Autor: Harald Wendler

  • Inklusive Tour im Motorradgespann beim 22. Gespannfahrertreffen

    Inklusive Tour im Motorradgespann beim 22. Gespannfahrertreffen

    Bei der evangelischen Stiftung Hephata gingen gestern Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf 60minütige Motorradausfahrten durch die nähere Umgebung von Mönchengladbach.

    Das Gespannfahrertreffen fand zum 22. Mal statt. Die Fahrten begannen an der Betriebsstätte in Giesenkirchen, Erftstraße 18 bei herrlichem Wetter.
    Menschen mit Behinderung konnten in einen Beiwagen steigen und sich bei der einstündigen Ausfahrt den Wind um die Nase wehen lassen.

    Die erste Rundfahrt startete um 14 Uhr an der Erftstraße und führt über Schelsen, Steinforth-Rubbelrath, Schlich, Neuenhoven, Kelzenberg, an Jüchen vorbei nach Hackhausen, Hochneukirch, Unterwestrich, Kaulhausen, Beckrath, über Wickrath in Richtung Wey und schließlich über Waat und Giesenkrichen an die Erfstraße zurück.
    Die zweite Ausfahrt begann um 16 Uhr mit derselben Route, nur von hinten aufgerollt.
    Auf dem Gelände an der Erftstraße erwartete die Teilnehmer anschließend ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik und einem Wheely-Simulator.

    Das Motorrad-Gespannfahrertreffen wurde vor 22 Jahren aus der Taufe gehoben. Im Jahr 1997 waren Andreas Neugebauer vom Organisationsteam und seine Mitstreiter der festen Überzeugung, dass eine Behinderung einen Menschen zwar davon abhalten kann, den Motorrad-Führerschein zu machen. Aber Spaß und Freude am Fahren und am geselligen Zusammensein können ihrer Meinung nach alle Menschen haben. Damit war die Idee des Gespannfahrertreffens mit inzwischen fast 40 Motorrädern mit Beiwagen geboren.

    Etliche Biker kennen ihre Beifahrer seit vielen Jahren, haben mittlerweile ein persönliches Verhältnis aufgebaut und verabreden sich schon im Vorfeld der Ausfahrt.
    Mehr als zwanzig Teilnehmer waren schon am Vortag angereist und übernachteten in Zelten auf dem Gelände. Auch das trug zum Zusammenhalt bei.

    Für die Begleitung und Absicherung der Touren sorgten neben der Polizei und der Johanniter-Unfallhilfe die heimischen Motorradclubs „Regio-Touren-Treff“ und „West-Side-Biker.

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  • „Wohnungsbau für eine lebenswerte Stadt“

    „Wohnungsbau für eine lebenswerte Stadt“

    Schon dieser Titel einer aktuellen Pressemeldung der CDU/SPD – GroKo sagt ein Menge aus über die Prioritätensetzung in Mönchengladbach durch führende Politiker.

    Es folgt: “ Schon 2017 hat die Groko die Bedeutung einer auf Mönchengladbach zugeschnittenen Wohnungsbaustrategie erkannt und mit dem Antrag „modernes Wohnungsbauangebot“ gezielt angestoßen.“
    Diese Eigenlob-Inszenierung soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass bereits seit Jahren großer Mangel erkannt wurde, Mittel zur Änderung dieser schlechten Fakten finden jedoch keine Anwendung.
    In der nun vorgestellten Beratungsvorlage des Verwaltungsbereiches „Stadtentwicklung und Planung“ wird vor allem eins dargestellt: Eine seit Jahren gelebte Mißachtung der vielen Menschen in Mönchengladbach, die eine „normale und bezahlbare Wohnung“ im unteren Preissegment suchen und nicht finden. Es wird nicht dargestellt, in welchen Wohnungen SGBII-Bedarfsgemeinschaften leben müssen, ohne Chance auf eine, den Qualitätsstandards entsprechender Unterkunft. Finanzierungshilfen des Bundes für den sozialen Wohnungsbau findet man lediglich verklausuliert wieder. Die Aussage dahinter lautet: Mönchengladbach will das nicht.

    Ein lesenswertes Dokument!

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  • Mönchengladbacher Chance – vertane Chance?

    Mönchengladbacher Chance – vertane Chance?

    Alle wollen es haben, alle finden es gut, alle finden es besser als das Modell der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach.
    Wer ist das: Alle?

    Der Deutsche Hockey Bund (DHB) hat sich 2017 einstimmig in Präsidium, Direktorium und Vorstand für diese Planung – und gegen die Planung der EWMG – entschieden und die Stadt Mönchengladbach um die Einleitung der planungsrechtlichen Schritte gebeten. Auch jüngst beim Bundestag des DHB am 25. Mai in Grünstadt wurde das Modell von den Mitgliedern des DHB mehrheitlich befürwortet.

    MG-heute hat mit Politikern der Mönchengladbacher Parteien gesprochen, auch die Angesprochenen sagen klar und eindeutig: „Dieses Modell ist für uns erste Wahl.“
    Nicht gesprächsbereit war der angefragte CDU-Vertreter aus Giesenkirchen, Frank Boss, er ignorierte unseren Gesprächswunsch.

    Worum es geht: Das bestehende Hockey-Zentrum im Nordpark soll zu einem Leistungszentrum ausgebaut/erweitert werden.
    Es sollen ein dritter Trainingsplatz, Übungsräume und Unterkünfte (Boardinghaus) für die Sportler gebaut werden.

    Vor Jahren entschloss sich Bouke Stoffelsma, Vorsitzender des Rheydter Hockey-Club e.V. mit Unterstützung eines Hoteliers und eines Düsseldorfer Architekten (SOP), ein Hockey-Zentrum zu entwickeln. Ergebnis war das im Bild erkennbare Modell. Laut Stoffelsma betragen die Gesamtkosten etwa 13-14 Millionen Euro.
    Es schien das „Non plus ultra“ für Mönchengladbach zu sein.

    Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wird dieses Modell nicht gebaut werden.

    Statt dessen soll ein Alternativ-Modell, eine Eigenentwicklung der EWMG umgesetzt werden. Kosten: ca. 13-14 Millionen Euro. Eine Grafik dieses Modells liegt uns leider nicht vor.
    Mönchengladbach wird die zweite Wahl erhalten, ohne Not.
    Eine Förderzusage für das EWMG-Modell durch das Land NRW soll vorliegen (ca. 10 Millionen Euro).

    Alles dies wurde bisher nicht öffentlich bekannt gemacht.
    Weder Politik noch Verwaltung haben bisher die Öffentlichkeit über dieses wichtige Projekt informiert.
    Selbst in der letzten Sitzung des Sportausschusses am 8. Mai, MG-heute war vor Ort, erklärte Dezernent Fischer, es gebe noch nichts zu berichten.

    Erst in der vergangenen Woche wurden die sportpolitischen Vertreter der Parteien in Mönchengladbach seitens des DHB im Nordpark erstmalig überhaupt über das Projekt informiert, auch darüber, dass das EWMG-Modell umgesetzt werden soll. Mönchengladbachs Kommunalpolitik war bis dahin nicht informiert.
    Als Ablehnungsgrund des Stoffelsma-Modells werden angebliche Grundstücks-Probleme angeführt. Außerdem sei die Förderzusage des Landes in Gefahr, d. h. für das Stoffelsma-Modell würde das Verfahren neu starten müssen.
    Zweifel scheinen angebracht.

    Weitere Informationen.

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  • „Anwohner entlasten – Straßenausbaubeiträge abschaffen!“

    „Anwohner entlasten – Straßenausbaubeiträge abschaffen!“

    SPD Giesenkirchen informiert über Pläne zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

    Wenn eine kommunale Straße erneuert wird, beteiligt die jeweilige Kommune im Rahmen des Kommunalabgabengesetz (KAG NRW) den Grundstückseigentümer an den entstehenden Kosten. Diese sind abhängig u.a. von der Grundstücksgröße, Nutzung des Grundstücks und Art der Straße.
    „Diese Kostenbeteiligungen können sehr hoch sein, bis in den vier- oder sogar fünfstelligen Bereich. Für viele Anlieger sind die erhobenen Beiträge unverhältnismäßig und existenzgefährdend. Deshalb formiert sich nicht nur in Mönchengladbach ein breiter Protest der Menschen für die Abschaffung“, so Ratsherr Oliver Büschgens, Vorsitzender der SPD Giesenkirchen. Dieser Protest ist auch im nordrhein-westfälischen Landtag angekommen und hat zu einer Gesetzesinitiative der SPD-Landtagsfraktion geführt.
    Oliver Büschgens: „Gemeinsam mit Experten aus dem Landtag sowie des Interessensverbandes der Haus- und Grundstückseigentümer möchte wir über die Pläne informieren und mit den Menschen diskutieren. Was heißt dies für die Anwohnerinnen und Anwohner und die Kommunen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten derzeit in Nordrhein-Westfalen? Wir laden deshalb zu einer Bürgerinformation am Mittwoch, den 08. Juli 2019, ab 18.30 Uhr, ein. Die Veranstaltung findet in der Gaststätte des Reiterhof „Barthelmes“, Bahner 28 in Giesenkirchen, statt.“
    Es diskutieren und informieren:
    Der Landtagsabgeordnete Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW, Hans-Willi Körfges MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen des NRW-Landtags, Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor Haus und Grund Rheinland Westfalen.

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  • Hugo-Junkers-Gymnasium feierte die Verfassung

    Hugo-Junkers-Gymnasium feierte die Verfassung

    Ausstellung ‚Gang durch die Grundrechte – 70 Jahre Grundgesetz‘

    Vor 70 Jahren wurde 1949 das Grundgesetz verkündet. Zu diesem feierlichen Anlass hatte eine Projektgruppe von 32 Schülern der Jahrgangstufe EF, angeleitet von ihrem Geschichtslehrer Dominik Zuk, die Ausstellung ‚Gang durch die Grundrechte – 70 Jahre Grundgesetz‘ erstellt.

    Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 des Hugo-Junkers-Gymnasiums lernten die Grundrechte des Grundgesetzes auf einmalige Art und Weise kennen: Spielerisch in einer Ausstellung, digital in einer Quiz-App und medial in kurzen „Werbevideos“ – produziert von älteren Mitschülern.

    Bei der offiziellen Eröffnung der Ausstellung betonten Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Schulleiter Torsten Petter die besondere Bedeutung des Grundgesetzes für das friedliche Miteinander in Deutschland. Angesichts der Schrecken und Grausamkeiten des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkrieges und der Gräuel der Shoa sei es bemerkenswert, dass in Mitteleuropa seit 70 Jahren Frieden herrsche. Gerade das Grundgesetz habe einen großen Anteil an dieser historischen Entwicklung.

    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber dankte daher dem Hugo-Junkers-Gymnasium für den bemerkenswerten Einsatz für Menschenrechte und Demokratie in Mönchengladbach und zeigte sich zutiefst beeindruckt von dem Engagement der jungen Demokraten. Schulleiter Torsten Petter bemerkte in diesem Zusammenhang, dass die traditionsreiche Schule inzwischen seit fast zehn Jahren aktives Mitglied des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sei.

    Im Rahmen des Ausstellungsganges anhand einer Bilder-Rallye sollten die Schülerinnen und Schüler der Erprobungs- und Mittelstufe spielerisch die Grundrechteartikel unserer Verfassung den an den Wänden angebrachten bildlichen Darstellungen der Grundrechte zuordnen. Diese Bilder-Rallye wurde von Oberstufenschülern mit großem Engagement außerhalb des Unterrichts für diesen Anlass gefertigt.

