Autor: Harald Wendler

  • 20:40 Uhr: Fliegerbombe in der Innenstadt erfolgreich entschärft

    Zahlen Daten Fakten:

    Zwei Altenheime im Evakuierungsbereich mit insgesamt mehr als 100 Bewohnern mussten geräumt werden.

    Im 300-Meter-Radius, der evakuiert werden musste, leben rund 12.500 Personen Bei der für den Einsatz eingerichtet Bürgerhotline meldeten sich am Samstag und heute rund 1.200 Personen, die Auskünfte zum Einsatz benötigten.

    Insgesamt waren insgesamt rund 600 Kräfte von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, dem Stab Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach, und Hilfsorganisationen ein Einsatz.

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  • Bewußte Überforderung? – Politiker sollen 800 Seiten Dokumentation lesen, verstehen , bewerten und darüber abstimmen… in 14 Tagen

    Bewußte Überforderung? – Politiker sollen 800 Seiten Dokumentation lesen, verstehen , bewerten und darüber abstimmen… in 14 Tagen

    Kolumne.
    Worum es geht?

    „Nur“ um den gewünschten und geplanten Rathaus-Neubau in Rheydt.
    Eine tolle Planungsunterlage und Entscheidungsvorlage haben die Mönchengladbacher Stadtplaner unter Leitung von Dr. Bonin, Planungsdezernent, erarbeitet.
    Nur, welcher ehrenamtlich tätige Freizeitpolitiker soll dieses Mammutwerk in der gesetzten Frist von 14 Tagen bis zum 19. Dezember lesen, verstehen, mit Parteifreunden zwecks Meinungsbildung debattieren, Fragen formulieren oder auch Stellungnahmen abgeben?
    Darüber machen sich offensichtlich weder Planungsdezernent Bonin noch sein Parteifreund OB Reiners ernsthaft Gedanken. Nach dem Motto: das ist nicht unser Problem, haben sie das hochwertige Dokument an die Fraktionen verschickt, es auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 19. Dezember gesetzt und erwarten dort eine politische Entscheidung.

    „Mit dem Kopf durch die Wand“, so würde man vergleichbares Vorgehen von Erstklässlern bezeichnen.
    Oder ist „nach mir die Sintflut“ die eigentliche Triebfeder für dieses unqualifizierte Handeln?

    Ein gutes Projekt, für viele Bürger ein sinnvoller Neubau, wird unnötigerweise bereits im Ansatz beschädigt.
    Durch unsere Verwaltungsspitze. Schade.

    Eine Reaktion der Verantwortlichen zum Schreiben an den OB Reiners und Dr. Bonin ist nicht bekannt.

    Hier das Schreiben

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  • Defekte Ampelanlage Hohenzollernstraße / Bismarckstraße: Reparatur kann bis zu einer Woche dauern

    Defekte Ampelanlage Hohenzollernstraße / Bismarckstraße:
    Reparatur kann bis zu einer Woche dauern

    Die Signalanlage an der Kreuzung Hohenzollernstraße/ Bismarckstraße ist aufgrund eines Steuergeräteschadens seit vorgestern außer Betrieb. Leider dauert die Reparatur des Schadens länger als zunächst gehofft. Das Steuergerät muss komplett ersetzt werden.

    Inzwischen hat die Wartungsfirma die Hoffnung, bereits am Samstag ein neues Steuergerät für die Ampelanlage zu bekommen und installieren zu können.
    Außerdem hat das Ordnungsamt heute Vormittag nach einer Ortsbesichtigung entschieden, den Verkehr aus Richtung Hohenzollernstraße und Hermann-Piecq-Anlage wieder frei zu geben. Hier kann nach entsprechender Änderung der Absperrmaßnahmen, die im Laufe des Tages ausgeführt wird, wieder geradeaus gefahren und auch links abgebogen werden.

    Grafik: Stadt Mönchengladbach

    Für den Verkehr aus Richtung Bismarckstraße und Kaldenkirchener Straße gilt weiter, dass nur rechts abgebogen werden kann.

