Autor: Harald Wendler

  • Bündnis90/Grüne und SPD im veröffentlichten Dialog: 1 Euro-Bus-Ticket am 20. September machbar?

    Bündnis90/Grüne und SPD im veröffentlichten Dialog:
    1 Euro-Bus-Ticket am 20. September machbar?

    Klimastreik: Auch ÖPNV soll Zeichen setzen, meinen Grüne
    Mit einem weltweiten Klimastreik am Freitag, 20. September will „Fridays for Future“ auf die Bewältigung der Klimakrise aufmerksam machen.

    Der Streikaufruf der Klimaaktivisten wird von zahlreichen Verbänden, Vereinen, Gewerkschaften, Parteien usw. in der Form unterstützt, dass sie ausdrücklich zur Teilnahme an Veranstaltungen auf­rufen. Auch in Mönchengladbach sowie im Umland sollen Aktionen von „Fridays for Future“  an diesem Tag stattfinden.

    Mönchengladbachs Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath findet es vor diesem Hintergrund wichtig, dass auch die Verkehrsverbünde an diesem Tag ein Zeichen setzen und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an diesem Tag für den symbolischen Preis von einem Euro zur Verfügung stellen. Sasserath hat deshalb einen Brief an NEW-Vorstandsvorsitzender Kindervatter und den Aufsichtsratsvorsitzenden der NEW mobil & aktiv Felix Heinrichs geschrieben und sie dazu aufgefordert.

    „Ich finde es wichtig, dass mit einer großen Zahl von Teilnehmerinnen und     Teilnehmern aller Altersgruppen – nicht nur Schülerinnen und Schüler – am 20. September ein starkes Signal für konsequenten Klimaschutz gesetzt wird“, schreibt Sasserath. Der ÖPNV sei im Verkehrssektor das entscheidende Instrument zur Erreichung der Klimaziele. Dazu, so der Grünen-Politiker weiter,  müssten die Regierungen massiv Finanzmittel für den ÖPNV zur Verfügung stellen, damit ausgebaut und in ein noch attraktiveres und leistungsfähigeres Angebot investiert werden könne. Sasserath fände es „ein sehr starkes Signal, wenn auch die NEW mobil & aktiv am 20. September zum Klimastreik ihr ÖPNV-Angebot in der Stadt Mönchengladbach sowie in den Kreisen Viersen und Heinsberg für einen Tag öffnete, zum Beispiel für einen symbolischen Betrag von 1 Euro für ein Tagesticket.“

    Der mobil & aktiv-Aufsichtsratsvorsitzende Felix Heinrichs hatte den Grünen gegenüber zugesichert, klären zu lassen, ob der Vorschlag innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) umsetzbar sei.

    Antwort an die Bündnis/Grünen
    Hallo Herr Sasserath, hallo Herr Hoek,

    ich habe mich bei der NEW erkundigt, wie so eine Idee umgesetzt werden könnte. Für den konkreten Anlass 20. September 2019 ergeben sich leider folgende Hindernisse:

    Da wir im VRR-Tarifsystem gebunden sind, würde eine Begünstigung von Tagestickets zu Einnahmeausfällen führen, die die Stadt Mönchengladbach übernehmen müsste. Die durchschnittlichen Tageseinnahmen aus Tagestickets betragen rund 20.000 €. Der Rat der Stadt müsste also diesen Einnahmeausfall beschließen. Darüber hinaus würde eine Abstimmung mit dem VRR erforderlich, die in so kurzer Zeit nicht machbar ist. Darüber hinaus wäre es dann sinnvoller, komplett auf die Einnahmen zu verzichten, um sich die Umrüstung von Automaten zu sparen, die sonst ja auf 1 € umgestellt werden müssten. Die Erfahrungen anderer Städte zeigen, dass so eine einmalige Aktion sogar Protest von regulären Monatskarteninhabern hervorruft, da diese ja den vollen Preis gezahlt haben und wenig Verständnis für die Ungleichbehandlung aufbringen könnten. Eine auf ein Verkehrsunternehmen begrenzte Preisreduzierung wäre natürlich nicht auf die Nutzung von Verkehrsmitteln anderer Verkehrsträger inkl. Bahn anwendbar. Auch ist für die NEW nur schwer kalkulierbar, wie viele Menschen das Angebot nutzen würden und wie viel zusätzliche Kapazität vorgehalten werden müsste, wodurch ggfs. zusätzliche Kosten entstünden.

    Die gute Idee ist also laut Aussage der NEW so kurzfristig nicht umsetzbar.

    Unabhängig davon bin ich mit Frank Kindervatter und Wolfgang Opdenbusch im Gespräch, wie wir insgesamt die Idee eines preisgünstigeren bis kostenfreien Nahverkehrs in Mönchengladbach anpacken können, um mehr Menschen den Umstieg auf den Bus zu erleichtern. Ich sehe darin auch eine soziale Dimension, günstig und umweltschonend unterwegs zu sein. Ich freue mich auf den weiteren Austausch und gemeinsame Vorschläge!

    Da Sie Ihr Schreiben an mich auch öffentlich verbreitet haben, gehe ich davon aus, dass ich meine Antwort auch veröffentlichen kann.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Heinrichs
    Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach

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  • Radverkehrsexperten treffen auf vier Landtagsabgeordnete aus NRW

    Radverkehrsexperten treffen auf vier Landtagsabgeordnete aus NRW

    Am ersten Tag der „Europäischen Mobilitätswoche“ (EMW), dem 16. September trifft sich das FORUM STADTVERKEHR im Mönchengladbacher Theater Gründungshaus (TiG).
    Die kürzlich von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geäußerten umfangreichen Verbesserungen für den Radverkehr, insbesondere seine „Vision Zero“, also die Reduzierung der Verkehrstoten auf Null, sind ein hoher Anspruch und werden vom ADFC ausdrücklich unterstützt. Aber wer soll das bezahlen?

