom Kindergarten- und Schulkind über die Studierenden des Fachbereichs Textil und Bekleidung bis zu Altenheimbewohnern, von denen viele in der Textilbranche gearbeitet haben, einzubinden“, betont Mönchengladbachs Kulturdezernent Dr. Gert Fischer.

    Bis zu den ersten Führungen im Herbst gibt es für das Projektteam noch viel zu tun: Zunächst wird ein museumspädagogisches Konzept entwickelt, das auf die demenzerkrankten Besucher zugeschnitten ist. Parallel dazu werden in Workshops sogenannte Erinnerungsbegleiterinnen geschult. Dies können Mitarbeiterinnen oder Ehrenamtliche aus den Altenheimen sein, die fit in der Mönchengladbacher Textilgeschichte gemacht werden und erfahren, wie die ausgestellten Maschinen funktionieren. Angeleitet und bei den geplanten Führungen unterstützt werden sie von einem erfahrenen Textilpädagogen.

    Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt wird von der Hochschule Niederrhein, um den Nutzen des Modellvorhabens für demenziell veränderte und erkrankte Menschen sowie deren Angehörigen zu bewerten und die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Regionen und Inhalte zu unterstützen.

    Eingebunden ist das Projekt in die altengerechter Quartiersentwicklung im Stadtteil Hardterbroich: Nicht nur das Monforts Quartier mit dem TextilTechnik, sondern auch der öffentliche Raum rund um den Standort wird in den Fokus genommen. Vom neuen Hardterbroicher Markt vorbei am städtische Altenheim, das im Herbst eröffnet wird, bis zum Monforts Quartier wird ein „Prototypenweg“ entstehen, auf dem moderne Technik erprobt wird, die nicht nur Senioren die Alltagswege erleichtern: Infotouchscreens, Straßenlaternen, die ihre Helligkeit an das Sehvermögen der Passanten anpassen, höhenverstellbare Parkbänke und Landmarken, die auch dementen Menschen die Orientierung erleichtern, gehören dazu. Die Technologien hierfür werden im Forschungsvohaben UrbanLife+ der Sozial-Holding entwickelt.

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  • Eine Stadt von Kindern, für Kinder! SUPERABIGALAXY-Ferienaktion auf dem Abenteuerspielplatz Konzenstraße: Anmeldung ab sofort möglich

    In den Sommerferien verwandelt sich der Abenteuerspielplatz Konzenstraße in Eicken zum zweiten Mal in die Stadt „SUPERABIGALAXY“, die in den ersten drei Ferienwochenaufgebaut wird. Vom 7. bis zum18. August sind die Tore der Stadt für Besucher und Publikum geöffnet.

    Dann haben angemeldete Kinder im Alter ab 8 Jahren die Möglichkeit, Bürger der Stadt zu sein, ein Restaurant zu führen, kreative Dinge herzustellen oder sogar Bürgermeister oder Bürgermeisterin zu werden. Am Freitag, 18. August, wird zum Abschluss von 16 bis 19 Uhr ein Stadtfest gefeiert. Hierzu sind alle Eltern, Geschwister und Freunde eingeladen und haben die Möglichkeit SUPERABIGALAXY zu besichtigen, sich im Restaurant bedienen zu lassen und die von den SUPERABIGALAXIANERN hergestellten Kunstwerke zu kaufen. Außerdem werden die Ergebnisse des Projektes ,,Stadtgeschichten‘‘ im Rahmen eines Bühnenprogramms präsentiert.

    Der Kulturrucksack Mönchengladbach fördert zwei, in das Stadtgeschehen integrierte, Workshops: ,,Stadtgeschichten‘‘ und ,,Textiles Gestalten mit Stoff‘‘.

    Kinder, die bei der Ferienaktion dabei sein möchten, können sich ab dem 3. Juli auf dem Abenteuerspielplatz (Konzenstraße 76, Tel: 02161/23894, E-Mail beate.mergelsberg@moenchengladbach.de) anmelden.

    Die Teilnahme kostet pro Tag einen Euro. Noch sind Plätze frei.

