Autor: Harald Wendler

  • „TheaterMenschen persönlich“ mit Frank Baumgartner

    „TheaterMenschen persönlich“ mit Frank Baumgartner

    Unter dem Titel „TheaterMenschen persönlich“ stellen die Freunde des
    Theaters in Mönchengladbach e. V. am 2. Juli bereits zum 20. Mal eine Persönlichkeit des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vor.
    In der Jubiläums-Ausgabe ist Chefmaskenbildner Frank Baumgartner zu Gast, mit dem Reinhold Richter über dessen Werdegang und Arbeit am Gemeinschaftstheater spricht.

    Besonders spannend wird es, wenn Frank Baumgartner eine Kostprobe seines Könnens gibt und jemanden aus dem Publikum schminkt.

    Dienstag, 2. Juli 2019, 19.30 Uhr; Theater Mönchengladbach, Studio
    Der Eintritt ist frei! Freiwillige Spenden für die Freunde des Theaters sind willkommen.

    Informationen auch unter www.theaterfreunde-mg.de

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  • Spende an: „Wir für MG –  Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.“

    Spende an: „Wir für MG – Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.“

    Da kam Freude auf: nach einem Benefiz Konzert im TiG (Theater im Gründungshaus) konnte die Pop und Rock Coverband Band „Seven Amped“ einen Scheck in Höhe von 1.250,- € an den Verein „Wir für MG –  Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.“ überreichen.

    Stefan Theißen von „Seven Amped“ freute sich, den Scheck an Tina Richter, Vorsitzende des Vereins weiter geben zu können.
    Die sieben Bandmitglieder waren so begeistert von der ehrenamtlichen Arbeit für bedürftige Menschen in Mönchengladbach, dass sie sich spontan entschlossen haben, ein Konzert für den Verein zu geben.
    Mit Unterstützung des TiG wurde daraus eine tolle Party für die gute Sache. „Es war ein unvergesslicher Abend, eine mega Party und der Erlös eine super Hilfe für uns“ bedankt sich Tina Richter.

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  • Diebstahl eines Picknik-Platzes im Beller Mühle Park

    Diebstahl eines Picknik-Platzes im Beller Mühle Park

    Nur zwei Monate steht ein neuer Picknick-Platz im Beller Mühle Park an der Einruhrstraße – dann war er plötzlich weg. Unbekannte haben in einer Nacht- und Nebelaktion am vergangenen Wochenende den Tisch mitgehen lassen. Die Bänke haben Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung im Gebüsch gefunden.
    Die mags-Grünunterhaltung ist seit Anfang des Jahres dabei, den Beller Mühle Park auf Vordermann zu bringen. So sind schon das Ufer und die Wege neu gemacht worden. Außerdem ist im Eingangsbereich zur Einruhrstraße die Rasen- und Gehölzfläche durch eine neue Staudenmischbepflanzung ausgetauscht worden. An dieser Stelle hat die mags-Ausbildungskolonne auch den alten Picknick-Platz durch einen neuen ersetzt. Leider wurde dieser nur wenige Wochen später durch Unbekannte entwendet. „Der Tisch ist spurlos verschwunden, die Bänke haben wir an verschiedenen Orten gefunden. Ich gehe davon aus, dass hier jemand gestört wurde“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung. Er hat den Fall zur Anzeige gebracht. Zeugen, die etwas beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei unter 02161 – 290.
    Derweil wird für Ersatz gesorgt. „Wir schließen die Arbeiten im Beller Mühle Park in den nächsten Wochen ab. Ich hoffe, dass es bei dem Vorfall bleibt und alle den umgestalteten Park genießen und nutzen können“, betont Jan Biehl. Es werden weitere Sicherungsmaßnahmen vorgenommen.

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  • Exkursion zum Benjes Hecken Projekt.

    Exkursion zum Benjes Hecken Projekt.

    Die Arbeitsgemeinschaft Landschaft und Natur organisiert in Odenkirchen das Benjes Hecken Projekt.

    Am Samstag, den 13.7.2019 führen wir im Rahmen der VHS eine Exkursion durch, in dem wir dieses Projekt und die bisherige Arbeit darin vorstellen.

    Da wir diese Exkursion nur in einer begrenzten Gruppe durchführen können, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 3.7.2019 unter der folgenden Telefonnummer: 02166-186832.
    Oder per Mail: schaper.mg@arcor.de

    Vernetzung von Landschafts- und Naturräumen“

    Eine Exkursion vom verwunschenen Diltheypark mit seinen über 30 Vogelarten über den Beerengarten, dem Bongart mit alten rheinischen Obstsorten, der Benjes Hecke bis zum Galgenberg und zum Biolandbetrieb Lenßenhof.

    Das Projekt der Vernetzung von Landschafts- und Naturräumen in Odenkirchen entstand vor 13 Jahren.
    Gemeinsam mit den Grundschulkindern der Grundschule Bell und der Montessori Grundschule Gertraudenstraße wurde eine zweistreifige Benjes Hecke und ein Bongart und Beerengarten angelegt. Pädagogisches Ziel war die Erfahrbarkeit von Schutz- und Entfaltungsräumen für heimische Tiere und das Erleben von Wachsen, Werden und Verwendung von heimischem Obst.

    Termin Samstag, 13.7.2019, 10-13 Uhr Treffpunkt Bushaltestelle Linie 001, Beller Mühle in Odenkirchen

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  • So geht Politik? Nein Danke! Rücktritte erwünscht!

    So geht Politik? Nein Danke! Rücktritte erwünscht!

    Ob Mautgebühren notwendig sind, darüber möchte ich garnicht reden.
    Ob es in Mönchengladbach insgesamt zu wenige Wohnungen gibt, kann ich nicht beurteilen.

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es geht um Konsequenzen.