    Dazu äußern sich diese geladenen Experten und Politiker auf dem Podium:
    Die niederländische „Fahrrad-Professorin“ Ineke Spapé, International Breda University, Radkomm-Vorsitzende Dr. Ute Symanski, Ulrich Malburg aus dem Ministerium für Verkehr NRW und gleich vier NRW-Landtagsabgeordnete: Frank Boss CDU, Hans-Willi Körfges SPD, Andreas Terhaag FDP, Johannes Remmel GRÜNE. Außerdem Anja Vorspel aus dem Landesvorstand des ADFC NRW.

    Zwischendurch, beim TABLE DANCE der Ideen, haben alle Besucher die Gelegenheit den Experten oder Politiker ihrer Wahl anzusprechen und zu befragen.

    FORUM STADTVERKEHR #3
    Montag, 16.09.2019, 19:00 Uhr
    TiG, Eickener Straße 88, 41061 Mönchengladbach
    Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18:30 Uhr.

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  • Gassi gehen mit dem Hund vom Chef? – „Dr. Azubi“ gibt Tipps für Berufsstarter

    Gassi gehen mit dem Hund vom Chef? –
    „Dr. Azubi“ gibt Tipps für Berufsstarter

    Unbezahlte Überstunden, Lernen ohne Ausbilder, Gassi gehen mit dem Hund vom Chef: Bei längst nicht jedem der rund 5.500 Auszubildenden in Mönchengladbach geht es in der Lehre mit rechten Dingen zu.

    Wichtige Infos dazu, was erlaubt ist und was nicht, gibt das Portal „Dr. Azubi“: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsstarter Tipps, was sie bei Scherereien im Job tun können. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres hingewiesen.
    Nach Einschätzung der NGG Krefeld-Neuss trauen sich viele Azubis nicht, Missstände im Betrieb anzusprechen. „Genau hier setzt die Online-Sprechstunde an. Bei ,Dr. Azubi‘ kommen die Fragen in die Hände von Experten für die jeweilige Branche. Sie melden sich flott – in der Regel bis zum nächsten Tag – mit Tipps zurück“, sagt NGG-Geschäftsführer Karim Peters.
    Besonders viele Probleme gebe es etwa in Gaststätten, Fleischereien und Bäckereien. So gaben im aktuellen Ausbildungsreport des DGB in Nordrhein-Westfalen 84 Prozent aller angehenden Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk an, Schichtarbeit zu leisten.
    Fast die Hälfte der künftigen Hotelfachleute klagt darüber, auch außerhalb der Ausbildung für den Chef erreichbar sein zu müssen.
    Mehr als ein Drittel aller Azubis in Nordrhein-Westfalen macht laut Bericht regelmäßig Überstunden.

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  • NRW fördert Teilhabemanager vor Ort

    NRW fördert Teilhabemanager vor Ort

    „Mit der Initiative „Gemeinsam klappt’s“ wird jungen Flüchtlingen – insbesondere Geduldeten und Gestatteten – zwischen dem 18. und 27. Lebensjahr der Zugang zu Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit ermöglicht. Sie werden künftig von Teilhabemanagern unterstützt. Mönchengladbach erhält hierfür bis 2022 jährlich 108.800 Euro“, sagt der FDP-Landtagsabgeordnete für Mönchengladbach, Andreas Terhaag.

    Die Initiative „Gemeinsam klappt’s“ unterstützt Flüchtlinge, die keinen Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch haben, nicht mehr der Schulpflicht unterliegen, nicht an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen oder eine Ausbildung machen können.

    Die Teilhabemanager werden den betroffenen Flüchtlingen konkrete Angebote zur Qualifizierung und Ausbildung unterbreiten sowie deren Bildungsverläufe dokumentieren.
    „Der Erwerb einer beruflichen Qualifikation ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von staatlichen Leistungen. Mit Hilfe der Teilhabemanager schaffen wir Perspektiven und Chancen für junge Menschen“, erklärt Terhaag.
    Landesweit beteiligen sich 21 der 22 kreisfreien Städte und 24 der 31 Kreise an „Gemeinsam klappt’s“, darunter auch Mönchengladbach.
    Das Land Nordrhein-Westfalen möchte den teilnehmenden Kommunen bis 2022 mehr als 13,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit diese Stellen geschaffen werden können.

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  • Niersradweg wird überarbeitet

    Niersradweg wird überarbeitet

    Ab Montag, 9. September starten Bauarbeiten auf dem Niersradweg zwischen Abtshof und Schloss Rheydt.
    In beide Richtungen wird der Weg für Radfahrer und Spaziergänger überarbeitet. Die vorhandene wassergebundene Wegedecke wird in Teilbereichen immer wieder ausgebessert und erhält eine neue Deckschicht.
    Insgesamt saniert mags innerhalb von drei Wochen rund 15.000 Quadratmeter des Niersradweges. Während der Arbeiten sind keine Sperrungen vorgesehen – für Radfahrer und Spaziergänger kann es aber zwischenzeitlich zu Verkehrsbehinderungen kommen.