    Übrigens ist der Abenteuerspielplatz auch außerhalb des Stadtprojektes „SUPERABIGALAXY“ in den Ferien für alle Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren täglich von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet.“

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  • 24 Milliarden – Energiekonzerne kaufen sich frei – Dank unserer Bundesregierung

    24 Milliarden – Energiekonzerne kaufen sich frei –
    Dank unserer Bundesregierung

    Sie handelten auftragsgemäß, mißachteten soziale Pflichten, fühlen sich noch immer ausschließlich ihren Aktionären verpflichtet.

    Gemeint sind die Vorstände der Energiekonzerne, die sich mit ihrem kläglichen Beitrag aus jeglicher Zukunftsverantwortung stehlen.

    Wie konnte das passieren?
    Es bedurfte einer Bundesregierung, einer großen Koalition in Berlin, es bedurfte der Parlamentarier von SPD und CDU.
    Sie sind nicht den Konzernen verpflichtet.
    Die Minister der Bundesregierung haben einen Eid geschworen, Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen Eid geschworen.
    Wie konnte das passieren?
    Sie haben den Eid mißachtet, waren und sind wohl zu sehr verbandelt mit o.g. Konzernen und deren Vertretern.
    Es sind die gleichen Personen, die gerade heute ihr neues Wahlkampfprogramm veröffentlicht haben.
    Sie behaupten darin, sich für die Belange der jungen Familien und der Jugend schlechthin einzusetzen. In der Zukunft, nach der Bundestagswahl.

    Das werte ich als Lüge, unsere Jugend und die jungen Familien haben diese Suppe der Zukunftsrisiken auszulöffeln. Die Gesellschaft insgesamt trägt nun die Kosten des Atommülls für alle Zeit.
    Wer sollte unserer aktuellen Bundesregierung noch Glauben schenken können.

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  • Beurteilen Sie „MG-heute“ für die „Journalismusforschung“

    Beurteilen Sie „MG-heute“ für die „Journalismusforschung“

    In einer Anfrage in der vergangenen Woche an MG-heute stellte die TU Dortmund ein neues Forschungsprojekt vor.
    „Das Seminar „Journalismusforschung“ des Instituts für Journalistik an der TU Dortmund führt aktuell eine Umfrage über die Nutzung von lokalen, verlagsunabhängigen Nachrichtenblogs durch. Dabei geht es uns in erster Linie darum, nach welchen Kriterien Leser diese Angebote bewerten, einschätzen und auswählen.
    Die MG-heute-Leserschaft sind genau die Kandidaten, die wir suchen und für unser Forschungsergebnis brauchen. Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn Sie den Link zu der Umfrage deswegen auf Homepage teilen würden, “ bittet die TU um Mithilfe für dieses interessante Projekt.

    Wir bedanken uns bereits jetzt bei möglichst vielen Unterstützern, den Fragebogen der TU-Dortmund finden Sie hier: Fragebogen_TU_Dortmund

     

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  • Die Tour in Mönchengladbach – einigen war es viel wert

    Die Tour in Mönchengladbach – einigen war es viel wert

    Von unserer Seite gibt es lediglich einige Bilder zu sehen, von großartiger Stimmung war nichts zu spüren, einige äußerten sich enttäuscht.
    Leider spielte auch das Wetter nicht mit. Der Beifall für die Fahrer war sehr verhalten, beschäftigt war die Mehrheit der Zuschauer mit fotografieren.

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  • „Wir kämpfen um jede Stimme!“ Janann Safi ist SPD-Vorsitzender im Mönchengladbacher Norden

    „Wir kämpfen um jede Stimme!“
    Janann Safi ist SPD-Vorsitzender im Mönchengladbacher Norden

    20 Jahre jung ist der neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mönchengladbach Nord.
    Die Mitglieder des Ortsvereins wählten den Jura-Studenten Janann Safi am vergangenen Mittwoch einstimmig.
    Safi bedankte sich nach der Wahl bei seinem Vorgänger Winfried Kroll, der für das Amt des Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung stand.

