An diesem Abend erhalten Sie Informationen zu aktuellen Themen aus Mönchengladbach und Sie können Ihre Fragen an uns stellen.
Sollte eine direkte Antwort nicht möglich sein, werden wir uns selbstverständlich um eine kurzfristige Antwort bemühen. Sie werden persönlich auf Wunsch von uns informiert.
Um zu erfahren was Sie persönlich bewegt, ist der Vorstandsitzung eine zwanglose Gesprächsrunde ab ca. 19:00 Uhr vorgeschaltet.
Wir treffen uns: am Mittwoch, den 22. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Hotel – Restaurant Schürings, Hehnerholt 94, 41069 Mönchengladbach
Tagesordnung:
Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
Bürgerfragen
Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
Projekte
Bericht aus der Bezirksvertretung und dem Rat der Stadt Mönchengladbach
Arbeitskreise der CDU
Verschiedenes
Nicht öffentlicher Teil
Anmerk. d. Red.: Die interessanten Angelegenheiten werden unter Punkt 8. unter Ausschluss der eingeladenen Gäste besprochen.
Nach „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ inszeniert Schauspieler Bruno Winzen jetzt ein weiteres Weihnachtsstück für das Gemeinschaftstheater: „Des Kaisers neue Kleider“, das bekannte Märchen von Hans Christian Andersen. Das Stück feiert am 9. November 2019 Premiere. 11.300 Eintrittskarten sind bisher von Schulen aus der Stadt und dem Umkreis gebucht worden, und das, obwohl der Vorverkauf erst am 2. Mai begonnen hat. „Noch nie waren in den vergangenen Jahren so früh so viele Tickets weg“, freut sich Silke Wirtz vom Besucherservice des Theaters. Viele Lehrer wollen sich ihre Tickets rechtzeitig sichern. Wer für seine Klasse noch einen geeigneten Termin finden möchte, sollte also schnell sein.
Im Laufe des Freitagvormittag gingen wieder neun Anrufe bei älteren Mitbürgern ein, bei denen sich ein Mann als “Beamter des Einbruchsdezernats der Polizei” ausgab.
Es folgte die übliche Masche, nämlich dass es in der Nachbarschaft einen Einbruch oder Raub gegeben hätte, bei dessen Bearbeitung man eine Liste, auch mit dem Namen des Angerufenen, fand. Man solle zur eignen Sicherheit Wertsachen bereit legen, die später von einem angeblichen Polizisten abgeholt würden.
Erfreulicherweise hatten der oder die Anrufer bisher in Mönchengladbach kein Glück, denn allen Angerufenen war die Masche bekannt. Sie beendeten die Gespräche und handelten goldrichtig, indem sie die richtige Polizei sofort informierten. An dieser Stelle mal ein großes Lob!
Und damit es so in Mönchengladbach bleibt, und auch weiterhin alle und vor allem ältere Mitbürger Bescheid wissen, rät die richtige Polizei dazu, sich niemals auf einen solchen Anruf einzulassen. Denn auf keinen Fall würde die Polizei so vorgehen. Es beginnt schon mit der oftmals im Telefon angezeigten Rufnummer 110. Diese Nummer ist falsch, wurde aus dem Internet generiert und soll die “Amtlichkeit” des Anrufers suggerieren. Sie ist nicht von der Polizei. Auch würde die Polizei niemals telefonisch Bankdaten oder Kontostände erfragen und schon gar nicht dazu auffordern, Schmuck, Bargeld und sonstige Wertgegenstände bereit zu legen, damit sie von einem Boten/angeblichen Kollegen abgeholt werden können.
Sollte jemand mit solchen Gesprächsinhalten anrufen, ist davon auszugehen, dass hier eine betrügerische Absicht dahintersteckt.
Ältere Familienmitglieder sollten von ihren Angehörigen über diese Vorgehensweisen informiert werden, damit sie nicht selber eines Tages das Opfer eines falschen Polizisten werden.
Für weitere Fragen und Informationen steht allen Bürgern das Kommissariat für Kriminalprävention unter Telefon 02161-290 zur Verfügung. (jl)
So könnte man kurz gefasst das persönliche Karnevalsmotto des Prinzen-Paars der Stadt Mönchengladbach in der Session 2019/2020 formulieren. Denn es spiegelt die Motivation wider, aus der heraus sich Prinz Axel I. (Ladleif) und Prinz Niersius Thorsten (Neumann) auf das Prinzen-Paar-Abenteuer eingelassen haben. Mit einer von Grund auf positiven Karnevals-Einstellung gehen alle Beteiligten – Prinzen-Paar, Hofstaat und die MKV-Spitze – in eine fröhliche und unbeschwerte Session 2019/2020 im „jecken Narrennest“.
Bildquelle: Ira Ingenpass
Zwar müsste man Prinz Axel I. als karnevalistischen „Spätberufenen“ bezeichnen, da er als gebürtiger Wuppertaler nicht selbstverständlich mit den rheinischen Karnevalsgenen ausgestattet war. Aber mit dem Umzug nach Mönchengladbach vor über elf (!) Jahren war es nur eine Frage der Zeit, bis dass der „Bazillus Carnevalis“ auch ihn befallen würde. Das damalige Wohndomizil in Eicken, einem der jecken Narrennester in Mönchengladbach, beschleunigte den Prozess.
Davon, einmal Karnevalsprinz zu werden, hat Prinz Niersius Thorsten schon immer geträumt. Die Voraussetzungen dafür könnten dank seiner Bonner Abstammung nicht besser sein. Ob als kleiner Pänz in der Fußgruppe beim Rosenmontagszug oder kamellefangend am Straßenrand – der „kleine Niersius“ war immer dabei. Die Nähe zu Köln als seinem langjährigen späteren Wohnort trug ihr übriges dazu bei. Sein berufliches Handwerk lernte er in der damaligen „Hofburg“ des Kölner Dreigestirns, dem früheren InterContinental Hotel Köln, dem heutigen Pullmann Hotel. Mitgeschunkelt und mitgesungen wurde im Service-Einsatz auf der Tribüne beim Rosenmontagszug oder bei den großen Saalsitzungen.