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  • „Cantate Domino“ – Chorkonzert – Mädchenchor am Aachener Dom

    „Cantate Domino“ – Chorkonzert – Mädchenchor am Aachener Dom

    Im Rahmen des Jubiläumsjahres „35 Jahre Seifert-Orgel in St. Helena“ findet unter dem Motto „Cantate Domino“ das nächste Konzert mit dem MÄDCHENCHOR AM AACHENER DOM statt.

    Der 2011 gegründete Chor widmet sich der Erarbeitung von Chormusik unterschiedlichster Stilistik, speziell abgestimmt auf die musikalische Gestaltung der Liturgie im Hohen Dom zu Aachen. Darüber hinaus absolvieren die etwa 80 Mädchen, die momentan im Mädchenchor singen, ein stetig wachsendes Konzertprogramm in Aachen und Umgebung und pflegen Kontakte und Partnerschaften u.a. nach Reims, Kiew und Sydney.

    Die bisher weiteste Reise führte den Mädchenchor im Februar 2015 nach London. Hier waren sie die ersten Mädchen seit über 500 Jahren, die in der renommierten Templechurch den Sonntagsgottesdienst musikalisch mitgestalteten. Die Leitung des Chores hat Domkantor Marco Fühner.

    An der Seifert-Orgel interpretiert Kantor Reinhold Richter die 8. Sonate für Orgel von Josef G. Rheinberger.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena. Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Protest-Klingeln für den Klimaschutz

    Protest-Klingeln für den Klimaschutz

    Die Welt brennt! Nicht nur am Amazonas, in Sibirien, in Alaska, oder in Afrika.
    Wir alle spüren seit Jahren die beginnende Katastrophe. Steigende Temperaturen, fehlende Niederschläge, sterbende Wälder und schmelzende Gletscher.

    Wir müssen endlich handeln, die Politik, auch die kommunale, muss endlich tätig werden, um noch annähernd das völkerrechtlich verbindliche Pariser Abkommen -1,5° Grad-Ziel- einhalten zu können!

    Deshalb hat ADFC Mitglied, Ralph Kettler im Juni 2019 einen Bürgerantrag gestellt und die Stadt Mönchengladbach aufgefordert, den Klimanotstand auszurufen.

    Sein Antrag hat es bereits in den dritten Ratszug „geschafft“ und er wird am 11. September um 17 Uhr im Umweltausschuss verhandelt.
    Um den Druck auf die Mönchengladbacher Politik zu erhöhen, findet an diesem Tag ab 16 Uhr eine Versammlung vor dem Rheydter Rathaus statt. Gemeinsam werden wir dann ein lautes und entschlossenes Zeichen setzen und das Ausrufen des Klimanotstandes fordern.
    Der ADFC Mönchengladbach unterstützt den Bürgerantrag und ruft zum Protest-Klingeln auf.

    Von 16 bis 17 Uhr werden wir uns mit unseren Fahrrädern vor dem Rathauseingang positionieren und die eintreffenden Politiker des Umweltausschusses mit unseren Fahrradklingeln an ihre Verantwortung erinnern.

    Jeder, der auch für einen besseren Klimaschutz und das Ausrufen des Klimanotstandes durch die Stadt Mönchengladbach ist, ist eingeladen, sich auch auf’s Rad zu schwingen, uns zu unterstützen und mit uns zu klingeln.

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  • Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird mit einer Entdeckungsreise durch Rheydt gefeiert

    Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird mit einer Entdeckungsreise durch Rheydt gefeiert

    Ein Bruch mit alten Traditionen und Lebenswelten – das war der Bauhaus-Stil, der in den 1920er Jahren für neue Impulse in Kunst und Architektur sorgte und bis heute auch in Mönchengladbach nachwirkt.

    Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, steht ganz im Zeichen dieses 100-jährigen Jubiläums und lädt zur Entdeckungsreise ein, denn auch im Stadtgebiet von Mönchengladbach lassen sich immer noch bemerkenswerte Spuren aus den späten 1920er und frühen 1930er Jahren finden, die den Ideen und Lehren des Bauhauses verbunden sind. Bei einem Rundgang auf der Brucknerallee wird die Architektur in acht Stationen sichtbar. Unter anderem wurde auch die Vitusstadt durch das Bauhaus geprägt.

    Der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete der Stadt, Dr. Gregor Bonin, wird am kommenden Sonntag um 12 Uhr in der Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums in die Thematik einführen und die Aktualität dieses Architekturstils hervorheben.

    „Die Verbindung von Technik und Kunst, Funktion und Gestaltung waren die Leitlinien des Bauhauses. Neben seiner strikten Sachlichkeit verfolgte das Bauhaus aber auch das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen auf breiter Basis zu verbessern“, so Bonin.

    Neue und gesündere Wohnverhältnisse durch gut belichtete und belüftete Raumzuschnitte mussten beispielsweise einem hohen gestalterischen wie funktionalen Anspruch genügen. „Dies hat auch Maßstab der heutigen Architektur zu sein. Funktionalität, Qualität und Gestaltung müssen in allen Aspekten erfüllt sein, um als gute, zeitgemäße Architektur zu gelten. Das muss unser Ziel sein“, unterstreicht der Technische Beigeordnete.

    Ab 12:20 Uhr wird Dr. Karl Heinz Schumacher als Leiter der Unteren Denkmalbehörde die Bauhaus-Bauwerke in Mönchengladbach und Rheydt noch stärker fokussieren. Um 13 Uhr wird die Avantgarde-Architektur dann in einem Rundgang über die Brucknerallee anhand von Beispielen mit Mehrfamilienwohnhäusern und Fabrikantenvillen verdeutlichen. Treffpunkt ist das Mädchenwohnheim an der Mühlenstraße 33, das ebenfalls von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden kann.

