Autor: Harald Wendler

  • Energiesperren: Grüne suchen Dialog mit der NEW

    Energiesperren: Grüne suchen Dialog mit der NEW

    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt hat sich in einem Schreiben an die NEW AG gerichtet, in dem sie um Aufklärung bezüglich der Praxis von Energiesperren und um ein persönliches Gespräch bittet.

    Anlass ist ein kürzlich erschienener Artikel in der „Rheinischen Post“, der über Familien berichtete, die aufgrund einer Energiesperre seit Wochen ohne Heizung leben müssen.

    Die Grünen-Fraktion sieht Diskrepanzen zwischen früheren Aussagen der NEW AG zur Häufigkeit von Energiesperren und aktuellen Zahlen der Stadtverwaltung. „Wir möchten Klarheit über die tatsächliche Situation erlangen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, um unnötige soziale Härten zu vermeiden“, erklären Fraktionssprecherin Melissa Kunkel-Laws und Ratsfrau Ulla Schmitz. 

    In ihrem Schreiben an NEW-Vorstand Frank Kindervatter thematisieren die beiden Grünen-Politikerinnen auch den Vorschlag der Stadtverwaltung zur Einrichtung eines Treuhandkontos, der offenbar nicht weiterverfolgt wurde. 

    Die Grünen betonen, dass trotz der rechtlichen Korrektheit des Vorgehens der NEW AG die betroffenen Mieter unverschuldet in eine prekäre Lage geraten sind.

    „Es ist unsere Verantwortung in der Kommunalpolitik, gemeinsam mit den Versorgungsunternehmen Wege zu finden, 

    die sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch sozial verträglich sind“, führen Kunkel-Laws und Schmitz aus. „Wir laden die NEW AG daher zu einem konstruktiven Dialog ein, um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten.“

    Die Grünen-Fraktion hofft nun auf eine zeitnahe Reaktion der NEW AG.

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  • Der Tagestreff der Caritas in der ehemaligen Lambertuskirche

    Der Tagestreff der Caritas in der ehemaligen Lambertuskirche

    Zwei Informationsveranstaltungen zeigten deutlich: Es mangelt an Gesprächen mit den Anwohnern und Beteiligten.

    Es soll ein gutes Projekt werden, eine echte Bereicherung und Unterstützung für Tagesobdachlose mit Angeboten zur Essensversorgung, Körperhygiene, Toilettennutzung und auch eine medizinische Versorgung. Eine Kleiderkammer ist wohl bereits vorhanden.
    Leider wurde eine Informationsveranstaltung für Anwohner am 29. Januar in der Stadtbücherei durchgeführt, eine Anwohner-Initiative hatte eingeladen, zu der kein Vertreter der Caritas erschien.
    Ergebnis: großer Unmut machte sich unter den Teilnehmern breit, verbunden mit Ablehnung des Projektes aufgrund des Fehlens eines Konzeptes der Caritas.

    Die Möglichkeit der Nachbesserung wurde leider nicht gut genutzt. Am 31. Januar fand auf Einladung der Caritas eine Informationsveranstaltung in der ehemalige Lambertuskirche statt.

    Ein Aufgebot von ehemaligem und aktuellem Führungspersonal sollte das bis dato vermisste Betriebskonzept vorstellen und auch erläutern. Heraus kamen für viele Teilnehmer nette Beispielgeschichten von ehemaligen Erlebnissen, die darstellen sollten, wie gut ein Zusammenleben mit Tageswohnungslosen an und in anderen Orten funktioniert. Tenor: es gibt so gut wie keine Probleme.

    Fazit der Veranstaltungen ist, es kann alles gut werden, bessere offene Gespräche mit den Anwohnern und Beteiligten sind weiter notwendig. Die Bereitschaft dazu wurde von allen Seiten signalisiert.

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  • So war die Woche der Bundespolitik

    So war die Woche der Bundespolitik

    So veräppelt unser Mann in Berlin die Mönchengladbacher auf „facebook“.

    Herr Dr. Krings, MdB und Jurist, weiß genau was er da anstellt: er verdreht Fakten. In einem Post vom 30.1.25 schreibt er:

    „SPD und Grüne blockieren alle wirksamen Vorhaben in der Migrations- und Sicherheitspolitik und versuchen CDU, CSU und auch die FDP damit zu erpressen, dass unseren vernünftigen Vorschläge dann eine Zustimmung von ganz rechts drohen könnte. Der wahre Grund ist, dass es in den linken Fraktionen eine Totalblockade gegen die dringend notwendigen Verbesserungen gerade in der Asylpolitik gibt.“

    Erinnern wir uns an die Rede des CDU-Vorsitzenden Merz.
    Diesem war erklärtermaßen „egal“ wer mit der CDU stimmt, er will „seinen Weg“ gehen.

