„Wald der Zukunft“ – Auszug aus einem aktuellen Internetbericht von den Grünen in Mönchengladbach:
In dieser Woche trafen sich Vertreter*innen von mags, NABU und BUND, sowie Kommunalpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Zukunft des Waldes“ in Mönchengladbach. Eingeladen dazu hatte Bürgermeister Hajo Siemes.
Vorgestellt wurde von der mags das „Konzept Wald“ für die Stadt Mönchengladbach, bei dem vorgesehen ist, in Zukunft 5% des Waldbestandes als Naturwald sich selbst zu überlassen. Auch von den Naturschutzverbänden wurde festgestellt, dass es in Mönchengladbach dank des Engagements der mags und der u.a. durch die Initiativen der Grünen zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel ein deutliches Umdenken gegeben habe und man nun auch die Ergebnisse in Form von Grün und Bäumen in der Stadt sähe. Ende des Auszuges aus: https://gruene-mg.net/wald-der-zukunft-gruen-wirkt
Seit Jahren beobachte ich das Handeln der Verantwortlichen, wie sie mit dem Wald rund um Schloss Rheydt umgehen. Sollte die Zukunft des Waldes in und um Mönchengladbach so aussehen wie aktuell um Schloss Rheydt, werden wir bald keine Freude mehr daran haben.
Scheinbar unbeeindruckt nimmt die Stadtgesellschaft es hin, dass Auftragsfirmen mit schwersten Maschinen durch das Gebiet fahren, gekennzeichnete (und ungekennzeichnete) Bäume auch bester Qualität fällen. Die z.T. großen, verwertbaren Äste werden zu hohen „Abfallbergen“ aufgetürmt. Die Waldbesucher können nicht einmal über diese „Berge“ mehr in den Wald schauen, geschweige denn diesen dort betreten.
Rheydter Bürger (Antragsteller) beantragen die sofortige Entfernung des sogenannten „Seecontainers“ an der Wickrather Straße Ecke Tipweg.
Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden – 02.10.2024 war der Seecontainer zum wiederholten Male Diskussionsgegenstand zwischen allen Parteien. Die Situation ist nach wie vor sehr unbefriedigend, hat sich doch herausgestellt, dass die ursprünglich gut gemeinte Problemlösung nicht wirklich etwas taugt. DieAnwohner laufen Sturm, Politik und Verwaltung müssen entscheiden und handeln.
Wie es zukünftig weitergeht wird wohl frühestens in der nächsten Ratssitzung am 10.10.2024 entschieden werden. Bleibt zu hoffen, es fällt allen Entscheidern eine praktikable Lösung ein.
Bis dato liegt eine solche Lösung nicht ansatzweise vor.
Hier die Dokumente, um die es in der Sitzung ging:
Das Transparenzgesetzsteht scheinbar nicht mehr auf der Vorhabenliste der Bundesregierung.
Das glauben viele politische Akteure, darunter Marie Jünemann | Mehr Demokratie e.V.. Sie schreibt: „Wir wissen es nicht. Klar ist: Die Zeit läuft ab. Und das, obwohl sich Deutschland international selbstverpflichtet hat, dass der Gesetzentwurf bis Ende des Jahres steht! Das Bündnis für das Bundestransparenzgesetz, dem wir angehören, schickt deswegen am heutigen Internationalen Tag der Informationsfreiheit einen Brief an die Spitzen aller Ampelparteien. Vor allem die SPD, die an der Spitze des Bundesinnenministeriums steht, wollen wir daran erinnern, dass ein fast fertiger Gesetzentwurf bereits herumliegt, den es nur noch im Bundestag einzubringen gilt. So oder so: Wir werden weiter Druck machen“.