Beide Prinzen lernten den hiesigen Karneval nach ihrem gemeinsamen Umzug nach Mönchengladbach-Eicken kennen. Der Kontakt zu den offenen und herzlichen Menschen im „Veedel“ – und hier besonders im „kommunikativen Herzstück“, der Traditionsgaststätte Alt Eicken – beeindruckte beide nachhaltig und ließ sie zunächst Fördermitglieder bei den „Fanfaren Trompeten Schöpp op“ werden. Einmal in den Sog der Karnevalsaktivitäten geraten, ließen die Mitgliedschaften in der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach, in der sie in großer Uniform aktiv mitmarschieren, und der Großen Rheydter Prinzengarde nicht lange auf sich warten. Seitdem sind weitere Mitgliedschaften in lokalen Karnevalsgesell-schaften und -vereinen wie z.B. der KG Botterblom, dem MKV-Freundeskreis und der KG De Leckere Jecken dazugekommen. Jedes Jahr besuchen die beiden zusätzlich leidenschaftlich gern Sitzungen befreundeter Gesellschaften in Köln.
Wirklich damit gerechnet, jemals das Prinzen-Paar der Stadt Mönchengladbach stellen zu dürfen, hatten Axel Ladleif und Thorsten Neumann ehrlicherweise nicht. Bislang galt die „klassische“ Besetzung eines Prinzenpaars als nahezu „in Stein gemeißelt“. Da sich nun aber mit dem Duo Ladleif-Neumann ein engagiertes und feierfreudiges Paar „einsatz-bereit“ zeigte, beschloss der MKV-Vorstand, aus Toleranz Akzeptanz werden zu lassen und für die kommende Session ein „Prinzen-Paar“ im wahrsten Wortsinne zu proklamieren. Viel wird sich mit dem rein herren-besetzten Prinzen-Paar nicht ändern, vielmehr wird eine neue Figur den rheinischen Karneval bereichern: Als Pendant zur „Prinzessin Niersia“ wird es in der kommenden Session erstmals den „Prinz Niersius“ geben. Das äußere Erscheinungsbild des neuen Prinzen-Paares wird bis zur Proklamation im November 2020 natürlich ein Geheimnis bleiben – nur so viel sei verraten: Auf einen „klassischen“ Prinzen wird das jecke Volk auf keinen Fall verzichten müssen, auf das Ornat des Prinzen Niersius Thorsten dürfen alle gespannt sein …
Die Wahl zum Prinzen-Paar der Session 2019/2020 setzt für Axel Ladleif und Thorsten Neumann dem bewegten und bewegenden Jahr 2019 buchstäblich die Krone auf. So kommen viele Jubiläen und wichtige Lebensereignisse in diesem Jahr zusammen. Es werden nicht nur das 10-jährige Jubiläum des Familienbetriebs noi! Event & Catering, sondern auch der fünfte Geburtstag des Restaurants „Kette & Schuss“ im Monforts Quartier gefeiert. Auch haben die beiden vor genau elf Jahren Mönchengladbach zu ihrer neuen gemeinsamen Heimat auserkoren. Und zum guten Schluss wird – knapp vor Sessionsbeginn und völlig unabhängig geplant von den jüngsten karnevalistischen Ereignissen – auf den Tag genau zehn Jahre nach der „Verpartnerung“ im Oktober noch „richtig“ geheiratet. Anlässe genug für viele schöne Feier-Stunden.
Persönliche Steckbriefe
Axel Ladleif, geboren 1972 in Wuppertal (das nicht nur wegen seiner beiden Stadtzentren viele Parallelen zu Mönchengladbach aufweist), absolvierte nach Grundschul-, Gymnasial- und Zivildienstzeit eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Die Leidenschaft an der Arbeit mit Schrift und Bild führten ihn im Anschluss zur „kreativen Weiterentwicklung“ in eine Werbeagentur nach Düsseldorf. Mit den erlernten handwerklichen Fähigkeiten und der Kreativität im Gepäck erfolgte 1998 der Schritt in die Selbstständigkeit. In seiner kleinen Werbeagentur erstellt er seither schwerpunktmäßig Printmedien, entwickelt aber auch darüber hinaus reichende Konzepte. Mit der Gründung der Firma „noi! Event & Catering“ durch seinen Partner Thorsten Neumann im Jahre 2009 kamen dann noch die Tätigkeiten im Familienbetrieb in den Bereichen Marketing und Buchhaltung sowie gelegentlich auch im noi!-Restaurant „Kette & Schuss“ im Monforts Quartier oder im Hugo Junkers Hangar hinzu. Seit frühester Kindheit faszinieren ihn schienengebundene Fahrzeuge, hier besonders die Straßenbahnen. Seit über 30 Jahren engagiert er sich für den Erhalt „echter“ historischer Straßenbahnen, zunächst über 20 Jahre lang in Wuppertal bei den „Bergischen Museumsbahnen“, später dann bei den Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA). In der „Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft BOGESTRA e.V.“, dem Verein, der sich um den Erhalt und Betrieb von vier historischen Bahnen kümmert, übernahm er vor über sechs Jahren den Vorsitz. Zum größten Vergnügen in der Vereinsarbeit gehört das Fahren der alten Bahnen bei Partyfahrten, Hochzeiten oder Stadtrundfahrten. Zusätzlich ist er aber auch mehrmals im Monat (als Ausgleich zur Büroarbeit) mit modernen Stadtbahn-Zügen im Rahmen „normaler“ Fahrdienste im Linieneinsatz unterwegs. 2014 konnte er die letzte noch erhalten Mönchengladbacher Straßenbahn, den „Triebwagen 26“, vor der Verschrottung retten. Der dafür gegründete Verein „Projekt Triebwagen 26 e.V.“ organisiert nun die Aufarbeitung und erarbeitet Konzepte zur späteren Nutzung.
