Mönchengladbacher Unternehmen baut ab Ende Februar Marienplatz um – bis Ende August

Die Umgestaltung und städtebauliche Aufwertung des Marienplatzes ist einer von mehreren Bausteinen im Innenstadtkonzept Rheydt.
Dem Baustart am 25. Februar steht nun nichts mehr im Weg. Gestern wurde der Auftrag mit einem Volumen von rund 621.000 Euro an ein Mönchengladbacher Unternehmen für Tief- und Straßenbau vergeben.
Durch den Umbau soll der Marienplatz neu geordnet und für Fußgänger wieder attraktiver werden. „Das „Entrümpeln“ von Barrieren in den Haltestellenbereichen und Gehwegen verbessert die Aufenthaltsqualität im Bereich des  Marienplatzes deutlich. Die Fußgängerbereiche vor den Geschäften werden vergrößert und die Marienkirche wieder angemessen in den städtischen Raum eingebunden“, so der Technische Beigeordnete Andreas Wurff.
Auch die Fahrbahn im Bereich des Marienplatzes erhält einen neuen Asphaltbelag.
Zudem ist es ein Ziel der Planer, die Orientierung für Fußgänger zu verbessern und so auch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
„Stolperfallen“ und Barrieren wie hinter den Bushaltestellen werden beseitigt.

Die vorhandenen „Pilze“ an den Haltestellen werden durch die Wegnahme der Rückwände und Sperrbügel luftiger und offener. Zudem soll durch den Abbau der gläsernen Haltestellen vor dem Portal der Marienkirche der Kirchenbau wieder stärker in den städtischen Raum eingebunden werden.
„Wegen der noch vorhandenen Barrieren auf den Gehwegen mussten Passanten bislang einen Hürdenlauf um Poller, Laternen und Haltestellen auf sich nehmen“, so Carsten Henkel vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung. „Die Verbreiterung und Neuordnung der Gehwege ermöglicht mehr Platz für Auslagen und Außengastronomie.“

Außerdem wird eine Neuordnung und Zusammenlegung der Bushaltestellen umgesetzt. Dies führt zu einer Verringerung der Umsteige- und Suchwege für die Fahrgäste.

Während der Bauphase wird der Busverkehr aufrecht erhalten.
Lediglich die Bushaltestellen werden phasenweise verschoben.