Autor: Harald Wendler

  • GEM-Geschäftsführerin  Gabriele Teufel, antwortet der Politik ausweichend

    GEM-Geschäftsführerin Gabriele Teufel, antwortet der Politik ausweichend

    Nachdem im Hauptausschuss die mögliche Zukunft der Abfall umfangreich vorgestellt wurde, haben sich in den politischen Fraktionen etliche Fragen ergeben.
    Zur Beantwortung dieser Fragen hatte Frau Teufel auch ausreichend Gelegenheit in der Ratssitzung am 18.10.17.

    Sie nahm diese Gelegenheit nicht wahr, im Gegenteil, stimmlich abweisend, versuchte sie ihre Fragesteller auf vorliegende Schriftstücke zu verweisen oder meinte plump: „ Folgendes, wir bringen nichts in den Sperrmüll was nicht in den Sperrmüll gehört und worüber wir reden ist ein Vergleich, das können sie auch nachlesen, den wir mit anderen Städten durchgeführt haben“.
    Alles verstanden? Nein, die Bürger dürfen eine verständliche Argumentation erwarten.Teufel stellte wirtschaftliche Vergleiche an und resümierte, dass es unwirtschaftlich sei, Wertstoffe (Metall eines Regenschirmes) zu trennen.
    Teufel: „Die Kosten/Nutzenanalyse läßt das nicht zu“.
    Dies zu entscheiden, obliegt dem Rat, er genehmigt ein erstelltes Konzept, nicht die GEM.
    Das gibt uns die Möglichkeit das Beispiel eines Lesers zur Kenntnis zu geben.
    Er hatte an die GEM geschrieben:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe in dieser Woche zum wiederholten Male beobachtet, dass Ihre Mitarbeiter bei der Restmüllabholung die Restmüllbehälter egal ab 25 oder 35 Liter ohne Hebevorrichtung hochwuchten und mit geöffnetem Deckel und mit Schwung entleeren müssen.

    Darf ich als interessierter Bürger fragen, warum das so ist? Sind die Mülleimerhebevorrichtungen (bitte sehen Sie mir nach, wenn ich den richtigen Begriff für die Vorrichtung nicht kenne) an den Fahrzeugen alle defekt?

    Oder hat es andere Gründe, warum diese nicht mehr eingesetzt werden?
    Über ein Feedback freue ich mich.“

    Weiter berichtet dieser Leser:

    Am 06.02.2017 um 11:12 Uhr rief mich der Leiter der Logistik bei der GEM zurück und teilte mir mit, „dass die Mitarbeiter am liebsten OHNE diese Hebevorrichtung arbeiten würden, weil sie dann schneller zu Hause wären.“

    Zu dem Zeitpunkt meiner Mail wären einige der Hebevorrichtungen defekt…..

     

    Aktuell also 8 Monate später ist es wohl so, dass die Hebevorrichtungen immer noch defekt sind (oder defekt bleiben sollen???), weil die Restmülltonnen immer noch auf der von mir beschrieben Art und Weise abgeholt werden.

    Dass die Berufsgenossenschaft sich über das lange und dauerhafte Anheben der Restmülltonnen beschwert, kann ich nachvollziehen!

    Zu den Restmüllmengen möchte ich Ihnen noch etwas mitteilen:

    Wir sind eine 4-köpfige Familie (2 Erw. / 2 Kinder) und nutzen eine 25 Liter Tonne. Bei konsequenter Mülltrennung und Müllvermeidung ist die Tonne bei Abholung höchsten zur Hälfte gefüllt – manchmal auch nur zu einem Drittel.

    Bevor mir / uns irgendetwas unterstellt wird: nein, wir stecken keinen Müll in Tonnen der Nachbarn! Nein, wir laden unseren Müll auch nicht im Volksgarten, an irgendwelchen Glascontainern oder an Mülleimern an der Bushaltestelle ab.

    Meine Kinder (8 & 10 Jahre) haben auch noch kein Kaugummipapier fallen lassen – denn sie und ich haben auch schon an der Aktion Frühjahrsputz teilgenommen und dabei in 4 Stunden mehr als 10 Säcke Müll gesammelt.

    Vollständiger Weise muss ich Ihnen noch mitteilen, dass ich für Bioabfälle eine Biotonne nutze.

    Das Problem der wilden Ablagerung von Müll sind definitiv nicht zu kleine Mülltonnen – sondern ein gesellschaftliches Problem. Ein sehr großer Teil der Bevölkerung sieht nicht ein, das die Natur und unsere Umwelt uns allen gehört und nicht nur „mir“ alleine.

