Autor: Harald Wendler

  • Quo Vadis Leichtathletik?

    Quo Vadis Leichtathletik?

    „Was ist wichtiger, der 7. Platz oder dass Sie überlebt haben?“

    Aus ARD-Übertragung am 29.9.2019

    Das fragte ein Moderator den deutschen Teilnehmer am 50 km Geher Wettbewerb. Etliche Athleten mussten mit Kreislaufproblemen aufgeben.

    Welcher Zynismus. Auch Sportmoderatoren der öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen sich fragen lassen, ob sie diesen Bild-Zeitung-Journalismus weiter vortragen wollen.
    Nicht nur, dass die Leichtathletik-WM in Doha meines Erachtens nicht hätte stattfinden dürfen. So wissentlich die Gesundheit aller teilnehmende Menschen aufs Spiel zu setzen gehört durch Nichtteilnahme gewürdigt.
    Es gibt schließlich andere Möglichkeiten.

    Alle Teilnehmer an der Olympiade wissen seit langem, in Tokio wird es wohl noch wärmer sein. Wozu das Ganze dann, es sind und bleiben unzumutbare und unfaire Wettkämpfe. Der Geldgier auch in der Leichtathletik werden keine Grenzen gesetzt.

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  • „Thomas Bley wird ab 01. Januar 2020 zweiter Vorstand der NEW“

    „Thomas Bley wird ab 01. Januar 2020 zweiter Vorstand der NEW“

    Thomas Bley wird ab dem 01. Januar 2020 neben Frank Kindervatter zweiter Vorstand der NEW AG. Der Aufsichtsrat der NEW AG folgte in seiner Sondersitzung am Mittwoch einstimmig dem Vorschlag des Personalausschusses. Der 53-jährige Bley tritt die Nachfolge von Armin Marx an, der im Mai 2018 verstarb. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Thomas Bley einen neuen Vorstand gefunden haben, der aufgrund seiner umfassenden Expertise die Zukunftsfragen der NEW mit einem großen Fachwissen angehen und gestalten wird“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hans Peter Schlegelmilch.
    Der designierte Vorstand Thomas Bley ist seit November 2016 Leiter des Bereichs Spezialservice Strom bei der Westnetz GmbH, einer innogy-Tochter. Zuvor leitete er das Regionalzentrum Westliches Rheinland am Standort Düren und verantwortete als Prokurist das Strom- und Gasnetz des Verteilnetzbetreibers. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte er bei RWE in den Bereichen internationale Netzsteuerung sowie der Planung, dem Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen. Zudem war er Geschäftsführer der Energie Mechernich GmbH und der Stromnetz Euskirchen GmbH.

    „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Kollegen, und werde alles tun um ihm einen schnellen Einstieg in das Unternehmen zu ermöglichen. Nach den ersten Begegnungen bin ich mir sicher, dass wir ein gutes Führungsteam sein werden, dass auf die Unterstützung der Belegschaft vertrauen darf.“, so NEW-Vorstand Frank Kindervatter. Herr Bley soll der Belegschaft auf der Betriebsversammlung Ende des Jahres vorgestellt werden.
    Bley geht mit Begeisterung an die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Aufgaben und Herausforderungen als zweiter Vorstand und auf die Zusammenarbeit mit den Führungskräften und den Mitarbeitern“.
    Der Diplom-Ingenieur ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Ob Thomas Bley auch als Geschäftsführer in der Daseinsvorsorge tätig werden wird, entscheiden die Aufsichtsräte der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und Viersen. Die Bereitschaft, sich in diesen Themenfeldern zu engagieren, ist selbstverständlich vorhanden.
    „Rückblickend war es wichtig, die Entscheidung zur Nachbesetzung nicht voreilig und unter Zeitdruck zu treffen. Frank Kindervatter und Thomas Bley ergänzen sich in fachlicher und menschlicher Hinsicht sehr gut. Ich möchte mich bei Frank Kindervatter bedanken, der das Unternehmen über zwei Jahre alleine gut geführt und wesentliche Entwicklungen vorangetrieben hat“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Schlegelmilch.

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  • „share2drive“: Oppositionsparteien klagen auf Akteneinsicht

    „share2drive“: Oppositionsparteien klagen auf Akteneinsicht

    Die Fraktionen von FPD, Grünen und Linken im Stadtrat haben jetzt Klage eingereicht  im Verfahren der rechtswidrigen NEW-Beteiligung an der „share2drive“, dem Entwickler des E-Autos „Sven“. Die Oppositionsparteien, vertreten durch den Münsteraner Verwaltungsrechtler Wilhelm Achelpöhler, machen ihr Recht auf weitergehende Akteneinsicht geltend, um endlich aufzuklären, wie es zum Kauf der Geschäftsanteile an der „share2Drive“ durch die NEW AG kommen konnte. Aus Sicht der Opposition, die sich bei ihrer Klage auf Paragraf 55 Abs. 4 Satz1 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung beruft, bestehen keine Regelungen, das Akteneinsichtsrecht in dieser Sache zu beschränken oder auszuschließen.

