Autor: Harald Wendler

  • Mobiler Bürgerservice zu Semesterbeginn an der Hochschule Niederrhein

    Mobiler Bürgerservice zu Semesterbeginn an der Hochschule Niederrhein

    Der städtische Fachbereich Bürgerservice bietet den Studierenden der Hochschule Niederrhein zum Semesterbeginn   einen besonderen Service an.
    Am Dienstag, den 10. Oktober, von 10.00 bis 14.00 Uhr, sind die Mitarbeiter des Bürgerservice mit dem „Bürgerkoffer“ im NEW Blauhaus (Erdgeschoss Gebäude N Raum N E 26), Richard-Wagner-Straße 140, 41065 Mönchengladbach zu Gast.

    Der „Bürgerkoffer“ ist ausgestattet mit Laptop, Scanner, Drucker, Änderungsterminal für den neuen Personalausweis, sowie Signaturpad für die Unterschriftsleistung. Dadurch können den Studierenden bürgernahe und ortsunabhängige Verwaltungsdienstleistungen angeboten werden.

    Dies sind die wichtigsten Dienstleistungen des Bürgerservices, wie zum Beispiel An- und Abmeldungen, Beantragung von Ausweisdokumenten (hierfür ist ein biometrisches Lichtbild mitzubringen), Beantragung von Führungszeugnissen oder die Ausstellung von Meldebescheinigungen.
    Der Fachbereich Bürgerservice weist darauf hin, dass die Ausstellung von vorläufigen Ausweisdokumenten sowie die Gebührenzahlung mit EC-Karte leider nicht möglich sind.

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  • Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Im aktuellen Ratszug (am 18.10.2017) legt mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR) einen umfangreichen Entwurf für eine neue Friedhofssatzung und eine neue Gebührenordnung vor. Die Richtung ist klar: Die Gebühren sollen sinken, neue Grabarten sind möglich und überflüssige Flächen werden langfristig aufgegeben.

    Die neu gegründete mags hat es in kürzester Zeit geschafft, ein überzeugendes Gesamtkonzept vorzulegen.
    Neue Bestattungsformen und niedrigere Gebühren werden wohl ab Januar 2018 Realität.
    Gleichzeitig bleiben die wunderschönen, naturnahen Parkanlagen, die die städtischen Friedhöfe prägen, erhalten.
    Allerdings: damit dies so bleibt, muss die Pflege effizienter gestaltet werden und die Stadt muss einen größeren finanziellen Anteil an der Unterhaltung der Flächen tragen.

    Die Mönchengladbacher Mehrheitsfraktionen CDU/SPD befürworten die Vorlage der mags. „Die Überarbeitung der Friedhofssatzung war lange überfällig. Wir begrüßen es daher sehr, dass mags nun auch neue Bestattungsformen wie Baum- oder Waldbestattungen ermöglicht und darüber hinaus Urnenstelen anbieten wird. Ebenso wird es nun möglich sein, kremierte Hunde und Katzen mit in einem Urnengrab beizusetzen. Nicht zuletzt trägt mags den Wünschen und Trends Rechnung und macht damit Bestattungen auf städtischen Friedhöfen wieder attraktiver“, so Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender.

    „Neben der eigentlichen Friedhofssatzung begrüßen wir vor allem die neue Friedhofsgebührensatzung. Auf der Grundlage eines aktuellen Gutachtens sind die Friedhofsflächen neu bewertet worden. Kurz gesagt wird nun ein größerer Teil der Flächen als Grünfläche gewertet, für deren Pflege die Allgemeinheit zuständig ist. Nur die eigentlichen Friedhofsflächen fallen in die Berechnung der Gebühren. Dies bedeutet eine Verlagerung von ca. 400 Tsd.EUR in den Bereich der Grünunterhaltung des allgemeinen Haushaltes. Im Gegenzug sinken die Gebühren und werden endlich vergleichbar zu den Preisen der umliegenden Friedhöfe. Damit können wir den Trend sinkender Bestattungen auf städtischen Friedhöfen in Mönchengladbach umkehren.

    mags setzt darüberhinaus weiter auf die Optimierung der Pflege. Nicht zuletzt müssen aber auch Friedhofsflächen, die nicht mehr benötigt werden, geschlossen und entwidmet werden. mags stellt sich diesem heiklen Thema. Erste Schließungen von einzelnen Teilflächen sollen nunmehr erfolgen. Die bedeutet, dass dort keine Neu- und Nachbeerdigungen mehr möglich sind.

    Erst ab dem Jahr 2038 werden größere Flächen final entwidmet werden“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden der GroKo abschließend.