Sie sagt weiter: „Wir brauchen jetzt dringender denn je demokratische Innovation. Transparenz ist ein wichtiger Baustein dabei. Das zeigen auch die drei letzten Landtagswahlen: Laut Umfragen aus Brandenburg, Thüringen und Sachsen liegt das Vertrauen in Parlament und Regierung in allen drei Bundesländern unter dem Bundesdurchschnitt – und es sinkt weiter. Das bezieht sich auch auf die Institutionen auf Bundesebene. Eine neue Studie zeigt zudem, dass Deutschland beim Vertrauen in die Institutionen insgesamt unter dem OECD-Durchschnitt liegt! Das Problem: Repräsentation lebt von Vertrauen. Wir haben in den vergangenen Jahren wieder gesehen: Die Transparenz politischer Entscheidungen in Deutschland zu verbessern, ist ein richtig dickes Brett. Schon beim Informationsfreiheitsgesetz hat es zwei Legislaturperioden gebraucht. Es ist zäh wie Kaugummi, hier etwas zu bewegen. Aber wir bleiben dran“!
Eine neue Biersorte? Ein unbekannter Proteinriegel? Ein Einwohner Kölns am Aschermittwoch?
Nein, nichts von alledem, sondern eine heute von mir entdeckte alte Apfelsorte. Auf dem Apfelfest, ausgerichtet durch den Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach und der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. auf der Streuobstwiese am Haus Horst. Angetan von dem fruchtig/würzigen Geschmack ist er ab sofort mein Favorit. Natürlich mache ich hier nicht Werbung für eine bestimmte Apfelsorte, zumal die Schafsnase auch nicht zu verachten ist. Jede Frage zu Apfelsorten zu, ganz wichtig, korrektem Obstbaumschnitt, damit man sich jedes Jahr reiche Ernte sichert, wurde heute vor Ort bei herrlichem Wetter und sehr gut besuchter Lokalität erschöpfend beantwortet. Das notwendige Pflückwerkzeug brachten sich viele Besucher schon von zu Hause mit. Das Obst konnte kostenfrei mitgenommen und auch vor Ort auf Wunsch gepresst werden. Die Besucherschar war so groß, dass sie am Ende der Veranstaltung kaum ein Pfund Äpfel auf den Bäumen gelassen hatten. Was es an diesem Tag noch gab, waren verschiedene Kuchen, frischbelegte Brötchen, klassische Würstchen, diverse Honige bis hin zu Filzpuschen fürs Haus. Die kleine Waldschule hatte Kinder und Erwachsene um sich geschart. Förster Stops bot Waldrundgänge an die äußerst interessant, informativ und auch unterhaltsam waren. Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, im nächsten Jahr gerne wieder.
Die Diskussion um die Zukunft der gesamten Region und damit auch die Zukunft der nachfolgenden Generationen, ist seit Jahren in vollem Gange. Eine für die Bürger wichtige Informationsveranstaltung fand am Freitag, (13. September) in Wegberg statt. Mit etwa 130 interessierten Bürgern nicht nur aus Wegberg diskutierten:
Begrüßung: Till Schulte-Coerne, 1. Vorsitzender des Veranstalters Klima Tisch Wegberg e.V.
Dirk Jansen, BUND Geschäftsleiter Umwelt und Naturschutzpolitik;
Barbara Weinthal, Fachbereichsleiterin Umwelt, Stadt Mönchengladbach;
Rainer Röder, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt
Moderation: Dr. Harald Jacques, Vorstand Klima Tisch Wegberg e.V. Leider war aus dem eingeladenen Kreis Heinsberg kein Vertreter vor Ort. Auch der Wegberger Bürgermeister Pape glänzte durch Abwesenheit.
v.l.: Dr. Harald Jacques; Rainer Röder; Barbara Weinthal; Dirk Jansen
Nach kurzer Begrüßung und Anmoderation hielt Dirk Jansen einen sehr informativen Impulsvortrag, der schon deutlich machte, wie vielfältig und weitreichend dieses Thema ist und noch sein wird. Wer glaubte, es handele sich bei Wasser lediglich um ein immer vorhandenes, für jedermann zugängliches Nass, wurde schnell ernüchtert.