    Die Stadt oder Mags könnte vielleicht noch hergehen und überprüfen, ob zu jedem Haushalt ein Mülleimer angemeldet ist…..

    Ich vermute mal sehr stark, dass ich nicht der einzige bin, der über die geplante Änderung nicht „glücklich“ ist.

    Bleibt die Hoffnung auf weitere Überlegungen bei der GEM und Frau Teufel. Möge sie den Bürger ernst nehmen und in einer nächsten Ratssitzung in der Lage sein, den Bürgern ein verständliches Konzept vorzustellen.

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  • „Gut behütet- Kinderrechte in der Kita!“

    „Gut behütet- Kinderrechte in der Kita!“

    Zur inzwischen 20. Fachtagung widmeten sich die Teilnehmer diesmal dem immer noch aktuellen Thema der UN- Kinderrechtskonvention aus dem Jahre 1992, nämlich den Rechten der Kinder, die allerorts gewahrt werden sollen. Kinderrechte sind ureigene Rechte aller Kinder, egal wo sie leben, wie alt sie sind, wie sie aussehen oder welche Religion sie haben, so der Arbeitskreis zur Vorbereitung der Fachtagung.

    „Die Ansprüche der Kinder, z.B. das Recht in Frieden zu leben und gut versorgt zu werden, sind aktueller denn je“, so Dörte Schall, Beigeordnete der Stadt.

    „Wir wollen pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägerübergreifend in den Tageseinrichtungen für Kinder in Mönchengladbach für ein jeweils aktuelles Thema sensibilisieren, sie informieren und ihnen Anregungen wie auch Zuspruch für die tägliche Arbeit geben“, so Dörte Schall, die sich insbesondere bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach bedankt, die die Tagung Jahr für Jahr kontinuierlich fördert.

    Die größte trägerübergreifende Fachtagung für pädagogische Fachkräfte in Mönchengladbach findet seit 20 Jahren statt. In diesem Jahr konnte das Vorbereitungsteam aus Fachberatern und Fachkräften der verschiedenen Träger in Kooperation mit der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung + Integration (ABI) sowie den einschlägigen Berufskollegs in Mönchengladbach, Professor Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der deutschen Liga für das Kind und Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN- Kinderrechtskonvention sowie Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam, für den Vortrag „Kinderrechte in der Kita“ gewinnen.

    Anlässlich des diesjährigen Jubiläums ist zudem das Touche´ Erzähltheater mit Susanne Tiggemann und Bernd Witte aufgetreten und so wurde das Thema in ganz besonderer Form inhaltlich begleitet.

    Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nach der Veranstaltung gut gestärkt und inspiriert für die tägliche Arbeit in ihre Einrichtungen zurück, um die Inhalte und Erfahrungen im Schneeballeffekt an die Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

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  • Interkultureller Familienverband erhielt Spende der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat

    Interkultureller Familienverband erhielt Spende der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat

    Grund zur Freude hatte am Montag der Interkulturelle Familienverband Mönchengladbach e.V., als er im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht bekam.

    Als Kooperationspartner des Integrationsrates beteiligte sich die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat, Kreis Viersen/Mönchengladbach, an der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche mit einem Info- und Imbissstand.
    Die gesamten Einnahmen daraus stellte die Gemeinde jetzt dem Interkulturellen Familienverband in Form eines Schecks zur Verfügung.
    Der Interkulturelle Familienverband engagiert sich seit mehr als zehn Jahren für Familien, die Unterstützung und Zuspruch benötigen. Er betreibt neben vielen weiteren Aktivitäten das Kinderrestaurant Cantina Nest im Jugendclubhaus Westend.
    Mit der Spende will die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat die Arbeit des Interkulturellen Familienverbandes stärken und damit auch ihre Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit zum Ausdruck bringen.
    Mehr über die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat erfahren kann man auf der Internetseite und im Video.

    Die Gemeinde weltweit
    Die weltweite Ahmadiyya Muslim Gemeinde entstand im Jahre 1889 in einem kleinen Dorf Indiens, Qadian. Der Gründer dieser Gemeinde, Hazrat Mirza Ghulam Ahmad von Qadian, hatte sich zum Ziel gesetzt, den Islam in der Hinsicht zu reformieren, dass er die ursprünglichen friedfertigen Lehren des Islam wieder zum Leben erweckte und darauf hinwies, dass die Lehren des Islam auf Toleranz, Frieden und Freiheit beruhen.

