Autor: Harald Wendler

  • Thomas Kutschaty: „So haben wir früher auch gespielt!“

    Thomas Kutschaty: „So haben wir früher auch gespielt!“

    Da staunte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Thomas Kutschaty, nicht schlecht, als er durch das kleine Eisentor das Gelände des Waldkindergartens Pfifferlinge in Mönchengladbach-Hardterbroich betrat: „Das ist ja wie früher! Die Selbstverständlichkeit, mit der die Kinder durch das großzügige Naturgelände toben, das Spielen mit Matsch und Ästen erinnert mich an meine eigene Kindheit. Toll, dass es in unserer heutigen Zeit solche Kitas gibt!“

    Gemeinsam mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges, der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel, dem Mönchengladbacher Fraktionschef Felix Heinrichs und der Sozial- und Jugenddezernentin Dörte Schall überzeugte sich Kutschaty von dem Konzept der naturnahen Waldkindergärten.

    von links:
    Körfges, Hüttersen, Kutschaty, Yüksel, Heinrichs, Nießen

    Dorothea Hüttersen, Geschäftsführerin des Trägers Waldkindergärten in Mönchengladbach e.V., begleitete die Station auf der Sommertour der SPD-Politiker: „In Mönchengladbach betreiben wir zurzeit vier Waldkindergärten, die alle sehr unterschiedlich sind. Überall spielt aber der Umgang mit und in der Natur eine große Rolle.“ Gerade männliche Erzieher würden sich auf die Stellen in den Waldkindergärten bewerben. „Das Konzept kommt bei Eltern, Kindern und den Erzieherinnen und Erziehern sehr gut an. Bei Wind und Wetter genießen die Kinder die Freiheit und die vielfältigen Möglichkeiten der Natur“, versichert Hüttersen.

    „Immer mehr Eltern wollen ihre Kinder gut und möglichst lange in den Kindergärten aufgehoben wissen. Überall in NRW geht der Ausbau voran. Die Landesregierung hat es trotz aller Ankündigungen bisher nicht geschafft, die Kita-Finanzierung auf neue Beine zu stellen und eine sichere Perspektive für Eltern und Beschäftigte zu schaffen“, greift Hans-Willi Körfges die Debatte um das Kinderbildungsgesetz KiBiZ auf. Kutschaty ergänzt: „Bei der Diskussion über den Kita-Ausbau dürfen wir die individuellen Konzepte, wie hier bei den Waldkindergärten, nicht vernachlässigen. Statt teurer Neubauten schaffen es die Erzieherinnen und Erzieher, aus einer Hütte oder einem Container mitten in der Natur ein wahres Paradies zu machen. Das finde ich klasse!“

    „In Mönchengladbach treiben wir gemeinsam mit der Verwaltung den Ausbau der Betreuungsplätze voran. Dabei helfen lokale Träger immens, weil sie an vielen Stellen auch komplizierte Gegebenheiten meistern. Mir persönlich gefallen die Waldkindergärten dabei sehr gut! Die Verbindung zur Natur und der Respekt vor der Umwelt sind in unserer technisierten Welt wichtiger denn je. Die neue Kita, die im Bunten Garten in der ehemaligen Gärtnerei entstehen wird, trägt sicher dazu bei, dass mehr Kinder diese besondere Form der Kita besuchen können“, freut sich der Mönchengladbacher Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

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  • Leben im Heim – Was kostet mich das?

    Leben im Heim – Was kostet mich das?

    Wenn Menschen sich entscheiden, in ein Altenheim zu ziehen, stellen sich viele Fragen: Welche Kosten kommen auf mich zu, Was „bekomme“ ich dafür, was übernimmt die Pflegekasse und wie hoch ist der Eigenanteil?

    Beim Themenabend am Freitag, 30. August, um 18 Uhr im Städtischen Altenheim Hardterbroich an der August-Monforts-Straße 14 dreht sich alles um die Finanzierung eines Pflegeheim-Platzes.
    Als Laie kann man da leicht die Übersicht verlieren.
    Deshalb erläutern bei dem kostenlosen Vortrag erfahrende Referenten das Thema und beantworten auch gerne die Fragen der Besucher.

    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

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  • AWO Streetsoccer Turnier startet am 20. August!

    AWO Streetsoccer Turnier startet am 20. August!

