Schlagwort: Europa

  • Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Der neu gewählte Vizepräsident löst Eva Kaili (Fraktionslos, EL) als fünfte Vizepräsidentin im Präsidium des Parlaments ab.

    Am Mittwoch erhielt Marc Angel (S&D, LU) in einer geheimen Abstimmung die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen und wurde nach zwei Wahlgängen in das Amt eines Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

    Ergebnis des ersten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 648
    Leere oder ungültige Stimmen: 93
    Gültige Stimmen: 555
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 278
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 263
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 113
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 179

    Ergebnis des zweiten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 645
    Leere oder ungültige Stimmen: 55
    Gültige Stimmen: 590
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 296
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 307
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 98
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 185

    Die Präsidentin kann den 14 Vizepräsidenten Aufgaben wie die Vertretung des Parlaments bei offiziellen Anlässen oder in bestimmten Angelegenheiten übertragen, darunter den Vorsitz bei den Plenarsitzungen. Die Vizepräsidenten sind auch Mitglieder des Präsidiums des Europäischen Parlaments, das die Regeln für das effiziente Funktionieren des Parlaments festlegt. Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören unter anderem die Aufstellung des Vorentwurfs des Haushaltsvoranschlags des Parlaments. Es trifft finanzielle, organisatorische und administrative Entscheidungen in Angelegenheiten der internen Organisation des Parlaments. Bei den Wahlen des Präsidenten, der Vizepräsidenten und der Quästoren soll insgesamt einer gerechten Vertretung nach politischen Richtungen, sowie einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis und einer geografischen Ausgewogenheit Rechnung getragen werden.

    Hintergrund

    Nach der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments wird im Falle freiwerdender Ämter, hier in Bezug auf das Amt eines Vizepräsidenten, ein neuer Vizepräsident gewählt, der in der Rangfolge an die Stelle seines Vorgängers tritt. Der gewählte Abgeordnete ist also der fünfte Vizepräsident des Parlaments. Die Kandidaten werden mit ihrem Einverständnis vorgeschlagen und Vorschläge können nur von einer Fraktion oder von einem Zwanzigstel der Mitglieder des Parlaments gemacht werden. Neue Vorschläge können vor jedem Wahlgang eingereicht werden.

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  • EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    „Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich denke, es ist keine Übertreibung zu sagen, dass dies einer der längsten Tage meiner Karriere war. Ich muss meine Worte sorgfältig wählen, ohne laufende Ermittlungen zu gefährden oder die Unschuldsvermutung in irgendeiner Weise zu untergraben.

    Und das werde ich tun. Wenn also meine Wut, mein Ärger und meine Trauer nicht zum Vorschein kommen, seien Sie versichert, dass diese Gefühle mich genauso stark beschäftigen wie meine Entschlossenheit, dieses Haus zu stärken.

    Machen wir uns nichts vor:

    ·  Das Europäische Parlament, liebe Kolleginnen und Kollegen, wird angegriffen.

    ·  Die europäische Demokratie wird angegriffen.

    ·  Und unsere offenen, freien, demokratischen Gesellschaften werden angegriffen.

    Die Feinde der Demokratie, für die allein die Existenz dieses Parlaments eine Bedrohung darstellt, werden vor nichts Halt machen. Die böswilligen Akteure, die mit autokratischen Drittländern in Verbindung stehen, haben mutmaßlich NRO, Gewerkschaften, Einzelpersonen, Assistenten und Mitglieder des Europäischen Parlaments als Werkzeug eingesetzt, um unsere Verfahren zu kontrollieren.

    Ihre bösartigen Pläne sind gescheitert. Unsere Dienststellen, auf die ich sehr stolz bin, arbeiten seit einiger Zeit mit den zuständigen nationalen Strafverfolgungs- und Justizbehörden zusammen, um dieses mutmaßliche kriminelle Netzwerk zu zerschlagen.

    Wir haben in Abstimmung mit den Behörden dafür gesorgt, dass alle rechtlichen Schritte eingehalten werden, dass alle Daten erhalten bleiben und dass, wo nötig, IT-Ausrüstung gesichert, Büros versiegelt und Hausdurchsuchungen durchgeführt werden können. Am vergangenen Wochenende habe ich einen belgischen Richter und die Polizei zu einer Hausdurchsuchung begleitet, wie es die belgische Verfassung vorschreibt.