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  • Nachtmusik in der Lutherkirche

    Nachtmusik in der Lutherkirche

    Nur noch wenige Tage – dann ist es endlich so weit. Wie schon in den vergangenen Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Rheydt-Giesenkirchen/Dohr herzlich zur Nachtmusik in die Lutherkirche in Giesenkirchen ein. Den Gästen wird am Freitag, den 13. Oktober 2017, von 19 Uhr bis 23:30 Uhr ein buntes Programm mit viel Live-Musik und einer Videopräsentation geboten.
    Den Anfang macht um 19 Uhr das Künstler-Ensemble Hier geht was!, das Blues-Pop vom Barhocker darbietet und seine deutschen Texten mal poetisch, mal schräg, mal leise, mal laut, aber immer hautnah, intensiv und „gefühlsecht“ interpretiert. Achim Guse, Manna Meurer und Stephan Schwiers werden diesmal von dem bekannten Mönchengladbacher Schriftsteller Arnold Küsters musikalisch unterstützt. „Der Niederrhein lässt sich am besten über den Blues erfahren.“ Davon ist Küsters überzeugt: „Der weite Himmel zwischen Nette, Niers und Rhein, die schier endlosen Felder und Wiesen erzeugen eine Melancholie, der sich kaum jemand entziehen kann, oder will.“
    Um 20 Uhr folgen nach einer kurzen Pause die Family of Peace Gospel Singers unter der Leitung von Gabby Vealle. Der Giesenkirchener Gospelchor wird – unterstützt von seiner Band – neben stimmungsvollen Balladen mit klassischem wie modernem Gospel aus Amerika, Afrika und Europa aufwarten und somit auch in der diesjährigen „Nachtmusik“ die Kirche rocken.
    Mit Ofeina tritt gegen 21.15 Uhr eine Gruppe junger Musiker auf, die seit vielen Jahren zusammen spielt, improvisiert, komponiert und in immer wieder anderen Zusammensetzungen ihre Songs präsentieren. Im Rahmen der Nachtmusik werden die Lumer-Brüder Bene (am Keyboard) und Max (am Schlagzeug) sowie Stephan, (Gitarre), Paul (Posaune) und Luke (Bass) Lisanna begleiten, die eine vielversprechende Reihe von Stücken zwischen Pop, Rock und Jazz zusammengestellt hat.

    Bevor die Family of Peace Gospel Singers um 23 Uhr das Ende der Veranstaltung musikalisch einläuten, wird das Publikum um 22:15 Uhr die Video-Präsentation Tooth of Truth erleben dürfen. Roland Cremerius, künstlerisches Multi-Talent und gebürtiger Mönchengladbacher, schickt aus Hamburg einen Kurzfilm, der von Pfarrer Albrecht Fischer interpretiert wird – kurzum: eine Kunstperformance der besonderen Art.
    Für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch werden Snacks sowie Getränke angeboten. Bei trockenem Wetter lädt außerdem ein Lagerfeuer vor der Kirche zum Verweilen ein. Der kleine, aber feine „FOP-Shop“ hält wieder selbstgemachte kulinarische Gaumenfreuden und kreative Arbeiten zum Kauf bereit. Auch können hier bereits Karten für das Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers am Freitag, den 08.12.2017, erworben werden.
    Der Eintritt zur Nachtmusik ist frei.
    Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Rheydt.
    Das Programm der „Nachtmusik“ am Freitag, den 13.10.2017, im Überblick:
    19:00 Uhr: Hier geht was!
    20:00 Uhr: Family of Peace Gospel Singers
    21:15 Uhr: Ofeina
    22:15 Uhr: Video-Präsentation Tooth of Truth
    23:00 Uhr: Abendlieder mit den Family of Peace Gospel Singers

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  • Mönchengladbach ist NRW-Logistikstandort des Jahres 2017

    Mönchengladbach ist NRW-Logistikstandort des Jahres 2017

    v.l.n.r: Staatssekretär Christoph Damann, WFMG-Geschäftsführer Uli Schückhaus, OB Hans Wilhelm Reiners, Petra Wassner (NRW-Invest), Peter Abelmann (Logistik NRW)

    Den Ehrenpreis durften Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft WFMG, heute auf dem NRW-Stand der Expo-Real in München entgegen nehmen.
    Die Auszeichnung wurde vom LogistikCluster NRW unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums NRW verliehen. Weiterer Partner des Wettbewerbs, der sich an alle an alle Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen richtete, ist die NRW.INVEST GmbH.