    Bei vielen Kindern und Jugendlichen aus Odenkirchen kommt in sechs langen Sommerferienwochen keine Langeweile auf. Denn seit Wochen steigt bei über 90 Kinder aus dem Stadtteil die Aufregung auf das alljährliche AWO Streetsoccer Turnier.
    Organisiert hat es auch in diesem Jahr wieder Hayat Mia, der bekannte Streetworker der AWO Familienservice gGmbH.
    “Die Kinder kommen aus vielen verschiedenen Nationen. Ihre Familien haben nicht viel Geld zur Verfügung. Doch das hat beim Straßenfußball ja noch nie eine Rolle gespielt. Der Fußball spricht hier bei uns in Odenkirchen eine eigene, internationale Sprache,” sagt Hayat Mia mit einem Lächeln.
    Die Teams sind in vier Gruppen und nach Altersklassen aufgeteilt. Den Mannschaftsnamen durften sich die Kinder und Jugendlichen wieder selber aussuchen. “Meistens benennen sie sich nach den Straßen, in denen sie wohnen. Das gibt ihnen ein Gemeinschaftsgefühl, auch wenn nicht alle Kinder und Jugendliche in einem Team fußballerisch auf einem Leistungsniveau sind. So kickt “Burgfreiheit” gegen “Karlstraße” zum Beispiel,” erklärt Mia. 
    Deshalb gibt es bei dem Streetsoccer Turnier in Odenkirchen auch nur Gewinner. Alle Mannschaften bekommen einen Pokal und jeder im Team bekommt bei einer feierlichen Siegerehrung eine Medaille verliehen. Ausserdem gibt es für die Kinder Sachpreise . Die Jungs bekommen Bälle geschenkt, für die Mädchen gibt es Taschen, Handtücher und Kinogutscheine. Und natürlich werden alle Kinder mit den gleichen Turnier T-Shirts ausgestattet. “Ich habe 90 Anmeldungen aber 100 T-Shirts anfertigen lassen, damit die Kids auch noch spontan bei dem Turnier mitmachen können.” Auch in diesem Jahr rechnet der AWO-Streetworker wieder damit, einige Trainer und Vertreter der Mönchengladbacher Fußballvereine bei dem Turnier anzutreffen. “Nicht selten wird bei uns auf der Straße ein Talent entdeckt”, weiß Mia. Denn für die Vereine ist das Turnier auch eine gute Gelegenheit neue Mitglieder für sich zu begeistern. 

    Hayat Mia ist auch in diesem Jahr wieder überwältigt von der Hilfsbereitschaft im Vorfeld des Streesoccer Tuniers.
    Unterstützt wird er dankenswerterweise einmal mehr von der Spielvereinigung Odenkirchen 05/07, dem Förderverein “Zukunft für Deutschlands Kinder e.V.”, dem Förderverein Odenkirchener Kinder und Jugendliche e.V., der Stadtsparkasse Mönchengladbach sowie der Jugendwerkstatt “DieVilla”.
    Borussia Mönchengladbachs Abteilung für Mädchen und Frauen Fußball unterstützt das AWO Streetsoccer Turnier genauso, wie der Stadtsportbund, der Fachbereich Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach und die Stadtverwaltung selbst, die freundlicherweise die Burggrafenhalle in Odenkirchen für die Preisverleihung kostenlos zur Verfügung stellt. Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein hatten zudem, im Rahmen ihrer Quartiersarbeit, Werbung für Hayat Mia und sein AWO Streetsoccer Turnier gemacht. 

    Am Freitag, den 23. August 2019, wird Frau Dörte Schall, die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, ab 17 Uhr freundlicherweise wieder die Siegerehrung der Mannschaften in der Burggrafenhalle übernehmen. 

    Die Spiele werden an folgenden Tagen und Orten ausgetragen:

    1. Spieltag: 
    20.08.2019, von 10:00 bis 12:30 Uhr, C Junioren, U15(2004),
    Spielort: SpVg 05/07, Einruhrstraße 45, 41199 Mönchengladbach

    2. Spieltag:
    21.08.2019, von 10:00 bis 12:30 Uhr, D Junioren, U13(2006),
    Spielort: SpVg 05/07, Einruhrstraße 45, 41199 Mönchengladbach

    3. Spieltag: 
    22.08.2019, von 10:00 bis 12:30 Uhr, E Junioren, U11(2008)
    Spielort: SpVg 05/07, Einruhrstraße 45, 41199 Mönchengladbach

    4. Spieltag: 
    23.08.19 von 14:00 bis 16:00 Uhr, F Junioren, U9(2010)und von 16:00 bis 16:30 Uhr, Mädchen U13(2006),

    Spielort: Villa, Burgfreiheit 11, 41199 Mönchengladbach

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  • Sozial-Holding / AOK: weitere kostenlose Kurse für pflegende Angehörige

    Sozial-Holding / AOK: weitere kostenlose Kurse für pflegende Angehörige

    Was leistet die Pflegeversicherung für Angehörige, wie sollte eine Wohnung für Demenzkranke eingerichtet sein, wie lässt sich der Alltag mit Pflegebedürftigen möglichst unkompliziert gestalten, was ist bei der Pflege zu beachten, um Folgeerkrankungen zu vermeiden? Für Menschen, die einen Angehörigen pflegen, stellen sich viele Fragen, mit denen sie sich oft allein gelassen fühlen.

