Konstruierte „Panne“ der Verwaltung? –
von der möglichen Hinhaltetaktik gegen den Seniorenrat

Dezernentin Dörte Schall und OB Felix Heinrichs

Am 19. Januar 2023, also morgen, sollte die konstituierende Sitzung des Seniorenrates stattfinden.

So war es zwischen Verwaltung und den Mitgliedern des Seniorenrates verabredet.
Ein entsprechendes Schreiben der Verwaltung erhielten alle Mitglieder im Dezember 2022.
Im Dezember waren die Mitglieder des Seniorenrates im Rathaus Abtei gewählt worden.

Die Mitglieder: Gerd Lippold; Brigitte Brouns; Birgit Weber; Roland Heerstraß; Gisela Lüpertz; Margret Munterkamp; Hartmut Wellssow; Dr. Herbert Look; und Frau Ulrike Frings.

Sie wollten in der geplanten Sitzung am 19. Januar 2023 den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Seniorenrates wählen und damit geschäftsfähig werden.

Daraus wird nun nichts: Die Sitzung wurde seitens der Stadtverwaltung abgesagt ohne Erklärung.
Stephan Küppers, Leiter des Fachbereiches Altenhilfe in Mönchengladbach, erklärte MG-Heute auf Nachfrage: Niemand sollte sich Sorgen machen. Die Angabe im §6 der Satzung des Seniorenrates ist eine „Soll“-Angabe, und weiter: die Sitzung wird lediglich verschoben. Der Seniorenrat wird starten.

Wann das alles stattfinden soll oder wird und welchen tatsächlichen Grund diese aus Sicht des Seniorenrates unnötige Absage es gibt, das sagte der mit der Koordination der Abläufe beauftragte Fachbereichs-Leiter leider nicht.
Ein Stellungnahme der Verwaltung sollte Klarheit schaffen.

1 Kommentar zu "Konstruierte „Panne“ der Verwaltung? –
von der möglichen Hinhaltetaktik gegen den Seniorenrat"

  1. Roland Heerstrass | 3. Februar 2023 um 12:09 | Antworten

    Ich bin eines der 9 stimmberechtigten Mitglieder des Seniorenrats in unserer Stadt. Leider können wir, aufgrund eines Fehlers der Verwaltung, unsere Arbeit noch nicht aufnehmen. Jetzt soll die konstituierende Sitzung am 14.03.2023 stattfinden, also 5 Tage nach der Sitzung des Sozialausschusses. Da die beratenden Mitglieder durch den Ausschuss erst bestätigt werden müssen, frage ich mich, was passiert, wenn diese Mitglieder nicht bestätigt werden. Immerhin gehören dem Sozialausschuss viele CDU-Mitglieder an, die bis im Dezember letzten Jahres noch die Gründung eines Seniorenrats blockiert haben. Dahingehend finde ich auch den Kommentar von H.P. Schlegelmilch, den ich seit Jahren kenne – wir waren einmal gemeinsam in der Bezirksvertretung West – unpassend. Klar, auf der einen Seite sollte man in der Verwaltung Geld sparen, aber man sollte auch den Senioren in unserer Stadt mehr Möglichkeiten einräumen, ihre Probleme und Standpunkte auszusprechen und zu vertreten. Mönchengladbach ist nicht nur die CDU-Senioren-Union! Der neue Seniorenrat wird mit Sicherheit nach außen hin sich auch so präsentieren, dass es keine Abteilung des Amts für Altenhilfe ist – wenigstens so lang, wie ich dabei bin!

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