    Nachdem die Ampelanlage am Dienstagvormittag zum ersten Mal gestört war, hat das beauftrage Wartungsunternehmen versucht, die Anlage durch Installation von Ersatzteilen wieder in Betrieb zu nehmen.
    Nachdem dies zeitweise gelungen war, fiel die Steuerung gestern am späten Nachmittag erneut aus.
    Die Autofahrer werden an der Kreuzung weiterhin um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit gebeten.

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  • Wochenmärkte rund um die Feiertage

    Wochenmärkte rund um die Feiertage

    Wie das Ordnungsamt mitteilt, fallen die Wochenmärkte am Montag, den 24. Dezember, Donnerstag, den 27. Dezember, Montag, den 31. Dezember und Mittwoch, den 2. Januar aus.
    Am Freitag, 28. Dezember, und Samstag, 29. Dezember sind die Märkte planmäßig geöffnet.

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  • Bürgermeister Elsen begrüßt Gäste aus der Türkei, Portugal, Litauen, Polen, Italien und Frankreich

    Bürgermeister Elsen begrüßt Gäste aus der Türkei, Portugal, Litauen, Polen, Italien und Frankreich

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Am 4. Dezember hat Bürgermeister Ulrich Elsen im Ratskeller des Rathaus Abtei Gäste eines Erasmus – Projekts empfangen. Der Name des Erasmus-Projekts lautet „Digital Tourist via ICT“. Der Besuch der circa 20 Lehrer aus der Türkei, Portugal, Litauen, Polen und Italien ist die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt, bei der festgelegt wird, welche Themenschwerpunkte während des gesamten Projekts bearbeitet werden sollen.

    Die Gäste aus der Türkei werden während ihres Besuchs hierzu einige digitale Tools vorstellen, mit denen man Schülern im Sprachunterricht sowie in Fächern wie Geografie, Politik und Sozialwissenschaft andere Länder und deren Kulturen nahebringen kann. Diese digitalen Tools sollen den Unterricht bereichern und zeigen, dass Schule den Weg ins digitale Zeitalter mitbeschreitet.

    Im Anschluss hat Elsen dann Schüler aus Frankreich im Rahmen eines Austauschs mit dem Math.-Nat.-Gymnasium begrüßt.

    Die neun Gastschüler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren kommen aus der Partnerschule Lycée Catholique Notre Dame des Anges. Sie liegt in Saint-Amand-les Eaux, einer kleinen Stadt im Nordosten Frankreichs nahe der Stadt Lille.

    Die Kontakte zur Partnerschule bestehen schon seit den 60er Jahren, da diese Schule Teil des sog. „Fünfländertreffens“ ist, das alljährlich im Wechsel hier im Gymnasium bzw. einer der vier Partnerschulen stattfindet. Der aktuell bestehende Austausch wird seit dem Schuljahr 2011/2012 durchgeführt. Das Programm sieht in diesem Jahr – neben der Erkundung der Stadt Mönchengladbach – Ausflüge nach Aachen (mit Besichtigung des Doms und der Schatzkammer), Schlittschuhlaufen in Grefrath und den Besuch des Unterrichts der Gastgeber vor. Der Gegenbesuch in Frankreich erfolgt dann im März nächsten Jahres.

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  • Kreis Viersen sucht Pflegefamilien

    Kreis Viersen sucht Pflegefamilien

    Der Kreis Viersen ist auf der Suche nach Familien, die Pflegekinder aufnehmen möchten. Ein unverbindlicher Informationsabend zu Voraussetzungen und Rahmenbedingungen findet am Donnerstag, 13. Dezember, statt.
    Beginn ist um 19.30 Uhr in den Konferenzräumen 1 und 2 im Erdgeschoss des Forums am Kreishaus, Rathausmarkt 3 in Viersen.

