Am Donnerstag wurde ein sehbehinderter 84-jähriger Senior
von der Konstantinstraße das Opfer eines bislang unbekannten Diebes.
Dieser klingelte gegen 14:00 Uhr bei ihm und gab sich als Angehöriger des ihn betreuenden Pflegedienstes aus.
Nachdem der Senior den Unbekannten in seine Wohnung gelassen hatte, kam bei ihm wegen des Verhaltens des Mannes innerhalb kürzester Zeit Misstrauen auf und er wies ihn wieder aus seiner Wohnung. Dem kam der Unbekannte auch sofort nach.
Danach schaute er sofort in seine Umhängetaschen, die auf der Couch lagen und musste feststellen, dass sein hellbraunes Lederportemonnaie mit Bargeld fehlte.
Der Unbekannte kann nur vage beschrieben werden. Er ist etwa 1,90 Meter groß und schmal, war dunkel gekleidet und sprach akzentfreies Deutsch. Die Polizei fragt, wer Angaben zu dem Mann machen kann, oder bei wem er ebenfalls unter einem Vorwand versuchte, in die Wohnung zu gelangen. Hinweise bitte an Telefon 02161-290.(
„Der mags Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 20. Dezember, die neue Abfallgebührensatzung einstimmig beschlossen.“
So steht es in der veröffentlichten Pressemeldung der mags.
Dazu nimmt Reiner Gutowski, Ratsherr der FDP Ratsfraktion Mönchengladbach wie folgt Stellung:
in der „mags Presseinformation: Neue Satzung über Abfallgebühren“ vom heutigen Abend schreibt die mags, „…hat der mags Verwaltungsrat in seiner Sitzung am Donnerstag, 20. Dezember, die neue Abfallgebührensatzung einstimmig beschlossen.“.
Diese Einstimmigkeit kam nur zustande, weil auf betreiben der CDU, vertreten durch Herrn Dr. Schlegelmilch, ein Antrag gestellt wurde, die Verwaltungsratsmitglieder anzuweisen, im Verwaltungsrat der mags, für die Gebührensatzung zu stimmen. Dieser Antrag wurde am 19.12.2018 positiv beschieden und somit war ich (Reiner Gutowski) verpflichtet, der Satzung zuzustimmen.
In Absprache mit Dr. Gerd Brenner (Grüne), Andreas Wurff (Grüne) und Rohat Yildrim (Die Linke) hat Reiner Gutowski (Freie Demokraten) eine Erklärung zu Protokoll gegeben.
Ich erkläre für Dr. Gerd Brenner (Grüne), Andreas Wurff (Grüne), Rohat Yildrim (Die Linke) und mich, dass wir uns natürlich an die Weisung des Rates halten. Wenn es diese Weisung nicht gegeben hätte, hätten wir der Gebührensatzung nicht zugestimmt.
Ab dem 01. Januar 2019 setzt sich die Abfallgebühr aus zwei Säulen zusammen: dem Grundpreis und dem Leistungspreis.
Jeder Haushalt und jede Gewerbeeinheit zahlt den gleichen Grundpreis. Dieser deckt Kosten der allgemeinen Leistungen wie bspw. der Einsatz des Schadstoffmobils und Kosten für die fachgerechte Entsorgung der Schadstoffe oder die Wertstoffhöfe Heidgesberg und Luisental. Um diesen Grundpreis ermitteln zu können, hat mags bei Grundstückseigentümern die Zahl der Haushalte abgefragt.
Ein zweiter Bestandteil des Gebührenmodells ist der Leistungspreis. Hierin stecken die unter anderem Aufwendungen für die Bereitstellung von Behältern (Restmüll, Bio, Papier), das Einsammeln und Transportieren der verschiedenen Abfälle und deren umweltgerechte Beseitigung und Verwertung.
Die Höhe des Leistungspreises richtet sich nach dem Aufwand, dem personenbezogenen Litervolumen.