In ihrem Statement ließ Barbara Weinthal bereits erkennen, um die komplette Pallette der Wasserbrisanz erkennen zu können, bedarf es jahrelanger Erfahrung und Schulung. Die Unmengen der Faktoren und Abhängigkeiten sind nicht in einer Kurzinformation eines Abends zu vermitteln und auch nicht zu begreifen. Auch im Statement von Rainer Röder gab es derart mannigfaltige Details, diese kann sicher nur ein jahrzentelanger Kenner der Materie begreifen und vermitteln.
Demzufolge gab es in der anschließenden Diskussionsrunde, die Dr. Harald Jacques, kompetent leitete, vielschichtige Fragen aus dem Publikum und Antworten der beiden Fachleute, die an dieser Stelle keinesfalls befriedigend dargestellt werden können.
Es wird sich zeigen müssen, ob sich Rheinbraun / RWE mit seinen Vorstellungen zum Thema Ewigkeitskosten durchsetzen wird. Oder ob der Druck einer engagierten Öffentlichkeit auf den Konzern diesen zur Übernahme seiner Verantwortung bewegen kann. Bereits jetzt läßt RWE erkennen, der Konzern versucht die Klimakrise zu seinem Vorteil argumentativ zu nutzen. Klimabedingte Einflüsse könnten zur Reduzierung der Ewigkeitskosten führen und RWE entlasten. Fest zu stehen scheint aktuell: Das Rheinwasser zur Verfüllung ist alternativlos und damit auch die Verlegung der Rohre zur Grube.
Es gibt sie schon, die sintflutartige Überschwemmung. Die Überschrift sollte validiert werden mit dem Ergebnis: „nach uns die menschengemachte Klimakatastrophe“. Die aktuelle Diskussion im Lande ist offensichtlich nicht Willens, das Thema Umwelt, Klima, als Priorität zu behandeln. Es geht innerhalb der Politikblase in allen Ebenen nur noch um Geld, Kapital für „Projekte“, Wahlergebnisse und Lindners Schuldenbremse. Wen gibt es im Lande, der aufsteht und die Bürger hinweist darauf, dass wir bereits jetzt eine Klimakatastrophe über uns hereingebrochen ist. Schauen wir nach Osteuropa, es versinkt in Fluten, die nicht mehr zu beherrschen sind. Es gibt schon Tote, wieviele sollen wir noch akzeptieren müssen?
Das ehemalige Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss-Straße soll im Rahmen eines Strukturwandelprojektes als Wissens- und Innovationscampus neu erblühen.
Die Verwandlung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Deutlich schneller blüht ein rund 680 qm großes Beet an der Gebäudefront auf, das die mags-Grünunterhaltung nun für die Wissens- und Innovationscampus GmbH (WICMG) angelegt hat. Passend zum Standort wird die Pflanzaktion auch zur Wissensvermittlung genutzt.
Unter Federführung der JuniorUni Mönchengladbach, eine künftige Ankermieterin des Campus, griffen am Montag rund 25 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Waisenhausstraße zu den Gärtnerhandschuhen. Unter Anleitung von Simon Webers, Meister bei der mags-Grünunterhaltung, setzten die Kinder auf einem 35 qm großen Teilstück des Beetes rund 280 Stauden unterschiedlicher Sorten und lernten dabei eine Menge über die Blühpflanzen. Etwa darüber, was beim Pflanzen zu beachten ist, wie man für Blühvielfalt zu verschiedenen Jahreszeiten sorgt, wie der Boden vorbereitet werden muss und welche Sorte sich für welchen Standort eignet.