    Das muss nicht sein: Die Sozial-Holding bietet ab Ende August in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg wieder an 15 Abenden kostenlose Kurse für pflegende Angehörige an. Immer mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr geht es bei der Sozial-Holding in Hardterbroich (August-Monforts-Straße 12/16) rund um das Thema Pflege und den Austausch mit Gleichgesinnten. Die Kurse sind für alle Interessenten frei.

    Die Kursreihe, die acht Module umfasst, beginnt mit der Frage, wie häusliche Pflege von der Pflegeversicherung finanziell unterstützt wird. Hier erfahren die Teilnehmer mehr über Gesetzeslage, aber auch, welche Entlastungsangebote es für pflegende Angehörige gibt.

    Die weiteren Bausteine des Kurses behandeln die Themen Mobilisation, Sturzprävention, Ernährung, Körperpflege, Altersverwirrtheit und Demenz, das Erkennen der eigenen Grenzen sowie die Bedürfnisse Schwerkranker und Sterbender. Jeder Baustein besteht aus ein bis maximal zwei Abenden, bei denen auch viel praktisch geübt. Durch die lockere Atmosphäre bei den Veranstaltungen fällt es nicht schwer, im Kurs mit anderen Teilnehmern in Kontakt zu kommen.

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  • Wie fährt man richtig auf der Blauen Route?

    Wie fährt man richtig auf der Blauen Route?

    Die „Blaue Route“ als Mönchengladbachs erste Fahrradstraße ist gerade zu den Stoßzeiten am Morgen stark frequentiert und wird allgemein gut angenommen.
    In Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wurde der Wunsch geäußert, für mehr Akzeptanz der Fahrradstraße zu werben. Daher weist die Stadt in einer Aufklärungsaktion ab sofort für insgesamt drei Monate mit zwei gut sichtbaren Bannern und Plakaten an den Radwegen auf das richtige Fahrverhalten hin.

    Die Banner sind an der Brucknerallee / Ecke Nordstraße und an der Richard-Wagner-Straße zu finden und machen deutlich, dass auf der Strecke maximal Tempo 30 erlaubt ist, Kraftfahrzeuge nur „zu Gast“ sind und Fahrräder auch nebeneinander fahren dürfen. Die Plakate weisen darauf hin, dass Radfahrer auf der Straße fahren sollen und der Mittelstreifen auf der Brucknerallee den Fußgängern vorbehalten ist.

    „Wir wollen vor allen Dingen den Kraftfahrern noch einmal deutlich machen, dass der Radverkehr auf dieser Route Vorrang hat. Es gibt beispielsweise immer noch Autofahrer, die überrascht sind, wenn Radfahrer auf dieser Strecke nebeneinander fahren“, erklärt der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Herr Dr. Gregor Bonin.

    Die „Blaue Route“ verbindet die Innenstädte von Mönchengladbach und Rheydt und führt vom Berliner Platz über die Viktoriastraße zur August-Oster-Straße, Buscher Straße, Richard-Wagner-Straße sowie Brucknerallee hin zum Marktplatz in Rheydt.
    Die an den blauen Fahrbahnrandmarkierungen und Beschilderungen erkennbare Route ist eine attraktive innerstädtische Schnellverbindung und Alternative zu den Hauptverkehrsachsen Friedrich-Ebert-Straße/Rheydter Straße und Theodor-Heuss-Straße/Gartenstraße.

    Die Idee geht auf Initiative des Masterplanvereins MG 3.0 gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Industrie- und Handelskammer und dem ADFC zurück. Das Projekt wurde im Rahmen des Crowdfundings der Volksbank Mönchengladbach durch zahlreiche Spenden der Bürger unterstützt.

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  • Jürgen Lemmen zweiter bei den European Masters Games 2019

    Jürgen Lemmen zweiter bei den European Masters Games 2019

    Bei den European Masters Games 2019 erkämpfte sich Jürgen Lemmen vom Karateverein Kanazawa Mönchengladbach e.V. den 2. Platz.
    In der Klasse -94kg / 51 – 55 Jahre konnte er sich souverän bis ins Finale vorkämpfen und unterlag erst gegen den Italiener Paolo Colelli.