    Verkehrs-Minister Scheuer beauftragt Unternehmen mit der Umsetzung seiner Mautvorstellungen, ohne dass es ein endgültiges Urteil der Zulässigkeit auf europäischer Ebene gibt. Er verschleudert Millionen Euro Steuergelder und hat trotzdem nicht mit Konsequenzen zu rechnen.
    Persönliche Verantwortung übernimmt er bisher nicht.

    Mönchengladbachs GroKo-Politiker winken im Bauausschuss der vergangenen Woche einen Antrag der Verwaltung mit ihrer Mehrheit durch, die Konsequenzen daraus sind möglicherweise eklatante Fehlentscheidungen im Wohnungsbau, die auch auf kommunaler Ebene die Bürger als Steuerzahler zu bezahlen haben.
    Das Dokument, über welches beraten und entschieden wurde, existiert de facto nicht, es wird gerade erst erstellt! Kein Politiker hat es je gesehen!

    In Mönchengladbach wie auch in Berlin wurde auf Fakten verzichtet in dem Wissen, niemand wird persönlich haftbar gemacht, gleichgültig wie hoch der zugefügte Schaden sein wird. Kontrollinstanzen funktionieren nicht, gibt es diese?
    Die Konsequenz aus alledem? Keine?

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  • Tony Cragg in Mönchengladbach: Ein Bildhauer zieht seine Decke hoch

    Tony Cragg in Mönchengladbach: Ein Bildhauer zieht seine Decke hoch

    Aus der Reihe: Pioniere der Welt in Mönchengladbach.

    Schon im Vorgespräch erfahre ich die scheinbar unendliche Komplexität eines Bildhauers. Ein Engländer in Deutschland, faszinierender Erzähler seiner eigenen Lebensgeschichte. Tony Cragg erzählt vom Elternhaus, von seinem Weg zum Studium und wie er aufs Festland und schließlich nach Deutschland kam.

    Kein anderer als der berühmte Fernsehmoderator Max Moor (ttt-titel-thesen-temperamente) verstand es hervorragend, Tony Cragg auf der Bühne im Kunstwerk Wickrath im Interview von sich selbst erzählen zu lassen.

    Ihn, Cragg, interessiert nicht die eigene Ausstellung hier oder dort auf der Welt, Cragg interessiert das, was er in seiner Werkstatt schaffen kann. Er kennt keine Auftragswerke zu diesem oder jenem Zweck, er ist Bildhauer, er sieht sich nicht als Künstler, schafft seine Werke so, wie sie in seinem Kopf entstehen.

    Auf verschiedene Weise kommt seine englische Seele in seinen Werken zum Ausdruck erklärt Cragg im Pressegespräch. Er hat wohl eine andere Art von Humor als viele seiner Bildhauerkollegen, glaubt er selber.
    „Was wir sehen in unserer Realität, ist nur die Spitze des Eisberges“, erklärt Cragg seinen Zuhörern, fast philosophisch taucht er ein in eine imaginäre Sphäre wenn er sagt: „Wir erleben nur ein ganz, ganz kleines Stückchen der Realität, das wissen wir wissenschaftlich, dass es so ist. Was ein Bildhauer kann, ist, die Decke ein ganz kleines Stückchen hochziehen:“ Cragg glaubt nicht, dass er mit seiner Kunst Einfluß nimmt auf unsere Welt, glaubt nicht an Veränderung durch sein Schaffen.
    Meine Sicht der Dinge hat er beeinflusst, zumindest temporär.

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  • Demokratiekrise: Per Los zusammengestellter Bürgerrat soll Lösungen erarbeiten

    Demokratiekrise: Per Los zusammengestellter Bürgerrat soll Lösungen erarbeiten

    Mit dem Bürgerrat Demokratie startet ein in Deutschland bisher einmaliges Modellprojekt, um Wege aus der Demokratiekrise zu finden.

    Per Zufall ausgewählte Bürger und Bürgerinnen sollen konkrete Vorschläge zur Stärkung der Demokratie erarbeiten.
    Aufgegriffen wird die Frage der von der Bundesregierung geplanten Expertenkommission zum Demokratieausbau, „ob und in welcher Form unsere bewährte parlamentarisch-repräsentative Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie ergänzt werden kann.“
    Vorbild für den Prozess sind die guten Erfahrungen mit per Los zusammengestellten Bürgerversammlungen in Irland.

    Zur Vorbereitung des gelosten Bürgerrats fand am 21. Juni eine Regionalkonferenz in Gütersloh statt, auf der Politiker und Bürger gemeinsam diskutierten, woher die Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie rührt und wo neue Lösungen nötig sind.

    Eröffnet wurde die Veranstaltung in Gütersloh von Ralph Brinkhaus, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „In einer Demokratie zu leben ist leider keine Selbstverständlichkeit, auch wenn wir uns in Deutschland mittlerweile sehr daran gewöhnt haben. Daher ist es unerlässlich, dass wir den Kern der Demokratie – den offenen und transparenten Prozess der Meinungsbildung – immer wieder verteidigen und hochhalten“, sagte Brinkhaus.

    Weitere Regionalkonferenzen in Erfurt, Schwerin und Koblenz haben bereits stattgefunden – Mannheim und München folgen, jeweils mit Beteiligung prominenter Politikerinnen und Politiker.

    Der gesamte Bürgerrat Demokratie findet in enger Anbindung an die Politik statt. Die Regierungsfraktionen, Mitglieder der Opposition und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble unterstützen das Vorhaben und werden die Ergebnisse im November 2019 entgegennehmen.

    „Gerade weil die wachsende Komplexität im rasanten gesellschaftlichen Wandel die repräsentative Demokratie noch wichtiger macht, sollten wir dafür sorgen, dass sie wieder für mehr Bürger interessant wird, sie sich wirklich vertreten fühlen“, schreibt Schäuble in einem Grußwort zum Bürgerrat.
    Das Projekt wird begleitet von einem Beirat aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, dem neben zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bisher folgende Organisationen angehören:
    Allianz für vielfältige Demokratie,
    Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement,
    Bund der Steuerzahler Deutschland,
    Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,
    Bundesverband Deutscher Stiftungen,
    Bündnis für Gemeinnützigkeit,
    Diakonie Deutschland,
    BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen), Deutscher Gewerkschaftsbund,
    Deutscher Städte und Gemeindebund,
    Zentralkomitee der Deutschen Katholiken.