Die Aktion ist Bestandteil des Kurses „Insektenfreundliche Stauden pflanzen“ – eines von zahlreichen kostenlosen Bildungsangeboten der JuniorUni Mönchengladbach. mags leitet die Kinder an, stellt Arbeitsmaterialien und sponsert die Arbeitshandschuhe – ebenso wie das gesamte Staudenbeet. WICMG-Geschäftsführer Eva-Maria Heiß freut sich über die gelungene Aktion: „Nachdem durch die Zwischennutzer in den vergangenen Monaten bereits hinter den Fenstern das Leben zurückgekehrt ist, beleben die neuen Staudenpflanzen jetzt auch die Fläche davor. Gleichzeitig wird Wissen an junge Menschen weitergegeben. Eine tolle Aktion, die perfekt zu unserem Wissens- und Innovationscampus passt und für die ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken möchte!“
Immer mehr Staudenpflanzungen in Mönchengladbach Im Herbst 2017 startete mags ein Pilotprojekt in Mönchengladbach und wandelte Straßenbegleitgrün in Stauden- und Wildblumenbeete um. Am Rheydter Ring und am Nordpark entstanden Testflächen für die verschiedenen Mischungen. „Wir hatten dabei sowohl ökonomische als auch ökologische Beweggründe“, erklärt mags-Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Schnaß. Die Zahl der Pflegegänge ist bei Stauden geringer als bei Rasen und dadurch können die Unterhaltungskosten reduziert werden. Darüber hinaus ist blühendes Straßenbegleitgrün nicht nur schöner anzusehen, sondern gut für die Biodiversität (z. B. als Insektenbiotope). Nach der erfolgreichen Testphase wurde das Projekt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Inzwischen zieren über 135.000 Quadratmeter Stauden-, Wildblumenflächen und Blühstreifen das Mönchengladbacher Stadtbild.
Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer übergab die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) heute den Neubau am Rheydter Hauptbahnhof der Öffentlichkeit.
Es ist ein Gebäude mit Strahlkraft und ökologischem Nutzen für die Gesamtstadt. In einem kleinen Festakt dankte die EWMG als Bauherrin allen Unterstützern aus Politik und Verwaltung, dem Architekten sowie allen beteiligten Firmen und Finanzierern für ihren Beitrag.
Ziel erreicht:Das neue Handels- und Dienstleistungsgebäude mit moderner Polizeiwache ist fertig. In nur drei Jahren und ohne Unterbrechung des Bahnbetriebs hat die EWMG aus dem unattraktiven und maroden Rheydter Hauptbahnhof ein repräsentatives Eingangstor für Rheydt und ein Aushängeschild für die Gesamtstadt gemacht. „Hochbau in dieser Größenordnung ist für die EWMG nicht alltäglich. Umso mehr freut es mich, dass wir am Hauptbahnhof Rheydt Maßstäbe setzen konnten – mit einer funktionalen und attraktiven Architektur ebenso wie mit innovativen Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. Die EWMG hat den Neubau in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und unter herausfordernden logistischen Rahmenbedingungen im Zeitplan fertiggestellt.
„Dies ist ein wichtiger Impuls für unsere Stadt. Der neue Hauptbahnhof ist ein selbstbewusstes Zeichen für den Aufbruch in Rheydt in eine gute Zukunft“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Das Projekt zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Bürgerschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen.“ NRWVerkehrsminister Oliver Krischer ergänzt: „Moderne und barrierefreie Bahnhöfe stärken den ÖPNV in Nordrhein-Westfalen. Dabei freut es mich besonders, dass bei diesem Neubau zukunftsträchtige Technologie mit maximalen Ökosystemleistungen eingesetzt wurden. Dies wertet das Bahnhofsumfeld auf und sorgt für kühlere Innenstädten mit erhöhter Biodiversität.“ Eine echte Gemeinschaftsleistung: Mehr als 40 Fachplaner, Firmen und Handwerker waren am Bau beteiligt, zwei Sparkassen haben die Finanzierung sichergestellt. Die politischen Gremien haben dieEntwicklung am Hauptbahnhof Rheydt von Anfang mit unterstützt, ebenso die „Nachbarn“, Radstation und Deutsche Bahn. Letztlich machen aber erst die Mieter des Neubaus, die sich bewusst für die besondere Lage am Hauptbahnhof Rheydt entschieden haben, das Gebäude zu dem, was es sein soll: ein lebendiger und sicherer Mittelpunkt für Rheydt – für Reisende, Arbeitnehmer und Bürger der Stadt und eine ideale Drehscheibe für Business.