    Mit dem Titel „NRW-Logistikstandort“ soll eine herausragende Leistung im Bereich der Aufstellung einer Gemeinde oder eines Kreises als Logistikstandort unter Berücksichtigung eines des gesetzten Jahresthemas „Umgang mit dem Fachkräftemangel in der Logistik“ ausgezeichnet werden.
    „Mönchengladbach ist dank seiner zentralen Lage, der guten Verkehrsanbindung und Infrastruktur bundesweit ein Knotenpunkt für Logistik. Die Logistik-Branche ist zudem eine Jobmaschine. Alleine im Regiopark, der Standort führender deutscher und internationaler Logistikunternehmen ist, sind aktuell 5.000 Menschen beschäftigt.
    Den Anforderungen bei der Arbeitnehmersuche konnten nur durch enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, WFMG, der Arbeitsagentur und dem Jobcenter sowie den Unternehmen entsprochen werden“, freut sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners über die Auszeichnung.
    WFMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus sieht vor allem das erfolgreiche Gesamtkonzept im engen Zusammenwirken von Stadt, Politik und Arbeitsagentur durch die Vergabe des Ehrenpreises bestätigt: „Über die WFMG ist vor einigen Jahren die Logistikinitiative für Mönchengladbach LOG4MG ins Leben gerufen worden, an der sich aktuell 33 Partnerunternehmen aus der Logistikbranche mit unterschiedlichen Schwerpunkten beteiligen.“
    Auch dabei: Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach mit Jobcenter und Arbeitsagentur, sowie die Hochschule für Internationale Wirtschaft, die Hochschule Niederrhein sowie MGconnect, die Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft in der erfolgreichen Logistikinitiative.
    Das Thema Fachkräfte in der Logistik steht seit vielen Jahren oben auf der Agenda der Wirtschaftsförderung. „Dafür bietet der Tag der Logistik eine Plattform, über die Schüler und Kunden der Arbeitsagentur MG alle Facetten der Logistik bei unseren Betrieben vor Ort hautnah erleben können. Die Zusammenarbeit zwischen der LOG4MG, MGconnect und der Arbeitsagentur MG mit dem Jobcenter und Arbeitgeberservice sorgt für eine einzigartige Veranstaltung“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus. Im B2B Bereich sticht neben der Teilnahme an der renommierten Transport Logistik das Logistikforum bei Borussia hervor. Bei der diesjährigen, von der Logistikinitiative in Kooperation mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) bereits zum 13. Mal ausgerichteten Veranstaltung, gab es unter dem Megatrend Digitalisierung einen Zulauf wie nie. Knapp 300 Teilnehmen trafen sich, um mehr zum Thema „Zukunft der Logistik – unsere Logistik 2025“ zu erfahren.

    „Ziel der Veranstaltung ist es, das Networking der Teilnehmer zu unterstützen. Spannende Referenten geben fachlichen Input, über den auf der zugehörigen Begleitausstellung der LOG4MG-Mitglieder und weiteren Partner diskutiert wird“, so Dr. Ulrich Schückhaus weiter.

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  • Verwaltung sieht die „Wegeheld-App“ offensichtlich positiv

    Verwaltung sieht die „Wegeheld-App“ offensichtlich positiv

    Ordnungsdezernent Matthias Engel hat in seiner Antwort dem Grünen-Ratsherrn Bernd Meisterling-Riecks mitgeteilt, daß monatlich im Schnitt 80 Verkehrsverstöße über die App zur Anzeige gebracht und entsprechende Buß- und Verwarnungsgelder verhängt würden. Verstärkt seit Anfang letzten Jahres nutzen auch Smartphone-Nutzer aus Mönchengladbach die Möglichkeit, mit der kostenlosen App Verstöße an die Stadtverwaltung weiterzuleiten.
    Die Grünen-Fraktion hatte eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt.

    Bei den Meldungen handelt es sich in den meisten Fällen um Parkverstöße, vor allem auf Geh- und Radwegen sowie in Halteverbotszonen. Wie Ordnungsdezernent Engel darstellte, trage die Nutzung der App – zusammen mit den zusätzlich etwa 130 eingehenden privaten monatlichen Anzeigen – „im spürbaren Umfang“ zur Verkehrssicherheit bei und unterstütze die Arbeit der städtischen Verkehrsüberwachung.

     „Die App-Nutzer sind somit keine ‚Parksünder-Petzen‘, wie gelegentlich behauptet wird, sondern helfen vielmehr mit, die Verkehrssicherheit auf Rad- und Fußwegen wirkungsvoll zu verbessern“, merkt Bernd Meisterling-Riecks, der zugleich auch Mitglied im Polizeibeirat ist, dazu an.

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  • Auf ehemaligem Sportplatz in Wickrathberg entsteht ein Auwald

    Die 8.540 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Sportplatzes an der Niers schließt an ein Naturschutzgebiet an.
    Die Arbeiten erfolgen im Rahmen einer ökologischen Ausgleichsmaßnahme, die in einem Bebauungsplan festgesetzt wurde.

    Ab Montag, 9. Oktober, beginnt die Stadt mit dem Umbau des ehemaligen Sportplatzes in Wickrathberg in einen Auwald. Damit kehrt ein Stück Natur in seinen ursprünglichen Bereich zurück.  Die Fläche liegt in der Niersaue direkt an der Niers und schließt am Naturschutzgebiet an.