    Der Kreis Viersen sucht Unterstützung für zwei Szenarien, erklärt Werner Thiel, stellvertretender Leiter des Amtes für Schulen, Jugend und Familie:
    „Pflegefamilien werden nötig, wenn ein Kind in einer akuten Notsituation für eine befristete Zeit aus der Familie genommen werden muss oder wenn ein Kind auf Dauer nicht in seiner Herkunftsfamilie leben kann.“ Eine längerfristige Unterbringung ist nötig, wenn die Eltern die Erziehung und Versorgung des Kindes nicht sicherstellen können. Die Kinder wachsen in Pflegefamilien auf und nehmen die pädagogischen Angebote der Region wie Kindergärten und Schulen wahr. „Eine längerfristige Unterbringung wird im Vorfeld auf jeden Fall mit der Pflegefamilie geklärt.“

    Pflegefamilien suchen die Mitarbeiter für alle Kommunen des Kreisjugendamt-Bereichs: in Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten, Schwalmtal und Tönisvorst.
    Voraussetzungen sind Freude am Umgang mit Kindern, ausreichend Zeit und Wohnraum und gesicherte finanzielle Verhältnisse. Ebenso wichtig sind Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Lebensstilen und Kulturen, Einfühlungsvermögen und Geduld, Belastbarkeit und Flexibilität und die Bereitschaft, mit dem Kreisjugendamt zusammenzuarbeiten.

    Das Pflegekinder-Team des Kreis Viersen unterstützt, berät und begleitet die Pflegefamilien vor, während und nach der Aufnahme des Kindes. Bei Interesse werden Supervision, Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Pflegeeltern, Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte und soziale Gruppenarbeit für Pflegekinder vermittelt.
    Zudem informiert der Kreis Viersen über Pflegegeld und soziale Absicherung im Rahmen der Jugendhilfe wie etwa die Beiträge zur Altersvorsorge.

    www.kreis-viersen.de/jugendamt

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  • CDU blockiert Digitalisierung an Schulen

    CDU blockiert Digitalisierung an Schulen

    Nehmen wir an, ich bin typischer CDU-Wähler, habe Dr. Günter Krings bei der Bundestagswahl meine Stimme gegeben.
    Weitere Annahme: bei der letzten Landtagswahl erhielt der Giesenkirchener Frank Boss meine Stimme und bei der Kommunalwahl machte ich mein Kreuzchen bei der CDU.
    Beide Mönchengladbacher wurden in das jeweilige Parlament gewählt mit dem Auftrag und ihrem persönlichen Versprechen, sich für Belange der Mönchengladbacher einzusetzen. In der Stadt ist die CDU Teil der Koalition.
    Natürlich sind alle keinem Versprechen verpflichtet, sind unabhängig.

    In Berlin hat das Parlament eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen.
    Mit 5 Milliarden Euro sollen die Schulen in den Kommunen in eine bessere Lage versetzt werden, die Schulen auf Vordermann zu bringen. Nach vielen Jahren endlich soll es eine Digitalisierungsoffensive geben.

    In Berlin hat die GroKo Ja gesagt, mein von mir gewählter Abgeordneter ebenfalls. Gut so. Er ist für gute Bildung unserer Jugend.
    Im Land NRW ist das anders, es hat den Anschein, als ob Frank Boss, von mir gewählt, seinem Berliner Parteifreund in die Parade fahren möchte. Im Bundesrat will er Nein sagen. Nein zu 5 Milliarden Förderung. Dabei ist doch auch er sicher für gute Bildung. Etwa für eine andere gute Bildung?
    Welche Förderung möchte die CDU in Mönchengladbach für die gute Bildung?
    Die aus Berlin oder Düsseldorf? Dabei hat Düsseldorf ja kein Angebot für gute Bildung, die CDU in NRW will lediglich bestimmen dürfen wie das Geld aus Berlin verteilt wird. Deshalb will sie verhindern, dass die CDU in Berlin durch die Grundgesetzänderung das Recht erhält, das Geld direkt an die betroffenen Kommunen weiter zu geben.
    Armin Laschet meinte entsprechend im Interview auf WDR 5 am Morgen: „ Wir wollen keine Einheitsschule in Deutschland. Der Wettbewerb der Länder, wer hat die besten Schulen, hat Deutschland immer gut getan.“
    Laschet bestreitet nicht, dass NRW kein Geld für die Digitalisierung seiner Schulen hat. Die Finanzspritze aus Berlin lockt recht stark. Etwas abgeben will die CDU in NRW jedoch nicht. Jedenfalls keine Macht. Laschet sagt, es müsse keinen Machtkampf geben, sollte Berlin auf das eingehen, was die Länder vorgeben.
    „Das ist extrem konstruktiv“, sagt unser CDU-Ministerpräsident.