    Immer drei oder vier Klassen besuchten, begleitet von ihren Fachlehrern, die verschiedenen Ausstellungselemente und erhielten so einen altersgerechten Zugang zum deutschen Grundrechtekatalog. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf den Artikel 1 unserer Verfassung gelegt, denn die „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

    Auch eine von Lars Weide, einem Informatik-Schüler der EF, selbstprogrammierte digitale Installation zum Verfassungsaufbau wurde auf einem interaktiven Smartboard gezeigt – und fand ebenso großen Anklang wie 20 ‚Werbevideos‘, die eigens im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Klappe. Action. Grundgesetz.“ des Deutschen Anwaltsvereins von Schülern der Jahrgangstufen 8 und 9 erstellt wurden. Beide Ausstellungsteile machten einerseits auf sehr unterschiedliche Art und Weise ‚Werbung‘ für einzelne Grundrechte und zeigten andererseits deutlich, wie unsere Welt ohne Grundgesetz und Grundrechte aussähe. Die Ausstellung ‚Gang durch die Grundrechte – 70 Jahre Grundgesetz‘ ermöglichte den Schülern, Lehrern, zahlreichen Ehemaligen und externen Besuchern einen einmaligen Blick auf den kostbarsten Schatz der Deutschen – die Verfassung.

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  • Neuer Fußgängerüberweg auf dem Stapper Weg erhöht die Verkehrssicherheit für Fußgänger

    Neuer Fußgängerüberweg auf dem Stapper Weg erhöht die Verkehrssicherheit für Fußgänger

    „Ich freue mich sehr über den Beschluss der BV Süd in der Sitzung vom 5. Juni. Mit dem neuen Fußgängerüberweg im Bereich der beide Discounter im unteren Bereich des StapperWegs greifen wir Hinweise aus der Bevölkerung auf, die sichere Querung der Straße zu ermöglichen,“ so Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann nach dem Beschluss der BV Süd.

    Im Bereich der westlichen Bushaltestelle „An den Fichten“ wird der neue Fußgängerüberweg errichtet. Dazu wird die Bushaltestelle in einen Haltestellenkap umgebaut, um die Querungslänge gering zu halten. Sowohl Fußgängerüberweg wie auch die neue Haltestelle werden barrierefrei umgebaut. Der Umbau wird rund 50.00 Euro kosten.

    Barbara Gersmann ist sich sicher, dass damit die Sicherheit für Fußgänger, die den Stapper Weg dort überqueren wollen, deutlich größer wird: „Eine sichere Querung des Stapper Wegs ist derzeit in diesem Bereich nicht möglich. Aber gerade durch die beiden Discounter, der Nutzung der Bushaltstellen und der umliegenden Wohnquartiere gibt es an dieser Stelle einen hohen Querungsbedarf. Durch den neuen Fußgängerüberweg als klassischer Zebrastreifen erhöhen wir deutlich die Verkehrssicherheit für Fußgänger in diesem Bereich.“

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  • Schloss Rheydt bald barrierefrei zugänglich?

    Schloss Rheydt bald barrierefrei zugänglich?

    Noch kein Jahr ist es her, als die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gemeinsam mit den Rheydter Bezirkspolitikern die Zuwegung zum Schloss Rheydt überprüft haben. Unter anderem Gisela Nießen, selbst bei der SPD-Senioren aktiv, meldete sich zu Wort, weil sie in den Schotterstrecken und vielen Unebenheiten Hindernisse für ältere oder bewegungseingeschränkte Personen erkannte:
    „Das Schloss Rheydt ist ein echtes Juwel unserer Stadt und Ausflugsziel von vielen Besuchern. Wer aber mit dem Rollator, dem Rollstuhl oder auch dem Kinderwagen vom Parkplatz aus bis zum Herrenhaus kommen wollte, musste viele Hindernisse umschiffen und Stolperfallen überwinden.“

    Die Verwaltung hat jetzt analysiert, wie mehr Barrierefreiheit hergestellt werden kann.
    Rund 100.000 Euro wird es kosten, Wege und Zugänge zu überarbeiten. Geplant ist eine Wegeführung mit einem Kleinpflasterbelag durch das gesamte Areal.

    „Als Bezirksvertretung haben wir das Problem schon länger auf dem Schirm. Deswegen haben wir auch Haushaltsmittel bereitgestellt, um Planungen zu erarbeiten. Umso erfreuter sind wir, dass die Verwaltung eine Lösung gefunden hat, die den Menschen hilft und mit dem Denkmalschutz vereinbar ist.
    Schloss Rheydt ist ein Ort für alle Menschen und das müssen wir auch umsetzen. Das gilt nicht nur für die Wegeführung, sondern für den ganzen Gebäudekomplex“, erklärt der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Süd, Horst Schnitzler.
    Da auch die Behindertenverbände bereits eingebunden worden sind, müsse man sich nun zügig über die Umsetzung und die Finanzierung, möglicherweise auch über Fördermittel, unterhalten, so Schnitzler.

    Gibt es bald gleichstarkes Engagement für die Jahnhalle im Osten der Stadt?
    Dort ist keine Zugangsmöglichkeit für Behinderte in die Untergeschosse und dort liegende Trainingsräume oder auch auf die Zuschauertribühne.
    Die Toiletten im Kellergeschoß sind nicht erreichbar.
    Reha-Sport ist so kaum möglich!