    Als Vorsichtsmaßnahme habe ich, wiederum unter voller Wahrung der Unschuldsvermutung, die genannte Vizepräsidentin von allen Aufgaben und Zuständigkeiten, die mit ihrer Rolle als Vizepräsidentin zusammenhängen, entbunden und eine außerordentliche Sitzung der Konferenz der Präsidenten einberufen, um ein Verfahren nach Artikel 21 einzuleiten, das die Beendigung ihrer Amtszeit als Vizepräsidentin zum Ziel hat, um die Integrität dieses Hauses zu schützen.

    Außerdem sollte ich heute die Öffnung des Verhandlungsmandats im Zusammenhang mit der Befreiung von der Visumpflicht für Katar und Kuwait bekanntgeben. In Anbetracht der Ermittlungen muss dieser Bericht nun an den Ausschuss zurückverwiesen werden.

    Ich weiß auch, dass wir noch nicht am Ende des Weges angelangt sind und dass wir gemeinsam mit anderen EU-Organen so lange wie nötig die Ermittlungen unterstützen werden. Korruption darf sich nicht lohnen, und wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass diese Pläne nicht verwirklicht werden konnten.

    Und ich möchte klarstellen, dass es bei den Anschuldigungen nicht um links oder rechts oder Nord oder Süd geht. Hier geht es um Recht und Unrecht, und ich möchte an Sie appellieren, der Versuchung zu widerstehen, diesen Moment für politische Zwecke auszunutzen. Verharmlosen Sie nicht die Bedrohung, der wir ausgesetzt sind.

    Wie so viele von Ihnen bin ich in die Politik gegangen, um die Korruption zu bekämpfen. Um für die Grundsätze Europas einzutreten. Dies ist eine Prüfung für unsere Werte und unsere Verfahren, und ich versichere Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass wir diese Prüfung meisterhaft bestehen werden.

    ·  Es wird keine Straffreiheit geben. Keine. Die Verantwortlichen werden sehen, dass dieses Parlament auf der Seite des Gesetzes steht. Ich bin stolz auf unsere Rolle und darauf, wie wir diese Untersuchung unterstützt haben.

    ·  Wir werden hier nichts unter den Teppich kehren, sondern eine interne Untersuchung einleiten, um alle Fakten im Zusammenhang mit dem Parlament zu prüfen und zu untersuchen, wie unsere Verfahren noch zuverlässiger werden können.

    ·  Wir werden nicht einfach weitermachen wie bisher, sondern Reformen einleiten, um herauszufinden, wer Zugang zu unseren Räumlichkeiten hat, wie diese Organisationen, NRO und Personen finanziert werden, welche Verbindungen zu Drittländern sie haben. Wir werden mehr Transparenz bei Treffen mit ausländischen Akteuren und den mit ihnen verbundenen Personen fordern. Wir werden dieses Parlament und diese Stadt aufrütteln, und ich brauche dazu Ihre Hilfe.

    ·  Wir werden diejenigen schützen, die uns bei der Aufdeckung von Straftaten helfen, und ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Hinweisgebersysteme überprüft werden, um zu sehen, wie sie gestärkt werden können.

    ·  Aber ich muss unterstreichen, dass wir zwar immer weiter versuchen können, Abschreckung und Transparenz zu verstärken, dass es aber immer einige geben wird, die für eine Tasche voller Geld jedes Risiko eingehen. Wichtig ist, dass diese Menschen verstehen, dass sie erwischt werden. Dass unsere Dienste funktionieren und dass sie mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen müssen. So wie es in diesem Fall geschehen ist.

    Dies sind schwierige Zeiten für uns alle, aber ich bin überzeugt, dass wir gestärkt daraus hervorgehen können, wenn wir zusammenarbeiten.

    Lassen Sie mich Ihnen, meinen Kollegen, die diese Tage mit mir erlebt haben, noch einmal sagen, wie tief enttäuscht ich bin – ich weiß, dass Sie alle das Gleiche empfinden.