Drei Handelsflächen (Volksbank, Kiosk und neu: Zeytinli Restaurants) und eine Büroetage (Backhaus + Partner) sind bereits vermietet, knapp 1.200 Quadratmeter Bürofläche (teilbar ab 150 Quadratmeter) und eine Handelsfläche sind noch verfügbar. Die neue Polizeiwache wird ihren rund 1.700 Quadratmeter großen Gebäudeteil voraussichtlich Ende September in Betrieb nehmen.
Foto: MG-Heute
Das Projekt in Zahlen: In drei Jahren Bauzeit wurden17.000 Kubikmeter umbauter Raum abgerissen, ca. 5.000 Tonnen Beton- und Bauschutt abtransportiert. Im Rohbau sind 6.270 Kubikmeter Beton und 605 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. 10.000 Pflanzen in 200 Quadratmetern Grünfassade und 1.340 Kubikmeter Dachbegrünung sorgen für besseres Mikroklima und Überflutungsschutz.
Auf einer Veranstaltung mit Teilnahme von Bundes- und Landespolitik erlebte ich am Donnerstag hautnah den gesprochenen Willen der Teilnehmer zum Klimaschutz. Unzählige Beispiele von sinnvollen Aktivitäten wurden verbal vorgestellt und zur Nachahmung empfohlen. Bund und Land haben zur Verbreitung dieser Vorschläge in Form einer Ausstellung Fördergelder gezahlt. Prima! Nun die Kehrseite: am gestrigen Samstag wurde die Einweihung des „Neuen Kapuzinerplatz“ in Möchengladbach offiziell gefeiert. Mit Steuergeld (Fördergeld) wurde vorhandenes Pflaster entsorgt und durch neues Pflaster ersetzt. Nichts wurde getan zur vor wenigen Tagen empfohlenen Entsiegelung, eine Gestaltungschance vertan. Es darf also weiter wie bisher bei Sonnenschein auf diesem Platz, auf aufgeheiztem Pflaster geschwitzt werden. Umweltschutz predigen oder Klima zerstören. Welches Ziel verfolgt unsere Stadt?
Als wir sein Reich betreten, dreht er vor Aufregung erst einmal ein paar Runden. Eine Aufforderung zum Spielen folgt prompt. Kaum zu glauben, dass dieser quirlige Kerl mit dem grauen Bärtchen schon zehn Jahre alt ist. Bug ist ein Mudi-Mix. Also ein ungarischer Hirtenhund. Leider ist bei Bug in der Vergangenheit einiges schief gelaufen. Bei der Begegnung mit anderen Hunden zeigte sich sein ausgeprägter Beschützerinstinkt. Frei nach dem Motto: Wer die größte Klappe hat, hat Recht. Fehlverhalten von Hunden ist meist auf unqualifizierte Halter zurückzuführen. Jeder Hundehalter sollte vor der Anschaffung eines Hundes eine Ausbildung absolvieren. Die Hundeschule ist für Bug und seine Artgenossen eine wichtige und soziale Notwendigkeit. Unter der Anleitung einer erfahrenen Trainerin hat sich Bug in kurzer Zeit zu einem Musterschüler entwickelt. Die ihm vermittelte Sicherheit führt zu einem Sozialverhalten der Extraklasse. Spaziergänge mit anderen Hunden sind kein Problem mehr. Auch Aufenthalte in der Stadt meistert er mit Bravour. Hier gibt es für Hunde eine Flut von Reizen. Auch hier verhält er sich vorbildlich. Seinen Halt im Leben bietet ihm derzeit sein Schweineöhrchen, das er liebevoll mit sich herumträgt. Ein menschlicher Halt wäre die bessere Alternative. Sie finden Bug im Tierheim Lürrip. Aufgrund der rasanten Entwicklung von Bug wäre es bei Interesse ratsam, mit den Fachleuten vor Ort zu sprechen. Tel. 02161 602214.