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  • „Ich nutze meinen Ermessensspielraum und entscheide…“

    „Ich nutze meinen Ermessensspielraum und entscheide…“

    Wer die Gelegenheit hatte, die gestrige Ratssitzung im RatsTV mit anzusehen, wird sich verwundert die Augen gerieben haben ob der Art und Weise, wie unser Oberbürgermeister mal einfach die Nichtwiederwahl des Kämmerers managte.
    Es war geheime Abstimmung gewünscht worden, darauf gibt es ein verbrieftes Recht.

    Jedoch, der Fraktionsführer der CDU, sie will unbedingt einen Kämmerer mit CDU-Parteibuch installieren, beantragte die Neuausschreibung der Stelle. Nun hatte unser OB Reiners die Wahl der Entscheidung bei sich.
    Er wertete den CDU-Antrag als weitergehend gegenüber der geheimen Abstimmung. Eine krasse Fehlinterpretation von geltendem Recht. Ob Reiners nahm bewusst in Kauf, dass die Mitglieder des Rates ohne Fraktionszwang, nur ihrem Gewissen verantwortlich, ihre Stimme nicht abgeben konnten. Er verhinderte es aktiv mit einer einzigen Stimme, seiner eigenen. Eine Dokumentation des Versagens demokratischer Kultur.

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  • Einbruch in die Kita „Butterblume“

    Einbruch in die Kita „Butterblume“

    Unbekannte drangen zwischen dem vergangenen Dienstagabend und Mittwochmorgen in die Kindertagesstätte „Butterblume“ auf der Dohler Straße ein.

    Sie hebelten hierzu ein rückwärtig gelegenes Fenster auf und stiegen in die Räumlichkeiten ein. Im Büro wurde ein Metallschrank aufgehebelt und aus diesem zwei Laptops gestohlen.

    Sachdienliche Hinweise, insbesondere über Beobachtungen, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Kämmerer Bernd Kuckels (FDP) nicht wiedergewählt – Hans-Willi Körfges (SPD) bezieht Stellung

    Kämmerer Bernd Kuckels (FDP) nicht wiedergewählt –
    Hans-Willi Körfges (SPD) bezieht Stellung

    In der jetzt (17:40Uhr) immer noch stattfindenden Ratssitzung im Rathaus Rheydt stand gerade die Wiederwahl des Beigeordneten Stadtdirektors und Stadtkämmerers Bernd Kuckels unter TOP 16 zur Abstimmung.
    Alternativ sollte über die Ausschreibung einer Beigeordnetenstelle beraten und abgestimmt werden.

    Kuckels hatte wenige Minuten vorher den Haushaltsplanentwurf 2018 in den Rat eingebracht und in seiner Rede dazu kompetent dargestellt, wie stark sein Mittun an der Gesundung des städtischen Haushaltes in den letzten Jahren war. Seine persönliche Loyalität gegenüber auch Andersdenkenden in der Verwaltungsspitze, gleich welcher Parteizugehörigkeit, spricht für seine Amtsführung.

    Fazit: die faktische Abwahl Kuckels ist nicht begründbar mit seinen Leistungen.
    Nach kurzen Debatten wurde zur Abstimmung aufgerufen:

    Ob Reiners entschied, dass die beantragte geheime Abstimmung nicht der weitergehende Antrag sei, sondern er ließ über die Ausschreibung der Beigeordnetenstelle abgestimmen. Das hatte Dr. Schlegelmilch (CDU) zuvor beantragt. Dadurch ist Kuckels ohne explizite Abstimmung nicht wiedergewählt.

    MG-heute bat den Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges (SPD) telefonisch um eine Stellungnahme zur Personalie Kuckels und der Nicht-Wiederwahl, seine Partei hatte die Neubesetzung der Kämmerer-Position mit dem Vorschlagsrecht der CDU nach dem Kooperationsvertrag mitzutragen.
    Nachstehend sein Statement verschriftlicht:

    „Die Mönchengladbacher CDU hat das Vorschlagsrecht für die Position des Kämmerers. Das sieht der Kooperationsvertrag ausdrücklich vor. Trotzdem finde ich es schade, dass ich die bewährte Zusammenarbeit in Fragen der Kommunalfinanzen mit Bernd Kuckels in seiner jetzigen Funktion nicht fortsetzen kann.