    Zuletzt eine Warnung an jene böswilligen Akteure in Drittländern, die glauben, sie könnten sich ihren Weg nach vorne erkaufen. Die glauben, Europa sei käuflich. Die glauben, sie könnten unsere NROs übernehmen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass dieses Parlament sich Ihnen entschieden in den Weg stellen wird.

    Wir sind Europäer.

    Lieber frieren wir, als uns kaufen zu lassen.“

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  • Zeit, dass das EU-Parlament ein direktes legislatives Initiativrecht erhält

    Zeit, dass das EU-Parlament ein direktes legislatives Initiativrecht erhält

    Am heutigen Donnerstag forderten die Abgeordneten das Recht, Legislativvorschläge einzubringen. Dies würde die Demokratie in der EU stärken und das institutionelle Gleichgewicht wiederherstellen.

    Das Parlament fordert eine Reform des Gesetzgebungsverfahrens bei der nächsten Überarbeitung der Verträge und stellt fest, dass es als einziges direkt gewähltes EU-Organ das Recht haben muss, Gesetze vorzuschlagen. Die Abgeordneten wollen auch eine neue interinstitutionelle Vereinbarung mit der Kommission und dem Rat aushandeln, um Blockaden zu vermeiden, wenn das Parlament sein derzeitiges Initiativrecht in institutionellen Fragen nutzt.

    Der Bericht mit den Vorschlägen des Parlaments wurde am Donnerstag nach einer Plenardebatte am Mittwochnachmittag mit 420 zu 117 Stimmen und 35 Enthaltungen angenommen.

    Nach Ansicht der Abgeordneten haben der Rat und die Kommission die bereits „unzureichenden“ indirekten legislativen Rechte des Parlaments und dessen begrenztes Initiativrecht behindert. Dazu gehören das Fehlen sinnvoller Folgemaßnahmen des Rates auf die Aktivierung des Verfahrens nach Artikel 7 durch das Parlament und das Ausbleiben einer angemessenen Antwort der Kommission bei den meisten Gelegenheiten, bei denen das Parlament Rechtsvorschriften vorgeschlagen hat.

    Weitere Beispiele für das institutionelle Ungleichgewicht, die in dem Bericht hervorgehoben werden, sind die Nicht-Ratifizierung der letzten Wahlrechtsreform, die Weigerung des Rates, über das Untersuchungsrecht des Parlaments zu verhandeln (was gegen die Verträge verstößt), die de facto Übernahme von Gesetzgebungsrechten durch den Europäischen Rat im Bereich Freiheit, Sicherheit und Recht und das Fehlen einer angemessenen Reaktion auf den Vorschlag des Parlaments für einen umfassenden Mechanismus zum Schutz der EU-Werte.

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  • Mönchengladbach: Im Herzen Europas!-Europa im Herzen?

    Mönchengladbach: Im Herzen Europas!
    -Europa im Herzen?

    Europa-Veranstaltung am 8. Mai 2022 in der Ev. Hauptkirche Rheydt

    Text: Claudia Busenius-Pongs Pulse of Europe Mönchengladbach  

    Gemeinsam hatten Pulse of Europe Mönchengladbach und die Philippus-Akademie des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss Landtagskandidatinnen und Kandidaten der im Landtag NRW vertretenen Parteien eingeladen. Ungewöhnlich war die Bedingung für die Teilnahme: Alle Politikerinnen und Politiker sollten ein Lieblingsprojekt, das sie als gewählte Landtagsabgeordnete realisieren würden, vorstellen. Dafür erhielten die Parteien jeweils fünf Minuten.

    Martina Wasserloos-Strunk, Leiterin der Philippus-Akademie des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss, begrüßte alle Anwesenden und erinnerte an das historische Datum: „Der 8. Mai bedeutet das Ende des zweiten Weltkrieges. Seitdem ist Europa Friedensprojekt. Aber es gibt viele Reden über Europa. Es fehlt häufig das Handeln. Deshalb unsere Fragen: Für welches Europa-Thema schlägt Ihr Herz am meisten? Und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sehen sie?

