Autor: Redaktion

  • SPD Giesenkirchen lädt zum Bürgerdialog – der Wahlkampf wird eröffnet

    SPD Giesenkirchen lädt zum Bürgerdialog – der Wahlkampf wird eröffnet

    Die SPD Giesenkirchen lädt Bürgerinnen und Bürger zu einer Dialogveranstaltung unter dem Motto: „Giesenkirchen lass uns reden“ ein.

    Am 21.05.2025 wollen Giesenkirchens Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Foyer der Sporthalle Asternweg von 19.00 – 21.00 Uhr mit den Menschen in Giesenkirchen, Schelsen und Meerkamp über die Zukunft ihres Stadtteils diskutieren. An diesem Abend soll es darum gehen, Fragen, Meinungen und Wünsche aus der Bevölkerung zur künftigen Entwicklung in Giesenkirchen und Schelsen zu hören.

    Bezirksvorsteher Volker Küppers hält den Dialog für eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Politik:

    „Kommunalpolitik kann nur dann gute Ergebnisse erzielen, wenn die Menschen, die von Entscheidungen betroffen sind, im Vorfeld einbezogen werden. Das Gespräch mit den Menschen in Giesenkirchen ist für die Entwicklung unseres Stadtbezirks unverzichtbar.“

    Gleichzeitig bittet die SPD Giesenkirchen um die Teilnahme an einer Online-Umfrage, die nicht nur der Themenauswahl für den Abend dienen, sondern zudem zusätzliche Perspektiven und Anregungen aufzeigen soll. „Wir möchten auch erfahren, welche Themenbereiche für die Menschen in Giesenkirchen besonders wichtig sind und das in unsere Arbeit einfließen lassen“, so die Co Vorsitzende der SPD Giesenkirchen Angelika Staudt-Taube. Die Umfrage lässt sich unter  https://forms.office.com/r/ZZyp88DQxp im Internet aufrufen.

    Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können schriftlich teilnehmen. In mehr als 2500 Briefen, die in Giesenkirchen an die Haushalte verteilt werden, wird zudem auf die Möglichkeit verwiesen über ein Kampagnentelefon unter 015562523063 die Abholung der Rückantworten zu veranlassen. Co Vorsitzender Peter Müschen: „Diese Dialogveranstaltung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen, die Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen. Wir werden im Anschluss daran, die Ergebnisse mit vor Ort tätigen Organisationen, Vereinen und Interessenvertretungen erörtern und versuchen daraus insgesamt ein Handlungskonzept für die Zukunft Giesenkirchens zu erarbeiten.“

    21 9

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neubesetzung des NEW-Aufsichtsrates

    Neubesetzung des NEW-Aufsichtsrates

    Aufgrund ihrer Ernennung zur Bundeswirtschaftsministerin hat Katherina Reiche ihr Mandat im Aufsichtsrat der NEW AG zum
    30. April 2025 niedergelegt.

    Katherina Reiche war seit dem 01.Januar 2020 erste stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates und des Personalausschusses der NEW AG. Ihr Mandat wurde im vergangenen März für weitere fünf Jahre bestätigt.
    „Katherina Reiche hat unsere Region mit ihrer Expertise und ihrem Sachverstand nachhaltig geprägt.
    Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, sagt NEW-Vorstandsvorsitzender Frank Kindervatter. „Wir wünschen ihr persönlich alles Gute und für ihre kommende Aufgabe viel Erfolg.“

    „Ich habe mit Katherina Reiche in den vergangenen Jahren vertrauensvoll und erfolgreich für die Entwicklung der NEW-Gruppe zusammengearbeitet“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG Dr. Hans
    Peter Schlegelmilch. „Insofern bedaure ich ihre Entscheidung, dem Ruf des Bundeskanzlers in die Regierung zu folgen. Für Deutschland ist Katherina Reiches Stimme am Kabinettstisch mit Sicherheit vorteilhaft. Ich wünsche ihr dabei alles Gute!“

    2 10

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Deutschland nicht mehr unter den Top-10-Ländern der Pressefreiheit

    Deutschland nicht mehr unter den Top-10-Ländern der Pressefreiheit

    Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai hat die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ das weltweite Ranking zur Lage der Pressefreiheit veröffentlicht.

    Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr aus den Top Ten gefallen und belegt nur noch Platz 11.

    Hierzu erklären Alexander Vogt, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Ina Blumenthal, medienpolitische Sprecherin:

    Alexander Vogt:

    „Die Pressefreiheit ist ein unverzichtbarer Teil der Demokratie und leider keine Selbstverständlichkeit – selbst hier bei uns. Dass Deutschland im internationalen Vergleich weiter zurückfällt, muss ein Weckruf sein. Laut den ‚Reportern ohne Grenzen‘ steigen die Fälle von Bedrohungen und Gewalt gegenüber Medienschaffenden – sowohl im Netz als auch bei Demonstrationen. Das ist eine reale Gefahr für unsere Demokratie. Die schwarz-grüne Landesregierung muss diese Entwicklung aufhalten: Wir fordern klare Maßnahmen für die Pressefreiheit und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten.“

    Ina Blumenthal:

    „Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten ist Gewalt gegen unsere demokratische Öffentlichkeit. Die Polizei muss insbesondere bei Versammlungen für mehr Sicherheit der Presse sorgen. Straftaten müssen konsequent verfolgt werden. Gleichzeitig dürfen wir nicht tatenlos zusehen, wie die Medienvielfalt schwindet: Immer mehr Lokalredaktionen sind nicht mehr wirtschaftsfähig. Unser Lokaljournalismus in NRW droht auszutrocknen, während US-amerikanische Plattformen wie Google, Facebook und Instagram den digitalen Werbemarkt dominieren. Wer die Pressefreiheit ernst meint, muss auch hier für faire Bedingungen und eine vielfältige Medienlandschaft sorgen.“

    7 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Wer sparen will, muss auch liefern“

    „Wer sparen will, muss auch liefern“

    Die Ratsfraktion der Freien Demokraten Mönchengladbach fordert Aufklärung darüber, wie ernst es die Verwaltung mit den eigenen Sparzielen wirklich meint.

    In einem Antrag zur Ratssitzung am 12. Mai 2025 verlangt die FDP-Ratsfraktion einen detaillierten Finanzbericht zur aktuellen Entwicklung zum Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft am 26. Juni 2025.

    Der Bericht soll insbesondere beantworten, ob und inwieweit die im Haushalt veranschlagte Globale Minderausgabe (GMA) bisher realisiert wurde – und wie die Verwaltung die Umsetzung des von FDP, SPD und Grünen gemeinsam getragenen Haushaltsbegleitantrags der FDP organisiert hat.

    Ziel dieses Antrags ist eine umfassende Analyse der Aufwandssteigerungen im städtischen Haushalt seit 2019 und die Identifikation zukünftiger Konsolidierungspotenziale.

    Reiner Gutowski, Oberbürgermeisterkandidat der Freien Demokraten und Mitglied im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft, betont:

    „Wer sparen will, muss auch liefern. Wir haben dem Haushalt nur zugestimmt, weil zwei zentrale Instrumente enthalten waren: die GMA, mit der die Verwaltung sich selbst ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hat, und die von der Politik beschlossene Aufwandsanalyse. Jetzt wollen wir wissen, was daraus geworden ist. Es reicht nicht, Ziele in den Haushalt zu schreiben – sie müssen auch verfolgt und erreicht werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf Information.

    Die FDP-Ratsfraktion verweist in ihrer Begründung auf die haushaltspolitische Entwicklung der vergangenen Jahre: Mit breiter Mehrheit trat die Stadt Mönchengladbach 2012 dem Stärkungspakt Stadtfinanzen bei, mit dem Ziel eines Haushaltsausgleichs durch eigene Kraft. Ab 2018 gelang das – unterstützt durch Konsolidierungshilfen von Bund und Land. Doch seit 2020 haben Pandemie, Krieg, Inflation und Energiekrise erneut zu einer dramatischen Haushaltslage geführt. Die Folge: Kredite, Abschreibungen und der nahezu vollständige Verbrauch der Ausgleichsrücklage.

    „Uns ist klar, dass Mönchengladbach erneut Hilfen von Bund und Land brauchen wird. Aber ohne eigene Anstrengungen wird es nicht gehen“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Achim Wyen weiter.

    „Deshalb brauchen wir jetzt Klarheit: Welche Ausgabensteigerungen sind tatsächlich fremdbestimmt – und wo hat die Stadt selbst Spielräume genutzt, die sie sich heute nicht mehr leisten kann? Diese Analyse ist die Grundlage jeder seriösen Konsolidierung.

    Die FDP-Ratsfraktion erwartet von der Verwaltung eine offene Darstellung der bisherigen Fortschritte und eine Prognose realistisch erreichbaren Einsparziele – noch vor der Sommerpause.

    4 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Mehrheit lehnt Antrag zur Öffnung des mags-Verwaltungsrats ab“

    „Mehrheit lehnt Antrag zur Öffnung des mags-Verwaltungsrats ab“

    Die Freien Demokraten im Rat der Stadt Mönchengladbach zeigen sich enttäuscht über die Ablehnung ihres Antrags, die Sitzungen des Verwaltungsrats der mags AöR künftig grundsätzlich öffentlich tagen zu lassen.

    Der Antrag scheiterte in der Sitzung mit der Mehrheit der anderen Fraktionen.
    „Wir wollten das Regelausnahmeverhältnis umkehren: Nichtöffentlichkeit darf nicht länger die Norm sein – öffentliche Sitzungen müssen zur Regel werden“, erklärt Reiner Gutowski, Oberbürgermeisterkandidat der Freien Demokraten. „Die mags erfüllt zentrale Aufgaben für unsere Stadt – von der Abfallentsorgung über Grünpflege bis zur Straßenunterhaltung. Wer solche Aufgaben übernimmt und mit öffentlichen Mitteln arbeitet, muss auch bereit sein, sich der Öffentlichkeit zu stellen.“
    Die Freien Demokraten verweisen darauf, dass sich ihr Antrag an der Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes NRW orientiert, die ausdrücklich beide Varianten zur Wahl stellt. Geplant war, Verwaltungsratssitzungen grundsätzlich öffentlich durchzuführen – mit klar geregelten Ausnahmen, etwa bei vertraulichen Personal- oder Finanzangelegenheiten, wie es § 48 Abs. 2 der Gemeindeordnung NRW auch für die Ratsgremien vorsieht.
    „Dass die Mehrheit diesen Schritt hin zu mehr Transparenz verweigert, ist ein politisches Armutszeugnis“, sagt Achim Wyen, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. „Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen das Vertrauen in politische Prozesse verlieren, ist es unsere Pflicht, Entscheidungswege offenzulegen. Wer Verantwortung trägt, muss auch bereit sein, öffentlich Rede und Antwort zu stehen.“

    Die FDP-Ratsfraktion kündigt an, bei kommunalen Entscheidungen auch weiterhin für mehr Transparenz einzutreten. „Ein öffentlich tagender Verwaltungsrat wäre ein starkes Signal gewesen – für Offenheit, für Kontrolle und für Vertrauen“, so Wyen abschließend.

