Autor: Harald Wendler

  • Die Schriefersmühle bekommt neue Kappe mit Flügeln

    Die Schriefersmühle bekommt neue Kappe mit Flügeln

    Als sich im August 2011 eine Gruppe von engagierten Bürgern aus Mönchengladbach, Erkelenz und Wegberg zusammentat, um die Schriefersmühle an der B57 vor dem endgültigen Verfall zu retten, schien es nur ein Wunschtraum zu sein: Insgeheim hofften die Gründer des Fördervereins, dass irgendwann einmal wieder eine richtige Mühlenkappe mit Flügeln das Baudenkmal aus dem Jahr 1747 ziert – so wie sich die Mühle zuletzt in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zeigte. Anfang November geht dieser Traum in Erfüllung: Denn Harrie Beijk und sein Sohn Max, fleißige und erfahrene Mühlenbauer aus Limburg, bereiten in ihrem Betrieb im niederländischen Afferden gerade den krönenden Bauabschnitt für die Sanierung der Schriefersmühle vor. Eine Abordnung des Vereins war jetzt dort, um sich über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren.

    Der Förderverein Schriefersmühle hat die Firma Beijk, die sich bereits in dritter Generation mit dem Bau und der Sanierung von Mühlen befasst, mit der Herstellung und Montage einer Mühlenkappe und von Mühlenflügeln beauftragt. Die Arbeiten sind bereits so weit fortgeschritten, dass die neue Mühlenkappe voraussichtlich in der kommenden Woche nach Mönchengladbach gebracht werden kann. Wegen des großen Umfangs (ca. 8 m Durchmesser und 3,5 m Höhe) wird die Kappe in mehreren Einzelteilen angeliefert und unmittelbar vor der Mühle montiert.

    Ende Oktober, Anfang November (der genaue Termin steht noch nicht fest) wird dann ein Schwerlastkran vor der Mühle positioniert, der das alte Dach abnimmt und anschließend die Mühlenkappe auf den Turm hebt. Am selben Tag werden auch die Flügelruten aus Stahl, die eine Gesamtlänge von 25 Metern haben, montiert. Anschließend werden die so genannten Flügelgatter angebaut. Die Kappe und das Flügelkreuz werden starr auf dem Turm befestigt, sind also nicht drehbar. Die gesamte Konstruktion wird mit Stahlseilen innerhalb des Mühlenturms sturmsicher befestigt.

    “Wir freuen uns riesig auf diesen Moment. Die Mühle, eines der ältesten profanen Baudenkmäler Mönchengladbachs, ist eine Visitenkarte für die Stadt, an der jeden Tag tausende Menschen vorbei fahren. Nach vielen Jahren im Dornröschenschlaf wird das Bauwerk in Zukunft wieder eine weithin sichtbare Landmarke an der Stadtgrenze sein”, sagt Prof. Dr. Michael Schmitz, Initiator und Vorsitzender des Fördervereins. Rund 400.000 Euro hat der Verein, dank der großzügigen Unterstützung von Förderern, Stiftungen und Sponsoren seit 2011 in die Rettung und Sanierung der Mühle investiert.

    Zahlreiche Baustellen an der Mühle gemeistert Als der Förderverein im Jahre 2011 die Sanierung der Schriefersmühle in Angriff nahm, hatten der Zahn der Zeit und eine Reihe harter Winter dem Bauwerk arg zugesetzt. Das Mauerwerk war stark geschädigt und anfällig für weitere Frostschäden, der Mühlenturm musste für Monate eingerüstet werden. Die Stützmauer um den Mühlenberg drohte einzustürzen und im Inneren des Baudenkmals war außer nackter Wänden und zugigen Fensteröffnung nicht viel zu sehen. Sinnvoll zu nutzen war das Gebäude, das viele Jahre als Lager diente, in diesem Zustand nicht.

    Das sollte sich in den nächsten Jahren ändern. Das historische Mauerwerk wurde denkmalgerecht ausgebessert und gegen weitere Schäden geschützt, der Mühlenberg zum größten Teil abgetragen und neu gestaltet. Die einsturzgefährdete Stützmauer und zwei Anbauten, die nicht zur historischen Bausubstanz gehörten, wurden entfernt.

    In nächsten Sanierungsschritten erhielt die Mühle moderne und sichere Installationen, neue Tore und Fenster, einen Fußboden, mehrere Geschossdecken aus Holz, maßgefertigte Treppen und den für Veranstaltungen notwendigen zweiten Rettungsweg. Inzwischen finden in der Mühle kleine Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Konzerte statt.

    “Zu verdanken haben wir diese Erfolgsgeschichte der Beharrlichkeit und dem Einsatz der Vereinsmitglieder, aber insbesondere auch der Großzügigkeit unserer Förderer, zu denen die Stadtsparkasse, die NRW Stiftung, der Landschaftsverband und nicht zuletzt die Stadt Mönchengladbach gehören”, betont Bezirksvorsteher Arno Oellers, der 2. Vorsitzender des Fördervereins ist.

    Geschichte der Schriefersmühle:
    Die Schriefersmühle wurde 1747 erbaut. Sie ist eine von nur noch vier Windmühlen in Mönchengladbach, von denen Reste erhalten sind. Neben der Schriefersmühle sind dies die Lohmühle, Gerkerather Mühle und Giesenkirchener Mühle.