    Josephine Gauselmann: Das Soziale in Europa mitdenken

    Josephine Gauselmann (SPD) wies auf den uns alle bewegenden Krieg in der Ukraine hin, der die Bedeutung Europas als Wertegemeinschaft überdeutlich mache. Sie betonte: „Gerade auch hier in Mönchengladbach wird deutlich, wie wichtig es ist, bei Entscheidungen durch demokratisch gewählte PolitikerInnen das Soziale in Europa immer mitzudenken. Dazu können wir bei der Meinungsbildung im nordrhein-westfälischen Landtag aktiv beitragen. Wir müssen als Gesetzgeber für europaweite soziale Mindeststandards eintreten. Mindestlöhne müssen in Europa angeglichen werden.“  In Bulgarien liege er z. B. bei nur 2 Euro pro Arbeitsstunde. In der Finanzkrise habe sich z. B. überdeutlich gezeigt, wie gerade die Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Staaten anstieg. Sie führe zu sozialen und politischen Konflikten. Auch bei uns in Deutschland müsse z. B. das Senioritätsprinzip in den Betrieben neu überdacht werden.  Erfolgreiche Lösungen dieser sozialen Probleme würden für alle Menschen in Europa die positiven Seiten Europas sichtbar machen.

    Lena Zingsheim: Den europäischen Zusammenhalt stärken

    Lena Zingsheim (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte sich an ihre Schulzeit in einer Europaschule und an ihre Interrail-Fahrt durch Europa vom Hautbahnhof aus. „Viele Erlebnisse zeigten mir, wie schön dieses, unser Europa ist, wie sehr wir aber auch den europäischen Zusammenhalt stärken müssen.“ Persönliche Begegnungen seien dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wenn es doch nicht so schwer wäre, von Mönchengladbach mit dem Fahrrad nach Roermond zu kommen! „Wir brauchen mehr Schnellradwege und in diesem Zusammenhang durchaus auch mehr als bloße Städtepartnerschaften auf dem Papier.“  Zum Wesentlichen würden eine  effektive Klimapolitik mit europäischen Nachhaltigkeitszielen, auch mutige Menschenrechtspolitik mit europäischen Standartsetzungen z. B. bei der Umsetzung der Behindertenkonvention ganz konkret hier in Nordrhein-Westfalen und hier in unseren Schulen in Mönchengladbach gehören. Dazu müssten die Kernlehrpläne dahingehend betrachtet werden, dass Nachhaltigkeit in allen Themenbereichen und Fächern eingebunden sein muss – und zwar mit dem Ziel der Begeisterung der SchülerInnen dafür. Das seien die kleinen Schritte vor Ort für ein zukunftsweisendes Europa.

    Andreas Terhaag: Eine europäische Wasserstoffunion schaffen

    Andreas Terhaag (FDP):„Ich bin Ingenieur und habe ein Projekt, dessen Umsetzung tatsächlich für die nächste Wahlperiode kontrolliert werden kann. Es ist eine europäische Wasserstoffunion. Dafür muss die notwendige Importstruktur realisiert werden.“  Nordrhein-Westfalen liege im Zentrum. Holland habe schon Pipelines. Wir müssten unsere Energiesysteme europäisch vereinheitlichen mit dieser Wasserstoffunion. Wasserstoffprojekte, z. B. aus Solarenergie an günstigen Produktionsstandorten in Südeuropa, könnten helfen, wirtschaftliche Ungleichgewichte innerhalb der Europäischen Union zu mindern. Eine solche europäische Wasserstoffunion verbinde Klimaschutz mit einer zukunftsfähigen Industrie und einer sicheren Energieversorgung. Eine solche  naturwissenschaftlich fundierte Energiepolitik im Rahmen eines weltweit vernetzten europäischen Gesamtsystems „Energieversorgung“  fördere auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Europa.

