Schlagwort: Sozial-Holding

  • Sozial-Holding mit dem Universal Fair Pay Check für gerechte Bezahlung ausgezeichnet

    Sozial-Holding mit dem Universal Fair Pay Check für gerechte Bezahlung ausgezeichnet

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ist mit dem Universal Fair Pay Check ausgezeichnet worden. Mit dem Zertifikat für das Tochterunternehmen der Stadt Mönchengladbach würdigt das Fair Pay Innovation Lab (FPI) aus Berlin den langjährigen und wirksamen Einsatz für gerechte Bezahlung der Beschäftigten des Unternehmens. In Deutschland wird der Universal Fair Pay Check unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vergeben.

    So fällt dann auch der Pay Check des FPI für die Sozial-Holding sehr positiv aus: „Das Tarifgefüge des Unternehmens wirkt. Demographische Merkmale wie Alter, Herkunft oder Familienstand haben keinen messbaren Einfluss auf die Gehälter.“

    Henrike von Platen, Gründerin und CEO des FPI, sieht die Auszeichnung als klares Signal für Chancengleichheit im Unternehmen: „Denn faire Bezahlung ist der Schlüssel zur Chancengleichheit, für alle Menschen, egal, woher sie kommen, wen sie lieben oder woran sie glauben, ganz gleich, ob sie Kinder haben oder wie alt sie sind. Die Sozial-Holding Mönchengladbach zeigt mit ihrer Auszeichnung auch, wie die Aufwertung sozialer Dienstleistungen gelingen kann. Ein wichtiges Signal in der aktuellen Diskussion.“

    Um Unternehmen bei der Umsetzung von Fair Pay zu unterstützen, verleiht das gemeinnützige FPI seit März 2021 den Universal Fair Pay Check, der derzeit wohl wirksamsten Zertifizierung für faire Bezahlung. Im Sommer wurde dem FPI für seinen Einsatz auch auf internationaler Ebene vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen der Beraterstatus verliehen.

    In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt immer noch zirka 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Nur knapp die Hälfte aller Pflegekräfte in Deutschland erhielten laut Bundesarbeitsministerium bisher einen Tariflohn. Dies wird sich mit der Verpflichtung zur Tarifbindung für Pflegeanbieter zukünftig ändern.

    Doch Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding gibt zu bedenken: „Tarif ist nicht gleich Tarif. Und auch bei der besten tariflichen Entlohnung, wie wir sie unseren Beschäftigten nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlen, ist es nicht getan. Denn auch innerhalb von tariflichen Strukturen kann es zu ungerechter Bezahlung kommen.“

    Seit über 25 Jahren leitet Wallrafen die Sozial-Holding mit mehr als 900 Beschäftigten, von denen die meisten in den sieben städtischen Altenheimen arbeiten. „Als ich die Geschäftsführung übernommen habe, habe ich mich schon gefragt, wie es sein kann, dass selbst in unserer frauendominierten Branche Führung vor allem den Männern vorbehalten war“, sagt er – und ergänzt: „Heute sind unsere Leitungskräfte in allen Gesellschaften der Sozial-Holding zu beinahe 75 Prozent weiblich, im Bereich der Altenheime sind es sogar 85 Prozent. Eine Entwicklung, die nur möglich war, weil wir im Unternehmen talentierte Frauen aktiv gefördert haben: durch Programme zur Vereinbarkeit von Familie und Karriere, durch gezielte Weiterbildungsangebote und durch eine Unternehmensphilosophie, die ihnen den Mut gibt, sich Führungsaufgaben zuzutrauen.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Helmut Wallrafen: „Der Bundesbeauftragte für Altenpflege versteht die Altenpflege nicht!“

    Helmut Wallrafen: „Der Bundesbeauftragte für Altenpflege versteht die Altenpflege nicht!“

    Bekanntermaßen sagt Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, seine Meinung offen heraus. So auch bei den aktuellen Themen in der Pflege.

    Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat mit seinem Vorschlag, mit Geldprämien den Personalnotstand in der Pflege zu beenden, eine intensive Debatte ausgelöst.
    Er schlägt u.a. vor, dass Pflege­fachkräfte in Heimen und Kliniken, die in den Beruf zurückkehren oder ihre Arbeitszeit spürbar aufstocken, eine Prämie erhalten sollten.

    Grund genug für Wallrafen, an den Bevollmächtigten einen offenen Brief zu schreiben:

     

     11.06.2018

    Sehr geehrter Herr Staatssekretär Westerfellhaus,

    wir hatten in den vergangenen Jahren mehrere Gelegenheiten gemeinsam auf Podien (equal pay day, Hauptstadtkongress, etc.) die Interessen der Kranken- und Altenpflege zu vertreten. Nun haben Sie die Verantwortung als Bundesbeauftragter für Pflege alle Tätigkeitsfelder und Personengruppen zu vertreten , die unter diesem Begriff „Pflege“ subsumiert sind.
    Wenn ich Ihren 5- Punkte-Plan lese, komme ich aber zu dem Eindruck, „dass Sie die Altenpflege nicht verstehen !“
    ln einer ehrlichen und offenen Kommentierung möchte ich Ihnen dies mitteilen. Zumindest in der Altenpflege-und nur für die möchte ich nach 40 Berufsjahren in verschiedensten Positionen sprechen- halte ich dies für wichtig, gibt es doch genug medial verbreitetes Halbwissen. Zumindest wir Fachmenschen (und dies sind Sie ausgewiesenermaßen) sollten uns daran halten.

    Prämien für Rückkehrer und Aufstocker
    Zu diesem Themenfeld haben neben mir in den vergangen Tagen und Wochen viele Kolleginnen und Kollegen in den Fachzeitschriften und Onlineforen Stellung bezogen.
    Ich habe dabei keine einzige positive gelesen. Deshalb möchte ich die ausschließlich ablehnenden Kommentare auch so stehen lassen.

    80 Prozent bei 100 Prozent Lohn
    Das Ganze dann auch noch freiwillig, aber befristet! Für mich ist die Forderung purer Populismus. Eine seriöse Forderung wäre, die wöchentliche Stundenzahl für alle Beschäftigten in der Altenpflege (bei vollem Lohnausgleich) z. B. auf 33 Stunden in der Woche zu reduzieren. Diese Forderung ist aus anderen Branchen bekannt, in einzelnen sogar auch umgesetzt. Zum Beispiel in der Autobranche, einer Branche, in die der Staat „wenn es mal wieder kriselt“ Milliarden an Subventionen pumpt. Warum nicht auch in die Altenpflege? Bundesgesundheitsminister Spahn, der Ihre Punkte in seinem Katalog nicht aufgreift, spricht ja schon davon, dass die Kassenbeiträge erhöht werden müssen. Die Rechnung zahlen also wir selbst! Wenn es denn überhaupt so weit kommt. Die privaten Arbeitgeberkonzerne (beachten Sie bitte den feinen Unterschied zu engagierten kleinen privaten Heimträgern, die nicht mit 12 % Rendite kalkulieren), werden Ihre Idee sicher nicht so toll finden.
    Erschreckend ist für mich aber auch, dass es für Sie anscheinend nur Pflegefachkräfte in der Altenpflege gibt. Laut Gesetzgebung haben wir eine 50%ige Pflegefachkraftquote, die viele Trägerverbände sogar noch verringern wollen. Was ist denn mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen des Sozialen Dienstes, den Hausmeistern/innen, den Verwaltungskräften, den Alltagsassistenten/innen (Hilfskräfte), den Betreuungskräften?
    Die arbeiten 100 % und bekommen dafür dann 100 % Lohn in deutlich niedrigeren Lohngruppen (zumindest bei den Privatanbietern und Anbietern der Freien Wohlfahrtspflege)?
    Sie haben bei Ihrem Vorschlag schlichtweg 50 % der Beschäftigten, ohne die die Altenpflege völlig zusammenbrechen würde, vergessen – oder ignoriert?

