Autor: Harald Wendler

  • Mönchengladbacher Integrationspreis 2017 geht an Café Welcome!

    Mönchengladbacher Integrationspreis 2017 geht an Café Welcome!

    Zum fünften Mal hat die Stadt Mönchengladbach den Integrationspreis verliehen.

    Für 11 Nominierte wurden in 6 Bewertungskriterien von Innovation bis Nachhaltigkeit des Projektes Punkte vergeben. Nach intensiver Auswertung der Vorschläge ließ sich die Jury in diesem Jahr von bemerkenswertem ehrenamtlichem Engagement überzeugen: Den Preis hat das Café Welcome des SKM Rheydt e.V. erhalten.

    Es ist eine Anlaufstelle und Treffpunkt für Geflüchtete, Zugewanderte und Einheimische und bietet damit einen Ort, an dem interkulturelle Begegnung stattfinden kann. Es existiert seit 2015 und wird von einem 20-köpfigen ehrenamtlichen Team unterstützt, das Hilfestellungen zu den vielfältigsten Alltags- und Sozialproblemen gibt. Auch weit über die zeitlichen und räumlichen Grenzen des Cafés hinaus engagieren sich die ehrenamtlich Mitarbeitenden für geflüchtete Menschen und werden durch diese Begegnung von Fremden zu Vertrauten und Freunden. Die Integrationsarbeit wird hierdurch nachhaltig gestärkt.

    Ein wichtiger Beitrag für eine tolerante Gesellschaft, der durch die Verleihung des Integrationspreises honoriert wird.

    Bei seiner Begrüßung dankte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners allen für ihr Engagement: „Auch wenn nur ein Projekt heute den Preis gewonnen hat, verdient haben ihn eigentlich alle. Und auch wenn nicht alle heute Gewinner sein können, sind sie alle auf jeden Fall ein Gewinn für unsere Stadt. Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Menschen verschiedenster Herkunft und Kulturen sich hier zuhause fühlen können und dass letztlich ein Miteinander, ein Mönchengladbach der vielen Gesichter möglich ist.“

    Der Preis ist mit 750 Euro dotiert. Zu den anderen zehn Nominierten gehörten: Mädchen- und Jungenarbeit der Katholischen Jugendarbeit, FB Jugend im Büro der Regionaldekane MG/HS des Bistums Aachen; International Meeting Point im Irfan Bildungs- und Kulturverein e. V.; Gesundheits-Center JuDjuSu Jitsu Karate e.V.; Interkultureller Familienverband MG e. V.; Herr Ali Kalayci, Vorsitzender des Irfan Bildungs- und Kulturvereins e. V.; Pfarrer Manfred Riethdorf, St. Marien Rheydt; Heinz Menkhorst, Vorsitzender des Fördervereins Zukunft für Deutschlands Kinder e. V.; Shamas uddin Sadiq, Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim; Jamaat KdöR, Gemeinde VIE/MG; Projekt EHAP – Bereit für Europa in Mönchengladbach; der AWO-Familienservice gGmbH Himmelszelt, Städtische Kindertagesstätte, Hohlstr. 83 in Rheydt.

    Die jährliche Verleihung des Integrationspreises ist eine Maßnahme aus dem Integrationskonzept der Stadt Mönchengladbach, die die Menschen hinter den vielfältigen Integrationsangeboten in Mönchengladbach in den Vordergrund stellt und die Chance auf Verständigung und Austausch bietet.

    Die Jury für den Integrationspreis 2017:

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners • Yilmaz Karaca (Integrationsratsvorsitzender) • Marion Blinten (Integrationsbeauftragte) Marks Aretz (Borussia) Michael Holzportz (ABI) Ozan Mehmet Gümüs (Integrationsrat) Matthias Engel (Beigeordneter Personal) Noyan Scheeren (DRK) Markus Jansen (Paritäischer) Michael Magyar (Theater Krefeld Mönchengladbach)

    Die Jury orientierte sich an folgenden Kriterien:

    Innovativer Ansatz / Pioniercharakter des Projektes bzw. der Arbeit • Nachhaltigkeit des Projektes bzw. der Arbeit • Ehrenamtliches Engagement • Nutzen des Projektes bzw. der   Arbeit • Förderung der Eigeninitiative • Verbesserung der Kommunikation untereinander • Förderung interkultureller Begegnungen

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  • GE-Betriebsräte im Gespräch mit MdB´s im Wirtschaftsministerium

    GE-Betriebsräte im Gespräch mit MdB´s im Wirtschaftsministerium

    Auf Initiative der SPD-Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Bernd Westphal wurden Betriebsräte und Betriebsrätinnen von General Electric (GE) sowie ein Vertreter der IG Metall am 15. Januar 2018 zu einem Gespräch beim Parlamentarischen Staatssekretär Dirk Wiese im Bundeswirtschaftsministerium empfangen.