    Das sieht die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU)   – noch – anders: Sie hatte den drei Fraktionen bislang  Akteneinsicht in den Teil der Dokumente verweigert, die die Kommunikation mit der NEW AG betreffen und die Aufschluss geben könnten in der insbesondere für die Ratsmehrheit von CDU und SPD so misslichen Angelegenheit. Angeblich stehe dem das Aktienrecht entgegen, da Aufsichtsrats­mitglieder ja einer besonderen Verschwiegenheit unterlägen.

    Die Opposition indes macht geltend, sie verlangte keine Berichte der Aufsichtsratsmitglieder, sondern nur Einsicht in die Unterlagen. „Wir nehmen mit unserem Akteneinsichtsrecht eine Kontrollfunktion wahr“, stellt Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath fest. Die Kontrolle der Verwaltung durch Einsicht in die Akten diene der Gewährleistung des Demokratieprinzips. Die Einschränkung der Kontrolle gegenüber Aktiengesellschaften gelte nicht für die Stadtverwaltung, die vom Rat sehr wohl kontrolliert werden dürfe und im Sinne der Demokratie auch müsse.

    „Wir können auch nicht nachvollziehen, warum wir genau in die Teile des Schriftverkehrs keine Einsicht bekommen, die erklären müssten, wie es zu der widerrechtlichen Beteiligung kommen konnte. Als Mitglieder des Rates vertreten wir schließlich die Bürgerinnen und Bürger, denen die NEW AG mehrheitlich gehört “, ergänzt Nicole Finger, deren Appell an Aufsichtsrat und Vorstand der NEW AG, in Abstimmung mit der Gesellschafterversammlung freiwillig Transparenz in diesen Vorgang zu bringen, nicht gefolgt worden war.

    Zum Hintergrund: Die NEW hatte sich im Juni 2018 mit 2,5 Millionen Euro an der „Share2Drive“ beteiligt, dem Entwickler des E-Autos, das vor allem beim Carsharing zum Einsatz kommen soll. Für die Beteiligung an der „Share2Drive“  hätte die NEW laut Gemeindeordnung zwingend die Zustimmung des Stadtrates benötigt und die Bezirksregierung Düsseldorf als Kommunalaufsicht einschalten müssen, dieses aber unterlassen. Das millionenteure Engagement der NEW bei der „share2Drive“ war somit widerrechtlich. OB Reiners hatte zwar einen Verstoß der Beteiligten gegen Paragraf 108 der Gemeindeordnung NRW eingeräumt, aber unter Berufung auf eine Einschätzung des städtischen Rechtsamts abgelehnt, den Fraktionen von FDP, Grünen und Linken Einsicht in die Korrespondenz und die Aktennotizen im Schriftverkehr zwischen Stadtverwaltung, Bezirksregierung Düsseldorf und der NEW AG  zu gewähren.

    „Warum sich die Stadtverwaltung in dieser Sache so sperrt, können wir einfach nicht nachvollziehen. Es muss doch darum gehen, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurück zu gewinnen, weswegen größtmögliche Transparenz die richtige Antwort wäre“, moniert Torben Schultz (Linke). Immerhin hätte die Bezirksregierung Düsseldorf in ihrem Schreiben vom 28.01.19 ja sehr deutlich gemacht, dass die Beteiligung der NEW AG gegen geltendes Recht verstößt.

    „Herr Reiners sollte sich in seiner Funktion als Verwaltungschef für eine größtmögliche Transparenz in der Angelegenheit einsetzen“, meint Karl Sasserath. Es sei nun höchste Zeit, die für die Misere verantwortlichen Personen auszumachen, um die notwendigen politischen Konsequenzen ziehen zu können.

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  • Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen

    Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen

    Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen. Hintergrund der Schließung am „Brückentag“ nach dem Tag der Deutschen Einheit ist der vom Rat beschlossene Haushaltssanierungsplan. Durch die Schließung werden Urlaubstage und Überstunden bei den Verwaltungsmitarbeiten abgebaut. So müssen für diese Tage keine Rückstellungen gebildet werden, die den städtischen Haushalt am Ende des Jahres belasten.

     Geschlossen sind am Freitag, 4. Oktober, alle Ämter und Fachbereiche, mit folgenden Ausnahmen:

    Der KOS und die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes sowie die Feuerwehr haben regulären Dienst.

