Autor: Harald Wendler

  • Erster Minto-Honig geerntet

    Erster Minto-Honig geerntet

    Für unser Ökosystem sind sie unbezahlbar: Bienen. Schließlich werden fast 87 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen von der Westlichen Honigbiene bestäubt.
    Im Rahmen seines umfangreichen Nachhaltigkeitsmanagements hat das Minto in Mönchengladbach daher fünf eigene Bienenvölker auf dem Dach des Shoppingcenters angesiedelt. Und zwei von ihnen lieferten jetzt den ersten Minto-Honig.

    „Bei uns im Center wird Nachhaltigkeit groß geschrieben“, berichtet Jessica Queißer, Centermanagerin. „Da ist es umso schöner, wenn unser Engagement auch noch so etwas Köstliches wie unseren eigenen Minto-Honig hervorbringt.“

    Kaum zu glauben, aber eine Stadt wie Mönchengladbach bietet für die Bienenzucht und -haltung optimale Bedingungen. „Bienen finden sich auf dem Dach in der Stadt sehr gut zurecht. Manchmal sind die Voraussetzungen für eine gute Honigproduktion in Städten sogar besser als auf dem Land. In Mönchengladbach gibt es zum Beispiel viele Parks, Gärten und Alleen, wo die Bienen gute Nahrung finden“, so Margarete Peltzer. Sie ist Imkerin und zusammen mit dem Imker Andy Bischoff vom Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach verantwortlich für die Bienenzucht auf dem Minto-Dach. Und dass sich die Bienen dort rundum wohlfühlen, schmeckt man am hellen milden Honig mit Kräuter betonter Endnote und dem dunklen herben Honig mit kräftig süßer Endnote. „Die beiden Sorten bieten wir auch in unserem Center an der Rezeption auf Ebene 3 für fünf Euro zum Verkauf an – Inhaber der Minto Treuekarte bekommen das Glas für 4,50 Euro. So können unsere Kunden den echten Minto-Honig auch zu Hause genießen. Und die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an den Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach“, sagt Jessica Queißer.

    Die Ansiedlung der fünf Bienenvölker auf dem Minto-Dach ist aber nur ein Baustein im Rahmen des umfassenden Nachhaltigkeitsengagements des Mönchengladbacher Shoppingcenters. So wurde erst vor Kurzem die neue Car-Sharing-Station im Minto erfolgreich eröffnet und das Centermanagement erhielt von Oberbürgermeister Reiners das renommierte Fairtrade Town Siegel. Darüber hinaus stehen Besuchern des Minto im Parkhaus vier Energie-Tankstellen für Elektroautos zur Verfügung und es gibt E-Bike-Ladestationen.

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  • Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Die Parteien der Großen Koalition verlieren deutlich. Nach ihrem historisch schlechtesten Ergebnis hat die SPD entschieden, in Opposition zu der nun bevorstehenden Jamaika-Koalition aus CDU, CSU, Grünen und FDP zu gehen. Gülistan Yüksel, die dem 19. Deutschen Bundestag wieder angehören wird, äußert sich dazu wie folgt:
    „Ich möchte mich ganz herzlich für die Wahlkampfunterstützung meiner Partei bedanken. Das politische Engagement der Ehrenamtlichen, die sich im Wettstreit der Ideen für unser Land eingesetzt haben, verdient großen Respekt. Auf dieses Engagement wird es nun auch weiterhin ankommen, wenn es darum geht, die SPD zu erneuern und eine starke Opposition zu stellen.
    Wir haben in den letzten Jahren starken Einsatz gegen eine auf Stillstand gepolte Union gezeigt und der Politik eine deutliche sozialdemokratische Handschrift verliehen. Dennoch ist das Wahlergebnis eine klare Abwahl der Großen Koalition. Eine solche Koalition tut dem demokratischen Diskurs nicht gut, der vom Meinungswettstreit lebt und den wir als Gesellschaft brauchen. Aus diesen Gründen ist es richtig und wichtig, dass die SPD aus der Oppositionsrolle heraus die künftige Regierung kontrolliert und das Land mit eigenen Vorschlägen konstruktiv mitgestaltet. Wir überlassen die Rolle der stärksten Oppositionspartei damit nicht den Rechtspopulisten und Rassisten.
    In den Stunden nach der Wahl haben wir bundesweit rund 1400 neue Mitglieder gewonnen. Das zeigt, dass viele Menschen unsere Entscheidung richtig finden und die Sozialdemokratie als Bollwerk der Demokratie unterstützen wollen. Trotz der Wahlniederlage, die eine Erneuerung der Partei nötig macht, freue ich mich über diese Unterstützung. Auch in Mönchengladbach möchte ich alle Menschen herzlich einladen, als Neumitglied an der Erneuerung der SPD teilzuhaben und ein starkes sozialdemokratisches Profil mitzugestalten.“

