Autor: Redaktion

  • Tag der offenen Moschee am 3. Oktober 2025 in Mönchengladbach

    Einladung zu Begegnung, Dialog und Kultur zum Abschluss der Interkulturellen Woche.

    Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, öffnen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Moscheegemeinden in Mönchengladbach ihre Türen.
    Unter dem bundesweiten Motto „Offene Türen, offene Herzen“ laden sie alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihre Gotteshäuser zu besuchen, mit Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und mehr über den Glauben, das religiöse Leben und die vielfältige Kultur der muslimischen Gemeinden zu erfahren. Der Tag bildet den Abschluss der Interkulturellen Woche in Mönchengladbach.

    Der Tag der offenen Moschee steht seit vielen Jahren für Dialog, Offenheit und gegenseitiges Verständnis. Er bietet Gelegenheit, Hemmschwellen abzubauen, Fragen zu stellen und einen persönlichen Eindruck vom Gemeindeleben zu gewinnen.

    Diese Moscheegemeinden öffnen, nehmen teil:

    Diyanet Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V. (DITIB), Duvenstraße 338, 41238 MG, 11.00 – 16.00 Uhr – Moscheeführungen

    Türkischer Kultur- und Sportverein MG e.V., Erzberger Straße 127, 41061 MG, 10.00– 16.00 Uhr – Moscheeführungen

    Bund der Aleviten in Mönchengladbach und Umgebung e.V., Scharmannstraße 5, 41236 MG,  ab 10.00 Uhr Tag der offenen Tür

    IAKIZ Masjid Hijrat e.V., Am Gerstacker 160, 41238 MG, 12.00 – 14.00 Uhr – Moscheeführung, Vortrag und Mittagsgebet

    Integrations- und Bildungsverein e.V., Neusser Straße 51c, 40165 MG 11.00 – 16.00 Uhr – Moscheeführungen

    IRFAN Moschee, Alleestraße 68, 41061 MG, 15.30 – 18.30 Uhr – Geführte Moscheebesichtigung zum Thema „Was ist der Islam – und was ist er nicht?“

    Tee, Kaffee und Gebäck für Gäste

    IGMG Moschee MG – Bilal Moschee, Nordstraße 9, 41236 MG

    IGMG Moschee MG – Zentrum/Merkez, Sittardplatz 19, 41061 MG

    Ahmadiyya Muslim Gemeinde MG. Feldstraße 47, 52070 Aachen, ab 10.00 Uhr – Transport auf Anfrage von MG nach Aachen möglich.

     E-Mail: moenchengladbach@ahmadiyya.de

    5 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stefan Anspach wird neuer Geschäftsführer der EWMG

    Stefan Anspach wird neuer Geschäftsführer der EWMG

    Die EWMG-Gremien haben in ihren gestrigen Sitzungen Stefan Anspach einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) bestellt.
    Er folgt damit auf Dr. Ulrich Schückhaus, dessen Amtszeit Mitte 2026 nach über 17 Jahren in dieser Position altersbedingt endet.
    Anspach war über zehn Jahre bei führenden Beratungsunternehmen in Köln und
    Düsseldorf für Immobilienunternehmen tätig, darunter auch für die kommunale
    Wohnungswirtschaft. Der studierte Architekt und Wirtschaftswissenschaftler bringt
    entsprechend viel Erfahrung und fundierte Fachkenntnisse für den neuen Job mit. Seit
    2017 treibt er als Vorstandsmitglied im Stiftungsumfeld mit rund 50 Mitarbeitenden
    Stadt- und Quartiersentwicklungen voran.
    „Das sind gute Nachrichten für unsere Stadt“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    „Gerade in einer so zentralen Funktion wie an der Spitze der Entwicklungsgesellschaft
    ist eine kontinuierliche und weitsichtige Arbeit entscheidend. Hier sind wir mit dem
    scheidenden und dem neuen Geschäftsführer bestens aufgestellt. Zentrale Projekte für
    Wohnen, Arbeiten und Leben in Mönchengladbach werden in die Hände von Stefan
    Anspach übergehen.“
    „Ich bin sehr froh, dass wir einen so guten und erfahrenen Kandidaten gefunden haben,
    denn die Schuhe von Ulrich Schückhaus sind groß“, sagt Janann Safi,
    Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG. „Er hat sich als kreativer Macher an vielen Stellen
    um die Entwicklung von Mönchengladbach verdient gemacht. Mit Stefan Anspach
    können wir uns auf einen engagierten Nachfolger freuen, der das Gute weiterführen und
    eigene Ideen einbringen wird.“
    Der Auswahlprozess wurde von der Executive-Personalberatung ifp gesteuert. Eine
    Kommission mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Funktion als Gesellschafter, Janann Safi als Vorsitzendem und zwei weiteren Aufsichtsratsmitgliedern sowie der EWMG-Geschäftsführerin und Technischen Beigeordneten Claudia Schwan-Schmitz hat die Bewerbungen geprüft.
    Ihr Votum war einstimmig. Anspach konnte sich klar gegen die Konkurrenz durchsetzen. Der gebürtige Bonner wird die Position des Vorsitzenden der EWMG-Geschäftsführung zum 1. Juli 2026 übernehmen.
    Für einen geordneten Übergang der Geschäfte ist gesorgt. Anspach wird seinen Dienst
    bereits Anfang Januar 2026 antreten, sodass es eine etwa sechsmonatige Übergangfrist
    geben wird, in der Dr. Schückhaus seinen Nachfolger in die komplexen Vorgänge einführen kann.
    Der 47-Jährige soll auch den Geschäftsführerposten bei der Wirtschaftsförderung von
    Schückhaus übernehmen, sodass die enge Zusammenarbeit von EWMG und WFMG
    nahtlos weitergeführt werden kann. Die Beschlüsse dazu werden in Kürze in den WFMG-
    Gremien gefasst.