    Die Kurse der Volkshochschule und der Unterricht an der Musikschule finden wie gewohnt statt.

    Schulen, Kitas und LENA-Gruppen sind ebenfalls von der Schließung ausgenommen.

    Die Schul- und Stadtteilbibliotheken Rheindahlen und Giesenkirchen bleiben geschlossen. Die Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus und die Stadtteilbibliothek Rheydt sind, sowie an dem darauffolgenden Wochenende, geöffnet. (Details zu den Öffnungszeiten unter www.stadtbibliothek-mg.de. 24 Stunden 7 Tage die Woche ist die Stadtbibliothek zudem online und über die Außen-Rückgabe an der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus nutzbar.) Am Museum Schloss Rheydt findet vom 3. bis 6. Oktober das Herbstfestival (täglich von 10 bis 18 Uhr) statt.

    Das Museum Abteiberg ist am Donnerstag und Freitag wie gewohnt geöffnet. Für Notfälle und besondere Gefahrensituationen hat die Stadtverwaltung – wie an Sonn- und Feiertagen – Rufbereitschaften eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger sollten sich in solchen Fällen an Feuerwehr oder Polizei wenden.

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  • Im Westen was Neues: SPD- Kandidat stellt sich vor

    Im Westen was Neues: SPD- Kandidat stellt sich vor

    Reden halten, vorgefertigte Antworten ablesen, das kann (fast) jeder.
    Felix Heinrichs gewinnt auf seinen Vorstellabenden mit seiner Talk-Runde, er macht es anders, ist anders als übliches. Seine Parteifreunde, für die ist diese Vorstellung gedacht, quittieren diese Offenheit mit freimütigen Fragen, nehmen kein Blatt vor den Mund. Gestern war er in Rheindahlen, in einer wiederhergestellten, alten Gaststätte, urig.

    Er spricht frei, ohne Vorlage, so wie es gerade passt. Sein Moderator, Philipp Braun von Radio 90,1 liefert punktuell den Einstieg zu den Themen. So lernt jeder gerne den Menschen Felix Heinrichs kennen. Er kommt an.  

    Für den OB-Posten fühlt er sich nicht zu jung. Möglicherweise ist er ja belastbarer mit seinen 30 Lebensjahren und dadurch effektiver im Job.
    Er hat sich seine Kandidatur reiflich überlegt, vielleicht gab Lothar Beine den Ausschlag oder Anstoß dazu als er einmal zu ihm sagte: „Was glaubst Du, was Du in Berlin als Neuling bewegen kannst, als Hinterbänkler“.

    Er kann in Mönchengladbach viel bewegen, als OB kann er etwas tun, er muss es nur wollen. So sein Credo.
    Nicht nur Politik, ein OB habe die Möglichkeit zur Gestaltung, so sieht Heinrichs diese Führungsaufgabe.
    Die fachliche Führung des Verwaltungsapparates will er in der Praxis lernen:“Es gibt keinen Ausbildungsweg zum Oberbürgermeister“. Als Geschäftsführer im elterlichen Seniorenheim ist er den Umgang mit den Mitarbeitern und Kunden gewohnt, wenn auch in einer anderen Dimension.

    Heinrichs bedauert die Entwicklung im Hauptquartier, er hätte dort gerne auch eine Fläche für die wirtschaftliche Entwicklung gesehen, aus vielerlei Gründen wurde dies nicht erreicht, der Bund hatte das Sagen.

    Was machen wir in 5-, 10-, 20-Jahren mit den Mitarbeitern der neuen Unternehmen in Rheindahlen? Welche Jobs haben wir dann anzubieten für diese Menschen, wenn Amazon, Reuter und Co. weiterziehen? Ein weiteres Desaster wie beim Textilsterben darf es nicht geben.
    Politik auf Bundes- und Landesebene muss darauf bereits jetzt eine Antwort finden.
    Das sind für Heinrichs soziale Themen die auf seiner „to do-Liste“ stehen.
    Neben allen aktuellen Fragen zur Bildung, Jugend und Kinderbetreuung.
    Ja, auch er ist für die wirtschaftliche Nutzung des Trabrennbahngeländes. Dort werden weitere Arbeitsplätze für Mönchengladbacher Arbeitssuchende entstehen, sie in die Lage versetzen sich und ihren Kindern ein auskömmliches Leben zu bieten.

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  • MG-Busbahnhof: Verkleinerung verhindert ÖPNV-Ausdehnung

    MG-Busbahnhof: Verkleinerung verhindert ÖPNV-Ausdehnung

    Soll die Entscheidung ausschließlich durch die städtischen Töchter ohne Beteiligung des Rates beschlossen werden?