    Thema waren die Auswirkungen des Stellenabbaus an deutschen Standorten, den das Unternehmen im Dezember 2017 angekündigt hatte.

    Die Bekanntgabe der Restrukturierungsmaßnahmen durch das Management von GE kurz vor Weihnachten hat die Beschäftigten tief verunsichert und bedeutet für viele Standorte das komplette Aus. In Deutschland wären durch den geplanten Stellenabbau ca. 1.600 Beschäftigte betroffen.

    Die Betriebsräte und IG Metall erläuterten ihre Sichtweise auf die Ankündigung des Unternehmens. Sollte ein Strukturwandel notwendig sein, müssen Umstrukturierungsmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. Schließungen der Standorte sind zu vermeiden, um das know how der Fachkräfte zu halten. Vielmehr sollten Perspektiven für neue Geschäftsfelder gefunden und damit die vorhandene Fachkompetenz und Fertigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt werden.

    Parlamentarischer Staatssekretär Dirk Wiese: „Wir sind uns einig, dass nach tragfähigen Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden muss. GE ist hier in der Pflicht. Ich werde den Dialog mit der Geschäftsführung intensivieren.“

    MdB Bernd Westphal: „Das Management von GE hat soziale Verantwortung für die Beschäftigten in Deutschland. Als Sprecher für Wirtschaft und Energie der SPD-Bundestagsfraktion erwarte ich, dass das Unternehmen seiner Verantwortung gerecht wird und nachhaltige Beschäftigungsperspektiven für die jeweiligen Standorte entwickelt. Die Schließung der Produktion am Standort Mannheim war schlecht gemanagt und kann nicht Richtschnur sein.“

    MdB Gülistan Yüksel (Wahlkreis Mönchengladbach): „Ich fordere die Geschäftsführung von GE auf, in einem Dialogprozess mit der Arbeitnehmerseite eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Dabei sollen auch der Standort Mönchengladbach erhalten bleiben und Perspektiven für die Beschäftigten geschaffen werden“.

    Klaus Stein, IG Metall Mannheim: „Wir fordern GE auf, eine nationale Unternehmensstrategie für den Erhalt aller Standorte in Deutschland vorzulegen. Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass Betriebsräte und Gewerkschaften mehr Mitbestimmungsrechte bei wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens benötigen.“

    Elisabeth Möller, Konzernbetriebsrats-Vorsitzende GE Power AG: „Wir fordern von der Geschäftsführung den Ausschluss von Standortschließungen und betriebsbedingten Kündigungen. Ziel muss es sein, die hochqualifizierten Beschäftigten im Unternehmen zu halten und mit Investitionen in Forschung und Entwicklung für neue Produkte Perspektiven für die Standorte zu entwickeln.“

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  • Friedhöfe, Parks und Waldstücke bei Sturm nicht betreten –Stadt Mönchengladbach bittet die Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht

    Friedhöfe, Parks und Waldstücke bei Sturm nicht betreten –
    Stadt Mönchengladbach bittet die Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht

    Der Deutsche Wetterdienst kündigt für Donnerstag, 18. Januar, orkanartige Böen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in Mönchengladbach an.

    Auch mags weist deshalb alle Mönchengladbacher darauf hin, dass Flächen mit Bäumen im Interesse der eigenen Sicherheit bei Starkwind und Böen gemieden werden sollten.

    Dies betrifft neben Parks wie dem Stadtwald, Gero- oder Schmölderpark  auch Waldränder, Straßenbäume, Grünflächen und die Friedhöfe.

    Die Gefahr, dass selbst gesunde Äste durch den Sturm abbrechen, sei hoch.

    Auch mit Ende des Sturms bittet mags, achtsam über Friedhöfe und durch Parks zu gehen, da noch Äste herunterfallen könnten.

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  • „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 25. Februar 2018 um 17.00 Uhr

    „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    mit Franz Vitzthum (Altus), Julian Behr (Laute) und Ute Gremmel-Geuchen (Orgel)

    Im Nachklang des Reformationsjahres 2017 widmet sich dieses Konzert mit Musik für Altus, Laute und/oder Orgel aus der Zeit Luthers und der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Zur Aufführung gelangt auch ein neues Orgelwerk des Meerbuscher Komponisten Thomas Blomenkamp über den Lutherchoral „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Martin Luther schuf eine deutsche und somit für alle verständliche Version der gregorianischen Antiphon „Da pacem, Domine: Verleih uns Frieden gnädiglich“. Die Bitte um Frieden eint die Menschen damals wie heute.