    Weit über die Grenzen der Stadt Mönchengladbach hinaus und auch über Parteigrenzen hinweg gilt Bernd Kuckels zu Recht als Experte für Kommunalfinanzen. Dass sich Mönchengladbach gerade bezogen auf den Stärkungspakt auf einem erfolgreichen Weg befindet ist besonders mit Bernd Kuckels verbunden. Die Stadt ist bei der Haushaltskonsolidierung und der Stadtentwicklung entscheidend  vorangekommen, weil Bernd Kuckels die Chance mit Hilfe des Landes zum Haushaltsausgleich zu gelangen konsequent und unabhängig von den unterschiedlichen Mehrheitskonstellationen genutzt hat. Für die gute Zusammenarbeit bedanke ich mich ausdrücklich. Gerade im Bereich des kommunalen Finanzausgleichs war der Austausch mit Herrn Kuckels nötig und hilfreich, wenn es um die Folgen der Veränderungen im Bereich des Gemeindefinanzierungsgesetztes für Mönchengladbach ging.

    Sowohl im Fachverband der Kämmerer, als auch im Aktionsbündnis für die Würde der Städte hat Herr Kuckels sich für die Unterstützung besonders vom Strukturwandel betroffener Städte eingesetzt.“

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  • Titel Altkanzler ist Gerhard Schröder angenehmer – sein Vortrag als Audio-Datei

    Titel Altkanzler ist Gerhard Schröder angenehmer –
    sein Vortrag als Audio-Datei

    Eingeladen hatte der Initiativkreis Mönchengladbach, genauer gesagt das Mitglied Rolf Königs, Präsident der Borussia.
    Seit vielen Jahren verbindet ihn eine persönliche Freundschaft mit Gerhard Schröder.

    Auch in seinem Alter ist der im Jahr 1944 geborene Gerhard Schröder in der Lage eine Halle zu füllen.
    So auch gestern Abend. Die Kaiser-Friedrich-Halle war fast ausverkauft, die vielen „Promi“-Gäste aus Wirtschaft und Politik wollten den Vortrag zum Thema „Herausforderungen Perspektiven für Europa und Deutschland“ hören und waren in einigen Passagen regelrecht begeistert.
    Schröder steht aktuell wegen seines Engagements beim russischen Mineralunternehmen Rosneft mehr als deutlich in der Kritik. Leistungen aus seiner Amtszeit hingegen begeistern manchen deutschen Unternehmer noch heute. Agenda 2010, Nein zum Irakkrieg, die größte EU-Erweiterung gelten als große Kapitel seines Wirkens.

    Hören sie selbst:

    Nach seinem Vortrag zur Deutschland-/Europa- und Weltpolitik gab es eine sehr muntere Diskussionsrunde mit der Fernsehmoderatorin Dunja Hayal.
    Dabei wurden die polarisierenden Aussagen des Bundeskanzlers a.D. kontrvers diskutiert.

    Die erwartete Aussagekraft für den Leser kann optimal nur durch Anhören des Original Tones gewährleistet werden.
    Hören sie selbst:

     

    Die Meinungen von anwesenden Zuhörern gingen weit auseinander: Von Zustimmung zur Agenda 2010 bis hin zu „Super-Macho“ war die gesamte Bandbreite vertreten.
    Unterhaltsam war es allemal.

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  • Zukunftsmusik mit Fragezeichen: S-Bahn von Köln nach Mönchengladbach

    Zukunftsmusik mit Fragezeichen: S-Bahn von Köln nach Mönchengladbach

    Selbstverständlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung, den die Verantwortlichen des Bahnverkehrs gehen wollen.
    In einer freudigen Pressemitteilung erklärten kürzlich CDU und SPD unisono angenommene Fortschritte ihrer Bemühungen um bessere Infrastrukturen für Mönchengladbach:

    „Bereits in diesem Sitzungszug des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) trägt die Intervention der GroKo Früchte: Mit einem gemeinsamen LOI (Letter of Intent) zwischen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) und dem VRR soll die S-Bahn-Verlängerung von Köln Hauptbahnhof bis Mönchengladbach Hauptbahnhof jetzt festgeschrieben werden.“

    „Ich freue mich, dass unsere Bemühungen so schnell mit konkreten Fortschritten belohnt werden.“

    „Die Deutsche Bahn hat nach intensiven Abstimmungs- und Prüfprozessen einen neuen Haltepunkt Mönchengladbach-Hochschule in ihre Stationsoffensive aufgenommen. „Im Zuge dieser Pläne sollte nun auch die Einrichtung weiterer für die Stadt wichtiger S-Bahn-Haltestellen geprüft werden. Etwa am Regiopark, der stark wächst und großes Potenzial in der Nachfrage bietet, oder im Bereich Geistenbeck/Mülfort.“

    Für die S-Bahn-Verlängerung beläuft sich eine erste Kostenschätzung auf ein Investitionsvolumen von knapp 70 Millionen Euro, das aus Fördermitteln von Bund und Land mit gedeckt werden soll.