    „Die Renaturierung der 8.540 Quadratmeter großen Fläche und die damit verbundene Wiederherstellung eines naturnahen zusammenhängenden Feuchtgebietes im Niersgrünzug ist eine für den Naturschutz bedeutende Maßnahme“, sagt der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Der Umbau sieht nicht nur die Ansiedlung feuchtgebietstypischer Pflanzen, sondern zugleich auch die Anbindung der Niers an die renaturierte Fläche vor. „Diese strukturverbessernde Maßnahme ist auch ein Baustein zur Gewässerverträglichkeit von Einleitungen und somit ein Beitrag zur verbesserten Stadtentwässerung“, so Dr. Bonin. „Zudem sind niersnahe Flächen im ehemaligen Auebereich auch als Hochwasserrückhalteraum von grundsätzlicher Bedeutung.“

    Die Bauzeit für das Projekt dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres. In dieser Zeit bittet der Fachbereich Umwelt um Verständnis für die mit dem Bau möglicherweise einhergehenden Beeinträchtigungen von Anwohnern und Nutzern des Fuß- und Radweges entlang der Niers.

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  • VdK-NRW: Soziale Spaltung stoppen!Nachhaltige Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen gefordert

    VdK-NRW: Soziale Spaltung stoppen!
    Nachhaltige Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen gefordert

    Die Ende August veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts zur Armutsgefährdung bleiben aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen alarmierend.

    Der Vorsitzende Horst Vöge macht in Düsseldorf deutlich: „Trotz guter Konjunktur und hoher Beschäftigung werden vor allem immer mehr Kinder, Ältere, Arbeitslose, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung abgehängt. Steigende Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung, Kürzungsfaktoren und hohe Abschläge bei den Renten, ein wachsender Niedriglohnbereich, explodierende Wohnkosten und Sozialleistungen, die kaum zum Leben reichen – eine gerechte Politik sieht anders aus!“

    So bezog Ende 2015 beispielsweise jeder achte NRW-Bürger Mindestsicherungsleistungen. „Gerade der Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie der 18- bis 29-Jährigen, die staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen müssen, hat über einen Zeitraum von vier Jahren deutlich zugenommen“, sagt Vöge. „Wirksame Armutsbekämpfung muss daher bereits im Kindesalter beginnen – mit einem bedarfsgerechten Hartz-IV-Regelsatz, Initiativen für mehr Bildungsgerechtigkeit sowie flächendeckenden Infrastrukturangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien.“

    Darüber hinaus macht sich der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen für einen dauerhaft geförderten Arbeitsmarkt stark: „Wer sich aufgrund von Niedriglöhnen, Minijobs, Leih- oder Zeitarbeit schon in jungen Jahren nur mit Mühe über Wasser halten kann, wird später zwangsläufig auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Dabei steigt die Zahl der Leistungsempfänger hierzulande bereits seit Jahren – auf zuletzt knapp 150.000“, so Vöge. „Solange die Politik nicht genügend Mittel für nachhaltige Programme zur Wiedereingliederung bereitstellt, haben insbesondere die rund 324.000 Langzeitarbeitslosen in NRW so gut wie keine Chance, der Armutsspirale zu entkommen.“

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  • Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Zum Wintersemester 2017/18 nahmen heute rund 3000 junge Menschen ihr Studium an der Hochschule Niederrhein auf. 2600 starteten im Bachelor-Bereich, knapp 400 begannen ein Masterstudium. An zehn Fachbereichen an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach bietet die Hochschule Niederrhein rund 80 Studiengänge an.

    Am beliebtesten ist wie im vergangenen Jahr der Studiengang Soziale Arbeit am Fachbereich Sozialwesen in Mönchengladbach. Dort schrieben sich über 300 Studienanfängerinnen und -anfänger ein. Mit über 200 Einschreibungen folgt der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Krefeld Süd und der Studiengang Informatik mit 180 Einschreibungen ebenfalls in Krefeld Süd. Nach Anzahl der Bewerbungen sehr beliebt waren auch die Studiengänge Betriebswirtschaft und Ernährungswissenschaften.

    Als neuer Studiengang startet zum Wintersemester am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Studiengang Banking and Finance, der in Kooperation mit vier Kreditinstituten in der Region angeboten wird, parallel gibt es auch eine Teilzeit-Variante. Hier gab es insgesamt elf Einschreibungen. Die dualen Studienanfänger beginnen parallel zum Studium eine Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau bei einem der Kreditinstitute.

    Alle Studienanfängerinnen und –anfänger wurden heute auf dem Campus Mönchengladbach mit einem Street Food Fest begrüßt. Auf der Webschulstraße und auf dem Platz zwischen Mensa und NEW-Blauhaus gab es Essensstände, Live-Musik und zahlreiche Informationen rund ums Studium.

    Auf die Standorte verteilt gibt es in Mönchengladbach 1532 Studienanfänger (nur Bachelor) und in Krefeld 1087. Rechnet man die Masterstudierenden dazu, erhöhen sich die Zahlen auf 1739 für Mönchengladbach und 1233 für Krefeld. Diese Zahlen können sich in den nächsten Wochen noch leicht ändern. Vor allem in den Masterstudiengängen wird derzeit noch eingeschrieben. Gezählt werden jeweils die Belegungen im ersten Fachsemester. Die Gesamtzahl der Studierenden wird sich bei etwa 14.500 einpendeln.