    Die Schriefersmühle war eine so genannte Turmwindmühle mit drehbarer Mühlenkappe. Diese Bauweise löste ab Mitte des 17. Jahrhunderts die bis dahin verbreiteten Bockwindmühlen ab. Besonders modern wurden im 18. Jahrhundert so genannte Holländermühlen mit konischem Mühlenturm. Eine solche ist die Schriefersmühle. In historischen Karten von Mönchengladbach ist die Mühle an der ehemaligen Rue de Aix la Chapelle (heute B57) als “Neue Mühle” verzeichnet.

    Über Jahrhunderte wurde in der Schriefersmühle das Getreide der Bauern aus der Umgebung gemahlen. Dazu fuhren sie mit ihren Pferdefuhrwerken durch das vordere Mühlentor in die Mühle hinein. So konnten die Getreidesäcke direkt vom Fuhrwerk in die Mühle gezogen werden. Später wurde so das Mehl auf die Fuhrwerke verladen.

    Letzte Bilder, auf denen die Mühle mit Flügeln zu sehen ist, stammen aus der Zeit um 1926. Vermutlich wurde der Betrieb nach dem 1. Weltkrieg eingestellt. Danach diente die Mühle nur noch als Lagerraum. Auf Fotos aus den 30er Jahren ist bereits die Tankstelle direkt am Eingang der Mühle zu sehen.

    Im 2. Weltkrieg wurde die Schriefersmühle stark beschädigt. Während des Vormarschs der Alliierten 1945 brannte die Mühle, in der Stroh gelagert war, vermutlich durch Brandstiftung vollständig aus. Zeitzeugen berichten, dass der Mühlenturm über mehrere Tage wie ein Kamin geraucht hat. Erst im Jahr 1978 wurde der Mühlenturm mit einem Notdach gedeckt – das bis heute gute Dienste geleistet hat. 1986 wurde die Mühle unter Denkmalschutz gestellt.

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  • NEW und Floatility starten mit „Wheesy-floatern“ –Polizei informiert: Wir helfen Ihnen, sicher durch die Stadt zu kommen

    NEW und Floatility starten mit „Wheesy-floatern“ –
    Polizei informiert: Wir helfen Ihnen, sicher durch die Stadt zu kommen

    Ab sofort sieht man sie in Mönchengladbach flitzen: die dunkelgrauen Wheesy-floater mit dem brombeerfarbigen Schaft, die man sich an vielen Ecken in der Stadt einfach ausleihen kann.
    Das teilt die Stadttochter NEW mit.

    Die Polizei in Mönchengladbach wird deutlich:
    Dieses Kraftfahrzeug ist schon jetzt viel diskutiert. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick darüber, was geht, was nicht so gut ist und was unbedingt vermieden werden sollte. Das kann übrigens neben der Gesundheit auch ganz schnell mal den Führerschein betreffen. Hier sind die wesentlichen Dinge, die Sie wissen müssen:

    – Der E-Scooter darf nicht schneller als 20 km/h fahren.
    – Eine gültige Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen müssen vorliegen.

    – Seinen Platz findet der E-Scooter auf dem Radweg. Ist kein Radweg
    vorhanden, so gehört er auf die Fahrbahn. Der Gehweg ist verboten. Auch,
    wenn er laut Schild für den Radverkehr freigegeben ist. Nur spezielle
    Zusatzschilder „EKF frei“ (mit abgebildetem E-Scooter) können Ausnahmen regeln.

    – Es handelt sich um ein Kraftfahrzeug – und unterliegt damit genauso den
    Regeln der StVO wie alle anderen Kfz, sofern keine gesonderten Regelungen
    für sie existieren.

      – In Mönchengladbach wird es spezielle Haltverbotszonen für E-Scooter
    geben, die unbedingt zu beachten sind.

       – Fahren darf den E-Scooter Jede(r) über 14 Jahren, Führerschein oder
    Prüfbescheinigung sind nicht nötig.

    – Eine Person auf dem E-Scooter – mehr darf nicht. Das gilt nicht nur für Mitfahrer sondern auch für Gegenstände, die auf dem Trittbrett abgelegt
    werden.

    – Mit mehreren E-Scootern muss hintereinander gefahren werden und es gilt das Rechtsfahrgebot. Auch das ist nicht wirklich neu und gilt ebenso zum Beispiel für Fahrradfahrer.

    Ganz besonders betonen wir einen Aspekt – denn der wird nicht nur häufig falsch eingeschätzt sondern birgt auch immense Gefahren: Das Fahren des E-Scooters unter der Wirkung von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln. Wir unterstützen es natürlich, wenn Menschen in diesen Fällen das Auto stehen lassen. Aber einfach auf den E-Scooter umzusteigen ist nicht zwangsläufig eine gute Idee, denn:

    Fahranfänger und junge Fahrer unterliegen der 0,00 Promille-Grenze. Das heißt: Wer in der Probezeit oder jünger als 21 Jahre ist, sollte von dem E-Scooter im alkoholisierten Zustand unbedingt die Finger lassen. Das ist ein gut gemeinter Rat, denn abgesehen von der Gefahr, warten bei Zuwiderhandlung:
    – 250 EUR Bußgeld,
    – ein Punkt in Flensburg,
    – ein Aufbauseminar und
    – eine Verlängerung der Probezeit von 2 auf 4 Jahren.