    Für welche Art guter Bildung habe ich meine Stimme gegeben?
    Ob Frank Boss mir das in seinem neu eröffneten Bürgerbüro auf der Hauptstraße in Rheydt bei einem Kaffee erklären wird?

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  • Unterschriftenaktion zur Baumrettung in Odenkirchen

    Unterschriftenaktion zur Baumrettung in Odenkirchen

    Die Mönchengladbacher Grünen setzen unter dem Motto  „Lasst Bäume wachsen“  ihre Unterschriftenaktion fort:

    Am Freitag, 7. Dezember sammeln Mitglieder der Umweltpartei  von 10-12 Uhr auf dem Martin Luther Platz in Odenkirchen (neben der Stadtsparkasse) Unterschriften gegen das Fällen gesunder Bäume „aus stadtplanerischen Gründen“.
    Zugleich werden auch Unterschriften für einen Bürgerentscheid gegen den Verkauf von „Haus Erholung“ gesammelt.

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  • Nur am 6. Dezember: Ruprecht-Rabatt am Theater

    Nur am 6. Dezember: Ruprecht-Rabatt am Theater

    Mit einer besonderen Aktion zu Nikolaus lockt das Theater Krefeld und Mönchengladbach seine Besucher an die Kassen: Wer am Donnerstag, den 6. Dezember Tickets für eine Vorstellung auf der Großen Bühne in der Spielzeit 2018/19 kauft, wird von Knecht Ruprecht belohnt und erhält einen Rabatt von 25 Prozent auf den Normalpreis.

    Lediglich Sonderveranstaltungen sind davon ausgenommen.
    Der einmalige Ruprecht-Rabatt ist sowohl online auf www.theater-kr-mg.de als auch an den Theaterkassen in beiden Städten buchbar.

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  • Tischtennis-mini-Meisterschaften

    Tischtennis-mini-Meisterschaften

    Wieder einmal richten die DJK Sportfreunde 08 Rheydt die Tischtennis-mini-Meisterschaften, ein Anfängerturnier für Kinder der Jahrgänge 2006 und jünger, in Mönchengladbach aus.
    Dabei spielen in bis zu drei Altersklassen getrennt nach Mädchen und Jungen die Sieger und Teilnehmer für eine weitere Runde im Frühjahr 2019 aus. Teilnehmen darf jeder, der nicht in einem Tischtennisverein in der Mannschaft spielt.

    Bei dem kostenlosen Turnier erhält jeder eine Urkunde und einen kleinen Mitmachpreis.

    Gespielt wird in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. (Eingang auf der Stresemannstr.) in Rheydt;
    Beginn ist am Freitag, 07. Dezember um 17.30 Uhr (Anmeldung ab 17.00 Uhr).
    Nähere Infos gibt es auch unter www.djk-rheydt.de

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  • Rentenprognose: 52.000 Arbeitnehmer unter der Grundsicherung

    Rentenprognose: 52.000 Arbeitnehmer unter der Grundsicherung

    Mönchengladbach droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen.