    Weiter schreibt Dr. Krings im selben Post:

    „Wenn Beschlüsse mit Mehrheit demokratisch gefasst worden sind, müssen sie auch akzeptiert und umgesetzt werden. Ob die Scholz-Regierung auf dem Boden der Demokratie steht, entscheidet sich jetzt daran, ob sie die jetzt beschlossenen Zurückweisungen an unseren Grenzen auch umsetzt.“

    Unser angeblicher Mann in Berlin vergißt wohl absichtlich, dass es zu einer Verpflichtung auf Umsetzung eines Gesetzes bedarf! Dieses gibt es nicht Herr Dr. Krings.

    Der gestrige Tag zeigte, darüber bin ich froh, der CDU-Antrag wurde abgelehnt.

    Dabei ging es ja nicht mehr um Fakten, es wurde ein Ton angeschlagen der ausschließlich von verbalem Hass geprägt war. Es war der Ton von allen Parteien und Rednern.
    Zurück bleibt eine Bevölkerung, die nicht mehr an die Politik und deren Vertreter glaubt. Wie will Merz seinen Wortbruch korrigieren? Eigene Fehler sieht er nicht. Im Gegenteil, er wird nach neuesten Interview-Beweisen alles wieder so machen.
    Diese „mit dem Kopf durch die Wand“ Politik sollte am 23. Februar mit dem Wahlzettel eine Absage erteilt werden.
    Gehen Sie zur Wahl für ein demokratisches Land.

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  • CDU Mönchengladbach lehnt einen Bürgerrat kategorisch ab

    CDU Mönchengladbach lehnt einen Bürgerrat kategorisch ab

    Städtebauliche Fördermaßnahme Soziale Stadt Gladbach und Westend – Erarbeitung eines Zukunftsbildes Mobilität für das Fördergebiet Soziale Stadt Gladbach und Westend –
    Einrichtung eines Bürgerrats; hier: Einbringung

    So steht es in der Berichtsvorlage, die heute in der Bezirksvertretung Nord vorgestellt und diskutiert wurde.

    Nachdem durch die Organisation „Mehr Demokratie“ das Vorhaben vorgestellt wurde, ergrifff Herr Michael Weigand, Ratsherr der CDU und Bezirkspolitiker in Nord das Wort und erklärte nach langatmiger Rede , unter anderem dass seine Ausführung mit der gesamten Ratsfraktion abgestimmt sei.
    Weigand: „Wir sind konzeptionell gegen Bürgerräte, wir sagen: Bürgerräte sind nicht mehr Demokratie sondern weniger Demokratie!“
    Über diesen TO wurde nicht abgestimmt.

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  • Der Traum von einer neuen Jahnhalle – ausgeträumt

    Der Traum von einer neuen Jahnhalle – ausgeträumt

    In der BV-Ost wurde über diese Halle an der Volksgartenstraße diskutiert.

    Sie ist wohl nicht mehr in einem vernünftigen finanziellen Rahmen zu sanieren. soll jedoch aus gerade diesen finanziellen Gründen trotzdem weiter betrieben werden.
    Es gibt Gedankenspiele der Bezirkspolitiker aller Parteien einer neuen Halle an verschiedenen neuen Stadorten.
    Alle wissen jedoch, alles ist derzeit Wunschdenken und finanziell nicht zu realisieren. In der Stadt gibt es andere Prioritäten, zum Beispiel Schulen.

    Die Verwaltung stellte zwei Kostenaufstellungen vor über
    a: eine Sanierung der Halle zu Euro 20.000.000,
    b: Neubau einer Halle an einem neuen Standort zu Euro 25.000.000.
    Es bleibt also alles beim Alten, leider.

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  • Der Neujahrsempfang im Stadtbezirk Ost

    Der Neujahrsempfang im Stadtbezirk Ost

    Die Band „Leertaste“ eröffnete mit Schwung die Veranstaltung am Samstag, Bezirksvorsteher Volker Küppers hatte dazu eingeladen.

    So begann ein unterhaltsamer Vormittag, an dem etliche Politprominenz durch Volker Küppers begrüßt wurde. Sicher bedingt durch den Bundestagswahlkampf erschienen etliche Bezirkspolitiker nicht oder sie waren anderweitig interessiert.
    OB Felix Heinrichs richtete ein eindringliches Grußwort an die Bürger aus dem Osten der Stadt.