Hierfür hat mags die Anzahl der Personen auf einem Grundstück ermittelt.
Ab 01. Januar 2019 werden Rolltonnen für Restmüll eingesetzt.
Das bisherige System mit Ringtonnen musste ersetzt werden, weil es gegen mehrere Regelungen des Arbeitsschutzes verstößt. Ebenfalls aus Gründen des Arbeitsschutzes entfällt ab 2019 die Bündelsammlung von Altpapier. Wer möchte, erhält von mags eine Papiertonne. Außerdem kann man Altpapier weiterhin an den beiden Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental und an zahlreichen Containern in der Stadt abgeben.
In der heutigen Sitzung des Rates, sie wird aktuell im Rats-TV übertragen, wird wieder einmal die ganze Arroganz der Groko-Mehrheit inklusive Verwaltungsspitze deutlich. Begründete Bitten der Opposition, sie will ebenfalls einen Neubau, doch die Entscheidung in den Februar zu verschieben, wird kategorisch abgelehnt.
„Wir wollen diese Richtungsentscheidung jetzt treffen, wir sind bereit dazu“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs. Vergessen sind viele gleiche Anträge seitens der SPD in der Vergangenheit, denen jeweils stattgegeben wurde. Man redet schließlich über nicht weniger als 140 – 200 Millionen Euro, die das Projekt kosten könnte.
Eine Ablehnung durch die Opposition ist so fast zwangsläufig. Polemische Diskussionsbeiträge seitens Dr. Schlegelmilch, (CDU), die GroKo habe mehr gearbeitet als die Opposition, zeigt die Tiefe des Grabens in der Mönchengladbacher Politik.
Wer sich auf freie Stellen- oder Ausbildungsplätze bei der Stadt Mönchengladbach bewerben möchte, kann das jetzt bequem vom PC, Tablet oder Smartphone erledigen.
Denn ab sofort werden alle Stellenausschreibungen der Verwaltung in einem Karriereportal veröffentlicht und bearbeitet, das unter http://www.stadtmg.de/karriere erreichbar ist. Hier sind auch Initiativbewerbungen möglich, wenn gerade kein passendes Stellenangebot dabei ist.
Die Bewerber können ihre Daten bequem in ein Onlineformular eingeben und Lebenslauf, Foto und Zeugnisse als Datei hochladen. Wer möchte, kann sich auch einen „Job-Alarm“ einrichten und wird dann automatisch benachrichtigt, wenn eine neues Stellenangebot eingeht.
Die Festtage stehen kurz bevor und die letzten Vorbereitungen werden getroffen.
Wer trotz guter Vorsätze wieder spät dran ist mit der Besorgung der Weihnachtsgeschenke, hat auch noch am 24. Dezember von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, an den Theaterkassen in beiden Städten Karten zu erwerben – und damit einmalige Theatererlebnisse zu verschenken.
Übrigens: Auch die beliebten Weihnachtsabos des Theaters Krefeld und Mönchengladbach sind noch an Heiligabend erhältlich.
An den Feiertagen ist die Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.
Am Silvestermorgen haben die Theaterkassen ebenfalls von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Am Montag, den 7. Januar bleiben sie aufgrund einer internen Schulung für die Mitarbeiter geschlossen.
Außerhalb der Öffnungszeiten können Tickets auf www.theater-kr-mg.de gebucht werden.
Weihnachten – dieses Fest ist für viele Trauernde emotional eine große Herausforderung.
Mit dem Tod eines vertrauten Menschen ändern sich Rituale und die Trauersituation wird als besonders belastend empfunden.
Die Pfarre St. Vitus – vertreten durch ein Team von Ehrenamtlichen – bietet auch deshalb auf dem städtischen Hauptfriedhof in Mönchengladbach eine offene Gesprächszeit kurz vor Weihnachten an.