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  • Dr. Bonin:“Radfahrer werden auf eigenem Radfahrstreifen sicher durch die Innenstadt geleitet.“

    Dr. Bonin:“Radfahrer werden auf eigenem Radfahrstreifen sicher durch die Innenstadt geleitet.“

    Die Verkehrsinfrastruktur im Innenstadtbereich soll weiter verbessert werden.
    Nach Beschluss des Planungs- und Bauausschusses wird der Knotenpunkt Aachener/ Viersener Straße umgebaut. Zwischen der Aachener Straße und Am Marktstieg wird ein zweiter Fahrstreifen für Kraftfahrzeugfahrer eingerichtet, der darüber hinaus auch von Bussen genutzt wird.

    Für Radfahrer wird ein 2,10 Meter breiter Radfahrstreifen angelegt.

    In Kombination mit einer notwendigen Haltebucht für Busse muss daher der Mittelstreifen angepasst werden.
    Einige Straßenleuchten werden in den Seitenraum verlagert, neue Bäume im Seitenraum angepflanzt und der Mittelstreifen begrünt.
    Die Ampelschaltung wird für Fußgänger angepasst und verlängert.

    Obwohl für den motorisierten Verkehr längere Rotzeiten entstehen, wird der Verkehrsfluss durch die zweite Spur optimiert.
    „Die Umbaumaßnahmen verbessern die Radverkehrsführung im Innenstadtbereich. Radfahrer können so auf einem eigenen Radfahrstreifen sicher durch die Innenstadt geleitet werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein zu großer Rückstau am Knotenpunkt Aachener Straße / Viersener Straße verhindert wird.“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Die derzeitige Bushaltestelle am Marienhof wird auf Höhe Kapuzinerplatz verschoben. Die Ummarkierung im Bereich der Bedarfshaltestelle für Events/Veranstaltungen soll einen besseren Verkehrsfluss im Bereich des Linksabbiegestreifens zum Parkhaus Minto gewährleisten.
    Durch die Anpassung können vor dem Stadtverwaltungsgebäude Oberstadt nur noch zwei Behindertenparkplätze vorgehalten werden.
    Die Optimierung der Verkehrsführung im Bereich Steinmetzstraße und Bismarckstraße befindet sich noch in Bearbeitung und werden zu einem späteren Zeitpunkt den politischen Gremien vorgestellt.

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  • Politik sagt Ja zu: „Handlungskonzept für Wohnungsbau“

    Politik sagt Ja zu: „Handlungskonzept für Wohnungsbau“

    Strategische Wohnungsangebotsplanung soll Wohnraum für vielfältige Zielgruppen schaffen.

    Liest man das nachstehende Statement der Verwaltung, es wurde mit Mehrheit durch die Politiker im Bauausschuss angenommen, scheint die Wohnungswelt fast in Ordnung.
    Schaut man genauer hin, so ist erkennbar: die „soll“ und „kann“ Bestimmungen zeigen den unendlichen Spielraum auf, der allen Akteuren eingeräumt wird.

    Es gibt aktuell und seit Jahren kein Konzept, nun soll ein solches Papier geschrieben werden. Ob dieses Papier ausreicht, dass tatsächlich Wohnungen für „Zielgruppen geschaffen werden, die nur über begrenzte Mittel verfügen“ , darf bezweifelt werden.
    Bisheriges Ziel von MG+ Wachsende Stadt ist, hochwertigen, sprich teuren Wohnraum zu schaffen. Nur dies wird aktiv betrieben, mit Erfolg.
    Nun zum offiziellen Statement:

    In nahezu allen Ballungsräumen und Metropolregionen wie Köln und Düsseldorf fehlt Wohnraum an allen Ecken und Enden, bezahlbarer Wohnraum ist dort praktisch kaum noch vorhanden.

    Mönchengladbach kann langfristig von diesem Trend profitieren, denn in der Vitusstadt gibt es ein breites Angebot an Wohnflächen ( Anm. d.R.: Grundstücke), die kurz-, mittel- und langfristig für eine strukturierte Entwicklung von Wohngebieten zur Verfügung stehen.

    Der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung hat einen Handlungsrahmen Wohnen erarbeitet, der mit Beteiligung von Akteuren aus der Wohnungswirtschaft und Immobilienbranche als Grundlage für die Erstellung eines integrierten Handlungskonzeptes dienen und politisch beschlossen werden soll. Es sollen die organisatorischen und personellen Ressourcen geschaffen und entsprechende Mittel bereitgestellt werden, um den Wohnungsbau für vielfältige Zielgruppen strukturiert voranzutreiben. In der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses wurden die Perspektiven des Wohnungsmarktes und das Wohnbauflächenangebot vorgestellt.

    Die Rahmenbedingungen für Investitionen und Wohneigentumsbildung sind in der Vitusstadt nach wie vor vergleichsweise günstig.
    Während ein durchschnittlicher Privathaushalt in Mönchengladbach Ende 2016 rund sechs Jahresnettoeinkommen für den Erwerb eines Eigenheims aufwenden musste, waren es in Neuss sieben und in Düsseldorf sogar mehr als acht Jahresnettoeinkommen. „Für eine wachsende Stadt ist das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Und diese Chance wollen wir nutzen“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Grob geschätzt können auf allen Wohnbaupotenzialflächen in den nächsten fünf bis zehn Jahren rund 5.000 Wohneinheiten mit Platz für bis zu 10.000 Personen entstehen.
    Da die Bevölkerungsentwicklung, die Anzahl der Haushalte und auch die Wohnwünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht exakt vorausgesagt werden können, wurden nach den Prognoseberechnungen des Gutachters empirca ag unterschiedliche Entwicklungsszenarien berechnet, um den tatsächlichen Wohnungsbedarf zu ermitteln.
    Im Worst-Case-Szenario wäre kein Neubaubedarf nötig, im besten Falle ist als Folge einer wachsenden Stadt und einer steigenden Attraktivität von Wohn- und Lebensverhältnissen ein Neubau von mehr als 300 Wohnungen jährlich erforderlich, um die steigende Nachfrage nach Wohnraum zu befriedigen.

