Svenja Schulze inspizierte den Fortgang der Bauarbeiten an der Fach-Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach

Bereits am 30. April 2012 um 11:00 Uhr besuchte Svenja Schulze die Hochschule.
Gemeinsam mit den beiden Landtagskandidaten Angela Tillmann und Hans-Willi Körfges führte sie ein Gespräch mit dem Präsidenten über den aktuellen Stand und die Zukunftsaussichten am Standort Mönchengladbach.

Zu Beginn ging es um die ehemalige Monforts-Villa, um die geplante Bebauung mit einem Studentenwohnheim und die weiter bestehenden Problemen bei der Umsetzung des Hochschulnahen Konzeptes.

Professor Dr. Hans-Henning von Grünberg verwies auf die hohen Bewirtschaftungs-Kosten von ca. 50.000 Euro/p.A., die nicht länger von der Hochschule für das 900 m² große Grundstück aufgebracht werden können.

Es ging aber auch um eine durchgeführte Studentenbefragung, deren Ergebnis doch recht erschreckend war.

So finden die 8000 befragten Studenten tendenziell, dass die Praxisbefähigung nach dem Studium an der FH nicht den Erwartungen der Studierenden entspicht.
Es hält sich scheinbar der Eindruck der Zweitklassigkeit eines Bachelor-Abschluss an der FH. Dieser Eindruck ist durch die aktuelle Praxis jedoch klar zu widerlegen. Kaum ein Absolvent der FHN verläßt die Hochschule ohne einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Interessant in diesem Zusammenhang sind die Studienkosten eines Studenten in Vollkostenrechnung für den Steuerzahler:
Fachhochschule Niederrhein: 68.000 Euro /p.A.
Universität Düsseldorf: 168.000 Euro /p.A.

 

Die NRW-Wissenschaftsministerin nahm eine Menge guter Eindrücke mit und sagte Präsident von Grünberg volle Unterstützung bei der Umsetzung der aktuellen Projekte zu.

„Die Hochschule ist ein wichtiger Impulsgeber für die ganze Stadt. Die große Zahl von jungen, gut qualifizierten und kreativen Menschen ist eine Bereicherung für Mönchengladbach“, kommentierten Tillmann und Körfges den Besuch. Auch sie wollen sich weiter für die positive Entwicklung der FHN einsetzen.