Ziel der Veranstaltung war es, Aufschluss über die aktuelle Gesetzgebung im Bereich Heizung, sowie der strategischen Wärmeplanung und der praktischen Anwendung nachhaltiger Energielösungen zu geben. Gastgeber im Haus der AOK Mönchengladbach waren gestern Bündnis 90/Die Grünen und der Arbeitskreis Energie. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Katrin Uhlig (Mitglied des Bundestages, Bündnis Grüne), Kathrin Henneberger (Mitglied des Bundestages, Bündnis Grüne), Thomas Bertram von der Verbraucherzentrale NRW sowie Georg Haaß, Präsidiumsmitglied der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach.
Die Statements der beiden Bundestagsabgeordneten behandelten natürlich die aktuelle Gesetzeslage im Bereich GEG, Gebäudeenergiegesetz, die momentane Förderung neuer Heizungen und auch die allgemeine Verunsicherung der Bürger während des Gesetzgebungsprozesses. „Wir hätten uns anderes und besseres Informations-Management seitens der Ampel vorstellen können“, meinten beide Abgeordnete. Dieses Eingeständnis war an diesem Abend mehrfach (endschuldigend) zu hören. Konkret erläuterte Thomas Bertram von der Verbraucherzentrale NRW den gangbaren Weg für etliche Varianten, ein neue Heizungsanlage zu installieren. Er favorisiert eindeutig die Lösung Wärmepumpe unterstützt durch eine Photovoltaik-Anlage. Welche Lösung die Beste sein wird, kann letztlich nur in Zusammenarbeit mit einer guten Beratung inividuell erarbeitet werden, eine pauschale Empfehlung will und kann Politik nicht geben. Jeder Hausbesitzer muß selbst entscheiden, welchen Weg er gehen kann und will.
Georg Haaß, Präsidiumsmitglied der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach, hat offensichtlich selber mehr Fragen als Lösungen parat. Ob Heizung, Strom, Dämmung der unterschiedlichen Bauteile, oder zur Verfügungstellung geeigneter Berater und Handwerker, nichts ist aus seiner Sicht wirklich in Ordnung, geschweige denn geregelt. Haaß bemängelt die Ampellösungen generell.
Sprachlos machte mich zum guten Schluss eine Äußerung von Katrin Uhlig: Sie war tagsüber u.a. beim Versorger NEW. Dort habe man erklärt, man denke darüber nach, wie lange die Infrastruktur zur Energieversorgung noch aufrechterhalten bleiben kann. Bedeutet dies, die NEW würde eigenständig die Versorgung mit Gas einstellen weil das Netz nicht mehr vorgehalten wird? Das würde die gesetzlich festgelegte individuelle Endscheidung der Bürger kontakarieren und zum Handeln zwingen. Mein Fazit: Diese gut gemeinte Veranstaltung hat eine weitere Verunsicherung von Bürgern erreicht. Einige Reaktionen von Teilnehmenden bestätigte dies, leider.
