Autor: Harald Wendler

  • „Haus Erholung – kein Verkauf“ – Unterschriften für Bürgerbegehren können gesammelt werden (mit Unterschriftsformular zum herunterladen)

    „Haus Erholung – kein Verkauf“ – Unterschriften für Bürgerbegehren können gesammelt werden (mit Unterschriftsformular zum herunterladen)

    Laura Steeger, Robert Bückmann und Jost Fünfstück als Vertretungsberechtigte der Bürgerinitiative staunten nicht schlecht über die offizielle Kostenschätzung, die ihnen die Vertreter der Verwaltung präsentiert hatten.

    Danach sind – in einem Zeitraum über zehn Jahre! – mit Kosten von 4.603.000 Euro zu rechnen, sollte Haus Erholung in städtischer Hand bleiben. Gesamtkosten von 6.370.000 Euro wurden für diesen Zeitraum Einnahmen von 1.767.000 Euro gegenübergestellt.

    „Wir mussten allerdings mehrfach nachfragen, um überhaupt eine ausdifferenzierte Kostenaufstellung zu bekommen“, sagt Laura Steeger.
    Warum die Verwaltung bei ihrer Rechnung einen Zeitraum über zehn Jahre vorlegte, blieb dabei unklar.

    Immerhin liegen nun aber einige Posten auf dem Tisch: so etwa die Sanierungskosten mit 2.839.000 Euro, die Unterhaltungs- und Betriebskosten mit 1.899.000 Euro, Personalkosten (1.509.000 Euro) und die bisherigen Kosten für die Planung/öffentliche Ausschreibung vom Verkauf (123.000 Euro). „Leider können wir mit dieser Kostenaufstellung immer noch nicht sehr viel anfangen“, bedauert Robert Bückmann. „Es ist beispielsweise nicht nachzuvollziehen, warum in die Kostenschätzung die bisherigen Kosten für die Ausschreibung des Haus Erholung mit eingeflossen sind, denn die fallen ja so oder so an, unabhängig von einem erfolgreichen Bürgerbegehren.“

    Mit der Übergabe der Kostenschätzung hat das Bürgerbegehren nun bis zum 12. Februar 2019 Zeit, die für das Bürgerbegehren erforderlichen 8.388 Unterschriften zu sammeln. Eine Hürde, die zusätzlich noch zu nehmen ist:. Durch die neue Datenschutzgrundverordnung sind besondere Hinweise bei der Erstellung der Unterschriftenlisten zu beachten. In der Praxis werde es wohl so aussehen, dass es für jeden Wahlberechtigten ab 16 Jahre, der unterschreiben möchte, eine Liste gibt, glaubt Laura Steeger. Zusätzlich muss auch noch ein Einverständnis zur Datenschutzerklärung geben werden.

    Das Quorum, sprich jene notwendigen 8.388 Stimmen von unterschriftswilligen Bürgern, die erreicht werden müssen, damit das Bürgerbegehren zustande kommt, wurde zusammen mit einem Formulierungsvorschlag der Verwaltung nachgereicht. „Die Frist für das Bürgerbegehren ist mit etwas mehr als sechs Wochen natürlich denkbar knapp, zumal die Weihnachtstage noch dazwischen liegen“, sagt Laura Steeger.

    Foto: Jürgen Körting

    Dennoch bleiben die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens optimistisch. „Wir stehen für eine Sache ein, die vielen Mönchengladbachern wichtig ist und wir wollen ganz klar zeigen, dass wir es nicht in Ordnung finden, wenn über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wird“, betont Jost Fünfstück mit Verweis auf den Ratsbeschluss der „Groko“ vom 11.10.2018. „Wir alle haben ein Interesse daran, dass das Haus Erholung in städtischer Hand bleibt, egal ob alt oder jung“, ergänzt Laura Steeger. „Mönchengladbach ist eine schöne Stadt und das Haus Erholung gehört einfach dazu.“

    Damit möglichst viele Menschen erreicht werden, plant die Initiative Infostände im gesamten Stadtgebiet: Jeden Samstag wird es zwei Stände in Rheydt – am Marktplatz und Marienplatz – sowie einen Stand in Gladbach – am Sonnenhausplatz, Kapuzinerplatz oder Europaplatz – geben. Zusätzlich wird die Initiative wochentags etwa mit Ständen auf den Wochenmärkten in den verschiedenen Stadteilen um die Unterstützung der Bürger bitten. „Wir freuen uns über jeden, der unterzeichnet und damit hilft, dass „Haus Erholung“ im Besitz der Bürger unserer Stadt bleibt“, sagt Robert Bückmann.

    Für Mittwoch, 5. Dezember um 18 Uhr lädt die  Initiative zu einer weiteren Informationsveranstaltung über die geplanten Aktionen ins Haus Erholung.

    Weitere Informationen zum Bürgerbegehren und eine Liste der Infostände gibt es übrigens auf der Facebook-Seite www.facebook.com/HausErholungMG und auf der Website des Begehrens www.keinverkaufvonhauserholung.de.

    Unterschriftsformular

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  • Chöre der Welt in Mönchengladbach: Weihnachtskonzert  mit dem Windsbacher Knabenchor & Salaputia Brass

    Chöre der Welt in Mönchengladbach: Weihnachtskonzert mit dem Windsbacher Knabenchor & Salaputia Brass

    3. Dezember 2018, 20 Uhr, Pfarrkirche St. Marien, Odenkirchener Straße 3, 41236 Mönchengladbach

     Tickets ab 20 Euro, Hörplätze 10 Euro. Erhältlich unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

     Für das Weihnachtskonzert mit dem weltberühmten Windsbacher Knabenchor sind nur noch Restkarten verfügbar.

