Sind die Kosten für die SEPA-Umstellung bei der Stadt unnötig hoch?

SepaDiese Frage und weitere Fragen stellt die CDU-Fraktion in einem Antrag für die nächste Sitzung des Finanz- und Beteiligungsausschusses.
„Wir verstehen nicht, warum die Verwaltung dieses aufwendige Verfahren gewählt hat“, sagt CDU-Ratsherr Fred Hendricks als finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Denn jeder Bürger, der bisher der Stadt Mönchengladbach eine Einzugsermächtigung für fällige Zahlungen vorgelegt hatte, ist angeschrieben und aufgefordert worden, schriftlich eine neue, SEPA-gerechte Erklärung abzugeben.

 

Zahlreiche Behörden, Unternehmen, Verbände und Vereine haben in diesem Zusammenhang ihren Kunden lediglich mitgeteilt, dass die Umstellung vorgenommen wird und dazu die entsprechenden Mandatsreferenznummern und Gläubiger-Identifikationsnummern übermittelt.

Dieses Verfahren wird nach Auffassung der CDU-Fraktion von den weitaus meisten Bürgerinnen und Bürgern auch akzeptiert, weil so für sie keinerlei Aufwand für das Ausfüllen und den Versand von Formularen entsteht.
Offensichtlich sehen die Behörden, Unternehmen, Verbände und Vereine, die diese Art des Umstellungsverfahrens anwenden, auch nicht die Gefahr, dass die Umstellung nicht rechtssicher sein könnte.