    Nun wissen wir aber, ein LOI ist eine unverbindliche Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern, in dem die Vertragsparteien bestätigen, dass sie in Verhandlungen über einen Vertragsabschluss stehen. Der LOI begründet keinerlei Rechtsansprüche.
    Also alles heiße Luft? Die beiden Vertragspartner Nahverkehr Rheinland (NVR) und der VRR müssen sich nun an diesen Aussagen messen lassen. Hoffnung bleibt.
    Auch wenn die Realisierung erst für 2028 angekündigt ist. Kein Anlass zur Ruhe.

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  • „BUND“ und „NABU“ erheben Einwände gegen das Verfahren zur Rernaturierung der Niers im Bereich Bresgespark der Stadt Mönchengladbach

    „BUND“ und „NABU“ erheben Einwände gegen das Verfahren zur Rernaturierung der Niers im Bereich Bresgespark der Stadt Mönchengladbach

    Grundsätzlich begrüßen auch diese Umweltverbände das Projekt zur Renaturierung, sie sind jedoch nicht einverstanden mit etlichen Begleitumständen. So monieren beide, dass z.B. standortgerechte Bäume geplant sind, diese jedoch wohl nicht gepflanzt werden sollen. Sie fordern deshalb die Wiederherstellung naturnaher, bodenständiger Laubmischwaldbestände wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.

    Weitere Forderung ist: die nicht bodenständigen Pappelbestände in eine naturnahe Laubmischwaldbestockung umzuwandeln.
    Die Details sind hier nachlesbar.

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  • Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Kolumne

    In der kommenden Woche will der Stadtrat darüber entscheiden, ob es ein geändertes Müllkonzept in Mönchengladbach geben wird.

    Nach der im Hauptausschuss vorgestellten Lösung durch die mags formiert sich Widerstand.
    In den Haushalten wird heftig diskutiert, ob ein solches vorgestelltes Konzept für den Bürger einen erstrebenswerten Nutzen bringt. Alleine die Wirtschaftlichkeit kann nicht die versprochene große Lösung sein.
    Auffällig ist auch der Umstand, dass die mags vorgibt, die Berufsgenossenschaft fordere die Einführung einer Rolltonne zum Schutze der Arbeiter. Wo war die Berufsgenossenschaft in den vergangenen Jahren mit einer solchen Schutzforderung?
    Hat jemand die Arbeiter dazu befragt, dass einige ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren könnten? Nein.
    Dazu wird durch die mags nicht Stellung bezogen.
    Politisch gehen zur Zeit die Bündnis Grünen auf die Barrikaden. Sie fordern zu Recht die Durchführung eines Ratsbürgerentscheides. Diesen hatten die GroKo-Parteien wohl zugesagt.
    Viele ungelöste oder nicht beantwortete Fragen ergeben weiteren Beratungs- und Informationsbedarf.

    Die Bürger wurden bisher nicht in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden, auch das hat Politik  in Sonntagsreden zugesagt.

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  • Politik berät alternative Abfallkonzepte – aktuelle Begründung: Arbeitsschutzbestimmungen

    Politik berät alternative Abfallkonzepte –
    aktuelle Begründung: Arbeitsschutzbestimmungen

    Die 25-, 35- und 50-Liter Restmülltonnen aus Kunststoff oder auch Metall könnte es in Mönchengladbach ab 2019 nicht mehr geben.
    Die Berufsgenossenschaft Verkehr hat mit Schreiben vom 9. Oktober gefordert, dass die Ringtonnen ersetzt werden müssen. Die Abfuhr mit den Gefäßen ohne Rollen verstößt laut Berufsgenossenschaft gleich gegen mehrere Arbeitsschutzbestimmungen. Die Anordnung hat zwei Folgen: So lange es die Ringtonnen in Mönchengladbach gibt, muss die GEM durch mehr Personal den Müll abholen lassen, damit die Belastung für die einzelnen Mitarbeiter nicht so hoch ist.
    Ab 2019 sollen dann neue Müllgefäße mit Rollen zum Einsatz kommen – so, wie es die Bürger schon von den blauen und braunen Tonnen kennen.
    In Mönchengladbach sind aktuell 110.700 herkömmliche Systemeimer im Einsatz. Voraussetzung für die Umstellung  ist eine vom Rat noch zu beschließende Satzungsänderung. Wie groß diese Gefäße sein werden, wie oft sie abgeholt werden und was das für die Abfallgebühren bedeutet, entscheidet der Rat voraussichtlich im Dezember.
    Im vorgestrigen Hauptausschuss stellte die für die Müllabfuhr verantwortliche mags Varianten für die Abfallbeseitigung vor. mags war schon 2016 vom Rat beauftragt worden, alternative Modelle der Abfall- und Wertstofflogistik sowie der abfallwirtschaftlichen Nebenleistungen somit Auswirkungen auf die Gebührenkalkulation darzustellen.