    Rund 52.000 Arbeitnehmer in Mönchengladbach würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 45 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt.
    Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt in Mönchengladbach bei aktuell 789 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die Gewerkschaft NGG amtliche Statistiken ausgewertet.
    Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner in Mönchengladbach künftig noch deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 60.000 Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut. Karim Peters, Geschäftsführer der NGG-Region Krefeld-Neuss, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können. „Am Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis lediglich 2025 vereinbart. „Das reicht nicht aus“, so Peters. Die Große Koalition müsse das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.
    Zugleich sieht die NGG die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Peters. Gerade in Branchen wie dem Gastgewerbe und Bäckerhandwerk müssten in Mönchengladbach viele Beschäftigte im Alter aufstocken. „Dabei haben Hoteliers, Gastronomen und Bäckermeister bei der Bezahlung durchaus Spielraum. Anstatt auf Aushilfen mit wenigen Wochenstunden zu setzen, sollten sie reguläre Vollzeitstellen schaffen – und zwar bezahlt nach Tarif“, so der Gewerkschafter.
    Viele Beschäftigte hätten zwar das Glück, dass der Partner mehr verdiene und so die Haushaltskasse im Rentenalter aufbessere. Doch häufig sei das Geld selbst dann sehr knapp. Gerade wer einen Teilzeit- oder Minijob habe, müsse sich auf einen „extrem mageren Rentenbescheid“ einstellen. Frauen seien davon besonders häufig betroffen. Sogar unter Vollzeitbeschäftigten hat nach Berechnungen des Pestel-Instituts aktuell rund jeder Dritte in Mönchengladbach einen Rentenanspruch von weniger als 1.000 Euro monatlich – nach 40 Arbeitsjahren.
    Eine gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen“, so Peters. Sein Fazit: „Der Staat muss die gesetzliche Rente sichern. Alle Beschäftigten sind auf sie angewiesen. Und die Arbeitgeber müssen bei Löhnen, Arbeitszeiten und Zusatzvorsorge viel mehr tun, damit die Menschen ihren Lebensabend genießen können.“

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  • Volker Küppers neuer SPD-Sprecher im Sportausschuss

    Volker Küppers neuer SPD-Sprecher im Sportausschuss

    Volker Küppers, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Ost ist, hat im Sportausschuss bereits viele Jahre als sachkundiger Bürger aktiv mitgewirkt.

    Nun beerbt er Ratsherrn Henning Haupts in der Funktion als Sprecher.
    Volker Küppers ist selber leidenschaftlicher Sportler und ist insbesondere dem Handballsport als ehemaliger Spieler und Trainer im ATV Biesel sehr verbunden. Auch von den anderen Fraktionen wird seine Sachkunde im Sportausschuss geschätzt.

    Im Zuge der Beratungen des Sportstättenentwicklungsplans und des Haushalts konnte sich Volker Küppers in seiner neuen Funktion bereits bewähren.

    Weitere politische Ehrenämter sind:
    Planungs- und Bauausschuss: stellv. sachk. Bürger / SPD
    Flughafengesellschaft Mönchengladbach mbH: stellv. Aufsichtsratsmitglied

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  • Polizei fragt: Wem gehören diese Fahrräder?

    Polizei fragt: Wem gehören diese Fahrräder?

    Am 27.11.2018 bemerkte eine aufmerksame Zeugin gegen 11.50 Uhr im Bereich Langfuhrweg zwei verdächtige Personen beim Abtransport dreier Fahrräder und verständigte die Polizei.
    Polizeibeamte konnten keine Personen mehr antreffen, jedoch die drei Räder in einer in der Nähe befindlichen Scheune sicherstellen.
    Es handelt sich um ein schwarzes E-Bike der Marke Blue Label, ein beiges Damenrad der Marke Diamant und ein schwarz-weiß-grünes Mountainbike der Marke Macfine Rock.

    Die Kriminalpolizei geht derzeit davon aus, dass es sich um gestohlene Fahrräder handelt und sucht die Eigentümer oder Zeugen, die Angaben zu der Herkunft machen können.
    Hinweise dazu bitte an die Rufnummer 02161 290.

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  • Bürgerbegehren Haus Erholung: Arbeitstreffen am Mittwoch

    Bürgerbegehren Haus Erholung: Arbeitstreffen am Mittwoch

    Am Mittwoch, 5. Dezember beginnt um 18.00 Uhr im Haus Erholung das nächste Arbeitstreffen zum Bürgerbegehren gegen den Verkauf von Haus Erholung.

    Interessierte sind herzlich willkommen. Nach Mitteilung der Initiative „Haus Erholung – kein Verkauf“ werden ab sofort an verschiedenen Infoständen in der Stadt Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt.