    Am Tag des Offenen Denkmals gibt es aber noch mehr zu sehen.
    Die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium bietet Raum für gemeinsame Begegnung und Gebete (Öffnungszeiten: 9 bis 19 Uhr),
    die Citykirche St. Maria Himmelfahrt ist von 12 bis 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet.
    Die ev. Hauptkirche am Marktplatz in Rheydt gilt als bedeutendes Beispiel des protestantischen Kirchenbaus. Sehenswert ist der farbige Hauptraum, der 2004 aufwendig restauriert wurde.
    Die Hauptkirche ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen werden um 14, 15 und 16 Uhr angeboten. Neben einer Orgelerklärung und –vorführung werden außerdem eine Kirchenpädagogik für Kinder und bei gutem Wetter auch eine Turmbesteigung angeboten.
    Die Schriefersmühle hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Trostraum der St. Josef Grabeskirche an der Keplerstraße von 10 bis 17 Uhr. Führungen werden um 12 Uhr durch die Kirche mit Aufstieg zur Glockenstube und um 15 Uhr mit einer Trauerbegleiterin angeboten.
    Eine Orgelmeditation (13 Uhr) und ein Turmblasen mit dem Posaunenchor Mönchengladbach (16:30 Uhr) runden das Programm ab.
    Bereits am Samstag, 7. September, wird eine Friedhofsführung im Bunten Garten, Bettrather Straße, angeboten.
    Die Tour führt zu „Starken Frauen“ wie Louise Geury und Paula Walendy, die hier begraben sind (Beginn: 15 Uhr).

    Das Quartiersmanagement Rheydt wird im Rahmen der derzeit stattfindenden SCHAUZEIT am Bauzaun der ehemaligen Gärtnerei im Maria-Lenssen-Park eine Kunstaktion mit dem Gladbacher Künstler Gregor Wosik umsetzen: Auf einem Mesh-Banner, das auf den Bauzaun gespannt wird, wird Wosik eine Visualisierung der „intakten Gärtnerei“ darstellen. Das Banner ist etwa 10 Meter lang. Wer in den Park auf die Gärtnerei zuläuft, hat das Gefühl einer sanierten Bauhaus-Gärtnerei.
    Beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ werden deutschlandweit rund 8.000 Denkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen und Tore öffnen.
    Das Programm ist online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Mönchengladbach beteiligt sich zum 27. Mal.

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  • Fahrrad-Demo auf der Bismarckstraße

    Fahrrad-Demo auf der Bismarckstraße

    Die Bismarckstraße, über die täglich mehr als 30 000 Autos rollen, ist eigentlich eine Prachtstraße, die auf die Kaiser-Friedrich-Halle zuführt. Ein Großteil des Verkehrs ist reiner Durchgangsverkehr. Hier staut sich der Autoverkehr teilweise über mehrere hundert Meter. Der produziert Lärm und die Abgase gefährdet insbesondere Kinder und Senior*innen und belastet die Gesundheit und das Wohnumfeld aller Anwohner*innen. 

    Sie z. B. als eine Art Autobahnzubringer zu missbrauchen ist falsch. 

    Und der Radverkehr?
    Findet quasi nicht statt, denn hier gibt es kein Angebot für Fahrradfahrer. Nur sehr mutige Fahrradfahrer trauen sich auf die vierspurige Straße und riskieren dabei ihr Leben.

    Dabei gibt es gute Alternativen, um den Verkehr auf der Bismarckstraße zu reduzieren und den freiwerdenden Platz dem Radverkehr zur Verfügung zu stellen. 

    Nach 25 Jahren Planung wurde vor kurzem der Nordring fertiggestellt. Hierüber kann der Verkehr in Richtung Krefelder Straße und Korschenbroicher Straße abfließen. Wer in Richtung Rheydt möchte, kann über die Hermann-Piecq-Anlage und die Waldnieler Straße fahren. Das Land und die Stadt haben für den Nordring 13,5 Mio. Euro investiert, somit wäre der nächste logische Schritt, diese Umgehungsstraße auch zu nutzen und die Bismarckstraße zurückzubauen. Hierfür spricht auch die Tatsache, dass die Bismarckstraße im Vorrangstraßen-Netzplan nur noch als Nebenstraße ausgewiesen wurde.

    Die Bevorzugung des Autos ist hier also nicht mehr zukunftsweisend!

    Eine 30er Zone wäre denkbar. Dies fördert den Radverkehr schnell und kostengünstig, weil hier keine Radwege ausgewiesen werden müssen.

    Aber auch eine Einbahnstraßen-Lösung wäre möglich. Hierbei sollte mindestens eine Fahrspur für den Radverkehr oder als Umweltspur bereitgestellt werden. 

    Der ADFC Mönchengladbach fordert deshalb die Mönchengladbacher Politik und Verwaltung auf, schnell zu handeln und ein gutes und sicheres Angebot für den Radverkehr auf der Bismarckstraße zu erarbeiten. 

    Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Freitag den 20. September eine Stunde lang auf der Bismarckstraße. 

    Hierzu errichten wir einen provisorischen Radweg auf der Bismarckstraße (Protected Bike Lane) und befahren diesen zu Hunderten von Fahrradfahrern eine Stunde lang mit unseren Fahrrädern. 

    Wir demonstrieren dadurch, wie eine Radweglösung auf der Bismarckstraße aussehen könnte. 