    „Dieses Szenario ist für uns der richtige Ansatz, weil die positiven Entwicklungen der letzten Jahre und die Wohnungsknappheit in den angrenzenden Städten und Regionen die Nachfrage stetig erhöht haben“, so Bonin weiter.
    Wichtig sei in diesem Zusammenhang, die unterschiedlichen Zielgruppen und deren Bedürfnisse zu berücksichtigen. „Die Frage für uns ist, welches Angebot wo und für welche Nachfragegruppen geschaffen werden muss und soll. Die im Wohnungsmarktbericht analysierten Daten zeigen, dass sich der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach einer in allen Segmenten zunehmenden Ausdifferenzierung der Nachfragestruktur anpassen muss. Neue Wohnformen wie kleinere Wohneinheiten und das Mehrgenerationenwohnen müssen stärker berücksichtigt werden.“
    Zudem gibt es Haushalte aus der Mitte der Gesellschaft, die besonders im hohen Alter verstärkt nach qualitätsvollem Wohnraum suchen und auch über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. Gleichzeitig soll das Potenzial der Wohnungsbauförderung stärker ausgeschöpft werden, um Wohnraum für Zielgruppen zu schaffen, die nur über begrenzte Mittel verfügen.
    „Wir wollen bedarfsgenaue Ansätze herausarbeiten, statt pauschal eine jährliche Anzahl von Wohnungen zu planen“, so der Technische Beigeordnete.
    Eine flächendeckende Quote sei nicht zielführend. „Bedarfsgerechtes Bauen hilft mehr als das Gießkannenprinzip. Eine Quote erschwert die soziale Durchmischung und wirkt sich nachteilig auf das Investoreninteresse aus. Wir brauchen Investoren, denn nur so können wir ein ausreichendes Wohnangebot zur Verfügung stellen.“

    Auch der Abruf von Fördermitteln soll mit der entsprechenden personellen Ausstattung zukünftig besser gelenkt werden. In Absprache mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen öffentliche geförderte Mittel über Sondergelder bereitgestellt werden.
    In Großbauprojekten wie der Seestadt mg+ sind öffentliche Mittel ein wesentlicher Bestandteil der Planungen.
    Der öffentlich geförderte Wohnungsbau soll wieder stärker in die Mitte der Gesellschaft gerückt werden. Vor diesem Hintergrund werden auch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften in das integrierte Handlungskonzept eingebunden.

    Ende 2017 gab es in Mönchengladbach 137.300 Wohnungen, mit 64 Prozent ist der Geschosswohnungsbau prozentual am stärksten vertreten. Durch planmäßige und außerplanmäßige Rückzahlungen öffentlicher Mittel verringert sich der öffentlich geförderte Mietwohnungsstand. Anfang 2019 waren rund 2.600 öffentlich geförderte Wohnungen in der Nachwirkungsfrist. Diese Wohnungen werden bis einschließlich 2029 dem freien Markt zugeführt. Da die Anzahl der Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein rückläufig ist, scheinen sich diese Haushalte auf dem freien Markt mit günstigem Wohnraum versorgen zu können.

    Im regionalen Vergleich zeigt sich ein von Düsseldorf ausgehendes Ost-West-Gefälle in den Immobilien- und Mietpreisen, in das sich auch Mönchengladbach einfügt.
    Preissteigerungen fallen in Mönchengladbach stärker bei Immobilien als bei Mieten aus, liegen aber deutlich unterhalb der Steigerungen in Düsseldorf oder Neuss.
    Auch die Ausgangsniveaus der Preise fallen in Mönchengladbach niedriger aus. Dies entspricht der überregional zu beobachtenden Entwicklung und weist auf einen dynamischen Markt hin.
    In Mönchengladbach bietet diese Dynamik Chancen für Investoren und Projektentwickler, aber auch für zuziehende Haushalte aus Großstädten entlang der Rheinschiene.
    Der Anteil gehobenen Mietwohnungen in Mönchengladbach ist geringer ausgeprägt als in der Region. Die Wohnungen sind vergleichsweise alt.
    Der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach weist damit im regionalen Vergleich ein Qualitätsdefizit auf.
    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Klimawandels sei eine nachfrageorientierte Sanierung und Modernisierung des Bestandes in Mönchengladbach unumgänglich, so Bonin.
    Eigentümer sollen mit Hilfe von Fördermitteln der Wohnungsbauförderung („Modernisierungsrichtlinie“) dazu animiert werden, zukünftig mehr in ihren Bestand zu investieren.

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  • Vortrag zur E-Lastenrad-Förderung

    Vortrag zur E-Lastenrad-Förderung

    Beim Kauf eines E-Lastenrads kann man viel Geld sparen. Das Land NRW fördert die Anschaffung nämlich mit bis zu 1000 Euro für Privatpersonen und maximal 2100 Euro für Firmen und Vereine. Voraussetzung für Privatleute ist, dass der Antragsteller aus Mönchengladbach, Neuss oder anderen Städten mit Luftgrenzwertüberschreitung kommt.

    ADFC-Vorstandsmitglied Borgard Färber wird in einer Abendveranstaltung aufzeigen, wie einfach es ist, einen Förderantrag zu stellen und was dabei zu beachten ist. Er referiert u. a. über die Höhe der Förderung, die Anforderungen an das Fahrzeug, den zeitlichen Ablauf und die konkrete Antragstellung.