    Als stellvertretende Vorsitzende wurden Heike Adolphs, Sylvia Barck und der Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs gewählt.
    Darüber hinaus wird der Vorstand durch den Kassierer Stefan Heimes, den Bildungsbeauftragten Karl-Heinz Oetinger, den als Schriftführer erhalten gebliebenen Winfried Kroll sowie den Beisitzerinnen und Beisitzern Norbert Büschgens, Norbert Fischer, Michael Hildemann, Günther Höche, Ilona Kauert-Heisters, Marie-Theres Liebl, Sara Mohamed, Manuela Schallenburger und Christa Siegers komplettiert.

    Neben der Wahl stand auch der Bundestagswahlkampf auf der Tagesordnung. Kommunalpolitik muß erstmal hinten anstehen.
    Gemeinsam arbeiteten die Genossinnen und Genossen weiter an ihrem Konzept und konkreten Aktionen.
    Safi erklärt: „Natürlich wissen wir, dass die Umfragen momentan nicht rosig aussehen, jedoch kann sich so etwas schnell wieder ändern. Wir haben die besseren Argumente, die konkreteren Ziele und die überzeugenderen Personen als die politischen Mitbewerber. Wir geben bis zum 24. September alles, werden an unzähligen Türen klingeln und die Menschen überzeugen. Wir kämpfen um jede einzelne Stimme!“

    „Nach der Wahl ist vor der Wahl. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, nach der Bundestagswahl im September wieder stärker den Fokus auf die Kommunalpolitik zu legen. Unsere SPD-Fraktion im Rat setzt viele gute Projekte und Themen erfolgreich um. Wir wollen in den Stadtteilen genau hinschauen, wo die Probleme liegen. Als Innenstadtbezirk denken wir dabei natürlich auch an die Situation in der Altstadt, an junge Menschen und Studierende. Praktische Politik beginnt vor der eigenen Haustür und genau hier werden wir uns einmischen. Daher bin ich froh, dass sich der neu gewählte Ortsvereinsvorstand aus neuen Köpfen und erfahrenen Mitgliedern zusammensetzt. Gemeinsam sind wir stark!“, so Safi abschließend.

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  • Am 9. Juli: Stadtteilfest in Hardterbroich-Pesch – Das Quartier wächst zusammen

    Am 9. Juli: Stadtteilfest in Hardterbroich-Pesch – Das Quartier wächst zusammen

    Am Sonntag, 9. Juli ist von 13 bis 18 Uhr das Stadtteilfest im Volksgarten an der Carl-Diem-Straße 2-4. Vereine, Schulen, Kindergärten, Alten- und Behinderteneinrichtungen aus dem Stadtteil haben das Fest gemeinsam für die Bürger/innen aus Hardterbroich-Pesch organisiert. Natürlich sind auch Bürginnen und Bürger aus anderen Stadtteilen herzlich willkommen. Die Besucher können sich an Ständen darüber informieren, was im Stadtteil geboten wird – oder einfach nur der Livemusik von Thomas Bähren oder der Band Mhara lauschen, hören, bei Kaffee, Kuchen oder Currywurst entspannen und neue Nachbarn kennen lernen.

    Außerdem gibt’s ein Glücksrad, einen Schminkstand für Kinder, eine Hüpfburg, eine Bilderausstellung, Torwandschießen und einen Fahrsimulator der Polizei.

    Das DRK- Haus am Volksgarten hat die Planungstreffen der Gruppe organisiert und die Räume bereitgestellt. Manchmal sind es nur diese Kleinigkeiten, die dazu führen können das ein „Quartier“ etwas mehr zusammenwächst. So ist der Stadtteil von sehr unterschiedlichen Menschen und Nachbarschaften geprägt. Es gibt viele aktive Gruppen und Akteure, die sich jedoch bisher untereinander kaum kannten. Das soll sich nun ändern – mit der gemeinsamen Planung eines großen Festes sind bereits neue Bekanntschaften und Kooperationen entstanden. Die Teilnehmer der Planungsgruppe konnten feststellen, dass sich gemeinsam eine Menge auf die Beine stellen lässt. Die Zusammenarbeit soll deshalb auch nach dem Fest weitergehen.