    4 4

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Veränderte Abfuhr nach Tag der Deutschen Einheit

    Veränderte Abfuhr nach Tag der Deutschen Einheit

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam.

    Die Termine verschieben sich nach dem Feiertag um jeweils einen Tag nach hinten.
    Am Freitag, 3. Oktober, wird wegen des Feiertags kein Abfall abgeholt.
    Am Samstag, 4. Oktober, werden die Termine von Freitag nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 sowie die Papiertonnen im Bezirk 7 geleert. Verpackungsmüll der Gelben Tonnen wird im Bezirk 9 eingesammelt.
    Die Abfall- und Wertstoffannahmestellen Heidgesberg und Luisental sind am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober, geschlossen.

    Mönchengladbacherinnen, die ihren Abfall über Restmüll-Container statt über Tonnen bereitstellen, können sich an folgender Regelung orientieren:
    Nach dem Feiertag erfolgt die Leerung in KW 40 immer einen Abfuhrtag später.

    Keinen Termin verpassen:
    Alle Termine können im Online-Abfuhrkalender nachgelesen werden, der im Internet unter www.mags.de zu finden ist. Dort lassen sich die Termine per ICS-Datei downloaden und in vorhandene Outlook-Kalender integrieren. Diese ICS-Datei kann auch als Datenquelle für Sprachassistenten genutzt werden. Ganz einfach geht es auch mit der mags-App.
    Hier können sich Nutzerinnen ihren individuellen Abfallkalender auch für mehrere Adressen anlegen. Erinnerungen für die Abfuhr von Restmüll, Bio- und Papierabfällen sowie der Gelben Tonnen sind ebenso möglich wie die der Sonderabfuhren von Grünabfällen, Elektrokleingeräten und Weihnachtsbäumen. Erinnerungen
    kommen per Push-Mitteilung an. Einmal antippen und die App öffnet sich und führt zu den gewünschten Informationen.
    Die App ist unter dem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Warnung vor Goldschmuck-Dieben: Lassen Sie sich von Fremden keinen Schmuck anbieten oder anlegen

    Warnung vor Goldschmuck-Dieben: Lassen Sie sich von Fremden keinen Schmuck anbieten oder anlegen

    Bei der Polizei haben in den vergangenen Wochen mehrfach Personen angezeigt, dass sie Opfer eines Trickdiebstahls geworden sind.

    Dabei wendeten die Tatverdächtigen immer denselben Trick an: Als Dank für eine Auskunft wollten sie den Geschädigten Armbänder oder Ketten anlegen – und stahlen dabei den Goldschmuck der Opfer.

    Zu einigen dieser Fälle hat die Polizei Mönchengladbach Pressemitteilungen

    herausgegeben:

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6123677

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6121197

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6104354

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6095327

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6094515

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6091514

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6088012

    Die Polizei warnt:

       –           Lassen Sie sich von Fremden nicht in Gespräche verwickeln.

       –           Halten Sie Abstand zu fremden Fahrzeugen und fremden Personen.

       –           Lassen Sie sich auf gar keinen Fall Schmuck anbieten oder gar anlegen.

    Da die Trickdiebe in einigen Fällen türkischstämmige Menschen scheinbar gezielt in ihrer Landessprache angesprochen haben, übersetzen wir diese Warnung auch ins Türkische (im Anhang). Wir bitten türkischsprachige Leser, diese Warnung zu verbreiten, insbesondere an ältere Menschen in Ihrem Umfeld.
    Vielen Dank! (km)

    7 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ein Fest – das Apfelfest !

    Ein Fest – das Apfelfest !

    Gestern, auf der Streuobstwiese an Haus Horst, wie jedes Jahr seit 2011, das offensichtlich beliebte Apfelfest.

    Schon während die Aussteller noch aufbauten, stellten sich die ersten Besucher ein, einzeln, mit ganzer Familie und vor allen mit Dingen Körben, Taschen, Säcken und Pflückgerät.

    Baumliste mit den Namen der Apfelsorten.

    Die vielen Bäume mit ihrer gesunden Last, trugen jeweils Namensschilder, so konnte jeder seinen Wunschapfel finden und kostenlos ernten, ihn zum Lagern nach Hause tragen, oder von der Presse vor Ort, fachgerecht zu Saft werden lassen. Es gab von Anfang bis Ende keine Pause für das große Gerät.

    Aber nicht der Apfel alleine zog Gäste an. Wie immer war bestens und schmackhaft für das leibliche Wohl gesorgt.

    Eine große Gruppe von Besuchern nahm an der Demonstration von Obstbaumschnitt teil und hatte danach gute Tipps für den Umgang mit Baum und Schere im Gepäck.

    Wie gelingt mit Drohneneinsatz die Rettung von Kitzen die, versteckt auf Feldern und Wiesen, sonst ein Opfer der Erntemaschinen würden? Mit entspr. Video und Erläuterungen war das zu erfahren.