    Franz Vitzthum gilt als bedeutender Countertenor, der mit Dirigenten wie Hermann Max, Marcus Creed oder Philipp Herreweghe zusammenarbeitet. Mittlerweile ist er ein gefragter Solist u.a. beim Rheingau Musik Festival, bei den Händel-Festspielen in Halle, beim Bach-Festival in Philadelphia etc.. Als Kammermusikpartner konzertiert er mit dem Lautenisten Julian Behr und dem Baseler Ensemble Capriconus. Darüber hinaus leitet er das von ihm gegründete  Vokalensemble Stimmwerck. Mit seiner Vielseitigkeit vermag er den für dieses Programm gewählten Renaissanceliedern eine ungeheure Innigkeit zu verleihen.
    Julian Behr ist einer der bekanntesten Lautenisten Deutschlands. Er hatte
    Auftritte bei Festivals in den meisten Ländern Europas und  Südamerikas mit u. a. dem belgischen Ensemble Ausonia, mit der Akademie für Alte Musik Berlin, mit Al AyreEspagnol, Peter Kooj und settevoci sowie mit den Altisten Franz Vitzthum und Andreas Scholl.
    Neben solistischen- und kammermusikalischen Projekten ist die Mitwirkung an Barockopern-
    Produktionen ein Bestandteil seiner Arbeit, ua. an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin,
    Amsterdam und Brüssel oder beim Festival Winter in Schwetzingen.

    Die Organistin der Kempener Paterskirche, Ute Gremmel-Geuchen gilt als Expertin für Alte Musik und vielgefragte Orgelsolistin. 2010/11 war sie an einer Bachgesamtaufnahme an elsässischen Silbermannorgeln beteiligt, die Ende 2011 beim Label Aeolus erschienen ist und dafür den bekannten ECHO-Klassik-Preis bekommen hat. Darüber hinaus ist sie Künstlerische Leiterin der König-Orgelkonzerte in Kempen. Nachdem sie das Orgelwerk „Da pacem“ von Thomas Blomenkamp dort uraufgeführt hat, freut sie sich darauf, es nun auch dem Mönchengladbacher Publikum präsentieren zu können.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • NRW-Landtag: Mitarbeiter-Pauschale wird heimlich erhöht

    NRW-Landtag: Mitarbeiter-Pauschale wird heimlich erhöht

    Unsere Landtagsabgeordneten sind sich einig.
    Sie haben richtig gelesen, sie sind sich einig darin, sie wollen sich ganz still und heimlich selber mehr Geld genehmigen. Diesen Luxus der Selbstbedienung haben sie sich ebenfalls selber ins entsprechende Gesetz geschrieben. Also alles in Ordnung?

    Worum geht es eigentlich?
    Im NRW-Landtag wollen sich die vier Fraktionen, CDU, SPD FDP und Grüne mal eben das Mitarbeiterbudget (Steuergelder) erhöhen – um sage und schreibe 89 Prozent. Von monatlich 4.400 Euro auf sagenhafte 8.300 Euro.
    Z.Zt. beschäftigt statistisch jeder Abgeordnete einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, das reicht ihnen nicht mehr.

    Morgen, am 17.Januar 2018 wird das Ganze mal eben im Landtag durchgewinkt werden. Transparenz war gestern, Heimlichkeit ist in.

    Wozu wird das zusätzliche Geld benötigt?
    Die Arbeit wird immer komplexer und dazu reicht das Personal nicht mehr aus. Facebook, Twitter und Co. lassen grüßen. Wer soll die sozialen Medien denn füttern, dazu sind unsere gewählten Vertreter in Düsseldorf nicht in ausreichendem Maße in der Lage. Diese Art der Kommunikation mit dem Wähler soll sichergestellt werden.
    Ein zusätzlicher Mitarbeiter (oder auch zwei) für jeden Abgeordneten kann diese Mehrarbeit demnächst erledigen.
    Bewerbungen aus den Parteimitgliedschaften wird es wohl ausreichend geben.
    Der gesamte Vorgang läuft ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit ab. Oder hat einer der MG-Heute-Leser irgendwo etwas darüber gelesen? Dann her damit.

    Ob es auch genügend Arbeitsplätze mit entsprechendem technischen Equipment im Landtag gibt, oder ob angebaut werden muß, darüber gibt es ebenfalls keine Informationen. Still und heimlich eben.

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  • Gülistan Yüksel zu Gast bei der START NRW GmbH

    Gülistan Yüksel zu Gast bei der START NRW GmbH

    Im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“, die vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) initiiert wurde, besuchte die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die START Niederlassung. Beeindruckt zeigte sie sich von den besonderen Schwerpunkten von START: Die Integration von Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen sowie besondere Qualifizierungs- und Ausbildungsprojekte, wie etwa die partnerschaftliche Ausbildung oder Projekte für unter 25jährige. Einen authentischen Eindruck, wie START arbeitet, bekam sie während eines Vorstellungsgesprächs, an dem sie teilnehmen konnte.

    Positiv überrascht war SPD-Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel. So das Fazit ihres Besuchs in der START Niederlassung Mönchengladbach, ihrem Heimatort. START Geschäftsführer Markus Tesch und Niederlassungsleiter Thomas Hansen beantworteten darüber hinaus ihre Fragen rund um die Themen soziale Standards in der Zeitarbeit und Arbeitsmarktpolitik und informierten sie über die aktuellen gesetzlichen Änderungen in der Branche.