    Auch die Stadt Mönchengladbach hat den Quartiersgedanken aufgenommen und arbeitet derzeit an einem Konzept zur integrierten Stadtteil- und Quartierarbeit. Hier wird das Ziel verfolgt, Kooperationen zwischen Kitas, Schulen, Familienzentren, Kultur, Sport, Musik, Jugendzentren, Vereinen und Verbänden zu knüpfen. Ein wesentliches Faktor für den Erfolg sind Bürgerinnen und Bürger, die sich für „ihren“ Stadtteil interessieren und einsetzen.

    Der Stadtteil Hardterbroich-Pesch liefert hierfür ein gutes Beispiel: Hier sind bereits viele Akteure in unterschiedlichen Projekten oder Initiativen unterwegs. Zudem gibt es derzeit drei geförderte Projekte, die sich im Stadtteil räumlich bündeln und somit viel Entwicklungspotenzial mitbringen. Das Projekt „Entwicklung altengerechter Quartiere“, gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, soll unter dem Leitgedanke von Teilhabe und Selbstbestimmung die Quartiersentwicklung insbesondere für die „ältere Generation“ vorantreiben. Das Projekt „UrbanLife+“ verfolgt ebenfalls das Ziel, Teilhabe am öffentlichen Leben zu fördern und setzt dabei insbesondere auf technische Möglichkeiten wie z.B. eine anpassungsfähige Ampelschaltung für mehr Sicherheit im Quartier. Auch der umfangreiche Umbau der alten Radrennbahn, der derzeit voll im Gange ist, wird ein großes Plus für den Stadtteil bzw. das Quartier gesehen. Es entstehen neben einem Außengelände und modernen Sportplatz, ein Multifunktionsgebäude für Vereins- und Quartiersarbeit. Soziale Angebote sollen die Menschen im Quartier zusammenführen und einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten.

    Nach dem Stadtteilfest sollen die gemeinsamen Treffen nicht vorbei sein. Gemeinsam wird derzeit ein regelmäßig stattfindendes Stadtteilgespräch geplant.

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  • OGATA –Cup 2017 in Mönchengladbach… mehr als Fußball

    OGATA –Cup 2017 in Mönchengladbach… mehr als Fußball

    Kurz vor den Sommerferien findet traditionell der OGATA -Cup des offenen Ganztages statt. Das Regionale Bildungsnetzwerk organisiert das Turnier für interessierte, fußballbegeisterte Grundschulen bereits zum neunten Mal.

    Der diesjährige OGATA -Cup findet am Dienstag, 11.Juli in der Jahnhalle statt. Alle Teams wurden zuvor aufgerufen, auch Mädchen in die Teams einzubeziehen.

    Und so ist der zeitliche Turnierplan:

    Anpfiff ab 8.30 Uhr

    Endrunde: ab ca.12.50 Uhr

    Die Siegerehrung findet nach den Spielen ab ca. 13.20 Uhr mit Urkunden und Pokalen statt.
    Unterstützt wird die Preisverleihung auch aktiv durch Jünter.

    Die 14 beteiligten Schulen können zwischen den Spielen Kontakte knüpfen und mit ihren Mannschaften mitfiebern. Damit auch zwischen den Spielen für alle genug „Action“ ist, findet in den Pausen ein Quizduell statt, um die Spielerteams kognitiv zu fordern.

    Traditionell erhalten alle Mannschaften als Erinnerung Gruppenfotos, die vor Ort in einer Fotoecke erstellt werden.

    Für Essen und Trinken ist auch gesorgt, so dass einem guten Turnierverlauf aus der Sicht der Organisatoren Ursula Müller-Brackmann und Dirk Lehnen (Regionales Bildungsnetzwerk MG/ Fachberatung Offener Ganztag) nichts im Wege steht.

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  • Raoul Schrott eröffnet den Literarischen Sommer 2017

    Das renommierte deutsch-niederländische Literaturfestival „Literarischer Sommer“ findet in diesem Jahr bereits zum achtzehnten Mal in den Sommermonaten Juli bis September statt. Den Auftakt zu der grenzüberschreitenden Literaturreihe bildet in diesem Jahr eine wortgewaltige Lesung in Mönchengladbach.