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  • Hannah Becker vom „Gymnasium an der Gartenstraße“ wurde Landessiegerin

    Hannah Becker vom „Gymnasium an der Gartenstraße“ wurde Landessiegerin

    Mit einem Landessiegertitel wurde die Schülerin Hannah Becker der Klasse 8 des „Gymnasiums an der Gartenstraße“ aus Mönchengladbach prämiert, die von ihrer Lehrerin Carin Büssers, betreut wurde. 
    Als Preis für die WettbewerbsarbeitBegegnungen und Visionen: „Auf den Spuren meiner Familie“, erhielt die Schülerin einen Geldpreis in Höhe von dreihundert Euro.

    Der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ findet zum 66. Mal statt.
    Das diesjährige Motto lautet „Europa – Zukunft braucht Geschichte“.

    Der Wettbewerb ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden – motiviert durch die Neuordnung Europas und die damit verbundenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander auch über die Teilnahme an diesem Wettbewerb kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

    Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dafür gewinnen, sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext von Europa.

    Angesichts globaler Entwicklungen und spürbarer Veränderungen wächst die Gefahr, dass neue Mauern in den Köpfen der Menschen entstehen und man die geschichtlichen Ereignisse aus den Augen verliert.

    Die Zukunft Europas liegt in den Händen der jungen Menschen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb erreichen, dass junge Menschen gemeinsame europäische Wurzeln entdecken und in eine gemeinschaftliche Zukunft starten“ führte Prof. Baumgarten in seiner Festansprache aus.

    Neben 40 Preisträgerinnen und Preisträgern aus NRW ehrte Prof. Baumgarten auch zehn Delegationen aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn.

    Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit 1.612 Beiträgen beteiligt.

    Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den Wettbewerb mit 130.000 € jährlich.

    Im Rahmen der Preisverleihung gab Baumgarten den Startschuss für den neuen,
    67. Schülerwettbewerb 2020 „Europa – da mache ich mit“.

    Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen und Ost- sowie Mitteleuropa ab dem Grundschulalter. Die neuen Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können daher direkt im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen in NRW erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen und sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

    Weitere Informationen: www.schuelerwettbewerb.eu

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  • Schnelligkeit ist gefragt: Prinzen-Paar-Proklamation 2019

    Schnelligkeit ist gefragt: Prinzen-Paar-Proklamation 2019

    Die große Prinzen-Paar-Proklamation ist auch in diesem Jahr – direkt nach dem Veilchendienstagszug – das karnevalistische wie gesellschaftliche Highlight der Session – nicht nur für Mönchengladbach sondern auch weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Denn in der kommenden Session nimmt der MKV das Wort „Prinzenpaar“ noch wörtlicher und proklamiert ertsmalig ein « Paar von Prinzen ».

    Foto: Ira Ingenpass

    Im November werden Axel Ladleif und Thorsten Neumann als Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten als erste echtes « Prinzen » -Paar in die Geschichte des Mönchengladbacher Karnevals eingehen.
    Vielfältig, aufgeschlossen, weltoffen, bunt und tolerant sind Attribute, mit denen der Mönchengladbacher Karneval sich gerne beschreibt. Und aus Toleranz wird Akzeptanz: der Mönchengladbacher Karneval lebt damit einmal mehr ein Stück gesellschaftliche Normalität. Aber dennoch oder vielleicht gerade deswegen hat dieser Umstand nicht nur bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, er hat auch bereits die Nachfrage nach Eintrittskarten für die diesjährige Proklamation auf den verschiedensten Kanälen angefacht. Um dieser schon enormen Nachfrage gerecht zu werden, startet der MKV ab sofort offiziell den Kartenvorverkauf für die Proklamation. Karten können bestellt werden bei
    Horst Beines, MKV-Geschäftsführer Mail: eintrittskarten@mg-mkv.de www: www.mg-mkv.de/eintrittskarten-ppp
    Tel.: 02166 5555 014

    Der Vorstand empfiehlt, sich frühzeitig Karten für die Veranstaltung zu sichern. Aufgrund der momentanen Nachfrage ist damit zu rechnen, dass die Proklamation in diesem Jahr historisch früh ausverkauft sein dürfte.
    Eine Proklamation (von lat. proclamare, „laut ausrufen, schreien“; aus pro, „vor, für“, und clamare, „rufen“; und von frz. proclamation, „Ausrufung, Verkündigung“) ist ein öffentlicher Aufruf, eine Bekanntmachung oder eine öffentliche Erklärung.
    Außerdem wird die Ausrufung des Antritts einer Herrschaft über ein bestimmtes Territorium als Proklamation bezeichnet.
    Im Mönchengladbacher Karneval wird durch die Proklamation offiziell das neue Prinzenpaar der Session inthronisiert. Hierbei erhalten die neuen Tollitäten traditionell vom amtierenden Oberbürgermeister der Stadt ihre Insignien, sie halten als neue Regierungsoberhäupter eine entsprechende Regierungserklärung für die 5. Jahreszeit und die diesjährigen Prinzen verleihen sich gegenzeitig als allererste den neuen Prinzenorden.

    Eingebettet ist die Zeremonie in ein würdiges, karnevalistisches Rahmenprogramm. Eingestimmt werden die Zuschauer auf den Abend u.a. durch die MKV-Showband, es folgt der Einmarsch der Gesellschaften mit ihren Standarten sowie des MKV. Nach dem „offiziellen“ Teil folgt neben den Darbietungen der beiden Prinzengarden ein Programm mit den Größen des rheinischen und heimischen Karnevals.

    In diesem Jahr sind unter anderem dabei:
    – Echt Lekker aus Mönchengladbach
    – Die Klüngelköpp aus Köln
    – Volker Weininger, der « Sitzungsspräsident » sowie
    – Die Rabaue
    – uvm.
    Im Anschluss an die Veranstaltung folgt eine rauschende After-Show-Party bis spät in die Nacht mit musikalischer Begleitung durch einen DJ und/oder eine Stimmungsband.
    Im Gegensatz zu anderen Hochburgen – in denen es oftmals nur Prinzenproklamation heißt – wird in Mönchengladbach aus Gründen der Gleichberechtigung explizit von einer Prinzenpaar-Proklamation und in diesem Jahr erstmalig von einer « Prinzen-Paar » Proklamation gesprochen.