    „Zeitarbeit stehe ich zwar sehr kritisch gegenüber, aber START NRW hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen“, schildert Gülistan Yüksel, die die Philosophie der Firma begrüßt, Zeitarbeit als Türöffner zu sehen, um eine Festanstellung zu erreichen. Besonders beeindruckt hat sie das Gespräch mit Ali Sharbaawi, einem 24-jährigen syrischen Flüchtling, der seit November 2017 für START arbeitet. „Es ist schön zu sehen, wie schnell und erfolgreich sich Menschen mit Migrationshintergrund mit der Hilfe von START im Arbeitsmarkt integrieren. Zukünftig werde ich mit START NRW im Gespräch bleiben, um im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Entscheidungen treffen zu können.“

    Auch Geschäftsführer Markus Tesch zieht ein positives Resümee: „Für uns ist ein reger Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sehr wichtig. Der schafft Akzeptanz und Vertrauen und führt dazu, Vorurteile gegenüber der Branche abzubauen. Heute ist Zeitarbeit ein guter Weg, Menschen mit Unternehmen zu verbinden und sie so an eine neue, dauerhafte Beschäftigung heranzuführen.“ START bietet Arbeitssuchenden Perspektiven und eröffnet ihnen auf dem Arbeitsmarkt Chancen.

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  • Offener Sonntag im TextilTechnikum am 21. Januar

    Offener Sonntag im TextilTechnikum am 21. Januar

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig.

    Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten.
    Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 21. Januar von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein.
    Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt.
    Diesmal steht zum Beispiel ein englischer Unterschlägerwebstuhl mit Schaftmaschine von der Firma Robert Hall, der Ende des 19. Jh. gebaut wurde im Mittelpunkt der Vorführungen.

    Außerdem kann der Besucher sehen wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Dr. Christian Schumacher und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
    Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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  • Eine Jule für Bonnenbroich

    Eine Jule für Bonnenbroich

    Seit November hat ein kleiner Raubvogel sein Revier auf der Grünfläche um den Abenteuerspielplatz Bonnenbroich bezogen.
    Die jungen Besucher der Einrichtung sahen das Tier regelmäßig, wie es auf niedrigen Abspanngerüsten nach Beute Ausschau hielt.

    Was da vor sich geht, konnte geklärt werden, als Bezirkspolizist Fred Sczesny am Abenteuerspielplatz vorbeischaute. Der Freizeitjäger konnte den Kindern einiges zum Leben und Verhalten von Raubvögeln erzählen. Er war es auch, der den Zaungast als jungen Mäusebussard identifizierte.

    Diese Tiere benötigen einen höheren Ansitz, von dem aus sie ihre Umgebung betrachten können. Dort, wo es keine geeigneten Bäume gibt, bauen Jäger ihnen einen Beobachtungsposten, eine sogenannte JULE.

    Die Besucher des Abenteuerspielplatzes nahmen das zum Anlass, selbst tätig zu werden und stellten eine Jule, nach den Ratschlägen des Bezirkspolizisten selbst her. Immerhin gehört der angeleitete Umgang mit Werkzeugen und Holz zum Alltag auf dem Abenteuerpielplatz.

    Vor wenigen Tagen konnte der Aussichtspunkt für den Bonnenbroicher Mäusebussard aufgestellt und eingeweiht werden. Auf dem Abenteuerspielplatz liegt nun immer ein Fernglas bereit, um den neuen Nachbarn zu beobachten.

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  • „Weg mit der Schlinge um den Hals finanzschwacher Kommunen“Mönchengladbach schließt sich diesem Appell an.

    „Weg mit der Schlinge um den Hals finanzschwacher Kommunen“
    Mönchengladbach schließt sich diesem Appell an.

    Für neun Millionen Menschen, die bundesweit in 72 Kommunen mit großen Finanzproblemen leben, appelliert das in acht Bundesländern aktive parteiübergreifende „Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte“ an Deutschlands Spitzenpolitiker, die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wieder herzustellen.

    Andernfalls werde unser gesamtes demokratisches System nachhaltig Schaden nehmen. Vorrangig sei die Bildung eines Altschuldenfonds, der die Länder mit Unterstützung des Bundes in die Lage versetze, die finanzschwachen Kommunen von der um ihren Hals hängenden Schlinge zur Aufnahme immer neuer Liquiditätskredite zu befreien, um wenigstens die vom Gesetzgeber geforderten Leistungen zu erbringen.

    Sprecher des Aktionsbündnisses sind Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens sowie die Finanzdezernenten Dr. Johannes Slawig (CDU) aus Wuppertal, Dieter Feid (SPD) aus Ludwigshafen mit ihren Kollegen Sven Wiertz (SPD) aus Remscheid und Jörg Stüdemann (SPD) aus Dortmund.