    Mit der geplanten Umstellung soll eine geordnete Entsorgung durch entsprechend geeignete Gefäße erreicht werden.

    Das soll auch dazu führen, die Mengen an Sperrmüll deutlich zu reduzieren. Gleiches gilt für das Problem der „wilden Müllkippen“ im Stadtgebiet, die immerhin 1,5 Prozent der gesamten Müllmenge ausmachen. Der Anteil des Sperrmülls liegt bei 8,6 Prozent und der des Restmülls bei 27,2 Prozent.

    Diskutieren wird der Rat über die Einführung neuer Behälter in den Größen 60, 120 und 240 Liter, ein Mindestbehältervolumen, das Zulassen von „Müll-Ehen“ auf einem Grundstück und einen Rhythmus der Abholung.

    Diese soll zu sinkenden Gebühren für den Bürger führen.
    (pmg)

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  • Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder am Montag, 16. Oktober, in Mönchengladbach – Restkarten zu kaufen

    Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder am Montag, 16. Oktober, in Mönchengladbach – Restkarten zu kaufen

    Auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach kommt Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder zu Besuch in die Stadt.
    Unter dem Titel „Herausforderungen und Perspektiven für Europa und Deutschland“ referiert er drei Wochen nach der Bundestagswahl und genau einen Tag nach der Niedersachen-Neuwahl, nämlich am 16. Oktober, in der Kaiser-Friedrich-Halle.
    Im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali mit dem Altkanzler verschiedene Themen. Für den Abend sind nur noch Restkarten übrig.

    Ein Hinweis des Veranstalters: Die Mitnahme von großen Taschen oder Rucksäcken zu dieser Veranstaltung ist aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nicht gestattet.

     16. Oktober 2017, 20 Uhr.

    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets: 20 Euro, unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
    Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Kinder-Grusel-Tour zu Halloween – Dienstag, 31. Oktober, 16.30 Uhr und 18.30 Uhr

    Aus den USA kennt man den Brauch, dass Kinder am Abend vor dem 1. November von Tür zu Tür gehen und Süßigkeiten sammeln. Wer wissen will, was hinter diesen „Trick or Treat“-Rufen steckt und warum man an Halloween mit gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbissen böse Geister vertreiben will, ist genau richtig bei der Kinder-Grusel-Tour am Dienstag, 31. Oktober. Die von der MGMG angebotene Tour findet zwei Mal statt: um 16.30 Uhr und um 18.30 Uhr (Anmeldung erforderlich). Treffpunkt ist jeweils: Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“.

    Als kleine Fledermäuse verkleidet „schwirren“ die Kinder auf verkehrssicheren Wegen durch die Altstadt. Überall gibt es spannende Spiele und gruselige Abenteuer zu erleben, werden schaurige Geschichten erzählt.

    Die gruselig-spannende Tour dauert etwa 90 Minuten und kostet 8 Euro für Kinder und 4 Euro für begleitende Erwachsene (zzgl. 2,20 Euro Bearbeitungsgebühr pro Buchung).

    Für diese Tour sind noch Karten erhältlich. Anmeldungen beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie online unter www.stadttouren-mg.de

    (MGMG/prs)

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  • NEU! Forum Politik: Vortrag von Fabian Scheidler „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“

    NEU! Forum Politik: Vortrag von Fabian Scheidler „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“

    Der Autor Fabian Scheidler stellt die zentralen Thesen seines Buches vor und steht im Anschluss für Fragen zu Verfügung.

    Das Buch „Das Ende der Megamaschine“ legt die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende führt das Buch zu den Ursprüngen ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht.

    Fabian Scheidler erzählt die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme zerrüttet hat. Aber er zeigt auch Möglichkeiten zum Ausstieg aus der Megamaschine auf und verknüpft dies besonders mit der Suche nach echter Demokratie.

    Hier einige Kritiken und Stellungnahmen zum vorgestellten Buch: „Ein originelles und sehr spannendes Buch. Es hilft dabei, die globale Megamaschine, die unsere Zukunft bedroht, zu durchschauen und zu überwinden“ (Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident des Club of Rome) –

    „TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015“ (Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen) – „Mehr wert als alles, was ich im Geschichtsunterricht gelernt habe.“ (Christian Felber, Ökonom, Begründer der „Gemeinwohlökonomie“).