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  • Altstadtflohmarkt der Dritte

    Altstadtflohmarkt der Dritte

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  • Gegendarstellung

    Nach dem NRW-Landespressegesetz ist die Mönchengladbacher Zeitung „MG-heute“ verpflichtet, nachfolgende Gegendarstellung, gefordert durch den Vorstand des Mönchengladbacher Arbeitslosen Zentrums auf der Lüpertzender Str. , zu veröffentlichen, und das unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Gegendarstellung.
    Der Autor des Artikels sieht keinen Anlass, seine Darstellung der Dinge zu ändern.
    Hier die Aufforderungsmail von Herbert Baumann als PDF-Datei

    Gegendarstellung

    In dem Internet-Beitrag mg-heute.de vom 16. September 2017 „Pseudo-Diskussion im Arbeitslosenzentrum – Grünen-Politiker als Moderator“ werden Dinge behauptet bzw. dargestellt, die falsch bzw. unzureichend sind.
    Der Verfasser behauptet, „Moderator Sasserath stimmte als Sozialfachmann dieses Podium mittels Grün-Färbung in das Thema ein“.
    Richtig ist: Karl Sasserath leitet als abhängig Beschäftigter das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach e.V.. Die Diskussionsleitung des Abends ergab sich aus dem Direktionsrecht des Arbeitgebers: Der Vorstand des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach e.V. übertrug Sasserath die Moderation. Ebenso hatte der Vorstand die Zeit für die Diskussion auf zwei Stunden begrenzt.

    Der Verfasser Harald Wendler behauptet: „Der Mönchengladbacher Bundestagskandidat der Grünen, Peter Walter, saß derweil unter den Zuschauern, beteiligte sich nicht einmal aktiv am Geschehen. Erst wenige Tage vor der Veranstaltung wurde entschieden, an seiner Stelle die gebündelte Grünen-Kompetenz aus Dortmund auf seinen Platz zu setzen“.
    Richtig ist: Die persönliche Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Kurth, der arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen in Berlin ist, erfolgte durch den Vorstand des Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach e.V. schon vor Monaten. Sie ergab sich aus einem Kontakt bei einem Besuch eines Vorstandsmitglieds im Deutschen Bundestag. Gerade aus Gründen der Überparteilichkeit lud der Vorstand die weiteren Bundestagsabgeordneten bzw. Kandidaten der übrigen demokratischen Parteien in Mönchengladbach ein.

    Herr Wendler schreibt weiter: „Nicht nur einige brüskierte Teilnehmer auf dem Podium äußerten sich unzufrieden mit den nicht abgesprochenen Änderungen der Organisation des Abends“.
    Richtig ist: „Derartige ,Äußerungen‘ sind uns nicht bekannt, sie wurden während der Veranstaltung nicht geäußert. Herr Wendler liefert keine Beweise für seine Behauptung. Der Ablauf des Abends war allen bekannt. Auf ausdrücklichen Wunsch der Politiker wurde ihr jeweiliges Eingangsstatement verkürzt – damit die Besucher mehr Zeit für Fragen und Diskussion hatten.

    Außerdem schreibt Herr Wendler: „Die wenigen (ca.10 nicht zum Hause gehörend) Zuhörer waren beim Verlassen des ALZ nicht informierter als beim Betreten“.
    Richtig ist: „Nicht wenige Teilnehmer gingen sehr wohl informiert nach Hause, schließlich hatten sie von
    den anwesenden Parteivertretern deren Standpunkte gehört und mit ihnen u.a. kontrovers diskutiert. Das ALZ befindet sich auch nicht, wie geschrieben, an der Lürriper-, sondern an der Lüpertzender Straße.“

     

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  • Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt nach Mönchengladbach: Unter dem Titel „Herausforderungen und Perspektiven für Europa und Deutschland“ referiert er drei Wochen nach der Bundestagswahl und genau einen Tag nach der Niedersachen-Neuwahl, nämlich am 16. Oktober, in der Kaiser-Friedrich-Halle.

     Der einzige noch lebende Altbundeskanzler steht aktuell wegen seines Engagements beim russischen Mineralölunternehmen parteiübergreifend und mehr als deutlich in der Kritik. Hingegen können seine Leistungen während seiner beiden Amtszeiten 1998 bis 2005 durchaus als historisch verbucht werden: „Agenda 2010“, Nein zum Irakkrieg, größte EU-Erweiterung – drei große Kapitel aus dem Wirken Gerhard Schröders als siebter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

     Die Aussagen des Bundeskanzlers a. D. am 16. Oktober werden und sollen kontrovers diskutiert werden.
    Dafür wird bereits während der Veranstaltung die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali sorgen, die den Abend begleitet. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, offene Fragen im Foyer zu diskutieren.

    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets: 20 Euro, 30, 40 Euro. Alle Tickets unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Kreiswahlausschuss stellt amtliches Endergebnis zur Bundestagswahl 2017 fest – erkannte Fehler werden abgestellt

    Der Kreiswahlausschuss unter Leitung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Kreiswahlleiter hat in seiner heutigen Sitzung im Rathaus Abtei das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag für den Wahlkreis 109 festgestellt.