    Hier der dazugehörende FDP-Antrag:

    13 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mehr Demokratie begrüßt Bürgerräte und Reform der Gesetzgebung, aber grundlegende Reformen bleiben aus

    Mehr Demokratie begrüßt Bürgerräte und Reform der Gesetzgebung, aber grundlegende Reformen bleiben aus

    Mehr Demokratie äußert sich zu dem heute (9.4.) veröffentlichten Koalitionsvertrag.

    „Auf der Haben-Seite verbuchen wir die Fortführung der Bürgerräte trotz der teilweise sehr scharfen Kritik der Union, Reformen der Gesetzgebung und die geplante Prüfung des Wahlalters 16“, so Ralf-Uwe Beck, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie. Erleichtert zeigt sich der Verein auch, dass das Informationsfreiheitsgesetz doch nicht abgeschafft werden soll. Die geplanten Einschränkungen bei Verbandsklagerecht und Umweltinformationsgesetz bewertet der Verein kritisch. „Mit Blick auf grundlegende Demokratiereformen und die Einführung der direkten Demokratie bleiben die Verabredungen hinter dem letzten schwarz-roten Vertrag von 2018 zurück“, so Beck.

    Grünes Licht gibt der Vertrag für eine Fortsetzung der Bürgerräte des Bundestags. „Die Erfahrungen aus dem Bürgerrat zur Ernährung zeigen, dass sich das Instrument im Praxistest bewährt hat. Hier auf Kontinuität zu setzen, ist richtig.“ Mehr Demokratie schlägt vor, dass sich ein Bürgerrat begleitend zur im Vertrag geplanten Kommission mit der Aufarbeitung der Corona-Pandemie befasst.

    Darüber hinaus will die schwarz-rote Koalition die Gesetzgebung verbessern. Dafür sollen Anhörungen von Betroffenen und Expertinnen und Experten angemessene Fristen gesetzt werden. Eine Analyse von Mehr Demokratie hatte kürzlich gezeigt, dass die Fristen in den vergangenen beiden Legislaturperioden viel zu kurz angesetzt waren. Außerdem sollen sogenannte „Öffnungs- und Experimentierklauseln“ eingeführt werden. Mehr Demokratie begrüßt den Vorstoß für eine moderne Gesetzgebung.

    Vom Tisch ist eine komplette Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes. Das sei auch ein Erfolg der Zivilgesellschaft, die sich mit einer Petition mit mehr als 400.000 Unterschriften für den Erhalt des Gesetzes stark gemacht hatte. Im fertigen Vertrag heißt es nun, dass das IFG „in der bisherigen Form […] mit einem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung [reformiert]“ werden solle. Mehr Demokratie fordert: Das Informationsfreiheitsgesetz sollte in einem modernen Transparenzgesetz aufgehen. „Transparenz schafft Vertrauen. Der Staat sollte deshalb künftig wichtige Daten, Fakten und Verträge auch proaktiv veröffentlichen müssen“, sagt Beck.

    Außerdem steht eine Reform des Wahlrechts im Koalitionsvertrag. Denkbar wäre auch hier, zusätzlich zur Wahlrechtskommission einen zufällig gelosten Bürgerrat einzusetzen. Damit würde die neue Regierung gleich zwei ihrer Vorhaben erfüllen: „Wenn es um den Kern der demokratischen Mitbestimmung geht, müssen die Wähler-Perspektiven mit einbezogen werden“, so Beck. Er begrüßt, dass der Koalitionsvertrag auch einen Prüfauftrag für das Wahlalter 16 enthält. „Ein Prüfauftrag ist nicht viel, aber immerhin hat es das Thema in den Vertrag geschafft.“ Scharf kritisiert Beck dafür die geplanten Veränderungen im Europawahlrecht: „Eine Sperrklausel für Europawahlen lehnen wir strikt ab. Hier befindet sich die neue Regierung auf dem Irrweg.“ Weiterhin ist die Tür offen für eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestags. Die Idee, dass Petitionen mit breiter Unterstützung auch im Plenum behandelt werden können, sollte nach Meinung von Beck unbedingt mit aufgenommen werden.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Statement: Ministerpräsident Hendrik Wüst zum vorgestellten Entwurf eines Koalitionsvertrags für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages

    Statement: Ministerpräsident Hendrik Wüst zum vorgestellten Entwurf eines Koalitionsvertrags für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages

    Ministerpräsident Hendrik Wüst:

    „Dieser Koalitionsvertrag ist eine Vereinbarung der Vernunft in Zeiten weltweit grassierender Unvernunft. Deutschland kann jedenfalls an vielen Stellen die jetzt notwendigen Veränderungen bekommen. Die Koalition konzentriert sich auf Dinge, die vernünftig sind und nimmt wesentliche Weichenstellungen vor, um unser Land aus der Krise zu führen.