    Sie formulieren: „Dass wir in den Rathäusern und Kreisverwaltungen den Fuß weiterhin eisern auf der Sparbremse halten müssen, wissen unsere Kolleginnen  und Kollegen. Doch alleine packen wir es alle nicht. Vor allem ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass derjenige, der für unsere Schulden  mitverantwortlich ist, sie auch mit abträgt. Die kommunalen Schulden, die unsere Mitglieder auch in hundert Jahren nicht begleichen können, sind nämlich weitgehend nicht selbst gemacht, sondern die Folge von Bundes- und Landesgesetzen zu Lasten der Kommunen, mit denen unser Sozialstaat aufgebaut worden ist. Eine Zusicherung, den Kommunen eine Sicherheit bei möglichen Zinssteigerungen zu geben, ist keine Lösung. Damit werden sich unsere Bürgerinnen und Bürger nicht abspeisen lassen.“

    Die Stadt Mönchengladbach, ebenfalls aktiv im Aktionsbündnis, schließt sich diesem Appell an. Dazu Stadtkämmerer Bernd Kuckels: „Daher begrüßen wir, dass im Ergebnispapier der Groko-Sondierungen ausdrücklich erwähnt ist, dass im Sinne der Erhaltung gleichwertiger Lebensverhältnisse auch die Altschuldenproblematik von Kommunen mit hohen Kassenkrediten geprüft werden sollen“.

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  • GroKo und Pflege: nichts Halbes und nichts Ganzes! „Die Menschen wollen eine Reform des Pflegesystems“

    GroKo und Pflege: nichts Halbes und nichts Ganzes!
    „Die Menschen wollen eine Reform des Pflegesystems“

    Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln (DIP) begrüßt vom Grundsatz her die Fortschritte zur Regierungsbildung in Berlin und macht zugleich auf den enormen Handlungsdruck in der Pflege aufmerksam.

    Prof. Dr. phil. Frank Weidner

    „Die Aussagen im Sondierungspapier zu Personaluntergrenzen und -bemessung in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen, zur Vergütungsentwicklung sowie zur Stärkung der Angehörigenpflege gehen schon in die richtige Richtung“, sagte Professor Frank Weidner, Leiter des DIP. Der Pflegeforscher weist aber auch darauf hin, dass es zur ursächlichen Behebung der Pflegemisere in Deutschland deutlich mehr Mut und Inspiration braucht. „Was noch fehlt, ist ein wirksames und nennenswertes Stellenförderprogramm im gesamten Pflegebereich, Impulse für eine zukunftsorientierte, wohnortnahe Versorgung sowie ein spürbarer Investitionsschub in Arbeit, Bildung, Forschung und Innovation der Pflege. Bislang sind das bestenfalls Reparaturvorschläge, die Menschen wollen aber eine grundlegende Reform des Pflegesystems“, so Weidner.

    Das DIP fordert SPD, CDU und CSU auf, in Koalitionsverhandlungen entsprechend nachzulegen. Insbesondere die Tatsache, dass es im Sondierungspapier keine Konkretisierungen für einen Stellenausbau der Pflege im Krankenhaus gebe, wird von Weidner scharf kritisiert. Im Vergleich zu 1995 fehlen in den Krankenhäusern heute rund 25.000 Stellen für die Pflege, es gibt aber fast 60.000 Stellen für die Ärzte mehr. Heute werden fast 4 Mio. Patienten jährlich mehr behandelt als noch 1995. Eine Pflegefachperson muss sich heute um 60 Patienten im Jahr kümmern, 1995 waren es noch 45. Damals arbeiteten statistisch gesehen 3,5 Pflegefachkräfte mit einem Arzt zusammen, heute sind es nur noch zwei Pflegende pro Arzt. „Die Arbeitslast für jede einzelne Pflegefachkraft hat sich alleine dadurch verdoppelt, was auch negative Auswirkungen auf die Patientenversorgung hat. Die Pflege hat in den letzten 20 Jahren aufgrund des ökonomischen Drucks im Krankenhaus ganz wesentlich und mehr als alle anderen Berufsgruppen geblutet“, erläuterte Weidner.

    Das DIP kritisiert, dass im Sondierungspapier kein deutliches Umsteuern für die Pflege im Krankenhaus erkennbar wird. Die Planungen von CDU, SPD und CSU, Personaluntergrenzen in den Krankenhäusern auf allen bettenführenden Stationen einführen zu wollen, sind nach Ansicht des Instituts zwar richtig, aber „das werden halt Grenzen nach unten sein, die bestenfalls verhindern, dass die Relationen noch schlechter werden“, sagte Weidner. In der stationären Langzeitpflege sind von der GroKo 8.000 zusätzliche Fachkraftstellen geplant. Dies wird nach mehreren Runden der Stellenförderung von ungelernten Betreuungskräften in den vergangenen Jahren vom DIP als ein Fortschritt angesehen. Bei rund 13.500 stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland sind das aber gerade einmal 0,6 Stellen pro Einrichtung. Das sei angesichts des enormen Drucks in den Altenheimen „nichts Halbes und nichts Ganzes“, meinte Weidner.

