Autor: Harald Wendler

  • Stadtverwaltung will Weiher im Bresgespark verkleinern

    Stadtverwaltung will Weiher im Bresgespark verkleinern

    bresgespark-0032 bresgespark-0033Bereits in den politischen Ausschüssen (Bauausschuss etc.) wurde seitens des Niersverbandes seit Monaten konkret darauf hingewiesen: der obere, größere Teil des Weihers im Bresgespark ist stark verschlammt und deshalb möglicherweise gefährlich für die Parkbesucher.
    Am Montag stellte sich heraus: Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen der Niers soll dieser gefährliche Gewässerteil geschlossen werden.
    Einen konkreten Grund nennt die Verwaltung bis heute nicht, sie ließ diese Planung im Zuge der Info-Veranstaltung des Niersverbandes durch den Niersverband am gestrigen Abend im Rathaus Rheydt vorstellen. Warum schweigt unsere Verwaltung dazu?
    Offensichtlich sind die Kosten einer durchaus möglichen Entschlammung nicht zu vermitteln, da „renaturiert“die Stadtverwaltung lieber diesen bei den Modellbauern von Schiffen sehr beliebten Weiher um etwa 50 %. Der weiterhin nutzbare Teil des Weihers soll laut Planung des Niersverbandes künstlich mit dem notwendigen Wasser mittels Pumpen versorgt werden.
    bresgespark-0036Der Naherholungswert des Parkes soll laut offizieller Information nicht beeinträchtigt werden.
    Mit der Umsetzung des Gesamtprojektes soll ab 2019 erfolgen und über ein Jahr Zeit beanspruchen, bestenfalls.

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  • Niersverband informierte über Niersumgestaltung im Bresgespark – das Projekt zum Hochwasserschutz soll 2019 beginnen –mit Video

    Niersverband informierte über Niersumgestaltung im Bresgespark –
    das Projekt zum Hochwasserschutz soll 2019 beginnen –
    mit Video

    Am gestrigen Montag informierte der Niersverband gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und der NEW AG über den aktuellen Planungsstand zur Umgestaltung der Niers im Bresgespark.

    Dr. Wilfried Manheller, Leiter der Abteilung Gewässer und Labor beim Niersverband, und Engelbert Denneborg, zuständiger Fachplaner, stellten den ca. 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern den aktuellen Stand des Projektes vor.

    Barbara Weinthal, Fachbereichsleiterin Umwelt bei der Stadt Mönchengladbach, stellte die Bedeutung der Niers als „Rückgrat der Stadt“ vor und erläutert den Anwesenden die Einbindung des Projektes in die Stadtentwicklung im Rahmen von „mg+ – wachsende Stadt“.
    Am Beispiel des gelungenen Umgestaltungsprojektes Bungtbach stellte Hans Spinnräker, Abteilungsleiter Planung und Bau Abwasser bei der NEW AG,  die Vorteile einer ökologischen Gewässerumgestaltung vor. Weiterhin erklärte er die Nutzung von Synergieeffekten durch das Projekt Bresgespark bei der Umgestaltung des dort in die Niers mündenden Rheydter Baches.

    „Momentan befinden wir uns in der vorbereitenden Planung für den Genehmigungsantrag,“ erläutert Dr. Wilfried Manheller. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich informieren und in die Planung mit einbinden,“ so Dr. Manheller weiter.

    Ein computeranimierter Film zeigt den Zuschauerinnen und Zuschauern anschaulich die geplanten Veränderungen der Niers im Bresgespark hin zu einer naturnahen Auenlandschaft.

    Natürlich hatten die anwesenden Bürger viele Detailfragen mitgebracht, die zum großen Teil zufriedenstellend beantwortet wurden.
    Die Geduld der Parkbenutzer und auch der Radfahrer wird sicher auf eine harte Probe gestellt werden.
    Der Niersverband wird bemüht sein, die Beeinträchtigungen so gering als möglich zu halten.

    Hintergrund:

    Das Projekt Bresgespark sieht eine naturnahe Umgestaltung der Niers vor.
    Dazu ist geplant, die heute angestaute Niers aus ihrem derzeitigen Bett heraus in mehrere große geschwungene Schleifen zu legen. Durch die Neugestaltung können die Wehranlagen entfernt und die ökologische Durchgängigkeit der Niers wieder hergestellt werden. Weiterhin bekommen die Ufer durch Abflachungen, Anlegen von Flutmulden und Senken eine naturnähere Gestaltung. Der Fluss wird wieder an eine Ersatzaue angebunden. Tiere und Pflanzen finden so einen abwechslungsreichen natürlichen Lebensraum. Natürlicher Rückhalteraum für Hochwasserereignisse wird durch die Anbindung der Ersatzaue zurückgewonnen.