    Die Spiele fanden vom 26 Juli bis zum 4. August in Turin statt. Insgesamt nahmen an den Masters Games 7500 Sportler aus 30 Nationen teil. In der Sportart Karate belegte Deutschland ebenfalls Rang zwei in der Nationenwertung.

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  • Mir fehlte ein “Bändchen“

    Mir fehlte ein “Bändchen“

    Als Mönchengladbacher Bürger finde ich Schloss Rheydt toll. Die Natur um das Schloss genieße ich 2-3 Mal wöchentlich bei meinen Jogging-Läufen.
    So auch heute gegen 11 Uhr vormittags.

    Üblicherweise beende ich meine Läufe oder Walking-Touren mit dem Gang zur öffentlichen Toilette im Burghof. Heute ging das nicht.
    „Haben sie ein “Bändchen“? “ fragten zwei junge Mitarbeiter der Stadt-Tochter MGMG und versperrten mir den Weg zur etwa 10 Meter entfernten öffentlichen Toilette. Ich hatte kein “Bändchen“.
    Was sollte ich mit einem “Bändchen“. Ich musste zur Toilette.
    Die beiden Mitarbeiter vertraten energisch die finanziellen Interessen ihres Arbeitgebers MGMG und zeigten sich unnachgiebig. Nur als Besitzer eines “Bändchen“ dürfe ich passieren.
    Ich erhöhte meinerseits den Druck, äußerte Bedenken über die Rechtmäßigkeit ihrer Vorgehensweise und kündigte diese Zeilen an.
    Sie änderten die Taktik und verlangten die Hinterlegung eines Pfandes. Mein Smartphone war alles, was ich bei mir hatte.
    Erst nach der Übergabe meines Eigentums durfte ich zur öffentlichen Toilette gehen.
    Mir reicht das Argument der MGMG-Verantwortlichen nicht:
    “Seit Freitag findet das Ritterfest Schloss Rheydt statt.“
    Ich war deutlich erkennbar in Sportkleidung und durchgeschwitzt unterwegs.

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  • Masterplan Stadtbezirke: Mehr als 1.100 Ideen und Anregungen von Bürgern dokumentiert

    Masterplan Stadtbezirke: Mehr als 1.100 Ideen und Anregungen von Bürgern dokumentiert

    Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtbezirken Süd und West ihren Stadtteil?
    Was ist schon gut und was muss besser werden?
    Die Kernergebnisse der Anfang des Jahres durchgeführten Bürgerbeteiligung zum Masterplan Stadtbezirke zeichnen nach Ansicht unserer Veraltung ein klares Bild:

    Verkehr & Mobilität, Stadtbild & Öffentlicher Raum sind die Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen.

    Mit mehr als 1.100 Ideen, Anregungen und Hinweisen hat der Beteiligungsprozess deutlich gemacht, welche Wünsche und Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger in den äußeren Stadtteilen haben.
    Jetzt sind die zahlreichen Beiträge der Bürger textlich und grafisch aufbereitet und auf der Webseite der Stadt Mönchengladbach (www.moenchengladbach.de) und auf der Beteiligungsplattform www.mitgestalten.mgplus.online veröffentlicht worden.

    Der Masterplan Stadtbezirke ist ein Projekt der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt und wird derzeit durch das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt erarbeitet.
    Ziel dieses Masterplans ist die dauerhafte Stärkung der äußeren Stadtteile Mönchengladbachs.

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  • Feuerwehr hebt Grillverbot auf

    Feuerwehr hebt Grillverbot auf

    In Absprache mit der Mönchengladbacher Feuerwehr ist das Grillverbot vorübergehend aufgehoben.
    Sowohl im Stadtwald als auch in den Freizeitanlagen Rheindahlen und Dahl darf ab sofort und bis auf Widerruf wieder gegrillt werden. In allen anderen Parkanlagen ist das Grillen grundsätzlich verboten.
    Auch im Wald darf wegen der bestehenden Brandgefahr grundsätzlich nicht gegrillt werden. Zudem gilt von März bis Oktober ein gesetzliches Rauchverbot im Wald.
    Die Mönchengladbacher Feuerwehr rät generell zur Vorsicht.
    So kann eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe schnell einen Brand
    auslösen. Wer in den drei öffentlichen Flächen grillt, sollte immer umsichtig handeln.
    Nach dem Grillen gilt es aufzuräumen, damit auch die nächsten Gäste eine saubere Grillstelle vorfinden. Rund um die Grillzonen gibt es Container und Abfalleimer, in die Speisereste oder Einweggeschirr kommen. Auch für die Asche der Grills gibt es entsprechende Behälter.