    Insgesamt 190.552 Wahlberechtigte waren am Sonntag aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Davon Gebrauch machten 132.006 Wähler. Es wurden insgesamt 130.443 gültige und 1.563 ungültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,28 Prozent (2013: 66 Prozent)

    Von den gültigen Erststimmen entfielen auf:

    Dr. Günter Krings (CDU):  57.766 Stimmen (44,28 %)

    Gülistan Yüksel (SPD): 31.766 Stimmen (24,35 %)

    Peter Walter (GRÜNE):  7.814 Stimmen (5,99 %)

    Sebastian Merkens (DIE LINKE):  8.921 Stimmen (6,84 %)

    Stefan Dahlmanns (FDP): 10.225 Stimmen (7,84 %)

    Holger Hexgen (AfD): 11.910 Stimmen (9,13 %)

    Von den 130.836 gültigen Zweitstimmen entfielen auf:

    CDU 46.786 Stimmen (35,76 %)
    SPD 30.547 Stimmen (23,35 %)
    GRÜNE 8.169 Stimmen (6,24 %)
    DIE LINKE 9.627 Stimmen (7,36 % )
    FDP 17.946 Stimmen (13,72 %)
    AfD 12.373 Stimmen (9,46 %)

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ging in der Sitzung ausführlich auf den temporär in  einigen Wahllokalen aufgetretenen Engpass bei den Stimmzetteln ein.
    Bei der Verteilung wurde die Wahlbeteiligungsquote der Bundestagswahl 2013 zugrunde gelegt und ein Reservepuffer von 15 Prozent aufgeschlagen, so dass schließlich eine 81-prozentige Versorgungsquote erreicht wurde. Bei einer stadtweiten Wahlbeteiligung von 69,2 Prozent hätte das rechnerisch reichen müssen. Dennoch mussten in einigen Wahllokalen rechtzeitig vor Schließung Stimmzettel nachgeliefert werden. Bis zum Ende des Wahlvorgangs standen in allen Wahllokalen wieder Stimmzettel zur Verfügung.
    „Wir haben vor Schließung der Wahllokale bei Versorgungsengpässen rechtzeitig nachgeliefert, so dass jeder, der wählen wollte, auch seine Stimme abgeben konnte. Damit haben wir alles getan, um eine korrekte Wahl sicherzustellen“, betonte Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners in seinem Bericht vor dem Kreiswahlausschuss.
    Als Konsequenz für zukünftige Wahlen soll eine hundertprozentige Versorgungsquote der Wahllokale mit Stimmzetteln garantiert werden. „Wir werden die Verteilersystematik entsprechend anpassen und die Kommunikationskanäle zwischen den Wahllokalen und dem Wahlamt verbessern“, sicherte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zu.
    (pmg/sp)

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  • Herbstferienkurse 2017 im Schloss Rheydt

    Herbstferienkurse 2017 im Schloss Rheydt

    Das Städtische Museum Schloss Rheydt bietet in den Herbstferien zwei Kurse für Kinder an:

    RAPUNZEL, LASS DEIN HANDY RUNTER – EIN MÄRCHENFILM-WORKSHOP
    Dieser Filmworkshop richtet sich an Kinder zwischen 9 und 11 Jahren, die aus Märchen einen Kurzfilm machen wollen.
    In und um Schloss Rheydt werden die Teilnehmer schaupielern, Kostüme herstellen und Regie führen.
    Die Kinder entwickeln eine kurze Geschichte, die sie in vier Tagen drehen und schneiden. Auf diese Weise können sie das Museum, die Sammlung und die Filmkunst kennenlernen und Märchen fantasievoll neu interpretieren. Zum Abschluss des Workshops erhält jeder eine Filmdatei mit dem fertigen Film.

    Zielgruppe: 9 – 11 Jahre, max. 10 TeilnehmerInnen
    Zeitraum: 24.-27. Oktober 2017, jeweils 10.00- 13.00 Uhr
    Kursleitung: Kai Welf Hoyme M.A.
    Kosten: 37 Euro

    PORTRÄTS – ALS DAS FOTO DAS GEMÄLDE VERDRÄNGTE
    In dem Kurs schauen sich die Kinder ab 6 Jahren zunächst die Porträtmalerei der „alten Meister“ an. Welche Porträts hängen im Schloss Rheydt? Wer hat sie gemalt? Warum hängen sie jetzt dort? Und wer sind diese Menschen, die dort abgebildet sind?

    Anschließend werden die Teilnehmer mit Kompaktkameras selbst Porträts gestalten. Dabei werden sie sich verkleiden und gegenseitig in der Schlossanlage wie die „alten Meister“ fotografieren.