    Die naturnahe Umgestaltung der Niers in diesem Bereich verfolgt damit gleich mehrere Ziele:

    • Die ökologische Durchgängigkeit der Niers wird durch die Umgehung und den Rückbau der beiden Wehranlagen wiederhergestellt. Dies ist u. a. eine der Forderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie.
    • Die Anbindung an eine Ersatzaue schafft natürlichen Rückhalteraum für Hochwasserereignisse.
    • Das Projekt ist Teil des Masterplans Niersgebiet. Dieser hat u. a. zum Ziel, die Regenwassereinleitungen aus den Stadtgebieten durch Umgestaltung der Niers gewässerverträglich aufzunehmen. Im Bereich des Bresgesparks mündet der Rheydter Bach als großer Regenwassereinleiter in die Niers. Die gewässerverträgliche Einleitung ist Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit der vorhandenen Einleitung und auch für geplante Anpassungen. Die Umgestaltung der Niers im Bereich des Bresgesparks ist daher eine Voraussetzung, dass die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Regenwasserkanals erhöht werden kann und damit Schäden durch Rückstau aus überlasteter Kanalisation verringert werden können.

    In die Planungen werden die umliegenden Nutzungen einbezogen. Insbesondere auch für die Freizeit- und Erholungsnutzung wird die umgestaltete Niers attraktive Möglichkeiten bieten.

     

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  • „Nachtmusik“ in der Lutherkirche

    „Nachtmusik“ in der Lutherkirche

    Wie bereits in den vergangenen Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Rheydt-Giesenkirchen in diesem Herbst erneut zur „Nachtmusik“ in die Lutherkirche und das angrenzende Lutherhaus ein.

    Am Freitag, den 21.10.2016, erwartet die Besucher ab 19 Uhr ein abwechslungsreicher Abend mit vielversprechenden Live-Acts. Auch diesmal ist die Veranstaltung bewusst offen gehalten; jeder Besucher kann kommen und gehen, wann er möchte.

    Den Anfang macht – nach der Begrüßung – gegen 19:15 Uhr das Sinfonische-Rock-Orchester unter der Leitung von David Koebele. Musiker zwischen 7 und 65 Jahren interpretieren bekannte Melodien aus der aktuellen Pop- und Rock-Musik. Mit enormer Spielfreude und einer riesigen Begeisterung für jedes Detail verzaubert das Orchester nahezu jedes Stück aus den Charts in ein völlig neues Klangerlebnis.  Kein Wunder, dass das Sinfonische-Rock-Orchester daher bereits mehrfach als Headliner auf diversen Festivals in ganz NRW gebucht wurde.

    Das Bamberger Ensemble Ernst von Leben, das den nächsten Programmpunkt bestreitet, ist darauf spezialisiert, für jeden denkbaren Anlass ein passgenaues Theater zu improvisieren. Es bezieht den jeweiligen Anlass der Veranstaltung, den Spielort, das Publikum und jegliche Wünsche ohne Umschweife in seine Darbietung mit ein. Die Charaktere, die Handlung und die Musik passen sich spielerisch an alle Rahmenbedingungen an und ergeben ein fein eingestelltes, individuelles Theaterprogramm. Ernst von Leben stellt sich fortlaufend neuen Herausforderungen, indem es Theaterkonzepte entwickelt und erprobt.

    Ab 21:30 Uhr werden die Family of Peace Gospel Singers um Chorleiter Gabriel Vealle in ihrer Heimatgemeinde mit bekannten sowie neu einstudierten Songs für stimmungsvolle Atmosphäre sorgen, bevor der Abend gegen 23 Uhr beim offenen Singen am Feuer gemütlich seinen Ausklang findet.

    Für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch werden Würstchen vom Grill sowie Getränke angeboten.

    Der Eintritt zur „Nachtmusik“ ist frei. Freiwillige Spenden werden gerne entgegengenommen.

    Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Rheydt.

     Das Programm im Überblick:

    19:00 Uhr: Begrüßung

    19:15 Uhr: Sinfonisches-Rock-Orchester

    20:30 Uhr: Improvisations-Theater Ensemble Ernst von Leben

    21:30 Uhr: Family of Peace Gospel Singers

    23:00 Uhr: Offenes Singen am Feuer mit Pfarrer Albrecht Fischer
    (kurzfristige Änderungen sowie Abweichungen vom Zeitplan vorbehalten)

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  • CDU und DGB führen wahlkampftaktische Gespräche zur Rentenfrage

    In der vergangenen Woche hat sich das Präsidium der CDU Deutschlands mit den Spitzen der DGB-Gewerkschaften zu einem intensiven Austausch getroffen.
    Für die CDU haben neben dem CDA-Bundesvorsitzenden und CDU-Präsidiumsmitglied, Karl-Josef Laumann, auch die beiden CDA-Bundesvorstandsmitglieder Peter Weiß (MdB) und Ralf Brauksiepe (MdB) teilgenommen.

    In konzentrierter und freundschaftlicher Atmosphäre wurden mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 viele Themen diskutiert.
    Intensiv wurde über die Forderungen des DGB zur Rentenpolitik gesprochen. Man war sich einig, dass eine Rentenkampagne im Bundestagswahlkampf das hohe Risiko trägt, die Menschen zu verunsichern und die demokratischen Parteien zu schwächen.
    Auch wurde schnell klar, dass es beim Thema Rente keine einfachen Lösungen gibt. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe soll sich deshalb in fortlaufenden Gesprächen über Gemeinsamkeiten in der Rentenpolitik ausgetauscht werden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den CDA-Bundesvorsitzenden, Karl-Josef Laumann damit beauftragt, die Arbeitsgruppe von Seiten der CDU zu leiten.
    Dies geht aus einer CDA-Meldung hervor.