    Was nicht fehlte: Honige, Köstlichkeiten aus Marmeladen.-u. Saftküchen. Natürlich durfte verkostet und gekauft werden, ebenso auch herrlich bequemes Gefilztes für warme Winterfüße.

    Beratend/Aufklärend zu Baumschutz und Pflege, über den Baum, der genau betrachtet tatsächlich ewig lebt gab es soviel von Nabu und anderen kompetenten Fachleuten zu erfahren. Auch alles Wissenswerte das helfen kann, unseren gefährdeten Igeln zu helfen fehlte nicht.

    Gewimmel von kleinen Leuten gab es immer wieder an der mobilen Waldschule. Nicht nur streicheln wollten die Kleinen. Fragen hatten sie zu vielen der ausgestellten Tiere. Die Antworten ließen keine Fragen offen. Ausführlich und in verständlicher Sprache, wurde erklärt. Auch so manch ein Erwachsener erfuhr dabei Dinge, die er noch nie gehört hatte. Wenn die Ohren genug hatten, konnten die Kinder Bilder ausmalen oder puzzlen.

    eine ca. 600 Jahre alte Eiche konnte Förster Stops zeigen.
    Foto: MG-Heute

    Revierförster der Stadt Werner Stops, sprach bei Waldführungen über Hege und Pflege von Bäumen. Welchen Untergrund brauchen die jeweiligen Arten. Was wird wann, wo und warum entnommen. Auch der rein wirtschaftliche Aspekt der Försterei wurde nicht unerwähnt gelassen.

    Apfelfest, für die Besucher, ob groß oder klein, wieder einmal eine absolut lohnende Veranstaltung in angenehmer Wohlfühlatmosphäre.

    32 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Janann Safi als Vorsitzender wiedergewählt

    Janann Safi als Vorsitzender wiedergewählt

    Der alte Fraktionschef ist auch der neue: einstimmig haben die 20 Mitglieder der neuen SPD-Fraktion den 28-Jährigen in seiner Position gestärkt.

    Bereits einen Tag nach der Ratswahl hat sich die SPD-Fraktion für die kommende Wahlperiode aufgestellt. 

    „Das Votum der Fraktion ist ein großer Vertrauensbeweis. Die erneute einstimmige Wahl bewegt mich natürlich. Unser Team möchte ich nun bestmöglich für die anstehenden Aufgaben in unserer Stadt vorbereiten. Nach dem tollen Wahlergebnis gehen wir gestärkt in die neue Wahlperiode. Wir sind bereit für die Arbeit und wollen Mönchengladbach gemeinsam mit Felix Heinrichs weiter gestalten.“,

    so Safi.

    SPD Fraktionsvorstand: Foto: SPD-Fraktion MG

    Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wurden Gülistan Yüksel und Tonda Löffler gewählt.
    Ralf Horst wird erneut als Schatzmeister im Vorstand mitwirken.
    Der Fraktionsvorstand wird durch die Beisitzerin Josephine Gauselmann komplettiert. 

    8 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue EU-Vorschriften für weniger Textil- und Lebensmittelabfälle

    Neue EU-Vorschriften für weniger Textil- und Lebensmittelabfälle

    Am Dienstag hat das Europäische Parlament in Straßburg final grünes Licht für neue Maßnahmen gegen Lebensmittel- und Textilabfälle in der gesamten EU gegeben.

    • Lebensmittelqbfälle müssen bis 2030 deutlich reduziert werden.
    • Hersteller tragen die Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling von Alttextilien.
    • Jede Person in Europa verursacht jährlich 132 kg Lebensmittelabfälle und 12 kg Altkleider und Schuhe.

    Mit der aktualisierten Gesetzgebung werden verbindliche Ziele zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen eingeführt, die bis zum 31. Dezember 2030 auf nationaler Ebene erreicht werden müssen:
    10 % aus Lebensmittelverarbeitung und -herstellung sowie 30 % pro Kopf aus Einzelhandel, Restaurants, Gastronomie und Haushalten. Diese Ziele werden im Vergleich zu der zwischen 2021 und 2023 durchschnittlich pro Jahr anfallenden Menge berechnet.
    Auf Ersuchen des Parlaments müssen die EU-Mitgliedstaaten Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Wirtschaftsakteure, die eine bedeutende Rolle bei der Vermeidung und Entstehung von Lebensmittelabfällen spielen, das Spenden von unverkauften Lebensmitteln erleichtern, die für den menschlichen Verzehr unbedenklich sind.

    Hersteller müssen Kosten für Sammlung, Sortierung und das Recycling von Alttextilien tragen
    Hersteller, die Textilien in der EU in Verkehr bringen, müssen die Kosten für deren Sammlung, Sortierung und Recycling tragen. Dies geschieht im Rahmen neuer Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), die von jedem Mitgliedstaat innerhalb von 30 Monaten nach Inkrafttreten der Richtlinie eingerichtet werden müssen.
    Diese Bestimmungen gelten für alle Hersteller, einschließlich derjenigen, die E-Commerce-Tools nutzen, unabhängig davon, ob sie in einem EU-Land oder außerhalb der Union ansässig sind. Kleinstunternehmen erhalten ein zusätzliches Jahr Zeit, um die EPR-Anforderungen zu erfüllen.
    Die neuen Vorschriften gelten für Produkte wie Bekleidung und Accessoires, Kopfbedeckungen, Schuhe, Decken, Bett- und Küchenwäsche sowie Vorhänge. Auf Initiative des Parlaments können die EU-Länder auch EPR-Systeme für Matratzenhersteller einrichten.
    Die Mitgliedstaaten sollen bei der Entscheidung über finanzielle Beiträge zu den EPR-Systemen auch Ultra-Fast-Fashion- und Fast-Fashion-Praktiken einbeziehen.