    Für die Bürgerinitiative
    „Kein Verkauf von Haus Erholung! – #Not for sale“

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  • Rheydter Weihnachtsmarkt: UNICEF sucht dringend Helfer

    Rheydter Weihnachtsmarkt: UNICEF sucht dringend Helfer

    Ab sofort, bis einschließlich zum 22.12. werden dringend Unterstützer*innen gesucht, die vor allem während der Markttage, Mittwoch und Samstag, aber gerne auch an anderen Tagen den ehrenamtlichen Grußkartenverkauf ermöglichen.

    „Derzeit ist die personelle Lage so eng, dass wir den Stand in Rheydt nur sehr eingeschränkt öffnen können. Jede Stunde Einsatz unterstützt uns und unser Anliegen, Kindern weltweit Zugang zu Bildung, Nahrung, Gesundheit und einem Stück Normalität zu verhelfen. Auch wenn Interessenten nur 2,3 Stunden Zeit schenken, ist uns geholfen“ so Helge Fruh.

    „Wir hatten seit langer Zeit in diesem Jahr wieder die Möglichkeit einen zweiten Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Mönchengladbach zu bespielen. Das ist für uns natürlich attraktiv, weil wir hoffen, dort viele Menschen für unser Anliegen zu erreichen. Aber auch auf dem Weihnachtsmarkt in Rheydt haben wir viele Stammkunden, die sich schon auf unsere Grußkarten freuen und die wir nicht enttäuschen wollen. Und natürlich hoffen wir auf möglichst hohe Einnahmen, die in die Programmarbeit von UNICEF fließen“ weiß Helga Fruh, Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Mönchengladbach, zu berichten. Der Verkauf der bekannten UNICEF-Grußkarte ist ein wesentlicher Aufgabenbereich der ehramtlichen Mitarbeitenden. Denn der Erlös trägt dazu bei, dass Millionen Kindern geholfen werden kann.

    Interessenten können sich melden unter: Claudia Graf, Regionalbeauftragte West beim Deutschen Komitee für UNICEF: claudia.graf@unicef.de, 0221/93650605

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  • „Haus Erholung – kein Verkauf“ – Unterschriften für Bürgerbegehren können gesammelt werden (mit Unterschriftsformular zum herunterladen)

    „Haus Erholung – kein Verkauf“ – Unterschriften für Bürgerbegehren können gesammelt werden (mit Unterschriftsformular zum herunterladen)

    Laura Steeger, Robert Bückmann und Jost Fünfstück als Vertretungsberechtigte der Bürgerinitiative staunten nicht schlecht über die offizielle Kostenschätzung, die ihnen die Vertreter der Verwaltung präsentiert hatten.

    Danach sind – in einem Zeitraum über zehn Jahre! – mit Kosten von 4.603.000 Euro zu rechnen, sollte Haus Erholung in städtischer Hand bleiben. Gesamtkosten von 6.370.000 Euro wurden für diesen Zeitraum Einnahmen von 1.767.000 Euro gegenübergestellt.

    „Wir mussten allerdings mehrfach nachfragen, um überhaupt eine ausdifferenzierte Kostenaufstellung zu bekommen“, sagt Laura Steeger.
    Warum die Verwaltung bei ihrer Rechnung einen Zeitraum über zehn Jahre vorlegte, blieb dabei unklar.

    Immerhin liegen nun aber einige Posten auf dem Tisch: so etwa die Sanierungskosten mit 2.839.000 Euro, die Unterhaltungs- und Betriebskosten mit 1.899.000 Euro, Personalkosten (1.509.000 Euro) und die bisherigen Kosten für die Planung/öffentliche Ausschreibung vom Verkauf (123.000 Euro). „Leider können wir mit dieser Kostenaufstellung immer noch nicht sehr viel anfangen“, bedauert Robert Bückmann. „Es ist beispielsweise nicht nachzuvollziehen, warum in die Kostenschätzung die bisherigen Kosten für die Ausschreibung des Haus Erholung mit eingeflossen sind, denn die fallen ja so oder so an, unabhängig von einem erfolgreichen Bürgerbegehren.“

    Mit der Übergabe der Kostenschätzung hat das Bürgerbegehren nun bis zum 12. Februar 2019 Zeit, die für das Bürgerbegehren erforderlichen 8.388 Unterschriften zu sammeln. Eine Hürde, die zusätzlich noch zu nehmen ist:. Durch die neue Datenschutzgrundverordnung sind besondere Hinweise bei der Erstellung der Unterschriftenlisten zu beachten. In der Praxis werde es wohl so aussehen, dass es für jeden Wahlberechtigten ab 16 Jahre, der unterschreiben möchte, eine Liste gibt, glaubt Laura Steeger. Zusätzlich muss auch noch ein Einverständnis zur Datenschutzerklärung geben werden.