    Vor allem die Vereinbarungen in der Energiepolitik und zum Abbau von Bürokratie können sich sehen lassen. Sie werden die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und unserer Industrie stärken. Die geplanten Beschleunigungsmaßnahmen bei Genehmigungen entwickeln den Bund-Länder-Pakt für Planungsbeschleunigung fort und machen Deutschland einfacher. Wichtig ist, dass wir schnell und konsequent in die Umsetzung kommen. Das gilt auch für den Abfluss der Investitionen in unsere Infrastruktur. Wir müssen dafür sorgen, dass das Geld unbürokratisch vor Ort ankommt.

    Diese Koalition macht Deutschland sicherer – nach innen wie nach außen. Die massiven Investitionen in unsere Verteidigungsfähigkeit werden von einem zeitgemäßen Wehrdienst-Modell flankiert. Das ist absolut angemessen. Endlich kommt auch die Speicherpflicht für IP-Adressen. Damit bekommen unsere Sicherheitsbehörden ein neues Instrument im Kampf gegen Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Kindesmissbrauch.

    Beim Thema kommunaler Altschulden gibt es endlich Verbindlichkeit und ein klares Bekenntnis des Bundes zur Übernahme von Verantwortung. Die Zusage einer hälftigen Beteiligung des Bundes an unserem Entschuldungsprogramm ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer dauerhaften Lösung der Altschuldenproblematik. Das ist ein Erfolg für Nordrhein-Westfalen und wird viele unserer Städte und Gemeinden zusätzlich entlasten. Wichtig wird sein, dass die gefundene Regelung auch langfristig verankert wird, damit unsere Kommunen Planungssicherheit bekommen.

    Bei der Migration sind viele wichtige Schritte vorgesehen, die uns einer Begrenzung und Steuerung der Flüchtlingszahlen deutlich näher bringen werden. Im Bereich Steuern muss sich die Koalition darauf konzentrieren, zumindest das koalitionspolitisch Mögliche im Regierungsverlauf schnell umzusetzen. Es gibt in der Bevölkerung und bei unseren Unternehmen eine hohe Erwartungshaltung, dass zeitnahe Entlastungen kommen. Dieser Vertrag ist eine gute Arbeitsgrundlage für eine geerdete, seriös und pragmatisch handelnde Regierungskoalition in Zeiten globaler Verwerfungen. Darauf kommt es am Ende an – und daran wird die Koalition auch gemessen werden.“

    3 20

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • KIRCHENMUSIK AN ST. HELENA

    KIRCHENMUSIK AN ST. HELENA

    ZwischenZeit in St. Helena

    • zur Ruhe kommen 
    • eine kleine Pause genießen 
    • eintauchen in andere Welten 
    • Kraft schöpfen • durchatmen 

    ZwischenZeit zum Thema „Passion“
    Freitag, 11. April 2025 um 15.30 Uhr in St. Helena 

    Reinhold Richter (Kantor von St. Helena i. R.)
    spielt Orgelwerke von J. S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy;

    Martina Godau spricht Texte von Hans-Dieter Hüsch, Rainer-Maria Rilke u. a.

    8 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Endstation letzte Meile?

    Endstation letzte Meile?

    Fachtagung nimmt Situation von Mitarbeitenden der Lieferdienste unter die Lupe

    8 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wanloer Umgehung wird zur Todesfalle

    Wanloer Umgehung wird zur Todesfalle

    NABU zählt hunderte von toten Amphibien

    Die Wanloer Umgehungsstraße wird immer mehr zur Todesfalle für unsere heimischen Amphibien. Bevor die Umgehungsstraße in Betrieb genommen wurde, waren auch Verkehrsopfer unter den Amphibien zu verzeichnen. Nun steigt aber die Zahl der Verkehrstoten Amphibien auf der Umgehungsstraße immer höher. Alleine in der Nacht von Samstag auf Sonntag (22. – 23.03.) mussten, zum Schrecken der Amphibienschützer, 270 tote Amphibien gezählt werden. Und das obwohl in den Abend- und Morgenstunden insgesamt zehn Amphibienschützerinnen und -schützer unterwegs waren, um das Schlimmste zu verhindern.

    204 Verkehrsopfer wurden 2023 gezählt, im Jahr 2024 waren es 579 Verkehrstote Amphibien, während der ganzen Saison. Nun sind es in einer Nacht bereits 270 tote Amphibien, insgesamt 418 tote Tiere in 2025 und die Saison beginnt dort gerade erst. Gerade jetzt mit steigenden Temperaturen und zunehmender Feuchtigkeit kommen die Erdkröten, Grasfrösche und Teichmolche aus ihren Verstecken und starten die Wanderung zu ihren Laichgewässern.

    Immer mehr Verkehrswege durchschneiden die natürlichen Wanderwege der Kröten, Frösche und Molche, so auch die Wanloer Umgehungsstraße. Schnelle Abhilfe kann hier nur eine fest installierte Amphibienleiteinrichtung mit entsprechenden Querungstunneln schaffen. Dies würde auch für Autofahrer mehr Sicherheit bringen, die wegen den Tieren ins rutschen kommen könnten oder durch plötzliche Ausweichmanöver gefährdet wären.