    Gemäß den Regeln für eine zweite Lesung des Parlaments wurde der vorgeschlagene Rechtsakt im Plenum als angenommen erklärt (der Standpunkt des Rates war bereits Anfang des Sommers angenommen worden).
    Nächste Schritte
    Das Gesetz wird nun von beiden Mitgesetzgebern unterzeichnet, bevor es im Amtsblatt der EU veröffentlicht wird. Die EU-Länder haben nach seinem Inkrafttreten 20 Monate Zeit, um die Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

    Hintergrund

    Im Juli 2023 schlug die Kommission eine Überarbeitung der EU-Abfallvorschriften vor, die sich auf Lebensmittel- und Textilabfälle konzentriert.
    Jedes Jahr fallen in der EU fast 60 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle (132 kg pro Person) und 12,6 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Allein auf Bekleidung und Schuhe entfallen 5,2 Millionen Tonnen Abfall, was 12 kg Abfall pro Person und Jahr entspricht. Schätzungen zufolge werden weltweit weniger als 1 % aller Textilien zu neuen Produkten recycelt.

    4 6

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Spätsommerabend mit Musik, Kunst und Lyrik in St. Helena

    Spätsommerabend mit Musik, Kunst und Lyrik in St. Helena

    Am Freitag, 12. September 2025, findet ab 20 Uhr in der Kirche St. Helena in Rheindahlen
    ein Spätsommerabend mit Musik, Kunst und Lyrik statt. Die Musikerinnen und Musiker
    Irmgard Droska (Violine und Viola), Eva Gillett (Violine), Maike Nüßing (Violine), Anke Müller
    (Violoncello), Johannes Droska (Fagott) bilden zusammen mit Kantorin Edith Platte ein Ensemble, das Werke von Vivaldi, Pachelbel und Haydn zu Gehör bringt.

    Hinzu kommen Solowerke von Bach, Weber, Fauré und Rheinberger.
    In den zwei Pausen darf man sich bei einem kleinen Imbiss auf die Entdeckung einiger
    Kunstwerke (Öl auf Leinwand) des Künstlers Ingo Platte begeben.

    Eine Bildmeditation von Pfarrer Stephan Dedring steht im Mittelteil des Abends. Diese wird
    musikalisch durch eine Orgelimprovisation des Hauptkirchenkantors Pascal Salzmann auf der Seifert-Orgel interpretiert.

    Abgerundet wird der Abend mit einem ruhigen und besinnlichen Programm, bei dem auch das Publikum mit geistlichen Abendliedern einstimmen darf.
    Gedichte tragen zur Erbauung jedes einzelnen Besuchers auf ihre eigene Weise bei.
    Kantorin Edith Platte, die die Gesamtleitung des Abends hat, freut sich auf viele Interessierte aus unterschiedlichsten Generationen.
    Der Eintritt ist frei.

    Spenden zur Unterstützung der Kirchenmusik sind herzlich willkommen.

    6 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Viele neue Gesichter am Theater

    Viele neue Gesichter am Theater

    Am 28. August startete das Theater Krefeld und Mönchengladbach nach den Ferien in die Saison.
    Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gingen auf Entdeckungstour.

    Gestern Vormittag wurde im Theater Mönchengladbach der erste Arbeitstag nach der mehrwöchigen Spielzeitpause eingeläutet, an dem die Theaterleute wieder zusammen kamen und sich auf die neue Spielzeit einstimmten.
    Generalintendant Michael Grosse, Geschäftsführer Frank Baumann, Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer hatten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Theaters zum gemeinsamen Auftakt in den Zuschauerraum eingeladen. Sie bedankten sich für deren Einsatz und Engagement und wünschten ihnen eine erfolgreiche neue Saison.
    Auch die Spielzeit 2025/26 steht noch unter einem besonderen Stern: dem 75-jährigen Jubiläum der Theaterehe zwischen Krefeld und Mönchengladbach (der ältesten Theaterfusion im deutschsprachigen Raum), die im April 1950 geschlossen wurde.

    Die Neuen – u.a. aus den Bereichen Opernstudio Niederrhein, Fotografie, Bühnentechnik, Schauspiel, Vorstellungsservice, Opernchor und Orchester – wurden von ihren erfahrenen Kollegen und Kolleginnen im Anschluss an die Begrüßung auf eine Entdeckungstour durch die Theater in Krefeld und Mönchengladbach mitgenommen, um ihren neuen Arbeitsplatz gleich aus mehreren Perspektiven kennenzulernen.

    4 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Blutkrebs kennt keine Pause

    Blutkrebs kennt keine Pause

    Désirée braucht Dich.