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  • Stadtmeisterschaft Handball der Jugend 15. – 16.06.2019

    Stadtmeisterschaft Handball der Jugend 15. – 16.06.2019

    Die Stadtmeisterschaft der Handballjugend in den Altersklassen D und E wird wie folgt ausgetragen:

    Samstag, 15.06.19 14:00 Uhr Mädchen D Sporthalle Rheydt-West
    Sonntag, 16.06.19 10:30 Uhr Mädchen E Sporthalle Viersener Straße
    Sonntag, 16.06.19 11:00 Uhr Jungen D Sporthalle Rheydt-West
    Sonntag, 16.06.19 13:00 Uhr Jungen E Jahnhalle

    Die Spiele in den Altersklassen B und C finden im Zeitraum 31.08. – 01.09.2019 statt.
    Die Spielpläne gibt es als Infos im Netz:
    http://www.mg-sport.de/ssb-informiert/kalender-2019/

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  • Stadtgestaltung Rheydt: Qualität durch Plastik

    Stadtgestaltung Rheydt: Qualität durch Plastik

    Nicht nur die Mönchengladbacher Bürger, auch die an der Gestaltungssatzung beteiligten Politiker dürfen sich veräppelt fühlen.

    Monatelang wurde vor Jahren unter Federführung der CDU und der Verwaltung darüber diskutiert, wie die Innenstadt Rheydt denn nun aussehen sollte.
    Man einigte sich auf eine auch heute noch gültige Gestaltungssatzung.
    In dieser ist niedergeschrieben, es sind hochwertige Materialien zu verwenden.

    Dem Wirt des Ratskellers wurden die eigenen hochwertigen Holz-Blumenkübel untersagt.
    Es sollten Mietgegenstände durch die Stadt angeboten werden.

    Nichts von alledem wurde realisiert.

    Nun lächeln unsere Stadt- und Politik-Führungskräfte, gemeinsam vor Plastik posierend, in die bestellten Fotoapparate. Weiße Kübel werden bepflanzt und setzen Satzungen außer Kraft.
    Möblierung nennt sich der Coup, der lediglich signalisiert:
    Was stört uns unser Wort von Gestern.

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  • Straßenbaubeiträge: Experten gaben ihre Statements im Landtag ab

    Straßenbaubeiträge: Experten gaben ihre Statements im Landtag ab

    Meinung

    Wer gehofft hatte, der Abschaffung der Straßenbaubeiträge beiwohnen zu können, wurde am Freitag im Düsseldorfer Landtag auf den Boden der Tatsachen geholt.

    Mehr als 250 interessierte Besucher, meist Betroffene, hatten den Weg nach Düsseldorf gefunden.
    Die Mehrzahl wird die Sitzung in den Medien live verfolgt haben.


    MG-Heute war vor Ort, ich hörte die Antworten der Experten auf die Fragen der Fraktionsmitglieder sowohl der Regierungsfraktionen CDU/FDP als auch der Opposition.
    Im Ergebnis bleibt ein Gefühl von Unverständnis. Das deshalb, weil die Fronten derart verhärtet scheinen, derart vorgeprägt sind, derart uneinsichtig gegenüber Andersdenkenden zu sein scheinen.
    Einzig der Ton war akzeptabel.
    Inhaltlich ging es den Befürwortern der jetzigen Berechnung der Straßenbaubeiträge ganz offensichtlich garnicht um den Kampf für die besseren Argumente. Es fehlt der Wille, unsoziale Zustände zu verändern.

    Überzeugen konnte eine Vertreterin einer Bürgerinitiative aus Schleiden in der Eifel mit ihren Beispielen, wie es bei den Betroffenen Bürgern nach der Berechnung der Straßenbaubeiträge tatsächlich aussieht.
    Beispielhaft die Darstellung von Ungleichheit in den verschiedenen Kommunen.
    Die Königsallee in Düsseldorf wurde nach der Sanierung nicht den anliegenden Geschäftsleuten in Rechnung gestellt.
    Ebenso wurden die Geschäftsleute in Köln nach Sanierung der Hohe Straße nicht zur Kasse gebeten.

    Vor diesem Hintergrund ist jedwede versuchte Begründung der Berechnung in anderen Kommunen des Landes zum Scheitern verurteilt.

    Die von der CDU/FDP- Regierung vorgeschlagene Alternative bei Härtefällen ist als unausgegohren abzulehnen.
    Mein Fazit der Anhörung:
    – Diese Landesregierung scheint zu keiner Veränderung fähig.
    – Die aktuelle Art der Finanzierung unserer Straßen ist höchst unsozial und muß neu organisiert werden.

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  • Kath. Grundschule Meerkamp: Elternwille setzt sich durch – Politik unterstützt

    Kath. Grundschule Meerkamp: Elternwille setzt sich durch – Politik unterstützt

    Der Parkettfußboden in den beiden Klassenräumen der mit gesundheitsgefährdendem Teerkleber verlegt ist, wird in den Sommerferien komplett ausgetauscht.

    Hoch ging es her in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Ost.
    Zusätzlich zu den geplanten Tagesordnungspunkten setzte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer einen Bericht der Verwaltung zur Katholischen Grundschule in Giesenkirchen-Meerkamp auf die Liste der TO. Im Zuge von Arbeiten am Gebäude war erkannt worden, der Parkettboden in zwei Klassenräumen ist mit Kleber verlegt worden der Gifte enthält (Naphtalen).