    Wenn auch Sie der Meinung sind, dass auf der Bismarckstraße endlich gehandelt werden muss, unterstützen Sie unsere Aktion und kommen am 20. September um 17 Uhr mit Ihrem Fahrrad zur Bismarckstraße (zwischen Kaiserstraße und Steinmetzstraße).

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  • Zentralbibliothek-Sanierung wird mehr als acht Mio. Euro teurer – acht geplante Projekte werden deshalb gestrichen

    Zentralbibliothek-Sanierung wird mehr als acht Mio. Euro teurer – acht geplante Projekte werden deshalb gestrichen

    Nachdem in Bezirksvertretungen bereits darüber berichtet wurde, erfährt am 11. September auch der Kulturausschuss von diesem Dilemma:

    Aufgrund der Erhöhung der Kosten für die Zentralbibliothek von ca. 10 Mio. Euro auf über 18 Mio. Euro, die seitens des Fördergebers (Land NRW) zum zentralen und wichtigsten Projekt der Gesamtfördermaßnahme deklariert wurde, müssen die für die Jahre 2023-2027 vorgesehenen baulichen Projekte gänzlich zurückgestellt und als Kompensation der gestiegenen Kosten der Zentralbibliothek eingesetzt werden. Der erhöhte Kostenansatz von rd. 8,15 Mio. € wird konkret über folgende Projekte eingespart:

    • Aufwertung Sonnenberg 603.000 € (2023-2024)-
    • Aufwertung Schulhof Math.-Nat. Gymnasium 668.000 € (2024-2026)-
    • Aufwertung Quartiersplatz Heinrichstr. 200.000 € (2023-2024)-
    • Sanierung und Erweiterung Ernst-Reuter Sportanlage 1.660.000 € (2023-2025)-
    • Aufwertung Brandtsgarten 900.000 € (2026-2027)-
    • Stärkung Stadtteilzentrum Westend 660.000 € (2023-2024)-
    • Umgestaltung Stepgesstr. undBerliner Platz 2.376.000 € (2023-2024)-
    • Umgestaltung Johann-Peter-Boelling-Platz, obere Abteistr. und Krichelstr. 1.029.000 €(2022-2024)

    Die baulichen Projekte werden über die Städtebauförderungsmaßnahme in Zukunft lediglich dann umgesetzt werden können, wenn der Fördergeber
    a) die Notwendigkeit dieser Maßnahmen nach der Fortschreibung des IHEK weiterhin anerkennt,
    b) die notwendigen Fördermittel zur Verfügung stehen und
    c) die Stadt Mönchengladbach die dann notwendige Erhöhung des Gesamtkostenrahmens beschließt und beantragt sowie die Finanzierung des Eigenanteils aus dem städtischen Haushalt sichergestellt ist.

    Der zuständige Planungs- und Bauausschuss wird diese Vorgehensweise am 17. September in seiner Sitzung beschließen.
    Es bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung aufzeigen kann, weshalb die Kostenkalkulation nun derart aus dem Ruder gelaufen ist.
    Planungsdezernent Dr. Bonin ist hier gefordert.

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  • Demonstrationen in Mönchengladbach verliefen friedlich

    Demonstrationen in Mönchengladbach verliefen friedlich

    Dieses Resume zog die Mönchengladbacher Polizei:

    Heute, ab 12.00 Uhr,  haben im Innenstadtbereich von Mönchengladbach drei angemeldete Versammlungen unter freiem Himmel stattgefunden.

      Ausgehend von einer angemeldeten Versammlung des rechten Spektrums auf dem Platz der Republik, meldeten Meinungsgegner des bürgerlich-linken Spektrums zwei Gegenversammlungen an.
    Diese fanden heute auf dem Europaplatz und auf dem Platz der Republik wie geplant statt.
    Nach polizeilicher Schätzung beteiligten sich an der Versammlung des rechten Spektrums ca. 700 Personen und an beiden Gegenversammlungen des linken Spektrums zusammen ebenfalls ca. 700 Personen.
    Zwei der Versammlungen gingen über in bewegte Kundgebungen. Diese waren die rechtsorientierte Versammlung und die  bürgerlich-links orientierte Versammlung am  Europaplatz.
    Die Versammlung des rechten Spektrums zog vom Platz der Republik zum Kapuzinerplatz. Nach dortiger Zwischenkundgebung bewegte  sie sich zurück Richtung Ausgangsort und wurde planmäßig vom Versammlungsleiter um 16.47 Uhr für beendet erklärt.

    Eine Gruppe von 46 linksorientierten, schwarz gekleideten Personen unternahm gegen 15.00 Uhr im Bereich Alter Markt während der Zwischenkundgebung einen Störversuch. Die Personen hatten sich dort auf die Fahrbahn gesetzt, um den Zugweg zu versperren. Nach Identitätsfeststellung und Platzverweis wurden diese Personen vor Ort entlassen.
    Aus einem Tweet heraus erfuhr die Polizei, dass sich eine Person bei den dortigen polizeilichen Maßnahmen einen Armbruch zugezogen haben soll.  Diesem Sachverhalt wird nachgegangen.