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  • OB Reiners ordnet detaillierte Überprüfung des Wahlablaufs bei der Bundestagswahl an

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat heute in seiner Funktion als Kreiswahlleiter eine detaillierte Überprüfung der Wahlabläufe in den 180 Wahllokalen angeordnet.
    Dazu werden sämtliche Niederschriften der Wahlvorstände eingeholt und überprüft, in welchen Wahllokalen es gestern zu Engpässen bei den Stimmzetteln gekommen ist. Berichtet wurde, es habe Vorfälle gegeben, dass eine Wahl nicht möglich gewesen sei, aus Mangel an Unterlagen.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte jeder Wahlberechtigte, der seine Stimme abgeben wollte, auch von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Wann und wo es zu Engpässen gekommen ist, wie sich die Verteilung der Stimmzettel bei den Wahllokalen gestaltete und auf welche Reserven das Wahlamt zurückgreifen konnte, ist bis zur Sitzung des Kreiswahlausschusses am kommenden Donnerstag im Einzelnen zu prüfen. „Ich gehe davon aus, dass wir spätestens in der Sitzung des Kreiswahlausschusses alle Fragen beantworten können“, so Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners.

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  • Schock in MG: Wahlbezirke mit 18% AfD-Wählern

    Schock in MG: Wahlbezirke mit 18% AfD-Wählern

    Nicht die großen Verluste der beiden Bundestagskandidaten Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Krings (CDU) waren heute Abend die Aufreger im Rathaus bei der Stimmenauswertung.
    Der hohe Stimmenanteil der AfD-Wähler (ca. 12.000 Stimmen) verursachten bei allen Anwesenden geradezu einen Schock.
    Nicht zuletzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners war anzumerken, wie sehr er mit diesem Ergebnis zu kämpfen hatte.

    Schaut man in die einzelnen Wahlbezirke, so ist nicht nachvollziehbar, dass es Bezirke mit 17-18,5% AfD-Stimmenanteil gibt.
    Diese Entwicklung, bei einer niedrigen Wahlbeteiligung, gibt Anlass zu größter Sorge.

    Da verblassen die in nicht ausreichenden Mengen vorhandenen Wahlunterlagen in einzelnen Wahllokalen zu einer verbesserungswürdigen Lappalie.

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  • Vorläufiges amtl. Wahlergebniss der Bundestagswahl 2017G. Krings und G. Yüksel wieder im Bundestag Kurzvideo über Reaktionen im Ratssaal

    Vorläufiges amtl. Wahlergebniss der Bundestagswahl 2017
    G. Krings und G. Yüksel wieder im Bundestag
    Kurzvideo über Reaktionen im Ratssaal

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    Erste Reaktionen im Mönchengladbacher Ratssaal zum Wahlergebnis:

    Wahlbeteiligung Bund: 76,1%

    Wahlbeteiligung MG: 69,28%

    Zweitstimmen
    Erststimmen
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  • Bundestagswahl 2017

    Bundestagswahl 2017

    Ein paar Verse passend zum heutigen Tag.