    Das folgende Medium mit vielen Bildern und den wichtigsten Reden verschafft einen kpl. Überblick des Empfangs.

    Video: MG-Heute

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  • Der Karlspreis 2025 geht an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen

    Der Karlspreis 2025 geht an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen

    ·         Das Karlspreis-Direktorium würdigt mit der Preisverleihung „eine herausragende Führungspersönlichkeit des Vereinten Europas, die die Union visionär, mutig und handlungsstark, mit Entschlossenheit und Weitsicht durch eine Zeit tiefgreifender Transformationen leitet.“

    ·         In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es, „dass das Karlspreisdirektorium Ursula von der Leyen mit der Auszeichnung ermutigen und bestärken wolle, die EU als bedeutende Kraft in der globalen politischen Welt zu vertreten‘“.

    ·         Die Verleihung des Karlspreises findet am Himmelfahrtstag, 29. Mai 2025, im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt.

    Dr. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, erhält im Jahr 2025 den Aachener Karlspreis. Das gaben der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, und die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am heutigen Tag (15. Januar 2025) in Aachen bekannt.

    „Die Entscheidung für Ursula von der Leyen fiel im Direktorium einstimmig aus“, eröffnete Dr. Jürgen Linden. „Für uns ist die Präsidentin der Europäischen Kommission das Gesicht Europas in der Welt. Sie ist die Kommunikationszentrale für alle politischen Herausforderungen und Probleme, die sich in Europa – und für Europa – gegenüber der Welt stellen“, betonte Dr. Linden.

    Ermutigung

    In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es ergänzend, dass das Karlspreisdirektorium Ursula von der Leyen mit der Auszeichnung ermutigen und bestärken wolle, „die EU als bedeutende Kraft in der globalen politischen Welt zu vertreten, sie als friedensstiftende, demokratisierende und partnerschaftliche Macht zu führen, Europa als Wertegesellschaft zu stärken und durch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit dafür Sorge zu tragen, dass das große Friedensprojekt Europa auch sein Versprechen des wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens für seine Bürgerinnen und Bürger halten kann“.

    Kraft und diplomatisches Geschick

    Auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen unterstrich, dass es momentan auf ein starkes Europa ankomme. Ursula von der Leyen verkörpere wie keine anderere genau diese Kraft, die Europa jetzt brauche. Sie sei eine Persönlichkeit, die seit Jahren für Europa stehe und sich mit Ihrer ganzen Kraft und ihrem diplomatischen Geschick dafür einsetze, Europa nach innen zu einen. Sie erklärte: „Angesichts des Rechtsrucks in Europa und den USA kommt es gerade jetzt darauf an, die europäischen Institutionen zu stärken. Ursula von der Leyen hat es als Präsidentin der Europäischen Kommission geschafft, die europäische Union zu einen. Sie ist das Gesicht der EU und steht für Stabilität und Kontinuität.“

    Lebenslauf

    Ursula von der Leyen wurde 1958 in Brüssel geboren, wo ihr Vater, der spätere niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht, zu dieser Zeit als Kabinettschef des deutschen EWG-Kommissars Hans von der Groeben arbeitet. Nach dem Abitur studiert sie zunächst Archäologie und Volkswirtschaft, bevor sie sich 1980 für die Medizin entscheidet.

    Bereits seit 1990 Mitglied der CDU, wechselt sie als „Seiteneinsteigerin“ in die Politik, erringt 2003 ein Mandat im niedersächsischen Landtag und wird von Ministerpräsident Christian Wulff als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in dessen erstes Kabinett berufen. 2005 wechselt sie als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in die Bundespolitik; 2009 übernimmt sie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. 2013 wird sie als erste Frau zur Verteidigungsministerin berufen und vier Jahre später in diesem Amt bestätigt. Am 2. Juli 2019 wird Ursula von der Leyen für das Amt der Kommissionspräsidentin nominiert.

    Das Direktorium hebt durch die Verleihung des Karlspreises 2025 an die Kommissions-Präsidentin hervor, „dass Ursula von der Leyen und die von ihr geführte Kommission ganz entscheidenden Anteil daran haben, dass die EU Krisen epochalen Maßes geschlossen und erfolgreich begegnet ist“. Ursula von der Leyen sei bewusst, dass es zur wirtschaftlichen Sicherheit Europas eines transatlantischen Zusammenhalts bedürfe. Dazu sei nach veränderten politischen Strukturen in den Vereinigten Staaten jetzt eine besondere strategische Anstrengung der Europäer erforderlich. Wichtigste Voraussetzung dazu sei die Einigkeit der Mitglieder. Für diese Einigkeit kämpfe sie wie keine Zweite.