    • Stammzellspender:in dringend gesucht!
    • Désirée aus München will leben
    • Jetzt registrieren unter dkms.de/desiree

    Désirée ist gebürtig aus Köln und liebt das Leben. Sie ist nicht nur Mutter, sondern auch stolze Oma; doch im März diesen Jahres ändert sich ihr Leben schlagartig. Nach einer akuten Gallenkolik wird schnell klar: Désirée leidet an MDS, einer Vorstufe von Leukämie. Jetzt ist sie dringend auf eine Stammzellspende angewiesen. Die Suche nach dem genetischen Zwilling ist bereits gestartet, doch das passende Match bleibt bislang aus. Daher rufen Familie und Freunde wie Henning Krautmacher (Höhner) sowie Maite Kelly online dazu auf, sich unter www.dkms.de/desiree ein Registrierungsset nach Hause zu bestellen.

    März 2025, Diagnose MDS. Für Désirée steht die Welt still. Sie war doch nur in den Monaten zuvor oft müde und hatte etwas an Kraft verloren? Die Diagnose verändert schlagartig ihr Leben: Alle vier Wochen erhält sie eine Bluttransfusion. „Die guten Wochen sind die nach der Transfusion, die weniger guten Wochen, die direkt davor, wenn ich völlig müde bin, kaum vom Bett oder von der Couch aufstehen kann“, berichtet Désirée.
    Die Transfusionszyklen bestimmen ab sofort ihren Alltag – so gut es geht, versucht sie weiterhin, Dinge zu unternehmen, die ihr Spaß machen. Ganz weit vorne steht hier, Zeit mit der Familie zu verbringen. „Ich nutze die ersten Wochen nach der Transfusion, um so viel wie möglich mit meinen Enkeln und Kindern zu unternehmen. Auch wenn es nicht mit alten Zeiten vergleichbar ist, sind wir trotzdem in der Lage, gemeinsam Dinge zu unternehmen, die uns allen Spaß machen.“ So wie früher ist es aber nicht mehr. Damit Désirée wieder unbeschwert ihr Leben genießen kann, ist sie daher dringend auf eine Stammzellspende angewiesen – die Hoffnung ist groß auf irgendjemanden da draußen, der mit nahezu
    gleichen Gewebemerkmalen zu einer Stammzellspende bereit ist.

    Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatient:innen wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben.

    6 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Zahlen zeigen: „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort“

    Neue Zahlen zeigen: „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort“

    Das dritte Jahr in Folge haben sich die Schließtage kontinuierlich erhöht – auf jetzt durchschnittlich 23,3 im Kita-Jahr 2024/2025 (nach 22,3 in 2022/2023 und 22,5 in 2023/2024).

    Mit 3.447 Einrichtungen hat sogar rund ein Drittel aller Kitas an 27 Tagen im Jahr geschlossen. Das ist ein Anstieg von 73 Prozent innerhalb von 2 Jahren. Die gesetzliche Soll-Vorgabe liegt jedoch bei 20 Tagen. Zudem haben nur noch knapp 58 Prozent der Kitas bis 16.30 Uhr oder länger geöffnet. Im Vorjahr waren es noch mehr als 60 Prozent und Jahr 2021 sogar noch knapp 65 Prozent. 

    Hierzu erklärt Dr. Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

    „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort. Ministerin Paul bekommt sie leider nicht in den Griff. Auf diesem Gebiet sind die Grünen in der Landesregierung eine große Enttäuschung. Was wir jetzt brauchen, ist endlich eine angemessene Kita-Finanzierung, keine Kürzungen bei Kita-Helfern, dafür mehr Investitionen in die Ausbildung, damit nicht tausende Stellen unbesetzt bleiben.

    Frau Paul weiß das alles. Sie macht oder kann es aber nicht. Es ist daher geradezu zynisch, dass die Grünen zur Kommunalwahl ,Mehr Knete für Kitas‘ fordern. Es ist doch die grüne Ministerin selbst, die Kita-Träger durch ihre Politik dazu zwingt, beim Personal zu sparen. Die Folgen dieser Politik bekommen Familien jeden Tag hautnah zu spüren. Sie stehen bei dieser Landesregierung leider nicht an erster Stelle.

    Wenn Ministerin Paul behauptet, die frühkindliche Bildung würde von ihr priorisiert, dann streut sie den Menschen Sand in die Augen. Tatsache ist: Die Kitas bekommen, was ihnen gesetzlich zusteht. Bei freiwilligen Leistungen wird hingegen gekürzt. So wird der Topf für Kita-Helfer im kommenden Jahr zum dritten Mal hintereinander kleiner.“

    0 6

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne stimmen Verlängerung der Videobeobachtung in der Altstadt zu

    Grüne stimmen Verlängerung der Videobeobachtung in der Altstadt zu

    Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat nach eingehender Analyse der aktuellen Kriminalstatistik der Verlängerung der Videobeobachtung im Bereich der Gladbacher Altstadt zugestimmt.

