Kröten unterwegs – Mit steigenden Temperaturen beginnt die Amphibienwanderung

kroetenschild2Mit der derzeit milden Witterung hat die Amphibienwanderung begonnen. Erste Tiere sind unterwegs.
Der NABU bittet Autofahrer, auf entsprechenden Strecken vorsichtig und langsam zu fahren. Zugleich ruft der Umweltverband dazu auf, überfahrene Erdkröten zu melden.
Der NABU möchte damit einen besseren Überblick über das Ausmaß der Todesfälle auf den Straßen bekommen.

 

Von der Krötenwanderung häufig betroffene Straßenabschnitte sind die Donker Straße im Bereich Donk-Mackeshütte, die Louise-Gueury-Straße zwischen Hardterwald-Klinik und Vorst und die Kuckumer Straße im Bereich des Golfplatzes. In diesen Bereichen wurden auf Veranlassung der Unteren Landschaftsbehörde und dem Naturschutzbund (NABU) Mönchengladbach besondere Hinweisschilder, die auf wandernde Kröten aufmerksam machen, aufgestellt.
Autofahrer sollten diese Straßenabschnitte in den „Wanderungszeiten“ möglichst meiden oder dort besonders vorsichtig fahren. Außerdem sollten sie auf ehrenamtliche Naturschützer acht zu geben, die sich in Straßennähe aufhalten, um dort Tiere einzusammeln.
Amphibien legen auf ihren Wanderungen Strecken von bis zu zwei Kilometern zurück. Bereits während der Kaulquappenphase erfolgt die Prägung auf das Laichgewässer. Zur Fortpflanzung kehren viele Amphibien an ihr Geburtsgewässer zurück.

Für weitere Informationen zum Thema Amphibienwanderungen steht Ruth Seidel vom NABU Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161 – 551363 zur Verfügung.

1 Kommentar zu "Kröten unterwegs – Mit steigenden Temperaturen beginnt die Amphibienwanderung"

  1. Madlen Zeil | 6. März 2013 um 07:27 |

    Schilder aufstellen ist ja schön und gut, bringt jedoch nicht allzuviel. Seit Jahren das selbe Bild
    hier bei uns in Wanlo auf der Kuckumer Straße : Hunderte überfahrener Kröten denen kein
    Autofahrer ausweichen kann, da in der Hauptzeit die Straße schlicht voller Tiere ist. Ein Ausweichen ist gar nicht möglich.
    Und auch das ist traurige Realität : Jedes Jahr bei unseren Versuchen so viele Kröten wie
    möglich zu retten wird man mehr als einmal fast angefahren.
    Nach meinem Dafürhalten hilft hier nur eine Vollsperrung für einige Tage, was im Falle der
    Kuckumer Straße durchaus möglich wäre, da der Umweg über Keyenberg nur wenige Minuten
    in Anspruch nimmt – und wie gesagt, wir reden von einigen wenigen Tagen.
    Dieses Massaker jedes Jahr muß wirklich nicht sein!

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