    Zum Auftakt der Adventszeit hat der Initiativkreis Mönchengladbach den Chor in die Stadt eingeladen. Der Chor wird bei seinen Advents- und Weihnachtsliedern sowie Motetten zur Festzeit von unter anderem Edvard Hagerup Grieg, Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten von dem Blechbläserensemble Salaputia Brass begleitet.

    Foto: Steven Haberland

    Eine rege Konzerttätigkeit führt das Quintett regelmäßig durch ganz Deutschland, aber auch nach Mexiko-City und Washington D.C.
    2016 konzertierte das Ensemble mit dem Windsbacher Knabenchor im Rahmen einer mehrwöchigen Tournee durch die Volksrepublik China. Diese Zusammenarbeit wurde 2017 mit einer Weihnachtstournee erneuert.

    Schirmherr für den Initiativkreis Mönchengladbach an diesem Abend ist Gert Kartheuser.

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  • Abfallgebührenvorschlag veröffentlicht

    Abfallgebührenvorschlag veröffentlicht

    Nachfolgende Information wurde soeben seitens der mags bekanntgegeben:

    Die Vorbereitungen zur Umstellung laufen: Ende November ist die Lieferung der Rolltonnen für Restmüll abgeschlossen. Rund 70.000 Gefäße sind dann verteilt. Bedingt durch Um- und Abmeldungen arbeiten mags und GEM bis zum Systemwechsel Tonnentauschs ab. Im Januar wird jeder Haushalt seinen Restmüll in einer Rolltonne oder ggf. in einem Container zur Abfuhr bereitstellen können.

    Neues Gebührenmodell = Grundpreis + Leistungspreis

    Mit der Rolltonne hat man sich auch für ein zeitgemäßes und faires Gebührenmodell entschieden: Ab dem 01. Januar 2019 setzt sich die Abfallgebühr aus zwei Säulen zusammen: dem Grundpreis und dem Leistungspreis.
    Jeder Haushalt und jede Gewerbeeinheit zahlt den gleichen Grundpreis. Dieser deckt Kosten der allgemeinen Leistungen wie bspw. der Einsatz des Schadstoffmobils und Kosten für die fachgerechte Entsorgung der Schadstoffe oder die Wertstoffhöfe Heidgesberg und Luisental. Um diesen Grundpreis ermitteln zu können, hat mags bei Grundstückseigentümern die Zahl der Haushalte abgefragt.

    Ein zweiter Bestandteil des Gebührenmodells ist der Leistungspreis. Hierin stecken die unter anderem Aufwendungen für die Bereitstellung von Behältern (Restmüll, Bio, Papier), das Einsammeln und Transportieren der verschiedenen Abfälle und deren umweltgerechte Beseitigung und Verwertung. Die Höhe des Leistungspreises richtet sich nach dem Aufwand, dem personenbezogenen Litervolumen. Hierfür hat mags die Anzahl der Personen auf einem Grundstück ermittelt.
    Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 27. November einen Vorschlag für die Abfallgebührensatzung an den Rat der Stadt weitergeleitet. Dieser Vorschlag beinhaltet:
    · 1 Person auf einem Grundstück in einem Haushalt zahlt bei vierwöchentlicher Abfuhr und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 107,71 Euro pro Jahr.

    · 2 Personen auf einem Grundstück und in einem Haushalt zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 159 Euro pro Jahr.

    · 5 Personen auf einem Grundstück und in einem Haushalt zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 312,89 Euro pro Jahr.

    · 18 Personen auf einem Grundstück in neun Haushalten zahlen bei 14-täglicher Leerung und Nutzung einer Biotonne eine Gebühr von 1431,02 Euro.

    Im Städtevergleich schneidet Mönchengladbach mit dem neuen Gebührensystem gut ab:

    Die Entscheidung über die Abfallgebührensatzung fällt am 20. Dezember.
    Aus Sicht der Verwaltungsratsmitglieder führe das neue Modell zu einem fairen, gerechten und leistungsstarken Angebot. Zudem rechne man mit positiven Effekten auf die Sauberkeit in der Stadt: Denn die Menge des Gesamtmülls in Mönchengladbach ist genauso hoch wie in anderen Kommunen. Dort lande der Müll in der Tonne, in Mönchengladbach als Fehlwurf im Gelben Sack oder als wilder Müll in Parks und Grünanlagen. Laut Abfallbilanz produziert jeder Mönchengladbacher schon heute pro Woche 17,5 Liter Restmüll. Dies hat die Bezirksregierung Düsseldorf noch einmal bestätigt. Hieran orientiert sich das Mindestvolumen für Restmüll von 15 Liter/Woche bei Nutzung einer Biotonne. Somit hat künftig jeder ein ausreichendes Volumen, um seine Abfälle richtig zu entsorgen.

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  • Adventliche Lesung mit Peter Josef Dickers

    Adventliche Lesung mit Peter Josef Dickers

    Vergnügliche und kritische Kurzgeschichten präsentiert der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers bei seiner Lesung „Zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein – überall nur Lieblingsfeinde“ im St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianer-straße 40, in Mönchengladbach. Am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19 Uhr, unterhält Dickers mit seinen genauen Beobachtungen von Personen und den Skurrilitäten des Alltags. Musikalisch begleitet wird er von Simon Nolte an der Orgel. Der Eintritt ist frei.