    Das Quorum, sprich jene notwendigen 8.388 Stimmen von unterschriftswilligen Bürgern, die erreicht werden müssen, damit das Bürgerbegehren zustande kommt, wurde zusammen mit einem Formulierungsvorschlag der Verwaltung nachgereicht. „Die Frist für das Bürgerbegehren ist mit etwas mehr als sechs Wochen natürlich denkbar knapp, zumal die Weihnachtstage noch dazwischen liegen“, sagt Laura Steeger.

    Foto: Jürgen Körting

    Dennoch bleiben die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens optimistisch. „Wir stehen für eine Sache ein, die vielen Mönchengladbachern wichtig ist und wir wollen ganz klar zeigen, dass wir es nicht in Ordnung finden, wenn über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wird“, betont Jost Fünfstück mit Verweis auf den Ratsbeschluss der „Groko“ vom 11.10.2018. „Wir alle haben ein Interesse daran, dass das Haus Erholung in städtischer Hand bleibt, egal ob alt oder jung“, ergänzt Laura Steeger. „Mönchengladbach ist eine schöne Stadt und das Haus Erholung gehört einfach dazu.“

    Damit möglichst viele Menschen erreicht werden, plant die Initiative Infostände im gesamten Stadtgebiet: Jeden Samstag wird es zwei Stände in Rheydt – am Marktplatz und Marienplatz – sowie einen Stand in Gladbach – am Sonnenhausplatz, Kapuzinerplatz oder Europaplatz – geben. Zusätzlich wird die Initiative wochentags etwa mit Ständen auf den Wochenmärkten in den verschiedenen Stadteilen um die Unterstützung der Bürger bitten. „Wir freuen uns über jeden, der unterzeichnet und damit hilft, dass „Haus Erholung“ im Besitz der Bürger unserer Stadt bleibt“, sagt Robert Bückmann.

    Für Mittwoch, 5. Dezember um 18 Uhr lädt die  Initiative zu einer weiteren Informationsveranstaltung über die geplanten Aktionen ins Haus Erholung.

    Weitere Informationen zum Bürgerbegehren und eine Liste der Infostände gibt es übrigens auf der Facebook-Seite www.facebook.com/HausErholungMG und auf der Website des Begehrens www.keinverkaufvonhauserholung.de.

    Unterschriftsformular

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  • Chöre der Welt in Mönchengladbach: Weihnachtskonzert  mit dem Windsbacher Knabenchor & Salaputia Brass

    Chöre der Welt in Mönchengladbach: Weihnachtskonzert mit dem Windsbacher Knabenchor & Salaputia Brass

    3. Dezember 2018, 20 Uhr, Pfarrkirche St. Marien, Odenkirchener Straße 3, 41236 Mönchengladbach

     Tickets ab 20 Euro, Hörplätze 10 Euro. Erhältlich unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

     Für das Weihnachtskonzert mit dem weltberühmten Windsbacher Knabenchor sind nur noch Restkarten verfügbar.

    Zum Auftakt der Adventszeit hat der Initiativkreis Mönchengladbach den Chor in die Stadt eingeladen. Der Chor wird bei seinen Advents- und Weihnachtsliedern sowie Motetten zur Festzeit von unter anderem Edvard Hagerup Grieg, Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten von dem Blechbläserensemble Salaputia Brass begleitet.

    Foto: Steven Haberland

    Eine rege Konzerttätigkeit führt das Quintett regelmäßig durch ganz Deutschland, aber auch nach Mexiko-City und Washington D.C.
    2016 konzertierte das Ensemble mit dem Windsbacher Knabenchor im Rahmen einer mehrwöchigen Tournee durch die Volksrepublik China. Diese Zusammenarbeit wurde 2017 mit einer Weihnachtstournee erneuert.