    Bereits seit 2004 war dies der Verwaltung bekannt, erklärte Fachbereichsleiter für Schule und Sport Harald Weuthen den anwesenden Politikern und der Öffentlichkeit.
    Im Mai d.J. stattgefundene Begehungen hatten ergeben, neben Fußleisten war ein 1 Meter Stück des Parketts lose geworden. Dies gab den Anlass zu weiteren Untersuchungen mit dem Ergebnis: der gesamte Boden wurde mit Folie luftdicht verschlossen.
    Eine Weiternutzung der Räume konnte aus Sicht der Fachleute in der Verwaltung ohne Risiko genehmigt werden.

    Dieser Ansicht konnten sich die Lehrer und Lehrerinnen sowie die Eltern der Kinder nicht anschließen und beschlossen gemeinsam, diese Räume nicht mehr zu nutzen. Sie verlegten den Unterricht in andere Räume und forderten den Austausch des Bodens.

    Volker Küppers – Frank Boss

    Unterstützung erhielten sie heute durch die Politik, Einigkeit herrschte in allen Fraktionen der Bezirksvertretung. Frank Boss ergriff die Initiative als klar wurde, dass das Hochbauamt noch keine entgültige Entscheidung getroffen hatte. Er beantragte Sitzungsunterbrechung, nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass Politik keinesfalls die Absicht hat, dem Zögern des Städtischen Hochbauamtes zu folgen.

    Nach kurzer Beratung konnten Frank Boss (CDU) und Volker Küppers (SPD) verkünden: in der Sitzungspause hatte es eine Neuerung gegeben.
    Das Hochbauamt hatte Harald Weuthen mitgeteilt:
    Die Entscheidung ist getroffen, in den Sommerferien wird der gesamte Parkettboden in den betroffenen Räumen mitsamt schädlichem Klebematerial ausgetauscht gegen einen neuen PVC-Belag.

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  • „Campuspark“ – Rheydt erhält eine neue Sportstätte

    „Campuspark“ – Rheydt erhält eine neue Sportstätte

    Mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts des Projektes „Campuspark“ entsteht in Rheydt eine moderne Sportanlage für den Breiten-, Schul- und Vereinssport.

    Nach dem Abriss des maroden RSV-Stadions werden zwei neue Kunstrasenspielfelder und ein Multifunktionsgebäude errichtet. Ein beleuchteter Fußweg verbindet den Campuspark mit den umliegenden Quartieren.
    Die Bezirksvertretung Süd hat heute in ihrer Sitzung den Plänen zugestimmt.

    Nach der abschließenden Beschlussfassung im Rat am 3.7. soll das Projekt unmittelbar in Angriff genommen und bis Ende 2020 realisiert werden.

    „Rheydt erhält eine neue moderne Sportstätte an einem Ort mit großer sportlicher Tradition“, freut sich Horst Schnitzler, Sprecher der SPD in der BV Süd. 

    Horst Schnitzler weiter: „Diese Sportstätte ist in mehrfacher Hinsicht eine echte Bereicherung für Rheydt. Vereine und Schulen, aber auch der Breitensport, erhalten so optimale Bedingungen. Neben den beiden neuen Spielfeldern bietet gerade das Multifunktionsgebäude weitere Möglichkeiten für Schulungen, Begegnungen und Versammlungen. Zudem öffnet sich die Sportanlage zu den Quartieren und ist damit auch ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung.“

    Die Bezirksvertretung Süd hatte im Laufe des Diskussionsprozesses den Bau einer Skateranlage angeregt. Das lässt sich leider finanziell im Rahmen des Campusparks nicht realisieren. Die Verwaltung hat aber den Vorschlag der BV Süd aufgegriffen, auf dem Areal am Jahnplatz eine neue, zeitgemäßen Skatebereich zu errichten.

    „Es ist gut, dass die Verwaltung unsere Idee aufgenommen hat und wir auch einen neuen Skaterbereich erhalten. Das ist ein gutes Angebot für Jugendliche, hier die Freizeit zu verbringen und Spaß zu bekommen. Solche Angebote sind in unserer Stadt enorm wichtig für Jugendliche“, freut sich Horst Schnitzler. Für den jetzt beschlossenen 1. Bauabschnitt sollen rund 4,6 Millionen Euro ausgegeben werden.

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  • CDU: Freie Fahrt für den (Auto-)Verkehr: Zweiter Fahrstreifen für Viersener Straße

    CDU: Freie Fahrt für den (Auto-)Verkehr: Zweiter Fahrstreifen für Viersener Straße

    Mit einem 14 Punkte umfassenden Prüfkatalog wendeten sich im Februar des vergangenen Jahres die Bezirksfraktionen von CDU und SPD an die Verwaltung, um mehr Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmer auf der innerstädtischen Viersener Straße zu erreichen. Ob für Fußgänger, Auto- und Fahrradfahrer oder die Busgäste: Die Umleitung des Busverkehrs von der Hindenburgstraße sorgte aus Sicht der Politik insbesondere am Knotenpunkt Aachener Straße in Richtung Steinmetzstraße für dringenden Handlungsbedarf.

    In der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Nord präsentiert die Verwaltung jetzt erste Ergebnisse. „Wir sind dankbar, dass sich die Verwaltung trotz des knappen Personals so schnell unseren Anregungen angenommen hat. Mit diesem Zwischenergebnis sind wir hochzufrieden“, lobt der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Nord, Christoph Dohmen.

    Unter anderem sehen die Pläne die Einrichtung einer Busschleuse und eines zweiten Fahrstreifens für den Individualverkehr auf der Viersener Straße vor.

    Darüber hinaus wird ein separater Radfahrstreifen mit einer Breite von mehr als zwei Metern markiert.
    Ebenfalls werden die Linksabbiegestreifen von der Aachener Straße in die Viersener Straße und von der Steinmetzstraße in Fahrtrichtung Viersen zum Minto-Parkhaus verlängert.