Thorsten Neumann, geboren 1974 in Bonn, besuchte die Grundschule in Kessenich, anschließend die Realschule in Sankt Augustin. Gute Noten honorierte sein „Tantchen“ (eigentlich die Großcousine) schon früh mit Ausflügen in gute Restaurants in ganz Deutschland, was den späteren beruflichen Werdegang maßgeblich beeinflussen sollte.
Schon früh war abzusehen, wohin „die Reise“ gehen würde: Mit 11 Jahren schrieb er in das Gästebuch seiner Eltern: »Ich will Koch werden … danach Hotelfachmann … dann besuche ich eine Hotelfachschule und dann werde ich stellvertretender Hoteldirektor“. Tatsächlich wurde das alles später auch Wirklichkeit. Egal, wo und in welchem Alter, überall wollte er kochen. Ob zu Hause, im Urlaub in der Hotelküche, bei der Familie, bei Freunden. Sein erstes Büffet lieferte er mit 13 Jahren aus, und das, obwohl seitens der Familie keine „gastronomische Vorprägung“ vorlag.
Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung zum Hotelfachmann in Köln ging es anschließend zur Koch-Ausbildung auf den Petersberg bei Bonn – damals noch Staatsherberge. Beide Ausbildungen mit Auszeichnung und als Landesbester abgeschlossen, folgte der Besuch der Hotelfachschule in Heidelberg, die er als staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt abschloss. Neben beruflichen Stationen in Frankreich, Thailand und Frankfurt am Main, zog es ihn aber auch immer wieder in die rheinische Heimatregion zurück. Karneval kann man eben nur am Rhein feiern – Wirkungsstätte war damals das neue InterContinental Hotel am Heumarkt in Köln, wo er die Bar- und Restaurant-Konzepte entwickelte. Bevor Neumann dann 2009 seine Firma in Mönchengladbach gründete, war er als Catering-Vertriebsleiter in Düsseldorf tätig. Zunächst konzentrierte sich noi! auf das Cateringgeschäft in Frankfurt am Main und war dort auch Betreiber einer eigenen Location. Seit 2014 betreibt noi! Event & Catering das „Monforts Quartier« als Event-Location und das im Haus befindliche Restaurant „Kette & Schuss«. 2015 kam dann noch der Hugo Junkers Hangar am Flughafen Mönchengladbach hinzu. Der engagierte Einsatz wurde 2010 mit der Auszeichnung zum „Caterer des Jahres“ (LPV-Verlag), verschiedenen Top-10-Platzierungen (BlachReport) und mit zwei Platzierungen unter den Top 3 der Caterer des Jahres (Verlag Rolling-Pin) ausgezeichnet.
Inspiration, Ausgleich und Erholung zieht er aus Kurz- und Fernreisen, die er zusammen mit seinem Partner regelmäßig unternimmt. Wenn er seine Ruhe und seinen Ausgleich vom Alltag haben möchte, stellt er sich heute noch gerne an den heimischen Herd und kocht für Freunde und Familie. Die kulinarischen Abende mit einer Einladung zur Pasta (es gibt dann alles außer Pasta) sind beinahe schon legendär.
Eine 37-jährige Frau aus Grevenbroich wurde am
Mittwochabend, gegen 22:15 Uhr, im Rheydter Bahnhof das Opfer eines brutalen
Räubers.
Die Frau wollte zur Vorfallszeit eine Fahrkarte ziehen. Als sie vor dem Fahrkartenautomaten stand und dabei ihr Portemonnaie in der Hand hielt, näherte sich ihr unbemerkt ein Unbekannter von hinten. Der griff ihr plötzlich in die Haare und schlug ihren
Kopf gegen den Automaten. Danach entriss er ihr das Portemonnaie.
Die durch den plötzlichen Überfall und die dabei entstandene Gesichtsverletzung benommene Frau sah dann lediglich noch einen dunkelhäutigen, etwa 25 Jahre alten Mann weglaufen. Dann verliert sich derzeit ihre Erinnerung. Sie kam erst gegen 23:25 Uhr im Duisburger Hauptbahnhof wieder zu sich. Dort hatten Reisende Bundespolizisten zu einem Regionalzug gerufen, in dem sich eine blutende, hilflose Frau befand.
Die 37-Jährige war ansprechbar. Offensichtlich hatte sie es irgendwie geschafft, in den RB33, Abfahrt im HBF Rheydt vom Gleis 2 um 22:30 Uhr, einzusteigen.
Wegen ihrer Gesichts-/Kopfverletzung wurde die 37-Jährige anschließend in ein Duisburger Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde sie stationär aufgenommen und wird derzeit intensiv behandelt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Beobachtungen machten, die mit dem Raubüberfall in Verbindung stehen könnten. Sachdienliche Hinweise bitte an Telefon 02161-290. (jl)
Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Giesenkirchen lädt vom 1. bis 4. Juni 2019 zum Schützen- und Heimatfest nach Giesenkirchen ein.
Los geht es am Samstag, 1. Juni, um 14:30 Uhr mit dem Antreten am Festzelt auf dem Kirmesplatz und dem Einschießen des Schützenfestes durch den Artilleriezug der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feiert.