    Wichtig:
    Asche darf nur komplett abgelöscht entsorgt werden, sonst besteht das Risiko eines Brandes.
    Alle Tipps und Infos zum Grillen im Grünen gibt’s im Internet unter www.mags.de/grillscouts

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  • Karten zur Verleihung der „Goldenen Blume“ kostenlos erhältlich

    Karten zur Verleihung der „Goldenen Blume“ kostenlos erhältlich

    Der Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart wird im Rahmen eines Festaktes am Samstag, 14. September (17 Uhr), im Theater Mönchengladbach mit dem ältesten deutschen Umweltschutzpreis, der Goldenen Blume von Rheydt, ausgezeichnet.
    Er erhält die hohe Auszeichnung für seinen Einsatz im Bereich der Ökologie und Nachhaltigkeit, besonders für seine Forschung und Leistung im Rahmen des „Cradle-to-Cradle“-Prinzips.

    Verliehen wird ihm die Goldene Blume durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender des „Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V“, der auch die Laudatio halten wird. Die Goldene Blume wurde bislang seit 1967 insgesamt 26 Mal verliehen, zuletzt 2017 an Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg (Insel Mainau).

    Zum Festakt ist auch die Öffentlichkeit eingeladen.

    Karten können kostenlos bei der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) unter der Rufnummer 02161-25 5 2401 bestellt werden und werden zugesandt.
    Das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung gestaltet das internationale A-Capella-Quintett aus Hannover, Vocaldente.
    2004 wurde das Quintett von fünf Männern aus den Reihen des Knabenchor Hannover und Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hannover gegründet.
    Vocaldente ist Preisträger bei den größten und bedeutendsten nationalen wie internationalen Vokal- und A-Capella-Wettbewerben in Asien, Europa und den USA.

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  • VdK NRW: Immer mehr Menschen fallen durch das soziale Netz

    VdK NRW: Immer mehr Menschen fallen durch das soziale Netz

    „Die Pflegeversicherung, wie wir sie heute kennen, ist nicht zukunftsfähig!“ Mit diesen deutlichen Worten mahnte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, gestern bei einem Pressefrühstück in Düsseldorf dringende Verbesserungen für Betroffene an. „In unserem Bundesland ist innerhalb von zwei Jahren nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen um 20,5 Prozent auf rund 770.000 gestiegen, sondern auch der Anteil derjenigen, die durch stationäre Heimunterbringung in Existenznot geraten, nimmt weiter zu.“

    So waren Ende 2017 mehr als 60.000 Menschen in NRW ergänzend auf Sozialhilfe angewiesen, weil die Zuzahlungen hier mit durchschnittlich 2.252 Euro pro Monat deutlich über dem bundesweiten Wert von rund 1.830 Euro liegen. „Diese Eigenanteile müssen unbedingt begrenzt werden und perspektivisch sinken“, forderte Horst Vöge, der sich im Sinne einer menschenwürdigen Pflege zugleich für eine entsprechende Vollversicherung aussprach: „Um sämtliche Kosten für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe abdecken zu können, schlagen wir beispielsweise die Einführung einer Digital- und Finanztransaktionssteuer vor“, sagte der Landesvorsitzende und Vizepräsident des VdK Deutschland.

    Er verwies angesichts des beispiellosen Zuspruchs für den Verband mit einem aktuellen Rekord von rund 360.000 Mitgliedern in NRW außerdem auf weitere Lücken im Sozialsystem. „In durchschnittlich 100.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr erfahren wir beispielsweise, dass längst nicht alle Bevölkerungsgruppen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren“, so Horst Vöge mit Blick auf über 47.000 arbeitslose Menschen mit Behinderung sowie knapp 130.000 Erwerbsfähige über 65 Jahren, die in unserem Bundesland Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen.

    „Wenn schon heute bundesweit mindestens jeder Fünfte deutlich vor Erreichen des Renteneintrittsalters aus dem Berufsleben ausscheidet, darf dieses auf keinen Fall weiter ansteigen“, betonte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen. „Nicht zuletzt muss auf Landesebene ein Runder Tisch einberufen werden, um Angebote für ältere Langzeitarbeitslose und solche mit zusätzlichen Vermittlungshemmnissen zu koordinieren“, lautete der Appell an die Politik.

