FDP Mönchengladbach unterstützt Forderung der Landes-FDP nach Wiedereinführung von regelmäßigen Schuleingangsuntersuchungen

Bedingt durch die Pandemie fiel in den vergangenen beiden Jahren die gesetzlich vorgeschriebene „Reihenuntersuchung zur Einschulung“ vielfach wegen Überlastung der Gesundheitsämter aus. ÄrztInnen des zuständigen Gesundheitsamtes stellen dabei u. a. den allgemeinen Gesundheitszustand eines Kindes zur Aufnahme in die Schule fest.

Die FDP Mönchengladbach unterstützt den Antrag der FDP NRW an die Landesregierung, die Schuleingangsuntersuchungen flächendeckend wieder verpflichtend einzuführen und evtl. nicht oder unvollständig durchgeführte Untersuchungen nachzuholen. 

Gisela König-Wilms, stellvertretende Schulsprecherin und ehemalige Lehrerin, unterstützt den Antrag: „Die meisten Kleinen sind qualifiziert, wenn sie angemeldet werden. Die Reihenuntersuchungen bieten eine der wenigen Möglichkeiten, den Kindern, die noch Defizite haben sollten, frühzeitig geeignete Förderungen zukommen zulassen.“

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Patrick Lademann-Peters, Vater von zwei Kindern, gibt zu bedenken, dass durch fehlende Schuleingangsuntersuchungen evtl. auch Kinder eingeschult würden, die noch nicht schulreif seien. „Es ist fraglich, ob das Lehrpersonal zeitlich überhaupt in der Lage ist, bei diesen Kindern die notwendige Unterstützung zu leisten. Die Priorisierung von Untersuchungen als Folge von Corona muss jetzt ein Ende haben.“

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