    Der Mönchengladbacher Autor, Peter Josef Dickers; Foto: Günter Pfützenreuter

    Dickers liest eine Auswahl seiner Kurzgeschichten aus verschiedenen Werken. Dabei geht es um Menschen, die aus jedem ge-wöhnlichen Denk-Schema fallen, um herzhaft verhasste Lieblingsfeinde, die womöglich doch nicht so übel sind und um die Ermutigung, das manch andere vielleicht doch einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten. Begleitet wird er vom Mönchengladbacher Simon Nolte. Der 18-Jährige ist Orgelstipendiat der Musikschule Mönchengladbach und Schüler des Kantors in St. Helena in Rheindahlen, Reinhold Richter.
    Peter Josef Dickers, Jahrgang 1938, studierte katholische Theo-logie und war von 1966 bis 1977 als Priester in der Erzdiözese Köln tätig. Danach studierte er Pädagogik und arbeitete als Studienrat an den Beruflichen Schulen in Kempen. Seit 1977 lebt er in Mönchengladbach. Seit seinem Ruhestand ist er als Schriftsteller tätig.

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  • Zur Weihnachtsfeier auf die WDR 2 Hausparty nach Mönchengladbach

    Zur Weihnachtsfeier auf die WDR 2 Hausparty nach Mönchengladbach

    Verlosung beendet!

    Hinter dem achten Törchen im Adventskalender, steckt eine heiße Party. Feiern bis der Baum brennt, heißt es am 8. Dezember auf der winterlichen WDR 2 Hausparty in Mönchengladbach.
    Gastgeber der etwas anderen Weihnachtsfeier, sind die stets gutgelaunten Morgenmoderatoren Conny Raupold und Jan Malte Andresen. Die beiden begrüßen rund 1.200 feierwütige Gäste im Kunstwerk, das eigens für diesen Abend in eine zum Feiern einladende und adventlich geschmückte Wohnung verwandelt wird und erklären die ehemalige Lederfabrik zur Fetenzone.
    Für die richtigen Beats und eine volle Tanzfläche sorgt DJ Christian nicht nur mit gestandenen Weihnachtklassikern wie Chris Rea‘s „Driving Home for Christmas“ oder „Last Christmas“ von Wham, auch Charts- und Partykracher werden sich neben dem ein oder anderen Musikwusch auf den Plattentellern drehen. Das ganze begleitet VJ Saw mit spektakulären Projektionen auf mehreren Leinwänden. Ob Rentiere und bärtige Weihnachtmänner darin zu finden sind, wird noch nicht verraten.

    Die Partygäste können abrocken im Wohnzimmer, sich zur Erinnerung vor dem WDR 2 VIP-Board fotografieren lassen, auf dem Sofa im Fotoalbum der Gastgeber blättern oder in der Küche mit einem Glas Rotwein klönen. In den Regalen stehen die Lieblingsbücher der WDR 2 Moderatoren, auf den Sideboards liegen Zeitungen zum Schmökern. Für die großen Jungs, steht der WDR 2 LigaLive Kicker bereit.
    Die WDR 2 Hausparty ist eine prima Gelegenheit besondere Location in NRW kennenzulernen und die Moderatoren bekommen für die Hörerinnen und Hörer neben einer Stimme hier auch ein Gesicht.

    Verlosung der 3×2 Karten: Bitte Mail an info@mg-heute.de
    Die ersten drei E-mail-Eingänge wurden berücksichtigt.

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Grenzregion unentbehrlich- mit Fotogalerie

    Grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Grenzregion unentbehrlich- mit Fotogalerie

    Am Freitag, den 23. November, besuchten die EU-Parlamentarier Sven Schulze und Jeroen Lenaers den GrenzInfoPunkt (GIP) der euregio rhein-maas-nord in Mönchengladbach sowie das Maastricht International Center (MIC) der Euregio Maas-Rhein. Anlass für den Besuch war, die hohe Bedeutung guter Zusammenarbeit in der deutsch-niederländischen Grenzregion sowie die Erfordernisse verlässlicher Informationsbeschaffung für Expats und Grenzarbeiter zu besprechen. Während ihres Besuchs in Mönchengladbach führten die EU-Parlamentarier ein ausführliches Gespräch mit Studierenden verschiedener grenznaher Hochschulen und Universitäten, um so die aktuellen Erwartungen junger Menschen an Europa und die für sie wichtigsten Themen zu erfahren.

    Beide Herren setzen sich selbst für die Verringerung von Grenzbarrieren in der Grenzregion ein. Jeroen Lenaers sagte dazu: „GrenzInfoPunkte sind der am besten geeigneten Partner für die Bereitstellung von Informationen auf regionaler und lokaler Ebene. Gerade weil sie über das Wissen zu bestimmten Themen verfügen, das Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt weiterhelfen kann.“ Sven Schulze ergänzte, es sei „sehr schön zu sehen, dass die GrenzInfoPunkte zusammen mit anderen regionalen Partnern versuchen, die grenzüberschreitende Mobilität in der Region zu fördern“.

    Über den kürzlich von CDA-Europaparlamentarier Jeroen Lenaers veröffentlichten Bericht zur Gründung einer Europäischen Arbeitsbehörde hat die Kommission für Beschäftigung, Soziales und Integration bereits positiv abgestimmt. Eine europäische Arbeitsbehörde müsse den Arbeitsmarkt gerechter machen. „Das ist dringend nötig”, so Jeroen Lenaers. In den vergangenen zehn Jahren habe sich der Anteil ‚mobiler Arbeitnehmer‘ verdoppelt: Ungefähr 17 Millionen Menschen arbeiten momentan nicht in dem Land, in dem sie wohnen oder aus dem sie ursprünglich kommen und es werden zukünftig immer mehr werden. „Die Versorgung mit Informationen ist wichtig, um die Bürger über ihre Rechte und Pflichten aufzuklären“, erklärte er. „In den Niederlanden und Deutschland ist dieses Wissen bereits in hohem Maße durch die GrenzInfoPunkte gesichert“, so Jeroen Lenaers.