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  • IPCC-Sonderbericht: Spontan-Demo am Marienplatz

    IPCC-Sonderbericht: Spontan-Demo am Marienplatz

    Heute, am 8. August 10 Uhr wurde auf einer Pressekonferenz in Genf, Schweiz, der IPCC-Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) vorgestellt.
    Der Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über Klimawandel, Landdegradierung, nachhaltiges Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse in terrestrischen Ökosystemen zusammen.

    Dieser Sonderbericht veranlasste die Bewegung „Friday for Future“ in Deutschland zu spontanen Demonstrationen in vielen Städten.
    Auch in Mönchengladbach trafen sich einige Mitglieder am Rheydter Marienplatz und deuteten mit einer Spontan-Demo auf den weltweiten Klimawandel hin.

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  • Luisental bekommt auch eine Sammelbox für Schallplatten

    Luisental bekommt auch eine Sammelbox für Schallplatten

    „Wo steht denn die Box für Schallplatten?“ Mit diesen Worten beginnen seit einem Jahr immer wieder Anlieferungen auf dem Wertstoffhof Heidgesberg. Seitdem steht neben den Containern für Rest-, Grün- und Papierabfälle eine schicke Box für Schallplatten. „Dass die alte Schallplattensammlung nicht im Müll landet, sondern einen neuen Besitzer findet oder vielleicht ein cooles Wohnaccessoire wird, kommt bei den Mönchengladbachern gut an“, sagt GEM-Betriebsleiter Roberto Debill.

    Mit diesem Gedanken begann vor einem Jahr das sozial-kulturelle Projekt zur Wiederverwertung von GEM und Vinyl Garage, das jetzt auf dem Wertstoffhof Luisental einen zweiten Standort erhält. „Wir wollten abwarten, wie die erste Sammelbox ankommt. Die Resonanz ist toll! Es sind viele Schallplatten abgegeben worden, die wir mit unseren Klienten noch wunderbar aufbereiten konnten“, berichtet Norbert von Dahlen von der Vinyl Garage. Jetzt wurde eine weitere Sammelbox gefertigt, die ab sofort auf dem Wertstoffhof Luisental zu finden ist.

    Schallplatten erhalten ein zweites Leben

    Wer alte Schallplatten entsorgen will, kann sie ganz einfach in die Spendenboxen auf den Wertstoffhöfen legen. Regelmäßig werden die Schallplatten von MitarbeiterInnen der Vinyl Garage abgeholt und für ein zweites Leben vorbereitet. Entweder für den Verkauf als Secondhand-Schallplatte oder für ein ganz neues Produkt. Aus beschädigten Schallplatten entstehen durch Upcycling zum Beispiel Hocker, Schalen oder Untersetzer. Intakte Schallplatten werden sortiert, gesäubert, erhalten eine neue Schutzhülle und ein Etikett für den Verkauf in der Vinyl Garage. Diese Aufbereitung ist eine arbeitstherapeutische Beschäftigung für KlientInnen der Intres gGmbH. Wer seine alten Schallplatten also nicht wegwirft, sondern in die Sammelboxen legt, schützt damit die Umwelt und unterstützt zudem einen Schallplattenladen, der sich für die Integration und Rehabilitation von Suchtkranken in Mönchengladbach einsetzt. 

    Öffnungszeiten Wertstoffhof Heidgesberg:
    Montags, dienstags, donnerstags und samstags von  8 bis 14.30 Uhr
    Freitags, 7 bis 18 Uhr
    Mittwochs geschlossen.

    Öffnungszeiten Wertstoffhof Luisental:
    Montags, mittwochs, donnerstags und samstags von  8 bis 14.30 Uhr
    Freitags, 7 bis 18 Uhr
    Dienstags geschlossen.

    Öffnungszeiten Vinyl Garage, Waldhausener Straße 83:
    Freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr

    Mehr als 1.000 Schallplatten haben in den vergangenen zwölf Monaten über die Sammelbox auf dem Wertstoffhof Heidgesberg ein zweites Leben erhalten. Entweder über den Verkauf als Secondhand-Schallplatte oder durch Upcycling. Die erfolgreiche Kooperation von Vinyl Garage und GEM wird jetzt ausgeweitet.

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  • Auch Hundehalter: Aufgepasst! Tote Stockenten in Niers und auf Nette-Seen

    Auch Hundehalter: Aufgepasst!
    Tote Stockenten in Niers und auf Nette-Seen

    Am Sonntag, 4. August 2019, sind auf der Niers zwischen Viersen-Süchteln und Mariendonk 15 tote Stockenten gefunden worden. Etwa 15 weitere Tiere weisen Krankheitssymptome wie Lähmungserscheinungen und Atembeschwerden auf. Sie wurden vom Verein „Notfelle Niederrhein e.V.“ aufgenommen und werden in Privathaushalten gepflegt. Ähnliche Berichte über eine verstorbene Stockente gibt es auch von den Nette-Seen.