    Die Entscheidung erfolgte nach intensiver fraktionsinterner Beratung und unter Abwägung aller sicherheitspolitischen Aspekte. Grünen-Ratsherr Bernd Meisterling-Riecks, zugleich Vorsitzender des Polizeibeirates Mönchengladbach, erläutert die Entscheidung so: „Für unsere Fraktion war es entscheidungsleitend, dass die Aufklärung von Straftaten in Gegenden, die durch Vergnügungsstätten geprägt sind, durch die Videobeobachtung nachweislich erleichtert wird. Gleichzeitig möchte ich aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Polizeipräsenz auf der Straße und präventive Maßnahmen, insbesondere zur Verhinderung von Jugendkriminalität, nicht durch Technik zu ersetzen sind.“

    Die Grünen betonen die Notwendigkeit eines ausgewogenen Sicherheitskonzepts, das technische Maßnahmen mit präventiver Arbeit verbindet. „Kriminalprävention, flankiert durch den Einsatz von technischen Beobachtungsmitteln zur Erleichterung der Verbrechensaufklärung, bildet ein wirksames Gesamtkonzept zur Kriminalitäts-bekämpfung“, sagt Meisterling-Riecks. „Hierzu müssen weiterhin ausreichend Finanzmittel im Bereich der präventiven Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden. Wer in diesem Bereich, wie die Gladbacher CDU, undifferenziert zehnprozentige Kürzungen im Haushalt 2025 fordert, wird später nur draufzahlen.“

    Zur Diskussion um Waffenverbotszonen bezieht Grünen-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski klar Stellung: „Der Einrichtung von Waffenverbotszonen stehen wir aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Durchsetzbarkeit, der hohen Kontrollintensität und der tatsächlichen Wirksamkeit skeptisch gegenüber. Wir hätten nichts dagegen, wenn ganz Mönchengladbach eine waffenfreie Zone werden sollte.“ Das personenbezogene Verbot zum Mitführen von Messern, gezielt an Personen auszusprechen, die bereits beim Einsatz gefährlicher Gegenstände aufgefallen sind, wird von der grünen Fraktion indes ausdrücklich begrüßt. Der grüne OB-Kandidat Marcel Klotz betont in diesem Zusammenhang, dass es bei Straftaten grundsätzlich bereits einen hohen Strafrahmen gebe, der ausgeschöpft werden könne. „Die Zeit von der Tat bis zu einer Ahndung, sei es gerichtlich oder außergerichtlich, muss jedoch verkürzt werden“, fordert Klotz.

    „Am Ende bleibt festzustellen, dass nicht die Strafhöhe, sondern die Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden, potentielle Täter davon abschreckt, Straftaten zu begehen. Diesem Aspekt muss in der kommunalen Sicherheitspolitik mehr Beachtung geschenkt werden“, sagt Bernd Meisterling-Riecks.

    7 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sommer, Sonne, Selbstbestimmung – über 400 Kinderhaben ihre eigene Stadt gebaut

    Sommer, Sonne, Selbstbestimmung – über 400 Kinderhaben ihre eigene Stadt gebaut

    Zwei Wochen lang haben sie gebaut, gesprayt, Theater gespielt, Verantwortung übernommen und ihre Talente entdeckt.

    Mit dabei waren Highlights wie das Graffiti-Projekt für den Karnevalswagen, die Sanitäter:innen-Ausbildung und kreative Experimente mit dem zdi-Zentrum. Die AWO Mönchengladbach hat damit gezeigt, wie Spiel, Kreativität und Teilhabe zusammengehören.

    Die Sommerferien in Mönchengladbach sind bunt und lebendig geworden: Über 400 Kinder haben vom 4. bis 15. August 2025 das Grenzlandstadion – die große Wiese mit Zugang über die Gartenstraße – in eine echte „Kreativ-Stadt“ verwandelt. Mit dem Ferienprojekt hat die AWO Mönchengladbach im Auftrag der Stadt ein
    einzigartiges Ferienprogramm umgesetzt, bei dem Spiel, Kreativität und Teilhabe Hand in Hand gegangen sind.
    Jeden Tag haben rund 200 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ihr eigenes Stadtleben auf die Beine gestellt: Sie haben Bürgermeister:innen gewählt, Interviews im Medienzentrum geführt, gebaut, gemalt, Theater gespielt, getrommelt, getanzt und geklettert. In verschiedenen „Häusern“ wie Atelier, Bauwerkstatt, Theater, Bewegungsarena oder Entdecker:innen-Labor haben sie ausprobiert, gestaltet und neue Talente entdeckt.

    Ergänzt wurde das Angebot durch demokratiepädagogische Elemente wie ein Rathaus und ein Medienzentrum, in dem Kinder Verantwortung übernommen und echte Mitbestimmung erlebt haben. Zur Unterstützung haben täglich rund 50 Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer:innen vor Ort mitgewirkt und den
    Kindern eine sichere, kreative Umgebung ermöglicht.
    Ein besonderes Highlight hat die Zusammenarbeit mit dem zdi-Zentrum Mönchengladbach gebildet.
    Jugendliche sind dort im Vorfeld zu Trainer:innen ausgebildet worden und haben im Entdecker:innen-Labor eigene Angebote mit den Kindern umgesetzt – von Technik und Naturwissenschaft bis hin zu kreativen Experimenten. Damit hat die Kreativ- Stadt junge Menschen sowohl als Lernende als auch als Lehrende eingebunden.
    Auch die „Kleinen Entdecker Viersen“ haben das Programm bereichert: Sonja Michiels, Kinderkrankenschwester und Gründerin der Initiative, hat jede Woche Kinder zu Sanitäter:innen der Kreativ-Stadt ausgebildet. Mit spielerischen Übungen und echtem Wissen rund um Erste Hilfe haben die Kinder gelernt, Verantwortung für andere zu übernehmen – und ihre Stadt sicherer zu machen.
    Darüber hinaus haben Kunst und Karneval ihren Platz gefunden: Im Rahmen eines Graffiti-
    Projekts haben die Kinder gemeinsam den neuen Karnevalswagen der AWO gestaltet –
    farbenfroh, fantasievoll und mit ihren eigenen Ideen. Möglich gemacht hat dieses Projekt die
    großzügige Spende des amtierenden Prinzenpaars Kathrin und Alexander de Blois.