    Der einmalige Termin findet am 01.07.2019 von  20 Uhr bis 21.30 Uhr in der ADFC-Geschäftsstelle, Eickener Straße 72 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei der Veranstaltung besteht auch die Gelegenheit zu einer kurzen Probefahrt mit einem E-Lastenrad.

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  • Campuspark in Rheydt – kein Sport möglich im Multifunktionsgebäude

    Campuspark in Rheydt – kein Sport möglich im Multifunktionsgebäude

    Meinung

    Schön wär´s gewesen. Die FDP beantragte im Sportausschuss am Dienstag (18.6.2019) die Neuplanung des Projektes, um Schulsport auch auf diesem Sportgelände in einer Sporthalle möglich zu machen.
    Vorgesehen ist dies bis heute so nicht. Die geplante Multifunktionshalle ist vorgesehen als Umkleidemöglichkeit für Sport-Manschaften, für Begegnungen von Menschen in zwei getrennten Räumen. Nicht für sportliche Aktivitäten.

    Sportdezernent Fischer reagierte in der Sitzung auf diese Forderung der FDP recht ungehalten, zu Recht?
    Auch die Sportverwaltung, Treiber des Projektes, hat daran zu denken, dass in der Nachbarschaft befindliche Schulen möglicherweise Bedarfe haben an weiteren oder besser geeigneten Sporträumen, sei es auch nur für „einfache“ sportliche Aktivitäten.
    In Mönchengladbach sind wir sicher nicht „gesegnet“ mit guten Sportstätten. Es gibt Bedarfe der Vereine und der Schulen. Der Hinweis darauf, die Mönchengladbacher Sportverwaltung habe immer noch einen Weg gefunden, Bedarfe zu befriedigen, dieser Hinweis ist unzureichend.
    Die Chance, etwas Positives für Mönchengladbach zu tun, sie wird einfach vertan. Wieder einmal.

    Zeitgründe sollen schuld sein. Der FDP-Antrag wurde abgelehnt.

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  • „L 19“ steht wieder im Straßenplanungsprogramm

    „L 19“ steht wieder im Straßenplanungsprogramm

    Soll die L19 in absehbarer Zeit nun doch durch den Osten der „Vitusstadt“ geführt werden? Die Mönchengladbacher Grünen jedenfalls sind alarmiert.

    Seit 2010 war es ruhig geworden um die L 19, die ursprünglich die Anschlussstelle Odenkirchen auf der A44 mit der L31 bei Neersbroich verbinden sollte. Vier Trassenverläufe waren im Rahmen einer Umwelt­verträglich­keits­prüfung und eines Verkehrsgutachtens geprüft worden. Das zog heftige Bürgerproteste nach sich. Viele Mönchengladbacher schlossen sich zur Bürgerinitiative „Nein zur L 19“ zusammen. Die BI hatte am Ende wesentlichen Anteil daran, dass die L19 seinerzeit nicht weiter geplant und verwirklicht wurde.

    Verworfen bzw. gestrichen wurde die Trasse entlang der Niers vor allem aus Umweltschutzgründen. „Die Grünen hatten damals die Bürgerinitiative unterstützt und trugen ihren Teil dazu bei, dass der Niersgrünzug nicht durch einen Straßenbau zerstört wurde“, stellt Hajo Siemes, Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, fest. „Umso erstaunter waren wir, als in einer Beratungsvorlage für den Landesverkehrsausschuss in der Sitzung vom 16. Dezember 2018 die L19 unter Punkt 75 als „Ortsumgehung Giesenkirchen und Odenkirchen“ wieder auftauchte“, so Hajo Siemes weiter.

    Den Mönchengladbacher Grünen ließ das keine Ruhe – sie stellten jetzt eine Anfrage an das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium sowie an Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners. Hajo Siemes: „Wir wollen Klarheit darüber bekommen, weshalb die L19 im Landesstraßenbau­programm wieder auftaucht und ob die damals in der Stadt und im Land getroffenen Entscheidungen zur L19 noch Bestand haben.“

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  • Offene Antwort auf den Leserbrief/Kommentar vom 16.6.2019 auf mg-heute.de

    Offene Antwort auf den Leserbrief/Kommentar vom 16.6.2019 auf mg-heute.de

    Am 16. Juni 2019 kommentierte Dr. Ulrich Schückhaus den MG-heute Artikel:
    Mönchengladbacher Chance – vertane Chance?
    Hier nun die Antwort von Herrn Bouke Stoffelsma.

    MG, 18.06.2019

    Lieber Ulrich Schückhaus,

    fast 20 Jahre haben wir  viele  gute Aktionen für  Mönchengladbach gemacht. Wir haben mit  der  WfMG für  Mönchengladbach geworben und  den  Verein Next.MG  gemeinsam gegründet, um Gladbach mutiger zu digitalisieren. Beim Leistungszentrum fürs Hockey sind  wir uns  leider diesmal gar  nicht einig. Ich  glaube, da verpassen wir gerade eine große Chance, wir  sind zu wenig  mutig, um damit bekannt zu werden. Wenn wir  nicht aufpassen, endet es wie damals mit  der  Skihalle – als  verpasste Chance für  unsere Stadt. Aber  das  muss nicht sein. Noch ist  alles möglich.