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  • AStA der Hochschule Niederrhein lädt zum Comedy Club im Hörsaal V2 (Webschulstr.) in Mönchengladbach

    AStA der Hochschule Niederrhein lädt zum Comedy Club im Hörsaal V2 (Webschulstr.) in Mönchengladbach

    Der AStA der HSNR startet ab sofort eine monatliche Comedyreihe im Hörsaal mit etablierten Comedians und solchen die es noch werden möchten.

    Den Start machen am Dienstag, den 18.10.2016, 20 Uhr Beginn mit Moses W., der Tyrann aus München und Florian SImbeck alias Stefan von Erkan&Stefan als Headliner.

    Einlass ist um 19:30 Uhr – Tickets gibt es nur an der Abendkasse für schlappe 5 Euro.
    Die nächsten Termine sind bereits in Vorbereitung.

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  • 6000 Online-Shops angeblich mit Kreditkarten-Skimmern verseucht – Tendenz steigend

    heise.de berichtet über Gefahren des online-skimmings:
    Der Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Gwillem warnt davor, dass Kriminelle global immer mehr Online-Shops mit Malware zum Abziehen von Kreditkarten-Daten infizieren.

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  • 100. Veranstaltung des Initiativkreis Mönchengladbach Cape Town Opera Chorus mit seiner Show „African Angels“

    100. Veranstaltung des Initiativkreis Mönchengladbach
    Cape Town Opera Chorus mit seiner Show „African Angels“

    100 Veranstaltungen in 13 Jahren – wenn das kein Grund zum Feiern ist!
    Und das am besten so leidenschaftlich, bewegend und ausgelassen wie die Show „African Angels“ des Cape Town Opera Chorus.

    „Das Programm an diesem Abend passt perfekt zu unserem Jubiläum“, sagt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach, die alle Veranstaltungen des Initiativkreis organisiert.
    Es sind durchschnittlich acht im Jahr, mindestens eine davon in der Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“.
    So besuchten schon Shimon Peres, Michail Gorbatschow, der Dalai Lama und Kofi Annan die Stadt.

    Mit dem Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi, der für seine Arbeit den Friedensnobelpreis erhielt, begrüßte der Initiativkreis im Mai 2016 seinen 25. Nobelpreisträger.
    2014 zeichnete Garrelt Duin, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, diese Veranstaltungsreihe des Inititativkreis mit dem Prädikat „Die ruhmreichste Veranstaltungsreihe Deutschlands“ aus.
    Zu den anderen Veranstaltungsreihen des Initiativkreis zählen „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“, „Chöre der Welt in Mönchengladbach“, „Solisten und Orchester der Welt in Mönchengladbach“, „Campusgespräche“, „Rising Stars“ und „Kinderveranstaltungen in Mönchengladbach“.

    Stimmgewaltig, facettenreich und voller Lebensfreude präsentieren die 18 ausgebildeten Opernsängerinnen und -sänger des Cape Town Opera Chorus am 16. Dezember einen Mix aus Gospel, Opernmelodien und den Rhythmen afrikanischer traditioneller Stücke. Das gefeierte Vokalensemble des renommierten Opernhauses von Kapstadt bereist mit seinem Konzertprogramm die ganze Welt.

    Dass sich der Chor der Opernkompagnie aus Kapstadt längst an die internationale Spitze seines Genres gesungen hat, bewies das Ensemble im Jahr 2013 bei den International Opera Awards in London eindrucksvoll: Unter insgesamt 1.500 Nominierten aus 41 Ländern wurde der Cape Town Opera Chorus zum besten Opernchor des Jahres gewählt.

    16. Dezember 2016, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15,
    41061 Mönchengladbach

    Tickets in den Kategorien 20 und 30 Euro unter: www.adticket.de,
    Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
    Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

    Schirmherr der Veranstaltung ist Sven Holtermann, Herbrand Niederrhein GmbH & Co. KG –Mercedes-Benz und smart Verkauf und Service und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

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  • Eine Eselei – das Minto-Geschenk Sonnenhausplatz – schon ein Wahlkampfthema?

    Eine Eselei – das Minto-Geschenk Sonnenhausplatz – schon ein Wahlkampfthema?

    Sie hören auf des ‚Volkes Stimme‘ und blähen sie in ihrem Sinne auf. Sie wollen gestalten, sagen sie, wollen in den Landtag. Sie brauchen dazu die Unterstützung vieler Eseleien, die aktuelle auf dem Sonnhausplatz eignet sich dazu nicht.

    Die bloße Forderung nach Absenkung der rechtlichen Hürden für polizeiliche Videobeobachtung öffnet weiteren Wünschen Tür und Tor.
    Boss (CDU-Landtagskandidat) stellt den Schutz der Bürger (Videoüberwachung Alter Markt) auf eine Stufe mit dem Objektschutz der Esel.