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  • Ab Januar 2018 wird es eine weitere “Stadttochter”, die Parken MG GmbH geben

    Ab Januar 2018 wird es eine weitere “Stadttochter”, die Parken MG GmbH geben

    Der Aufsichtsrat der EWMG, ein politisch besetztes Gremium, hat die Gründung einer neuen Gesellschaft als hundertprozentige Tochter der EWMG beschlossen, der Stadtrat muß lediglich noch nicken.

    Sie hat die Bewirtschaftung allgemein zugänglicher kommunaler Tiefgaragen und Parkhäuser zur Aufgabe.
    Aus wirtschaftlichen und stadtplanerischen Gründen sollen konzerneigene Tiefgaragen und Parkhäuser in Eigenregie bewirtschaftet werden, um Entwicklungen besser steuern zu können.
    (Anm. d. Red.): Dies könnte als Vorbild für weitere Stadttöchter dienen?

    Ausgangspunkt ist die Bewirtschaftung der Tiefgarage Rheydt, die seit dem Umbau des Marktplatzes von der PPG Nordpark GmbH wahrgenommen wird. Dieser Managementvertrag läuft am 31. Dezember 2017 aus. Für 2019 steht nach Ablauf des Pachtvertrages die Übernahme der Tiefgarage Abteiberg am Haus Erholung an. Um eine Inhouse-Vergabe der Betriebsleistung zu gewährleisten, bedarf es einer hundertprozentigen Tochter/Enkeltochter der Stadt. Diese soll durch die Gründung der Parken MG GmbH geschaffen werden.

    Vorausgesetzt, der Rat der Stadt stimmt zu, wird die neu geschaffene Parken MG GmbH als hundertprozentige Tochter der EWMG eingetragen.
    Das neue Unternehmen wird zum 1. Januar 2018 die Bewirtschaftung der Tiefgarage Markt Rheydt übernehmen und soll im Nachgang auch weitere städtische Tiefgaragen und Parkhäuser bewirtschaften. Die Geschäftsführung soll zunächst in Personalunion durch den von der EWMG gestellten Geschäftsführer der PPG, Lothar Backes, erfolgen.

    (Anm. d. Red.): nach Ausscheiden des Kämmerers in seiner heutigen Funktion, die CDU möchte einen “eigenen” Mann inthronieren, könnte Bernd Kuckels die Geschäftsführung übernehmen?
    „Mit der neuen Gesellschaft werden die Steuerungsmöglichkeiten im Konzernverbund Stadt Mönchengladbach in Bezug auf das Parken verbessert, zumal die Gesellschaft auch bei möglichen neuen städtischen Objekten, z.B. am Geroweiher, die Bewirtschaftung übernehmen kann“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG, die neue Gesellschaftsgründung.

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  • CDU/FDP-Koalition in Düsseldorf greift Kommunen in die Tasche zur Finanzierung eigener Wahlversprechen

    CDU/FDP-Koalition in Düsseldorf greift Kommunen in die Tasche zur Finanzierung eigener Wahlversprechen

    Die CDU/FDP-geführte Landesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung am 5. September 2017 den Entwurf des Nachtragshaushalts 2017 verabschiedet. Dort sind unter anderem 250 Millionen Euro höhere Investitionsfördermittel für die Krankenhäuser vorgesehen.

    Diese an sich begrüßenswerte Maßnahme im Sinne der Krankenhausinfrastruktur führt zu einer Erhöhung der Krankenhausumlage für die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro, die zudem noch in diesem Jahr ergebniswirksam wird. CDU-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Messlatte hoch gesetzt. Für Mönchengladbach bedeutet das Mehrausgaben von über 1 Million Euro noch in 2017.
    Nicht nur die Höhe der kommunalen Mitfinanzierung, sondern auch die Kassenwirksamkeit zu einem so späten Zeitpunkt in der Haushaltsausführung stellt eine besondere Belastung der Städte und Gemeinden dar, die das Handeln des Landes auch in rechtlicher Hinsicht problematisch macht.

    Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung unerlässlich. Das Vorhaben der CDU/FDP-Koalition ist allerdings inakzeptabel. Sie verkauft der Öffentlichkeit hier auf unverfrorene Weise Wohltaten, die sie sich durch die Kommunen teuer bezahlen lässt, jedoch eigentlich durch das Land getragen werden müssten.

    Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion Mönchengladbach erklärt dazu: „Das Vorhaben ist inakzeptabel. CDU und FDP wollen Wohltaten auf dem Rücken der Kommunen verteilen. Die Krankenhausfinanzierung muss Aufgabe des Landes sein. Für Mönchengladbach bedeutet dieser Griff in die kommunalen Kassen eine zusätzliche Belastung von 1,455 Mio. Euro noch im Jahr 2017. Während wenige Städte bei der Umlage für den Stärkungspakt entlastet werden, müssen auf der anderen Seite alle Kommunen zwangsweise eine höhere Krankenhausumlage zahlen, um das Wahlversprechen von CDU und FDP zu finanzieren. Das ist nicht gerecht.“

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  • Wissenschaftliche Physikexperimente online durchführen. TH Köln und die Universität zu Köln suchen interessierte Schulen

    Wissenschaftliche Physikexperimente online durchführen.
    TH Köln und die Universität zu Köln suchen interessierte Schulen

    An der Hochschule experimentieren – vom Klassenzimmer oder von Zuhause aus:

    Das möchten die TH Köln und die Universität zu Köln Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe ermöglichen und öffnen das für Studierende der TH Köln entwickelte E-Learning-Portal „Fernsteuerung von realen Experimenten über das Internet“ (FREI). Interessierte Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Klassen physikalische Versuche auf hohem wissenschaftlichem Niveau durchführen möchten, können sich jetzt unter as@thp.uni-koeln.de melden.
    Das zweijährige Projekt wird mit 200.000 Euro von der RheinEnergie Stiftung gefördert.

    „Physikalische Experimente haben an den weiterführenden Schulen aus unserer Sicht häufig zu wenig Raum – zum Beispiel, weil die Schulen Versuche aus Kosten- oder Sicherheitsgründen nicht anbieten können, oder weil aufgrund der verkürzten Schullaufbahn die Zeit dafür fehlt. Hier setzen wir mit FREI an“, sagt Prof. Dr. Johannes Stollenwerk von der TH Köln.

    Studierende der Hochschule können bereits seit einigen Semestern reale physikalische Experimente online ausführen. Die Versuchsaufbauten stehen dabei in einem Labor des Instituts für Physik der TH Köln. Die Studierenden steuern und messen über das Internet und können den Ablauf per Web-Cam verfolgen. Dieses System soll künftig auch Schulen zur Verfügung stehen.

    In einem ersten Schritt sollen in enger Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern geeignete Versuche identifiziert werden. „Wir suchen nach Experimenten, die eine hohe Relevanz für den Schulunterricht haben und technisch umsetzbar sind. Besonders interessant sind dabei Versuche, die nicht mit den üblicherweise in den Schulen vorhandenen Mitteln realisiert werden können“, erläutert Prof. Dr. Andreas Schadschneider vom Institut für Physikdidaktik der Universität zu Köln. Das können zum einen Experimente sein, die an Schulen bislang gar nicht angeboten werden. Zum anderen aber auch solche, die bislang von den Lehrkräften als Demonstrationsexperimente durchgeführt werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur Zuschauer sind.

    Ziel der Partner in der Projektlaufzeit ist es, drei physikalische Experimente sowie die dazu gehörende Unterrichtsmaterialien zu entwickeln. „Gemeinsam mit den kooperierenden Schulen testen wir die Versuche dann im Unterricht. Der Lernerfolg und die Motivation werden dabei durch begleitende didaktische Studien erfasst“, sagt Dr. Mohamed Ait Tahar von der TH Köln.

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  • Zwischen Berliner Platz und Rheydter Markt: Vorfahrt für den Radverkehr

    Zwischen Berliner Platz und Rheydter Markt: Vorfahrt für den Radverkehr

    Mönchengladbach hat ein neues Vorzeigeprojekt: Freie Fahrt für die „Blaue Route“.