    Die Amphibienschützerinnen und -schützer vor Ort würden eine umgehende Umsetzung einer solchen Maßnahme nicht nur begrüßen, sondern fordern diese auf Grund der vielen Amphibienopfer auch. Die Population der Amphibien wird erheblich dezimiert und kann auf Dauer komplett ausgelöscht werden, wenn keine Gegenmaßnahme getroffen werden.

    24 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mit Speed-Dating ins Engagement: Gladbacher Initiativen stellen sich vor

    Mit Speed-Dating ins Engagement: Gladbacher Initiativen stellen sich vor

    Verbraucherzentrale, Stadt und 15 Freiwilligen-Organisationen laden für den 29. März in die Zentralbibliothek ein

    Gemeinsam Dinge reparieren, die Stadt grüner und „essbar“ machen oder sich für ein gutes Miteinander einsetzen: In Mönchengladbach gibt es viele Möglichkeiten, für eine nachhaltige Zukunft aktiv zu werden und sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber welches Engagement passt zu den eigenen Interessen und Vorlieben? Wo kann man seine Fähigkeiten am besten einsetzen? Und stimmt auch die persönliche Chemie? Das können Interessierte am Samstag, 29. März, bei einem Speed-Dating in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Hilde-Sherman-Zander-Straße 6, herausfinden. Das Projekt MehrWertRevier der Verbraucherzentrale NRW lädt dazu in Kooperation mit der Stadt und vielen Initiativen ein.

    Und so funktioniert’s: Von 10 bis 13 Uhr besteht im „Wandelsaal“ die Möglichkeit, in kurzen Gesprächen direkt mit Vertreter:innen von engagierten gemeinnützigen Organisationen und Initiativen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen und nähere Informationen zu erhalten. Mit dabei sind beispielsweise Transition Town Mönchengladbach, die Gruppe „Solidarisches Mönchengladbach“ und die Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie. „Mitmachen erwünscht“ – das gilt auch für die vielen weiteren Einrichtungen und Organisationen vom Mehrgenerationenhaus, das mit seinem Repair Café vertreten ist, über das Netzwerk Schnippeldisko bis zum Freiwilligen Zentrum der Caritas, die sich den ganzen Vormittag über mit Infoständen präsentieren.

    Die Teilnehmenden des Speed-Datings wechseln innerhalb von 45 Minuten von Tisch zu Tisch und erfahren in persönlichen Gesprächen mehr über die Aktivitäten. Was genau machen die Gruppen? Wer sind die Menschen hinter der Initiative? Wie oft finden Treffen statt? Wofür werden helfende Hände gebraucht? Solche Fragen können sofort geklärt werden. „Und am Ende steht dann vielleicht fest: It’s a match – wir passen zusammen und möchten gemeinsam in Mönchengladbach etwas bewegen“, sagt Georg Wagner, Botschafter für nachhaltigen Konsum im Projekt
    MehrWertRevier. „Wir freuen uns auf einen Vormittag mit vielen anregenden Ideen und hoffen auf rege Teilnahme“, ergänzt Vanessa Kolb vom Team Bildungskommune Mönchengladbach, das die Veranstaltung zusammen mit der Verbraucherzentrale organisiert.

    Die Infostände sind im gesamten Zeitraum von 10 bis 13 Uhr kostenfrei für Besucher:innen ohne vorige Anmeldung zugänglich. Teilnehmende am Speed-Dating können spontan vorbeikommen oder sich vorher einen Platz für den Wunschzeitraum sichern. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenfrei.

    Mehr Infos und Anmeldung unter www.mehrwertrevier.nrw/veranstaltungen.

    15 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • mags-Mülldetektive observieren Containerstandort

    mags-Mülldetektive observieren Containerstandort

    Am Containerstandort Viktoriastraße sind 13 illegale Müllentsorgungen auf frischer Tat beobachtet und geahndet worden.

    Neben Präsensstreifen in den Innenstädten und Ermittlungen nach wilden Müllablagerungen im Stadtgebiet, führen die mags-Mülldetektive auch immer wieder Observationen durch. Diesmal stand der Containerstandort Viktoriastraße im Fokus. Am vergangenen Wochenende, 15. und 16. März, sind dort 13 Verstöße festgestellt worden.

    Fotos: mags

    Statt Glas oder Altkleider sind neben den Containern illegal Abfallsäcke, Kartonagen, Glasscheiben, Bauschutt oder Holz abgestellt worden.

    Die Müllsünder, die auf frischer Tat erwischt wurden, mussten Bußgelder in Höhe von bis zu 350 Euro zahlen.

    20 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zonta: Second Hand-Verkauf im Menge-Haus mit Frühjahrs- und Sommermode

    Zonta: Second Hand-Verkauf im Menge-Haus mit Frühjahrs- und Sommermode

    Der jährliche Frühjahrs-Verkauf des Zonta Club MG 1 steht an.

    Im Menge-Haus auf der Fliethstr. verkauft der Service Club nicht nur Second Hand Kleidung, sondern auch eine große Auswahl an Bildern und gerahmten Kunstdrucken.

    Vom 31. März bis zum 5. April stehen die Türen des Menge-Hauses am Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 18 – 20 Uhr allen Interessierten offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach.
    Zum Verkauf stehen neben den Bildern Hosen, Oberteile und Tücher, Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe.
    Handtaschen, Schuhe und Schmuck gehören ebenfalls zum Angebot.
    Eine kleine Herrenmodenabteilung gibt es ebenfalls: Sportliche Hosen, Shirts, Pullover, Anzüge und Krawatten warten in bestem Zustand auf einen neuen Träger.

    Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung. Alle Leistungen rund um den Second Hand-Verkauf erbringt der Club ehrenamtlich.

    21 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu: 2045 werden 12.600 Seniorenwohnungen gebraucht“

    „Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu: 2045 werden 12.600 Seniorenwohnungen gebraucht“

    Mönchengladbach kommt in die Jahre – und ist auf das Wohnen der älteren Menschen nicht vorbereitet.

    Die Baby-Boomer gehen bis 2035 komplett in Rente. Dann werden in Mönchengladbach rund 8.100 Menschen mehr im Ruhestand sein als heute – insgesamt nämlich rund 61.900. Das geht aus einer Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen hervor, die das Pestel-Institut gemacht hat.

    Die Wissenschaftler warnen dabei: „Der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach ist mit der neuen Rentnergeneration der geburtenstarken Jahrgänge komplett überfordert. Es fehlen Seniorenwohnungen“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Schon jetzt gebe es einen massiven Mangel an altersgerechten Wohnungen. „Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings noch enorm verschlimmern. Oder anders gesagt: Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu“, so Matthias Günther.

    Der Leiter des Pestel-Instituts nennt dazu konkrete Zahlen: So gibt es aktuell rund 132.200 Haushalte in Mönchengladbach. In 31 Prozent davon leben Senioren. „Bereits heute braucht Mönchengladbach rund 9.500 Wohnungen für die älteren Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Doch diese Seniorenwohnungen gibt der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach bei weitem nicht her“, sagt Matthias Günther. Und für 2045 ermittelt die Untersuchung bei den benötigten Seniorenwohnungen sogar einen deutlichen Anstieg: So wird Mönchengladbach in zwanzig Jahren für rund 12.600 Seniorenhaushalte Wohnungen brauchen, die zum Leben im Alter passen.

    Eigentlich sei der Bedarf sogar noch höher, so das Pestel-Institut. „Denn ein Großteil der altersgerechten Wohnungen wird noch nicht einmal von Älteren bewohnt. Oft nutzen nämlich auch Familien den Komfort einer Wohnung ohne Schwellen, mit breiten Türen, Fluren und Räumen. Denn wo das Leben mit einem Rollator klappt, da kommt man auch mit einem Kinderwagen klar“, sagt Matthias Günther.

    Neben dem Neubau sei deshalb vor allem eine Sanierungsoffensive notwendig, um für mehr seniorengerechte Wohnungen in Mönchengladbach zu sorgen. „Doch die ist bislang nicht in Sicht: Das Fatale ist, dass wir dazu politisch nur eine Vogel-Strauß-Taktik erleben. Statt mit einem effektiven Programm fürs Senioren-Wohnen das Problem anzupacken, hat vor allem der Bund den Kopf in den Sand gesteckt und die graue Wohnungsnot seit Jahren ignoriert“, sagt Günther.

    Das müsse sich jetzt dringend ändern, fordert Katharina Metzger. Sie ist Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der die Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen beim Pestel-Institut in Auftrag gegeben hat. An die Adresse der Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Nordrhein-Westfalen richtet Katharina Metzger einen eindringlichen Appell: „Das Wohnen muss bei den Koalitionsverhandlungen ein absoluter Schwerpunkt sein. Der Wohnungsbau braucht einen gewaltigen Schub. Es ist wichtig, dass die CDU und die SPD in Mönchengladbach dieses ‚SOS-Notsignal fürs Wohnen‘ deutlich nach Berlin funken.“

    Eine künftige schwarz-rote Bundesregierung müsse den Wohnungsbau als Motor für die Binnenkonjunktur entdecken und nutzen: „Es geht um mehr Seniorenwohnungen, die durch Neubau und Sanierung entstehen müssen – auch in Mönchengladbach. Außerdem um mehr bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen“, so die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels.

    Die neue Bundesregierung müsse die Brisanz, die die Wohnungsnot habe, dringend erkennen: „Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert. Wer eine horrende Miete zahlen muss oder erst gar keine Wohnung findet, die er noch irgendwie bezahlen kann, bei dem wächst Frust. Das alles ist sozialer und letztlich auch demokratischer Sprengstoff“, warnt Katharina Metzer.

    Der Bund habe den Neubau von Wohnungen zu wenig und außerdem auch noch falsch gefördert: „Statt wenige Gebäude mit übertriebener Klimaschutztechnik zu fördern, muss der Bund künftig deutlich mehr Geld für mehr Wohnungen in die Hand nehmen, die dann auch barrierearm sein müssen. Was er bislang in das Senioren-Wohnen investiert hat, ist nicht mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein“, so Metzger.

    Gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut warnt der Baustoff-Fachhandel eine von Friedrich Merz geführte Bundesregierung davor, beim Wohnungsbau die politische „Weiter-so-Taste“ zu drücken: „Wenn sich die Wohnungsbau-Krise weiter zuspitzt, wird das auch in Mönchengladbach einen erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Bau bedeuten. Dabei geht es um die Jobs von Bauarbeitern, die in Mönchengladbach dringend gebraucht werden – für den Neubau und für das Sanieren von Wohnungen“, sagt Matthias Günther.

    Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts hat bei einer Sanierungsoffensive für mehr altengerechte Wohnungen vor allem auch die rund 20.600 Haushalte in Mönchengladbach im Blick, wo Senioren in den eigenen vier Wänden wohnen: „Ob Eigenheim, Reihenhaus oder Eigentumswohnung – es ist wichtig, älteren Menschen für ihr Wohneigentum rechtzeitig einen Anreiz zu geben, ihr eigenes Zuhause seniorengerecht umzubauen. Dabei ist das Bad das A und O.“ Das Wichtigste seien große Bäder mit einer Dusche ohne Schwellen und Stufen.

    Bei Senioren, die zur Miete wohnen, warnt das Pestel-Institut vor Altersarmut: „Bei vielen Baby-Boomern gab es immer wieder Phasen von Arbeitslosigkeit. Außerdem waren die geburtenstarken Jahrgänge die, die oft zum Niedriglohn gearbeitet haben. Also gehen viele der Baby-Boomer mit einer eher kleinen Rente nach Hause. Ihre Miete können sie sich damit nicht mehr leisten – sie wird zur ‚K.o.-Miete‘. In Zukunft werden also deutlich mehr Menschen als heute in Mönchengladbach auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben“, so die Prognose von Pestel-Institutsleiter Günther.

    Die Untersuchung nimmt auch das Mieter-Portemonnaie der Senioren ins Visier: So liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Mönchengladbach aktuell bei rund 6,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 61 Prozent der Seniorenhaushalte, die zur Miete wohnen, leben sogar günstiger: Rund 10.300 Haushalte in Mönchengladbach, in denen Ältere leben, zahlen nach Angaben des Pestel-Instituts derzeit weniger als die Durchschnittsmiete.

    „Noch jedenfalls“, sagt Ökonom Matthias Günther. Denn das werde sich deutlich ändern, wenn der Staat nicht bereit sei, den Neubau von Seniorenwohnungen und den altersgerechten Umbau bestehender Wohnungen kräftig zu unterstützen. Dabei warnt der Wissenschaftler: „Eine Wohnung altersgerecht zu machen, kostet Geld und schraubt die Miete nach oben. Aber eine höhere Miete können sich viele Ältere einfach nicht leisten. Und erst recht nicht die Kosten für eine seniorengerechte Sanierung ihrer Wohnung.“

    Dabei sei es für die öffentlichen Kassen in der Regel sogar deutlich günstiger, altersgerechten Wohnraum zu schaffen: „Andernfalls sind Ältere nämlich gezwungen, ins Heim zu gehen. Und die Kosten für einen Heimplatz stehen auf Dauer in keinem Verhältnis zu dem, was der Staat investieren müsste, um eine altersgerechte Wohnung zu schaffen“, so Pestel-Institutsleiter Matthias Günther.

    26 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Streik bei mags und GEM

    Streik bei mags und GEM

    Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst sorgt für erhebliche Einschränkungen bei mags und GEM.

    Auch die Müllabfuhr ist massiv vom Warnstreik betroffen, zu dem die Gewerkschaft bis einschließlich Freitag, 14. März, aufruft.
    Es ist absehbar, dass die Bio- und Papiertonnenabfuhr ausfällt.
    Achtung: Es wird keine Nachleerungen für diese geben. Restmülltonnen sollten trotz Warnstreik zur Leerung bereitgestellt werden. Es wird versucht, den Restmüll abzufahren.

    Die Abfuhr der Gelben Tonnen ist nicht vom Tarifstreit betroffen und findet wie gewohnt statt.
    Aktuelle Informationen erhalten Sie auf www.mags.de.

    10 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Felix Heinrichs tritt mit einem starken SPD Team zur Kommunalwahl an

    Felix Heinrichs tritt mit einem starken SPD Team zur Kommunalwahl an

    Wenn am 14. September 2025 die Menschen in Mönchengladbach zur Kommunalwahl gehen, werben Felix Heinrichs und sein SPD-Team um ihr Vertrauen.

    Mit 98 Prozent bestätigten die Delegierten den amtierenden Oberbürgermeister als Kandidaten für eine zweite Amtszeit. In allen 33 Ratswahlkreisen treten engagierte Frauen und Männer an. Und auch die Kandidaturen für die vier Bezirksvertretungen sind beschlossen worden.

    „Wenn vieles, an das wir fest geglaubt haben, ins Wanken gerät, braucht es Menschen, die Orientierung geben und Entscheidungen treffen,“ begann Felix Heinrichs seine Rede am Samstagvormittag im Haus Erholung. Er spannte den Bogen von globalen Entwicklungen rund um eine sich abzeichnende neue Weltordnung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis zu Klimaschutz und Strukturwandel: „Mönchengladbach wird profitieren, wenn wir unseren Weg verlässlich und kraftvoll weitergehen. Wir versprechen den Menschen, dass neue und innovative Arbeitsplätze entstehen, Kinder einen guten Schul- und Betreuungsplatz finden, bezahlbare Wohnungen gebaut und das sichere Zusammenleben gestärkt wird. Mönchengladbach lebt vom Einsatz seiner Bürgerinnen und Bürger. Genau deswegen ist mir der Dialog mit den Menschen so wichtig. Ich werde auch in Zukunft dieses Engagement mit Tatkraft und Mut überall unterstützen.“

    „Wir wollen eine lebenswerte Stadt Mönchengladbach für viele,“ fasst die SPD-Vorsitzende Gülistan Yüksel zusammen. Im Wahlkreis Bonnenbroich/Geneicken stellt sie sich selbst zur Wahl.