    Das Projekt „19 Häuser“ soll dem Bereich um den Gladbacher Hauptbahnhof ein neues Gesicht geben und „Haus Westland“ ersetzen. Schon für das kommende Jahr ist dabei auch der Abriss des Zentralen Omnibusbahnhofs geplant. Das neue Quartier mit der Projektbezeichnung „19 Häuser“ sieht unter anderem Wohnungen, Geschäften und Gewerbe vor. Und es benötigt Platz. Deswegen soll der Busbahnhof in seiner jetzigen Größe um rund die Hälfte verkleinert werden. „Das“, sagt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath, „ist ein Umstand, der einer dringend erforderlichen Ausdehnung des Öffentlichen Personennahverkehrs sehr entgegensteht.“

    Doch was den Grünen am Großprojekt noch viel mehr stört, ist die Tatsache, dass die Entscheidungen über die Planungen für das städtebaulich wichtige Bauvorhaben „19 Häuser“ momentan allein im Aufsichtsrat des städtischen Tochterunternehmens „mobil & aktiv“ der NEW AG getroffen werden. „Damit ist alles, was in der Planungsentscheidung wichtig ist, dem direkten Zugriff des Rates der Stadt als demokratisch legitimiertem Gremium entzogen“, stellt Sasserath fest. Ein Zustand, der aus Sicht der Grünen umgehend geändert werden muss.

    „Wir halten es für wichtig, die gewählten Vertreter der Öffentlichkeit für die weitere Konkretisierung des Bauvorhabens einzubinden“, sagt Sasserath. So soll eventuell nachteiligen Auswirkungen auf die Verkehrs- und Baupolitik der Stadt besser entgegengesteuert werden. Karl Sasserath ist eines wichtig: „Die Planungen für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sind von hohem Interesse für die Stadt, sie müssen öffentlich sein und dürfen nicht einem nichtöffentlich tagendem Gremium vorbehalten bleiben.“ Der Stadtrat müsse in dieser Sache das letzte Wort haben.

    Die Grünen haben vor diesem Hintergrund einen Antrag in die nächste Ratssitzung am 2. Oktober eingebracht, um den angeprangerten Missstand zu beheben.

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  • Maria 2.0 geht weiter – Frauen fordern Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche

    Maria 2.0 geht weiter – Frauen fordern Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche

    Vom 23. bis 29. September startet die kfd – Katholische Frauengemeinschaft Deutschland – ihre alljährlicheAktionswoche. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Macht Euch stark für eine geschlechtergerechte Kirche“ und schließt an die vielfältigen Aktionen der Initiative Maria 2.0 an.
    Der Diözesanverband Aachen beteiligt sich mit Aktionen in Aachen und Mönchengladbach.

    Mit einem einprägsamen Bild regt die kfd in Mönchengladbach zu einem Perspektivwechsel an: An der Citykirche Mönchengladbach bilden kfd-Frauen und ihre Unterstützerinnen am Donnerstag, 26. September, um 19 Uhr das Kirchensymbol, ein Kreis mit einem aufgesetzten Kreuz.
    Dreht man jedoch die Perspektive wird aus dem Kirchensymbol das Frauenzeichen. Interessierte und Unterstützerinnen der Forderung sind
    herzlich eingeladen, mitzumachen.
    „Wir sind überzeugt, dass Kirche Geschlechtergerechtigkeit vorleben muss, wenn sie zu wichtigen Themen gehört werden und glaubwürdig sein will“, betonte Marie-Theres Jung, Vorsitzende des Diözesanverbands Aachen der kfd. „Dazu gehört, dass alle Ämter und Führungspositionen – auch die, die mit der Weihe verbunden sind – Frauen, die sich dazu berufen fühlen, offen stehen müssen. Die Würde von Frau und Mann in gleicher Weise zu achten, gilt als Erweis der Achtung von Menschenrechten. Dahinter wollen wir doch in der Kirche nicht zurück!“

    Um ihre Ansprüche zu betonen und ihre Unnachgiebigkeit zu bekräftigen, hat sich die kfd die Farbe Purpur – sie ist in der römisch-katholischen Kirche Kardinälen als Gewandfarbe vorbehalten – für ihre Kampagne zu eigen gemacht. Sie stellt sich damit zum einen in die Nachfolge der Purpurhändlerin Lydia, der ersten Person auf europäischem Boden, die den christlichen Glauben annahm. Zum anderen knüpft sie an die Würde von hohen kirchlichen Amtsträgern an und macht klar, dass diese nicht Männern allein vorbehalten ist. Purpurkreuze werden auch bei der Aktion in Mönchengladbach allgegenwärtig sein.

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  • Das Café Vokal geht in die nächste Runde!

    Das Café Vokal geht in die nächste Runde!