    Auch alle anderen Fahrer sollten sich bewusst sein, dass sie ein Kraftfahrzeug führen. Die Promille-Grenzen sind analog zu denen, die zum Beispiel für das Auto gelten. Trunkenheitsfahrten können also auch hier zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.

    Soweit zu den Vorschriften. Ein paar nützliche Tipps haben wir aber noch für Sie:
    Als Polizei Mönchengladbach empfehlen wir, wenngleich keine Helmpflicht besteht, bei der Fahrt mit dem E-Scooter einen solchen zu tragen. Darüber hinaus werden die Tage gerade wieder kürzer. Um sich vor allem in der dunkleren und trüberen Jahreszeit zu schützen ist es durchaus ratsam, helle Kleidung mit Reflektoren oder ähnliches zu tragen. Denn Sichtbarkeit verhilft erwiesenermaßen zur Sicherheit.

       Ebenfalls sinnvoll ist es, das Fahren auf dem E-Scooter erstmal in einem geschützteren Raum zu üben bevor es in den dichten Stadtverkehr geht. Nur wer in der Handhabung sicher ist kann auch auf unvorhergesehene Geschehnisse und das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer reagieren.

       Letztendlich gilt auch – und vielleicht sogar insbesondere – hier:
    Nehmen Sie Rücksicht und achten sie aufeinander! Halten Sie sich an die Regeln und rechnen Sie mit einem Fehlverhalten anderer. Messen Sie im Zweifel der Tatsache, dass alle gesund nach Hause kommen, mehr Bedeutung zu als der Durchsetzung Ihres eigenen Rechtes.

       Wir schließen mit einer dringenden Bitte an die Nutzer der E-Scooter ab: Stellen Sie die Fahrzeuge so ab, dass sie den übrigen Verkehr nicht behindern! Das schließt Fußgänger selbstredend mit ein.

       Informationen zu dem sicheren Umgang mit dem E-Scooter und die Voraussetzungen an das Fahrzeug sind (auch zum Download) auf der Internetseite der Polizei NRW hinterlegt: https://polizei.nrw/e-scooter

       Die Polizei Mönchengladbach wünscht Ihnen eine gute Fahrt!

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  • Teure Mieten und Job-Wachstum in Städten zwingen viele zum Pendeln

    Teure Mieten und Job-Wachstum in Städten zwingen viele zum Pendeln

    Wenn Lebenszeit im Stau flöten geht: Die Zahl der Berufspendler in Mönchengladbach hat einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kamen rund 43.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt – das sind 38 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Damals zählte Mönchengladbach noch rund 31.700 sogenannte Einpendler, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.
    Die IG BAU beruft sich dabei auf eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Zahl der Auspendler aus Mönchengladbach stieg dabei in genanntem Zeitraum um 34 Prozent auf 41.000 Menschen.
    Gewerkschafterin Doris Jetten spricht von einem „alarmierenden Trend“. Eine Hauptursache für den Pendel-Boom sei der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Städten. „Eine wachsende Zahl von Menschen kann sich die hohen Mieten und Immobilienpreise aber gerade dort nicht mehr leisten, wo in den letzten Jahren besonders viele Jobs entstanden sind“, sagt die Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf. Die Folge seien immer längere Staus und überfüllte Züge.
    Strecken von mehr als 50 Kilometern bis zum Arbeitsplatz seien für viele Pendler in Mönchengladbach mittlerweile gang und gäbe, betont Jetten. „Dabei geht nicht nur wertvolle Zeit für Familie, Freunde und Hobbys verloren. Auch die Umwelt leidet unter der Fahrerei.“ Nach Angaben des Umweltbundesamtes geht knapp ein Fünftel aller CO2-Emmissionen in Deutschland auf das Konto des Verkehrs.

    Die IG BAU warnt vor einer Zunahme der Pendlerzahlen, sollte sich das Wohnen noch weiter vom Arbeiten entfernen. Nötig sei eine „drastische Wende“ in der Wohnungsbaupolitik. „Die öffentliche Hand muss viel mehr als bisher investieren, um bezahlbaren Wohnraum in den Metropolen und Ballungsräumen zu schaffen. Es fehlen vor allem Wohnungen im sozialen und im bezahlbaren Segment“, so Jetten.
    Massive Investitionen seien aber auch im Bereich der Verkehrsinfrastruktur unverzichtbar, um die Pendler zu entlasten. „Vor allem beim Schienen-, Straßen- und Radwegenetz ist der Nachholbedarf groß“, macht Jetten deutlich. Einen entscheidenden Beitrag gegen den „Pendel-Frust“ könnten zudem die Firmen leisten – indem sie es ihren Beschäftigten leichter machen, in Gleitzeit oder im Home-Office zu arbeiten.
    Die Pendler-Problematik in Mönchengladbach ist Teil eines bundesweiten Trends:
    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit pendelten im letzten Jahr 39 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in eine andere Stadt oder einen anderen Kreis zur Arbeit.