    „Diese Maßnahmen werden kurzfristig für alle Verkehrsteilnehmer zu einem spürbar besseren Verkehrsfluss auf der Viersener Straße führen. Durch eine Verringerung des Stop-and-Go schonen wir nicht nur Nerven, sondern auch die Umwelt“, erklärt der CDU-Bezirksvertreter Michael Weigand.

    Noch mit einer weiteren Idee haben die Bezirkspolitiker bei den Verkehrsplanern Gehör gefunden: Die derzeitige Bushaltestelle am Marienhof wird auf Höhe Kapuzinerplatz verschoben. Zudem werden neue Bäume an der Viersener Straße gepflanzt und der Mittelstreifen begrünt. „Nun erwarten und hoffen wir, dass die Verwaltung entsprechend ihrer Ankündigung auch die noch offenen Punkte unseres Kataloges abarbeitet“, betont Weigand. „Dabei wissen wir, wie schwierig manche Lösungen sind und dass sie noch Zeit brauchen werden.“

    Der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Nord, Sebastian Laumen, appelliert ebenfalls an die Verwaltung, die offenen Fragen zeitnah in Angriff zu nehmen. „Es ist bedauerlich, dass die Busfahrgäste an der Haltestelle Am Minto auch weiterhin im Regen stehen werden. Ich hoffe, dass die Gespräche mit dem zuständigen Architekten zu einem raschen Ergebnis führen werden“, hebt Laumen ein Beispiel hervor. „Hoch dringlich ist gleichzeitig die Prüfung, ob der Verkehr am Knotenpunkt Bismarckstraße/Steinmetzstraße entzerrt werden kann.“ Der SPD-Politiker verweist schließlich auf eine notwendige Evaluation der jetzt angekündigten Maßnahmen: „Wir werden im Blick behalten, ob sie tatsächlich den Verkehr auf der Aachener, Viersener und Steinmetzstraße für alle Nutzergruppen verbessern und reibungsloser gestalten.“

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  • Familienpatenschaft macht Spaß. Ehrenamtlich Engagierte für Patenprojekte in Sankt Vitus gesucht

    Familienpatenschaft macht Spaß.
    Ehrenamtlich Engagierte für Patenprojekte in Sankt Vitus gesucht

    Seit fünf Jahren begleiten ehrenamtliche Familienpaten in der Pfarre Sankt Vitus und an der Katholischen Grundschule Untereicken junge Familien. Die Erfahrungen sind äußerst positiv. Jetzt suchen die Pfarre, die ÖJE (Ökumenische Jugendarbeit Eicken e.V.) und der Caritasverband weitere Paten.

    Sie haben schon gemeinsam den Tiergarten besucht und auf dem Abenteuerspielplatz getobt, sie waren Eis essen und shoppen im Minto. Sie erledigen die Hausaufgaben gemeinsam, wenn es sich ergibt, und Quatsch machen sie besonders gern zusammen. Und sie sprechen ganz viel miteinander: über die Familie, über die Schule, über alles Mögliche. „Ich bin immer neugierig, was wir machen, wenn du kommst“, sagt die zehnjährige Leonida zu Ingrid Flachsenberg, und die ehrenamtliche Familienpatin lächelt und nickt.

    Vor vier Jahren ist Leonida mit ihrer Familie aus Albanien nach Deutschland gekommen. Sie ist das älteste von vier Kindern, erst vor einigen Wochen hat ihre Mutter Line Toma den kleinen Orjeli zur Welt gebracht. Leonida besucht die Katholische Grundschule Untereicken, bald kommt sie in die vierte Klasse. Ingrid Flachsenberg ist seit rund zweieinhalb Jahren Familienpatin, eine von mehr als 30 ehrenamtlich Engagierten, die in der Pfarre Sankt Vitus und an der Grundschule Kinder und deren Familien begleiten. Flachsenberg will mit ihrem Engagement aktiv etwas für die Integration tun: „Es geht doch nicht, dass wir mit vielen Migranten in einem Land leben und aneinander vorbeigehen. Gerade für Kinder ist es ganz wichtig, dass sie sich willkommen fühlen“, sagt die Lehrerin, die an einer Privatschule unterrichtet.

    Seit knapp zwei Jahren kennen sich Ingrid Flachsenberg und Leonida. „Am Anfang war sie sehr zurückhaltend, aber dann hat sie Vertrauen gefasst und sich geöffnet“, erzählt die Familienpatin. Sie unternimmt Dinge mit Leonida, die dem Mädchen Spaß machen – und ihr selbst auch. „Ich möchte, dass sie ein gutes Selbstvertrauen bekommt“, sagt Flachsenberg. Was hat Leonida am besten gefallen? Schwierige Frage. „Ich finde alles gut mit Ingrid“, sagt die Zehnjährige. Dann fällt ihr ein: „Ich war vorher noch nie im Kino.“ Zusammen haben sie Winnie Puuh und Mary Poppins gesehen.

    Seit fünf Jahren gibt es das Familienpaten-Projekt der Pfarre Sankt Vitus in Kooperation mit dem Caritasverband Region Mönchengladbach. Die ehrenamtlichen Paten entlasten die Familien, sie sind Ansprechpartner, Begleiter, Helfer und Vertrauenspersonen. „Sie schenken ihre Zeit und geben etwas weiter“, bringt es Annika Beines von der ÖJE auf den Punkt. Während sich das Projekt der Pfarre auf Familien mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren konzentriert, nimmt das Patenprojekt „Miteinander“ der ÖJE Kinder an der Kath. Grundschule Untereicken in den Blick.