    Yüksel gratuliert allen Kandidierenden und bedankt sich für das Engagement: „Wir treten gemeinsam an, denn wir wollen Zukunft gestalten. Es macht einen Unterschied, wer gewählt wird. Felix Heinrichs hat bewiesen, dass er mutig und entschlossen die Stadt voranbringt und auch in schwierigen Situationen über die politischen Lager hinweg Einigungen erzielen kann. Stabilität und Verlässlichkeit sind jetzt besonders wichtig, um in stürmischen Zeiten Kurs zu halten.“

    „Die SPD steht für ein solidarisches Miteinander und stellt immer das Wohl der vielen in den Mittelpunkt. Mit Entscheidungen für mehr Gesamtschul- und Ganztagsplätze, bezahlbare Wohnungen und neue Gewerbeflächen schaffen wir die Basis für ein gutes Leben in der Stadt. Mönchengladbach hat nun einen stärkeren Ordnungsdienst, bessere Anlaufstellen für die Wirtschaft, mehr Angebote für Kinder und Jugendliche,“ stellt der Fraktionsvorsitzende Janann Safi fest. Auch er tritt erneut zur Kommunalwahl im Wahlkreis Eicken-Süd/ KFH an.

    Kandidat OB Felix Heinrichs

    In den vier Bezirksvertretungen kandidieren mit Sebastian Laumen im Norden, Volker Küppers im Osten, Ulrich Elsen im Süden und Marcus Gils im Westen erfahrene Politiker an der Spitze der jeweiligen Liste. „Mönchengladbachs Stärke sind die vielen engagierten Nachbarschaften. Auch nach 50 Jahren gemeinsam eine Stadt macht uns diese Vielfalt aus. Denn vor Ort engagieren sich viele Menschen füreinander. Und die SPD steht fest an ihrer Seite,“ ist sich Felix Heinrichs sicher.

    14 6

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie

    Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie

    Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie.Wofür Geld da ist und wofür nicht.

    Deutschland muss 34 Millionen Euro Strafe an die EU zahlen. Es ist seinen Verpflichtungen aus der Richtlinie 2019/1937 (EU) zum Hinweisgeberschutz nicht nachgekommen.
    Während Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand soziale Träger und kulturelle Einrichtungen zwingen, ihre Angebote einzuschränken und zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Zuwendungen verlieren sollen, hat die Bundesregierung eine hohe finanzielle Sanktion durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Kauf genommen. Für einen Unterstützungsfonds für Whistleblower ist dagegen kein Geld da.
    Grund für die nun fällige Zahlung eines Pauschalbetrages von 34 Mio. Euro ist die verzögerte Umsetzung der EU-Whistleblowing-Richtlinie durch das erst am 2. Juli 2023 in Kraft getretene Hinweisgeberschutzgesetz. Die Whistleblower-Richtlinie hätte bis zum 17. Dezember 2021 in nationales Recht umgesetzt und die Kommission davon in Kenntnis gesetzt werden müssen.
    Das ist nicht geschehen. Die damalige Koalition aus CDU/CSU und SPD scheiterte an der Umsetzung vor allem, weil sich CDU/CSU einer gebotenen Ausweitung des sachlichen Anwendungsbereichs entgegenstellten. Erst im Mai 2023 stimmten CDU/CSU einer Ausweitung des sachlichen Anwendungsbereichs zu – zu spät, um die Verurteilung durch den EuGH abzuwenden.
    Nun also: 34 Mio. Euro weniger im Etat.
    Deutschland ist nicht der einzige Staat, der wegen verspäteter Umsetzung der Richtlinie sanktioniert worden ist. Auch Ungarn, Tschechien, Estland und Luxemburg hat der Europäische Gerichtshof heute zur Kasse gebeten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Spendenübergabe an die Kinderklinik

    Spendenübergabe an die Kinderklinik

    Am 7. März haben die Lehrkräfte Monika Strahl und Stefanie Borkenfeld-Müllers mit den Schülerinnen Jule Barnscheid, Theresa Schlebach und Annita Diep auf den Weg zum Elisabeth-Krankenhaus gemacht, um dort einen Scheck in Höhe von 550,00 EUR an die Chefärztin der Kinderklink am Elisabeth-Krankenhaus Dr. med. Sabine Keiser zu übergeben.

    Der Betrag setzt sich aus den Spenden zusammen, die bei unserem letzten Weihnachtskonzert im Dezember 2024 (https://gymnasium-odenkirchen.de/wordpress/?p=11833) zusammengekommen sind.

    Frau Dr. Keiser nahm den Scheck mit großer Freude entgegen und überließ den Schülerinnen das konkrete Spendenziel. Am Ende fiel die Wahl auf die Finanzierung einer Hand voll Auftritte eines Clowns, der mit seinen Auftritten schon seit langen Jahren bei den kleinen Patienten immer wieder für eine willkommene positive Abwechslung vom Klinikalltag sorgt. Anschließend nahm sich Frau Dr. Keiser noch Zeit, die Gruppe durch die Kinderklinik zu führen und dabei allerhand interessante Informationen über den Klinikalltag zu präsentieren.

    10 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!