Am Samstag, den 22. Dezember werden zwischen 10 Uhr und 12 Uhr haupt- und ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen auf dem städtischen Friedhof vor Ort sein und sich als Gesprächspartner*innen zur Verfügung stellen. Unter dem Motto: „Wir sind für Sie: „ansprech-bar“ laden sie zum Gespräch mit ähnlich Betroffenen oder auch zum Einzelgespräch ein.
Alle Mitarbeitenden an diesem Projekt sind für diese Aufgabe ausgebildet, zur Verschwiegenheit verpflichtet und begleiten konfessionsunabhängig und kostenfrei. Gesprächsort ist das Gebäude der mags-Friedhofsverwaltung, Hauptfriedhof Mönchengladbach, Eingang über Birkenallee.
Am 2. Weihnachtstag (26. Dezember) feiert die Pfarre St. Vitus in der Grabeskirche St. Elisabeth, Bergstr. 65 um 17.00h einen Gottesdienst, in dem besonders die Anliegen und Gedanken von Trauernden am Weihnachtsfest zur Sprache kommen.
Organisatorin Charlotte Lorenz hat am Montag, den 17.12.2018 um 18 Uhr die Scheckübergabe an die neun Institutionen der Behindertenhilfe vorgenommen.
Wie viel hat der Christkindlmarkt eingebracht? „Es wurden 95.631,10 Euro eingenommen, und dass trotz des Regens ab halb vier! Wir können den beteiligten Organisationen also Schecks im Wert von je 10.000 Euro (für die beiden Empfänger des 9. Teils je 5.000 Euro) ausstellen.“
„Wir können glücklich und zufrieden sein, dass wir es wieder geschafft haben, viele Menschen zusammenzubringen und den acht plus zwei Organisationen für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, frei über eine große Summe Geldes zu verfügen. Damit werden Dinge für Menschen mit Benachteiligungen ermöglicht, die das Leben schöner machen“, so Charlotte Lorenz.
Die Evangelische Stiftung Hephata wird das Geld für das neue Social Media Projekt einsetzen, bei dem Menschen mit Lernschwierigkeiten in den neuen Medien geschult werden. Die Paul-Moor-Schule wird das Geld für einen neuen Schulbus einsetzen, eine neue Küche soll es für den RehaVerein geben und Schulleiter Thomas Herrmann von der LVR Förderschule setzt das Geld für Klassenfahrten ein. Die Lebenshilfe baut eine inklusive Kita, das Förderzentrum Nord schafft mit Auszeit-Klassen eine Möglichkeit für Kinder, den Vormittag ohne Stress zu überstehen.
Der große Dank ging an das Organisationsteam um Charlotte Lorenz, die im unermüdlichen Einsatz für den guten Zweck sind.
Der jetzt veröffentlichte Armutsbericht 2018 des „Paritätischen“ bestätigt aus Sicht des Sozialverbands VdK NRW, dass sich die Ungleichheit in unserer Gesellschaft verfestigt hat.
Der Vorsitzende Horst Vöge macht deutlich: „Obwohl es der Wirtschaft gut geht, konzentriert sich der Reichtum nur auf wenige. Auf der anderen Seite lebt in NRW mittlerweile mehr als jeder Sechste in armen Verhältnissen. Vor allem Alleinerziehende und deren Kinder, Rentner sowie Niedriglohnbezieher sind häufig auf soziale Sicherungsleistungen angewiesen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Wenn wir die soziale Spaltung nicht entschlossen bekämpfen, gefährden wir langfristig nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch unsere Demokratie.“
Der NRW-SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty hat im Namen der ganzen SPD-Landtagsfraktion Hannelore Kraft zur Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Bellevue in Berlin gratuliert.
Hannelore Kraft erhielt eine der höchsten Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat, für ihre Verdienste als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, für das Gemeinwohl.