    TeilnehmerInnen: ab 6 Jahre
    Zeitraum: 2. – 3.11.2017, 9.30-13.00 Uhr
    Kursleitung: Céline Thiem M.A.
    Kosten: 19 Euro

    Für die Kurse kann man sich an der Museumskasse (dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr) telefonisch anmelden.
    Die Telefonnummer ist 02166 / 928 9019.
    Ein Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@schlossrheydt.de ist ebenfalls möglich.

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  • Stadt schafft Voraussetzungen für ein Hotel auf dem Abteiberg

    Seit vielen Jahren liegt das alte Haus Zoar im „Dornröschenschlaf“ und gilt wegen des maroden baulichen Zustands als Schrottimmobilie. Weil das Gebäude sich an prominenter Stelle auf dem Abteiberg in direkter Nachbarschaft zum gerade sanierten Haus Erholung befindet, unternimmt die Stadt jetzt einen Vorstoß zur Weiterentwicklung des Areals, das auch im Rahmenplan Abteiberg eine exponierte Stellung einnimmt.

    „Die Stadt wird schon bald mit einem Interessenbekundungsverfahren auf den Markt gehen, um potenziale Investoren für den Bau eines Hotels an gleicher Stelle zu finden. Das Projekt soll bereits bei unserem Messeauftritt auf der Expo Real in München ein Thema werden“, verkündete Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, jetzt im Planungs- und Bauausschuss.

    „Das alte Haus Zoar ist seit langem ein Problem auf dem Abteiberg, der für die Innenstadtentwicklung eine besondere Bedeutung hat. Ein Hotel an dieser Stelle wäre ein weiterer Frequenzbringer auch für das benachbarte Haus Erholung, das für Kongresse und Tagungen sehr gut geeignet ist. Wir werden auf der Expo Real um Investoren werben und das Vorhaben ins Gespräch bringen“, unterstreicht Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das Vorhaben.

    Denkbar wäre auch, dass der zukünftige Investor das Haus Erholung, das sich im städtischen Besitz befindet und von der Marketing Gesellschaft betrieben wird, das Gebäude erwirbt. In diesem Fall würde das Haus als Kongress- und Tagungszentrum weiter gestärkt. Bereits jetzt wird das historische Gebäude für Tagungen und Kongresse genutzt, aber eben auch für Feiern, Hochzeiten, Schulungen oder ähnliche Veranstaltungen.

    Mit der Suche nach einem Investor beauftragt ist die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG).
    Parallel zu Ideenfindungswettbewerb und Investorensuche soll das alte Haus Zoar abgerissen werden.
    Das soll bereits schon bald geschehen. Auch hier laufen die Vorbereitungen an.
    (pmg)

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  • Bildungsgewerkschaft GEW zeigt Flagge in renovierten Büros

    Bildungsgewerkschaft GEW zeigt Flagge in renovierten Büros

    In frisch renovierten Büroräumen und mit einem neugewählten Vorstand zeigt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wieder Flagge im Gewerkschaftshaus Mönchengladbach.

    Der Vorstand der Mönchengladbacher GEW wurde bei der Mitgliederversammlung wiedergewählt. Die Vorsitzende Ruth Reinartz sowie ihre Stellvertreterin Marianne Bieler und Kassierer Uli Dierkes wurden in ihren Ämtern bestätigt.

    Bei der Einweihungsfeier am vergangenen Samstag standen die Türen der GEW-Büros im Erdgeschoss des Gewerkschaftshauses an der Friedrich-Ebert-Straße für Mitglieder und Interessierte offen. Die Gewerkschafter sorgten mit Häppchen und Getränken für das leibliche Wohl der neugierigen Gäste.

    Die Anlaufstelle der GEW im Erdgeschoss des Hauses erstrahlt nach der Renovierung in neuem Glanz. Die Bildungsgewerkschaft bietet demnächst wieder Sprechstunden zu Themen wie „Rund um die Sonderpädagogik“ oder “Probleme und Fragen zur Versetzung“ an. Außerdem erhalten Gewerkschaftsmitglieder vielfältige Informationen über Fortbildungen, Ansprechpartner und Termine.

    Weitere Informationen unter www.gew-mg.de

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  • Erster Minto-Honig geerntet

    Erster Minto-Honig geerntet

    Für unser Ökosystem sind sie unbezahlbar: Bienen. Schließlich werden fast 87 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen von der Westlichen Honigbiene bestäubt.
    Im Rahmen seines umfangreichen Nachhaltigkeitsmanagements hat das Minto in Mönchengladbach daher fünf eigene Bienenvölker auf dem Dach des Shoppingcenters angesiedelt. Und zwei von ihnen lieferten jetzt den ersten Minto-Honig.