    Die „Blaue Route“, eine erste Fahrradstraße, verbindet die Innenstädte von Mönchengladbach und Rheydt und führt vom Berliner Platz über die Viktoriastraße zur August-Oster-Straße, Buscher Straße, Richard-Wagner-Straße sowie Brucknerallee hin zum Marktplatz in Rheydt. Die an den blauen Fahrbahnrandmarkierungen und Beschilderungen erkennbare Route gilt als attraktive innerstädtische Schnellverbindung und Alternative zu den Hauptverkehrsachsen Friedrich-Ebert-Straße/Rheydter Straße und Theodor-Heuss-Straße/Gartenstraße.

    „Wir setzen ein klares Zeichen für den Radverkehr“,“ so Dr. Gregor Bonin bei der Eröffnung der Fahrradstraße, „denn auf der „Blauen Route“ hat der Radverkehr Vorfahrt“. Die Förderung des Radverkehrs und die Stärkung des Radverkehrs im Modal Split sind dabei erklärtes Ziel der Stadtentwicklungsstrategie, die für eine nachhaltige und umweltfreundliche sowie gesunde Stadtentwicklung mit wachsender Qualität steht. Die steigende Bedeutung der elektrisch unterstützten Fahrräder mit hohen Geschwindigkeiten stellt weiterhin einen guten Grund dar, warum eine attraktive innerstädtische Schnellverbindung eingeführt wird.

    Das Projekt wurde im Rahmen des Crowdfundings der Volksbank Mönchengladbach durch zahlreiche Spenden der Bürger unterstützt.

    „Auf diese Initiative sind wir sehr stolz“, lobt Dr. Gregor Bonin alle Beteiligten und bedankt sich für die Unterstützung.

    In der Straßenverkehrsordnung gibt es eine entsprechende Beschilderung, die eine Fahrradstraße kennzeichnet. „Hier gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern und Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren. Außerdem herrscht Vorfahrt auf der ganzen Route natürlich für alle Verkehrsteilnehmer. Die Gehwege bleiben den Fußgängern vorbehalten“, erläutert Carsten Knoch, Mobilitätsbeauftragter der Stadt. Weitere Fahrradstraßen sollen nach Information der Verwaltung folgen. Zeitpunkte wurden nicht genannt.

     

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  • Stadt meldet Rekord bei Briefwahl – 200 Kräfte zählen am Sonntag in der Krahnendonkhalle die Stimmen aus

    Stadt meldet Rekord bei Briefwahl –
    200 Kräfte zählen am Sonntag in der Krahnendonkhalle die Stimmen aus

    Wie in vielen NRW-Städten meldet auch Mönchengladbach einen Rekord bei der Briefwahl.
    Bis gestern Vormittag sind insgesamt 32.689 Briefwahl-Anträge für die Bundestagswahl eingegangen.
    Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2013 waren es insgesamt 27.000 Anträge. „Wir haben ganz klar einen Rekord geknackt. Bis jetzt haben immerhin 17 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben“, so der für die Organisation der Wahlen zuständige Fachbereichsleiter Hardy Drews.

    Die Stadt geht davon aus, dass voraussichtlich 26 Prozent der abgegebenen Stimmen per Briefwahl erfolgen wird. Briefwahl kann noch bis morgen (Freitag, 22. September, 18 Uhr) in den Wahlscheinbüros im Rathaus Rheydt und im Vitus-Center beantragt werden. „Die Flut an Briefwahlanträgen veranlasst uns zu einer internen organisatorischen Veränderung. Wir werden daher die Auszählung für die Briefwahl zentral in der Krahnendonkhalle in Neuwerk vornehmen, die angesichts der Masse an Briefwahlunterlagen ausreichend Platz bietet“, erläutert der zuständige Beigeordnete Matthias Engel.