    Die am Platz der Republik verbliebene Versammlung des bürgerlich-linken Spektrums wurde um 14.35 Uhr für beendet erklärt. Ein Großteil der Teilnehmer schloss sich der Versammlung vom Europaplatz an. Die Versammlung des bürgerlich-linken Spektrums auf dem Europaplatz zog nach dortiger Kundgebung zum Bismarckplatz.  Hier beantragte die Versammlungsleiterin  vom angemeldeten Aufzugsweg abzuweichen. Nach Kooperation mit der Polizei wurde dem stattgegeben. Daraus ergaben sich zwei neue Kundgebungsorte, der Sonnenhausplatz und die Goebenstraße/Hindenburgstraße. Die Kundgebung, die am Europaplatz ihren Ausgang hatte,  wurde  um 16.37 Uhr für beendet erklärt.

    Wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz (Vermummungsverbot) werden drei Strafverfahren gegen rechtsorientierte und sechs Strafanzeigen gegen linksorientierte Versammlungsteilnehmer eingeleitet. Weiterhin gab es zwei Strafanzeigen wegen des Verdachtes der Volksverhetzung und eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das BtMG.

    Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz. Einsatzleiter LPD Jörg Schalk resümiert: „Mit starkem Kräfteeinsatz gelang es, die Meinungsgegner auf der erforderlichen räumlichen Distanz zu halten und einen friedlichen Verlauf der Versammlungen zu ermöglichen.“

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  • Information der Polizei zu den Versammlungen am Sonntag, 08.09.2019 in Mönchengladbach

    Information der Polizei zu den Versammlungen am Sonntag, 08.09.2019 in Mönchengladbach

    Wie bereits in den Medien berichtet, finden am Sonntag, 8. September 2019, in der Zeit von 12.00 bis 18:00 Uhr, in der Innenstadt Mönchengladbach, mit Kernbereich Europaplatz und Platz der Republik drei Versammlungen unter freiem Himmel statt.

       Dabei handelt es sich um Versammlungen von Meinungsgegnern des rechten Spektrums und des bürgerlichen/linken Spektrums.

       Die Polizei Mönchengladbach ist mit starken Kräften im Einsatz, um den friedlichen Verlauf der angemeldeten Versammlungen sowie die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen zu gewährleisten.

       Die mit Aufzügen und stationären Kundgebungen verbundenen Versammlungen führen zu deutlichen Einschränkungen im innerstädtischen Straßenverkehr. Die Polizei bittet vor diesem Hintergrund darum, dass insbesondere Autofahrer am Veranstaltungstag die Mönchengladbacher Innenstadt meiden.

       Während des Einsatzes informiert die Polizei Mönchengladbach über ihren Twitterkanal unter anderem über konkrete, aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen.
    Am Veranstaltungstag ist ein Bürgertelefon (02161-29-0) besetzt.
    (wr)

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  • Bewerbung um die Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach nimmt Fahrt auf.

    Bewerbung um die Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach nimmt Fahrt auf.

    Auf der Sitzung des CDU Kreisvorstandes im Franz-Meyers-Haus bekundeten der Landtagsabgeordnete Frank Boss und die Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, ihr Interesse sich für die CDU im nächsten Jahr um das Amt des Oberbürgermeisters zu bewerben.

    Der Vorsitzende der CDU Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, MdB erklärte dazu: „Ich freue mich, dass wir zwei so engagierte, erfahrene und hochmotivierte Bewerber für dieses wichtigste Amt unserer Stadt haben. Beide haben ihre Gründe zur Kandidatur sehr überzeugend dargelegt. Im Kreisvorstand gab es eine konstruktive und positive Diskussion zu beiden Bewerbern. Es herrschte Einvernehmen, dass sich beide Kandidaten in einem offenen und fairen Verfahren allen Mitgliedern der CDU Mönchengladbach ohne ein vorheriges Votum des Vorstandes präsentieren. Die CDU Mönchengladbach ist eine Mitgliederpartei und ich halte es für richtig, dass die Basis unserer Partei unvoreingenommen unter zwei hervorragenden Bewerbern eine Auswahl treffen kann. Egal wie diese Entscheidung ausgeht, bin ich mir sicher, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach für die Oberbürgermeisterwahlen im nächsten Jahr ein erstklassiges Angebot machen werden.“

    Die Mitgliederversammlung, in der die CDU über ihren Oberbürgermeister- und die Ratskandidaten entscheidet, findet am 16. November statt. Über 1.300 Mitglieder haben dann die Möglichkeit abzustimmen.

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  • Kira Sammet und Jule Imschweiler wollen Jugendliche für Politik begeistern

    Kira Sammet und Jule Imschweiler wollen Jugendliche für Politik begeistern

    „Junge Menschen suchen junge Menschen“, so könnte eine Suchanzeige beginnen. Für diese Aufgabe haben sich Kira Sammet und Jule Imschweiler begeistert und wurden für ein freiwilliges Jahr bei der Stadt Mönchengladbach gewonnen.
    Beide sind politisch interessiert ohne bisher aktiv in der Politik verwurzelt zu sein. Sie wollen selber auch lernen und erkennen, welche politischen Themen die Jugend zwischen 12 – 21 Jahren interessieren.

    Der Stadtrat hatte bereits 2017 der Verwaltung den Auftrag gegeben, ein Konzept zur Stärkung der Jugendbeteiligung zu erarbeiten, das schon bestehende Strukturen mit einbezieht. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie hat die Eckpunkte des Projektes erarbeitet. Vorbild ist ein Ansatz der Städteregion Aachen, welches hohes Ansehen genießt.

