Mönchengladbach profitiert bei der Digitalisierung von Schulen

Andreas Terhaag, FDP, MdL

In NRW werden nun bald alle Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Dienstgeräten ausgestattet.

Schülerinnen und Schüler, deren Familien sich keine digitalen Endgeräte leisten können, erhalten Leihgeräte über die Schulen gestellt.

„In Regierungsverantwortung sorgt die FDP dafür, dass unsere Schulen erfolgreich aus der Kreidezeit herauskommen können“, sagt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag.
Das Programm wird gut angenommen, das zeigen die Abrufzahlen. Landesweit wurden bislang rund 67 Prozent der Mittel für die digitalen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler beantragt. Bei den digitalen Endgeräten für die Lehrkräfte sind es 55 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel, die bereits beantragt wurden.
Die schulträgerscharfen Abrufzahlen zeigen: Die Stadt Mönchengladbach erhält aus dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler 2,58 Millionen Euro und 1,40 Millionen Euro für die Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten. Diese Summen wurden auch bereits von Seiten der Stadt beantragt und von der Bezirksregierung sowohl für die Ausstattung der Schüler*innen, als auch für die des Lehrpersonals bewilligt.

Mit Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Schulträger Infrastrukturmaßnahmen für die Digitalisierung der Schulen finanzieren. Hier zeigt sich der Mittelabruf noch deutlich gehemmter, obwohl die digitale Infrastruktur wichtige Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen schafft.
Landesweit wurden bislang vom Digitalpakt Schule rund 20% der Fördermittel beantragt.
Von den zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 15,17 Millionen Euro hat die Stadt Mönchengladbach bislang erst 7,04 Millionen Euro beantragt.
„Die Digitalisierung unserer Schulen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller politischen Ebenen. Nur gemeinsam können wir die Kraftanstrengung bewältigen, damit unsere Schulen schnellstmöglich von den Programmen profitieren. Ich freue mich daher, dass wir in unserer Stadt bereits wichtige Weichen für digitale Lehr- und Lernformen gestellt haben“, erklärt Terhaag.

Hardware alleine reicht aber nicht, um digitale Bildung erfolgreich zu gestalten. „NRW konnte gemeinsam mit den anderen Ländern erreichen, dass der Bund zukünftig Personal für die IT-Administration finanziert. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Schulen fit für digitalen Unterricht zu machen. Insbesondere die Lehrkräfte die heute Admin-Aufgaben zusätzlich zu ihren Unterrichtpflichten übernehmen, werden entlastet“, betont Andreas Terhaag.

1 Kommentar zu "Mönchengladbach profitiert bei der Digitalisierung von Schulen"

  1. Franjo Schiller ödp MG | 14. November 2020 um 22:26 | Antworten

    Lieber Herr Terhaag.
    Warum hat die FDP nicht schon ab 2005 mit der Digitalisierung der Schulen in NRW begonnen?

    Die FDP war doch  von 2005 bis 2010  schon einmal Partner in der Rüttgers NRW Regierung.  Der jetzige Minister für Digitalisierung u.a., Prof. Dr. Andreas Pinkwart,  war damals Minister in Rüttgers Kabinett. Unter Hannelore Kraft versank die Rot/Grüne Koalition in einem Chaos bildungspolitischer Inkompetenz. Massnahmen zur Digitalisierung der Schulen wurden auch da nicht eingeleitet.
    Hätte man da schon die Notwendigkeit für die Digitalisierung des Unterrichts erkannt, würden heute nicht nur asiatische Länder wie z.B. Singapur an der Spitze der jährlichen Pisatests stehen.
    Diese Länder haben lt. Meinung von  Experten  in der digitalen Ausstattung der Schulen gegenüber Deutschland einen Vorsprung von mindestens 10 Jahren!

    Wenn eine Schülerin aus Singapur hier für ein Jahr eine deutsche Schule besuchen würde, würde sie sich bestimmt in die analoge Steinzeit oder Kreidezeit zurück vesetzt fühlen. Aber die asiatische Höflichkeit würde eine offene Kritik an das Gastland nicht zulassen, denke ich. 

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