    Bei den vergangenen Wahlen wurden die Auszählungen der Briefwahlunterlagen zwar auch an zentraler Stelle im Rathaus Rheydt sowie zuletzt bei der Landtagswahl im Vitus-Center vorgenommen, allerdings dürfte angesichts der eingereichten Anträge diesmal die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen. So sind am Sonntag etwa 200 Kräfte in der Krahnendonkhalle im Einsatz, um ab 18 Uhr die 33 Briefwahlbezirke abzuarbeiten. (pmg/sp)

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  • Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Kita „Mühlenkinder“

    In den Räumen der städtischen Kita „Mühlenkinder“, am Güdderather Mühlenweg 2, findet am 14.10.2017 die siebte Kinderkleider- und Spielzeugbörse statt.

    In der Zeit, von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen zu stöbern und sich in der Cafeteria bei selbstgebackenen Waffeln zu stärken.

    Das Besondere, der Verkauf findet durch ein Verkaufsteam statt und es gibt keine einzelnen Stände. Der Erlös kommt dem Förderverein zugute.

    Genauere Informationen sind erhältlich unter der Tel.: 02166 997263 oder unter kkb-guedderath@gmx.de

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  • Weltkindertag: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz“ CDU/CSU blockieren das Vorhaben

    Weltkindertag: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz“
    CDU/CSU blockieren das Vorhaben

    „Wir brauchen stärkere Kinderrechte. Ein wichtiger Schritt dafür wäre die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.“ Das fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel auch zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September. „Kinder haben eigene Rechte. Dazu gehören die Rechte auf Förderung, Bildung, Partizipation, kindgerechte Lebensverhältnisse und gewaltfreies Aufwachsen“, betont Yüksel, die das diesjährige Motto des Weltkindertages als Aufforderung an die Politik verstanden wissen will: „Kindern eine Stimme geben!“

    Die SPD will die Wahrnehmung der Rechte von Kindern weiterentwickeln. In der auslaufenden Legislaturperiode konnte es in einer entscheidenden Frage allerdings nicht zur Einigung kommen. „Die Union hat unsere Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz stets abgelehnt“, kritisiert Yüksel den Noch-Koalitionspartner.

    Ausdrücklich stimmt Yüksel der Position des Deutschen Kinderhilfswerks zu. Dieses fordert die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich.

    Yüksel ist es besonders wichtig, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben: „Der soziale Status der Eltern darf nicht mehr über den Bildungserfolg der Kinder entscheiden. Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni und zur Meisterausbildung schafft Chancengleichheit, verbessert die Bildungs- und Integrationsmöglichkeiten und beugt Armut vor.“

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  • Kolpingfamilie setzt DIE LINKE. mit AfD gleich ?

    Kolpingfamilie setzt DIE LINKE. mit AfD gleich ?

    Laut einer aktuellen Presse-Mitteilung:
    “Am Mittwoch den 20.09.2017 veranstaltet die Kolpingfamilie Mönchengladbach eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl. Eingeladen sind alle Direktkandidat*innen der demokratischen Parteien außer der Kandidat der Partei DIE LINKE.
    Bei einem Telefonat bestätigte Herr Lauth als Vorsitzender der Kolpingfamilie dem Kandidaten der LINKEN, dass es sich dabei nicht um ein Versehen handeln würde, sondern bewusst auf die Teilnahme einer demokratischen Partei verzichtet werden würde, um sowohl der LINKEN als auch der AFD keine Plattform geben zu müssen.
    Auf die Nachfrage hin, ob ihm bewusst sei, welch seltsames Demokratieverhältnis er mit dieser Entscheidung offenbaren würde, die stärkste Oppositionspartei des derzeitigen Bundestages nicht zu beteiligen, antwortete Herr Lauth, dass ihm dies egal sei.”

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  • Showmotto: Luther bei die Fische

    Showmotto: Luther bei die Fische

     Jugendkirche Rheydt und CVJM Rheydt Präsentiert:

     TEN SING ist eine 25 köpfige Jugendgruppe, die eigen verantwortlich eine Show mit den Elementen Chor, Band, Tanz und Theater auf die Beine stellt. Hier passiert wertvolle Jugendarbeit, künstlerische Entfaltung, Kreativität und Partizipation von jungen Menschen.
    Dieses Jahr lautet das Showmotto: Luther bei die Fische.
    Angelehnt an das Reformationsjubiläum, haben sich die Jugendlichen ganz modern mit diesem Thema auseinander gesetzt.