    Weitere Infos unter www.megamaschine.org. Eine Veranstaltung in Kooperation mit attac Mönchengladbach.

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  • NGG kritisiert: Zahl der Zweitjobber in Mönchengladbach auf 9.100 gestiegen

    NGG kritisiert: Zahl der Zweitjobber in Mönchengladbach auf 9.100 gestiegen

    Rund 9.100 Menschen in Mönchengladbach haben neben dem Haupterwerb noch einen Minijob – 59 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 1.200 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Mönchengladbach – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 91 Prozent.

    Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss, spricht von einem „alarmierenden Trend“.
    „Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen mit einem normalen Arbeitsverhältnis nicht über die Runden kommen.“ Auf den ersten Blick verzeichne der Arbeitsmarkt in Mönchengladbach steigende Beschäftigungsquoten. „Doch die hohe Zahl der Zweitjobber zeigt, dass nicht alles Gold ist, was auf dem Arbeitsmarkt glänzt“, so Wiesner.
    Mit Blick auf das Gastgewerbe kritisiert die Gewerkschafterin, die Branche dürfe nicht zur bloßen Minijobber-Domäne werden. „In Hotels, Pensionen und Restaurants brauchen wir mehr gelernte Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte. Aushilfen können auf Dauer keine Fachkräfte ersetzen.“ Schon heute seien die Klagen über fehlende Köche und Oberkellner groß. Doch die gewinne man nur, indem man gute Löhne zahle.

    Dringenden Handlungsbedarf sieht die NGG Krefeld-Neuss auch bei der Politik. „Wenn laut Arbeitsagentur in Mönchengladbach mittlerweile mehr als jeder elfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen Nebenjob hat, dann ist hier etwas aus dem Ruder gelaufen“, betont Wiesner. Der gesetzliche Mindestlohn sei zwar ein erster wichtiger Schritt gewesen, um extreme Niedriglöhne abzuschaffen. Doch mit derzeit 8,84 Euro pro Stunde liege die Untergrenze zu niedrig, um davon allein als Vollzeit-Beschäftigter etwa eine bezahlbare Wohnung in der Stadt zu finden.
    Wiesner plädiert dafür, dass ausgehandelte Tarifverträge künftig in allen Betrieben einer Branche gelten sollen – unabhängig davon, ob der Chef in einem Arbeitgeberverband ist oder nicht. „Zugleich muss sich die nächste Bundesregierung dringend um die Rente kümmern. Ein Großteil der Menschen, die heute auf einen Zweitjob angewiesen sind, wird im Alter mit Armutsbezügen leben müssen. Hier brauchen wir eine Haltelinie nach unten“, sagt Wiesner.

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  • Neue Regierungspräsidentin mit CDU-Parteibuch besuchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

    Neue Regierungspräsidentin mit CDU-Parteibuch besuchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat jetzt die neue Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf, Birgitta Radermacher, ins Rathaus Abtei eingeladen. Gut einen Monat ist sie jetzt als Nachfolgerin von Anne Lütkes offiziell im Amt. Rademacher ist Juristin und engagiert sich neben ihrem Beruf unter anderem schon lange für das Beratungsangebot „donum vitae“. Zuletzt war sie Polizeipräsidentin in Wuppertal. Von 1999 bis 2004 saß die Anwältin für die CDU im Rat der Stadt Köln.
    Jetzt ist sie unter anderem auch für die Genehmigung des städtischen Haushaltes unserer Stadt zuständig.

    Doch nicht nur diesen hat die Bezirksregierung als Mittelbehörde des Landes zu prüfen, auch Planungen und die Zuweisung von Mitteln fallen in ihr Aufgabengebiet.
    Dass Mönchengladbach und die Bezirksregierung dabei eine gute Arbeitsgrundlage haben, da ist Radermacher zuversichtlich: „Nach diesem Gespräch bin ich mir sicher: Die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners wird vertrauensvoll sein. Mönchengladbach hat in jüngster Zeit deutlich gezeigt, wie auf Herausforderungen – zum Beispiel durch die Tagebaurandlage oder durch die sich wandelnden Anforderungen der Wirtschaft – zu reagieren ist; auch mit einer guten Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen.“

    Ein Thema war unter anderem die Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ und die damit verbundenen Projekte. „Es war ein sehr konstruktiver und offener Gesprächsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Ich freue mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung “, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners nach dem Antrittsbesuch der Regierungspräsidentin in Mönchengladbach.