    „Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Deshalb möchten wir unser Angebot nun noch weiter ausbauen und suchen weitere Patinnen und Paten“, sagt Gemeindereferent Wolfgang Mahn. Interessenten sollten zwei bis drei Stunden Zeit pro Woche für eine Familie haben und über Erfahrungen mit Kindern verfügen. Vor ihrem Einsatz werden die angehenden Paten geschult, erläutert Walburga Iseken vom Caritasverband. Themen der mehrteiligen Qualifizierung sind beispielsweise eine Präventionsschulung, Kommunikation und Gesprächsführung oder rechtliche Fragen. „Die Schulung ist sehr interessant, ich habe davon auch persönlich profitiert“, erklärt Ingrid Flachsenberg.

    Überhaupt sei die Patenschaft eine „richtig gute Sache“, findet sie. Das sieht auch Leonida so. Von ihrer Zukunft hat die Zehnjährige schon konkrete Vorstellungen: Sie möchte einmal Ärztin werden, um anderen zu helfen.

    Ein Informationsabend für Interessenten findet statt am Mittwoch, 12. Juni, um 19.30 Uhr im Marienheim, Marienkirchstr. 4, 41061 Mönchengladbach.
    Für Fragen steht Wolfgang Mahn unter Tel. 02161-24887015 oder per E-Mail an wolfgang.mahn@pfarre-sankt-vitus.de zur Verfügung.

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  • Mönchengladbachs Busse bleiben in städtischer (NEW-) Hand

    Mönchengladbachs Busse bleiben in städtischer (NEW-) Hand

    Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung den öffentlichen Dienstleistungsauftrag Nahverkehr durch ein eigenes städtisches Unternehmen genehmigt. Damit scheinen alle Hürden beseitigt, die NEW kann und wird den Busbetrieb in Mönchengladbach weiterführen.
    „Wäre es uns nicht gelungen, den Busverkehr wieder an das städtische Unternehmen, die NEW mobil und aktiv, zu vergeben, hätte die Stadt wesentlich weniger Einfluss auf Entscheidungen und könnte innerhalb der zehnjährigen Konzessionszeit nicht so flexibel auf Veränderungen reagieren. Außerdem hätte ein zerfleddertes Netz gedroht, wenn die lukrativen Linien an Private gegangen wären und der Rest auf der Strecke geblieben wäre. NEW und Stadt sind ein eingespieltes Team“, so Felix Heinrichs, Aufsichtsratsvorsitzender der mobil und aktiv (NEW).

    Der neue Nahverkehrsplan, dessen dritte und letzte Stufe Ende des Jahres in Kraft tritt, soll für viele Bürgerinnen und Bürger Verbesserungen bringen.
    Ein verlässlicher City-Takt alle zehn Minuten und ein ausgeweitetes Nachtbusangebot steigern die Attraktivität des Busverkehrs.

    Hinzu kommen neue Standards wie Klimaanlagen und WLAN.
    Auch die Themen Barrierefreiheit und Elektromobilität spielen eine Rolle. „Mit dem Nahverkehrsplan, der eine Grundlage für die Vergabe des Busverkehrs ist, haben wir einen längst überfälligen Schritt getan. Wir dürfen jetzt aber nicht stehen bleiben, sondern müssen auf neue Nachfragen und auch entstandene Probleme eingehen. Dazu soll es eine genauere Fahrgasterfassung geben“, erklärt Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

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  • Des Theaters zweiter Akt: Demo: Bündnis „Mönchengladbach stellt sich Quer“ (MSSQ) vs. Rechts

    Des Theaters zweiter Akt:
    Demo: Bündnis „Mönchengladbach stellt sich Quer“ (MSSQ) vs. Rechts

    Wie lange muß Demokratie DAS aushalten?

    Diese Frage stellten sich wohl nicht wenige der sonntäglichen Besucher des Rheydter Marktplatzes, die nicht aufgrund der Demonstration gekommen waren, sondern ihre Freizeit bei herrlichem Sonntagswetter genießen wollten.

    Das Bündnis MSSQ während der Demo in Rheydt

    Es standen sich zwei gleichgroße Lager gegenüber, die ihre Meinung in lautstarken Sprechchören ausdrückten.
    Eine Hundertschaft Polizei hielt die beiden Lager voneiander fern.

    Die Polizei zieht in einer Erklärung Bilanz:

    Die Demonstrationen des Vereins „Mönchengladbach steht auf“ und des Bündnisses „Mönchengladbach stellt sich quer“ sowie die Versammlung der Partei „BIG“ wurden pünktlich beendet.
    Ersterer schlossen sich ca. 260 Teilnehmer an, der entsprechenden Gegendemo letztendlich ca. 300 Teilnehmer. Bei der Versammlung der Partei BIG waren bis zu 24 Teilnehmern.

       Die Versammlungen sind insgesamt friedlich verlaufen. Die Auflagen wurden grundsätzlich beachtet. Vereinzelt kam es zu polizeilich relevanten Ereignissen.

       So ereignete sich im Vorfeld der Versammlungen an der Wickrather Straße eine Auseinandersetzung zwischen einzelnen Personen aus der salafistischen Szene und Personen, die mit entsprechenden Plakaten auf dem Weg zu der Versammlung „Mönchengladbach steht auf“ waren.

    Hierbei wurde niemand verletzt.

       Innerhalb der Versammlung „Mönchengladbach steht auf“ wurde bei zwei Teilnehmern jeweils ein verfassungswidriges Tattoo festgestellt.

    Beide wurden kurzzeitig aus der Demonstration entfernt und bedeckten selbiges für den Rest der Versammlung. Darüber hinaus kam es in einem Fall zu einer Beleidigung durch einen Redner. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.    Insgesamt wurden 25 Personen in Gewahrsam und zwei Personen festgenommen. Alle Personen waren der salafistischen Szene zuzuordnen. Weiterhin fertigte die Polizei 15 Strafanzeigen wegen Beleidigung, zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung, zwei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und acht Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Ferner stellte die Polizei acht Gegenstände (Schlag-, Hieb- und Stichwaffen) sicher. (cw)


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