Nachdem der Brudermeister abgeholt wurde, findet um
17:00 Uhr die Serenade am Caritaszentrum statt.
Am Abend gibt es im Festzelt Tanz mit „Sam Sound and Musik“ (Eintritt: 7€).
Die Totenehrung mit Kranzniederlegung und Zapfenstreich findet am Sonntagmorgen um 9:15 Uhr unter Mitwirkung des Männergesangvereins Giesenkirchen, der Blaskapelle Gerresheim und dem Bundes-Tamborcorps Nordstern Korschenbroich Herrenshof 1921 e.V. statt. Anschließend findet um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St.Gereon Giesenkirchen die Festmesse statt.
Im Festzelt findet um 11:00 Uhr ein Frühschoppen
statt. Musikalisch untermalt wird dieser Frühschoppen von der Blaskapelle
Gerresheim und dem Bundes-Tamborcorps Nordstern Korschenbroich Herrenshof 1921 e.V. (Eintritt frei)
Am Sonntag um 17:00 Uhr findet der große Festumzug
durch den Ort statt, bevor es um 18:30 Uhr dann zu einem weiteren Höhepunkt
beim Schützenfest kommt. Die große Königsparade findet am Konstantinplatz
statt.
Im Festzelt findet um 20:00 Uhr der Königsehrenabend
mit der Partyband Roland Brüggen und einer großen Tombola statt. Hier ist der Eintritt frei.
Am Montag um
14:15 Uhr findet die Klompenparade am Konstantinplatz statt, bevor es um 15:00
Uhr mit dem Klompenball und der Partyband Roland Brüggen im Festzelt weiter
geht. Hier ist der Eintritt frei.
Zum
Abschluss des Schützenfestes findet am Dienstag um 19:00
Uhr erneut eine Königsparade am Konstantinplatz statt. Anschließend lassen wir
das Schützenfest beim Familien und Tanzabend mit der One-Man-Musik-Show Frank
Spehl ausklingen. Hier ist der Eintritt
frei.
Joseph Hubertus Pilates
war Boxer, Zirkusartist, Lehrer für Selbstverteidigung – und entwickelte in
einem Lazarett im Ersten Weltkrieg aus alten Betten und Federzügen ein
Ganzkörpertraining, das seinen Namen schon bald in die Welt tragen sollte.
Noch heute zieht die nach
ihrem Erfinder Joseph Hubertus „Joe“ Pilates benannte Trainingsmethode
Millionen Menschen in ihren Bann.
Wie sehr Pilates damit auch über seinen Tod hinaus für seine Geburtsstadt Mönchengladbach
wirbt, zeigten die vergangenen Tage: Fast 250 Teilnehmende aus 43 Ländern
reisten für den Pilates-Kongress im Haus Erholung an.
„Das ist eine so große Vielzahl an
verschiedenen Nationen, wie sie kein anderes Ereignis in unsere Stadt zieht“,
stellt Christoph Dohmen (CDU), fest.
„Pilates ist ein bedeutender Botschafter für Mönchengladbach. Mit jedem Jahr übt
er eine größere Faszination auf die Menschen aus. Sein Name steht für Vitalität,
Sport, Gesundheit und einen modernen Trainingsansatz, der Geist und Körper verbindet.
Es ist ein Glücksfall, dass sein Geburtshaus an der Waldhausener Straße 20
erhalten ist.“
Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die
Bezirksfraktionen von CDU und SPD nun prüfen lassen, ob dort, vorzugsweise
gleich vor dem Dicken Turm und damit neben dem Geburtshaus, ein Platz nach
Pilates benannt werden kann. „Die Widmung würde eine
außergewöhnliche Person der Stadtgeschichte an prominenter und historischer
Stelle verdient ehren“, betont Dohmen.
Im Dezember letzten Jahres hatte die Ratsmehrheit aus CDU und SPD – gegen die Stimmen der Opposition aus Grünen, FDP und Linken – die neue Gebührensatzung beschlossen.
In der Folge begann die mags AöR/GEM, Hauseigentümern und Hausverwaltungen die Festsetzungen der Abfallgebühren zuzusenden. Seitdem wird der Öffentlichkeit immer klarer, dass die neue Gebührensatzung viele Haushalte, insbesondere aber größere Familien mehr belastet. Das Grundproblem der neuen Satzung bleibt dabei das Thema „Müllvermeidung“.
Der Grünen-Politiker Karl Sasserath empfiehlt allen Gebührenpflichtigen, die ihren Bescheid für nicht korrekt halten, fristgerecht Widerspruch einzulegen bei der mags AöR/GEM. „Wichtig ist, die Frist von vier Wochen zu beachten“, sagt Sasserath. Eine Begründung für den Widerspruch muss übrigens nicht direkt mit eingereicht werden, sie kann vielmehr auch nachgereicht werden. Die Widerspruchsfrist beginnt mit dem Zustellungsdatum.
Für alle Mönchengladbacher, die ihren
Gebührenbescheid nicht akzeptieren wollen, haben die Grünen die folgenden allgemeinen
Hinweise zum Widerspruch gegen Abfallkostenbescheide der mags zusammengefasst:
Wer gegen den Bescheid vorgehen will, muss innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides schriftlich oder zur Niederschrift einen Widerspruch einreichen.
Der Widerspruch muss nicht sofort begründet werden. Die Begründung kann auch nachgereicht werden und muss nicht gleich mit Widerspruchseinlegung ausführlich formuliert werden.
Die mags muss einen Widerspruchsbescheid schriftlich erlassen. Bei Ablehnung des Widerspruchs müssen die Ablehnungsgründe schriftlich dargestellt werden.