    Führungspersönlichkeit des Vereinten Europas

    In der Begründung ist final zu lesen: „Mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Ursula von der Leyen, ehrt das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des internationalen Karlspreises zu Aachen 2025 im Jahr seines 75-jährigen Bestehens eine herausragende Führungspersönlichkeit des Vereinten Europas, die die Union visionär, mutig und handlungsstark, mit Entschlossenheit und Weitsicht durch eine Zeit tiefgreifender Transformationen leitet.“

    Ein Fest Europas

    Der Karlspreis wird auch in diesem Jahr traditionell am Himmelfahrtstag, 29. Mai, verliehen. Jürgen Linden berichtete, dass Ursula von der Leyen sehr erfreut über die Auszeichnung gewesen sei und den Termin der Karlspreisverleihung bereits fest in ihrem Terminkalender eingeplant habe. Er versprach: „Wir werden aus der Preisverleihung einen starken Karlspreis machen, der die Impulse, die wir setzen wollen, auch nach außen erkennen lässt.“ Oberbürgermeisterin Keupen kündigte an, den Verleihungstag neben der offiziellen Zeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses als Europa-Fest mit Aachener*innen und Gästen zu feiern:

    „offen, lebendig und vielfältig“.

    Infos zum Karlspreis

    Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Papst Franziskus (2016), der französische Staatspräsident Emmanuel Macron (2018) und UN-Generalsekretär António Guterres (2019).

    Im Jahr 2022 wurden die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo mit dem Preis ausgezeichnet, 2023 der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk sowie 2024 Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt und die jüdischen Gemeinschafften in Europa. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis, der in Rom verliehen wurde.

    Urkunde und Medaille

    Verliehen wird neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger oder die jeweilige Preisträgerin zeigt.

    Begründung

    Sie finden in dieser Pressemitteilung die offizielle Begründung des Karlspreisdirektoriums zur designierten Preisträgerin Ursula von der Leyen als Anhang. Mehr Infos: www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de

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    In eigener Sache:

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    Zum 4. Advent

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  • Unwürdig

    Unwürdig

    Wer diese heutige Debatte im Bundestag zur Vertrauensfrage angeschaut hat und ernst nimmt, dem wird es die Sprache verschlagen haben.

    Solch respektlosem Geschwafel seitens oppositioneller Parteienredner kann man weder Glauben schenken, noch dienten die Formulierungen von FDP, AFD und CDU/CSU auch nur im Ansatz dazu, den Wahlbürgern eine Hilfe zur Meinungsbildung zu bieten. Die jeweilige Mimik zeigte deutlich ohne Worte, ob die Sprecherin, der Sprecher meinte, was sie, was er sagte. Oftmals sah der Beobachter reine Häme.
    Zur Meinungsbildung, welcher Partei man bei der Bundestagswahl sein Kreuzchen schenkt, wird nicht einmal das Studium von Wahlprogrammen helfen. Zu groß ist mittlerweile die Spaltung der Gesellschaft vorangeschritten.

    Weder Scholz noch Habeck haben die Kaufprämie für E-Autos über Nacht gestrichen, es war die FDP Namens Lindner, nur so als Beispiel.
    Natürlich wurden in allen Ampelparteien Fehler gemacht, Lindner hatte nicht den Mut, zu seinen Fehlern zu stehen, Fehlleistungen zuzugeben. Außer Polemik hatte er nichts mehr zu bieten.
    Die gesamte Debatte ist im Internet zu sehen.

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  • Neuigkeiten aus der Ratssitzung

    Neuigkeiten aus der Ratssitzung

    Die Stadt (durch die Stadttochter mags) hat in den letzten Jahren mehr als eine Million Euro in neue Bäume investiert.

    Damit wurden also mehr Bäume gepflanzt als gefällt. Wie lange es dauern wird bis diese neuen Bäume die Größe der gefällten Bäume erreichen, darüber gibt es keine Informationen. Auch zu den Gründen der Fällungen wurde nichts berichtet.

    Die FDP in ihrer Rede zum Haushalt: wir haben uns mit RotGrün auf diesen Haushalt geeinigt, weil wir Verantwortung tragen. Die Zustimmung zu diesem Haushalt fällt uns nicht leicht.