    Die Mitsingabende mit Kerstin Brix haben sich bereits in den letzten
    beiden Spielzeiten zum Publikumsrenner und zu einer kleinen Tradition für alle Hobbysängerinnen und -sänger entwickelt. Die sympathische Allroundkünstlerin schafft es mit guter Laune und auf hohem künstlerischem Niveau zusammen mit ihren Pianisten Yorgos Ziavras und Christian Zatryp den singbegeisterten Publikumschor beim Schmettern allseits bekannter vokaler Leckerbissen zu unterhalten.
    Damit die Besucher in entspannter Atmosphäre bekannte Schlager, Pop- und Rocksongs, Volkslieder, Evergreens oder Hits aus Musicals und Operetten mitsingen können, werden die Gesangstexte auf eine
    Leinwand projiziert.
    In der Spielzeit 2019/2020 gibt es 10 weitere Termine des beliebten Mitsingcafés. Um an dem kurzweiligen ,,Karaoke-Singalong“ teilzunehmen, sind weder Notenkenntnisse noch eine ausgebildete Stimme erforderlich. Es darf gequatscht, geschunkelt, getrunken – und vor allem frei von der Leber weg gesungen werden. Die Gesangskriterien ,,richtig“ oder ,,schön“ werden an diesem Abend außen vor gelassen – denn, was hier zählt ist nur: Spaß am Singen!
    Ein Café Vokal dauert circa 2 Stunden mit zwei Blöcken à 45 Minuten und einer Pause.

    Krefeld: 14.10.19, 09.12.19, 03.02.20, 20.04.20, 08.06.20 – jeweils um 19 Uhr im Glasfoyer
    Mönchengladbach: 07.10.19, 02.12.19, 10.02.20, 04.05.20, 15.06.20 – jeweils um 19 Uhr im Marmorfoyer
    Stehplatz-Tickets für 10 Euro und Sitzplatz-Tickets für 13 Euro sind erhältlich unter 02151/805-125,
    02166/6151-100 und auf www.theater-kr-mg.de.

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  • „Zwischenraum“ eröffnet in der Hauptpassage Rheydt

    „Zwischenraum“ eröffnet in der Hauptpassage Rheydt

    Rheydt stirbt aus. Überall Leerstand. Die Hauptstraße ist tot. Immer mehr Geschäfte geben auf.

    Diesen Negativmeldungen in der Rheydter City wollen Ulrich Wateler und Christoph Schlee etwas entgegensetzen. Ihre Vision: Kleine Unternehmer, Freiberufler oder Kunstschaffende, die bisher oft von zuhause aus arbeiten, können sich nun mitten in der Stadt untereinander stärken und vernetzen. Doch nicht nur das: Sie können auch Impulse für die Weiterentwicklung von Rheydts Zentrum geben. „Die Rheydter Innenstadt bietet – auch nach einhelliger Meinung unserer Unterstützer – Potenziale, die nur durch neue, kreative Ideen und den Mut zum visionären Handeln Einzelner nachhaltig ausgeschöpft werden können. Wir sind entschlossen, hier mit gutem Beispiel voranzugehen“, so Ulrich Wateler.

    Foto: Zwischenraum

    Eröffnung 28.9.2019 11:00 Uhr, Livemusik,
    Podiumsdiskussion „Leerstand ade – die Zukunft in Rheydts City“

    Büroarbeitsplätze in einer Passage anzubieten, ist eher ungewöhnlich. Aber in der Hauptpassage, die in der Blütezeit Rheydts errichtet und mehrfach modernisiert wurde, standen bis vor kurzem außer einem Schmuckgeschäft alle Läden leer. Schon vor zwei Jahren hat Christoph Schlee den Tipp bekommen, dass die Eigentümer an einer Bürolösung interessiert seien. So hat er damit begonnen, für seine Coworking-Idee faire Mietbedingungen auszuhandeln. Diese Hartnäckigkeit hat sich am Ende ausgezahlt. „Es fällt vielen Eigentümern nicht leicht, sich von früher erzielten Mietpreisen zu verabschieden. Am Ende ist aber wichtig, dass wieder etwas passiert und ihren Räumen Leben eingehaucht wird“, so Schlee. Nun haben die beiden Macher von ZWISCHENRAUM die linke Seite der Passage gründlich renoviert, befreundete Künstler wie der Bildhauer  Werner Albrecht haben ihre Kreativität eingebracht. Die Räume konnten bereits vor einer Woche erstmalig von einer größeren Öffentlichkeit besichtigt werden, mit enormer Resonanz. „Endlich macht hier mal jemand etwas“ so das einhellige Feedback. Auch der ehemalige Hausbesitzer und Inhaber des Modegeschäfts, Herr Kellermann fand sich ein – und zeigte sich hocherfreut über die Neuerungen.