    Gerne dürfen wir Sie am 23.09.2017 in der Aula des Hugo-Junkers-Gymnasium als unsere Gäste begrüßen.
    18:30 Uhr beginnt der Einlass und um 19:00 Uhr beginnt die Show.

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  • Polizei MG erhielt Besuch zum “Danke Polizei”-Tag

    Polizei MG erhielt Besuch zum “Danke Polizei”-Tag

    Vergangenen Samstag war der “Danke Polizei”-Tag. Erfahren hat das die Polizei Mönchengladbach spätestens durch den Besuch einer Mönchengladbacherin.
    Sie hatte unter anderem die Polizeiwache in Rheydt aufgesucht, um sich bei den Beamtinnen und Beamten für ihren “Rund-um-die-Uhr-Einsatz” in Mönchengladbach zu bedanken. Und das tat die Dame dann auch in Wort und Bild.

    Als Bürgerin unserer Stadt und zugleich als Mitglied eines Vereins, der sich gegen Gewalt gegen Polizisten engagiert, überreichte sie eine gerahmte Collage mit persönlichen Dankesworten.

    Natürlich fand sich auch die Zeit für ein ausführliches Gespräch – zumindest mit Beamten aus dem Innendienst der Wache, da zahlreiche Einsätze zu bewältigen und die meisten Polizisten entsprechend gebunden waren. Diesen Besuch erhielt ebenfalls die Polizeiwache am Alten Markt.

    Der aufrichtige Dank hat alle Beschäftigten der Polizei Mönchengladbach erreicht. Eine tolle Geste der Anerkennung, Wertschätzung und Rückendeckung aus der Mitte der Menschen, für die die Polizei in unserer Stadt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche arbeitet. Die Polizei Mönchengladbach sagt ebenfalls “Danke dafür”.
    (cw)

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  • SPD-CDU-FDP im Osten der Stadt bevorzugen LKW-Verkehr –Lebensqualität in Giesenkirchen ein Fremdwort?

    SPD-CDU-FDP im Osten der Stadt bevorzugen LKW-Verkehr –
    Lebensqualität in Giesenkirchen ein Fremdwort?

    Es mutet schon sehr merkwürdig an, wenn die Bitte um Prüfung der Verkehrssituation der einen Straße per Abstimmung positiv entschieden wird, eine noch wesentlich stärker vom LKW-Verkehr befahrene Straße wenige Meter weiter nicht geprüft werden soll.
    Als Begründung fällt unseren Bezirkspolitikern lediglich das Argument der „Alternativlosigkeit“ ein?
    Schaut der Nichtfachmann auf einen Stadtplan, entdeckt er gleich mehrere Alternativen, sind die Ablehnungspolitiker also blind?
    Mitnichten, sie können jedoch nicht zulassen, dass auch berechtigte Anträge von Oppositionsparteien positiv beschieden werden. Also werden sie lieber im Keim erstickt, bereits in der Bezirksvertretung abgelehnt.
    So wird Politik aktuell im Mönchengladbacher Stadtbezirk Ost praktiziert.

    Die Bezirksvertretung Ost befasste sich auf der jüngsten Sitzung mit einem gemeinsamen Antrag von den Fraktionen DIE LINKE. und Bündnis90/Die Grünen mit der Verkehrssituation auf der Dömgesstraße in Giesenkirchen.

    Anwohner/innen zu Folge entwickelt sich die Dömgesstraße zu einer Hauptdurch­fahrtsstraße durch den Stadtteil. Dies ist auch den angrenzenden Gewerbegebieten und Einkaufszentren auf der Mülforter Straße geschuldet.
    Gerade der Schwerlastverkehr, so die Anwohner, führe zu einer verstärkten Lärm- und Immissionsentwicklung. Ebenso würde durch den Schwerlastverkehr Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Die dichte Bebauung der Dömgesstraße verstärkt diese Lärmentwicklung. Auch berichten Anwohner/innen, dass es in Folge der Ampelphasen zu einer erhöhten Geschwindigkeit kommt.