    Die hohe Verschuldung der Stadt kann nicht durch die städtischen Einnahmen in aktueller Höhe abgebaut werden. In den Haushaltsreden der Parteien wurden Land und Bund aufgefordert, sich durch geeignete Unterstützung der Kommune einen Schuldenabbau zu ermöglichen.

    Der Hotelneubau auf der Hindenburgstr. wurde beschlossen.
    Unausgegoren scheint die verkehrliche Erreichbarkeit des Hotels zu sein.
    Einerseits werden die ÖPNV-Busse auf die Steinmetzstr. verbannt, nun sollen Anlieferungen zum neuen Hotel über die Hindenburgstr. erfolgen. Eine Posse?

    Die gesamte Sitzung ist hier zu sehen

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  • Zum 2. Advent

    Zum 2. Advent

    MG–Heute wünscht allen einen gesegneten 2. Advent. Bleiben Sie gesund.

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  • Grundsteuer Erhöhung im kommenden Jahr

    Grundsteuer Erhöhung im kommenden Jahr

    Beschließt der Stadtrat nächste Woche die Anhebung der Hebesätze für die Grundsteuer B von 620 % auf 792 % ?

    Es sieht ganz danach aus, in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses war lediglich die Partei DIE LINKE gegen diese Erhöhung.
    Als hochverschuldete Kommune ist die Stadt auf diese Mehreinnahmen angewiesen. Dabei gibt es jedoch auch Ungerechtigkeien: Es werden vor allem Eigenheimbesitzer stärker belastet, aber auch Mieter in Mehrfamilienhäuser werden stärker zur Kasse gebeten, das kann zu sozialen Verwerfungen führen.

    Marcel Klotz, OB-Kandidat der Grünen, zieht folgendes Fazit: „Die Grundsteuer-Reform steht auf wackeligen Füßen. Weitere Klagen dürften vor Gerichten verhandelt werden. Eine grundlegend andere Vorgehensweise, wie z.B. die in den Niederlanden, wo der Kaufpreis/Marktwert als Hauptgrundlage angesetzt wird, ist möglicherweise zu einfach. Wie so oft geht man in Deutschland gerne den komplizierten Weg.“
    Eine vom Finanzministerium angedachte Lösung, in der man die Grundsteuer nochmals differenziert mit unterschiedlichen Hebesätzen belegt, also z.B. getrennt nach Wohngebäuden und Gewerbegebäuden, ist derzeit nicht umsetzbar. „Die Rechtssicherheit ist aktuell nicht gegeben“, so Klotz. „Es liegen zwei unterschiedliche Gutachten vor, die jeweils zu anderen Bewertungen kommen. Wir können es uns also nicht leisten, diesen Weg zu gehen, es würden viele Klagen eingereicht werden. Daher plädiere ich dafür, zunächst abzuwarten, wie Gerichte diese Frage entscheiden.“ Auch die IHK warnte bereits vor einer Differenzierung der Gewerbesteuer. Verständlich, denn die deutlichen Reduzierungen für Gewerbegebäude würden so wieder verloren gehen.

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  • Flugtourismus vs. Klimakrise

    Flugtourismus vs. Klimakrise

    Es ist schon schlimm genug: hunderte Teilnehmer aus über 100 Nationen fliegen zum Umweltgipfel auf Kosten der Steuerzahler. Ergebnis: eine Blamage nicht nur der Industriestaaten.

    All diese Gipfel erreichen nur eins, sie tragen zur Umweltzerstörung erheblich bei. Das Weltwirtschaftsforum in Davos, das G-20-Gipfeltreffen, das G7-Gipfeltreffen, das Treffen der sieben bedeutendsten Industrienationen plus Russland (G8), die UN-Klimakonferenz, das Gipfeltreffen der Arabische Liga, die Westbalkan-Konferenz, das Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, das Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft, der EU-Afrika-Gipfel , das Weltsozialforum, das vierteljährliche Treffen des Europäischen Rates und das Treffen der Organisation erdölexportierender Länder.

    Und was machen wir Europäer? Wir Deutschen rüsten uns schon wieder für den Winterurlaub in warmen Gefilden. Es scheint uns am Allerwertesten vorbeizugehen, dass wir dabei das Klima selbst zerstören, anschließend schimpfen wir auf Politik und Wirtschaft, dass niemand etwas gegen die Umweltverschmutzung unternimmt.