Kutschaty: „Hannelore Kraft hat sich um Nordrhein-Westfalen verdient gemacht. Sie hat in ihren sieben Jahren als Ministerpräsidentin eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes geschaffen. In ihrer Regierungszeit entwickelte NRW als erstes Bundesland eine umfassende Strategie zur Gestaltung des digitalen Wandels. Die von Hannelore Kraft angestoßene vorbeugende Politik des ‚Kein Kind zurücklassen’ hat wissenschaftliche Anerkennung erfahren und hat zu einer nachweisbar besseren Unterstützung von Kindern und Familien in den beteiligten Kommunen geführt. In ihre Regierungsverantwortung fiel die Neufestlegung des Länderfinanzausgleichs, der Nordrhein-Westfalen allein in den nächsten zehn Jahren über 14 Milliarden Euro zusätzlich an Einnahmen bringen wird.“
Der SPD-Fraktionsvorsitzende erinnerte auch daran, dass in die Amtszeit von Kraft die Loveparade-Katastrophe und der Germanwings-Absturz fielen: „In diesen ganz schweren Stunden für unser Land hat Hannelore Kraft mit ihrem Mitgefühl vielen Menschen Trost gespendet und Halt gegeben. Nordrhein-Westfalen hat Hannelore Kraft viel zu verdanken.“
In NRW wächst die Zahl derer, die eine Beibehaltung der Stichwahl bei Bürgermeister- und Landratswahlen fordern. Neben SPD und Grünen haben sich auch Linke, Piraten, Freie Wähler und die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) einem entsprechenden Aufruf der Initiative „Mehr Demokratie“ angeschlossen.
CDU und FDP wollen die Stichwahl aus Kostengründen und wegen der oft im zweiten Wahlgang niedrigeren Beteiligung abschaffen.
„Mit der Abschaffung der Stichwahlen geht es der CDU erkennbar darum, mit einem gleichermaßen durchsichtigen wie undemokratischen Taschenspielertrick bei den nächsten Kommunalwahlen angesichts der Schwäche der SPD möglichst viele Bürgermeister- und Landratsämter zu besetzen, obwohl ihre jeweiligen Kandidaten keine demokratische Mehrheit bei der Wahl erzielen konnten. Die Stimmen für Kandidatinnen und Kandidaten der kleinen Parteien sollen erst gar keine Rolle spielen“, sagt Hans Decruppe, kommunalpolitischer Sprecher der Linken in NRW.
Auch die Piraten üben Kritik. „Wahlverfahren so zu gestalten, dass sich durch die Abstimmung möglichst wenige Veränderungen ergeben, ist in höchstem Maße undemokratisch. Die Wahlstimme der Menschen ist wertvoll und muss auch wirksam sein“, begründet Piraten-Chef Frank Herrmann die Unterstützung seiner Partei. Die Abschaffung der Stichwahl sei zudem gleichbedeutend mit der Abschaffung des demokratischen Mehrheitsprinzips.
Die Freien Wähler setzen sich ebenfalls für die Beibehaltung der Stichwahlen ein. „Wichtig ist uns einerseits die Basisdemokratie und andererseits eine entsprechende Beteiligung der Bürger“, so Landesvorsitzender Sascha Mattern. „Die Stichwahlen abzuschaffen ist der falsche Weg, vielmehr muss die Politik dafür sorgen, dass die Bürger mehr Interesse für diese Wahlen entwickeln.“
Martin Schauerte von der ÖDP sieht in der Abschaffung der Stichwahl einen „Frontalangriff auf die Demokratie“. Zwar werde mit einer Kostenersparnis argumentiert, in Wirklichkeit gehe es aber um parteipolitisches Kalkül. Die ÖDP sage Nein zu einem Bürgermeister, der möglicherweise nur ein Drittel der Wähler hinter sich vereine.