    „Wir wollen Jugendliche informieren, wir glauben, dass man als Jugendlicher zu wenig Informationen zu politischen Gestaltungsmöglichkeiten erhält. Das wollen wir auf kommunalpolitischer Ebene ändern,“ erklären beide FSL-ler als eines der Ziele.
    Sie werden die Zielgruppe im Stadtgebiet dort ansprechen, wo diese sich überwiegend aufhalten, z.B. in Jugendtreffs, in Sportvereinen, in Schulvertretungen und weiteren informellen Treffpunkten.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes wollen beide jungen Frauen ein Studium im sozialen Bereich beginnen.
    Das nun begonnene freiwillige Jahr wird ihnen sicher positive Erkenntnisse für ihren weiteren beruflichen Weg vermitteln.
    Die fachliche Unterstützung ist mit Beteiligung einer Sozialarbeiterin der Stadt sichergestellt.

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  • Aktionstag Elektromobilität auf dem Rheydter Marktplatz

    Aktionstag Elektromobilität auf dem Rheydter Marktplatz

    Unter dem Motto „Fahrt ins Grüne“ findet am 06. und 07. September der bundesweite Aktionstag Elektromobilität statt.
    Die NEW beteiligt sich und lädt interessierte Besucher ein, am Freitag, 06. September, und Samstag, 07. September, die Vorteile von Elektroautos kennen zu lernen. Am Stand vor dem Rheydter Rathaus können die Besucher am Freitag von 10:00 bis 15:00 Uhr, und am Samstag von 15:00 bis 19:00 Uhr, zu einer Testfahrt in einem Elektroauto starten und sich über die klimaschonende Antriebstechnologie informieren.
    Für die kleinen Besucher ist eine extra Fahrtstrecke abgesperrt, auf der sie im Mini E-Smart ihre Runde drehen können.

    „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Thema. E-Autos können nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie reduzieren auch die Schadstoffbelastungen in den Städten und machen deutlich weniger Lärm als Verbrenner-Motoren. Und: Elektrisch fahren macht auch richtig Spaß“, so NEW-Vorstand Frank Kindervatter.

    Jede Menge Informationen gibt es natürlich auch zu Wheesy, dem ersten stationsgebundenen Sharing-Dienst für Elektrofahrzeuge am Niederrhein. Hier liefert die NEW das komplette Paket, von der Buchungstechnik bis hin zum eigenen Ladestrom-Tarif.
    Zu den weiteren Services rund um das Thema Elektromobilität gehören auch die 120 ausgewiesenen Ladepunkte, die im Zuge des Ladesäulenprogramms am Niederrhein flächendeckend ausgebaut wurden.
    Bundesweit beteiligen sich über 60 Energieversorger am Aktionstag Elektromobilität. Organisiert wird er vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.

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  • Bombenfund an der Schmölderstraße / DiltheystraßeEntschärfung noch heute

    Bombenfund an der Schmölderstraße / Diltheystraße
    Entschärfung noch heute

    Auf einem unbebauten Grundstück an der Schmölderstraße / Diltheystraße in Rheydt ist gestern eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die noch heute entschärft werden muss. Weitere aktuelle Infos werden unter www.notfallmg.de eingestellt.

    Für Rückfragen von Anwohnern hat die Stadt Mönchengladbach eine Bürgerhotline geschaltet, die unter der Rufnummer 02161 25 54321 zu erreichen ist.

    Die Stadt Mönchengladbach kann nach einer Einsatzbesprechung im Führungs- und Lagezentrum weitere Details zur heute geplanten Bombenentschärfung bekannt geben:

    Die betroffenen Schulen sind informiert und werden bis 12 Uhr geräumt.

    Ab 12 Uhr richtet die NEW an folgenden Punkten Sammelstellen für Personen ein, die das zu evakuierende Gebiet mit dem Bus verlassen möchten: Haltestelle Bootsstraße an der Dahlener Straße, Haltestelle Schmölderpark an der der Urftstraße.

    Als Unterkunft steht die Gesamtschule Espenstraße zur Verfügung, wo auch für Verpflegung gesorgt wird.

    Ab 12 Uhr beginnt die Evakuierung des 500-Sicherheitsbereichs. Gleichzeitig werden erste Straßen auch im 1.000 Meter gesperrt. Dies betrifft den Bereich westlich der Bahnlinie durch Rheydt.

    Ab 12 Uhr fallen die NEW-Busumsteigepunkte Hbf-RY und Marienplatz weg.

    Der Hbf-RY kann ab 12 Uhr nur noch über den Haupteingang betreten/verlassen werden. Die westlichen Ein-/Ausgänge sind dann gesperrt. Auch die Tunnel sind ab 12 Uhr gesperrt. Ab 14.30 Uhr werden auch alle Straßen des 1.000 Meter Sicherheitsradius östlich der Bahnlinie gesperrt. Dann ist der Bahnhof Rheydt auch nicht mehr vom Haupteingang aus erreichbar und es halten in Rheydt keine Züge mehr.

    Die Entschärfung der Bombe erfolgt nach erfolgreicher Evakuierung frühestens um 17 Uhr: Bewohner werden dringend gebeten den Anweisungen der Lautsprecherwagen zu folgen.

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  • MG+-Förderung des Radverkehrs à la Mönchengladbach

    MG+-Förderung des Radverkehrs à la Mönchengladbach

    Meinung

    Sie liest sich wie eine positive PR-Nachricht, bedeutet jedoch einen Jahrzehnte-Rückschritt für alle Mönchengladbacher Radfahrer.
    MG+ wird dargestellt als Fortschrittsmotor und Konzept für eine Vorwärtsentwicklung unserer Stadt. Nun die Kehrtwende.