    Bonus für gute Arbeitgeber
    Seit mehr als 15 Jahren führen wir betriebliche Gesundheitsförderung und – management durch. Wir investieren dabei (belegbar) jährlich pro Arbeitnehmer/in 360,- Euro. Wir haben dafür nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.
    Seit 2012 führen wir mit einem externen Partner psychologische Beratung durch. Unsere Beschäftigten erhalten garantiert innerhalb von 14 Tagen Unterstützung. Wir konnten dadurch nachhaltig die Krankheitsquote in diesem Bereich halbieren.
    Was wollen Sie mir mit Ihren Ausführungen sagen? Dass der Staat uns Zuschüsse zum BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) gibt? Dass er die Mittel im Präventionsgesetz von 2,80 Euro auf 3,70 Euro erhöht?
    Dass alle Träger ein BGM-System vorhalten müssen? Legen Sie doch bitte ein klares eindeutiges Konzept vor! Wir brauchen keine Wertschätzung, sondern vergleichbare Rahmenbedingungen und genau damit befassen Sie sich eben nicht.
    Weil dies so ist, fehlt mir eindeutig in Ihrem 5-Punkte-Plan die Abschaffung der Freien Marktwirtschaft, weil die verursacht Ihre beschriebenen Probleme ausdrücklich mit. Solange Konzerne mit Renditen von 12 % aufwärts rechnen und sie umsetzen unterstützen Sie deren Wachstum. Es gibt doch schon lange nicht mehr den Wettbewerb zwischen privat, kirchlich, freigemeinnützig und kommunal, sondern vielmehr immer mehr zwischen „groß oder klein“!

    Mehr Freude am Pflegeberuf

    Diese Inhalte sind in Teilen für mich nachvollziehbar. Wenn Sie aber von Pflegeprofis und „Handlangern“ sprechen, bitte ich darum mir klar zu sagen, was dann die 50% gesetzlich verankerten „Nichtpflegefachkräfte“ sind, doch bitte nicht die „Handlanger“?
    Ihre Ausführungen lesen sich für mich wie ein Zweiklassensystem in der Pflege. Das will ich nicht, dies gibt aber auch nicht den lebbaren Alltag in den mehr als 8.000 Altenheimen in Deutschland wider. Auch Ambulante Dienste und teilstationäre Anbieter haben einen Personalmix, der sich an den unterschiedlichen Fachrichtungen, aber auch an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden orientiert.

    Ausbilden! Ausbilden!
    ln diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht. Es stellt sich aber wieder die Frage, wie wollen Sie dies erreichen bzw. sicherstellen? Weil es steht fest, dass die Zahl der Azubis in der Pflege in den letzten 10 Jahren um 43 % gestiegen ist. Wollen Sie dies mit dem „Kompromiss der Pflegereform“ umsetzen, der heute über die Ticker der Medienanstalten
    geht? Fangen Sie bei den Azubis mit dem einheitlichen tariflichen Lohn an. Im TVöD zahlen wir durchschnittlich 1.150,- Euro und ich kenne keinen Ausbildungsberuf, in dem sie mehr verdienen. Die Voraussetzungen sind also eigentlich da!
    Schaffen Sie vergleichbare Rahmenbedingungen und die private Marktwirtschaft (vor allem die völlig überzogenen Renditemöglichkeiten) ab und wir werden mit einer Vielfalt an Anbietern eine Verbesserung der Situation erleben. Sie wird gerechter für die Pflegebedürftigen und für die in der Altenpflege Beschäftigten sein. Nach 23 Jahren hat sich gezeigt, dass das derzeitige System überholt ist. Die Ansätze vom ehemaligen Minister Gröhe und Ihrem Vorgänger Laumann gingen eindeutig weiter als die Ihren!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sozial-Holding der Stadt
    Mönchengladbach GmbH

    Helmut Wallrafen
    Geschäftsführer

    Das Schreiben als PDF-Datei

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Die Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH ist mit dem Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet worden.

    Dem Tochterunternehmen der Sozial-Holding wird mit dem Siegel, das unter anderem von NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verliehen wird, besonderes Engagement und hohe Kompetenz in der betrieblichen Gestaltung des demografischen Wandels bescheinigt.

    „Wir freuen uns über diese Anerkennung. Mein Dank gilt dabei besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Altenheime, der Personalabteilung und dem Betriebsrat, die durch intensive Vorarbeit die Voraussetzungen für den Erhalt des Gütesiegels geschafften haben“, betont Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Die Initiative „Demografie aktiv“ richtet sich an Unternehmen, Interessenvertretungen und Beschäftigte, die die Vorteile einer demografiebewussten Unternehmensstrategie nutzen wollen. Träger der bundesweit einzigartigen Initiative sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, die Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    An 18 Ganztagsschulen in Mönchengladbach hat sich mit dem neuen Schuljahr auch in der Mensa einiges verändert.

    Die Stadt Mönchengladbach als Schulträger hat die Service GmbH, ein Unternehmen der Sozial-Holding, beauftragt, die Mittagsverpflegung an Schulen mit gebundenem Ganztag zu organisieren und durchzuführen.

    Die Sozial-Holding betreibt seit 2006 an der August-Monforts-Straße eine der modernsten cook & chill Küchen Deutschlands. Hier werden die Menüs vorgegart und dann gekühlt in die Schulen transportiert, wo das Essen kurz vor der Mittagspause der Schüler fertiggekocht wird und dann frisch auf den Teller kommt.
    Vorteil des Systems: Das Essen muss nicht lange warmgehalten werden, was gut für den Geschmack und den Erhalt der Nährstoffe ist. Damit wird den Schulen eine qualitativ hochwertige Verpflegung angeboten, die auch das Ziel hat, mehr Schülerinnen und Schüler als bisher für gesundes Schulessen zu begeistern.

    Seit Mai wird die hochwertige Verpflegung auch noch durch Fair Trade Produkte und Bio-Kartoffeln ergänzt.
    Rund 1.100 Essen gehen täglich in den teilnehmenden Schulen über die Theke. Täglich werden den Schülerinnen und Schülern drei Hauptmenüs zur freien Auswahl angeboten (Menü 1 beinhaltet in der Regel Schweinefleisch, Menü 2 enthält andere Fleischsorten, Menü 3 ist immer vegetarisch oder vegan).

    Zusätzlich gibt es als Beilagen Nudeln, Kartoffeln oder Reis, Gemüse, Salat vom Buffet, Dessert und frisches Obst. Das Menü kann im Internet je nach Bedarf bis spätestens 12 Uhr für den kommenden Tag bestellt werden. Die Speisepläne werden in der Regel zwei Wochen im Voraus veröffentlicht. Die Schulverpflegung kostet pro Schüler 3,70 Euro am Tag (Kinder, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz haben, zahlen 1 Euro). Für die Teilnahme an der Verpflegung und das Bezahlen der Mahlzeiten erhalten die Schüler einen Chip. Gleichzeitig haben sie ein virtuelles Guthabenkonto, das die Eltern per Überweisung oder Dauerauftrag aufladen können.

    Rund 700.000 Euro hat die Stadt aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ investiert, um die 18 Ganztagsschulen (plus zwei Ogata-Grundschulen) , die an der Cook & Chill Verpflegung teilnehmen, entsprechend vorzubereiten (Anpassung Elektroinstallationen, Anschaffung von Geräten wie Regenerierwagen, Spülmaschine, Kühlschrank, Salatbar, Abrechnungsterminals usw.).
    Außerdem wurde ein einheitliches bewusst bargeldloses Abrechnungssystem für die Schulen eingeführt. Damit können die Schüler die einzelnen Mahlzeiten online bestellen.