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  • Bündnis / Grüne: Diskussionsrunde zum Thema Mülltonnen

    Bündnis / Grüne: Diskussionsrunde zum Thema Mülltonnen

    Der Vorstand des Kreisverbandes lädt ganz herzlich zu einer Diskussionsrunde am Donnerstag, 12. Oktober 2017 um 19.00 Uhr ein, auf der über das Thema Mülltonnen gesprochen wird.

    Kaum ein anderes Thema bewegt die Mönchengladbacher*innen mehr als das Thema Müll. Die Verwaltung beabsichtigt nun eine Vorlage in den übernächsten Hauptausschuss einzubringen, die eine Umstellung auf große Tonnen vorsieht. Hintergrund ist, dass die kleinen Tonnen nicht mehr auf dem Markt sind und Mönchengladbach die letzte Stadt in Deutschland ist, die Ringtonnen verwendet.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Donnerstag, 12. Oktober 2017; 19.00 Uhr; Grünes Büro, Brandenberger Str. 36

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  • Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    An 18 Ganztagsschulen in Mönchengladbach hat sich mit dem neuen Schuljahr auch in der Mensa einiges verändert.

    Die Stadt Mönchengladbach als Schulträger hat die Service GmbH, ein Unternehmen der Sozial-Holding, beauftragt, die Mittagsverpflegung an Schulen mit gebundenem Ganztag zu organisieren und durchzuführen.

    Die Sozial-Holding betreibt seit 2006 an der August-Monforts-Straße eine der modernsten cook & chill Küchen Deutschlands. Hier werden die Menüs vorgegart und dann gekühlt in die Schulen transportiert, wo das Essen kurz vor der Mittagspause der Schüler fertiggekocht wird und dann frisch auf den Teller kommt.
    Vorteil des Systems: Das Essen muss nicht lange warmgehalten werden, was gut für den Geschmack und den Erhalt der Nährstoffe ist. Damit wird den Schulen eine qualitativ hochwertige Verpflegung angeboten, die auch das Ziel hat, mehr Schülerinnen und Schüler als bisher für gesundes Schulessen zu begeistern.

    Seit Mai wird die hochwertige Verpflegung auch noch durch Fair Trade Produkte und Bio-Kartoffeln ergänzt.
    Rund 1.100 Essen gehen täglich in den teilnehmenden Schulen über die Theke. Täglich werden den Schülerinnen und Schülern drei Hauptmenüs zur freien Auswahl angeboten (Menü 1 beinhaltet in der Regel Schweinefleisch, Menü 2 enthält andere Fleischsorten, Menü 3 ist immer vegetarisch oder vegan).

    Zusätzlich gibt es als Beilagen Nudeln, Kartoffeln oder Reis, Gemüse, Salat vom Buffet, Dessert und frisches Obst. Das Menü kann im Internet je nach Bedarf bis spätestens 12 Uhr für den kommenden Tag bestellt werden. Die Speisepläne werden in der Regel zwei Wochen im Voraus veröffentlicht. Die Schulverpflegung kostet pro Schüler 3,70 Euro am Tag (Kinder, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz haben, zahlen 1 Euro). Für die Teilnahme an der Verpflegung und das Bezahlen der Mahlzeiten erhalten die Schüler einen Chip. Gleichzeitig haben sie ein virtuelles Guthabenkonto, das die Eltern per Überweisung oder Dauerauftrag aufladen können.

    Rund 700.000 Euro hat die Stadt aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ investiert, um die 18 Ganztagsschulen (plus zwei Ogata-Grundschulen) , die an der Cook & Chill Verpflegung teilnehmen, entsprechend vorzubereiten (Anpassung Elektroinstallationen, Anschaffung von Geräten wie Regenerierwagen, Spülmaschine, Kühlschrank, Salatbar, Abrechnungsterminals usw.).
    Außerdem wurde ein einheitliches bewusst bargeldloses Abrechnungssystem für die Schulen eingeführt. Damit können die Schüler die einzelnen Mahlzeiten online bestellen.

    Diese Schulen nehmen an der neuen Schulverpflegung teil: Förderschule Dahlener Straße; Förderschule Herman van Veen; GHS Comenius (Dohler Straße); GHS Dohr GHS Heinrich-Lersch; GHS Kirschhecke KHS Neuwerk; KHS Rheindahlen; KHS Stadtmitte; RS Geschwister Scholl; RS Volksgarten (+ Ogata Grundschule Schulstraße); RS Wickrath; GeS Hans Jonas; GeS Hardt (+ Ogata Grundschule Hardt); GeS Rheydt-Mülfort; GeS Stadtmitte; GeS Volksgarten; Gymnasium Am Geroweiher.

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