    CDU-Europarlamentarier Sven Schulze ist am Änderungsvorschlag zur Europäischen Verordnung für Soziale Sicherheit (Vo. 883/2004) beteiligt: Ein wichtiges Dossier, das Änderungswünsche für beispielsweise die Ausbezahlung von Arbeitslosen- und Kindergeld einbringt – Themen, die besonders für die Grenzregionen von großer Bedeutung sind. Eine gute Koordination der Gesetzgebung innerhalb Europas ist unabdingbar. „Wer auf der anderen Seite der Grenze arbeiten will, darf nicht zwischen die Stühle geraten, doch auch Missbrauch muss vermieden werden.“, so Sven Schulze.

    Europa muss die Meinungen von 28 Mitgliedsstaaten berücksichtigen. Dadurch ist es nicht immer einfach, die ideale Lösung zu finden. Wer grenzüberschreitend aktiv wird, muss sowohl Vor- als auch Nachteile akzeptieren. „Mit einer guten Beratung sollte jedem Bürger geholfen sein”, fasst Schulze zusammen. „Ich bin sehr glücklich über die GrenzInfoPunkte an der deutsch-niederländischen Grenze.“ Sie machen für die Bürger den entscheidenden Unterschied.

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café- am Sonntag, 2. Dezember, ist es wieder soweit

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café- am Sonntag, 2. Dezember, ist es wieder soweit

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial gGmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café.
    Diesmal ist eine Holzexpertin anwesend, sowie 2 professionelle Näherinnen.
    Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

    Sonntag, 02.12.2018, 12.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss,
    Friedhofstraße 39,
    41236 Mönchengladbach

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert? Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?
    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen. An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.

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  • Valerie Eickhoff gewinnt Förderpreis in Berlin

    Valerie Eickhoff gewinnt Förderpreis in Berlin

    Beim 47. Bundeswettbewerb Gesang in Berlin konnte die junge Künstlerin Valerie Eickhoff überzeugen:
    Die Mezzosopranistin, die seit Beginn der Spielzeit 2018/19 Stipendiatin des Opernstudios Niederrhein ist, gewann im Juniorwettbewerb den mit 2000 Euro dotierten 3. Förderpreis.

    Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, den singenden Nachwuchs für deutschsprachige Bühnen zu unterstützen und den Sängerinnen und Sängern den Einstieg in das Berufsleben zu ebnen.
    Valerie Eickhoff wurde auf dem Wettbewerb von ihrer Opernstudio-Kollegin begleitet, der Pianistin Iva Jovanovic. Die Musikerinnen präsentierten ein breitgefächertes Programm mit Arien aus Oper, Oratorium und Konzert sowie Orchester- und Kunstlieder.

    Für den Hauptwettbewerb, der bis zum 30. November 2018 in Berlin stattfindet, haben sich zwei weitere Sängerinnen des Theaters Krefeld und Mönchengladbach gegen eine große Bewerberschar durchgesetzt:
    die Sopranistin Panagiota Sofroniadou aus dem Opernstudio Niederrhein und die Mezzosopranistin Johanna Werhahn, die im Opernchor des Theaters singt.

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  • Heizofen lässt Drogenhandel auffliegen

    Heizofen lässt Drogenhandel auffliegen

    Am 15.11.2018 ist der Polizei Mönchengladbach ein Schlag gegen einen organisierten Handel mit Marihuana gelungen. Auf die erste Spur kamen die Ermittler durch eine Geruchsbelästigung, die von einem Wohnhaus in Neuwerk ausging.

    Anwohner hatten die Belästigung durch übermäßigen Rauch dem Ordnungsamt gemeldet, wonach Beamte ausrückten, um die Situation zu prüfen. Vor Ort stellten die Ordnungshüter fest, dass die Rauchbelästigung von einem Heizofen, der in einer hinter dem Haus befindlichen Werkstatt zum Heizen genutzt wurde, ausging. Und dort stießen sie auch auf eine größere Menge Marihuana und informierten die Polizei. Die Kriminalbeamten fanden in mehreren Eimern und Kunststoffdosen insgesamt 2,5 kg Marihuana sowie 250g Haschisch vor.

    Der 49-jährige Mieter der Werkstatt räumte den Kripobeamten gegenüber vor Ort ein, schon seit längerer Zeit mit drei weiteren Personen einen Handel mit Marihuana zu betreiben. Neben den gefundenen Drogen stellten die Ermittler auch Verpackungsutensilien für den Verkauf sowie eine größere Bargeldsumme sicher und nahmen den Familienvater vorläufig fest. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen eingeleitet. Der Beschuldigte sagte in seiner polizeilichen Vernehmung umfassend aus.

    Demnach bestellten seine Kunden per Messenger-Dienst die Drogen und erhielten sie innerhalb kurzer Zeit durch einen Kurierfahrer zugestellt. Am 19.11.2018 konnten Drogenfahnder an einem Mönchengladbacher Schnellrestaurant einen Hintermann aus Belgien festnehmen. Es handelt sich um einen 44-jährigen Niederländer, von dem der Mönchengladbacher die Drogen für den Weiterverkauf erhielt.