    Meine Motivation

    Wie Du weißt, brenne ich  ehrenamtlich für  den  Hockeysport. Meine  Kinder spielen seit vielen Jahren in verschiedenen Vereinen und  Auswahlmannschaften. Ich  bin oft mit  den Kindern zu Turnieren in ganz  Deutschland unterwegs, sehe viele  Hockeyplätze und  viele Unterkünfte. Seit  seiner Gründung vor  5 Jahren bin ich  Vorsitzender des Rheydter Hockey Club und  jetzt auch des  Traditionsvereins Rheydter Spielverein Hockey und Tennis. Wir haben mit  die niedrigsten Mitgliedsbeiträge in  NRW, bilden unsere Trainer selbst aus, betreuen mehr als  150 Kinder in 11 Mannschaften und  waren landesweit das Hockeymotiv der  LSB-Kampagne „beim Sport gelernt“. Dann  kam  2017 die Anfrage der EWMG an den  Hotelier Peter Jost, ob er  ein Boarding-Haus für  den  DHB betreiben würde und  wie hoch  eine  realistische Pacht sein könnte, damit die Stadt das  Projekt refinanzieren kann. Peter Jost hatte die Hockey-Nationalmannschaft oft zu Gast  … und sein Kind  bei uns im Verein. Gemeinsam mit  dem  Leistungssportdirektor des  DHB haben wir  überlegt, geplant und  gerechnet und  mit  einem weiteren Vater – einem begabten Architekten- für  den  DHB eine  ausgefeilte Planung entwickelt. So richtig aus dem Sport, mit Hotelerfahrung und  einer leidenschaftlichen Architektur. Wir wussten sofort, dass wir so Nationalmannschaften und  Jugendmannschaften aus ganz  Deutschland zum Besuch nach Gladbach holen können.

    Der Deutsche Hockey-Bund hat  immer wieder für  das  mit  uns  entwickelte Leistungszentrum geworben, aber die Türen in MG waren dafür verschlossen, weil es ja die Planung der  EWMG gab.  Präsidium, Direktorium und  Vorstand des DHB haben sich trotzdem schon 2017 für  unseren Entwurf entschieden und  darum gebeten, die planungsrechtlichen Schritte einzuleiten. Passiert ist das  nicht. Jetzt, am  25.  Mai 2019 hat  der  DHB auf  seiner Vollversammlung den  Vereinen wieder beide  Planvarianten gezeigt. Wieder hat  sich  der  DHB für  die vorgestellte Planung ausgesprochen, diesmal in seinem höchsten Gremium, dem  DHB Bundestag. Deshalb wurde den  sportpolitischen Sprechern neben dem  EWMG-Entwurf am  5. Jun12019 auch der  ursprüngliche Entwurf präsentiert. Und wieder fanden alle  im Raum die Planung richtig gut.

    Zu den Kosten

    Das Projekt war  von  Anfang an  mit  13,5 Millionen Euro  gedeckelt, davon sollten rund 10 Millionen über Fördermittel aus dem  Sport finanziert werden. Im Rahmen einer Kostenschätzung nach DIN 276 haben wir  schon 2017 die Kosten nachgewiesen. Der Unterschied ist sichtbar: ob man  mit  Herzblut unzählige Abende jeden Euro  optimiert oder  ob die Verwaltung einen Funktionsbau plant. Zwei Beispiele:

    1. Die (unansehnliche) Kaltlufthalle haben wir durch ein  schickes Schaufenster in Form  eines Rahmens ersetzt,  der  die Anforderung des  DHB nach einer ganzjährigen Trainingsmöglichkeit gut  und  elegant löst. Das spart fast 1,6 Millionen Euro  gegenüber einer konventionellen Kaltlufthalle und  sieht dann so gut  aus wie auf der  Visualisierung. Es ist  ganz  sicher kein Fake,  sondern einfach gute Architektur.
    2. Wir nutzen nur ein Grundstück statt zwei wie der  Entwurf der  EWMG. Das Geld für  das  eingesparte Grundstück in bester Lage konnten wir so für  eine  schönere Fassade einplanen.

    Wir denken für  Sportler, mit  Teamräumen, mit  Blick auf  den  neuen Platz und  eben auch als  Begegnungsstätte, in der  sich Mannschaften und  Kaderathleten gerne eine  ganze Woche aufhalten.

    Es ist möglich

    Entscheidend ist,  dass das  Projekt immer noch  so kommen kann, wenn die EWMG es möchte und  das  schöne Projekt ernsthaft in Erwägung zieht. Sagen Politik und Verwaltung ja zum  Projekt und  garantieren sie dem  DHB die Unterstützung  beim Baurecht, wären wir  kommendes Jahr auf  der  Baustelle und  der  DHB hätte das  bessere Projekt. Allein, er  wird  das  verständlich nie gegen  eine  Stadtverwaltung tun, immer nur mit  der  Verwaltung. Notwendig wäre also  erst ein klares Signal, dass Politik und Verwaltung das  Projekt möglich machen wollen. Ich  habe mit  Pater Jost telefoniert, auch er würde das  Projekt nach wie vor  als  erfahrener Pächter unterstützen, wenn das gewünscht ist.  Aber  wie gesagt, ihr müsstet das  Projekt wollen.

    Lieber Uli Schückhaus, wenn die EWMG offen  für  die Planung wäre und  unsere gemeinsame Arbeit mit dem DHB wertschätzte, erläutern die Initiatoren die Planung gerne erneut im Detail. Dann  kann man immer noch  entscheiden, ob diese Planung auch im Sportausschuss als  eine  mögliche Alternative zur  Wahl gestellt werden kann.

    Der Hockeysport hätte eine  neue Pilgerstätte und  für  Jahrzehnte medienwirksame Berichterstattung über Hockey aus Mönchengladbach. Wenn wir  uns  dann noch  für  die Olympiade bewerben wollen, dann müssten wir das  nicht mit  einer weißen Kaltlufthalle.

    Und dann wären wir  uns  endlich wieder einig.

    Herzliche Grüße

    Bouke Stoffelsma

    PS: Schuldezernent Dr. Gart  Fischer hat  gemeinsam mit  mir  für  den  Förderverein der Grundschule in Hockstein schon mal gebaut, ohne dass die Verwaltung planen musste. Davon  tragen wir beide zwar ein  paar graue Haare davon, aber das  Gebäude ist wunderschön, bietet 100 Kindern eine Nachmittagsbetreuung, hat  überraschend wenig gekostet und  wurde im Kosten- und  Zeitrahmen gebaut. Heute betreibt der  Förderverein das  Gebäude erfolgreich Hand  in Hand mit  der  Schulverwaltung und  zahlt Jahr für  Jahr die blanko gewährten Kredite aus der  Elternschaft ab,  danach werden wir  der  Stadt das Gebäude schenken. Es ist  einfach schön, wenn etwas in der  Stadt bewegt werden kann. Am erfolgreichsten sind Verwaltung und  Bürger gemeinsam.

