Entwicklungsgesellschaft erzielte Umsatzsteigerung auf 23 Millionen Euro

Neubaugebiete sind gefragt

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickt die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) zurück.
Indikator für die positive Entwicklung ist eine Umsatzsteigerung auf 23 Millionen Euro. Mit über 60 verkauften Wohnbaugrundstücken konnten mehr Grundstücke veräußert werden als in den Jahren 2009 und 2011 zusammen. Dazu trägt vor allem das Neubaugebiet Dahlener Heide gegenüber dem Nordpark an der Gladbacher Straße bei, auf dem in drei Bauabschnitten insgesamt 143 Grundstücke angeboten werden.

Von den ersten 50 Grundstücken wurden bereits 35 verkauft. In Fahrt gekommen ist auch das Neubaugebiet am Bökelberg, auf dem unter 70 Grundstücken 49 bislang veräußert wurden.
„Die Zahlen zeigen, dass dieses hochwertige Neubaugebiet inzwischen angenommen wird. Die teuersten Grundstücke konnten inzwischen verkauft werden“, betont EWMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus.

Erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte das Neubaugebiet Berger Feld.
Hier sind inzwischen alle Baugrundstücke verkauft.
Ebenso in die Geschäftsbilanz des zurückliegenden Jahres mit eingeflossen sind die Veräußerungen von zwei innerstädtischen Grundstücken in den Zentren von Mönchengladbach und Rheydt.
Am Standort des ehemaligen Staatlichen Hochbauamtes an der Viersener Straße, in dem bislang noch das Kreativzentrum V 16 untergebracht ist, entsteht das „Kapellmann Office Building“ ,ein repräsentativer Bürokomplex der Mönchengladbacher Anwaltskanzlei Kapellmann.
Mit dem Neubau wird zugleich ein Stück Stadtreparatur mitten im Zentrum geleistet.
Die bisherige Brachfläche an der Ecke Viersener Straße/Kaiserstraße wird entsprechend überbaut.
Gleiches gilt auch für das Rheydter Zentrum.
Am Marienplatz baut derzeit die Mayersche Buchhandlung, die in das Gebäude eines ehemaligen Bekleidungsgeschäftes einzieht und unmittelbar nebenan einen Erweiterungsbau errichtet.

„Natürlich haben wir uns vorgenommen, in diesem Jahr weitere Baugebiete zu entwickeln. Bedarf sehen wir vor allem in Neuwerk und Rheydt sowie in begrenztem Umfang auch in Wickrath und Giesenkirchen, da hier seit längerem keine neuen Gebiete mehr entwickelt wurden“, so Schückhaus weiter.
Dafür müssten allerdings dringend neue Baugebiete ausgewiesen werden. „Bei einem Verkauf von rund 50 Grundstücken im Jahr stehen uns nach jetzigem Stand in zwei Jahren keine Grundstücke mehr zur Verfügung“, erläutert Schückhaus.

Nicht nur in der Entwicklung und Vermarktung von Neubaugebieten ist die EWMG aktiv. Zu den weiteren Schwerpunktaufgaben in diesem Jahr zählen die erfolgreiche verlaufende Entwicklung der Altstadt in Zusammenarbeit mit dem Altstadtlabor, die Entwicklung der Bleichwiese und die Nachnutzung des TiN. Hier befindet sich die EWMG derzeit in Verhandlungen mit zwei Interessenten für die 5.000 Quadratmeter große Halle, die als Interimslösung für das Theater genutzt wurde.