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  • Woche der seelischen Gesundheit: Gelungener Auftakt

    Woche der seelischen Gesundheit: Gelungener Auftakt

    Gelungener Auftakt bei bestem Wetter: Die Woche der seelischen Gesundheit ist in Mönchengladbach mit einer gut besuchten Eröffnungsveranstaltung auf dem Rheydter Markt gestartet. “Zahlreiche Markt- und Innenstadtbesucher nutzen die Gelegenheit, sich zu informieren und mit den Mitarbeitern der im Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach (GPV) zusammengeschlossenen Organisationen ins Gespräch zu kommen”, berichtet Claudia Große, Psychiatriekoordinatorin der Stadt Mönchengladbach. Clown JoJo sorgte für Stimmung, nicht nur bei den Kindern. Erfahrungen mit der Rausch- oder Drogenbrille konnten im Parcours der Drogenberatung getestet werden und eine Videoinstallation brachte den Gästen psychische Erkrankungen näher. Lautstark setzte dann die inklusive Percussiongruppe “Trommelwerk” das musikalische Ausrufezeichen.

    Begeistert zeigten sich 130 Besucher auch über den Auftritt von Tobi Katze am Montagabend im TIG. Mit einem Poetry Slam zu seinem Buch “Morgen ist leider auch noch ein Tag….irgendwie hab ich mir von meiner Depression mehr versprochen” bot der Autor eine ebenso humorvollen wie mit Sarkasmus angereicherten Abend, aus dem die Zuhörer keinesfalls schwermütig entlassen wurden.

    Und so geht die Woche der seelischen Gesundheit in Mönchengladbach weiter:

    Dienstag, 15.10.2019, 19:00 Uhr: Szenische Lesung aus “Tschick”, Kulturküche, Waldhausener Straße 64, 41061 Mönchengladbach Mittwoch, 16.10.2019, 19:00 Uhr: Abendgebet – mal anders, “Trommle mein Herz für das Leben” Citykirche Mönchengladbach, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach Donnerstag, 17.10.2019, 19:00 Uhr: “Gemeinsam statt Einsam”, Impro-Theater im Casino der LVR-Klinik MG, Heinrich-Pesch-Str. 39, 41239 Mönchengladbach Freitag, 18.10.2019, 18:30 Uhr: Filmvorführung “Eleanor & Colette”, Werkzentrum des RehaVereins, Sophienstraße 29 a, 41065 Mönchengladbach, 2. Etage, Einlass: 18:00 Uhr Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, über freiwillige Spenden freuen sich die Veranstalter.

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  • Sport in Ohler: Verstärkung gesucht

    Sport in Ohler: Verstärkung gesucht

    Der TFC Ohler sucht Verstärkung für seine Herrengymnastikgruppe.
    Alle Herren ab 50 mit Freude an Bewegung sind bei uns willkommen.
    Training: Donnerstags von 20.00 – 22.00 Uhr in der Turnhalle Lochnerallee (Windberg)

    Ebenfalls sucht der TFC Ohler für seine Hobbyvolleyball-Mixedmannschaft Damen und Herren ab 30 Jahre.
    Training: Donnerstags von 20.00 – 22.00 Uhr in der Turnhalle Ges.schule Aachenerstr. 179 (Eingang Blumenbergerstr.)

    Info: Geschäftsstelle TFC 02161-54397 oder tfc-ohler@web.de

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  • Sieben Hugoianer reisen nach Wales

    Sieben Hugoianer reisen nach Wales

    Sieben Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums sind deutsche Delegierte beim deutsch-britischen Jugendseminar ‚Für die Jugend eine Stimme: Konflikt und Konfliktbewältigung‘ in Wales.

    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber besuchte das Hugo-Junkers-Gymnasium und verabschiedete mit Schulleiter Torsten Petter am letzten Schultag vor den Herbstferien die sieben Schüler und ihren Lehrer Dominik Zuk, die an dem Seminar in England teilnehmen.

    ‚UK-German Connection‘, eine deutsch-britische Regierungsinitiative zur Förderung der Kontakte und des Verständnisses zwischen jungen Menschen aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, organisiert vom 17. bis zum 20. Oktober 2019 die Jugendbegegnung im walisischen Llandudno.

    Als Vertreter einer von nur drei deutschen Schulen treffen die 12- bis 14-jährigen Hugoianer auf Gleichaltrige von drei britischen Schulen, um sich kreativ mit Themen rund um Konfliktbewältigung, Versöhnung und eine gemeinsame Zukunft – auch unter den Umständen eines Brexits – auseinanderzusetzen.

    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber betonte die Wichtigkeit des persönlichen Kontakts zwischen britischen und deutschen Jugendlichen in unruhigen Zeiten: „Gerade die Stadt Mönchengladbach pflegt aufgrund ihrer Geschichte einen engen und guten Kontakt zu britischen Städten und Bürgern. Daher freut mich die Teilnahme so engagierter Schülerinnen und Schüler als Repräsentanten unserer Stadt außerordentlich.“

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  • “Menschen kommen, gehen und verändern die Stadt.”

    “Menschen kommen, gehen und verändern die Stadt.”

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  • SPD stellt mit Einigkeit mutig die Weichen für einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf

    SPD stellt mit Einigkeit mutig die Weichen für einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf

    Die Mischung soll es machen. Mut, Erfahrung und neue Impulse, das könnte der Mönchengladbacher SPD den Schwung geben den sie benötigt, um erfolgreich in den nächsten Stadtrat einzuziehen. Allen voran ihr Aushängeschild Felix Heinrichs.