    Diese Schulen nehmen an der neuen Schulverpflegung teil: Förderschule Dahlener Straße; Förderschule Herman van Veen; GHS Comenius (Dohler Straße); GHS Dohr GHS Heinrich-Lersch; GHS Kirschhecke KHS Neuwerk; KHS Rheindahlen; KHS Stadtmitte; RS Geschwister Scholl; RS Volksgarten (+ Ogata Grundschule Schulstraße); RS Wickrath; GeS Hans Jonas; GeS Hardt (+ Ogata Grundschule Hardt); GeS Rheydt-Mülfort; GeS Stadtmitte; GeS Volksgarten; Gymnasium Am Geroweiher.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Fair Trade-Siegel für die Städtische Sozial Holding

    Fair Trade-Siegel für die Städtische Sozial Holding

    Bereits zu Ex-OB Bude´s Zeiten begeisterte sich die Verwaltung in Mönchengladbach für die Fair Trade Bewegung, für fairen Handel. Seitdem engagiert  sie sich für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen der Menschen in anderen Erdteilen.

    Weil es nur eine Welt gibt, der derzeitige OB Hans Wilhelm Reiners betont dies in seinem aktuellen Statement zum Thema, „unser Leben ist kein „Testlauf“ „. Deshalb sollten wir vernünftig , solidarisch und verantwortlich mit Menschen, Tieren und der Umwelt umgehen.

    Dies alles hat die städtische Sozialholding zum Anlass genommen und sich für den Fair Trade Handel zertifizieren lassen.
    Aus diesem Anlass, der Zertifizierungs-Prozess wurde erfolgreich durchlaufen, erhielt sie gestern das Fair Trade Siegel und die Urkunde aus der Hand des Sprechers der Steuerungsgruppe Fair Trade Town, Wolfgang Funke im Haus der Zentralküche, August-Monfort-Straße 5, überreicht.
    Helmut Wallrafen nahm ihn mitsamt seiner Projekt-Mitarbeiter entgegen.

    Vorausgegangen waren umfangreiche Umstellungen intern, die Bewohner der Altenheime wurden ebenso einbezogen wie die Mitarbeiter.
    Das Ganze hat auch seinen Preis. „Geiz ist geil-Mentalität“ passt hier nicht zu, betont denn auch Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Holding. Die zertifizierten Produkte Kaffee, Schokolade und Tee sind etwa doppelt so teuer und die Bio-Kartoffeln erfordern einen jährlichen Mehraufwand von etwa 10.000 Euro für die Sozial-Holding.
    Betriebsleiter Georg Beunings und die Ökotrophologinnen Philine Barrawasser und Andrea Brütsch werden auch zukünftig an der Umsetzung weiterer Produkte im Sinne des Fair Trade Handels arbeiten.
    Eine noch stärkere Beachtung des fairen Handels ist in der Gesamtgesellschaft wünschenswert und machbar, der Wille dazu ist entscheidend.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Demenz Inklusive: Modellprojekt im Monforts Quartier gestartet

    Museumsführungen für Menschen mit Demenz gehören schon seit fünf Jahren zum festen Programm der Museumspädagogik im Städtischen Museum Schloss Rheydt. Ab Oktober sollen solche Führungen auch im TextilTechnikum angeboten werden.

    Möglich wird dies durch das jetzt gestartete Modellprojekt „Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier“, das die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit dem TextilTechnikum und der Hochschule Niederrhein durchführt. Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Pflegekassen getragen.

    „Diese großzügige Unterstützung zeigt, wie wichtig den Zuschussgebern die Integration von Menschen mit Demenz ist. In dem Modellvorhaben, das weit über die reine Museumsführung hinausgeht, werden wir die Angebots- und Unterstützerstrukturen für Menschen mit kognitiv bedingt eingeschränkter Alltagskompetenz – insbesondere Demenz – und ihrer Angehörigen stärken und ihnen Möglichkeiten eröffnen, wieder mehr am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzuhaben“, erläutert Projektleiterin Bellinda Schmitt von der Sozial-Holding Tochtergesellschaft Bildungs GmbH.

    Im Mittelpunkt des Projektes steht das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier, einer ehemaligen Textilfabrik. Kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann. Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    „Schon mit der Eröffnung des TextilTechnikums haben wir versprochen, dass wir das Konzept mit Hochschule Niederrhein, der Textilwirtschaft und weiteren Partnern ständig weiterentwickeln werden. Das Modellprojekt ‚Demenz Inklusive‘ ist ein wichtiger Baustein bei dem Vorhaben, junge und ältere Menschen vom Kindergarten- und Schulkind über die Studierenden des Fachbereichs Textil und Bekleidung bis zu Altenheimbewohnern, von denen viele in der Textilbranche gearbeitet haben, einzubinden“, betont Mönchengladbachs Kulturdezernent Dr. Gert Fischer.

    Bis zu den ersten Führungen im Herbst gibt es für das Projektteam noch viel zu tun: Zunächst wird ein museumspädagogisches Konzept entwickelt, das auf die demenzerkrankten Besucher zugeschnitten ist. Parallel dazu werden in Workshops sogenannte Erinnerungsbegleiterinnen geschult. Dies können Mitarbeiterinnen oder Ehrenamtliche aus den Altenheimen sein, die fit in der Mönchengladbacher Textilgeschichte gemacht werden und erfahren, wie die ausgestellten Maschinen funktionieren. Angeleitet und bei den geplanten Führungen unterstützt werden sie von einem erfahrenen Textilpädagogen.

    Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt wird von der Hochschule Niederrhein, um den Nutzen des Modellvorhabens für demenziell veränderte und erkrankte Menschen sowie deren Angehörigen zu bewerten und die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Regionen und Inhalte zu unterstützen.

    Eingebunden ist das Projekt in die altengerechter Quartiersentwicklung im Stadtteil Hardterbroich: Nicht nur das Monforts Quartier mit dem TextilTechnik, sondern auch der öffentliche Raum rund um den Standort wird in den Fokus genommen. Vom neuen Hardterbroicher Markt vorbei am städtische Altenheim, das im Herbst eröffnet wird, bis zum Monforts Quartier wird ein „Prototypenweg“ entstehen, auf dem moderne Technik erprobt wird, die nicht nur Senioren die Alltagswege erleichtern: Infotouchscreens, Straßenlaternen, die ihre Helligkeit an das Sehvermögen der Passanten anpassen, höhenverstellbare Parkbänke und Landmarken, die auch dementen Menschen die Orientierung erleichtern, gehören dazu. Die Technologien hierfür werden im Forschungsvohaben UrbanLife+ der Sozial-Holding entwickelt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Auf Rädern zum Essen“ – Alleine Essen muss nicht sein

    „Auf Rädern zum Essen“ – Alleine Essen muss nicht sein

    Ein Essen in Gesellschaft – was für jüngere Menschen fast alltäglich dazu gehört, ist gerade für ältere alleinstehende und nicht mehr so mobile Menschen oft nur selten möglich.

    Doch ein neues Projekt der Sozial-Holding im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, für kleines Geld ein 3-Gänge-Menü in den städtischen Altenheimen zu genießen.