    Am Dienstag, 4. Juli, um 19.30 Uhr eröffnet der bekannte Bestsellerautor und Erzähler Raoul Schrott den Literatursommer 2017 in der Rheydter Stadtteilbibliothek. In seinem aktuellen Buch „Erste Erde“ unternimmt der Autor den großen Versuch, die wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Urknall, über die Entstehung der Planeten bis in unsere heutige Zeit literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein grandioses, erzählerisches Panorama unseres Kosmos. In einer fulminanten Lesung nimmt der Autor seine Zuhörer mit auf eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte unserer Erde. Ein ungewöhnliches Buchprojekt mit einem grandiosen Erzähler. Ein literarischer Genuss zum Beginn des Literatursommers.

    Die Lesung mit Raoul Schrott bildet den Auftakt zu dem grenzüberschreitenden Literaturfestival, das in diesem Jahr bereits zum 18. Mal zwischen Rhein und Maas stattfindet. Beteiligt sind als Ausrichter auch in 2017 wieder die deutsch / niederländischen Grenzstädte Aachen (D), Bedburg-Hau (D), Düsseldorf (D), Heerlen (NL), Kerkrade (NL), Krefeld (D), Maastricht (NL), Mönchengladbach (D), Neuss (D), Sittard (NL) und Vaals (NL).

    Ab Juli werden deutsche und niederländische Autoren in Bibliotheken und Kultureinrichtungen, aber auch in Museen oder Restaurants aus ihren aktuellen Neuerscheinungen lesen – und das gleich in 11 Städten bei 39 Veranstaltungen.

    In Mönchengladbach finden ab dem 4. Juli vier Lesungen in den Stadtbibliotheken Mönchengladbach und Rheydt statt. Der Eintritt zu den Veranstaltungen beträgt 10 EUR (ermäßigt 8 EUR). Mit der Festivalkarte für 30 EUR können alle Veranstaltungen in allen 9 beteiligten Städten besucht werden.

    Eintrittskarten und das vollständige Festivalprogramm mit allen 30 Veranstaltungen und Terminen liegen ab sofort in den Bibliotheken in Mönchengladbach und Rheydt aus.

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  • Angst vor Veränderung? – Hoffnung auf die Zukunft

    Angst vor Veränderung? – Hoffnung auf die Zukunft

    Die Zeit war reif für den nächsten Schritt nach jahrelangem hinausschieben einer Diskussion mit anschließender Entscheidung.
    Die Gesellschaft ist reif genug zu erkennen, die bisherigen Regelungen für Partnerschaften sind alles andere als akzeptabel im Sinne von Gleichbehandlung, Gerechtigkeit und Kindeswohl.
    Nein, nicht akzeptabel ist das Gezeter derjenigen, die nun die Koalitionsräson ins Gespräch bringen. Das findet in unserer Gesellschaft keine Freunde.
    Das Bundesverfassungsgericht wird wohl ein richtungsweisendes Urteil fällen, in welche Richtung auch immer, es wird von allen zu akzeptieren sein.
    Die Diskussion über die beste Lösung für das Thema „Ehe für alle“ in unserer Gesellschaft hingegen sollte weitergehen und nicht durch Politiker unterdrückt werden, die Menschen selber werden es vorantreiben.

    Bedenklich erscheint mir z.B.eine Darstellung der Ereignisse in der Kolume von WOLF M. MEYER unter http://kolumne.wolfsgeheul.eu vom-30-06-2017 zur parlamentarischen Abstimmung als “von einer gesellschaftliche Minderheit die Volksvertreter in derartiger Weise am Nasenring durch die Manege geführt“ darzustellen. Diese Darstellung gipfelt in der publizierten Behauptung: “ daß das Parlament einen weltweit bisher feststehenden Begriff wie den der „Ehe“ vollkommen willkürlich und ohne Not neu definiert und ausweitet“.

    Veränderung löst bekannter maßen Angst aus, wir erleben es fast täglich, meist bei beruflichen Veränderungen. Doch Angst ist wie dort auch hier kein guter Ratgeber.
    In allen Bereichen wurde und wird die Gesellschaft aufgefordert offen für neues zu sein. Das kann nicht vor der Lebensform Ehe halt machen.

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