    Er unterstrich in einer Nominierungsrunde am Donnerstag in den “Boetzelen-Höfe” eindrucksvoll seinen Anspruch auf das Amt des Oberbürgermeisters.
    Kaum vorstellbar, dass die bisher bekannten Mitbewerber der CDU seinem Stil und seinen vorgestellten Inhalten etwas gleichwertiges entgegenstellen können.
    Die ca. 220 SPD-Mitglieder und interessierten Bürger die gekommen waren, sie alle zeigten sich im Abstimmungsverhalten zu 99% überzeugt, dass Felix Heinrichs nicht nur der einzige, sondern auch der richtige Kandidat ist.
    Mit Mut will er Dinge „einfach machen“, die bisher an bürokratischen Grenzen oder Mutlosigkeit scheiterten.

    Er greift die Verwaltungsspitze offen an mit: „Es reicht nicht sonntags schön zu reden und montags nichts zu tun“, und weiter: „ wir brauchen eine neue Stadtspitze, die den Mut hat Entscheidungen zu treffen, die die Kraft zu Veränderungen hat und ich will diese Stadtspitze sein“.
    Das Ergebnis seiner 45-minütigen Rede, frei gesprochen im Stil eines souveränen Entertainers: über 99% Zustimmung!

    Diese guten Werte setzten sich fort bei der Delegiertenkonferenz am Samstag im Theater in Rheydt.
    Gewählt wurden sowohl die Kandidatinnen und Kandidaten für die 33 Wahlbezirke, als auch 47 Kandidatinnen und Kandidaten für die Reserveliste.
    Hier zeigte sich, welche bisherigen Ratsmitglieder nicht mehr zur nächsten Wahl antreten wollen. Bekannte Namen wie etwa: Horst Peter Vennen, Henning Haupts, Monika Berten oder Christoph Nießen sind darunter.
    Für die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten gilt insgesamt: Alle erhielten etwa 90% Zustimmung, in der Mehrzahl auch darüber hinaus.
    Einig waren alle im gemeinsamen Ziel: Es wird ein mutiger, in den Themen ein klarer Wahlkampf werden.

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  • JHQ-Hospital: Erste Bagger  beginnen mit Abrissarbeiten

    JHQ-Hospital: Erste Bagger beginnen mit Abrissarbeiten

    Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Ratsherr für den Wahlkreis Rheindahlen-Land, Friedhelm Stevens, hat jetzt erfahren, dass die ersten Bagger mit den Abrissarbeiten am Hospital im ehemaligen JHQ beginnen. „Es ist längst höchste Zeit, dass die maroden Gebäude und Aufbauten endlich dem Erdboden gleichgemacht werden“, betont der CDU-Politiker.
    Leider teilte Stevens nicht mit, wer den Abriss angeordnet hat. Deshalb ist es wahrscheinlich, die zuständige Bundesbehörde wird der Auftraggeber sein. Denkbar allerdings auch, die Stadt ist zur Gefahrenabwehr eingesprungen mit der Beauftragung.
    Stevens: „Aufgrund der Untätigkeit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben herrschte auf dem Gelände in den vergangenen Jahren oftmals Chaos. Regelmäßig verschafften sich Unbefugte Zutritt. Illegale Autorennen, Vandalismus und Brandstiftung standen auf der Tagesordnung. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Darüber hinaus ist eine Vielzahl der Gebäude inzwischen einsturzgefährdet und bildet eine unmittelbare Bedrohung für Leib und Leben. Insbesondere der Feuerwehr sind weitere Einsätze auf dem Areal nicht mehr zuzumuten. Ich bin daher sehr dankbar, dass jetzt endlich mit dem Abbruch begonnen wird.“

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  • Vermisst: Dringende Suche der Polizei nach 13-Jähriger

    Vermisst: Dringende Suche der Polizei nach 13-Jähriger

    Die Polizei Mönchengladbach sucht derzeit eine 13-Jährige, die suizidale Gedanken haben soll. Vor allem vor dem Hintergrund eines bereits erfolgten Versuches, sich das Leben zu nehmen, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

       Die junge Frau wird seit dem 9. Oktober aus einer Jugendeinrichtung vermisst. In den sozialen Medien hat sie sich vor zwei Tagen bedankt und verabschiedet.

       Bis Mitte Juli lebte die Vermisste in Bonn. Ihren Lebensmittelpunkt und ihre sozialen Kontakte dürfte sie demnach dort haben.

       Die Polizei fragt: Wer hat die junge Frau in den vergangenen Tagen gesehen und / oder mit ihr gesprochen? Wer kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cw)

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  • Andreas Terhaag: Neue Streifenwagen für die Polizei NRW

    Andreas Terhaag: Neue Streifenwagen für die Polizei NRW

    Die Polizei in NRW erhält neue Streifenwagen. Bei der Vorstellung der neuen Streifenwagen am Rande der Plenartage vor dem Plenum konnte sich der FDP-Landtagsabgeordnete Terhaag ein Bild machen. „Es ist gut, dass die Modernisierungsoffensive für die Polizei fortgesetzt wird. Unsere Polizei braucht die Unterstützung der Politik, denn die Beamtinnen und Beamten sind jeden Tag für unsere Sicherheit im Einsatz“, erklärt Terhaag.

    Mit den Modellen Ford S-Max und Mercedes-Benz Vito stehen gleich zwei Fahrzeuge für die Kreispolizeibehörden zur Auswahl. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die neuen 2200 Fahrzeuge nach und nach die alten 3er-BMWs ersetzen. Von den 2200 neuen Streifenwagen entfällt ein Drittel auf den Ford S-Max, ein weiteres Drittel auf den Mercedes Vito. Beim restlichen Drittel können die 47 Kreispolizeibehörden in NRW selber entscheiden, welches der beiden neuen Fahrzeuge vor Ort genutzt werden soll. Die Polizistinnen und Polizisten haben in den neuen Fahrzeugen auch endlich genügend Platz für die Ausrüstung. Beim Vorgängermodell hatte es immer wieder Kritik wegen Platzmangels gegeben.