    Vanessa Odermatt: Austauschprogramme für Studierende und Auszubildende

    Vanessa Odermatt (CDU): „Ich bin 1990 geboren und kenne Europa nur ohne Grenzen. Aber ich habe noch verschiedene europäische Währungen gesammelt. Ich fand das interessant – diese Verschiedenheit in Europa. Mit der Einführung des Euro nahm das zwar ein Ende, aber der Euro war rasch normal und später das europäische Roaming mit der Nutzung eines Mobiltelefons auf Reisen innerhalb der Europäischen Union ohne zusätzliche Gebühren war dann ebenfalls sehr vorteilhaft und wurde rasch wie selbstverständlich genutzt.“  Vieles, was unseren Alltag besser mache, entspringe den Mühen der Menschen, die für Europa gearbeitet haben. Viele  Verbesserungen im Alltag rührten oft von sinnvollen Richtlinien in Brüssel.  Das werde leicht vergessen. Aber es solle in unserem Bewusstsein bleiben. Das würden  vor allem die jüngeren Menschen spüren – u.a. durch Austauschprogramme für Studenten. Diese müssten auch z. B. auf handwerkliche Berufe ausgedehnt werden. Für all das könnten wir uns im Landtag einsetzen. Wir müssten Europa weiter denken und uns fragen: „Wollen wir ein Europa der Regionen? Wie sollen Rechte der Länder gewahrt werden? Wie viel Souveränität wollen wir an gesamteuropäische Institutionen abgeben? Wie wollen wir Europa stärken?“  Dies sei ein demokratischer Prozess, der Europa auszeichnet.

    Michael Roth (SPD) sagte: „Wir sind Europa, in Europa! Dennoch höre ich oft, dass die Bürokratie in Brüssel überhandnähme, zu viel Geld koste und zu wenig für den Einzelnen brächte. Deshalb habe man Europa leid.“  Aber wir hätten kulturelle Verbindungen, Arbeitsmöglichkeiten und könnten z.B. eine GmbH gründen: europaweit. – Wir hätten Schüleraustausche. „Ich plädiere dafür, dass wir stärker die östlichen Länder in den Blick dabei nehmen. Viele Menschen – auch hier in Mönchengladbach – haben Wurzeln in Polen und Russland. Hier ist das Miteinander der Kulturen also schon längst da. Wir müssen uns dessen stärker bewusst werden und daraus die Idee eines gemeinsamen Europa verstärken.“     

    Daniel Winkens (FDP) betonte: „Wir hier in Mönchengladbach leben mitten in Europa, in der Europäischen Gemeinschaft. Wir erleben sie tagtäglich und müssen sie immer wieder neu in kleinen Schritten und in Gesprächen festigen. Wir haben in Europa eine lange Friedenszeit mit einem Wohlstand und einer Freiheit des Individuums in einem vorher so nie zu verzeichnenden Ausmaß. Für den Erhalt müssen wir nun kämpfen.“

    Christoph Riedl von Pulse of Europe Mönchengladbach moderierte anschließend  die spannenden und engagierten Fragen aus dem Publikum.

    Mit der vom neuen Kantor der ev. Kirchengemeinde Rheydt, Pascal Salzmann, eindrucksvoll gespielten Europahymne endete die Veranstaltung mit Applaus. Claudia Busenius-Pongs Pulse of Europe Mönchengladbach  

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  • Podiumsdiskussion zum Thema Europa

    Podiumsdiskussion zum Thema Europa

    In einer Podiumsdiskussion stellen sich die Landtagskandidatinnen  und –kandidaten dem Thema „Mönchengladbach: Im Herzen Europas! Europa im Herzen?“

    Sie geben Antworten auf die Frage, für welches Europa-Thema ihr Herz am meisten schlägt und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sie sehen.

    Die ev. Philippus-Akademie und Pulse of Europe MG laden anlässlich der Landtagswahl NRW  

    am Sonntag, den 08. Mai 2022 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

    in die Ev. Hauptkirche in Rheydt ein.

    Es diskutieren mit den Bürgern Lena Zingsheim-Zobel (Bündnis90/Die Grünen), Vanessa Odermatt (CDU), Andreas Terhaag und Daniel Winkens (FDP), Josephine Gauselmann und Michael Roth (SPD).

    Moderiert wird die Veranstaltung von Martina Wasserloos-Strunk (Philippus-Akademie) und Christoph Riedl (Pulse of Europe MG).

     Pulse of Europe ist eine europaweite Graswurzelbewegung für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenwürde in einem demokratischen Europa. Die Philippus-Akademie ist eine Bildungseinrichtung des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss.

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  • Friedensprojekt Europa?

    Friedensprojekt Europa?

    Ist der stabile Friede in Europa gefährdet?

    Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?

    Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

    Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

    Der kostenlose Livestream per Zoom über die Volkshochschule beginnt, Donnerstag, 04. März um 19.30 Uhr.

    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • COVID-19-Impfstoffe: Europaabgeordnete fordern mehr Klarheit und Transparenz

    COVID-19-Impfstoffe: Europaabgeordnete fordern mehr Klarheit und Transparenz

    Mangelnde Transparenz führt zu Unsicherheit und begünstigt Desinformation über die COVID-19-Impfung in Europa, kritisierten die Europaabgeordneten.

    Am Dienstag (12.1.) befragten die Mitglieder des EP-Umweltausschusses die federführende Verhandlungsführerin der EU-Kommission, Sandra Gallina, zu den COVID-19-Impfverträgen der EU. Befragt wurde sie unter anderem zu bereits abgeschlossenen Verträgen, mangelnder Transparenz, der Zulassung von Impfstoffen gegen COVID-19 und ihrer Verfügbarkeit.

    Die Europaabgeordneten forderten mehr Klarheit und Transparenz bezüglich der Impfstoffverträge sowie des Entscheidungsprozesses auf EU-Ebene. Sie begrüßten die Bereitwilligkeit der Europäischen Kommission, verfügbare Informationen zu teilen. Sie räumten aber auch ein, dass einige Fragen nicht von der Kommission, sondern besser von den EU-Mitgliedstaaten und den Pharmaunternehmen beantwortet werden könnten.

    Viele Fragen betrafen mögliche zusätzliche nationale oder bilaterale Verträge. Die Kommission bestätigte, dass sie keine Kenntnis von solchen angeblichen Verträgen habe. Dank der Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung bei medizinischen Gegenmaßnahmen hat die EU Vorrang bei der Lieferung von Impfstoffen, die dann anteilig an die Mitgliedstaaten verteilt werden.

    Auf Anfrage der Europaabgeordneten stellte die Kommission Informationen zu einer Reihe weiterer spezifischer Fragen zur Verfügung:

    – Es wird ein Lesesaal für Abgeordnete zur Verfügung gestellt, die Impfstoff-Verträge einsehen wollen. Ein Vertrag ist derzeit verfügbar (CureVac), weitere können erst nach der Zustimmung der Pharmaunternehmen freigegeben werden.

    – Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat heute den Antrag für den Impfstoff von AstraZeneca erhalten. Die bedingte Marktzulassung wird für Ende Januar erwartet.

    – Die größten Mengen an Impfstoffen werden für das zweite Quartal 2021 erwartet, wie bereits in den bestehenden Verträgen vereinbart. Spezifische Pläne für den Einsatz, einschließlich vorrangiger Gruppen für die Impfung, werden von jedem Mitgliedstaat erstellt.

    – Ab nächster Woche wird eine spezielle Plattform zur Verfügung stehen, auf der die Mitgliedstaaten zweimal pro Woche die Anzahl der erhaltenen und verwendeten Impfstoffe melden können.

    Hintergrund

    Im Juni 2020 schlug die Kommission eine EU-Impfstoffstrategie für COVID-19 vor, in der sie wichtige Schritte für effektive Impfstrategien und den Einsatz von Impfstoffen auflistete. Jeder Impfstoff muss von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) unter Einhaltung der Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards zugelassen werden.

    Am 22. September 2020 veranstaltete das Europäische Parlament eine öffentliche Anhörung zum Thema „Wie kann der Zugang zu COVID-19-Impfstoffen für EU-Bürger gesichert werden: Herausforderungen bei klinischen Studien, Produktion und Vertrieb“.

    Auf der Plenartagung im Dezember 2020 sprach sich das Parlament für eine rasche Zulassung sicherer Impfstoffe aus. Die Kommission hat inzwischen für zwei COVID-19-Impfstoffe eine bedingte Zulassung erteilt, nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihre Bewertungen der Impfstoffe abgeschlossen hatte. Einer wurde von BioNTech und Pfizer entwickelt, ein Weiterer folgte von Moderna Biotech Spain, S.L..

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Trotz herbstlichen Lichtes fand am Hugo-Junkers-Gymnasium im Rahmen umfassender Corona-Regeln eine strahlende Zukunftswerkstatt mit dem Titel ‚Mehr Europa wagen – Jugend macht mit‘ zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft statt.

