CDU-Forderung: KOS personell massiv aufstocken! – Mehrkosten über Gerwerbe- und/oder Grundsteuererhöhung decken?

Foto: Stadt MG

Die Stellen beim kommunalen Ordnungs- und Servicedienst (KOS) sollen aus Sicht der CDU-Ratsfraktion nahezu verdoppelt werden.

„Wir schlagen mit der Erhöhung von 28,5 Stellen auf 55 Stellen natürlich einen massiven Schritt vor, halten dies aber für dringend erforderlich. In Städten wie Krefeld oder Düsseldorf wurde hier längst gehandelt. Die Bürgerinnen und Bürger sehen jeden Tag mit eigenen Augen, dass das ein dringend notwendiger Schritt ist. Deshalb werden wir als CDU diesen Vorschlag im Rat machen.“, sagt Ratsherr Martin Heinen, CDU-Sprecher im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz.

Das Aufgabenspektrum ist groß und den wenigsten bekannt: neben dem Einschreiten und der Ahndung von Lärmbelästigungen und Vermüllung, ist es u.a. auch Aufgabe des KOS, Jugendschutz zu kontrollieren, Schulzuführungen durchzuführen und illegale Beschäftigung zu bekämpfen.

Dienst für die Bürgerinnen und Bürger versehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOS montags – samstags in der Zeit von 10:00 bis 24:00 Uhr. Über eine Rufnummer soll der KOS erreichbar sein. Teilweise kommt es vor, dass Anrufe – und damit Anliegen der Menschen – nicht zeitnah bearbeitet werden können.

Der KOS kann gegen Rechtsverstöße oder Ordnungswidrigkeiten unterhalb der Strafbarkeitsgrenze vorgehen. Falschparken, Ruhestörung, Vermüllung (etwa in Parks oder in den Zentren) und ähnliche Verstöße können das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität in einer Stadt stark negativ beeinträchtigen. Ein gut ausgestatteter KOS wird aber auch gebraucht, um präventiv Missständen vorzubeugen!

„Wenn für die Deckung der Kosten Einsparungen in anderen Bereichen erforderlich werden, um diesen Schritt gehen zu können, sind wir dazu bereit“, so die CDU.

2 Kommentare zu "CDU-Forderung: KOS personell massiv aufstocken! – Mehrkosten über Gerwerbe- und/oder Grundsteuererhöhung decken?"

  1. Gerade höre ich, Windräder müssen an solchen stillen Feiertagen außer Betrieb genommen werden.
    Lärmende Arbeiten auf dem Marktplatz hingegen werden in MG genehmigt?

  2. Sollte mit dieser Personal-Aufstockung auch die Arbeiten am Weihnachtsdorf in Rheydt am heutigen Volkstrauertag besser kontrolliert werden, so bin ich dafür.
    Es ist unsäglich, wie wir in Mönchengladbach unsere hochgepriesenen Werte immer wieder mit Füßen treten und in den Schmutz ziehen.
    Muß das alles an diesem „ruhigen“ Feiertag geschehen, während in Berlin der Bundespräsident große Reden hält? Armes Mönchengladbach. Hoch lebe der Mammon.

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