    Die Position der Sondierer für die Einführung eines Flächentarifvertrags in der Altenpflege hält das DIP für überfällig und empfiehlt den Tarifpartnern einen solchen Vertrag zeitnah in allen Bundesländern anzugehen und umzusetzen.

    Die Forscher des DIP hatten Ende 2017 für einen Masterplan Pflege in Deutschland argumentiert und die zeitnahe Einrichtung eines Runden Tisches aller Beteiligten angeregt, 100.000 neuen Stellen in der Pflege und deutlich höhere Vergütungen gefordert sowie ein Innovationsprogramm für die Zukunft der Pflege angemahnt. Die Kosten für den Masterplan Pflege belaufen sich nach Schätzungen des DIP mittelfristig auf zusätzlich rund 12 Mrd. Euro jährlich. Das Institut plädiert auch für eine stärkere Gesamtschau in der Pflege und eine Abkehr von der berufsbezogenen Betrachtung auf Krankenpflege hier und Altenpflege dort. „In der letzten Legislatur haben die Regierungsparteien das Pflegeberufereformgesetz verabschiedet und damit einer allgemeinen Pflegeausbildung endlich die Tür geöffnet. Es ist nun dringend geboten, diesem Reformschritt weitere folgen zu lassen“, empfiehlt Weidner.

    Das gemeinnützige und unabhängige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat seinen Sitz in Köln an der KatHO NRW. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat das Institut mehr als einhundertzwanzig innovative Projekte im Bereich der Pflege-, Pflegebildungs- und Versorgungsforschung durchgeführt und zahlreiche Studien zur Situation der Pflege in Deutschland veröffentlicht.
    Quelle: Pressemitteilung vom 15.01.2018

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  • Aktualisierung: entwischener Mann aus LVR-Klinik ist gefasst

    Aktualisierung: entwischener Mann aus LVR-Klinik ist gefasst

    Dies teilte die Polizei mit, die Fahndungsmaßnahmen wurden nach dem Bekanntwerden der Festnahme eingestellt.

    Am Mittwoch, gegen 06.10 Uhr, verließ der 28-jährige Rene Korsten die LVR-Klinik in Viersen-Süchteln. Mit dem Fahrrad fuhr er zum Bahnhof in Viersen, um von dort aus zu seiner Arbeitsstelle nach Mönchengladbach zu fahren. Gegen 21.20 Uhr verständigte die Klinik die Polizei, dass der Strafgefangen nicht in die Klinik zurückgekehrt sei.

    Die Polizei fahndete sofort mit starken Kräften nach dem Flüchtigen, konnte aber nur das abgestellte Fahrrad am Viersener Bahnhof finden.

     

    Ermittlungen ergaben, dass der 28-jährige nicht an seiner Arbeitsstelle angekommen war.

    Rene Korsten ist ca. 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur und hat kurze braune Haare. Vermutlich trägt er eine dunkle Daunenjacke ohne Kapuze und führt einen dunklen Rucksack mit weißer „ADIDAS“- Aufschrift mit sich. Rene Korsten war seit mehreren Jahren wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes nach § 63 Strafgesetzbuch in der LVR Klinik Süchteln untergebracht. Der Mann unterhält Kontakte in die Stadt Mönchengladbach. Bei Antreffen des Mannes wird um Information der Polizei über 110 gebeten.

    Die Kripo Viersen bittet um Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten des Gesuchten. Wer hat den Mann seit Mittwoch, 10.01.2018, 06.10 Uhr gesehen? Hinweise bitte an die Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0.

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  • Schiller Allstar Band gibt sich die Ehre

    Schiller Allstar Band gibt sich die Ehre

    Es ist schon etwas Besonderes um diese Band: erstmalig tat sie sich für die 150 Jahrfeier des Gründerzeitviertels zusammen und dann noch einmal 2016 zur Einweihungsfeier des neu gestalteten Schillerplatzes. Es waren einmalige Aktionen, bei denen sich Musiker und Musikerinnen aus dem Quartier für einen Abend zusammentaten, ein Programm zusammenstellten und loslegten.

    Das machte Lust auf mehr und so kommt es nun zu einem Abend füllendem Konzert am 23.02.2018 ab 20.30 h im Saal der Gaststätte „Alt Eicken“ frei nach dem Motto: Der Kiez rockt.