Mit dem Aufruf „Stichwahl bleibt!“ werden CDU und FDP im Landtag aufgefordert, die Stichwahl nicht abzuschaffen. Die Unterschriften, die derzeit hierfür gesammelt werden, sollen im Frühjahr an die beiden Fraktionen übergeben werden. Interessierte können den Aufruf im Internet unter www.stichwahl.nrw unterstützen.
Kein Kabarett sondern vergnügliche und kritische Kurzgeschichten, begleitet von Orgelmusik der feineren Art, das wurde den zahlreichen Besuchern im St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach geboten.
Der Mönchengladbacher Autor, Peter Josef Dickers und der 18-jährige Orgelstipendiat der Musikschule Simon Nolte, ebenfalls aus Mönchengladbach und Schüler des Kantors in St. Helena in Rheindahlen, Reinhold Richter, beide zogen alle Register ihres Könnens.
Bei Dickers Lesungen geht es um Menschen, die aus jedem gewöhnlichen Denk-Schema fallen, um herzhaft verhasste Lieblingsfeinde, die womöglich doch nicht so übel sind und um die Ermutigung, das manch andere vielleicht doch einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten.
“Es kommt ein Schiff geladen“ wurde von Nolte auf der Orgel neu und frei interpretiert in einer faszinierenden Art, die nach mehr verlangte. Nolte gab mehr und erntete wie auch Dickers den verdienten Beifall aller Anwesenden.
Die Kombination aus Erzählungen und Musik war es, die die Menschen im Kolumbarium in ihren Bann zogen.
Grundsätzliches: keine der im heutigen Hauptausschuss vertretenen Parteien lehnt einen Neubau der Verwaltung in Mönchengladbach ab.
Oberbürgermeister Reiners vertritt die Auffassung, die Zeit vom 27. November bis zur Entscheidung in der Ratssitzung am 19. Dezember reicht aus, sich mit dem Thema Neubau zu beschäftigen und sachkundig entscheiden zu können.
„4 Wochen reichen aus“ meint er zu der Aufgabe, ca. 800 Seiten Dokumentation zu lesen, zu begreifen, alle auftretenden Fragen fundiert zu klären und dann am 19. Dezember zu entscheiden.
Dieses Vorgehen der gesamten GroKo wurde mit keinem Wort einer nachvollziehbaren Begründung unterfüttert.
Polemische Einwände waren da sicher nicht hilfreich, zeichnen aber ein Bild des Zustandes innerhalb der Mönchengladbacher Politik.
In dem Bewußtsein der absoluten Stimmenmehrheit der GroKo ist es ein einfaches, auch ohne Argumente seine Ziele durchzusetzen.
Fragen zur Wirtschaftlichkeit wurden nicht und konnten wohl auch nicht befriedigend beantwortet werden.
Emotional meinte CDU-Mann Dr. Schlegelmilch:“Wir müssen den Mut aufbringen, jetzt diesen Schritt zu gehen auch ohne jede Frage beantwortet zu haben“.
Auch sein Mitstreiter in der GroKo Felix Heinrichs (SPD) ist dieser Meinung, läßt Skepsis durchaus zu und begreift nicht die Unzulänglichkeit des Zahlenwerkes in der gesamten Dokumentation der Wirtschaftslichkeitsbetrachtung.
Begrifflichkeiten wie Modellrechnung, Gutachten, Basisdaten werden in den Raum geworfen, wirklich klärend darstellen will dieses Tohuwabohu seitens der Verwaltung niemand. Nicht der Planungsdezernent Dr. Bonin und ebenfalls nicht der vortragende Fachmann Axel Bussmann von der beauftragten gpaNRW (Gemeindeprüfungsanstalt).
In einem weitschweifenden Vortrag, er wurde durch OB Reiners gestoppt mit dem Hinweis auf die umfangreiche Tagesordnung, versuchte er zu verdeutlichen, dass auch vage Annahmen in der Projektplanung geeignet sind, fundierte Entscheidungen zu treffen. Dies ist natürlich unter redlichen Kaufleuten nicht akzeptabel.