Zunächst vier, später sechs kostenlose Wasserspender kommen in die Zentren von Gladbach und Rheydt An der oberen Hindenburgstraße steht seit Montag Mönchengladbachs erster öffentlicher Trinkwasserbrunnen. Noch hinter einer Absperrung, denn zunächst werden hier Proben entnommen und analysiert, bevor der Wasserspender demnächst von den Innenstadtbesuchern genutzt werden kann. Weitere Trinkwasserspender werden in den kommenden Wochen an der unteren Hindenburgstraße (Höhe Albertusstraße) sowie in Rheydt in der Stresemannstraße (nähe Marienplatz) und vor dem Rathaus aufgestellt. Auch am Europaplatz und am Adenauerplatz sind etwas später im Rahmen der jeweiligen Umbauarbeiten Brunnen geplant.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs freut sich über die neuen Trinkwasserbrunnen: „Mit den öffentlichen Trinkwasserbrunnen schaffen wir ein neues Angebot der Daseinsvorsorge in Mönchengladbach, das jeder und jedem unmittelbar zugutekommt, der in unseren Innenstädten unterwegs ist. Gerade für ältere Menschen, aber auch für alle anderen, ist das neue Angebot auch eine Form von aktivem Gesundheitsschutz. Schließlich nehmen die Tage mit extremer Hitze immer weiter zu. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt Mönchengladbachs erste öffentliche Trinkwasserbrunnen auf die Straßen und Plätze bringen und danke dafür ausdrücklich unseren Partnern von der mags und insbesondere der NEW, ohne die das Projekt so nicht möglich gewesen wäre.“
„Die Trinkwasserbrunnen tragen dazu bei, die Folgen des Klimawandels zu mildern“, sagt Hans-Jürgen Schnaß, mags-Vorstandsvorsitzender. Und der Vorstandsvorsitzende der NEW AG, Frank Kindervatter, ergänzt: „Wir unterstützen die Vorgaben zu Installation von Trinkwasserbrunnen, weil wir die Gesundheit und Lebensqualität in Mönchengladbach verbessern möchten. Diese Initiative zielt darauf ab, den Zugang zu frischem und kostenlosem Trinkwasser für alle Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern, die Umwelt durch die Reduzierung von Plastikflaschenmüll zu schonen und eine gesündere Lebensweise zu fördern. Wir sind überzeugt, dass die Bereitstellung von Trinkwasserbrunnen einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten und umweltfreundlichen Stadt leistet, in der das Wohlbefinden der Einwohner:innen im Mittelpunkt steht.“
Die fünf Trinkwasserbrunnen werden von der NEW AG gesponsert und aufgestellt. Den später geplanten Wasserspender am Europaplatz übernimmt die Stadt, die auch die laufenden Kosten aller Brunnen etwa für den Trinkwasserverbrauch, die Wartung durch die NEW Netz etc. zusammen mit der mags trägt. Dazu wurden entsprechende Verträge zwischen den Partnern geschlossen. Für jeden neuen Brunnen werden zunächst Tiefbauarbeiten ausgeführt. Dabei wird ein Grundrahmen gesetzt und der Anschluss ans Trinkwassernetz hergestellt. Anschließend kann der oberirdische Wasserspender aufgestellt werden. Für den Betrieb der Brunnen greift ein mehrstufiges Hygienekonzept. Vor der Inbetriebnahme erfolgt zunächst eine gründliche Wasseranalyse. Alle Brunnen sind zudem so konzipiert, dass sie im laufenden Betrieb durchspülen. Außerdem werden die Spender in regelmäßigen Intervallen gereinigt und neue Proben entnommen.
Anmerk. d. Redaktion: MG-Heute berichtete bereits vor einem Jahr:
Der Seniorenrat Mönchengladbach und andere hatten gefordert:
Daher soll allen Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Raum Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser ermöglicht werden. Dies ist das Ziel der EU-Trinkwasser-Richtlinie, die seit Januar dieses Jahres (2023) auch in Deutschland gilt. Der Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach setzte sich im Hinblick auf künftig erwartbare Hitzeereignisse für eine zügige Umsetzung dieses Hitzekonzept für die Gesamtstadt ein. Er forderte die Stadtverwaltung auf, noch in diesen Sommermonaten die ersten Trinkbrunnen in den verschiedenen Stadtbezirken zu installieren. Die EU-Richtlinie bestimmt die Abgabe von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten zur „Aufgabe der Daseinsvorsorge“ und fordert die Kommunen auf, solche Möglichkeiten in Parks, Fußgängerzonen und Einkaufspassagen zu schaffen.
Er, Lindner, sieht in SPD-Bundestagsfraktionschef Rolf Mützenich inzwischen die größte Gefahr für den Fortbestand der Ampelkoalition. Das sagte er im Handelsblatt-Interview. Dieser Meinung mag er sein. Für mich ist er selber durch sein aktuelles Handeln die aktuell größte Gefahr für unsere Demokratie. Und das macht mir mehr Sorge, Lindner spaltet mit seiner Kürzungspolitik in sozialen Bereichen unseren demokratischen Zusammenhalt, bedient eigenes Klientel und sperrt sich gegen jede Belastung der Wohlhabenden. Argumenten Andersdenkender verschließt er sich vollkommen und versucht mit starken Tendenzen einer Nötigung, seine „Partner“ zum Einlenken zu bewegen. Zugunsten von Steuergeschenken für Besserverdiener und Reichen. Diesen Partner stellt sich immer stärker die Frage: Wie war das mit der Belastung von „starken“ Schultern? Hat Politik in Deutschland keinen Mut zur Reichensteuer? Die Zeit ist überreif.