    An diesem Abend besteht die Band aus:

    Wolfgang Kemmerling, Uwe Hess, Klaus Elschenbroich und Monika Hintsches – Gesang

    Kurt Schmidt – Bass & Rüdiger Tiedemann – Drums

    Klaus Hoesen & Topher Micha – Keyboards

    Ralf Aussem & Lemmy Lehmann – Gitarre

    Johannes Seidemann – Saxophone und last but not least: Pete Brough – Gesang und Harp

    Gespielt wird, was der Band Spaß macht und in die Beine geht, von David Bowie über Chuck Berry zu U2, Prince und Nina Hagen.

    Termin: 23.02.2018 ab 20.30 h – Einlass ab 19.30 h

    Ort: Gaststätte „Alt Eicken“ – Eickener Str. 149 in 41061 Mönchengladbach, Tel.: 02161 23459

    Eintritt: Vorverkauf: 15,- € – Abendkasse: 17,- €

    Vorverkaufsstellen:

    Prolibri, Schillerstr. 2 in 41061 MG, Tel.: 02161 23640

    Alt Eicken, Eickener Str. 149 in 41061 Mönchengladbach, Tel.: 02161 23459

    Initiative Gründerzeitviertel – online unter: www.initiative-gzv.de o. 02161-200518

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  • Benediktpreis: Hans Leyendecker Laudator für Dunja Hayali

    Benediktpreis: Hans Leyendecker Laudator für Dunja Hayali

    Der Journalist Hans Leyendecker ist Laudator für die Preisträgerin des „Benediktpreis von Mönchengladbach“, Dunja Hayali.

    Der Festakt findet am Freitag, 20. April 2018, im Haus Erholung statt. „Herr Leyendecker ist einer der renommiertesten Journalisten im deutschsprachigen Raum. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für diese Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vereins.

    Hans Leyendecker arbeitete viele Jahre für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung. Während dieser Zeit deckte er eine Vielzahl politischer Affären auf und gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten. Beim Spiegel war er als Landeskorrespondent für Nordrhein-Westfalen, Büroleiter in Bonn, Kolumnist und Ressortleiter für besondere Aufgaben tätig. Nach seinem Wechsel zur Süddeutschen Zeitung leitete er das Investigativ-Ressort. Zwischenzeitlich wurde er zum Präsidenten des evangelischen Kirchentages 2019 in Dortmund gewählt.

    Dunja Hayali erhält den Benediktpreis von Mönchengladbach aufgrund ihres couragierten und vorbildlichen Eintretens für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft. Die Journalistin zeige stets Gesicht und Haltung, engagiere sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung, heißt es in der Begründung des Kuratoriums.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird in 2018 im 50. Jahr vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweiten Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Beispielhaftes für die Zukunft geleistet haben. Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.

    Preisträger waren zuletzt 2014 Jean-Claude Juncker und 2016 Königin Silvia von Schweden.

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  • 23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    Was von einem Bürger als ein „Riesen Haufen Möbel“ beim mags-Servicetelefon gemeldet wurde, stellte sich vor Ort ganz anders dar:
    Im Wickrather Busch an der Trompeterallee, gegenüber einer Rollladen Firma, fanden die Mülldetektive 23 illegal entsorgte Kühl- und Gefrierschränke vor. Teilweise noch mit Kühlaggregaten. Insgesamt transportierte die GEM sieben Tonnen Elektro-Müll vom Fundort ab.

    Die Mülldetektive haben die Ermittlungen aufgenommen.
    „Irgendjemand muss etwas gesehen haben. Bei der Anzahl an Kühlschränken kann entweder nur ein großer Lkw oder ein Kleintransporter mehrfach vorgefahren sein“, sagt Jörg Wilms, Leiter der Mülldetektive.

    Die Stelle, an der die Elektrogeräte wild entsorgt wurden, ist bloß über den Friedhof oder einen angrenzenden Parkplatz zu erreichen.

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  • Gewinner sehen anders aus

    Gewinner sehen anders aus

    „Wozu soll ich noch zur Wahl gehen?“
    Nicht nur diese Frage stellen sich etliche Bekannte in meinem Umfeld. Das Ergebnis der Sondierungsgespräche macht eins ganz deutlich: wir SPD-Wähler wurden bislang an der Nase herumgeführt.
    Wer ist wir? Nun, nicht nur der gemeine Wahlbürger der SPD ist betroffen, die große Gruppe der Jusos ebenfalls.
    Nicht zu vergessen die SPD-Stadträte, die SPD-Abgeordneten in den Landesparlamenten und auch die Bundestagsabgeordneten der SPD, alle diejenigen, die seit der Bundestagswahl gegen ein „weiter so“, gegen eine GroKo in Berlin argumentiert haben.
    Sollten sie alle nun freudig eine 180° Grad Kehrtwende der SPD-Sondierer mitmachen? Nach diesen Ergebnissen? Ich erhoffe und erwarte ein klares „Nein“.
    Mönchengladbachs Frau in Berlin wird nicht umfallen, sie nicht. Auf dem Parteitag in Bonn wird sie es beweisen.