Ein Kompromissvorschlag wurde leider nicht durch die GroKo akzeptiert: man setzt sich mit 1-2 Mitgliedern jeder Fraktion an einen Tisch und bearbeitet die gesamten Fragen aus der Dokumentation gemeinsam, um ein einheitliches Verständnis zu erzeugen. Leider wurde auch dies vehement abgelehnt mit dem Hinweis, es wurde allen Fraktionen viele derartige Angebote zur Information gemacht. Von solchen angeblichen Angeboten ist in den Fraktionen der Opposition nichts bekannt.
Grundschulen sind heute nicht mehr nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern vielmehr ein großer Teil der Lebenswelt unserer Kinder. Den jeweiligen Akteuren an den Grundschulen wird so eine immer größer werdende Verantwortung zugeschrieben, die weit über die bisherigen Aufgaben der Lehrkräfte hinausgeht.
Um Lehrkräfte bei der wachsenden Belastung zeitlich zu entlasten und inhaltlich zu unterstützen, bietet das Projekt „HOME-PLUS – Bildungsförderung an Grundschulen nun einen „Sozialraumordner an Grundschulen“ an.
Der „Sozialraumordner an Grundschulen“ beinhaltet alle Informationen zu grundschulrelevanten außerschulischen Einrichtungen, wie Beratungs-, Unterstützungs-, Sprachförder-, Sport-, Musik- oder Freizeitangebote in der Stadt Mönchengladbach. Er bietet für Lehrkräfte ein einheitliches, anwenderfreundliches Nachschlagewerk, welcher zusätzlich online-unterstützt nutzbar ist. Projektziel von HOME-PLUS ist es, Schülerinnen und Schülern ihren Potentialen entsprechend zu fördern und ihnen einen bruchlosen Übergang von der Grund- auf die weiterführende Schule zu ermöglichen. Eltern sollen aktiv ihre Rolle als Bildungsbegleiter ihres Kindes einnehmen, das Schulsystem sicher kennen und Bildungs- und Unterstützungsangebote in ihrem Stadtteil passgenau für ihr Kind in Anspruch nehmen können. HOME-PLUS unterstützt die Grundschulen in ihrer Zusammenarbeit mit anderen Schulformen und außerschulischen Einrichtungen vor Ort.
Ab Januar 2019 haben bisher die fünf mit HOME-PLUS kooperierenden Grundschulen ihre Nutzung dieses Sozialraumordners der Verwaltung über Kooperationsvereinbarungen erklärt: Gemeinschaftsgrundschulen Eicken, Erich-Kästner, Mülfort-Dohr und Waisenhausstraße sowie Katholische Grundschule Untereicken der Stadtteile Bonnenbroich-Geneicken, Eicken, Mülfort und Rheydt. Genutzt werden kann diese Wissensdatenbank ab Januar 2019 aber von allen Grundschulen im Stadtgebiet. Etliche Angebote die der Ordner aufführt, beziehen sich auf das gesamte Stadtgebiet, d. h. nicht nur auf die vier Projektstadtteile von HOME-PLUS.
Möglich gemacht hat all dies ein Beschluss der Landesregierung, NRW-Kommunen in 2018 zusätzliche Landesmittel bereitzustellen, um Lücken der Mönchengladbacher Präventionsangebote zu schließen. Mönchengladbach ist diesem Projektaufruf mit der Projektidee gefolgt, einen „Sozialraumordner an Grundschulen“ zu erstellen und wurde mit insgesamt 20.000 Euro durch das Land NRW und die Wübben-Stiftung unterstützt. Die Verwaltung freut sich, dass Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber die Schirmherrschaft für den Sozialraumordner übernommen hat.