Am Samstag, 20. Juli, kam es bei einem Schützenfest im Ortsteil Venn zu rassistischen Gesängen zu einem Lied des Künstlers Gigi D’Agostino.
Der Staatsschutz der Polizei erhielt Kenntnis von dem Vorfall und hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufgenommen.
Am Dienstag, 23. Juli, erhielt die Polizei über eine Online-Anzeige Kenntnis von einem Video, das in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht wurde. Auf dem Video ist zu sehen und zu hören, wie eine unbestimmte Anzahl von Personen in einem Festzelt zu dem Lied „L’amour toujours“ von Gigi D’agostino mehrfach laut und deutlich den Slogan „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ singt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Video am Samstag um 23.47 Uhr bei einem Schützenfest im Ortsteil Venn aufgenommen.
Die Kriminalinspektion Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Urheberin des Videos (15) mittlerweile ermittelt. Es werden jedoch weiterhin Zeugen gesucht, die zur fraglichen Zeit anwesend waren und Angaben zu den anderen Personen machen können, die sich an den Gesängen beteiligt haben. Noch nicht bekannte Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 bei der Polizei zu melden.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem beschriebenen Liedtext um rassistische Äußerungen handelt, die den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Personen, die diese Parolen in der Öffentlichkeit skandieren, können sich gem. § 130 StGB strafbar machen. (et)
Am Donnerstag, dem 25. Juli, findet das dritte Konzert im Rahmen des Rheydter Musiksommers in der Hauptkirche am Markt statt.
Der Harfenist Tom Daun lädt zu einer musikalischen Reise durch das Irland des 18. Jahrhunderts ein.
In poetischen Worten priesen die keltischen Dichter der Vergangenheit den Zauber der „Clarsach“, der alten irischen Harfe. Bis heute ist sie das Nationalinstrument der „Grünen Insel“. Der blinde Meister Turlough O’Carolan (1670 – 1738) ist einer der berühmtesten irischer Harfenkomponisten Irlands und verarbeitete in seinen Stücken nicht nur alte keltische Melodien, sondern ließ sich auch von der barocken Mode seiner Zeit beeinflussen. So entstanden schillernde Kompositionen, die zwischen archaischen Klängen des alten Irlands und raffinierter Eleganz der höfischen Musik changieren.
Im Konzert präsentiert Tom Daun die schönsten Werke Turlough O’Carolans, stellt ihnen Stücke seiner Zeitgenossen gegenüber und erzählt aus dem Leben des weitgereisten und berühmten Harfenisten der grünen Insel. Aber auch Klänge aus anderen keltischen Ländern sind zu hören: melancholische Balladen der schottischen Tradition, magische Klänge aus der Bretagne oder walisische Tanzrhythmen. Das Konzert beginnt wie gewohnt um 19.30 Uhr, die Abendkasse öffnet um 18.45 Uhr. Tickets zu 10,- Euro nur dort.
In der Nacht von Freitag, 19.07.2024 auf Samstag, 20.07.2024 kam es in der Mönchengladbacher Innenstadt – Ortsteil Waldhausen – zu mehreren Pkw-Aufbrüchen. Zur Unterstützung der Fahndungsmaßnahmen wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
Betroffen waren Fahrzeuge auf der Roermonder Straße, Untere Straße und August-Pieper-Straße. Ein weiterer Pkw wurde auf der Neuhofstraße aufgebrochen.
Ob ein Tatzusammenhang besteht, ist Teil der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Mönchengladbach unter 02161/290 zu melden.