    Von Montag, 10. Oktober, bis Freitag 14. Oktober lädt die Sozial Holding zusammen mit „Essen auf Rädern“ zu einem Mittagessen, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, zum Preis von jeweils 4 Euro ein.
    Im Angebot sind Gerichte von gut bürgerlich bis vegetarisch, erklärt der Geschäftsführer der Sozial-Holding Helmut Wallrafen: „Die Menüs, die zur Auswahl stehen, bieten wir auch bei „Essen auf Rädern“ an. Allerdings kehren wir es quasi um „Mit Rädern zum Essen“. Wer beim Essen gerne Gesellschaft wünscht, der ist herzlich in die Altenheime Windberg, Eicken, Lürrip, Am Pixbusch und Kamillus eingeladen. Da dort natürlich alles barrierefrei ist, können auch Senioren, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, ohne Probleme die Räumlichkeiten aufsuchen.“

    Dort wartet dann zum Beispiel am Montag eine Selleriesuppe, sowie ein Hackbraten und zum Nachtisch ein Fruchtcocktail.
    „Normalerweise kostet so ein Menü 6,95 Euro, aber im Rahmen diese Aktionswoche und dank der Unterstützung von unserem Kooperationspartner procuratio bieten wir alle Menüs für 4 Euro an. Die werden dann anschließend auch an Zornröschen gespendet. Es geht uns also wirklich darum einfach zu testen, ob die Möglichkeit ein Essen in Gesellschaft einzunehmen, angenommen wir.“
    Sollten Senioren verstärkt Interesse daran haben, steht aber laut Wallrafen einem generellen Angebot für ein solches Essen in Gesellschaft nichts im Wege.
    Ein Nebeneffekt: Gleichzeitig wird vielen vielleicht die Hemmschwelle, ein Altenheim mal zu besuchen, genommen: „Viele haben doch unschöne Bilder im Kopf, wenn sie an ein Altenheim denken. Wenn sie dann zum Mittagessen vorbeikommen, werden sie aber sicherlich schnell feststellen, dass dort meist eine gute Atmosphäre herrscht, nette Mitarbeiter vor Ort sind und viele Menschen sich dort wohl fühlen.“

    Dabei muss sich auch niemand für eine ganze Woche festlegen. Wer möchte, kann auch nur an einem Tag daran teilnehmen. Dafür ist nur bis einen Tag vorher eine Anmeldung notwendig.
    Diese nimmt die Sozial-Holding ab sofort unter der Rufnummer 02161 / 69 77 – 380 (Frau Armbrecht) in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr entgegen.
    Hier gibt es auch Informationen darüber, welche Menüs jeweils zur Auswahl stehen oder auch auf der Homepage der Sozial-Holding  http://www.sozial-holding.de/bagso-in-form-mittagstisch.html.

    Der Mittagstisch wird vom 10. bis 14. Oktober, jeweils 12.30 Uhr bis 14 Uhr in den Städtischen Altenheimen Windberg (Marienburger Straße 39),
    Eicken (Thüringer Straße 30),
    Rheindahlen (Mühlenwallstraße 74),
    Lürrip (Compesmühlenweg 43),
    Am Pixbusch (Manderscheider Straße 18/22) und
    Kamillus (Kamillianerstraße 44) angeboten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach – Ideen für die Stadt der Zukunft

    Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach –
    Ideen für die Stadt der Zukunft

    Wie kann die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden? Dies ist die zentrale Frage im Forschungsprojekt UrbanLife+, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach mit renommierten Forschungseinrichtungen und heimischen Kooperationspartnern durchgeführt wird. Das Mönchengladbacher Projekt war neben vier weiteren (Grafschaft Bentheim, Freiburg, Stuttgart und Saarland) aus rund 170 Bewerbungen ausgewählt worden. Die fünf Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt werden, zielen alle darauf ab, die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern.

    Als Umsetzungspartner im Projekt UrbanLife+ konnte die Sozial-Holding die NEW AG, die Städtischen Kliniken, den Handelsverband NRW e.V., die Hochschule Niederrhein, die Kreuder GmbH & Co. KG, die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach mbH (EWMG) und verschieden Fachbereiche der Stadtverwaltung gewinnen. Gemeinsam wollen sie mit den Wissenschaftlern in den nächsten Jahren an ganz praktischen technischen Innovationen mitarbeiten, die es Seniorinnen und Senioren mit Mobilitätseinschränkungen erleichtern sollen, sich im öffentlichen, urbanen Raum zu bewegen und damit möglichst lange selbstbestimmt leben zu können.

    Was sind derartige technische Innovationen und wie sehen diese aus? Was genau ist überhaupt Mensch-Technik-Interaktion (MTI)? Wie kann die ganz praktisch umgesetzt werden und wo könnte unser Beitrag dazu liegen? Um Antworten auf diese Fragen ging es beim Kreativ-Workshop, den Projektleiterin Susanne Wallrafen jetzt mit den Partnern vor Ort und Anna Kötteritzsch vom Institut für Softewaretechnologie der Universität der Bundeswehr München durchgeführt hat.

    „Uns war es wichtig, mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen zu sammeln, welche technischen Lösungen wir im Projekt konkret entwickeln und umsetzen können“, sagt Susanne Wallrafen.

    Für die eigenen vier Wände oder das Automobil gibt es schon jede Menge Konzepte, Produkte und technische Assistenten, die älteren Menschen oder Personen mit Handicaps das Leben erleichtern.

    Im öffentlichen Raum sehen die Projektbeteiligten da noch Nachholbedarf: Straßenlaternen, die ihre Helligkeit dem Sehvermögen der Passanten anpassen, Gehwege, die Fußgänger mit Handicap sicher an Gefahrenstellen vorbeileiten, Ampeln die Grünphasen für Gehbehinderte verlängern, oder Systeme, die ihre Benutzer bei Schwäche- und Schwindelanfällen zur nächsten Sitzmöglichkeit leiten, gehören dazu.

    Ideen für die „smarte“ Stadt der Zukunft gab es auch von den Teilnehmern des Workshops genug. Der Therapiegarten der Geriatrischen Klinik am Elisabeth-Krankenhaus soll zum Experimentierfeld für innovative Lösungen werden: Hier könnten demnächst höhenverstellbare Parkbänke zum Sitzen einladen. Jan Kaiser vom Handelsverband NRW kann sich vorstellen, dass es im Supermarkt bald intelligente Einkaufswagen gibt, die den Kunden zu den gewünschten Produkten navigieren oder bei Bedarf einen Verkäufer rufen.

    Für Bauunternehmer Ernst Kreuder gehören IT-Lösungen auf der Baustelle längst zum Alltag. Aber technische Hilfen wie zum Beispiel Roboter für die Schwerstarbeit auf der Baustelle, die sich auch auf andere Arbeitsplätze mit hohen körperlichen Belastungen übertragen ließen, sind in der Praxis noch Mangelware. Einen Trend der Zukunft sieht Kreuder im Einsatz von 3D-Druckern

    Bei der NEW AG wird über den ÖPNV der Zukunft nachgedacht. „Wir könnten uns zum Beispiel eine für unsere Kunden maßgeschneiderte Routenplanung vorstellen. Warum sollte es nicht möglich sein, dass ein Bürger sein Anliegen – zum Beispiel die Verlängerung des Personalausweises oder einen Arztbesuch –  in die Fahrplansuche eingibt, und er dann eine Info bekommt, wo er dies mit öffentlichen Verkehrsmitteln am schnellsten erledigen kann“, erklärt Michael Palumbo von der NEW mobil und aktiv GmbH.

    Für Martina Braun von der Hochschule Niederrhein und Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding ist es wichtig, etwas gegen die drohende Isolation von älteren Menschen zu tun, die sich oft einfach nicht mehr aus dem Haus trauen. „Anlässe für Bewegung zu schaffen, Sicherheit zu geben und kurze, barrierefreie Wege zu ermöglichen“ sei die Devise. Wer möchte, dass die Menschen möglichst lange im eigenen Heim wohnen bleiben können, muss dafür sorgen, dass sie in der Nähe alles bekommen, was sie dafür benötigen: Von Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs bis hin zu Gemeinschaftserlebnissen und Erholung.

    Alle Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass Mönchengladbach für solch einen Quartiersansatz beste Voraussetzungen mitbringt: Die Stadt hat zahlreiche lebendige und aktive Stadtteile. Dies sei eine Stärke von Mönchengladbach, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

     

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zehn neue Auszubildende bei der Sozial-Holding

    Zehn neue Auszubildende bei der Sozial-Holding

    Im Oktober beginnt ein weiterer Kurs: Jetzt bewerben!