Beim Landesprojekt „NRW bekämpft Energiearmut“ hat das Arbeitslosenzentrum (ALZ) 1000 Euro gewonnen. Die Summe soll in dringenden Fällen als Kleinkredite an Personen verteilt werden, die Energieschulden haben. Deren Zahl steigt nicht nur in Gladbach.
Dennoch hat sich Großversorger NEW soeben aus der Mitfinanzierung der Energie-Schulden-Beratung bei Gladbachs Verbraucherberatung zurückgezogen. Die jährlich 45 000 Euro seien zu viel und stünden „in keinem Verhältnis“ zum Aufwand.
Gemeint: Die Anzahl der hilfreichen Beratungen sei zu gering, so eine NEW-Sprecherin.
Karl Sasserath, Leiter Arbeitslosenzentrum MG e. V.
Doch erst die gute Nachricht.
ALZ-Leiter Karl Sasserath reagierte spontan, als er die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs, den die Verbraucherzentrale NRW ausgelobt hatte, in Händen hielt. Zur Bewerbung gehörte die Frage, was das Stadtmitte-Zentrum im Gewinn-Fall mit den 1000 Euro machen würde. Sasserath erklärte, man wolle einen Fonds für Kleinkredite damit einrichten. Daraus könnten Familien bzw. Alleinerziehende etc. Beträge erhalten, um ihre Strom-, Gas- und/oder Wasser-Schulden teilweise abzustottern. Die Antwort aus Düsseldorf war dann ebenso überraschend wie kurz: Sie haben bei der Verlosung unter den teilnehmenden Gruppen und Einrichtungen gewonnen.
Die Geldübergabe jetzt – während einer Fachkonferenz, die das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Düsseldorf unter dem Titel „Status quo Energiearmut; Fortschritte, Herausforderungen und Perspektiven“ durchführte. Gerade mit Blick auf weiter steigende Preise – ob bei Strom, Gas oder Heizöl – setzte die Runde im Düsseldorfer „Malkasten“ auf ein auch weiterhin wichtiges Thema. Neben dem Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach konnte sich ziuma – Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit e.V. aus Duisburg über ein Preisgeld in gleicher Höhe freuen.
Für Sasserath steht jetzt schon fest, dass die Zahl unter den Geringverdienern, die Rechnungen des Grundversorgers NEW oder der „yellows“ nicht oder nur teilweise begleichen können, auch wegen der Kostenerhöhungen für das kommende Jahr steigen wird. Bei den Beratungen Hilfesuchender im ALZ seien die „Strom-Verbindlichkeiten“ ein Dauerthema. Deshalb verstehen Sasserath und viele andere in sozialen Projekten nicht, dass die NEW Ende 2018 aus dem landesweit anerkannten „Strom-Projekt“ aussteigt. Seit Beginn des Programms 2013 habe man in knapp 600 „Fällen“ helfen können. Konkret: Sperrungen wurden aufgehoben, weil Ratenzahlungen möglich wurden, es ging um Energiesparen etc.
Laut NEW wurden 2017 rund 12 000 Mahnungen (u.a. Strom) verhängt. Tatsächlich kam es in dem Jahr zu annähernd 5000 Kappungen (Strom, Gas, Wasser). 71 Prozent der Betroffenen hatten ein Einkommen von unter 1500 Euro. Gut 50 Prozent der Menschen ohne Licht und warmes Wasser waren Hartz-IV-Bezieher. Künftig sollen unter anderem „Prepaid-Produkte“ wie beim Handy möglich sein. Der Zähler wird vom Verbraucher mit Barem gefüttert – und das Licht geht an. Anderenorts herrschen Zweifel, ob dies tatsächlich die Zahl der Energiearmen verringert. Vielmehr befürchten andere Grundversorger, die im Landesprojekt Energiearmut verblieben sind, dass diese Strategie dazu führt, Menschen ohne Strom dauerhaft als Kunden aus den Augen zu verlieren, – mit all den damit verbundenen negativen Folgen.