    PPS: übrigens – auch für  Konzerte im SparkassenPark ist  das  Konzept meine ich deutlich besser, z.B. weil die Sportler sich im neuen Leistungszentrum ungestört versorgen können, während das  Stadion parallel für  Events genutzt werden kann – und dann gerne auch auf  dem  gerade neu  verlegtem Kunstrasen wieder mehr hochklassiges Hockey zu sehen ist.

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  • Mehrwegflaschen für Klimaschutz und Arbeitsplätze

    Mehrwegflaschen für Klimaschutz und Arbeitsplätze

    In Mönchengladbach sollen Getränkehersteller und Supermärkte stärker auf wiederverwendbare Flaschen setzen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Einwegflaschen und Dosen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, sind nach der ersten Benutzung dahin und gehen ins energiefressende Recycling. Anders Mehrwegflaschen aus Glas oder robustem Plastik: Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort – sie sichern auch Arbeitsplätze bei Abfüllern, im Handel und bei den Herstellern“, sagt Karim Peters von der NGG Krefeld-Neuss. Dies sei umso wichtiger, wenn das Produkt aus der Region komme. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt die Getränkebranche in Nordrhein-Westfalen rund 10.300 Menschen.

    Das neue Verpackungsgesetz schreibt ab diesem Jahr einen Mehrweg-Anteil von 70 Prozent bei Getränken vor. Aktuell liegt die Quote nach Angaben des Umweltbundesamts aber nur bei etwa 44 Prozent. Unter den nicht-alkoholischen Getränken liegt sie sogar bei lediglich 23 Prozent. „Der Staat muss also stärker darauf achten, dass Hersteller und Handel die Quote wirklich einhalten – und Verstöße notfalls sanktionieren.“ Andernfalls werde die Umweltpolitik beim Thema Pfand zum „bloßen Lippenbekenntnis“.

    Dabei seien insbesondere auch die Verbraucher gefordert: „Wer zum Apfelsaft aus Nordrhein-Westfalen oder zum Mineralwasser in der Glasflasche greift, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und tut etwas für die Umwelt“, betont Peters. Kritisch blickt der Gewerkschafter auf die Strategie der Lebensmitteldiscounter: „Aldi, Lidl und Co. haben den Trend zu Einwegflaschen befeuert. Wer eine 1,5-Liter-Flasche Mineralwasser für 19 Cent anbietet, der macht Dumpingpreise salonfähig – auf Kosten der Umwelt und der Produzenten.“

    Die Gewerkschaft NGG macht sich darüber hinaus für eine bessere Kennzeichnung im Pfandsystem stark. Damit könne sich der Verbraucher bewusst für Umwelt, Arbeitsplätze und Genuss entscheiden. Peters: „Wie es laufen kann, zeigt sich beim Bier. Hier liegt der Mehrweg-Anteil bei 82 Prozent. Und der Käufer weiß, dass es aus der Glasflasche eben auch besser schmeckt.“ Nach einer Studie der Deutschen Umwelthilfe ließen sich bundesweit jedes Jahr 1,35 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn man alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrweg- statt in Einwegflaschen abfüllen würde. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 880.000 Mittelklassewagen, die im Durchschnitt 13.000 Kilometer pro Jahr fahren.

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  • Erneuerung der Sportinfrastruktur: „Moderne Sportstätte 2022“

    Erneuerung der Sportinfrastruktur: „Moderne Sportstätte 2022“

    Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in den kommenden vier Jahren 300 Millionen Euro in die Sportinfrastruktur vor Ort. „Mit dieser Modernisierungsoffensive erfolgt eine Trendwende: Das Ziel ist, die rund 38.000 Sportstätten in unserem Land zu modernisieren, zu sanieren und zukunftsweisend unter nachhaltigen und barrierefreien Gesichtspunkten auszubauen“, erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag.

    Gefördert werden auch Investitionsmaßnahmen zur Ausstattung, zum Umbau und zum Ersatzneubau von Sportstätten. Das Förderprogramm zielt ebenfalls auf die begleitende sportfachlich notwendige Infrastruktur unter besonderer Berücksichtigung einer energetischen Ertüchtigung, digitaler Modernisierung, zur Vermeidung von Unfällen und zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit.

    Die Sportvereine, Kreis- und Stadtsportbünde sowie die Sportverbände sind jetzt aufgerufen, der Landesregierung ihre Fördervorschläge zu unterbreiten. In der Stadt Mönchengladbach stehen den Sportvereinen 3.527.585,00 Euro zur Verfügung. Das Programm soll dem Breitensport zu Gute kommen, deshalb sind Profi-Sportvereine der ersten Ligen davon ausgeschlossen. Das nutzerfreundliche bürokratiearme Programm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro sowie durch einen unkomplizierten einfachen Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide aus.
    „Der Sport kann deshalb in seiner ganzen Breite von dem Landesprogramm und einer funktionstüchtigen und zeitgemäßen Sportinfrastruktur profitieren“ freut sich der Abgeordnete Andreas Terhaag.
    Alle Investitionsvorhaben in Sportstätten ab einer Bagatellgrenze von 10.000 Euro sind förderfähig. Der Eigenanteil kann durch bürgerschaftliche Eigenleistung, Beiträge Dritter oder durch Spenden aufgebracht werden. Im Einzelfall kann auch eine 100-prozentige Förderung erfolgen.

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  • Lebensraum Weltall? – Physische und psychische Auswirkungen der Raumfahrt auf den Menschen.