    Gegen den 44-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen eingeleitet und das Amtsgericht Mönchengladbach erließ einen Haftbefehl. Aufgrund der Auswertung von sichergestellten Mobiltelefonen, die für den Handel genutzt wurden, konnte die Polizei fast 250 Personen identifizieren, bei denen es sich um mutmaßliche Ankäufer handelt.

    Gegen diese werden derzeit Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
    (ha)

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  • VdK-Odenkirchen feierte gemeinsamen Jahresabschluss

    VdK-Odenkirchen feierte gemeinsamen Jahresabschluss

    In diesem Jahr haben die VdK-Mitlieder aus Giesenkirchen und Odenkirchen entschieden, einem gemeinsamen Ortsverband Odenkirchen anzugehören.
    Gemeinsam wurde am Samstag erstmals die Jahresabschlussfeier im Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde Odenkirchen organisiert.

    Peter Langenberg, Vorsitzender des OV Odenkirchen, begrüßte neben vielen Mitgliedern auch Ehrengäste und Politiker mit Bezug zum VdK und zum Ortsvrband, unter ihnen die Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann, Bürgermeisterin Petra Heinen-Daubner, der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, MdL Frank Boss und Karl Sasserath von den Grünen.

    Tim Schumacher

    Die vorweihnachtliche Stimmung nahmen sowohl Peter Langenberg als auch Barbara Gersmann und Petra Heinen-Daubner in ihren kurzen Ansprachen auf.
    Zu leckerem Kuchen und Getränken gab es natürlich weitere Highlights für Augen und Ohren.
    Auf seiner Orgel spielte der 11-jährige Tim Schumacher in bewundernswerter Qualität gängige Stücke und Weihnachtslieder, die Zuhörer sparten nicht mit Beifall.

     

    Katrin, der Weihnachtsbaum

    Katrin, eine als Tannenbaum verkleidete Sängerin brachte die Feierrunde dazu, aktiv einige Strophen eines Weihnachtsliedes mit zu singen.
    Den schönen Abschluss der Feier bildeten die Ehrungen für besondere Verdienste und 25 / 10-jährige treue Mitgliedschaft.

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  • “Bezahlbarer Wohnraum!”SPD/CDU – GroKo – Politischer Wille sieht anders aus

    “Bezahlbarer Wohnraum!”
    SPD/CDU – GroKo – Politischer Wille sieht anders aus

    Gerade wurde der Doppelhaushalt 2019/2020 für Mönchengladbach durch den Kämmerer eingebracht, für den Wohnungsneubau, dessen Mieten sozial schwache Mönchengladbacher bezahlen können, hat er nichts eingeplant, für die nächsten beiden Jahre. Dieser Vorschlag wird getragen durch die gesamte Verwaltungsspitze der Stadt, von jedem Dezernenten bis zum Oberbürgermeister. Gegenteiliges ist nicht bekannt.

    Andere Kommunen wie z.B. Düsseldorf, dort ist das Wohnungsproblem nach der Wirkungsperiode unseres jetzigen Planungs- und Baudezernenten ebenfalls ein riesiges, es werden jährlich 3.000 neue „bezahlbare“ Wohnungen benötigt, gehen dieses Thema nun endlich aktiv an.
    Es sollen nun jährlich 600 „bezahlbare“ Wohnungen (Miete: 7 Euro/m²) gebaut werden.
    Plötzlich beteiligt sich sogar das Land finanziell.

    In Mönchengladbach ist dies nicht gewünscht. In etlichen Verlautbarungen und politischen Reden des Dr. Bonin ist dies erkennbar. Seine Unterstützer in Reihen der GroKo folgen ihm auf seinem Irrweg.
    „Schaut nach Düsseldorf“ möchte man ihnen zurufen.
    Sie hätten jetzt und heute die Möglichkeit zu einem Kurswechsel. Sie haben die Möglichkeit, Einfluß zu nehmen auf den Doppel-Haushalt der Stadt, können Gelder einstellen in Richtung bezahlbarer Wohnraum.

    In den Haushaltsberatungen der Bezirke wurde jedoch kein Wort darüber verloren.
    Was bewirkt dann eine Debatte auf einem Parteitag der SPD am heutigen Tag mit der Fragestellung: „Wie schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum?“

    Die SPD Mönchengladbach sollte eine klare Haltung einnehmen und politischen Willen nicht nur verbal bekunden. Noch ist Zeit, den Haushalt entsprechend zu verändern.

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  • „Ginkgo-Bäume, die stinken“

    „Ginkgo-Bäume, die stinken“

    Diese Antwort bekam ein Mitglied der Mönchengladbacher Grünen bei der Nachfrage, warum die beiden Bäume auf dem Edmund Erlemann-Platz gefällt werden sollen.

    Darüber darf man ruhig auch fassungslos sein. Bisher gab es die Begründung seitens der Verwaltung, die Bäume behinderten die freie Sicht auf die Citykirche.
    Während der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am Donnerstag versuchte MG-Heute durch Nachfragen beim mags-Mitarbeiter Hanno Müller eine eindeutige Erklärung zu erhalten. „Darüber rede ich nicht, da muß die Verwaltung etwas zu sagen, wir arbeiten nur im Auftrag der Stadt.“ Eine klare Antwort.
    Das muß man erst mal begreifen, die mags als 100% Stadttochter arbeitet also nur im Auftrag. Die Mitarbeiter, die über die Fällung von Bäumen entscheiden, dürfen zwar öffentlich Auskunft geben über Bäume die krank sind.
    Zu gesunden Bäumen haben sie zu schweigen.
    Das ist genau die Transparenz, die mündige Bürger von ihrer Verwaltung erwarten.
    Auskunftsverweigerung im Auftrag.