Hiergegen kann wieder innerhalb eines Monats Klage eingereicht werden. Zuständig ist das Verwaltungsgericht Düsseldorf, Bastionsstr. 39, Postfach 200860, 40105 Düsseldorf
Eine Begründung ist auch bei der Klage nicht notwendig. Das Verwaltungsgericht prüft von Amts wegen die Rechtmäßigkeit des Bescheides und dessen Grundlagen.
Eine anwaltliche Vertretung ist nicht notwendig, kann aber auf Grund der Komplexität der Rechtsmaterie hilfreich sein.
Auf Anregung des Kulturausschusses hat der Platz vor dem Museumseingang am Abteiberg einen eigenen Namen erhalten.
Der neue helle Platz mit Treppenaufgängen zum Museum und zur Innenstadt wird benannt nach Dr. Johannes Cladders, dem Direktor des Städtischen Museums Mönchengladbach 1967 bis 1985, der Hauptinitiator für den Bau des Museums Abteiberg war.
Anlässlich des Internationalen Museumstags am 19. Mai 2019 wird die Namensgebung offiziell. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners übergibt den Platz um 15 Uhr seiner Bestimmung. Musikalisch gibt es virtuose Beatlesinterpretationen von René Buss und Dirk Kraforst, alias Blackadder & Crawford, auf 2 Akustikgitarren.
Der Museumseintritt ist zum Internationalen Museumstag traditionell frei.
Ulrike Engelke bietet unter dem Titel “Kaufen, Sammeln und Schenken für die Zukunft” um 11.30 Uhr eine Themenführung zum diesjährigen Motto des Museumstags an. Die Griffelkunst-Vereinigung präsentiert ihre neuen Editionen in der Malklasse.
Auf die Frage des Ausschussvorsitzenden H.P. Vennen (SPD), ob die Verwaltung nachdenke über eine Aussetzung der Erhebung von Strassenbaubeiträgen, antwortete der anwesende Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin: „ Wenn ich das in meinem Köpfchen zusammenklaube, das tun wir im Moment nicht. Da wir eine eindeutige Gesetzesgrundlage haben, nach der wir uns zu richten haben.“ An dieser Rechtslage werde sich seiner Meinung nach auch so schnell nichts ändern, so Dr. Bonin. Soweit der Profi. Merkwürdigerweise handelt es sich bei den betroffenen Strassen auch um solche, die schon Jahrzehnte existieren. Beispielsweise die Erftstrasse in Giesenkirchen. Sie wurde vor Jahrzehnten gebaut, vor einem Jahr saniert und soll nun abgerechnet werden. Das ist dem Bürger so nicht vermittelbar. Jahrzehnte wurde nichts an dieser Straße unter dem Titel „Instandhaltung“ getan, nur deshalb geriet sie in den schlechten Zustand, der 2016/2017 durch eine Sanierung behoben wurde. Zur Pflege und Instandhaltung ist eine Kommune verpflichtet, ohne dass sie die Anwohner zur Kasse bitten kann. Außerdem kann eine Stadt die Höhe der Beteiligung selber per Beschluss festlegen. Mönchengladbach nutzt die höchstmögliche Beteiligung von 80% aus. Sie kann also entgegen der politischen Ausführungen im Planungs- und Bauausschuss sehr wohl die Abrechnung aussetzen und auf die in Aussicht stehende neue Regelung durch den Landtag in NRW warten. Das wollen politische Kräfte in der Stadt nicht.
Kann es sein, dass in der aktuellen Situation jede Möglichkeit genutzt werden soll, Gelder für Maßnahmen des Projektes “MG+ Wachsende Stadt“ zu generieren? Wird der Bürger benutzt um das neue Rathaus zu finanzieren?
Im Baugesetz findet sich im „ § 135 Fälligkeit und Zahlung des Beitrags“ der Passus:
(5) Im Einzelfall kann
die Gemeinde auch von der Erhebung des Erschließungsbeitrags ganz oder
teilweise absehen, wenn dies im öffentlichen Interesse oder zur Vermeidung
unbilliger Härten geboten ist.
Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat am Samstag an der Hindenburgstraße 31 das neue Quartiersbüro für Mönchengladbach & Westend eröffnet.
Frank Jessen (Bildmitte) wird gemeinsam mit Stephanie Schoenen (3. von rechts) und Stefan Sturm als Team die neue Anlaufstelle für die Bevölkerung im Quartier sein.
Im Rahmen der Eröffnung standen besonders die drei aktuellen Bauprojekte “Hans-Jonas-Park”, “Westend-Promenade” und “Platz der Republik” im Fokus.
Das Quartiersbüro ist montags von 8:30 bis 13 Uhr, donnerstags von 15 bis 18:30 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 11 Uhr geöffnet und per Mail unter qm-gladbach&westend@ibis-institut.de erreichbar. Neben dem Büro an der Hindenburgstraße werden auch Sprechzeiten im Westend angeboten: Montags zwischen 11:30 und 14 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr ist das “Infofahrrad” im Westend unterwegs und an unterschiedlichen Standorten im Quartier eine Anlaufstelle.
Hintergrund:
Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung am 15. Februar 2018 entschieden, das mit Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit erarbeitete Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) in das Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt” aufnehmen zu lassen. Im November sind sowohl der Zuwendungsbescheid für die Bund-Land-Förderung als auch die drei Einzelbescheide für die EU-kofinanzierten Projekte bei der Verwaltung eingegangen. Alle bewilligten Zuwendungen entsprechen den Beantragungen. Insgesamt wurden für die drei Projekte “Hans-Jonas-Park”, “Umgestaltung Westend-Promenade” und “Platz der Republik” Fördermittel von rund 8,4 Millionen Euro anerkannt. Damit wurde der Stadt Mönchengladbach mit vier Zuwendungsbescheiden für die ersten 12 Projekte der Gesamtmaßnahme “Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach” eine Fördersumme von rund 10,6 Millionen Euro bewilligt.