    Klenner (CDU-Landtagskandidat) möchte durch den Begriffswechsel ‚Kriminalitätsbrennpunkt‘ hin zu dem Begriff ‚gefährdete Orte‘ mehr Eingreifmöglichkeiten der Polizei herstellen.

    Das beide Ansinnen nicht umgesetzt werden, soviel Intelligenz unterstelle ich unseren Parlamenten in Düsseldorf und Berlin, mit oder ohne Mönchengladbacher Beteiligung.

    Ansonsten könnte nach reihenweise abgetretenen PKW-Spiegeln jeder Straßenabschnitt zu einem gefährdeten Ort erklärt und per Kamera überwacht werden.

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  • Ist das Busfahren in Mönchengladbach mit der NEW Mobil & Aktiv zu teuer?

    Ist das Busfahren in Mönchengladbach mit der NEW Mobil & Aktiv zu teuer?

    Zur Zeit erbringt die NEW Mobil & Aktiv nur noch rund 30% der Busfahrten durch eigenes Personal.
    Den überwiegenden Teil lässt sie durch die 1996 gegründete West-Bus GmbH fahren.
    Die Grünen in Mönchengladbach treten dafür ein, dass Beschäftigte und Aufgaben der West-Bus wieder von der Möbus selbst erbracht werden.

    Denn Berechnungen des Betriebsrates belegen, dass die Erbringung von Fahrleistungen durch Beschäftigte der Möbus unter dem Dach der NEW Mobil & Aktiv im Vergleich zur West-Bus kostengünstiger ist.

    Auf Einladung des Verdi Fachbereichs Verkehr diskutierten der Grüne Fraktionssprecher Karl Sasserath und die Finanzausschussvorsitzende Ulla Brombeis am letzten Samstag mit Betriebsräten und Gewerkschaftlern, deren Betriebe vor der Vergabesituation im Nahverkehr stehen auf ihrer Klausurtagung über den Öffentlichen Personen Nahverkehr und dessen Vergabe in NRW/Deutschland.

    Große Verunsicherung macht sich bei den Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe breit, da das Personenbeförderungsgesetz, als Bundesgesetz, die Wahlfreiheit der Kommunen durch sogenannte „eigenwirtschaftliche Anträge“ einschränkt. Kann ein Mitbewerber nachweisen, dass er billiger ist, kann er bei einer Direktvergabe der Kommune Beschwerde bei der zuständigen Vergabekammer der Bezirksregierung einlegen. Das kann zu einem Verdrängungswettbewerb mit Qualitäts- und Sozialdumping oder gar der Insolvenz von Unternehmen führen.

    Die Klausurtagung diente der Klärung offener Fragen und dem Versuch, die Teilnehmer auf einen gemeinsamen Kenntnisstand zu bringen. Hierzu konnte mit Thomas Wunder ein deutschlandweit beratender Fachmann eingeladen werden, Gründer des langjährigen Branchenforums „Koblenzer Forum“.

    Auf der sicheren Seite sind Kommunen denen der Verkehrsbetrieb zu 100 Prozent gehört. In solchen Fällen ist eine Direktvergabe, d.h. ein sogenanntes Inhouse-Geschäft möglich. Die Mönchengladbacher Grünen setzen sich dafür ein, dass der Öffentliche Nahverkehr weiter durch die Stadttochter Möbus unter dem Dach der NEW mobil & aktiv (100% Stadt) erfolgt. Dafür wird die Direktvergabe vorgeschlagen.

    Der zur Zeit von der NEW mobil & aktiv erarbeitete Nahverkehrsplan für die Stadt Mönchengladbach soll für die Direktvergabe die Grundlage bilden. Dazu ist der Nahverkehrsplan noch vom Rat der Stadt Mönchengladbach zu beschließen.

    Im Nahverkehrsplan werden die Rahmenbedingungen und Standards definiert, unter denen der Nahverkehr in Mönchengladbach zukünftig erbracht wird. Umweltgerechte Fahrzeuge mit geringen Lärm- und Schadstoffemissionen gehören ebenso dazu wie die Barrierefreiheit von Bussen und Haltestellen. Besonders wichtig sind die arbeitsrechtlichen Bedingungen und die Sicherstellung der tarifgerechten Entlohnung der Beschäftigten. Den Nahverkehrsplan exakt zu fassen, ist wichtig, damit nicht später Leistungen teuer dazugekauft werden müssen oder ggf. Strecken nicht mehr gefahren werden.

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  • Fotowettbewerb für einen Kalender 2017

    Fotowettbewerb für einen Kalender 2017

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  • Bürgerinformation zur Niersumgestaltung im Bresgespark

    Bürgerinformation zur Niersumgestaltung im Bresgespark

    Am 17. Oktober 2016 lädt der Niersverband um 18.00 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Niersumgestaltung im Bresgespark in den Ratssaal des Rathauses in Rheydt ein.