    Der Kreis Viersen lässt zurzeit untersuchen, woran die Enten verstorben sind. Dazu wurden einige Tiere zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt nach Krefeld gebracht. Eine Ursache für den Tod der Enten könnte die Nervenkrankheit Botulismus sein. Sie wird durch verschiedene Formen der sogenannten Cloristidien verursacht. In Gewässern wird das Nervengift von Blaualgen im Zersetzungsprozess freigesetzt. Die Algen konnten sich aufgrund der hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen stark vermehren.

    Der Kreis Viersen empfiehlt dringend, vor allem Hunde in Gewässernähe an die Leine zu nehmen und nicht im Wasser baden zu lassen.

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  • Grüne fordern von OB Reiners eine Initiative für lokalen Arbeitsmarkt

    Grüne fordern von OB Reiners eine Initiative für lokalen Arbeitsmarkt

    Der soziale Arbeitsmarkt kommt! – So hoffnungsfroh titelte schon im vergangenen Jahr eine Presseinfo unserer Bundstagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Fraktionssprecher Felix Heinrichs ergänzte:“ Es ist für uns Sozialdemokraten besonders wichtig, Menschen aus dem Teufelskreis Langzeitarbeitslosigkeit dauerhaft herauszuholen“.
    Gemeint war das Teilhabechancengesetz, das im Bundestag beschlossen wurde und am 01. Januar 2019 in Kraft getreten ist.

    In Mönchengladbach ist seitdem äußerst wenig geschehen.
    In der „Vitusstadt“ kommen nach Darstellung des Jobcenters Mönchengladbach insgesamt 5.862 Personen für dieses Programm in Frage, davon 2.810 über 50 Jahre. Aktuell stehen dem Jobcenter 211 potentielle Stellen im Rahmen des § 16i SGB II zur Verfügung. 125 Langzeitarbeitslose konnten bislang in eine über das Programm geförderte Stelle vermittelt werden. So lautet eine aktuelle Information durch Bündnis90/Grüne.

    Minister Hubertus Heil hatte zum 1. Januar 2019 unter dem Titel „Mit Arbeit“ ein Gesamtkonzept zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit vorgelegt, das mit zwei Fördermöglichkeiten neue Chancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt schaffen soll. Über die Paragrafen 16e oder § 16i des Sozialgesetzbuches II (SGB II) gibt es nun für Arbeitgeber neue Lohnkostenzuschüsse, wenn sie Personen (über 25 Jahre) einstellen, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind oder die mindestens sechs Jahre in den letzten sieben Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig beschäftigt waren. Immerhin: Der Zuschuss beträgt in den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses 100 Prozent, im dritten Jahr 90 Prozent, im vierten Jahr 80 Prozent und im fünften Jahr 70 Prozent.

    Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath zeigt sich angesichts der Zahlen skeptisch.
    Damit das Förderprogramm des Bundes funktioniert, ist das hiesige Jobcenter darauf angewiesen, dass noch viel mehr Arbeitsplätze bereitgestellt werden. „Von daher interessiert die Öffentlichkeit natürlich, in welchem Umfang das Programm bisher auch innerhalb der Mönchengladbacher Stadtverwaltung und den städtischen Beteiligungsgesellschaften umgesetzt werden konnte“, sagt Karl Sasserath. „Nur von der mags ist bekannt, dass sie hiervon Gebrauch macht.“

    So werden bekanntermaßen bei der NEW immer noch viele Busfahrer gesucht. Eine Anfrage beim Jobcenter diesbezüglich ist jedoch in diesem Kontext nicht bekannt.

    Sasserath kann sich einen Konsens zur Gestaltung eines sozialen Arbeits­marktes vorstellen, wie ihn die Stadt Krefeld bereits getroffen hat.
    Er hat sich deshalb an OB Reiners gewandt um in Erfahrung zu bringen, welche Initiativen die Stadtverwaltung im Hinblick auf eine Bereitstellung und Akquise von Arbeitsplätzen im Rahmen des § 16 i SGB II in die Wege geleitet hat.

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  • Krönungsfeierlichkeiten in Giesenkirchen

    Krönungsfeierlichkeiten in Giesenkirchen

    Am 28. September finden in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. die Krönungsfeierlichkeiten für das kommende Schützenjahr statt.