    Zehn junge Menschen haben jetzt ihre Ausbildung bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach begonnen. Beim Einführungstag an der Königstraße lernten die Altenpflegeschülerinnen und -schüler nicht nur das Unternehmen sondern auch „Tante Emma“, den rollenden Obst- und Gemüseladen der städtischen Altenheime kennen. Iris Molling aus der Personalabteilung und Pflegepädagogin Simone Lutter begrüßten die „Neuen“ im Unternehmen, das derzeit mehr als 60 Auszubildende hat.

    Die städtische Tochtergesellschaft, die unter anderem sieben Altenheime betreibt, ist es besonders wichtig, die gesetzlich geforderte Fachkraftquote von 50 Prozent in den Pflegeeinrichtungen deutlich zu überbieten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, investiert die Sozial-Holding weiter in die Ausbildung von Altenpflegefachkräften.
    Durch die enge Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe kbs und weiteren Bildungsträgern wie dem TÜV Nord werden bei der Sozial-Holding Erkenntnisse und Erfahrungen aus Theorie und Praxis sinnvoll verknüpft.
    Zusätzlich steht den Auszubildenden mit Simone Lutter eine erfahrene Pflegepädagogin im Haus zur Seite, die den Pflegeschülern die ersten Schritte von der Schulbank in den Arbeitsalltag erleichtert. Davon profitieren die Auszubildenden und nicht zuletzt die Menschen, die Anspruch auf eine qualifizierte Pflege haben.

    Wer sich für eine Ausbildung bei der Sozial-Holding interessiert, sollte Iris Molling, Rufnummer 02166/4554213, anrufen oder sich gleich online auf www.sozial-holding.de bewerben.
    Denn schon im Oktober beginnt ein neuer Kurs, in dem noch Plätze frei sind.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tante Emmas Lädchen gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern der städtischen Altenheime ein Stück Lebensqualität zurück

    Tante Emmas Lädchen gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern der städtischen Altenheime ein Stück Lebensqualität zurück

    „Leben im Heim – gewohnt wie daheim“ ist eine der Leitlinien der Arbeit in den Altenheimen der Sozial-Holding. In den Einrichtungen wohnen Menschen, die in Gemeinschaft oder allein am Leben teilhaben möchten. Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen zu können, gehört wohl zu den grundlegendsten Bedürfnissen, die ein selbstbestimmtes Leben ausmachen. Der Einkauf ist eine willkommene Abwechslung im Tagesablauf, braucht Planung und Entscheidungen, sorgt für soziale Kontakte und gehört damit zur individuellen Lebensqualität jedes Menschen.

    Fast jeder ältere Mensch erinnert sich noch an die Zeit, als mobile Milchmänner, Obst- und Gemüsehändler, Bäcker, Kurzwaren- oder Getränkeverkäufer mit ihren rollenden Verkaufswagen zu festen Zeiten von Dorf zu Dorf, von Straße zu Straße fuhren, um ihre Waren anzubieten. Dieses Einkaufserlebnis gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern der städtischen Altenheime jetzt „Tante Emmas Lädchen“ zurück. Mit einem restaurierten Oldtimer (Lieferwagen Citroën 9CV, Baujahr 1963) werden sie über die Versorgung in den Wohngruppen hinaus mit frischem Obst und Gemüse beliefert. Darüber hinaus werden gängige Süßwaren und Hygieneartikel angeboten.

    Die Bewohner, ganz gleich ob mobil oder immobil, können einmal pro Woche zum „Tante Emma Lädchen“ direkt vor die Tür des Altenheims kommen, um sich mit frischen oder auch süßen Produkten einzudecken. Die Alltagsassistentinnen unterstützen die Kunden bei ihrem Einkauf. „Unsere Bewohner erobern sich so ein Stück Lebensqualität zurück, das an alte Zeiten mit regelmäßigen Wochenmarktbesuchen, Haus-zu Haus-Händlern und kleinen überschaubaren Geschäften anknüpft. So erhalten die Bewohner die Gelegenheit, sich außerhalb der regulären Speisenversorgung mit Obst und Gemüse sowie anderen Artikeln für den privaten Gebrauch einzudecken“, erklärt Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Nicht nur Robert Quast, Hilde Bunk und Karin Paesler aus dem Altenheim Windberg freuen sich über „Tante Emma“, die jeden Freitag vor der Einrichtung an der Marienburger Straße hält. Der knallgelbe Citroën-Oldtimer, der von einer Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst gefahren wird, dient aber nicht nur als rollender Obst- und Gemüseladen. Er kann auch als Streetfood-Mobil bei Grill- und Sommerfesten eingesetzt werden, weil er mit einer Küche ausgestattet ist.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Drei Jubiläen im Altenheim Rheindahlen gefeiert

    Drei Jubiläen im Altenheim Rheindahlen gefeiert

    20 Jahre Sozial-Holding, 40 Jahre Altenheim, 45 Jahre Bürgerverein

    Gleich drei Anlässe zum Feiern gab es jetzt im Festsaal des Städtischen Altenheims Rheindahlen: Die Einrichtung mit 136 Bewohnerinnen und Bewohnern im Zentrum des Stadtteils wurde vor 40 Jahren eröffnet, gleichzeitig kann die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach als Träger auf 20 erfolgreiche Jahre seit der Gründung zurückblicken. Und schließlich feierte der Bürgerverein Rheindahlen, der sich dem Haus besonders verbunden fühlt, sein 45-jähriges Bestehen.

    Begangen wurde das dreifache Jubiläum nicht nur mit einer Feierstunde im Altenheim: Zu der besonderen Gelegenheit hatten die „Geburtstagskinder“ mit Unterstützung der Thaler’schen Buchhandlung den Schriftsteller Burkhard Spinnen zu einer Autorenlesung eingeladen. Der gebürtige Mönchengladbacher las aus seinem neuen Buch „Die letzte Fassade. Wie meine Mutter dement wurde“, ein ehrliches, bewegendes und glänzend geschriebenes autobiografisches Buch über die neue Volkskrankheit Demenz.

    Beim Empfang, zu dem Norbert Post MdL, Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding, Geschäftsführer Helmut Wallrafen und Bezirksvorsteher Arno Oellers eingeladen hatten, wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig das gewohnte Wohnumfeld und eine lebendige Quartiersarbeit für die Lebensqualität gerade auch älterer Menschen ist. „Die Möglichkeit, am soziokulturellen Leben des Stadtteils teilzuhaben, und hier Gemeinschaft zu erfahren, ist gerade für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims von enormer Bedeutung. In Rheindahlen wird dieser Grundsatz seit vielen Jahren vorbildlich gelebt und gepflegt“, sagte Norbert Post.

    „Ältere Menschen wollen solange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause und in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Und wenn sie sich zum Leben in der Pflegeeinrichtung entschließen, entscheiden sich die meisten nach Möglichkeit für ein Heim im eigenen Stadtteil“, weiß auch Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen, und ergänzt: „Hier in Rheindahlen bietet unser städtisches Haus mitten im Zentrum seit Jahrzehnten kurze Wege und ideale Voraussetzungen, um als Bewohner, nicht vom alltäglichen Leben abgeschnitten zu sein. Zudem bietet das Haus mit seinem großen Festsaal einen idealen Treffpunkt für die Rheindahlener Bürger und Vereine.

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bewegt älter werden: Sozial-Holding und Stadtsportbund bieten offene Sportkurse in Altenheimen an

    Bewegt älter werden: Sozial-Holding und Stadtsportbund bieten offene Sportkurse in Altenheimen an

    Wie können ältere Menschen in Mönchengladbach fit und mobil bleiben?
    Mit einem neuen Spiel-, Sport- und Bewegungsangebot für ältere Menschen wollen die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach und der Stadtsportbund Mönchengladbach eine Antwort auf diese Frage geben. Einmal pro Woche wird es in fünf städtischen Altenheimen Bewegungskurse für ältere Menschen geben, die von speziell geschulten Übungsleitern aus benachbarten Sportvereinen durchgeführt werden.