    Der Zugang zum Ratssaal erfolgt über den Haupteingang des Rathauses am Markplatz in Rheydt. Der Ratssaal befindet sich im Gebäude eine Etage höher. Interessierte mit Beeinträchtigungen können ebenfalls den Eingang F (gegenüber dem Eingang zur Bibliothek) benutzen.
    Vorgestellt werden der bisherige Planungsentwurf sowie eine Animation über das zukünftige Erscheinungsbild der Niers im Bresgespark. Weiterhin werden die Hintergründe der Planung erläutert.

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  • „Nationale Bildungsallianz“ – ein frühes Wahlkampf-Thema?Yüksel: „Kraftanstrengung für Chancengleichheit und gute Bildung“

    „Nationale Bildungsallianz“ – ein frühes Wahlkampf-Thema?
    Yüksel: „Kraftanstrengung für Chancengleichheit und gute Bildung“

    Die Lernumgebung und die digitale Ausstattung entscheiden mit, ob Schülerinnen und Schüler gerne in die Schule gehen und gut lernen können. Angesichts sanierungsbedürftiger Schulen will die SPD noch in dieser Legislaturperiode mit CDU/CSU zu einer Verabredung kommen, um 9 Mrd. Euro für Investitionen in Schulen ab 2017 bis 2021 bereit zu stellen. „Wir brauchen diese nationale Bildungsallianz als gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen“, sagt Gülistan Yüksel.

    Die Nordrhein-westfälische Landesregierung hatte kürzlich beschlossen, zusammen mit der NRW.BANK 2 Milliarden Euro für gute Schulen zu investieren. Mit dem Schulinvestitionsprogramm des Bundes soll nach dem Willen der SPD nun auch der Bund helfen, Schulen zu sanieren und mit moderner IT-Technik auszustatten sowie mit besseren Lehr- und Unterstützungsangeboten gleiche Chancen für alle zu schaffen.

    „Noch immer hängt der Bildungserfolg zu stark von der sozialen Herkunft ab. Deshalb muss die Schulsozialarbeit ausgebaut werden. Außerdem muss die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Bildung berücksichtigt werden. Ohne Hilfen des Bundes wird es nicht gelingen, die Infrastrukturen unseres Bildungswesens nachhaltig zu verbessern und zu weit reichenden Qualitätsverbesserungen zu kommen“, betont Yüksel.

    „Der Beschluss des SPD-Parteivorstandes für eine ‚Nationale Bildungsallianz‘ zeigt auch, dass die SPD im Bund und die SPD-Politikerinnen und –Politikern in den Ländern an einem Strang ziehen. Nun ist es an der Union, sich zu bewegen und mitzumachen“, erklärt Yüksel abschließend.

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  • Grüne fordern härtere Regeln für Nachtflüge

    Grüne fordern härtere Regeln für Nachtflüge

    Der Landesvorstand der nordrhein-westfälischen Grünen hat am vergangenen Wochenende in einem Positionspapier stärkere Einschränkungen bei Nachtflügen gefordert, um die Lärmbelästigung durch Fluglärm zu reduzieren.

    So soll grundsätzlich und dauerhaft ein Nachtflugverbot von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens eingeführt werden.
    Wenn dies rechtlich nicht durchsetzbar ist, sollen zumindest die Kosten für Starts und Landungen in diesen Zeiten so hoch eingesetzt werden, dass sich ein Starten oder Landen für die Fluglinien nach 22 Uhr nicht mehr rechnet. Zumindest für Passagiermaschinen sollen diese Einschränkungen nach den Vorstellungen der Landesgrünen umgesetzt werden.

    Lena Zingsheim, grüne Kandidatin für den Landtag im Mönchengladbacher Stadtbezirk Süd, begrüßt diesen Beschluss der Landesgrünen: „Dieser Vorstoß ist längst überfällig, da Fluglärm zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden führen kann. Bereits jetzt sind besonders ältere Menschen und kleine Kinder vor allem in den Abend-und Nachstunden durch andauernden Fluglärm in ihrer Nachtruhe beeinträchtigt.“

    Das Thema Fluglärmbeschränkung wird auch bei dem jetzt anstehenden Genehmigungsverfahren für die Ausweitung des Flughafens Düsseldorf eine entscheidende Rolle spielen.
    Hajo Siemes, Sprecher der Initiative „Gegen-Fluglärm-MG-Ost“, begrüßt den Vorstoß der Landesgrünen und fordert von der Landesregierung, sich diesem Vorschlag anzuschließen und ein Nachtflugverbot mit allen Konsequenzen umzusetzen. „Wir halten ein konsequenteres Nachtflugverbot für absolut geboten, fordern aber zugleich auch die Einhaltung von bestehenden Richtlinien und Gesetzen, denn dies würde bereits jetzt schon zu einer Reduzierung bei den Nachtflügen führen. Ein Ausweitung der Kapazitäten des Flughafen Düsseldorf würde diesen Bestrebungen widersprechen.“

    Gerade auch Mönchengladbach ist  durch den Landeanflug auf den Flughafen Düsseldorf vom Fluglärm stark betroffen. Aus dem Osten des Mönchengladbacher Stadtgebietes seien über 1.500 Einwendungen gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf eingereicht worden, so Siemes.
    Auch die Stadt Mönchengladbach habe einer Ausweitung widersprochen.