    ZWISCHENRAUM ist eine Symbiose dieses aktiven Netzwerkens mit dem Coworking von CO21 und ist mehr als Tisch und Raumvermietung. „Wir stellen uns vor, mit unserem Angebot nicht nur Unternehmen zu vernetzen, sondern auch einen Treffpunkt zu schaffen, um den sozialen Aufbruch in der Stadt voranzubringen“, so Christoph Schlee. Es war nicht ganz einfach, die Baubehörde mit ins Boot zu nehmen – die nämlich muss eine sogenannte Nutzungsänderung von einem Textilgeschäft zu einem Büroanbieter erst einmal genehmigen. Auf Amtsdeutsch heißt das Bauantrag, obwohl in den Räumen kein Mörtel angerührt wird, sondern „nur“ die Böden erneuert, Wände dekoriert, die Inneneinrichtung und das Business verändert werden.

    Immerhin erhielten die beiden Macher auch Unterstützung aus der Stadt, über Parteigrenzen hinweg, „die komplizierte Antragstellung wurde uns dadurch verständlich gemacht, das hat uns sehr geholfen“, so Schlee. Mittlerweile erstrahlen die Räume in neuem Glanz. ZWISCHENRAUM hat die ersten Untermieter gefunden, z. B. den Verein „Le Cri des Opprimes“ von Ngimbi Makambu, der sich mit der Förderung von Bildung, Inklusion und Kultur von afrikanischen Migranten der zweiten Generation beschäftigt und im ZWISCHENRAUM Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenbringt. Die erste Mieterin der Kunst-Flächen im Atrium ist Jara Stehlikova mit ihrer beeindruckenden Ausstellung „Im Rausch der Farbe.

    Im ZWISCHENRAUM können Schreibtische, Räumlichkeiten und Ausstellungsflächen flexibel gebucht werden, WLAN, Teeküche, Drucker, Beamer sowie Präsentations- und Besprechungsraum sind vorhanden. Durch die künstlerische Gestaltung bieten sich die Räume auch für anspruchsvolle Veranstaltungen an. Nun sind die Macher gespannt darauf, wie sie in der Rheydter City ankommen.
    Mehr Infos im Web unter: www.zwischenraum-ry.de

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  • „Die machen doch was sie wollen“

    „Die machen doch was sie wollen“

    Die (Weiter-) Entwicklung einer Stadt muß ein Ziel haben. Sie muß für die Bürger etwas positives bedeuten und von ihnen gewollt sein. Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen gibt es in unserer Stadt die Verwaltung und die Politik insgesamt.
    Die Politik hat entschieden, dass die Aufgabe der Stadtentwicklung in Mönchengladbach durch die Stadttochter EWMG erfolgen soll. Einer der beiden Geschäftsführer ist gleichzeitig Planungsdezernent der Stadt.
    Das Ganze wird beaufsichtigt durch (Aufsichtsrats-) Politiker aller Parteien, unter ihnen so hochrangige wie unser Oberbürgermeister (CDU) oder auch Horst Peter Vennen (SPD) und Dr. Schlegelmilch von der CDU. Selbst unser Kämmerer hat im Aufsichtsrat einen Zweitjob.
    Das alles muß man berücksichtigen, will man eine Wertung vornehmen, z.B. zur beschlossenen Kündigung des Vertrages mit dem Trabrennverein.

    Die Planung der EWMG und unseres Planungsdezernenten / Geschäftsführers und des Aufsichtsrates ist eindeutig. Der Flugplatz Mönchengladbach soll ausgebaut werden, das freiwerdende Gelände der Trabrennbahn soll teils dem Flughafen zugeschlagen werden und außerdem sollen Geschäftsbauten ermöglicht werden.
    Das Ziel ist klar: Mehr Flugverkehr, mehr Unternehmen, mehr Arbeitsplätze, mehr Steuereinnahmen.
    Wie lautet doch die Aufgabe von Politik: Umsetzung des Bürgerwillen.
    Der scheint auf Mönchengladbacher Art ausgehebelt. Oder haben irgendwann die Bürger diese Vertragskündigung mehrheitlich gefordert?

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  • Radweg für eine Stunde auf der Bismarckstraße – mit Video

    Radweg für eine Stunde auf der Bismarckstraße – mit Video

    Nicht nur auf der Bismarkstraße in Mönchengladbach fehlt ein sicherer Radweg. Dies wollte der ADFC darstellen. Er wollte zeigen, wie die Radfahrer sich einen solchen vorstellen. Eindrucksvoll war die Vorstellung der Möglichkeit allemal.
    Die Mönchengladbacher Polizei unterstützte die einstündige Aktion im starken Freitagsverkehr in hervorragender Art und Weise.
    Herzlichen Dank.