    Nachfolgendes kann man auf der Internetseite der mags im Bereich Grünunterhaltung lesen:

    Unsere Aufgaben auf einen Blick

    • Unterhaltung und Pflege der Grünflächen der Stadt, hierzu gehören: Öffentliche Grünanlagen, Friedhöfe, Sportanlagen, Grün an Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden, Straßenbegleitgrün, Grün auf Kinderspielplätzen sowie Kleingartenanlagen (öffentliche Anteile).

    • Bewirtschaftung kommunaler Waldflächen und Forstwirtschaft

    • Unterhaltung der Brunnenanlagen (Zierbrunnen)

    • Baumschutz: Baumfällungen und Neubepflanzung

    Von Auskunft zu Gründen der „Auftragsarbeit“ wird nicht gesprochen.

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  • Hindenburgstraße/Krefelder Straße im Bereich der Eisenbahnüberführung ab sofort für den Verkehr gesperrt

    Hindenburgstraße/Krefelder Straße im Bereich der Eisenbahnüberführung ab sofort für den Verkehr gesperrt

    Wie das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach mitteilt, muss die vor wenigen Tagen für den Verkehr wieder freigegebene Straße im Bereich der Eisenbahnüberführung “Hindenburgstraße/Krefelder Straße” ab sofort und bis auf weiteres wieder vollgesperrt werden.

    Die Sperrung ist nach den Informationen, die der Stadt Mönchengladbach vorliegen, notwendig, um zusätzliche Maßnahmen beim Anprallschutz an der Behelfsbrücke umzusetzen, die im Auftrag der DB-Netz AG errichtet wurde. Die Vollsperrung gilt auf der Hindenburgstraße ab der Kreuzung Bozener Straße in Richtung Krefelder Straße und auf der Krefelder Straße ab der Kreuzung Neusser Straße.

    Die Bozener Straße und die Neusser Straße können jeweils uneingeschränkt befahren werden.

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  • Viele Fragen zum Weihnachtsgeld – DGB-Ratgeber gibt Tipps und rechtliche Hinweise

    Viele Fragen zum Weihnachtsgeld – DGB-Ratgeber gibt Tipps und rechtliche Hinweise

    Ein Anspruch auf Weihnachtsgeld ist nicht gesetzlich geregelt. Er kann sich nur aus Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Arbeitsvertrag, betrieblicher Übung oder dem Gleichbehandlungsgrundsatz ergeben. Zum Jahresende tauchen hierzu häufig Fragen auf: Zum Beispiel: ob ein Anspruch auf Weihnachtsgeld überhaupt bestehe? Ob die Kürzung oder Streichung des Weihnachtsgeldes zulässig sei, wenn es in der Vergangenheit gezahlt wurde? Und ob die Erfüllung des gesetzlichen Mindestlohns Auswirkungen auf das Weihnachtsgeld habe? Hierzu hat der DGB einen kostenlosen Ratgeber zusammengestellt.

    „Wichtig ist, der Tarifvertrag zählt! Das bedeutet, dass das in Tarifverträgen festgeschriebene Weihnachtsgeld nicht gestrichen werden darf.Ohne sachlichen Grund darf ein Arbeitgeber Beschäftigte nicht vom Weihnachtsgeld ausnehmen, auch wenn diese Gratifikation freiwillig gezahlt wird, ‘‘ so Emrah Bektas, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach.

    Weihnachtsgeld stehe auch allen Teilzeitbeschäftigten zu und würde dabei anteilig – im Verhältnis der jeweiligen reduzierten Arbeitszeit zur Vollzeitbeschäftigung berechnet. Das gelte auch für geringfügig Beschäftigte. Beispielsweise die Weigerung eines Unternehmens, einer

    Frau im Erziehungsurlaub Weihnachtsgeld zu zahlen, sei nach EU-Recht eine verbotene Diskriminierung. Auch Erkrankte haben Anspruch auf Weihnachtsgeld, sofern der Arbeits- oder Tarifvertrag nicht eine Kürzung bzw. einen Wegfall vorsehe.

    Im Zweifelsfall können Betriebsrat, Personalrat oder der Rechtsschutz einer unserer DGB-Gewerkschaften (NGG, IGM, IG BCE, IG BAU, GEW, EVG, ver.di und GdP) dazu Auskunft geben und bei der Durchsetzung der Rechte helfen.

    Der DGB-Ratgeber kann kostenlos bei der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land unter der E-Mailanschrift duesseldorf@dgb.de angefordert werden.

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  • Signalanlage Moses-Stern-Straße / Limitenstraße ausgefallen

    Signalanlage Moses-Stern-Straße / Limitenstraße ausgefallen

    Die Signalanlage an der Kreuzung Moses-Stern-Straße / Limitenstraße ist durch einen Verkehrsunfall beschädigt worden und außer Betrieb. Das Steuergerät der Anlage ist zerstört. Eine neue Steuerung ist bestellt, kann aber voraussichtlich erst in fünf bis sieben Tagen geliefert und installiert werden.

    Aus diesem Grund gilt ab sofort aus Sicherheitsgründen im Kreuzungsbereich eine Tempo-30-Regelung. Außerdem wird eine Reihe von Absperrmaßnahmen auf einzelnen Fahrspuren durchgeführt, die das Unfallrisiko in dem vielbefahrenen weiter entschärfen sollen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um besondere Vorsicht und Rücksicht, besonders auch bei die Kreuzung querenden Fußgängern, gebeten.