    Entscheidend bei der Auswahl der Fahrzeuge war, dass diejenigen, die tagtäglich mit den Fahrzeugen umgehen müssen, zufrieden mit den Autos sind. Deshalb wurden die Polizistinnen und Polizisten erstmals an der Auswahl der Fahrzeuge beteiligt: 100 Beamtinnen und Beamten testeten die Fahrzeuge. „Es ist gut, dass die Polizistinnen und Polizisten anders als in der Vergangenheit diesmal mit entscheiden konnten und der Auswahlprozess professionell durch das Fraunhofer-Institut begleitet wurde. So sorgt man für einsatztaugliche Fahrzeuge.“, betont Terhaag. „Mit neuen Streifenwagen, Smartphones, Schutzhelmen und erhöhten Einstellungszahlen treibt die NRW-Koalition die Modernisierungsoffensive der Polizei voran. Was bei der Ausstattung der Polizei unter der rot-grünen Vorgängerregierung jahrelang versäumt wurde, wird nun aufgeholt. Das ist richtig. Denn, wer für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger in NRW täglich sein Leben und seine Gesundheit riskiert, hat nicht nur Respekt, sondern auch eine topmoderne Ausstattung verdient“, sagt Terhaag.

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  • Eigentümer gesucht: Wem gehören diese Schlüssel?

    Eigentümer gesucht: Wem gehören diese Schlüssel?

    Bei einer polizeibekannten Straftäterin stellten Mönchengladbacher Polizisten in den vergangenen Tagen diverse Schlüsselbunde sicher. Sie stammen vermutlich aus Diebstählen aus Kraftfahrzeugen und / oder Wohnungseinbrüchen.

    Durch die Sicherstellung ist nun erstmal gewährleistet, dass keine unbefugten Personen mit unlauteren Absichten hiermit in die Objekte gelangen können. Nun suchen die Ermittler dringend die Eigentümer. Zum einen, um sie wieder an den rechtmäßigen Besitzer auszuhändigen – zum anderen aber auch, um die Gegenstände den entsprechenden Taten zuzuordnen.

    Berechtigte oder Zeugen, die Hinweise zu einer Tat und / oder einem Eigentümer machen können werden gebeten, sich unter der 02161-290 zu melden.

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  • EWMG – Seestadt mg+ GmbH   – Grundstücksverkäufe vollzogen

    EWMG – Seestadt mg+ GmbH – Grundstücksverkäufe vollzogen

    Gemeinsam mit seinen Standpartnern hat sich die Stadt um Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin und Dr. Ulrich Schückhaus als Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft EWMG auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München Investoren und Projektentwicklern aus aller Welt präsentiert.
    Klaus Franken, Managing Director bei Catella, und Ralph Schneemann als Geschäftsführer der BEMA Gruppe waren in der “Mönchengladbacher Runde” auf dem Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein vertreten.

    “Die Aufbruchsstimmung ist in der ganzen Stadt spürbar. Mönchengladbach ist eine Stadt mit unterschätztem Potenzial”, so Franken. Catella investiert in die Seestadt mg+.
    Der Projektentwickler hat am 1. Oktober mit der EWMG einen Kaufvertrag mit der von Catella gegründeten Seestadt mg+ GmbH unterzeichnet. Damit wird eines der größten und wichtigsten Projekte der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt immer konkreter. Mit dem Kaufvertrag hat sich der Investor den Zugriff auf die Grundstücke an der Breitenbachstraße, Lürriper Straße und Kranzstraße gesichert. Das Areal hat eine Gesamtgröße von rund 105.000 qm. Davon gehen nach derzeitiger Planung rund 78.000 qm in den Besitz der Seestadt mg+ GmbH über, die künftigen öffentlichen Flächen für See, Promenade sowie Grünflächen verblieben in städtischer Hand. Der Kaufvertrag verpflichtet den Investor auf die Rahmenbedingungen, die derzeit im Bebauungsplan ausgearbeitet werden. Neben dem ca. 20.000 qm großen See sind unter anderem ein schneller Radweg, innovative Spielflächen sowie zwei Kitas in der neuen Seestadt mg+ vorgesehen. 40 Prozent der geplanten Wohnflächen sollen für definierte Zielgruppen vorgehalten werden, zehn Prozent entfallen auf den geförderten Wohnungsbau. Franken ist zuversichtlich, dass die Bauanträge noch dieses Jahr eingereicht werden können. Der Baubeginn ist für nächstes Jahr avisiert.

    Auch die BEMA Gruppe investiert in die Stadt und realisiert das Projekt “19 Häuser” am Europaplatz. Da das Projektgrundstück in den heutigen Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) hineinrückt, ist eine räumliche und betriebliche Umplanung erforderlich. Dafür haben BEMA, Stadt und NEW eine Absichtserklärung unterzeichnet. “Wir wollen das Projekt zügig vorantreiben und mit dem Projekt 19 Häuser, dem ZOB mg+ und der Umgestaltung des Europaplatzes einen neuen Stadteingang schaffen”, versicherte BEMA-Geschäftsführer Ralph Schneemann in München. Das erforderliche Bebauungsplanverfahren läuft. Der Abriss von Haus Westland soll zeitnah nach dem Satzungsbeschluss, voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2020, erfolgen.