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  • NEU: Museum Abteiberg: Führung mit Susanne Titz durch die Ausstellung VON DA AN

    NEU: Museum Abteiberg: Führung mit Susanne Titz durch die Ausstellung VON DA AN

    Foto: Stefanie Genenger

    Am Sonntag, 14. Januar, um 11:30 Uhr führt Museumsdirektorin Susanne Titz im Museum Abtei durch die Ausstellung VON DA AN. Treffpunkt ist das Foyer des Museums.

    Dr. Susanne Rennert, die für diese Führung angekündigt war, ist kurzfristig verhindert.

    Thema der Führung sind die großen Unruhen von Kunst und Politik im Jahr 1969, als Joseph Beuys und Henning Christiansen ihr legendäres Konzert in Berlin und Mönchengladbach aufführten: „… oder sollen wir es verändern?“

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  • Verwaltung empfiehlt weiterhin Busse in der Hindenburgstraße

    Verwaltung empfiehlt weiterhin Busse in der Hindenburgstraße

    Der Busverkehr in der Hindenburgstraße soll dauerhaft über die aktuell getestete Linienführung fortgesetzt werden.

    Das geht aus einer Empfehlung in einer Beratungsvorlage hervor, die der Bezirksvertretung Nord am Mittwoch, 17. Januar (17 Uhr, Rathaus Abtei) zur Anhörung und dem Planungs- und Bauausschuss am Dienstag, 30. Januar (15 Uhr, Rathaus Rheydt) zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.
    Interessant wird sein, ob bereits eine fundierte Kostenanalyse vorgelegt wird, oder wie die Finanzierung erfolgen soll.
    Da es bereits Plavorstellungen für einen Wasserlauf auf der Hindenburgstraße gibt, sind zum wiederholten Mal umfangreiche Straßenarbeiten voraussehbar.

    Mit Blick auf die problematische Einzelhandelssituation, das Minto hat diese noch verschärft, hält die Verwaltung die Beibehaltung des in der Testphase durchgeführten einspurigen Linienverkehrs bergauf wohl für zwingend notwendig.

    Die Ergebnisse der durchgeführten Testphase zeigen deutlich auf, dass sowohl verkehrlich als auch betrieblich eine Verlegung des Busverkehrs möglich ist. So verläuft der Busverkehr auf der Viersener Straße und Steinmetzstraße bergab ganzjährig stabil.

    Die Befragungen in Bussen, an Haltestellen und von Passanten haben zwar ein heterogenes Meinungsbild ergeben. Eine grundsätzliche Ablehnung gegen die einseitige Herausnahme der Busse in der Hindenburgstraße gibt es aus Sicht der Verwaltung nicht.

    Die Verwaltung empfiehlt außerdem, bei einem entsprechenden Beschluss im Planungs- und Bauausschuss, die Bustrasse langfristig in einen barrierefreien, hochwertigen und einladenden Bereich mit hoher Anziehungskraft umzugestalten, in dem Fußgänger und auch Radfahrer privilegiert sind. Außerdem sieht die Verwaltung den Einsatz von E-Bussen auf Dauer für erforderlich.

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  • Schonzeit für Wildschweine aufgehoben

    Um das Risiko einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen, wird die Jagd auf Wildschweine weiter verstärkt.
    Anfang Januar hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen die unteren Jagdbehörden aufgefordert, weitere Abschusshemmnisse zu beseitigen.
    Die Stadt Mönchengladbach hat deshalb mit sofortiger Wirkung die Schonzeit für Schwarzwild auf allen bejagbaren Flächen mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März 2021 aufgehoben.
    Ausgenommen sind nur Bachen mit gestreiften Frischlingen unter zirka 25 Kilogramm.

    Die Jagdrevierpächter in Mönchengladbach werden schriftlich über die Maßnahme informiert.

    Zum Hintergrund: Die Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild ist zur Reduzierung der überhöhten Schwarzwildbestände und zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erforderlich geworden.

    Die aktuelle Entwicklung des Seuchengeschehens ASP in den direkten Nachbarstaaten Tschechien und Polen bedroht verstärkt auch die Tierhaltung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Konsequenzen einer Infektion von Haus- oder Wildschweinen mit dem ASP Virus wären äußerst schwerwiegend und mit massiven Folgen für die betroffene Landwirtschaft und den Jagdsektor verbunden. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Schweine liegt die Sterblichkeitsrate jedoch bei nahezu 100 Prozent.

    Weiterhin entstehen durch die sehr hohen Schwarzwildbestände übermäßige Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, Sportanlagen sowie Grundflächen in befriedeten Bezirken. Die intensive Bejagung des Schwarzwildes ist daher über mehrere Jahre hinweg, bis zu einer deutlichen Entspannung der Situation, fortzuführen. Das Ministerium rät außerdem von Jagdreisen in Ländern mit ASP Geschehen dringend ab.

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