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums erhalten den ersten Preis bei internationalem Wettbewerb

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums erhalten den ersten Preis bei internationalem Wettbewerb

    Sechs Schüler aus den 7. Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums haben in der Kategorie ART (Kunstwerke) den ersten Platz beim internationalen Wettbewerb Together / Gemeinsam  der Never Such Innocence gewonnen.

    Die Preisträger; Foto: D. Zuk

    Angeregt durch die Bildungspartnerschaft mit dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge gestalteten die sechs jungen HUGO-Schüler, unterstützt von ihrem Lehrer Herrn Zuk, die riesige Collage „Enemies become Friends“, die auf der einen Seite einen Bezug zu dem Weihnachtsfrieden 1914 und dem damit verbundenen legendären Fußballspiel auf den Schlachtfeldern Flanderns am Weihnachtstag und auf der anderen Seite einen Alltagsbezug zur Fifa-Fußball-WM hat, da die Schüler die Schnittmenge der Kriegs- und WM -teilnehmer halb in historischer Uniform, halb in Fußballtrikots zeigen.

    Bei dem Wettbewerb Together / Gemeinsam waren junge Menschen zwischen 9 und 16 Jahren in Großbritannien und Deutschland aufgefordert, allein oder zusammen mit anderen Gedichte, Kunstwerke oder Songs zu erschaffen, die von der gemeinsamen deutsch-britischen Geschichte inspiriert waren. Als die künftigen Bewahrer der Erinnerung waren sie in diesem Jahr insbesondere dazu eingeladen, neue Botschaften der Hoffnung und Einigkeit zu erstellen, die Bezug auf die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges nahmen.

    Als Sieger wurden die jungen HUGOs von der UK-German Connection am 16.11.2018 in die Britische Botschaft zur Siegerehrung und zur anschließenden Tea-Party eingeladen.

    Während der Siegerehrung sagte Botschafter Sir Sebastian Wood teils in englischer teils in deutscher Sprache: „Eine Veranstaltung wie diese ist ja schon ein hervorragendes Beispiel britisch-deutscher Zusammenarbeit.“

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  • FDP: Geringe Haushaltsspielräume gezielt einsetzen Barrierefreiheit herstellen – Spielplatzsanierung beschleunigen

    FDP: Geringe Haushaltsspielräume gezielt einsetzen Barrierefreiheit herstellen –
    Spielplatzsanierung beschleunigen

    Die FDP-Fraktion hielt Ihre Klausurtagung zum Doppelhaushalt am Wochenende in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummerbach ab. Auch Besuch aus der Stadtverwaltung erhielten die 23 Teilnehmer in der Bildungsstätte der Friedrich-Naumann-Stiftung.
    „Wir haben uns sehr gefreut, dass Kämmerer Michael Heck und Kämmereileiterin Monika Narres unsere Haushaltsberatungen mit einem informativen Vortrag und einer anschließenden offenen und konstruktiven Diskussion bereichert haben“, so Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende der Liberalen.

    Besonders interessiert war die FDP daran, wie die Haushaltsrechnung sich seit Einbringung des Haushaltsentwurfs verändert hat.
    „Wir waren schon bei der Etatrede verwundert, dass der Kämmerer im Haushaltsentwurf für 2019 mit nur einer Million Euro „Puffer“ im Ergebnishaushalt gearbeitet hat,“ so Finger, „Sein Vorgänger hatte als notwendigen Schutz vor externen Veränderungen zuletzt gute 5 Millionen eingeplant. Das war der Verwaltung sehr wichtig. da mittlerweile nach den Stärkungspaktvorgaben auch der Jahresabschluss ausgeglichen sein muss.“
    Die Hoffnung der FDP, dass dieser „Puffer“ durch externe Haushaltsverbesserungen seit der Etatrede bereits deutlich ausgebaut wurde, konnte der Kämmerer leider nicht bestätigen.

    „Herr Heck hat uns deutlich gemacht, dass der Haushalt nach verschiedenen externen Einflüssen im Saldo nur leichte Verbesserungen erfahren hat“, so Finger.
    Die wenigen Spielräume, die der Haushalt bietet, möchte die FDP dazu nutzen, einen ersten Finanzierungsansatz zur Umsetzung der Barrierefreiheit der Kaiser-Friedrich-Halle einzustellen.
    Mit der Planung wurde die Verwaltung jüngst beauftragt.
    Außerdem möchte die FDP den Sanierungsstau im Spielplatzbereich zügiger abbauen, jetzt wo das Spielplatzkonzept vorliegt.
    Für die Stadtbibliothek möchte die FDP den bisherigen kulturellen Veranstaltungsetat verstetigen und außerdem durch einen zusätzlichen Etat für Bildungsveranstaltungen der Bibliothek ergänzen.
    „Die Stadtbibliothek hat hervorragende Ansätze zur Vermittlung von Medienkompetenz an Kinder und Jugendliche – mit einem kleinen Bildungsetat für Veranstaltungen könnten wir da schon eine Menge bewegen“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Natascha Stephan.
    Erfreut war die FDP-Fraktion über die Tatsache, dass die Sanierung der Brücke Bettrather Straße mit rund 2,5 Millionen Euro bereits Eingang in den Haushalt gefunden hat. Kämmerer Michael Heck führte auf Nachfrage dazu jedoch aus, dass die Verwaltung diese Mittel nur aktivieren wolle, wenn es auch Förderung für die Brücke geben würde.
    „Das leuchtet uns überhaupt nicht ein“, stellt Stefan Wimmers, Vertreter der FDP in der Bezirksvertretung Nord fest, „Den Bürgerinnen und Bürgern ist diese Brücke wichtig, die Finanzierung ist im Haushalt dargestellt – warum will die Verwaltung da jetzt nachträglich doch wieder ein Fragezeichen dran machen?“

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  • Aktualisierung durch Andreas Terhaag (FDP): Hans-Willi Körfges (SPD): Mönchengladbach bekommt durch Änderungen im Kommunalen Finanzausgleich im kommenden Jahr knapp 9 Millionen Euro weniger vom Land!