    Infos zum weiteren Zeitplan im Planfeststellungsverfahren unter nachstehendem Link:
    http://www.brd.nrw.de/verkehr/flugplaetze_flugbetrieb/Airport-Duesseldorf-International/Hauptseite.html

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  • Erneute Sachbeschädigung am Esel-Kunstwerk vor dem Minto

    Erneute Sachbeschädigung am Esel-Kunstwerk vor dem Minto

    Das Skulpturen-Ensemble „7 Donkeys“ auf dem Sonnenplatz vor dem Einkaufszentraum Minto wurde durch Vandalismus zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit erheblich beschädigt.

    Vermutlich im Tatzeitraum von Freitagabend bis Samstagmorgen brachen bisher unbekannte Täter an drei Eselsfiguren aus Bronze jeweils mit brachialer Gewalt den Schwanz ab.
    Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht eingeschätzt werden.
    Der Tatort liegt zentral in der Innenstadt. Daher besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Vorfall beobachtet wurde.
    Die Polizei bittet Zeugen sich unter Tel. 02161-290 zu melden.

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  • Was sich innerhalb eines Jahres alles ändert – Internationalität

    Was sich innerhalb eines Jahres alles ändert – Internationalität

    Neue Besen kehren gut, sagt ein altes Sprichwort. Bezieht sich das ebenfalls auf maßloses Geldverschwenden? Sicher nicht.
    „Eine Vielzahl internationaler Unternehmen ist inzwischen in Mönchengladbach ansässig. Für ihre fremdsprachigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeuten zweisprachige Schilder eine hohe Entlastung bei der ersten Orientierung. Zum anderen sind sie aber auch für internationale Touristen und Dienstreisende, die etwa über die Hauptbahnhöfe oder Autobahnen anreisen, eine zeitsparende Hilfe bei ihrem Aufenthalt in Mönchengladbach. Für einen wachsenden Wirtschafts- und Tourismusstandort sind sie daher von hohem Stellenwert“, heißt es in einem Partei-Mail.

    War das nicht auch bereits im vergangenen Jahr so?
    Sind wir Mönchengladbacher über Nacht in den Focus der internationalen Firmen, Touristen und Dienstreisenden gerückt?
    Bereits 2014 wurde die Verwaltung mit derartigem Ansinnen beauftragt und die Ausfürhung erfolgte in 2015 – allerdings lediglich in deutscher Sprache, es wurde seitens unserer letztjährigen Verwaltungsspitze ausdrücklich betont:
    „Beschilderung für den Straßenverkehr

    Nach Einschätzung der Verwaltung gibt es hier keinen Handlungsbedarf, denn die wesentlichen touristischen Ziele in der Stadt sind gut ausgeschildert. Das gilt zunächst für Schloss Rheydt, Schloss Wickrath und für das Theater. Die Wegeführung hinsichtlich des Museums Abteiberg wird aufgrund der Neuordnung der Verkehrsbeziehungen im Zusammenhang mit dem Bau des Einkaufszentrums an der Hindenburgstraße überarbeitet. Die entsprechenden Arbeiten sollen im Sommer abgeschlossen sein. Neben der touristischen Wegweisungszielspinne von der Autobahnausfahrt Mönchengladbach Nord über Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße und Berliner Platz (braune Schilder Museum Abteiberg) wird die städtische Wegweisung Abteiberg als städtisches Ziel (weiße Schilder mit schwarzer Schrift) aus weiteren Richtungen neu aufgebaut. Auf diesen Wegweisern wird wie auch bei der Parkleitbeschilderung der Bereich „Abteiberg“ bzw. das Parkhaus Abteiberg systematisch ausgewiesen. Die Zielspinne führt den Verkehr aus verschiedenen Richtungen an das Ende der Stepgesstraße („Sonnenhausplatz“) und zu dem hier befindlichen Parkhaus. Erst an dieser Stelle wird konkret auf das Museum, auf Haus Erholung, auf das Rathaus Abtei und auf das Münster verwiesen.
    Angesichts der Tatsache, dass alle diese Gebäude eindeutig dem Abteiberg zuzuordnen sind, erscheint das ausreichend.“

    Unsere neue Verwaltungsspitze hat sich seitdem lediglich in der Person des Bau- und Planungsdezernenten (Dr. Bonin) verändert.
    Brachte dies die neue Sichtweise? Eine sehr teure Angelegenheit für eine bettelarme Stadt mit Schulden von 1,3 Mrd. Euro Schulden.
    Auch das Argument von den Antragstellenden Parteien CDU/SPD zieht nicht wirklich, es heißt dort: „Um die Kosten der Umstellung gering zu halten, sind die Schilder Zug um Zug auszutauschen. Modernisiert werden sollten alle Schilder, die auf wirtschaftliche, touristische oder städtische Ziele von zentraler Bedeutung hinweisen (u. a.: Bahnhöfe, Hochschule, Verwaltungsgebäude, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungsstätten).“

    Unter dem Strich wird eine Summe der Gesamtkosten stehen. Für ein paar hundert Euro ist das Projekt nicht zu haben. Es ist das Geld der Steuerzahler das hier verpulvert werden soll, ein Hinweis an den Bund der Steuerzahler scheint angebracht.