Nachstehende “Offene Stellungnahme” des ADFC zu den kritischen Anmerkungen im Beitrag der Rheinischen Post Mönchengladbach erreichte uns am Vormittag. Leider haben offensichtlich keinerlei persönliche Gespräche der Akteure untereinander stattgefunden.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiners, sehr geehrter Herr Klenner, sehr geehrter Herr Wiesselmann,
wir beziehen uns auf den Beitrag der Rheinischen Post vom Samstag, in dem Sie zitiert werden.
Wir sind enttäuscht, dass der Innenminister diese Polizeimaßnahme ausgerechnet in Mönchengladbach öffentlichkeitswirksam begleiten will. Da wird unsere schöne Stadt „ohne Not“ wieder einmal negative Schlagzeilen machen, weil das ausgerechnet am „Tag des Fahrrads“ stattfinden wird. Normalerweise ist der „Europäische Tag des Fahrrads“ seit 1998 alljährlich ein Aktionstag der das Radfahren feiert und darauf hinweist, dass das Fahrrad das umweltfreundlichste, gesündeste und sozial verträglichste Fortbewegungsmittel ist. Traditionell bietet die deutsche Polizei an diesem Weltfahrradtag Fahrradcodierungen an, manche Städte kostenlose Leihräder, es gibt Fahrradmessen und -events, Spaßveranstaltungen pro Rad oder Radfahrtrainings. Es ging und geht uns um die Frage, ob ein Radfahrer-Kontroll-Tag ein passendes Event für den internationalen „Tag des Fahrrad“ ist. Aus unserer Sicht keine gute Idee. Darum haben wir auf Anfrage der Polizei Mönchengladbach eine Teilnahme verneint. Dabei haben wir ausdrücklich nicht die Polizei kritisiert, sondern die Initiative des Ministeriums. Niemand beim ADFC Mönchengladbach e.V. kritisiert angemessene Verkehrskontrollen auch von Fahrradfahrern an jedem anderen Tag. Wenn Sie bei dem Besuch von Innenminister Herbert Reul in Mönchengladbach ein Gespräch mit ihm arrangieren können, erwarten wir dazu gerne Ihre Einladung.
Mit freundlichen Grüßen ADFC Mönchengladbach e.V. Dirk Rheydt Thomas; Vorsitzender M. Claßen; Vorstandsmitglied
Im ambulanten Pflegedienst, der Tagespflege in Wickrath und bei den hauswirtschaftlichen Hilfen der AWO sind täglich 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz und unterstützen pro Jahr über 200 Kundinnen und Kunden sowie ihre Angehörigen.
Mit der Pflege eines
Angehörigen übernehmen Ehepartner/-innen, Kinder, Nachbarn und Freunde eine
Aufgabe, die ihnen wichtig ist, sie aber auch belasten kann. Laut
Pflegestatistik des Bundes wurden in NRW Ende 2017 rund 417.000
Pflegebedürftige, also mehr als zwei Drittel der insgesamt rund 770.000
Pflegebedürftigen, von Angehörigen gepflegt. Grund genug, die Leistung dieser
Menschen mit dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zu würdigen.
Die Wohlfahrtsverbände
in NRW rufen daher dazu auf, die Situation pflegender Angehöriger stärker in
den Blick zu nehmen und weiter zu verbessern. Die Pflege eines Angehörigen ist
oft ein Vollzeitjob und für die Pflegenden mit Einschränkungen der eigenen
Lebensführung verbunden. Häufig befinden sich pflegende Angehörige in
psychischer Not und leiden unter Überforderung. Vielfach fehlt es dann an Zeit
und Kraft, um die geeignete Unterstützungsform zu finden. Pflegende Angehörige
benötigen daher leicht zugängliche Beratungsangebote und Transparenz über die
vorhandenen Hilfen. Anstelle der klassischen „Komm-Struktur“ sind zugehende
Beratungsangebote vorzuhalten. Unterstützung, Zusammenarbeit und Vernetzung von
Hilfestrukturen müssen organisiert werden. Zudem müssen Pflege und Beruf besser
vereinbart werden können.
Die
Pflegestärkungsgesetze haben dafür gesorgt, dass pflegende Angehörige eine
Reihe von Unterstützungsleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können.
So gibt es beispielsweise einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung, auf
Wunsch auch zuhause, durch die Pflegestützpunkte oder Pflegekassen. Für die
konkrete Situation vor Ort und ein bedarfsgerechtes Angebot an
Unterstützungsleistungen für pflegende Angehörige sind jedoch nach dem Alten-
und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen die Kreise und kreisfreien Städte
verantwortlich.
Die Mitarbeitenden in
den Einrichtungen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege leisten mit hohem
Einsatz individuell abgestimmte, maßgeschneiderte Unterstützung und Pflege.
Gute Pflege ist vor allem Pflege im vertrauten Umfeld – oft mit Unterstützung
durch ambulante Dienste. Gute Pflege findet auch in stationären oder
teilstationären Einrichtungen statt. Besonders entlastend dabei für pflegende
Angehörige: Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege, diese Angebote müssen weiter
ausgebaut werden. Wichtig ist auch der Zugang zu Selbsthilfegruppen.
„Im Rahmen
unserer diesjährigen Information zum „Internationalen Tag der Pflege“ wollen
wir auch die guten Leistungen unserer Pflegekräfte hervorheben“, sagt der AWO
Geschäftsführer Uwe Bohlen aus Mönchengladbach. „Mit unserem ambulanten
Pflegedienst, der Tagespflege in Wickrath und den hauswirtschaftlichen Hilfen
unterstützen unsere 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich pro Jahr über
200 Kundinnen und Kunden sowie ihre Angehörigen in Mönchengladbach.”
Wenn man an Kooperationen von Schule und Wirtschaft
denkt, liegen als erstes Praktika oder andere Berufsorientierungsangebote nahe.