    Lebensraum Weltall? –
    Physische und psychische Auswirkungen der Raumfahrt auf den Menschen.

    Einladung zum Vortrag
    von Jana Schäfer und Romy Tillmann
    im Rahmen des Forder – Förder – Projekts
    am Franz – Meyers – Gymnasium
    Wann? – Mittwoch, 19. Juni 2019,
    18.30 Uhr
    Wo? – Raum 127 im B – Gebäude des
    Franz – Meyers – Gymnasiums

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  • Internationaler Schüleraustausch 2019/2020 Aufgeschlossene Familien in Mönchengladbach gesucht

    Internationaler Schüleraustausch 2019/2020
    Aufgeschlossene Familien in Mönchengladbach gesucht

    Mit einem Schüleraustausch nach Deutschland – diesen Traum erfüllen sich ab Ende August erneut 50 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren aus den USA. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) sucht die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel noch nach interessierten und weltoffenen Familien in Mönchengladbach und Umgebung. „Ich möchte dafür werben, ein ‚Gastkind‘ aus den Vereinigten Staaten für ein Schuljahr aufzunehmen“, so Yüksel.
    Ziel des PPP ist es, ein Netzwerk persönlicher Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland zu knüpfen, um gemeinsame Wertvorstellungen zu festigen und unterschiedliche Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Unabhängig vom PPP werden auch aus anderen Ländern (z. B. Italien, Mexiko, Taiwan, Frankreich, Estland) wieder Schülerinnen und Schüler nach Deutschland kommen.

    „Wer sein Zuhause für einen Jugendlichen aus einem anderen Land öffnet, gewinnt nicht nur einen ganz persönlichen Einblick in andere Kulturen und Lebensweisen – man setzt auch ein klares Zeichen für eine gelebte Willkommenskultur in unserem Land“, unterstützt Yüksel die Idee des Gastfamilienprogramms. Als Gasteltern kommen alle Familien in Betracht, die Interesse haben, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Auch kinderlose / gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinerziehende können sich bewerben. Wenn man als Gastfamilie erst einmal „schnuppern“ möchte, ist auch eine Aufnahme für drei bis fünf Monate möglich.
    „Die jungen Gäste erwarten kein Besuchs-, Reise- oder Unterhaltungsprogramm – sie möchten als ein weiteres Familienmitglied das Leben ihrer Gastfamilie teilen und es bereichern“, erläutert Yüksel.
    Informationen und Erfahrungsberichte sind im Internet unter https://www.give-highschool.org/de/Gastfamilien zu finden.

    Ansprechpartner sind Steffi Klingenschmitt und Wolfram Eckert, die man per E-Mail (sk@give-highschool.org bzw. Wolfram.Eckart@t-online.de) oder per Telefon (06201-9592702 bzw. 0174-8833399) erreichen kann.

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  • Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Am letzten Sonntag vor den Sommerferien, am 7.7.2019, findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen das alljährliche Gemeindefest statt. Hierzu wird herzlich in die Räume des Martin-Luther-Hauses und auf die große Wiese hinter dem Haus an der Lutherstraße eingeladen.
    Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren wieder ein buntes Familienprogramm überlegt, welches zum Verweilen einlädt.
    Der Auftakt um 10:45 Uhr ist eine Andacht mit Pfarrer Fischer in der Lutherkirche. Ab 11:00 Uhr stehen der Grill und der Kuchenstand sowie Getränke bereit, und auch die nächsten Veranstaltungen lassen nicht lange auf sich warten.
    Für alle wird etwas dabei sein: Café mit großem Kuchenbuffet, Waffeln und Grillstand, Softdrinks, alkoholfreie Cocktails und leckeres Bier vom Fass, Tombola, Hüpfburg und Torwand. Der Chor „Family of Peace Gospel Singers“ wird um 14.00 Uhr wieder begeistern, Gitarrenkonzert, Kinderschminken, Malen, Vorlesen für Kinder, offenes Singen und ein Trödelstand speziell zugunsten der Jugendarbeit werden die Besucher erfreuen. Nach einem ökumenischen Freiluftgottesdienst für die ganze Familie, auch für die Krabbelkinder, (17.00 Uhr) wird der Tag um 19:00 Uhr ausklingen.
    Pfarrer Fischer teilt mit: „Für dieses Jahr haben wir weiter in den Grillstand und den Getränkestand investiert, um das dortige Angebot zu optimieren, und auch die Hüpfburg ist immer wieder ein großer Spaß. Alle sind herzlich willkommen, insbesondere die Kinder. Die Regeln des Spiels sind: Man kann kommen und gehen, wann und wie man will. Wer sich ein Namensschild anstecken mag, bekommt eine Freimarke.“
    Der Erlös unterstützt die gemeindliche Arbeit im Bezirk.

    Die Programmpunkte im Überblick:
    10.45 Uhr Kurze Andacht Pfr. Fischer in der Lutherkirche
    ab 11.00 Uhr Grill, Saftbar, Kuchenbuffet, Kaffee, frisch gezapftes Bier, Tombola, Hüpfburg, Rares für Bares, Torwand, Kinderschminken
    11.15 Uhr Auftritt Gitarrenchor unter der Leitung von Wolfgang Viergutz
    11.30 Uhr „Max und Moritz“: Vorlesen mit Wolfgang Joesting
    12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Malort für Kinder und Erwachsene mit Heike und Thomas Antkowiak
    14.00 Uhr Auftritt Gospelchor Family of Peace unter der Leitung von Gabby Vealle
    15.30 Uhr „Max und Moritz“: Vorlesen mit Wolfgang Joesting
    16.15 Uhr Offenes Singen auf der Wiese mit Pfr. Albrecht Fischer
    17.00 Uhr Ökumenischer Freiluftgottesdienst für die ganze Familie mit den Pfarrern Albrecht Fischer, Achim Köhler und Team
    18.00 Uhr Gemütlicher Ausklang bei Gemüseschnitzel und Dips

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