    Schon seit November 2015 läuft ein erstes Angebot mit großem Erfolg im Städtischen Altenheim Kamillus. Claudia Güssen vom Rheydter TV 1847 leitet den Kurs, der nicht nur den Bewohnern des Altenheims, sondern auch allen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Quartier offen steht. Gemeinsam führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Claudia Güssen ein Training durch, das zur Erhaltung und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Mobilität führt und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Wohlbefindens leistet.

    altenheim-kamillus„Der demografische Wandel macht auch vor dem Sport nicht halt. Wir möchten den mit dem Programm zum einen den Vereinen die Möglichkeit geben, sich auf diese gesellschaftliche Veränderung einzustellen, zum anderen den älteren Menschen wohnortnahe Sportangebote machen“, erklärt dazu Wolfgang Rombey, Präsident des Stadtsportbundes Mönchengladbach. Für Dominik Khayat, Fachkraft „Bewegt älter werden in NRW“ beim Stadtsportbund Mönchengladbach, ist ein wesentlicher Baustein des Programms die Qualifizierung von Übungsleitern in den Vereinen. Eine Reihe von Vereinsmitarbeitern wurden bereits im Rollator Walking fortgebildet. „Unser Ziel ist es, den Vereinen ein vielseitiges Programm für Senioren zu ermöglichen. Sturzprophylaxe und Sicherheitstrainings gehören dazu. Aber auch Kraft, Balance und Beweglichkeit können auch im hohen Alter gezielt gefördert werden“, führte Khayat aus.

    Das in Mönchengladbach neuartige Konzept soll auf vier weitere städtische Altenheime übertragen werden. Für die Sozial-Holding, die seit Jahren innovative Bewegungsangebote in ihren Altenheimen macht, ist die Kooperation ein weiterer wichtiger Mosaikstein der Quartiersarbeit ihrer Einrichtungen. „Neben den vielen positiven Effekten, die das für die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtungen hat, spielt natürlich der soziale Aspekt eine große Rolle: Den Sport wieder oder weiter ausüben zu können, trägt erheblich zur Lebensqualität bei, schafft Kontakte und ist ein wichtiges Stück Normalität im Alltag“, sagt Simon Kienecker, Reha- und Gesundheitsmanager der Sozial-Holding.

    Wer sich für das Bewegungsangebot im Städtischen Altenheim Kamillus an der Kamillianerstraße 44 interessiert, kann sich an Einrichtungsleiterin Sabine Bahro, Telefon 02161.2999777,
    E-Mail altenheim-kamillus@sozial-holding.de wenden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sozial-Holding stellt Quartierskonzept für Mönchengladbach vor

    Sozial-Holding stellt Quartierskonzept für Mönchengladbach vor

    Gerade im Alter kommt dem Quartier, in dem wir leben, eine herausragende Bedeutung zu, denn das Wohnumfeld trägt in besonderem Maße zu unserer Lebensqualität bei. „Die Möglichkeit, am soziokulturellen Leben in der Gemeinde teilzuhaben, ist wichtig, denn die Menschen erfahren Sinnstiftung und Identität über die Einbindung in Gemeinschaft, Familie, Vereine, Kirchengemeinden und das Leben im Quartier“, sagt Norbert Post (MdL), Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH. Seine Einschätzung wird durch eine Umfrage des unternehmenseigenen Beratungszentrums Eine Analyse der Neueinzüge seit Januar 2011 konnte zeigen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime im Durschnitt zu etwa 70 Prozent aus dem Quartier kommen, in dem das Altenheim liegt. Dies stützt die These, dass das Quartier und die wohnortnahe Versorgung von Individuen an Relevanz gewinnen.

    „Alten- und Pflegeheime nehmen hier eine besondere Rolle ein, denn im Rahmen einer sozialraumorientierten Versorgung verstehen sie sich als aktive Partner im Quartier nach dem Motto: Ich gehe ins Quartier – Das Quartier kommt zu mir“, erläutert Katharina Schott, Quartiersentwicklerin der Sozial-Holding. Im Vordergrund stehen dabei die Bedürfnisse der Bewohner.

    Damit sich die Wohn- und Lebenssituation für die aktuellen und potenziellen „Kunden“ der Altenheime weiter verbessert, nutzen die städtischen Altenheime, wie andere Akteure vor Ort, schon heute die Ressourcen des Quartiers für die Bewohner – und wirken aktiv an der Quartiersentwicklung mit. Es geht darum, den Bewohnern zu ermöglichen, das Altenheim nach Bedarf zu verlassen und sich beispielsweise in der vertrauten Einkaufszone, Kirche im Café oder in Parks aufzuhalten, aber auch Events wie beispielsweise Schützenfeste und Weihnachtsmärkte im und außerhalb des Quartiers zu erleben.

    „Auf der anderen Seite soll das Quartier aber auch ins Haus kommen und damit bestimmte Teile der Einrichtung auch zu einem öffentlichen Raum machen“, sagt Bernhild Birkenbeil als Geschäftsleiterin der Altenheime GmbH. Wie uns dies in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen und Unternehmen heute schon gelingt, hat die Sozial-Holding jetzt der Öffentlichkeit und den Mitgliedern der kommunalen Pflegekonferenz vorgestellt. Gleichzeitig wirbt das Unternehmen dafür, das Potenzial der stationären Altenpflegeeinrichtungen als Quartierszentren und Treffpunkte zu nutzen. Durch die Lage der Häuser im Stadtgebiet ließe sich so ein fast flächendeckendes Netz von Quartiersangeboten aufbauen. Dies in einem strukturierten und mit den BürgerInnen, BewohnerInnen und Institutionen vor Ort abgestimmten Prozess voranzutreiben, sei eine wichtige Aufgabe für die nahe Zukunft, betont Norbert Post.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sozial-Holding Mönchengladbach feiert 20. Geburtstag

    Sozial-Holding Mönchengladbach feiert 20. Geburtstag

    „Menschen im Mittelpunkt“, dies als Zielsetzung nutzend, wurde in den vergangenen zwanzig Jahren die heutige Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach aufgebaut und gelebt.

    Stolz, sehr stolz und dies berechtigterweise war Geschäftsführer Helmut Wallrafen am Donnerstag (18.2.2016) bei der launigen Begrüßung der Gäste während der Feier im Konzertsaal des Theaters in Rheydt.
    Er konnte offizielle Repräsentanten fast aller Verbände begrüßen.
    Leider waren Ministerin Barbara Steffens durch eine Berlin-Reise verhindert und Norbert Post (MdL und Aufsichtsratsvorsitzender der Holding) krankheitsbedingt nicht im Konzertsaal.
    Auch die Politik war reichlich vertreten, allen voran natürlich unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, sein Amtsvorgänger Norbert Bude, Landtagsmitglied Andreas Terhaag sowie viele Kommunalpolitiker aller im Rat vertretenen Parteien.
    16-02-18-sozial20jahre-5997OB Reiners betonte in seinen Grußworten, wie wichtig die Sozial-Holding für die Stadt seit 20 Jahren ist.
    „ Die Herkules-Aufgaben der immer älter werdenden Gesellschaft erfordern starke und innovative Partner. Mit der Sozial-Holding an der Seite ist die Stadt gut aufgestellt“, so Reiners.
    Fast im Jahresrythmus erhielt die Sozial-Holding nationale oder internationale Auszeichnungen. Das hervorragende Gesundheitsmanagement der Stadt-Tochter ist nur ein Beispiel dafür.
    „Alle Aufgabengebiete der Holding haben gemein, dass die Sorge um die Menschen im Mittelpunkt steht“ betont Reiners.
    Er bedankte sich bei Helmut Wallrafen und seinem kompetenten Team.
    Er dankte auch allen Mitarbeitern dafür, „ dass sie ihr Unternehmen zu einem Vorzeigeunternehmen und Aushängeschild unserer Stadt machen und das seit 20 Jahren“.