    Auch weitere Projekte standen auf der EXPO REAL im Fokus. Für das REME-Areal startete im Mai die Suche nach einem Investor für den ersten Teilbereich des ehemals militärisch genutzten REMEGeländes. Den Zuschlag erhielt die Instone Real Estate Development GmbH. Der jetzt in München erstmals präsentierte Siegerentwurf für den südlichen Teil des 42.000 qm großen REME-Geländes sieht ein urbanes Freiraumkonzept und Nachbarschaftsplätze vor. Insgesamt rund 300 Wohneinheiten mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Wohnformen machen den Standort für alle Nutzergruppen interessant. Als städtebauliche Landmarke und Reminiszenz an die frühere militärische Nutzung bleibt die 190 Meter lange denkmalgeschützte Panzerhalle erhalten. Instone plant hier eine Mischnutzung aus Handel, Dienstleistung und Gastronomie.

    Im Auftrag der Stadt hat die EWMG den ersten Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers “Maria-Hilf- Terrassen” ausgeschrieben. Gesucht wird ein Investor für das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Nordosten des Areals. Der denkmalgeschützte Gebäudeteil soll erhalten werden. Der nicht-denkmalgeschützte Bereich wird durch einen architektonisch anspruchsvollen Aufbau erweitert. In einem zweistufigen Vergabeverfahren sucht die EWMG nun das beste Konzept. Der Abriss der übrigen Klinikgebäude erfolgt zeitnah, die baureif gemachten Baufelder werden voraussichtlich ab 2021 vermarktet. Bis zum 15. November 2019 können interessierte Investoren und Projektentwickler ihre Bewerbungen für den ersten Bauabschnitt abgeben.

    Interessiert haben Projektentwickler und Investoren auch die Planungen für das Flughafen-Areal zur Kenntnis genommen. Der Pachtvertrag mit der Trabrennbahn wird zum 31. Dezember 2021 gekündigt. Damit kann das 140.000 qm große Areal für eine Entwicklung des Flughafens erschlossen werden. Darüber hinaus werden neue Hallen von den Unternehmen Elite Jet Service und Rheinland Air Service (RAS) gebaut. Außerdem beginnt der Bau einer flughafen-eigenen Halle voraussichtlich auch noch in diesem Jahr, um die Nachfrage nach Hangarplätzen möglichst bald bedienen zu können. Denkbar ist ein Innovationspark, der die idealen Bedingungen am Flughafen nutzen kann.

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  • Nach Listerien-Verdacht bei Wurstwaren: Stadt überwacht Rückrufaktion

    Nach Listerien-Verdacht bei Wurstwaren:
    Stadt überwacht Rückrufaktion

    Nachdem die hessische Firma Wilke, Waldecker Fleisch- und Wurstwaren alle ihre Wurstprodukte zurückgerufen hat, weil der Verdacht besteht, dass sie mit Listerien-Bakterien befallen sind, überwacht der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit die Rückrufaktion. Denn auch in Mönchengladbach wurden die betroffenen Produkte vertrieben.

    Seit dem vergangenen Donnerstag bis Montagvormittag wurden der Stadt Mönchengladbach über das in NRW zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bisher rund 30 Betriebe mitgeteilt, die Wurstwaren der Firma Wilke bezogen haben. Dazu gehören Restaurants und Caterer, Groß- und Zwischenhändler, Kantinen und Einzelhändler.

    Der Fachbereich hat die betroffenen Betriebe über den Rückruf informiert und sie belehrt, dass die Ware nicht “in Verkehr gebracht” (also verkauft oder verarbeitet) werden darf. Derzeit sind die Mönchengladbacher Verbraucherschützer dabei, die betroffenen Betriebe aufzusuchen und die Maßnahmen zu kontrollieren.

    Die betroffenen Waren sind durch das auf allen Verpackungen angebrachte ovale ldentitätskennzeichen “DE EV 203 EG” eindeutig zu erkennen. Waren der Firma Wilke wurden aber auch in loser Form über Wursttheken, Großküchen und Kantinen in den Verkehr gebracht. Auch hier wurden die in Mönchengladbach betroffenen Unternehmen informiert und noch vorhandene Restbestände gesichert.

    Was sind Listerien?

    Listerien sind Bakterien, die in der Natur häufig vorkommen. Nur sehr wenige Menschen, die sie aufnehmen, erkranken an der sogenannten Listeriose. Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektionskrankheit meist unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können auch schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.

    Was sollten die Verbraucher tun?

    Personen, die betroffene Produkte verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und ihren Arzt auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die betroffene Produkte verzehrt haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll.

    Verbraucherinnen und Verbraucher, die betroffene Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren. Alle Kunden können den Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

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  • Größere Sicherheit wurde versprochen…

    Größere Sicherheit wurde versprochen…

    Es ist nicht wirklich erkennbar wie und wann diese Landesregierung ihr Versprechen an die Bevölkerung in die Tat umsetzen will. Auch der ehemalige Vorsitzende des Polizeibeirates und heutige Landtagsabgeordneter Frank Boss , er möchte Oberbürgermeister werden, war zur Landtagswahl angetreten, um sich einzusetzen für eine bessere Polizeipräsenz in Mönchengladbach.
    Frustrierend ist es mit ansehen zu müssen: ständig geschehen eine größere Anzahl an Verbrechen in unserer Stadt, fast täglich meldet die Polizei mehrere Einbrüche, mehrere Autodiebstähle, mehrere Trickdiebstähle.