    Die Deutsche Gesellschaft e.V. organisierte mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung acht dieser Workshops für Schulklassen im gesamten Bundesgebiet – und die Schulgemeinde ist sehr glücklich darüber, dass es in schwierigen Zeiten gelang, eine dieser raren Veranstaltungen in Mönchengladbach zu realisieren. 

    Nach einer Einführung in die Arbeitsweise der Europäischen Union beschäftigten sich die Oberstufenschüler mit ihrem Lehrer Dominik Zuk in zwei Arbeitsgruppen mit den Themenfeldern ‚Umwelt/Klima/Energie/Mobilität‘ und ‚Migration/Flucht/Entwicklung‘. Wie sich zeigte, motivierte das zweite Thema die Schüler in besonderer Weise, da am Hugo-Junkers-Gymnasium – einer Schule, die seit zehn Jahren mit Stolz das Label ‚Schule ohne Rassismus‘ trägt – Kinder mit Wurzeln in 55 Nationen gemeinsam leben und lernen, von denen viele von eigenen Fluchterfahrungen berichten können.

    Geleitet wurden die Arbeitsgruppen von zwei ausgewiesenen Experten, die mit Freude aus diesem Anlass nach Mönchengladbach reisten. Dr. Uli Brückner von der Stanford University und Wolf-Rüdiger Knoll, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte Berlin/München, arbeiteten in der Form von Zukunftswerkstätten mit den Schülern, um im Dialog Positionen und Zukunftsvisionen für die Europäische Union zu entwickeln.

    Gerade vor dem Hintergrund des deutschen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union wurden für die Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums die großen Möglichkeiten Deutschlands sichtbar, bei Themen wie Klimaschutz, Migration und Digitalisierung, den Kernthemen der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, eine Schlüsselrolle zu spielen. Neben der schon angesprochenen Migration beschäftigt auch das Thema Digitalisierung die jungen Hugoianer in zentraler Weise, denn seit 2019 ist das Hugo-Junkers-Gymnasium eine von der Stadt Mönchengladbach geförderte digitale Pilotschule.

    Im fruchtbaren und freundlichen Zusammenspiel der jungen Europäer und den charismatischen Wissenschaftlern wurde in den Räumen des geschichtsträchtigen Gymnasiums deutlich, welche Chancen die Europäische Union bietet – wenn es denn gelingt, auch die nachfolgenden Generationen für Europa zu begeistern.

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  • Welche Regeln brauchen wir für die Lobbymacht?Grüne Online-Diskussion mit Kevin Kühnert

    Welche Regeln brauchen wir für die Lobbymacht?
    Grüne Online-Diskussion mit Kevin Kühnert

    Politische Gefälligkeiten im Gegenzug für Luxusreisen und Aktienoptionen? Der Einsatz des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor für die dubiose Firma Augustus Intelligence erweckt den Eindruck, dass Politik käuflich ist – wieder einmal.

    Transparenter Lobbyismus ist wichtig. Aber eine Vermischung politischer und wirtschaftlicher Macht bringt unsere Demokratie in Gefahr. Wenn Politiker*innen ihr persönlicher Vorteil wichtiger ist als eine Entscheidung im Allgemeinwohl, verlieren Bürger*innen Vertrauen und wenden sich ab. Der Fall Amthor zeigt deutlich: Wir brauchen strengere Regeln!

    Bei den Regeln für Lobbyarbeit ist Deutschland Schlusslicht in Europa. Viele Länder, aber auch die EU Institutionen sind deutlich weiter und viel transparenter. Grüne und SPD fordern schon lange ein deutsches Lobbyregister, es scheint als würden CDU/CSU ihre Blockade jetzt ein Stück weit aufgeben.

    • Wie anfällig ist die deutsche Politik für Korruption und Einflussnahme von Außen?
    • Kann der Skandal um Amthor jetzt der Mehrheit im Bundestag für ein Lobbyregister zum Durchbruch verhelfen?
    • Was muss ein Lobbyregister-Gesetz enthalten, damit es weitere Fälle wie Amthor verhindert oder früher transparent macht?