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  • Gute Betreuung ist keine Frage der Uhrzeit – Kita-Plus macht´s möglich

    Gute Betreuung ist keine Frage der Uhrzeit – Kita-Plus macht´s möglich

    flyer-kitaplus_kita-metzenweg_seite_1 flyer-kitaplus_kita-metzenweg_seite_2Erst ein Förderprogramm der Bundesregierung macht es nun möglich, das von 109 Kitas bundesweit, sechs in Mönchengladbach ab Januar 2017 den Versuch starten werden, den tatsächlichen Bedürfnissen nach Kinderbetreuung gerecht zu werden.

    In Mönchengladbach werden diese sechs Kitas bis 2018 gefördert:
    Städtische Tageseinrichtung, Rüdigerstraße
    Städtisches Familienzentrum, Am Hockstein
    Städt. Integrative Einrichtungen, Gathersweg, und Steinshütte,
    KiTa Metzenweg,
    Familienzentrum St. Josef-Rheydt.
    Eine weitere Kita befindet sich im Antragsverfahren (Kita Mittendrin, Dessauer Straße).

    16-10-06-kita-1725Unsere Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel (SPD) engagiert sich u.a. für die Belange der Familien und besuchte die Kita Metzenweg. Dort werden z.Z. 86 Kinder von 11 Mitarbeitern betreut, weitere Mitarbeiter werden dringend gesucht.
    Die Kita Metzenweg wird geführt von pro multis.
    pro multis ist die 1. katholische gemeinnützige GmbH in NRW.

    pro multis ist der zweitgrößte Träger innerhalb der Kommune Mönchengladbach.
    Von den 44 pro multis Einrichtungen sind 37 im Stadtgebiet von Mönchengladbach, zwei Einrichtungen in Gangelt und fünf Einrichtungen in Übach-Palenberg angesiedelt.

    Das Angebot bei pro multis bietet Betreuung von 6 Uhr morgens bis 18:30 am Abend, die Zeiten können nach Bedarf flexibel gebucht werden.
    Dies soll vorrangig Berufstätige in die Lage versetzen, stressfreier als bisher ihre Arbeit zu organisieren.
    Nach Auslaufen der Förderung 2018 soll das Projekt in den Regelbetrieb übergehen, so die Planung.

    Gülistan Yüksel betont ausdrücklich wie wichtig es ist, flexible Zeiten in Kitas anzubieten, die den Anforderungen einer immer flexibler werdenden Arbeitswelt entsprechen und dabei das Kindeswohl nicht aus dem Auge zu verlieren.
    Daneben muss dem bereits vorhandenen Fachkräftemangel entgegengewirkt und der Beruf attraktiver gestaltet werden.

    16-10-06-kita-1727„Die stärkere Vernetzung der einzelnen Akteure, die im Bereich der Kitas/Kindertagespflege aktiv sind, ist weiterhin von großer Bedeutung, um die Interessen der Kinder, der Eltern, sowie der MitarbeiterInnen besser vertreten zu können“, erklärt Yüksel.

     

     

     

    16-10-06-kita-1733Dabei kommt auf die Führung der Einrichtungen große Aufgaben zu, z.B. die Öffnung für alle Relegionen.
    Beeindruckend beim Besuch der Bundestagsabgeordneten waren auch der offene Umgang aller Akteure, die richtungsweisende Nutzung der Räume und der offensichtliche Spaß der Kinder bei den verschiedenen Aktivitäten.
    So macht Betreuung Lust auf mehr.

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  • Keine Auskunft zur Ferienfreizeit für Polizistenkinder –Das NRW-Innenministerium schweigt – warum nur?

    Keine Auskunft zur Ferienfreizeit für Polizistenkinder –
    Das NRW-Innenministerium schweigt – warum nur?

    [PM] Das NRW-Innenministerium ist im Oktober Träger des Negativpreises „Heimlichtuer des Monats“. Das Bündnis „NRW blickt durch“ aus Bund der Steuerzahler NRW, Mehr Demokratie NRW, NABU NRW und der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat das Ministerium als Preisträger ausgesucht, weil wiederholte Anfragen zur Beschäftigung von Polizisten bei einer Ferienfreizeit für Kinder von Polizeibeschäftigten unbeantwortet blieben.

    Im Juli 2016 hatte ein Mitglied den Bund der Steuerzahler NRW über einem Fall von Steuerverschwendung in Mönchengladbach informiert. Dort soll seit Jahren von Kommissaren der Besoldungsstufen A10 und A11 eine Ferienfreizeit für Kinder von Polizeibeschäftigten durchgeführt werden. Auf eine umgehende Anfrage beim Ministerium für Inneres und Kommunales gab es bis heute keine Antwort.

    Der Bund der Steuerzahler wollte wissen, ob die Ferienfreizeit tatsächlich im geschilderten Rahmen stattfindet, wie viele Ober- und Hauptkommissare dafür jedes Jahr eingeteilt werden, warum Polizisten von ihrer eigentlichen Aufgabe dafür freigestellt werden und ob diese Vorgehensweise im Sinne des Innenministeriums ist.