    In der Pfarrkirche St. Gereon werden um 19 Uhr in einer Krönungsvesper zunächst die alten Majestäten ab gekrönt, bevor dann Jörg Wawro vom Jägerzug „Lostige Jonges“ zum König, Pascal Wenzel vom Jägerzug „Waidmannsheil“ zum Jungkönig und Vanessa Kranz zur Schülerprinzessin gekrönt werden.

    Beim Krönungsball um 20 Uhr im Festzelt auf dem Kirmesplatz am Alten Friedhof, wird dann die Coverband „Teamwork“ für Stimmung sorgen. Einlass ab 19:30 Uhr und Eintritt 7€ .

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  • 2.400 Reinigungskräften in Mönchengladbach drohen massive Einbußen

    2.400 Reinigungskräften in Mönchengladbach drohen massive Einbußen

    Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der rund 2.400 Reinigungskräfte in Mönchengladbach drohen ab sofort massive Einbußen. Das berichtet die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU – und ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen.

    „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Doris Jetten von der IG BAU Düsseldorf.
    Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden
    Tarifverhandlungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben.

    „Auch in Mönchengladbach könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben“, so Jetten.
    Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.

    Zum Hintergrund: Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden. „Statt bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen.
    Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OP-Reinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz
    gestrichen“, berichtet Jetten.

    Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

    „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, kritisiert die IG BAU. Gerade Frauen seien von den Kürzungen betroffen. Eine Reinigungskraft, die Vollzeit rund 1.300 Euro netto verdiene, habe schon jetzt große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Hinzu kommt: Ein Großteil der Beschäftigten hat nur einen Teilzeit- oder Minijob. Da wird es am Monatsende richtig eng.“

    Die IG BAU Düsseldorf ruft jetzt die Reinigungsfirmen in der Region auf, sich in ihrem Arbeitgeberverband für die Rückkehr zu den tariflichen Standards einzusetzen. Davon profitiere am Ende die Branche selbst: Denn bleibe es bei der aktuellen Praxis, dann dürften sich nach Einschätzung der IG BAU viele Beschäftigte nun für einen Arbeitgeber entscheiden, der sich an die bisherigen, attraktiveren Bedingungen halte. Das wiederum
    werde auch den Wettbewerb zwischen „sauber arbeitenden“ Firmen und
    „Schmutzkonkurrenten“ verschärfen.

    „Aber auch die öffentliche Hand ist gefordert: Städte und Kommunen können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden. Klar ist: Zu sauberen Gebäuden gehören auch saubere Arbeitsbedingungen“, so Jetten.
    Sollte die schon seit April vergangenen Jahres andauernde Tarifrunde am 15. August erneut keinen Durchbruch bringen, müssen Firmen und Kunden mit Arbeitsniederlegungen auch in Mönchengladbach rechnen.

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  • Die Niers – Wasserstraße, Lebensader, Lebensraum Kostenlose Gewässerführung für Senioren

    Die Niers – Wasserstraße, Lebensader, Lebensraum
    Kostenlose Gewässerführung für Senioren

    Der Niersverband bietet speziell für Seniorinnen und Senioren eine Gewässerführung an der Niers mit Biologin und Umweltpädagogin Claudia Goormann an. Die Führung findet am Donnerstag, 15. August 2019 um 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz am Schloss Rheydt.

    Welche Bedeutung hatten und haben Flüsse für uns Menschen, früher und heute? Wie haben Sie sich entwickelt? Warum wurde so viel geändert? Zusammen geht es auf einen insgesamt ca. 2,5 km langen Spaziergang vom Schloss Rheydt zum Hochwasser­rückhaltebecken Geneicken und an die Niers.

    Was wurde dort aufwändig gebaut und warum musste das sein? Unterwegs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas über Wasserbäume und Pflanzen am Wegesrand. Mit Fern­gläsern können Enten, Gänse und vielleicht einen Storch beobachtet werden. An der Niers wird Frau Goormann einige Proben entnehmen und die Bewohner der Niers vorstellen, die für die Selbstreinigung eines Gewässers zuständig sind. Mit Lupen und Mikroskopen können Interessierte dann die Bekanntschaft mit den Tieren machen.

    Auch wird der Frage nachgegangen: „Ist es sinnvoll, mit den Enkeln die Enten zu füttern?“ Eine Anmeldung ist unter niersinfo@niersverband.de oder Tel.: 02162/3704-102 (Mo. – Do.: 8:00 – 12:00 Uhr) unbedingt erforderlich!

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