    Wir laden euch ein, das mit uns zu diskutieren am Donnerstag, 9. Juli 18 Uhr. Meldet euch gleich hier an.

    Mit dabei:

    • SPD-Vorstand Kevin Kühnert fordert ein Lobbyregister und volle Transparenz bei Nebeneinkünften
    • LobbyControl-Campaignerin Christina Deckwirth verfolgt Lobbyeinflüsse in Berlin
    • MdEP Sven Giegold hat die verpflichtende Lobbytransparenz im Europaparlament durchsetzen können
    • MdEP Daniel Freund war lange EU Chef von Transparency International und ist jetzt der Grüne Verhandlungsführer für das EU-Lobbyregister und für die Einrichtung einer EU-Ethikbehörde

    Das interaktive Online-Format der GrünenEuropaWebinare ermöglicht es allen Teilnehmenden, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Diskussion ist offen für alle Interessierten. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, also gleich hier anmelden!

    Bitte teilt diese Einladung auch mit weiteren Interessierten.

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  • EU-Parlament beschließt Verschiebung neuer Anforderungen für Medizinprodukte

    EU-Parlament beschließt Verschiebung neuer Anforderungen für Medizinprodukte

    Um Engpässe oder Verzögerungen bei der Markteinführung wichtiger Medizinprodukte zu vermeiden, beschloss das Europäische Parlament, die Anwendung der Verordnung über Medizinprodukte zu verschieben.

    Das Europäische Parlament nahm den Vorschlag der Kommission am Freitag in Brüssel im Dringlichkeitsverfahren mit 693 Stimmen bei 1 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen an, wodurch die Anwendung der Medizinprodukte-Verordnung um ein Jahr bis zum 26. Mai 2021 verschoben werden kann.

    Derzeit lastet hoher Druck auf den nationalen Gesundheitsbehörden und den Herstellern von Medizinprodukten. Wären Sie gezwungen, ab Mai diesen Jahres die neue Medizinprodukte-Verordnung einzuhalten, könnte e zu Engpässen oder Verzögerungen bei der Beschaffung der zur Bekämpfung von COVID-19 erforderlichen Medizinprodukte.

    Das Europäische Parlament unterstützt daher den Vorschlag, die Anwendung dieser Verordnung um ein Jahr zu verschieben. Behörden und Hersteller sollen dem Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie Priorität einräumen, indem sie nach den derzeitigen Verfahren fortfahren.

    Der Vorschlag muss nun auch von den Mitgliedsstaaten gebilligt und im Amtsblatt veröffentlicht werden, bevor er in Kraft treten kann. Dies wird spätestens bis zum 26. Mai erwartet.

    Hintergrund

    Die europäische Gesetzgebung stellt sicher, dass medizinische Geräte sicher in der Anwendung sind und erleichtert den Patienten den Zugang zu den Geräten auf dem europäischen Markt. Im Jahr 2017 wurden zwei neue Verordnungen über Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika verabschiedet, um die Patientensicherheit zu verbessern und die Transparenz über Medizinprodukte in der gesamten EU zu erhöhen. Die neue Verordnung für Medizinprodukte sollte am 26. Mai 2020 voll anwendbar sein. Das Datum der Anwendung der Verordnung über In-vitro-Diagnostika-Medizinprodukte ist von dem neuen Vorschlag nicht betroffen. Die In-vitro-Verordnung wird wie geplant ab 26. Mai 2022 anwendbar.

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  • Euro-Krise und kein Ende? Nobel-Preis für ein Auslauf-Modell? Was hat uns Europa wirklich zu bieten?

    14. November, 19.00 Uhr,im DRK Haus Am Volksgarten, Carl-Diem-Straße 2-4

    Währungs-Stabilität und Griechenland-Krise bestimmen zunehmend unser Bild von Europa. Mit der Vergabe des Friedensnobelpreises hat das Osloer Komitee die Scheinwerfer wieder auf das gerichtet, was die Europäische Idee wirklich ausmacht: 67 Jahre Frieden im Gebiet der Europäischen Union auf der Basis von in Jahrzehnten
    gewachsenem gegenseitigem Verständnis von Nationalitäten und Kulturen und in anhaltender wirtschaftlicher Stabilität. (mehr …)

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