    Doch auch zwei Monate später und nach drei schriftlichen Anfragen des Steuerzahlerbundes schweigt sich das Innenministerium aus. Nach außen reagiert niemand. Hinter verschlossenen Türen hat es allerdings einen Austausch mit der Polizeidienststelle in Mönchengladbach gegeben. „Schon vor Wochen“ habe man dem Ministerium die Fragen vorgelegt und die Antworten mitgeliefert, so die Polizei vor Ort.

    „Warum das Ministerium die Antworten nicht an den Bund der Steuerzahler weiterleitet, bleibt Spekulation. Ein klares Dementi jedenfalls sieht anders aus“, meint Heinz Wirz, Landesvorsitzender des Bundes der Steuerzahler.

    Das Transparenz-Bündnis „NRW blickt durch“ fordert ein Transparenzgesetz für das Land, durch das Ministerien und Behörden dazu verpflichtet würden, Informationen wie die zur Ferienfreizeit in Mönchengladbach offen zu legen. Eine entsprechende Koalitionsvereinbarung von SPD und Grünen wartet seit mehr als vier Jahren auf ihre Umsetzung.

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  • „Auf Rädern zum Essen“ – Alleine Essen muss nicht sein

    „Auf Rädern zum Essen“ – Alleine Essen muss nicht sein

    Ein Essen in Gesellschaft – was für jüngere Menschen fast alltäglich dazu gehört, ist gerade für ältere alleinstehende und nicht mehr so mobile Menschen oft nur selten möglich.

    Doch ein neues Projekt der Sozial-Holding im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, für kleines Geld ein 3-Gänge-Menü in den städtischen Altenheimen zu genießen.

    Von Montag, 10. Oktober, bis Freitag 14. Oktober lädt die Sozial Holding zusammen mit „Essen auf Rädern“ zu einem Mittagessen, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, zum Preis von jeweils 4 Euro ein.
    Im Angebot sind Gerichte von gut bürgerlich bis vegetarisch, erklärt der Geschäftsführer der Sozial-Holding Helmut Wallrafen: „Die Menüs, die zur Auswahl stehen, bieten wir auch bei „Essen auf Rädern“ an. Allerdings kehren wir es quasi um „Mit Rädern zum Essen“. Wer beim Essen gerne Gesellschaft wünscht, der ist herzlich in die Altenheime Windberg, Eicken, Lürrip, Am Pixbusch und Kamillus eingeladen. Da dort natürlich alles barrierefrei ist, können auch Senioren, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, ohne Probleme die Räumlichkeiten aufsuchen.“

    Dort wartet dann zum Beispiel am Montag eine Selleriesuppe, sowie ein Hackbraten und zum Nachtisch ein Fruchtcocktail.
    „Normalerweise kostet so ein Menü 6,95 Euro, aber im Rahmen diese Aktionswoche und dank der Unterstützung von unserem Kooperationspartner procuratio bieten wir alle Menüs für 4 Euro an. Die werden dann anschließend auch an Zornröschen gespendet. Es geht uns also wirklich darum einfach zu testen, ob die Möglichkeit ein Essen in Gesellschaft einzunehmen, angenommen wir.“
    Sollten Senioren verstärkt Interesse daran haben, steht aber laut Wallrafen einem generellen Angebot für ein solches Essen in Gesellschaft nichts im Wege.
    Ein Nebeneffekt: Gleichzeitig wird vielen vielleicht die Hemmschwelle, ein Altenheim mal zu besuchen, genommen: „Viele haben doch unschöne Bilder im Kopf, wenn sie an ein Altenheim denken. Wenn sie dann zum Mittagessen vorbeikommen, werden sie aber sicherlich schnell feststellen, dass dort meist eine gute Atmosphäre herrscht, nette Mitarbeiter vor Ort sind und viele Menschen sich dort wohl fühlen.“

    Dabei muss sich auch niemand für eine ganze Woche festlegen. Wer möchte, kann auch nur an einem Tag daran teilnehmen. Dafür ist nur bis einen Tag vorher eine Anmeldung notwendig.
    Diese nimmt die Sozial-Holding ab sofort unter der Rufnummer 02161 / 69 77 – 380 (Frau Armbrecht) in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr entgegen.
    Hier gibt es auch Informationen darüber, welche Menüs jeweils zur Auswahl stehen oder auch auf der Homepage der Sozial-Holding  http://www.sozial-holding.de/bagso-in-form-mittagstisch.html.

    Der Mittagstisch wird vom 10. bis 14. Oktober, jeweils 12.30 Uhr bis 14 Uhr in den Städtischen Altenheimen Windberg (Marienburger Straße 39),
    Eicken (Thüringer Straße 30),
    Rheindahlen (Mühlenwallstraße 74),
    Lürrip (Compesmühlenweg 43),
    Am Pixbusch (Manderscheider Straße 18/22) und
    Kamillus (Kamillianerstraße 44) angeboten.

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