    Daher haben die Fraktionen von DIE LINKE. und Bündnis90/Die Grünen in der BV Ost und im Planungs- und Bauausschuss den Antrag gestellt, die Stadt möge das Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Lärm- und Immissionsentwicklung der Dömgesstraße in Mönchengladbach – Giesenkirchen erfassen.
    Entsprechend der Ergebnisse wird die Stadtverwaltung weiter beauftragt verkehrsberuhigende Maßnahmen für die Dömgesstraße zu veranlassen.

    Dieser Antrag wurde von CDU, SPD und der FDP abgelehnt. Als Begründung zur Ablehnung wurde aufgeführt, dass die Dömgesstraße einen wichtigen Stellenwert im LKW-Routenkonzept habe und außerdem als Landesstraße ausgewiesen sei. Es gäbe keine alternative Routenführung.
    Beide Fraktionen sehen in dieser Ablehnung eine Missachtung der Bürgerinteressen.

    Ein Antrag von CDU/SPD zur Verkehrsführung auf der Heukenstr. wurde angenommen, die Verwaltung beauftragt das Verkehrsaufkommen zu prüfen.
    Dort soll ggf. die Einbahnstraßen-Regelung eingeführt werden.

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  • „Ihr Handeln, ein bißchen Mainau, täte der Erde an vielen Stellen gut“  mit Bildergalerie

    „Ihr Handeln, ein bißchen Mainau, täte der Erde an vielen Stellen gut“
    mit Bildergalerie

    Er mag einer der ältesten Umweltpreise sein, der gestern im Rheydter Theater von Bettina Gräfin Bernadotte entgegen genommen wurde. An Aktualität hat der dahinterstehende Sinn des Preises nicht eingebüßt.
    Eingeladene Schulklassen könnten zukünftig neben den vielen Würdenträgern und Honoratioren der Stadt eine solche Veranstaltung zusätzlich bereichern. Die Weitergabe der Preisinhalte würde noch stärker gewährleistet und sicher im Sinne der diesjährigen Preisträgerin sein.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners begleitete Bettina Gräfin Bernadotte vor der Verleihung des Preises beim obligatorischen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

    Die anschließende Feierstunde wurde musikalisch begleitet von dem hervorragenden “Gega Trio“ mit Werken von Mozart, Gardel und Piazzolla, in der Besetzung Ervis Gega, Violine; Alberto Castillo, Viola; Giedrius Daunoravivius, Violoncello.

     

    In seiner Ansprache führte Reiners das Publikum in einem Rundgang zurück in die Geschichte des Preises.
    Reiners: „Der Grundgedanke, für den die Goldene Blume steht, lautet: Jeder Mensch kann mit seinem Handeln, seinen Entscheidungen, mit bewusstem Konsum oder bewusstem Verzicht, mit Achtung, Aufmerksamkeit und Verantwortung den eigenen Lebensraum gestalten,“ und weiter: „Die heutige Preisträgerin ist das beste Beispiel dafür, wie man sich souverän zwischen Tradition und Moderne, zwischen Herkunft und Zukunft bewegen kann.“

    Ansprache des Oberbürgermeisters:

    Die Laudatio verlas Reiners in Vertretung des erkrankten Dr. Karl  Hans Arnold, Vorsitzender des Direktoriums “Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt“ e.V.

    Die Laudatio als Audio-Datei:

    Bettina Gräfin Bernadotte, bedankte sich für Verleihung des Ordens in einer Nachdenkens werten Rede.
    „Ihr Handeln, ein bißchen Mainau, täte der Erde an vielen Stellen gut“.

    Hier sind die Dankes-Worte der Preisträgerin im O-Ton zu hören.

    Das  “Gega Trio“beendete die Feierstunde würdig mit Libertango von  Astor Piazzolla.

     

     

    Bildergalerie:

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