    Schirmherr für den Initiativkreis Mönchengladbach an diesem Abend ist Gert Kartheuser.

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  • Abfallgebührenvorschlag veröffentlicht

    Abfallgebührenvorschlag veröffentlicht

    Nachfolgende Information wurde soeben seitens der mags bekanntgegeben:

    Die Vorbereitungen zur Umstellung laufen: Ende November ist die Lieferung der Rolltonnen für Restmüll abgeschlossen. Rund 70.000 Gefäße sind dann verteilt. Bedingt durch Um- und Abmeldungen arbeiten mags und GEM bis zum Systemwechsel Tonnentauschs ab. Im Januar wird jeder Haushalt seinen Restmüll in einer Rolltonne oder ggf. in einem Container zur Abfuhr bereitstellen können.

    Neues Gebührenmodell = Grundpreis + Leistungspreis

    Mit der Rolltonne hat man sich auch für ein zeitgemäßes und faires Gebührenmodell entschieden: Ab dem 01. Januar 2019 setzt sich die Abfallgebühr aus zwei Säulen zusammen: dem Grundpreis und dem Leistungspreis.
    Jeder Haushalt und jede Gewerbeeinheit zahlt den gleichen Grundpreis. Dieser deckt Kosten der allgemeinen Leistungen wie bspw. der Einsatz des Schadstoffmobils und Kosten für die fachgerechte Entsorgung der Schadstoffe oder die Wertstoffhöfe Heidgesberg und Luisental. Um diesen Grundpreis ermitteln zu können, hat mags bei Grundstückseigentümern die Zahl der Haushalte abgefragt.

    Ein zweiter Bestandteil des Gebührenmodells ist der Leistungspreis. Hierin stecken die unter anderem Aufwendungen für die Bereitstellung von Behältern (Restmüll, Bio, Papier), das Einsammeln und Transportieren der verschiedenen Abfälle und deren umweltgerechte Beseitigung und Verwertung. Die Höhe des Leistungspreises richtet sich nach dem Aufwand, dem personenbezogenen Litervolumen. Hierfür hat mags die Anzahl der Personen auf einem Grundstück ermittelt.
    Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 27. November einen Vorschlag für die Abfallgebührensatzung an den Rat der Stadt weitergeleitet. Dieser Vorschlag beinhaltet:
    · 1 Person auf einem Grundstück in einem Haushalt zahlt bei vierwöchentlicher Abfuhr und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 107,71 Euro pro Jahr.

    · 2 Personen auf einem Grundstück und in einem Haushalt zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 159 Euro pro Jahr.

    · 5 Personen auf einem Grundstück und in einem Haushalt zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 312,89 Euro pro Jahr.

    · 18 Personen auf einem Grundstück in neun Haushalten zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 1431,02 Euro.

    Im Städtevergleich schneidet Mönchengladbach mit dem neuen Gebührensystem gut ab:

    Die Entscheidung über die Abfallgebührensatzung fällt am 20. Dezember.
    Aus Sicht der Verwaltungsratsmitglieder führe das neue Modell zu einem fairen, gerechten und leistungsstarken Angebot. Zudem rechne man mit positiven Effekten auf die Sauberkeit in der Stadt: Denn die Menge des Gesamtmülls in Mönchengladbach ist genauso hoch wie in anderen Kommunen. Dort lande der Müll in der Tonne, in Mönchengladbach als Fehlwurf im Gelben Sack oder als wilder Müll in Parks und Grünanlagen. Laut Abfallbilanz produziert jeder Mönchengladbacher schon heute pro Woche 17,5 Liter Restmüll. Dies hat die Bezirksregierung Düsseldorf noch einmal bestätigt. Hieran orientiert sich das Mindestvolumen für Restmüll von 15 Liter/Woche bei Nutzung einer Biotonne. Somit hat künftig jeder ein ausreichendes Volumen, um seine Abfälle richtig zu entsorgen.

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