    Logo: SPD-Klimaforum

    Das stimmt allerding zum Teil.
    Politik rühmt sich ob der vielen Touristikaktivitäten, unzählige Sitzungen in Ausschüssen des Bundestages bringen jedoch nur weitere Anreize, wieder und wieder in den Flieger zu steigen, die Krise weiter zu verstärken.
    Beispiel aus Mönchengladbach: unsere Bundestagsabgeordnete aus der SPD freut sich über ihr eigenes Engagement in diesem Ausschuss. Ist diese Partei deshalb noch wählbar?

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  • Jubel, Trubel und Heiterkeit?

    Jubel, Trubel und Heiterkeit?

    Bei diesem trüben Wetter mag ich nicht so recht in diese Jubelstimmung kommen.

    Trubel, ja , den wird es beim Hoppedizerwachen in den Hochburgen des Karnevals geben.
    Ob es zur Heiterkeit reichen kann, daran habe ich so meine Zweifel.
    Schaue ich mich auf dieser Welt um, so sehe ich Kriege, Krisen, steigende Armut, Hunger und Wohnungsnot. Die (führenden) Persönlichkeiten im Land scheinen ohne Kompass zu sein, wie wollen sie den Menschen die richtige Richtung aus dem Dilemma zeigen.
    Lassen wir uns im kommenden Wahlkampf auf allen Ebenen nicht hinters Licht führen.

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  • Nach Ampel-Aus: Rot-Grün will auch auch künftig weiter zusammenarbeiten

    Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bekräftigen ihre Zusammenarbeit im Rat der Stadt Mönchengladbach vor den anstehenden Haushaltsberatungen.

    Hintergrund ist die aktuelle Entscheidung der FDP, das Mehrheitsbündnis nach vier Jahren erfolgreichen Wirkens zu verlassen. 

    „Wir wollen auf der Basis der bislang effektiven Arbeit auch den Rest der Wahlperiode gemeinsame gute Projekte 

    verwirklichen“, erklärt dazu Grünen-Fraktionssprecher Boris Wolkowski. „Wir Grüne sind basisdemokratisch, haben heiß diskutiert und bekennen uns im Ergebnis sehr deutlich zur weiteren Kooperation mit der SPD“, ergänzt Grünen-Co-Sprecherin Ulla Schmitz. Auch Beate Wyen, Parteivorsitzende der Grünen, bekräftigt den Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit: „Wir wollen unsere programmatischen Inhalte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Stadt umsetzen und stehen bereit zu einer weiteren Zusammenarbeit für eine Politik mit vielen grünen Akzenten.“ 

    Vor dem Hintergrund der anstehenden Haushaltsberatungen gehen die beiden Bündnisfraktionen deshalb gemeinsam in die Haushaltsklausur. Ziel der Partner sind stabile Beschlüsse im Rat, um wichtige Projekte wie das neue Rathaus oder die neue Gesamtschule umzusetzen. Dafür werden die Partner auf die FDP und die anderen demokratischen Fraktionen im Rat zugehen. 

    „Die Entwicklung unserer Heimatstadt steht für uns immer an erster Stelle. Dazu braucht es Beschlüsse im Rat, die wir auch in Zukunft sicherstellen werden“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi. Die Bundestagsabgeordnete und SPD-Parteivorsitzende Gülistan Yüksel macht deutlich: „Gerade in solch schwierigen Zeiten ist Verantwortung wichtig. Ich bin froh, dass wir gemeinsam weiter Verantwortung übernehmen, um die Stadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.“ 

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  • Ernte wird eingefahren…

    Ernte wird eingefahren…

    Keine Flatterbänder zur Sicherheit, kein Personal vor und hinter dem Ladekran, nichts.

    Kaum zu glauben, mit welchen Risiken die Spaziergänger in Mönchengladbachs Wäldern rechnen müssen.
    Kaum zu glauben, auch nicht erklärbar, wie Leichtsinn in Mönchengladbach gelebt wird.
    Wer hat das zu verantworten Herr Oberbürgermeister?

    Abtransport von gefällten Baumstämmen rund um Schloss Rheydt.

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  • Orgelmusik zur Marktzeit am 2.11.24

    Orgelmusik zur Marktzeit am 2.11.24

    Zwei Tage nach dem Reformationstag lässt Kantor Pascal Salzmann am 2.11.24 um 11:30 Uhr an der Sauerorgel der Hauptkirche Rheydt den berühmten Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ in verschiedenen Orgelwerken erklingen.

    Unter anderem mit der Bearbeitung des zeitgenössischen libanesisch-französischen Komponisten Naji Hakim. 

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