    8 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • VdK-Umfrage zur Barrierefreiheit: 63 Prozent fühlen sich politisch schlecht vertreten

    VdK-Umfrage zur Barrierefreiheit: 63 Prozent fühlen sich politisch schlecht vertreten

    63 Prozent der Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen fühlen sich politisch schlecht vertreten, wenn es um Barrierefreiheit geht.

    Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des VdK. 

    Zum Inhalt springen

    1. Befragung zeigt: Viele Barrieren, schlechte politische Vertretung
    2. Umfrageergebnisse
    3. Wie bewertet der VdK die Ergebnisse?
    4. Über die Befragung

    9 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • NRW vor der Wahl: Kommunen müssen sich der Verantwortung stellen

    NRW vor der Wahl: Kommunen müssen sich der Verantwortung stellen

    Sozialverband VdK nimmt Kreise, Städte und Gemeinden in die Pflicht.

    Fünf Wochen vor den Kommunalwahlen appelliert der Sozialverband VdK NRW an Kreise, Städte und Gemeinden, ihrer zentralen Verantwortung in der Sozialpolitik gerecht zu werden. „Kommunalpolitik bestimmt den Alltag von Millionen Menschen“, betont Thomas Zander, Vorstandssprecher des VdK NRW. „Ob Pflege, Nahverkehr, Gesundheit oder bezahlbarer Wohnraum – viele Entscheidungen, die das Leben vor Ort maßgeblich beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen und umgesetzt. Hier fordern wir eine klare soziale Priorisierung“, so Thomas Zander.

    Der VdK kritisiert, dass sich Kommunen zu oft auf Zuständigkeiten von Bund oder Land berufen – doch nur im Zusammenspiel aller Ebenen lässt sich echte Veränderung erreichen. „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und knapper Kassen müssen Kommunen für sozial gerechte Lebensverhältnisse sorgen“, betont der Vorstandssprecher. Ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Menschen mit Behinderungen sowie einkommensschwache Haushalte müssen dabei im Fokus der kommunalen Planung stehen.

    Hinzu kommt eine neue gesellschaftliche Herausforderung, wie die Beratungspraxis des VdK zeigt: Bei mehr als 125.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr stellt der Verband fest, dass viele Menschen der Babyboomer-Generation inzwischen in ein Alter kommen, in dem sie nicht nur für ihre eigene Gesundheit und Altersvorsorge sorgen müssen, sondern zunehmend auch für die Pflege ihrer Eltern verantwortlich sind. „Diese Entwicklung wird sich zuerst in den Kommunen bemerkbar machen“, betont Carsten Ohm, Vorstand des VdK NRW – vor allem mit Blick darauf, dass bereits im Jahr 2030 in NRW zehn Prozent mehr Menschen leben werden, die 67 Jahre oder älter sind. In ländlichen Gebieten liegt der Anteil sogar häufig bei 20 Prozent.

    Darüber hinaus mahnt der VdK: Politik muss wieder eine Sprache finden, die die Menschen erreicht. „Gerade Kommunalpolitikerinnen und -politiker sind jetzt gefragt, den direkten Austausch zu suchen und wieder näher an die Menschen heranzurücken. Die Kommune ist die Keimzelle der Demokratie“, sagt Carsten Ohm.

    verantwortlich: Tobias Zaplata

    4 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Verein untersucht Brunnenwasser

    Verein untersucht Brunnenwasser

    In den warmen Sommermonaten benötigt jeder Garten viel Wasser.

    Um kostbares Leitungswasser zu sparen, entscheiden sich viele Bürger für die Nutzung ihres eigenen Brunnenwassers.
    Doch ohne eine Wasseranalyse sind viele unsicher, ob sie ihr Wasser bedenkenlos verwenden können. Der VSR-Gewässerschutz e.V. hat in diesem Jahr bereits 47 Brunnenbesitzern in Niederkrüchten geholfen, Gewissheit über die Qualität ihres Brunnenwassers zu erlangen. Die Ergebnisse zeigen, dass jede zweite Wasserprobe nur eingeschränkt für die Nutzung im Garten geeignet ist.

    Um weiteren Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ihre Wasserqualität zu überprüfen, hält das Labormobil des VSR-Gewässerschutzes am Montag, den 11. August 2025, auf dem Alten Markt in Mönchengladbach. Von 11 bis 13 Uhr können Brunnenwasserproben bei Milan Toups und dem Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans abgegeben werden.