    In einer Pressemitteilung vom 30.8.2019 verkündet die mags:

    Am Montag, 2. September, starten Sanierungsarbeiten entlang der Winkelner Straße. Zwischen Winkeln und der Hardter Landstraße wird der Radweg erneuert. Die bisherige Asphaltdecke des vorhandenen Radweges ist vor allem durch Baumwurzeln stark beschädigt. Deshalb erhält der neue Radweg eine wassergebundene Wegedecke. Die neue Beschaffenheit bietet sich gerade bei vielen Straßenbäumen an und verhindert ein erneutes Aufbrechen durch Baumwurzeln, so wie es bei einer neuen Asphaltdecke innerhalb kürzester Zeit der Fall wäre.

    Das ist das Ergebnis aus Sonntagsreden der Politik und Mönchengladbacher Verwaltung, allen voran OB Reiners und Stadtdirektor/ mags-Verwaltungsrat Dr. Bonin.

    Dazu erklärt Thomas Maria Claßen, Mitglied im Vorstand des ADFC, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Mönchengladbach e.V.:

    Wasserverdichtete Decken haben markante Nachteile für den Radverkehr:
    – bei und auch lange nach regnerischem Wetter verschmutzen Rad, Schuhe und Bekleidung von Radfahrern erheblich, was dazu führen wird, dass die Strecke insbesondere von Radpendlern gemieden wird
    – bei längeren warmen und trockenen Perioden – die immer häufiger werden – verstauben die Wege schnell und nach mehreren Tagen entsteht so viel Abrieb, dass der Boden tiefsandig wird und nicht mehr sicher befahrbar ist.

    Sollte diese Vorgehensweise beispielhaft sein, ist zukünftig mit einer drastischen Verschlechterung weiterer Radwege in und um Mönchengladbach zu rechnen.
    Das Mobilitätskonzept wird dadurch ad absurdum geführt.
    Was bleibt lautet: möglichst keine Investition in den Radwegeausbau.

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  • Jusos Mönchengladbach: Josephine Gauselmann als Vorsitzende bestätigt

    Jusos Mönchengladbach: Josephine Gauselmann als Vorsitzende bestätigt

    „Ich bin froh, mit einem neuen Team und einer guten Mischung aus Juso-Nachwuchs und erfahrenen Kräften in meine nächste Amtszeit zu starten. Die neuen Mitglieder im Vorstand bringen einen frischen Wind und damit auch neue Ideen, gleichzeitig haben viele schon Erfahrungen mit Vorstandsarbeit.“, freut sich Josephine Gauselmann.

    Sie wurde von der Mitgliederversammlung zum dritten Mal als Vorsitzende gewählt und ist damit auch weiterhin das Gesicht der inzwischen sehr gut in der SPD vernetzen jungen SPD-Generation.
    Neue stellvertretende Vorsitzende sind Mieke Müller (18) und Ibrahim Ahmad (20). Lin Großman (17) wurde als Kassenreferentin gewählt; den gewählten Vorstand komplettieren die wiedergewählten Johannes Jungilligens, Junior Landu Mfumu, Sarah Mohamed und Jan Alexander Schmitz, neu dazu kommen Martin Kuban, Niklas Palm und Florian Winter. 

    Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Vorbereitung der Landeskonferenz der NRW Jusos im Oktober. Ganze vier Anträge haben die Jusos Mönchengladbach für die Landeskonferenz in Olpe im Gepäck. Dabei kommt auch das bedeutende Thema „Umweltschutz“ nicht zu knapp: Zwei Anträge zu einer besseren und umweltfreundlicheren Mobilität, einerseits in den Kommunen, sowie auch für ganz Europa haben die Jusos vorbereitet. In den Anträgen finden sich viele Ideen und Ansätze, um Städte, beispielsweise durch mehr Fahrradstraßen und einen attraktiveren ÖPNV, autofreier zu gestalten; andererseits aber auch die Forderung, den europäischen grenzübergreifenden Bahnverkehr zu verbessern und somit die Umwelt zu schützen.

    Aber auf dem Plan stand nicht nur die Vorbereitung für die Landeskonferenz, sondern auch die Kommunalwahl 2020. So wurde die Versammlung von Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion der SPD, durch ein Grußwort eingeleitet. „Mönchengladbach soll mehr Mönchengladbach sein!“, war Heinrichs Hauptaussage, mit der er die Jusos für die bevorstehende Kommunalwahl einstimmte.

    Die Kommunalwahl 2020 ist für die Jusos Mönchengladbach besonders wichtig, da dieses Mal nicht nur junge Ideen ins Wahlprogramm mit eingebracht werden können, sondern auch eigene Juso-Kandidat*innen für die Ratsliste vorgeschlagen werden können. Das hatten die Jusos unter dem Motto „Jung und mutig in die Zukunft“ innerhalb ihrer Mutterpartei durchgesetzt, so dass auch jüngere Kandidatinnen und Kandidaten bei der Listenaufstellung berücksichtigt werden und eine Chance erhalten, die Kommunalpolitik aktiv mitzugestalten. 

    „Eine Partei wie die SPD Mönchengladbach lebt von ihren Mitgliedern und von den Köpfen, die für sozialdemokratische Politik streiten – vor allem in Amt und Mandat. Zu einer wirklichen Erneuerung und zukunftsfähigen Aufstellung gehört daher auch, gezielt jungen Genoss*innen Verantwortung zu übertragen und die SPD damit auf lange Sicht nicht nur attraktiver für jüngere Wähler*innen zu machen, sondern auch perspektivisch mit erfahrenen Kräften auszustatten.“, so die Vorsitzende Gauselmann.

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