    16-02-18-sozial20jahre-5999Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache überbrachte anschließend die Grußworte der abwesenden Gesundheitsministerin und der gesamten Landesregierung NRW.
    Als besonders erwähnenswertes Projekt der Holding nannte sie das „Netzwerk Pflegebeschäftigte“. Ein Projekt welches zeigt, dass es wirklich möglich ist Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren zu können.
    Es hat die Landesregierung deshalb nicht gewundert, dass die Sozial-Holding mit dem “Demografie Exzellenz Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
    „Wir brauchen solche Partner wie Sie“, mit diesem Appell beendete die Staatssekretärin ihre Rede.

    Mit diesem offiziellen Akt war der Geburtstag nicht zu Ende, sondern Grund genug, dass die Holding am Abend in der Eickener Mehrzweckhalle sich und ihre komplette Belegschaft feierte. Mit hunderten Geladener eine „Mitarbeiter-Party über den roten Teppich“.
    In seinen Grußworten drückte Wallrafen, verbunden mit stolzen Dankesworten an die Mitarbeiter, seine besondere Hochachtung für die vielen Ehrenamtler aus und freute sich über zahlreiche “alte Gesichter“, die Ehemaligen.
    Es folgte ein Abend in bester Stimmung, an dem für Alles und jeden gesorgt war.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tagespflege im Kamillus lud ein zum Kennenlerntag  60 Besucher kamen

    Tagespflege im Kamillus lud ein zum Kennenlerntag
    60 Besucher kamen

    Welche Möglichkeiten bietet die Tagespflege Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen?
    Das Team der Sozial-Holding informierte in der neu eröffneten Tagespflege Kamillus beim Kennenlerntag über das Angebot. Rund 60 Besucher schauten sich um und ließen sich beraten.
    Allein und nur wenig Kontakt zu anderen Menschen, da können sich Tage ziehen.
    Für viele pflegebedürftige Menschen bietet der Alltag nur wenig Abwechslung und für die Angehörigen, die sich um die Pflege kümmern, ist er oft kräftezehrend.

    Entlasten kann da die Tagespflege. Hier werden hilfs- und pflegebedürftige Menschen unter der Woche ganztags versorgt und betreut. „Wir sorgen mit diesem Angebot dafür, Pflegebedürftigen ihren Wunsch nach dem eigenen Zuhause so lange wie möglich erfüllen zu können“, betont Sabine Scholl, Prokuristin der Ambulante Dienste GmbH.

    Seit fünf Jahren betreibt die städtische Tochtergesellschaft bereits eine Tagespflege in Eicken.
    Die neu eröffnete Einrichtung im Stadtteil Dahl bietet Pflegebedürftigen und Angehörigen gleichermaßen die Möglichkeit, aus diesem Alltag einmal rauszukommen: Bei der Betreuung gibt es je nach den Wünschen der Gäste verschiedene Angebote – Verbesserung der Beweglichkeit, Gespräche, kreative Tätigkeiten oder Musizieren.

    Auch bei der Pflege werden die verschiedenen Bedürfnisse, genauso wie alle notwendigen pflegerischen Hilfen und ärztlich verordneten medizinischen Leistungen berücksichtigt. „Für die pflegenden Angehörigen bietet die Tagespflege die Chance, sich eine Auszeit zu nehmen oder Pflege und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bekommen“, sagt Einrichtungsleiterin Sabine Baro.

    Im Dezember wurde die Tagespflege Kamillus im ehemaligen Kamillianer-Krankenhaus unter einem Dach mit dem Service-Wohnen, dem Café Kamillus und dem Städtischen Altenheim eröffnet. Im Erdgeschoss des umfassend modernisierten Gebäudes haben die bis zu 15 Gäste direkten Zugang zu einer eigenen Terrasse, der großzügigen Parkanlage sowie dem Café Kamillus.
    Die Tagespflege ist werktags von 8:30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

    „Betreuung und Pflege nach Maß ist unsere Devise“, sagt Teamleiterin Sheila Sampson-Breuer. „In der Tagespflege erhalten unsere Gäste Frühstück, Mittagessen und einen Nachmittagskaffee. Ein vielfältiges Getränkeangebot ist selbstverständlich und auch Diäten oder Sonderkostformen sind kein Problem. Selbstverständlich werden auch alle pflegerischen Hilfen und ärztlich verordneten medizinischen Leistungen durch unsere Fachkräfte erbracht.“

    Die Tagespflege im Erdgeschoss des städtischen Altenheims Kamillus hat eine Fläche von rund 300 Quadratmeter. Dazu gehören der Wohn- und Aufenthaltsbereich mit angeschlossener Wohnküche auf 67qm, der Multifunktionsraum für verschiedene Angebote, ein separater Ruheraum, drei barrierefreie WCs mit Dusche, ein Raum für Therapie, Fitness und Entspannung, sowie ein Empfangsbereich mit Garderobe, Flur und kleinem Aufenthaltsbereich.

    Weitere Informationen über die Tagespflege, die Kosten und die Leistungen der Pflegeversicherung gibt es rund um die Uhr beim Beratungszentrum der Sozial-Holding unter der Telefonnummer 0 21 61 / 811 96 811.

    2 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Demografie Exzellenz Award für das Netzwerk pflegend Beschäftige.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ist mit dem Demografie Exzellenz Award 2015 ausgezeichnet worden.

    Im Rahmen eines Festabends im Residenzschloss in Ludwigsburg wurden die Preisträger am 16. November bekannt gegeben.
    Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und das Demographie Netzwerk (ddn) würdigen mit dem Wettbewerb erstmals bundesweit Leuchtturmprojekte von Unternehmen, Körperschaften und anderen Organisationen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung, die Lösungen für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels gefunden haben.

    Der Preis wird in den drei Größen-Kategorien „mehr als 500 Mitarbeiter“, „50 bis 500 Mitarbeiter“ und „bis 49 Mitarbeiter“ vergeben.
    Die Sozial-Holding erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter“.

    Mit der Auszeichnung würdigen die Organisatoren das von der städtischen Tochtergesellschaft initiierte und organisierte „Netzwerk pflegend Beschäftigte“, das 2013 als Modellprojekt des Landes NRW aufgebaut wurde und seit August 2015 im Regelbetrieb läuft.

    Das Netzwerk hilft Unternehmen, die ihre „pflegend Beschäftigten“ dabei unterstützen möchten, den Balanceakt zwischen der eigenen Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen besser zu meistern. Schon heute sind in NRW mehr 500.000 Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren auf 1,6 Millionen ansteigen. Ohne pflegende Angehörige können diese Menschen nicht würdig und angemessen versorgt werden. Andererseits bekommen Unternehmen riesige Probleme, wenn pflegende Angehörige die Doppelbelastung nicht mehr stemmen können. Deshalb ist es wichtig, dass Betriebe ihre Mitarbeiter beim Thema Pflege nicht alleine lassen. Gerade kleinere Unternehmen können den Ausfall eines Beschäftigten oder gar mehrerer Mitarbeiter, die sich um Angehörige kümmern müssen, kaum kompensieren.

    Für Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, ist es sinnvoll und notwendig, die Betroffenen direkt in den Betrieben anzusprechen: „Auch wenn es in den Kommunen vielfältige Beratungs- und Informationsangebote gibt – oft haben Berufstätige nicht die Zeit oder die Möglichkeit, sich nach der Arbeit einen Überblick zu verschaffen oder frühzeitig um Lösungen für die eigene Familie zu kümmern. Zudem ist es ein gutes Signal für die Mitarbeiter, wenn die Unternehmensleitung sensibel für das Thema ist und aktiv an Lösungen für die Beschäftigten mitarbeitet.“

    Das Netzwerk stellt den Unternehmen Know-how und Strukturen zur Verfügung und unterstützt die betroffenen Beschäftigten mit passgenauen Angeboten. Die Maßnahmen – betriebliche Beratungen, Einzelberatungen, Infoabende und Pflegekurse – zeigen Wirkung: Schon in der Projektphase wurde deutlich, dass immer mehr Beschäftigte und Vorgesetzte durch das Engagement ihres Unternehmens im Netzwerk sensibilisiert wurden. Viele Unternehmen zeigten im Projektverlauf ihre Bereitschaft, im eigenen Betrieb Wissen rund um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aufzubauen und Beschäftigte zu Pflegelotsen ausbilden zu lassen.