Mit den 1000 Euro löse man nicht das eigentliche Problem, betont Sasserath. „Doch wir können jetzt in Härtefällen ein wenig mehr tun“, sagt er.
Gleich zwei Führungskräfte der städtischen Sozial-Holding GmbH sind im November in Köln in die Vorstände des Verbandes der kommunalen Senioren und Behinderteneinrichtungen gewählt worden.
Bernhild Birkenbeil, Fachbereichsleiterin der städtischen Altenheime und Prokuristin der Sozial-Holding, wurde zur stellv. Vorsitzenden des BKSB – Bundesverband der kommunalen Senioren und Behinderteneinrichtungen e.V. berufen.
Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, wurde zum Vorsitzenden des Landesverbandes VKSB Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW gewählt.
Der Bundesverband des kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) vertritt die Interessen von 240 Pflegeeinrichtungen mit 18.000 Plätzen in ganz Deutschland.
Im NRW-Landesverband VKSB sind Einrichtungen mit rund 10.000 Plätzen organisiert.
Die Stadt Mönchengladbach gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes, der sich seit 1995 für eine gut entwickelte kommunale Infrastruktur im Pflegebereich einsetzt.
Der Aufsichtsrat der Kreisbau AG hat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen, zum 1. Januar 2019 Christian Heinen (40) zum weiteren Vorstand zu bestellen, Hans-Jürgen Meisen (64) zum Vorsitzenden des Vorstandes zu ernennen und Susanne Reiss (52) zur Prokuristin zu bestellen.
Alle drei sind seit Jahren in verantwortlicher Position für die Gesellschaft tätig und verfügen über langjährige Erfahrung in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.
Christian Heinen und Hans- Jürgen Meisen sind auch weiterhin als Geschäftsführer für die GWSG bestellt.
Welchen Sinn diese Veränderungen machen oder ob es sich lediglich um Beförderungen zur Erlangung höherer Einkünfte handelt, wurde leider nicht mitgeteilt.
Möglicherweise könnte sich ergeben, dass nun durch diese personelle Änderung der soziale Wohnungsbau in Mönchengladbach einen nicht gekannten Boom erlangt?
Der Aufsichtsrat der Kreisbau AG besteht seit April 2018 aus:
Nach dem bereits Parkanlagen wie die im Rheydter Stadtwald oder der Volksgarten von der mags-Grünunterhaltung überarbeitet wurden, folgen jetzt über die Wintermonate umfangreiche Sanierungsarbeiten im Beller-Mühle-Park in Odenkirchen.
Im Eingangsbereich zur Einruhrstraße wird die Rasen- und Gehölzfläche durch eine neue Staudenmischpflanzung ersetzt.
Am Ufer des Weihers sorgen demnächst neue Wasserbausteine für eine Befestigung und schöne Optik.
Eine in die Jahre gekommene Pergola wird zurückgebaut. Hier entsteht ein völlig neuer Sitzbereich mit den verbleibenden Natursteinen, mit Trockenmauer als Abgrenzung des Sitzbereiches, neuen Bänken und Mülleimern, fester Verfugung zum Schutz vor Unkraut.
Auf dem bestehenden Wegenetz findet ein Austausch der Deckschicht statt. Auch die Sitzgelegenheiten im Beller-Mühle-Park sollen überarbeitet werden. Insgesamt entstehen ca. 18 neue Bankplätze, die auf einem plattierten Untergrund stehen und mit Mülleimern kombiniert sind.
Im Eingangsbereich zur Duvenstraße werden Bäume und Sträucher gepflanzt, um die Parkbesucher von dem Straßenverkehr abzuschirmen.
Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.
Zum elften Mal am Freitag, 14. Dezember 2018 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Gemeindereferent Markus Heib rezitiert Texte zu dem Thema „In Erwartung“.
Reinhold Richter (Orgel) spielt dazu adventliche Orgelmusik.
Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de