    Milan Toups führt die Grunduntersuchung von Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wieder gegen eine geringe Beteiligung von zwölf Euro im Labormobil durch. Nachdem das Analyseergebnis vorliegt, berät er die Brunnenbesitzer was die Messwerte für die Nutzung des Wassers bedeuten.
    Gegen eine Kostenbeteiligung können auch weitere Parameter untersucht werden. „Durch diese ergänzenden Untersuchungen erfahren die Brunnenbesitzer, ob das Wasser zum Gemüse gießen oder sogar zum Befüllen von Planschbecken und Teich geeignet ist. Außerdem können wir auch eine Einschätzung dazu geben, inwieweit das Wasser im Notfall zum Trinken einsetzbar ist“, erklärt Milan Toups. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind empfiehlt er zur Probenahme und zum Transport Mineralwasserflaschen zu nutzen. Besonders geeignet sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5 Liter-Flaschen aus Kunststoff. Die Messwerte bekommen die Brunnenbesitzer in einem ausführlichen Gutachten mit der Post zugesendet. „Für weitere Fragen zu den Messwerten bin ich jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02831 9763342 erreichbar“, informiert Milan Toups.

    Regenwasser versickern – Grundwasserspeicher auffüllen
    Die Brunnenbesitzer erfahren am Informationsstand, wie wichtig die Versickerung von
    Regenwasser im Garten ist, um das Absinken des Grundwasserspiegels zu verhindern. „Niederschlag, der in regenreichen Monaten versickert, füllt die Grundwasserspeicher wieder auf. Es wird Wasser für trockene Monate gespeichert“, erklärt Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans. Ihm ist es wichtig durch seine ehrenamtliche Arbeit beim VSR-Gewässerschutz viele Menschen über den nachhaltigen Umgang mit Wasser zu informieren.

    Präsentation der Ergebnisse am Infostand

    „Wie auch in Niederkrüchten haben wir zu unseren Ergebnissen der
    Wasseruntersuchungen eine Bildschirmpräsentation für den Informationsstand vorbereitet“, berichtet der Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans.
    Der VSR- Gewässerschutz möchte mit den Auswertungen der Brunnenwasseranalysen in
    Mönchengladbach möglichst viele Bürger am Informationsstand erreichen. „Die von uns erstellte Nitratkarte soll die Belastung in Nordrhein-Westfalen verdeutlichen“, erklärt Hülsmans. Wer keine Zeit hat zum Informationsstand zu kommen, kann die Ergebnisse auch auf der Homepage vom VSR-Gewässerschutz nachlesen. Zu der Auswertung aus dem Kreis Sömmerda gelangt jeder Interessierte über die interaktive Karte auf der Homepageseite vsr-gewaesserschutz.de/regionales/nordrhein-westfalen.

    20 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne fordern mehr Ehrlichkeit beim Thema Verkehr im Kommunalwahlkampf

    Grüne fordern mehr Ehrlichkeit beim Thema Verkehr im Kommunalwahlkampf

    Mit Beginn des Plakatwahlkampfes in Mönchengladbach kritisiert Hajo Siemes irreführende Aussagen zu Tempolimits.

    Die Plakate einer großen Volkspartei suggerieren, dass nach der Wahl umfangreiche Änderungen an bestehenden Tempobeschränkungen vorgenommen werden könnten – eine Darstellung, die laut Siemes die rechtlichen Rahmenbedingungen ignoriert.

    „Die meisten der Tempo-30- und Tempo-40-Geschwindigkeitsbeschränkungen in unserer Stadt sind gesetzlich vorgeschrieben, entweder durch die Straßenverkehrsordnung oder durch Lärmaktionspläne“, erklärt OB-Kandidat Marcel Klotz“. Diese Lärmaktionspläne wurden in den Bezirksvertretungen und Fachausschüssen in der Regel mit Zustimmung eben jener Parteien beschlossen, die nun im Wahlkampf andere Töne anschlagen.“

    Die rechtlichen Vorgaben dienen dem Schutz vulnerabler Gruppen und der allgemeinen Verkehrssicherheit. So ist beispielsweise vor Kitas, Schulen und Altenheimen Tempo 30 gesetzlich vorgeschrieben. Lärmaktionspläne, die ebenfalls Tempobegrenzungen beinhalten, schützen die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichem Verkehrslärm.

    „Die wissenschaftlichen Fakten sind eindeutig: Tempo-30 führt nachweislich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr, zu weniger Verletzten und weniger Verkehrstoten,“ führt Marcel Klotz aus. „Es ist widersprüchlich, wenn sich eine Partei einerseits als Garant für Sicherheit präsentiert, andererseits aber die Verkehrssicherheit in ihren Wahlkampfaussagen völlig ausblendet.“

    Die Grünen in Mönchengladbach setzen sich für eine ehrliche und faktenbasierte Debatte über Verkehrspolitik ein. Dabei stehen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, der Schutz vor Verkehrslärm und eine nachhaltige Verkehrsgestaltung im Mittelpunkt.

    „Wir brauchen keine populistischen Versprechungen, sondern eine realistische Diskussion darüber, wie wir den Verkehr in unserer Stadt sicherer, umweltfreundlicher und für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gerechter gestalten können,“ so Siemes abschließend.

    26 6

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Nicht an falscher Stelle in falscher Gesellschaft das Wort von der Menschenwürde erheben

    Nicht an falscher Stelle in falscher Gesellschaft das Wort von der Menschenwürde erheben

    Stellungnahme des Diözesanrats der Katholikinnen im Bistum Aachen zur Positionierung von Bischof Dr. Helmut Dieser am 10. Juli 2025 in der Debatte zur Wahl der Richterinnen zum Bundesverfassungsgericht:

    3 37

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!