Bei der Kooperation des Franz-Meyers-Gymnasiums und der städtischen Kreisbau
geht die Kooperation aber noch weit darüber hinaus. So unterstützt der
Schulsanitätsdienst des Franz-Meyers-Gymnasiums zum Beispiel die Kreisbau dabei
ihre Mitarbeiter in der Ersten Hilfe zu schulen. Mitarbeiter der Kreisbau
unterstützen wiederum Schüler bei Kunstprojekten bzw. geben Anregungen dabei,
wie Architektur in den Kunstunterricht mit einfließen kann.
Doch auch bei der Berufsorientierung profitieren beide davon. So erleben Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in Unternehmensbesuchen oder Praktika den Arbeitsalltag hautnah und kommen mit Auszubildenden aber auch der “Chefetage” ins Gespräch. Auf der anderen Seite hat das Unternehmen die Möglichkeit Ausbildungsberufe vorzustellen und “Fachkräfte für morgen” zu finden. Letztlich profitieren also immer beide Seiten, sagt der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Meisen: “Die Kooperation mit dem Franz-Meyers- Gymnasium gibt es bereits seit rund drei Jahrzehnten und es ist wirklich eine Win-Win-Situation auf allen Ebenen. So mussten wir zum Beispiel noch nie eine Ausbildungsstelle ausschreiben. Nach Praktika haben wir Schüler oder die Schüler uns angesprochen und es war immer von Vorteil, dass man sich schon kannte und wusste, ob es passt.”
Kunstprojekt FMG und Kreisbau in Kooperation, Foto: Kreisbau
Jetzt haben beide Seiten diese Kooperation auch
schriftlich für die Zukunft festgehalten. Dies freut auch den Schulleiter des
Franz-Meyers-Gymnasiums Armin Bruder: “Kontakte zu Unternehmen und zur
Wirtschaft waren lange Zeit nicht die Stärke eines Gymnasiums. Doch das wird
immer mehr eingefordert. Gerade in Bezug auf die Berufsorientierung sind dort
gute verlässliche Partner besonders wichtig. Gerade von Herrn Meisen gab es da
von Seiten der Kreisbau her immer eine hohe Affinität auch zu unserer Arbeit
und wir freuen uns, dass dies auch so weitergelebt wird.” Dabei gibt es auch
neue Ideen, wie sich die Kooperation in Zukunft weiter gestalten kann, erklärt
Meisen: ” So wird die ehemalige Friedenskirche in Rheydt, die von uns in
eine Wohnkirche umgebaut wurde, auch im Religionsunterricht thematisiert.”
Eine weitere Idee ist es, dass nicht nur Schüler in den
Arbeitsalltag der Kreisbau reinschnuppern können, sondern auch Lehrer.
“Etwas, das sicherlich einige unserer Lehrer gerne einmal in Anspruch
nehmen. Dann lässt sich sicherlich die Begeisterung der Schüler, die das schon
einmal gemacht machen, noch eher nachvollziehen und es gibt noch einmal einen
frischen Blick”, so Bruder.
Für Meisen ist klar, dass er auch als Pensionär noch die
Kooperation unterstützen wird. Doch das Projekt findet im Haus noch weitere
Unterstützer: Auch Christian Heinen vom Vorstand der Kreisbau, Berno Hamacher,
Technischer Leiter und Susanne Reiß, Prokuristin, sind bei der Kooperation
aktiv dabei.
Erst jüngst hat Hamacher zwei Schülerinnen zwei
Bauprojekte der Kreisbau gezeigt: “Dabei habe ich den beiden auf der einen
Seite unsere Pläne und Arbeiten erklärt, interessant war aber auch, die
Perspektive der beiden zu hören. Da fiel dann zum Beispiel auch auf, wo
vielleicht noch eine Lampe fehlt, weil sonst ein Angstraum entsteht oder wie
sie sich eine erste Wohnung vorstellen. Also auch wir lernen bei diesen
Schülerbesuchen dazu.”
Während eine solche Kooperation nicht auf mehrere
Schulen übertragbar wäre, so ist die Kreisbau generell aber auch für andere
Schüler offen, erklärt Meisen: “So etwas ist nicht beliebig ausbaubar,
aber wir bieten Schülerpraktika durchaus für Schüler aller Schulen an. Auch bei
Bewerbungstrainings unterstützen wir gerne. Wenn es möglich ist, bringen wir
uns ein.” In diesem Punkt haben beide Seiten auch die Hoffnung, dass eine
solche oder eine ähnliche Kooperation auch ein Beispiel für weitere Unternehmen
und Schulen sein kann, da beide Seiten auch in ihre Zukunft investieren.