    „Bei uns im Center wird Nachhaltigkeit groß geschrieben“, berichtet Jessica Queißer, Centermanagerin. „Da ist es umso schöner, wenn unser Engagement auch noch so etwas Köstliches wie unseren eigenen Minto-Honig hervorbringt.“

    Kaum zu glauben, aber eine Stadt wie Mönchengladbach bietet für die Bienenzucht und -haltung optimale Bedingungen. „Bienen finden sich auf dem Dach in der Stadt sehr gut zurecht. Manchmal sind die Voraussetzungen für eine gute Honigproduktion in Städten sogar besser als auf dem Land. In Mönchengladbach gibt es zum Beispiel viele Parks, Gärten und Alleen, wo die Bienen gute Nahrung finden“, so Margarete Peltzer. Sie ist Imkerin und zusammen mit dem Imker Andy Bischoff vom Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach verantwortlich für die Bienenzucht auf dem Minto-Dach. Und dass sich die Bienen dort rundum wohlfühlen, schmeckt man am hellen milden Honig mit Kräuter betonter Endnote und dem dunklen herben Honig mit kräftig süßer Endnote. „Die beiden Sorten bieten wir auch in unserem Center an der Rezeption auf Ebene 3 für fünf Euro zum Verkauf an – Inhaber der Minto Treuekarte bekommen das Glas für 4,50 Euro. So können unsere Kunden den echten Minto-Honig auch zu Hause genießen. Und die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an den Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach“, sagt Jessica Queißer.

    Die Ansiedlung der fünf Bienenvölker auf dem Minto-Dach ist aber nur ein Baustein im Rahmen des umfassenden Nachhaltigkeitsengagements des Mönchengladbacher Shoppingcenters. So wurde erst vor Kurzem die neue Car-Sharing-Station im Minto erfolgreich eröffnet und das Centermanagement erhielt von Oberbürgermeister Reiners das renommierte Fairtrade Town Siegel. Darüber hinaus stehen Besuchern des Minto im Parkhaus vier Energie-Tankstellen für Elektroautos zur Verfügung und es gibt E-Bike-Ladestationen.

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  • Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Die Parteien der Großen Koalition verlieren deutlich. Nach ihrem historisch schlechtesten Ergebnis hat die SPD entschieden, in Opposition zu der nun bevorstehenden Jamaika-Koalition aus CDU, CSU, Grünen und FDP zu gehen. Gülistan Yüksel, die dem 19. Deutschen Bundestag wieder angehören wird, äußert sich dazu wie folgt:
    „Ich möchte mich ganz herzlich für die Wahlkampfunterstützung meiner Partei bedanken. Das politische Engagement der Ehrenamtlichen, die sich im Wettstreit der Ideen für unser Land eingesetzt haben, verdient großen Respekt. Auf dieses Engagement wird es nun auch weiterhin ankommen, wenn es darum geht, die SPD zu erneuern und eine starke Opposition zu stellen.
    Wir haben in den letzten Jahren starken Einsatz gegen eine auf Stillstand gepolte Union gezeigt und der Politik eine deutliche sozialdemokratische Handschrift verliehen. Dennoch ist das Wahlergebnis eine klare Abwahl der Großen Koalition. Eine solche Koalition tut dem demokratischen Diskurs nicht gut, der vom Meinungswettstreit lebt und den wir als Gesellschaft brauchen. Aus diesen Gründen ist es richtig und wichtig, dass die SPD aus der Oppositionsrolle heraus die künftige Regierung kontrolliert und das Land mit eigenen Vorschlägen konstruktiv mitgestaltet. Wir überlassen die Rolle der stärksten Oppositionspartei damit nicht den Rechtspopulisten und Rassisten.
    In den Stunden nach der Wahl haben wir bundesweit rund 1400 neue Mitglieder gewonnen. Das zeigt, dass viele Menschen unsere Entscheidung richtig finden und die Sozialdemokratie als Bollwerk der Demokratie unterstützen wollen. Trotz der Wahlniederlage, die eine Erneuerung der Partei nötig macht, freue ich mich über diese Unterstützung. Auch in Mönchengladbach möchte ich alle Menschen herzlich einladen, als Neumitglied an der Erneuerung der SPD teilzuhaben und ein starkes sozialdemokratisches Profil mitzugestalten.“

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  • OB Reiners ordnet detaillierte Überprüfung des Wahlablaufs bei der Bundestagswahl an

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat heute in seiner Funktion als Kreiswahlleiter eine detaillierte Überprüfung der Wahlabläufe in den 180 Wahllokalen angeordnet.
    Dazu werden sämtliche Niederschriften der Wahlvorstände eingeholt und überprüft, in welchen Wahllokalen es gestern zu Engpässen bei den Stimmzetteln gekommen ist. Berichtet wurde, es habe Vorfälle gegeben, dass eine Wahl nicht möglich gewesen sei, aus Mangel an Unterlagen.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte jeder Wahlberechtigte, der seine Stimme abgeben wollte, auch von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Wann und wo es zu Engpässen gekommen ist, wie sich die Verteilung der Stimmzettel bei den Wahllokalen gestaltete und auf welche Reserven das Wahlamt zurückgreifen konnte, ist bis zur Sitzung des Kreiswahlausschusses am kommenden Donnerstag im Einzelnen zu prüfen. „Ich gehe davon aus, dass wir spätestens in der Sitzung des Kreiswahlausschusses alle Fragen beantworten können“, so Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners.

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