    Unter dem Motto: „Mehr Platz fürs Rad“ findet am Sonntag dem 22. September 2019 zum sechsten Mal die Mönchengladbacher Fahrradsternfahrt statt.
    Standpunkt des ADFC: Fahrradfahren ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung. Auf kurzen Strecken ist das Velo bei alltäglichen Erledigungen in der Innenstadt oft sogar dem Auto überlegen; es sei denn man möchte eine Waschmaschine kaufen. Aber da dies nicht zu häufig vorkommt erkennen immer mehr Menschen, auch in Mönchengladbach, die Vorteile des Fahrrads.
    Mit Hilfe der Sternfahrt wollen all die RadfahrerInnen sichtbar machen, wie groß und vielschichtig diese so wichtige Gruppe von VerkehrsteilnehmerInnen ist. RadfahrerInnen verdienen, es sich unter komfortablen und sicheren Bedingungen durch die Stadt zu bewegen!

    Dirk Rheydt erklärte mir im Gespräch das Ziel der Fahrradsternfahrt.

    Dirk Rheydt, ADFC-Vorstand im Interview
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  • Für die Umwelt auf die Straße…

    Für die Umwelt auf die Straße…

    Geschätzte 3.500 Bürger allen Alters haben sich heute am Fischerturm in Rheydt zu einer der größten Demonstrationen in Mönchengladbach versammelt. Auch einige örtliche Politiker beteiligten sich, so z.B. Gülistan Yüksel, MdB (SPD).
    Mit einer kleinen Abordnung der örtlichen Polizei wanderte der Demonstrationszug zum Rheydter Hauptbahnhof, dort wurde eine kurze Schlusskundgebung abgehalten. Leider war die Lautsprecheranlage für diese Größe der Demonstration zu klein geraten, niemand verstand etwas.
    Eine große Abordnung des Zuges radelte anschließend nach Erkelenz um dort an einer weitaus größeren Kundgebung teilzunehmen.

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  • Audio-Nachtrag: „Goldene Blume“ für Prof. Michael Braungart

    Audio-Nachtrag: „Goldene Blume“ für Prof. Michael Braungart

    MG-HEUTE bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Prof. Michael Braungart für die Erlaubnis, seine Rede anlässlich der Verleihung des Umweltpreises der Stadt Mönchengladbach veröffentlichen zu dürfen.

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  • Der Planungs- und Bauauschuss soll heute entscheiden

    Der Planungs- und Bauauschuss soll heute entscheiden

    Es geht um die Berichtsvorlage:
            4105/IX:  Radverkehrsführung im Kreuzungsbereich
            Sachstand und zukünftiges Vorgehen bei Planungen


    Die Verwaltung möchte das leidige indirekte Linksabbiegen von Radfahrern zur Standardlösung machen, glaubt der ADFC-Mönchengladbach und hat einen offenen Brief an die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses geschrieben.

    Es sollen handwerkliche Fehler in der Planung vorliegen, zu denen das Verkehrsministerium NRW eine Stellungnahme der Verwaltung angefordert hat. Und dies obwohl das Thema in der angekündigten Arbeitsgruppe  Nahmobilität im Oktober auf der Tagesordnung steht. Hier ist wohl keine ergebnissoffene Diskussion mehr zu erwarten.

    Der ADFC hat die Mitglieder des Auschusses mit Schreiben vom 13.09.2019 gebeten, die Vorlage 4105/IX im Sinne ihrer Stellungnahme (anbei) zu hinterfragen. Den Ausschussvorsitzenden, Herrn Vennen, haben sie gebeten, dass interessierte Bürger – wie jüngst beim Klimanotstandsentscheid – die Sitzung auf Augenhöhe verfolgen können.

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  • „Weniger zerstören bedeutet keinen Klimaschutz“ (Zitat)

    „Weniger zerstören bedeutet keinen Klimaschutz“ (Zitat)

    Eine turbulente Woche im Zeichen der Umwelt liegt hinter uns.
    Es wurde diskutiert darüber, wie unser „Klima“ zu retten ist, es wurden Maßnahmen vorgeschlagen und gefordert, Symbole meist.
    Einiges davon glaubte ich verstanden zu haben, manches war mir zu theoretisch, auch unsinniges war darunter.
    Ein Bürgerantrag zum Klimanotstand wurde abgelehnt, andere vermeintliche Schlüsselfiguren im Rathaus konnten oder wollten darstellen wie viele Jahre sie bereits im Umweltschutz tätig und erfolgreich tätig sind. Sie kämpften eigenen Angaben zu Folge gegen die Braunkohle, kauften trotzdem oder deswegen Aktien der Braunkohle-Lobby, Beliebigkeit lässt grüßen.