Mönchengladbach hat einen ausgeglichenen Haushalt. Das ist gut so, es zeigt den Menschen in der Stadt: Es geht uns gut, wir leben nicht über unsere Verhältnisse. Das war vor Jahren ganz anders. Schulden wurden gemacht, sie wurden angehäuft, sie wurden zu hoch. Schuld war niemand, niemand wollte der Schuldige sein, alles hatte ja seinen Sinn gehabt, jede einzelne Ausgabe, so war die gängige Argumentation. Diese Zeit kommt zurück. MG wächst, die Welt schaut auf uns, wir bauen, bauen hochwertige Wohnungen für Arbeitnehmer hochwertiger Arbeitsplätze. Wir steigern unser kulturelles Angebot mit Hilfe finanzieller Unterstützung, nicht aus eigener Kraft. Wir wollen den Abteiberg zum Kulturhügel machen, ebenfalls mit fremder Hilfe. Wir wollen die Umwelt verbessern durch mehr Elektro-Autos. Damit dies vermeintlich angeschoben, unterstützt wird, erlassen wir Parkgebühren auf unbestimmte Zeit. Für bestimmte Autobesitzer. Der Haushalt wird nur etwas umgebaut. An anderer Stelle muss jemand zurückstecken. Wer das sein wird bleibt unbeantwortet. Der Kämmerer hat keine geeignete Idee dazu, der Baudezernent auch nicht. Der Oberbürgermeister? Unser Kämmerer hat auch kein Geld für einen Defibrillator in der Sporthalle übrig. Zu teuer lautet die Antwort der Stadt. Und: Dann müßten alle öffentlichen Gebäude damit ausgerüstet werden, das können wir uns nicht leisten. Nothaushalt-Kommune halt. Parkgebühren gegen Defibrillator, ist das fair? Ja.
In Mönchengladbach gibt es zur Zeit etwa 1.000 KFZ, die mit
einem Elektro-Motor oder mit einem Elektromotor und zusätzlich zur
Spannundversorgung notwendigen
Kraftstoff-Motor ausgestattet sind.
Diese Fahrzeugtypen sind in Mönchengladbach ab Juli 2019 von der Entrichtung der Parkgebühren befreit, so sie mit einem „E“ gekennzeichnet sind. Diese sensationelle Neuerung wurde am vergangenen Dienstag im Planungs- und Bauausschuss der Stadt beschlossen. Abschließend wird der Rat der Stadt dies am 25. Mai beschließen.
Hintergrund:
Ziel der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt ist die Förderung einer nachhaltigen und emissionsarmen Mobilität. Die Elektromobilität stellt dabei eine wichtige Komponente dar. Zur Förderung der Elektromobilität und der damit einhergehenden Verringerung der Schadstoff-und Lärmbelastung sowie zur Unterstützung der Ziele der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt wurde 2018 der Green City Masterplan Elektromobilität erarbeitet und beschlossen (Ratsbeschluss vom 11. Oktober 2018, Drs. 3246/IX).
Der Beschluss über den Achten Nachtrag zur Parkgebührenordnung führt zu Einnahmeverlusten bei den veranschlagten Erträgen aus der Parkraumbewirtschaftung. Diese Einnahmeverluste, welche jedoch auf Grund nur prognostizierbarer Nutzung noch nicht belastbar zu kalkulieren sind, belasten den kommunalen Haushalt und damit einhergehend die Konsolidierungsbemühungen des Haushaltssanierungsplans; hier besonders die Maßnahme HSP 2012-0043 –Erhöhung der Parkgebühren. Weitere Kosten oder Auswirkungen auf den Haushaltsplan sind nicht zu erwarten.
Vor dem Hintergrund der Höchstparkdauer von zwei Stunden und rund 500 E-Fahrzeugen im Stadtgebiet ist nach derzeitigem Kenntnisstand kein erheblicher Einnahmeausfall zu erwarten. Da die Umsetzung des Haushaltssanierungsplans jedoch unumgänglich ist, sind etwaige Einnahmeverluste grundsätzlich durch geeignete Kompensationsmaßnahmen aufzufangen und auszugleichen.
Beratungsvorlage – Vorlagen-Nr. 3776/IX
Deutlich herausgestellt wurde durch die Verwaltung: diese Gebührenbefreiung kann jederzeit zurückgenommen werden.
An der landesweiten Kontrollaktion “Ablenkung”
war die Polizei Mönchengladbach mit 44 Polizistinnen und Polizisten beteiligt,
die zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr zeitgleich sechs Kontrollstellen im
Stadtgebiet einrichteten.
In dieser Zeit
wurden rund 250 Fahrzeugführer und 17 Fahrrad-und Pedelecfahrer kontrolliert.
50
Fahrzeugführer und ein Radfahrer wurden beim unzulässigen Telefonieren während
der Fahrt erwischt. Das heißt, dass die Fahrzeugführer nun mit einem Bußgeldbescheid
über 100 Euro, plus Verwaltungskosten, plus einem Punkt in Flensburg rechnen
müssen. Der Fahrradfahrer bekommt ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro auferlegt.
“Beiwerk” der Kontrollen sind eine zusätzliche Vielzahl von
Verstößen, quer durch die Straßenverkehrsordnung, die mit 63 Verwarngeldern und
18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet werden.
Hinzu kommen noch zwei Fahrzeugführer, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet. (jl)
Vorgestern hat ein Trickdieb eine 82jährige Frau als angeblicher Handwerker abgelenkt um sie in ihrer eigenen Wohnung zu bestehlen.
Es war gegen 14
Uhr als er bei der in der Rheydter Innenstadt wohnhaften Seniorin klingelte.
Die Dame öffnete die Tür und sah sich einem fremden Mann in Arbeitskleidung
gegenüber. Er nannte den Namen der Hauseigentümerin und gab an, dass er in
ihrem Auftrag die Wasserleitungen überprüfen müsse.
Die Dame ließ
ihn ein. Er wies sie an, das laufende Wasser im Badezimmer zu beobachten. Nach
einer Weile, in der er immer wieder Rückfragen stellte, kam er zurück, sagte,
es sei alles in Ordnung und verließ die Wohnung.
Erst später
bemerkte die 82-Jährige, dass diverse Wertgegenstände gestohlen worden waren
und informierte die Polizei.
Sie beschrieb
den Dieb als ca. 180cm großen Mann mit hellem Hautton und einer kräftigen
Statur. Er sprach akzentfreies Deutsch, bewegte sich schwerfällig und trug eine
grüne Arbeitshose und eine dazu passende grüne Jacke.
Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (cw)