    Am heutigen Montag waren es neun relevante Meldungen aus dem Polizeipräsidium, keine banalen Verkehrsvergehen.
    Gibt es eine erkennbare Reaktion auf solche Häufungen seitens der Politik?
    Werden es wieder lediglich Statistik-Schönfärbereien werden um die Bürger zu beruhigen?
    Oder gibt es einen neuen Vorstoß der Bürgerwehr Befürworter.
    Es gibt Handlungsbedarf.

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  • Sie demonstrieren Verantwortlichkeit – Verantwortung übernehmen will niemand

    Sie demonstrieren Verantwortlichkeit – Verantwortung übernehmen will niemand

    Wen wundert´s, dass die Glaubwürdigkeit der Groko in Mönchengladbach immer mehr den Bach runtergeht. Das Possenspiel in der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch war ein Musterbeispiel dafür. Nach mehr als zweistündiger Debatte gab es nur ein Zwischenergebnis: es soll geprüft werden, ob die Aufsichtsratsmitglieder den Ratsmitgliedern erklären dürfen, wer die Streichung eines schriftlichen Vorbehaltes im Beschluss des Verwaltungsrates der NEW zum Erwerb einer Beteiligung an der Share2drive GmbH veranlasst oder vorgenommen hat. Dieser Vorgang war nicht rechtens und muss deshalb geklärt werden.
    Unsere Politiker der Groko, auch der Kämmerer, auch unser Oberbürgermeister möchten wohl eine Aufklärung des Beteiligung-Debakels verhindern. Sie mauern, verschanzen sich hinter der Verschwiegenheitspflicht nach dem Aktiengesetz.
    Sie wissen wohl genau: Einen Berichtszwang wird es nicht geben.
    Mönchengladbachs Mitglieder im Aufsichtsrat der NEW sind: Felix Heinrichs (SPD), Hans Wilhelm Reiners (CDU), Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) (AR-Vorsitzender).
    Der Vorstand der NEW meint mit honorigem Unterton, er habe den Rat nicht übergehen wollen, das sei nicht seine Absicht gewesen.

    Es war Absicht, ansonsten hätte er spätestens nach dem Hinweis der Regionalvertreter auf die mögliche Unrechtmäßigkeit des Vorgangs eingelenkt. Auch ohne Aussage der politischen Aufsichtsratsmitglieder reichen mir die gelieferten Hinweise aus der Ratssitzung:
    Man wollte diesen Deal gegen alle Warnrufe. Es folgte das Schmierentheater.

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  • Jecker die Kassen nie klingeln…

    Jecker die Kassen nie klingeln…

    Fakt ist lediglich: Mönchengladbacher Politik und der Handel kennen keine Grenzen…
    Sie kennen sehr wohl das „Geschäft“ und sei es mit dem Hoppediz.
    Dessen Erwachen erfreut die Karnevalisten allerorts am 11.11. ; in Mönchengladbach ist es gleichgültig wann, Hauptsache der Laden brummt und die Kasse klingelt an einem verkaufsoffenen Sonntag.
    Genehmigt und beschlossen am vergangenen Mittwoch durch unsere ach so dehnbare Politik-Garde.
    Unsere brauchtumsfreudigen Stadträte entscheiden nun mal nach Gutdünken.
    So am vergangenen Mittwoch in der Ratssitzung: Hoppediz-Erwachen wird am Sonntag, 10 November 2019 vor dem Minto gefeiert.
    Nicht so die einzig sattelfesten Linken, sie wetterten „Frevel“. Brauchtum ist eben auch Geschmacksache.

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  • Zerschlagene Autoscheiben in Mülfort und Giesenkirchen

    Zerschlagene Autoscheiben in Mülfort und Giesenkirchen

    In der vergangenen Nacht ist offensichtlich jemand durch Mülfort und Giesenkirchen gezogen, der es auf die Fahrer- und/oder Beifahrerscheiben von Pkw abgesehen hatte.

    Bislang haben sich zehn Autobesitzer bei der Polizei
    Mönchengladbach gemeldet. Sie alle geben übereinstimmend an, dass bei ihrem Pkw in der vergangenen Nacht an der Fahrer- und/oder Beifahrerseite die Scheibe eingeschlagen wurde. Bei einem der Fälle wurde Beute gemacht. Hierbei handelt es sich unter anderem um Werkzeug.

    Die Tatzeiten liegen zwischen 22 Uhr und 7.30 Uhr. Die
    beschädigten Fahrzeuge standen geparkt an folgenden Straßen:
    Duvenstraße, Mülgaustraße, Giesenkirchener Straße, Bruchstraße, Brückenstraße und Kruchenstraße. Es handelt sich um Autos der Hersteller Opel, Audi, Volvo und Fiat, gebaut zwischen 2008 und 2017.

    Die Polizei rechnet damit, dass weiterer Schaden entstanden ist und bittet noch nicht erfasste Betroffene, sich telefonisch unter der 02161-290 oder online über die Internetwache zu melden. Ebenso werden Hinweise von Zeugen erbeten, die in diesem Bereich in der letzten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten. (cw)

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