    Den pflegenden Beschäftigten selbst hilft es enorm, dass sie ohne große Zugangsbarrieren Unterstützung erhalten – und das rund um die Uhr. Denn die Hotline des Netzwerkes, das auch kurzfristig Informationen, Beratung, und Dienstleistungen zur Verfügung stellen kann, ist 24 Stunden am Tag besetzt.

    Aktuell gehören 16 Unternehmen und Institutionen mit mehr als 10.000 Beschäftigten dem Netzwerk an.

    www.pflegend-beschaeftigte.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach soll für Senioren sicherer werden

    Mönchengladbach soll für Senioren sicherer werden

    Der demografische Wandel verändert Deutschland.
    Insbesondere ältere Menschen stehen vor großen Herausforderungen, beispielsweise bei der Versorgung mit gesundheitlichen und sozialen Leistungen oder mit Blick auf Angebote für die persönliche Mobilität.
    Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wettbewerb
    „Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel – InnovaKomm“ initiiert.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat sich mit einer Reihe von Kooperationspartnern und Forschungseinrichtungen an dem Wettbewerb beteiligt und ist – neben vier weiteren Projekten (Grafschaft Bentheim, Freiburg, Stuttgart und Saarland) – aus rund 170 Bewerbungen ausgewählt worden.
    Die fünf Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt werden, zielen alle darauf ab, die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern.

    Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen, stellte das Projekt Anfang November gemeinsam mit den Kooperationspartnern (darunter die Städtische Kliniken Mönchengladbach, NEW AG, Kreuder Baugesellschaft, Handelsverband Rheinland und Hochschule Niederrhein) im Beisein von Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners und Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Post vor.

    Rund 6,2 Millionen Euro fließen in den kommenden fünf Jahren in das Projekt.
    78 Prozent der Projektkosten werden vom Bund gefördert.
    Mit zum Projektkonsortium gehören zudem weitere assoziierte Partner, die das Projekt aktiv mit ihrer Sachkenntnis unterstützen.
    „UrbanLife+“, so der Titel des Mönchengladbacher Forschungsprojektes, wird sich insbesondere mit der Gestaltung des öffentlichen Raums für mobilitätseingeschränkte Menschen beschäftigen.

    „Für die eigenen vier Wände oder das Automobil gibt es schon jede Menge Konzepte, Produkte und technische Assistenten, die älteren Menschen oder Personen mit Handicaps das Leben erleichtern.
    Im öffentlichen Raum gibt es da noch Nachholbedarf. Wir möchten mit unserem Projekt das städtische Leben für ältere Menschen smarter und messbar sicherer machen“, fasst Prof. Stefan Kirn von der Universität Hohenheim als wissenschaftlicher Leiter das Ziel des Projektes zusammen.

    Ideen, wie das praktisch aussehen könnte, haben die Projektpartner reichlich: Straßenlaternen, die ihre Helligkeit dem Sehvermögen der Passanten anpassen, Gehwege, die Fußgänger mit Handicap sicher an Gefahrenstellen vorbeileiten, Ampeln die Grünphasen für Gehbehinderte verlängern, oder Systeme, die ihre Benutzer bei Schwäche- und Schwindelanfällen zur nächsten Sitzmöglichkeit leiten, gehören dazu.

    Der Therapiegarten der Geriatrischen Klinik am Elisabeth-Krankenhaus könnte zum Experimentierfeld für innovative Lösungen der so genannten „Mensch-Technik-Interaktion“ werden, die dann in den Wohnquartieren – etwa in Eicken – umgesetzt werden.

    Anders als im häuslichen Bereich herrschen im öffentlichen Raum weitaus dynamischere Umweltbedingungen, die weniger gut kontrolliert und vorhergesehen werden können. Hinzu kommt die größere räumliche und organisatorische Ausdehnung.
    Herkömmliche Ansätze für die Mensch-Technik-Interaktion sind deshalb hier nicht anwendbar.
    Im Projekt werden alle sicherheitsrelevanten Informationen des öffentlichen Raumes in einem Planungs- und Entscheidungstool, dem Safety-Atlas, zusammengeführt und für MTI-Entwickler und Stadtplaner aufbereitet.
    Das dafür notwendige Know-how bringt die Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH aus Stuttgart in das Projekt ein. Das Unternehmen hat bereits zukunftsweisende Stadtquartiere wie die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg oder das Stadtquartier Möckernkiez in Berlin entwickelt und besitzt eine hohe Informatikkompetenz.

    Zur effektiven Unterstützung älterer Menschen reicht es nicht aus, Einzel- und Insellösungen an den „Brennpunkten“ im Stadtquartier gezielt zu platzieren. Die nutzen wenig, wenn eine Person durch mehrere Handicaps beeinträchtigt ist, wenn Hilfe angefordert werden soll, Dritte benachrichtigt werden müssen oder eine aufwändige Wegweisung über mehrere Punkte hinweg benötigt wird.

    Diese hohen Anforderungen können nur gemeistert werden, wenn die einzelnen Objekte miteinander vernetzt sind, und außerdem Informationen des Safety-Atlas sowie Kontextinformationen über die Nutzer mitverarbeitet werden.

    „Im Projekt, das über fünf Jahre läuft und an dem auch die Universität Leipzig und die Universität der Bundeswehr München beteiligt sind, soll ein umfassendes seniorengerechtes Gestaltungskonzept für Stadtquartiere entwickelt und umgesetzt werden, das von anderen Städten aufgegriffen werden kann.

    Die ersten Monate der Arbeit sind jedoch ganz der genaueren Ist- und Bedarfsanalyse gewidmet. Hierzu wird die Sozial-Holding – wie bereits in vorherigen Quartiersprojekten erfolgreich erprobt – auch Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern veranstalten“, erläutert Helmut Wallrafen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Pflegeazubi-Tag bei der Sozial-Holding

    Pflegeazubi-Tag bei der Sozial-Holding

    „Wir lernen gut zu pflegen!“ – Unter diesem Motto stand der 1. Auszubildenden-Tag bei der Sozial-Holding. Praxistransfertage in den einzelnen Ausbildungskursen gibt es bei der städtischen Tochtergesellschaft schon seit Jahren regelmäßig. Aber einen Erfahrungsaustausch mit dem gesamten Pflegenachwuchs, wie er jetzt im Altenheim Kamillus von der Bildungs GmbH organisiert wurde, hat es bisher noch nicht gegeben.

    „Aktuell haben wir 51 Pflegeazubis, von denen 44 am Treffen teilnehmen konnten. Es war für alle ein gelungener Tag, der den jungen Leuten gezeigt hat, dass wir sie ernst nehmen und dass sie für unser Unternehmen, das dringend auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen ist, wichtig sind“, berichtet Helmut Wallrafen.

    Der Sozial-Holding Geschäftsführer, der seine Berufslaufbahn selbst als Altenpfleger begonnen hat, weiter: „Es war auch interessant zu erfahren, wie unsere Auszubildenden die Pflegelandschaft in der Stadt wahrnehmen und wie unsere zusätzliche Unterstützung beim Start in den Pflegeberuf durch Pflegepädagogin Simone Lutter und Personalbetreuerin Iris Molling ankommt.“

    Es war interessant zu erfahren, dass die Auszubildenden schon deutlich wahrnehmen, welche Träger in Mönchengladbach was für sie tun.
    Da hat die Sozial-Holding einen sehr hohen Stellenwert sind sich Pflegepädagogin Simone Lutter und Iris Molling einig.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!