    Aktualisierung durch Andreas Terhaag (FDP): Hans-Willi Körfges (SPD): Mönchengladbach bekommt durch Änderungen im Kommunalen Finanzausgleich im kommenden Jahr knapp 9 Millionen Euro weniger vom Land!

    Zur Meldung des SPD Landtagsabgeordneten Körfges zu den Schlüsselzuweisungen des Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) erklärt der FDP Landtagsabgeordnete Terhaag:

    „Herr Körfges sollte es als Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen eigentlich besser wissen!
    Trotz gestiegener Steuerkraft (+ knapp 5 Mio. €) sind die Landeszuweisungen für Mönchengladbach gestiegen (+ 9 Mio. € aus der ersten Modellrechnung und noch mal zusätzlich + 4,8 Mio. aus der zweiten Modellrechnung).

    Entgegen der Behauptung von Herrn Körfges stehen Mönchengladbach also in 2019 nicht knapp 9 Mio. Euro weniger, sondern insgesamt 18,8 Mio. Euro mehr zur Verfügung!

    Das Plus an Landeszuweisungen übertrifft mit 13,8 Mio. Euro damit die von seinem Kämmerer eingeplante Steigerung um das Doppelte!

    Grundlage für die Änderungen im GFG war das sogenannte SOFIA Gutachten welches von der Rot-Grünen Landesregierung in Auftrag gegeben wurde. Die jetzige Landesregierung hat also ausschließlich aus rechtlichen und fachlichen Gründen gehandelt. Die bisherige Berechnungsgrundlage für das GFG wäre nicht mehr nutzbar gewesen, es musste also zwingend eine Veränderung passieren. Eine

    Beibehaltung des bisherigen Soziallastenansatzes hätte dem Gutachten widersprochen. Wie jeder dem Bericht der zuständigen Ministerin im Ausschuss entnehmen kann, wäre eine erneute Verwendung der alten Parameterwerte, wie von Herrn Körfges gefordert, verfassungsrechtlich gar nicht vertretbar.

    Letztlich fordert Herr Körfges bei Beibehaltung des alten Schlüssels, Gerichtsurteile zu ignorieren und wider besseren Wissens zu handeln. Um den Übergang zu erleichtern und die Umstellung gerade für diejenigen Kommunen zu erleichtern, die stark auf Schlüsselzuweisungen angewiesen sind, hat die Landesregierung aus Rücksichtnahme auf die Kommunen für das GFG 2019 sogar noch einen Abschlag von 50% vorgenommen.

    Insgesamt schüttet die Landesregierung ein Rekordvolumen von 12,4 Mrd. € (+ 675 Mio. € im Vergleich zu 2018) aus, von dem letztlich alle Kommunen profitieren.“


    Bisheriger Artikel mit der Meldung von Hans Willi Körfges:

    Der Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen im nordrhein-westfälischen Landtag hat in seiner letzten Sitzung den Entwurf für das Gemeindefinanzierungsgesetz 2019 (GFG 2019) beraten.

    Dazu erklärt der Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges:
    „Der Entwurf der Landesregierung für das GFG 2019 sieht deutliche strukturelle Veränderungen beim Kommunalen Finanzausgleich vor. Jetzt wissen wir, dass Mönchengladbach 2019 an Schlüsselzuweisungen und finanziellen Mitteln im Vergleich zu der bisherigen Systematik netto 8,9 Millionen Euro verliert.
    CDU und FDP machen eine kommunalfeindliche Politik, die zu Lasten von Mönchengladbach geht. Trotz aller offiziellen Beteuerungen scheinen CDU und FDP immer noch nicht verstanden zu haben, dass die Kommunen das Fundament unserer Demokratie sind.
    Ihre Handlungsfähigkeit muss gestärkt werden. Stattdessen schwächt die Landesregierung strukturschwache Städte und Gemeinden und betreibt Umverteilung auf deren Rücken.“

    Hintergrund:
    Das Gemeindefinanzierungsgesetz regelt den jährlichen Finanzausgleich zwischen dem Land und den Kommunen.
    Der Gesetzentwurf der Landesregierung für das GFG 2019 sieht insbesondere folgende Änderungen vor:

    • Die Sozialbelastungen sollen zukünftig mit einem geringeren Faktor berücksichtigt werden
    • Mit dem GFG 2019 sollen insgesamt 120 Millionen Euro aus der Schlüsselmasse als
    finanzkraftunabhängige Pauschale auf sämtliche Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen verteilt
    werden.
    • Im Rahmen einer Aktualisierung der fiktiven Hebesätze die Einführung von höheren und differenzierten
    Abschlägen auf den Landesdurchschnitt.

    Insbesondere mit der „Finanzkraftunabhängigen Pauschale“ wird von dem Grundsatz
    abgewichen, dass die Zuweisungen über das GFG Kommunen mit entsprechendem Finanzbedarf
    zugutekommen sollen. Während viele steuerstarke Kommunen von der neuen Zuweisung
    profitieren, müssen viele finanzschwache Kommunen nach den durch die Landesregierung
    vorgenommenen Änderungen faktisch mit weniger Finanzmitteln auskommen, als sie nach der
    bisherigen Systematik des GFG erhalten würden.

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