    Dann ein weiterer Meilenstein, die goldene Blume wurde dem Umwelt-Wissenschaftler Prof. Michael Braungart am Samstag verliehen.
    Kann Politik dessen Argumenten folgen? Unsere stark differierenden Parteien waren zugegen, als Braungart das Beispiel von D´dorf und Köln vortrug. Beide Städte wollen als erster Klimaneutral sein und werden es doch nicht schaffen können.
    Mir reichten diese Beispiele: Es wird nicht weniger zerstörerisch, solltest du dein Kind „nur 5 mal statt 10 mal schlagen“.
    Außerdem: Unser Papier ist Sondermüll und kann nicht recyclet werden, da noch immer 50 giftige Stoffe in vielen Katalogpapieren enthalten ist.

    Es ist ein noch sehr weiter Weg bis zur Nachhaltigkeit. Nachdenken und darüber sprechen kann helfen.

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  • Christof Wellens im Gespräch bei „Mönchengladbacher Gesichter“

    Christof Wellens im Gespräch bei „Mönchengladbacher Gesichter“

    Einer breiten Öffentlichkeit ist der Rechtsanwalt Dr. Christof Wellens nach dem Absturz der Concorde in Paris im Jahre 2000 bekannt geworden. 97 Deutsche verloren dabei ihr Leben. Mönchengladbach war besonders betroffen, weil 13 Todesopfer unserer Stadt kamen. Wellens vertrat 25 Opferfamilien der Concorde Katastrophe. Am Dienstag, 17. September 2019, um 19 Uhr, ist der Rechtsanwalt Gast bei der Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“. Im St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, spricht der 56-Jährige mit dem Journalisten Kaspar Müller-Bringmann über seine Tätigkeit als Anwalt, den gemeinnützigen Opferrechte-Verein „Crash“, seine Rolle als Vorsitzender des Caritasverbandes Mönchengladbach und seine Verbundenheit zu Mönchengladbach. Der Eintritt ist frei.

    Helfen ist die Lebensmaxime von Christof Wellens, sei es beruflich als Anwalt, oder ehrenamtlich als Vorsitzender des Vereins Crash oder bei der Mönchengladbacher Caritas. Vom Absturz der Concorde waren damals viele Kinder betroffen, die ihre Eltern verloren hatten. Zudem waren Firmen plötzlich führungslos. Wellens setzte sich für schnelle finanzielle Hilfe ein und erreichte Entschädigungszahlungen, die weit über dem lagen, was bislang in Deutschland üblich war. Die Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ im Kolumbarium widmet sich interessanten Persönlichkeiten der Stadt, die ungewöhnliche, spannende und außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.

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  • Winterbrauchtum: Vorstellabend des MKV

    Winterbrauchtum: Vorstellabend des MKV

    Es sind noch einige Karten zu haben. Also: Schnell handeln.

    Zu erwerben sind diese Karten für 7,-€ bei freier Platzwahl bei:
    Rolf Gaden roga1967@arcor.de oder 02161 631307 bzw. nach Vorbestellung an der Abendkasse.

    1. 11.10.2019
    2. Beginn 18:00 Uhr 
    3. Einlass 17:00 Uhr, bei freier Sitzwahl
    4. Mehrzweckhalle Eicken
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  • Umweltausschuss: Die Stimme der FDP verhindert Ausrufung des Klimanotstands

    Umweltausschuss: Die Stimme der FDP verhindert Ausrufung des Klimanotstands

    „Unverschämtheit“, so lautete ein oftmals geäußerter Kommentar im gestrigen Umweltausschuss.
    Gemeint war die Weigerung des Sitzungsleiters, den Bürgerantrag zur Ausrufung des Klimanotstandes in Mönchengladbach an den Sitzungsbeginn vorzuziehen.

    Martin Heinen, CDU (Sitzungsleiter,
    vorne rechts),
    diskutiert mit einer Demonstrantin

    Dies ist in vergleichbaren Fällen immer gängige Praxis gewesen. So wurde aus dem Angebot des Sitzungsleiters an die Demonstranten, sie mögen möglichst alle an der Sitzung teilnehmen, eine offensichtlich geplante Zumutung.
    Es dauerte ca. drei Stunden, bis es zur Abstimmung kam. Mehr als 50% der Zuschauer hatten zu diesem Zeitpunkt den Ratssaal bereits verlassen.
    Werbung für einen Besuch politischer Sitzungen war diese Vorgehensweise nicht.
    Der Rest ist schnell erzählt: Mit 10 Stimmen von CDU und FDP (1 Stimme) wurde der Antrag eines Bürgers abgelehnt. 9 Stimmen von SPD, Linken und Grünen reichten nicht zu einer anderen Entscheidung.

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