Autor: Harald Wendler

  • Bebauungspläne Steinmetzstraße und Steinsstraße liegen öffentlich aus

    Bebauungspläne Steinmetzstraße und Steinsstraße liegen öffentlich aus

    BP 776/N SteinmetzstraßeMit breiter Mehrheit hat der Planungs- und Bauausschuss in seiner September-Sitzung dem Bebauungsplan-Entwurf für die Steinmetzstraße zugestimmt.
    Die seit Jahren brach liegende Gelände an der Steinmetzstraße zwischen Sittardstraße und Eickener Straße hinter Haus Westland soll einem architektonisch ansprechenden Gebäudekomplex weichen, der zugleich als neues Portal zum Gründerzeitviertel dienen wird.
    Begründung

    Seit heute und bis zum 25. Oktober liegen die Pläne im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Rathaus Rheydt, Markt 11, Eingang G, 3. Obergeschoss öffentlich aus.

    Gleiches gilt für den Bebauungsplan Steinsstraße und die Änderung des Flächennutzungsplans zwischen Bahnstraße und Duvenstraße.
    Begründung

    Ansprechpartner für die drei Projekte sind:
    BP 772/S Steinsstraße: Herr Aretz Tel.: (02161) 25 – 8591, Zimmer 3041
    BP 776/N Steinmetzstraße: Herr Urbanczyk Tel.: (02161) 25 – 8599, Zimmer 3040
    221. Änderung des FNP: Herr Behrendt Tel.: (02161) 25 – 9217, Zimmer 228
    Die Sprechzeiten sind montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr und montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie zusätzlich nach Vereinbarung.

    Die Pläne und die dazu gehörigen Begründungen können auch auf der Webseite der Stadt Mönchengladbach (www.moenchengladbach.de) im Bereich Stadtentwicklung und Planung, Aktuelle Bauleitplanverfahren eingesehen werden.

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  • Erster Mönchengladbacher Altstadtflohmarkt – ein Riesenerfolg

    Erster Mönchengladbacher Altstadtflohmarkt – ein Riesenerfolg

    Das, was die Altstadtinitiative am heutigen Sonntag auf der Waldhausener Str. präsentierte, war allerste Klasse.
    Da war nichts perfektes, nichts gemaltes oder wie aus dem Katalog bestelltes. Es war urig und bodenständig. Es machte Lust auf mehr.
    altstadt-initiative-155045„Natürlich wird es eine Wiederholung geben“, sind sich Johannes Jansen und Ingo Habscheidt vom Vorstand mit den Mitgliedern einig, „es kamen sofort entsprechende Anfragen nach mehr Ständen als heute. Wir hatten etwa 50 Stände á 3 lfd. Meter vermarktet und werden die Anzahl im nächsten Jahr erhöhen“.

    Bei diesem tollen Spätsommerwetter mit Temperaturen um die 25°C kamen die Besucher in Scharen, sie brachten gute Laune mit, vertieften sich mit den Händlern nicht nur in Fachgespräche: die Stimmung passte zum Wetter. Leckeres und Getränke gab es zudem an etlichen Ständen.

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  • Kunstwerk „Donkeys Way“ wurde böswillig beschädigt

    Kunstwerk „Donkeys Way“ wurde böswillig beschädigt

    Am Sonntag, 25.09.2016, 13.45 Uhr, wurde die Polizei Mönchengladbach zum Sonnenhausplatz gerufen.

    Hier hatten unbekannte Täter von einem bronzenen Esel des Kunstwerks „Donkeys Way“ den Schwanz abgebrochen und entwendet. Bei zwei weiteren Eseln wurden die Schwänze angebrochen.

    Diesbezüglichen Facebook-Beiträgen vom Freitag, 23.09.2016, zufolge muss die Tat schon vorher erfolgt sein, wurde aber erst heute zur Anzeige gebracht.

    In der Zwischenzeit wurden die Bruchstellen von Bürgern verbunden.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter MG 290 bei der Polizei zu melden.

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  • Präventive Armutsbekämpfung: ein Konzept zur integrierten Stadtteil- und Quartiersarbeit wird erstellt

    Präventive Armutsbekämpfung: ein Konzept zur integrierten Stadtteil- und Quartiersarbeit wird erstellt

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner jüngsten Sitzung (21. September 2016) beschlossen, dass die Verwaltung ein Konzept zu einer integrierten Stadtteil- und Quartiersarbeit erarbeitet.

    „Ich freue mich, dass wir damit die Möglichkeit bekommen, die Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen“, zeigt sich Sozialdezernentin Dörte Schall erfreut über den Beschluss. „Mit einem präventiven sozialräumlichen Arbeitsansatz können wir ganzheitlich und vorsorgend für alle Menschen Handlungsmöglichkeiten erarbeiten, erheblich mehr Selbsthilfepotenziale erschließen und unsere begrenzten finanziellen Mittel deutlich zielgerichteter einsetzen, egal ob es dabei um niedrigschwellige Angebote für Familien mit kleinen Kindern, um Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung oder um seniorengerechte Angebote geht“.

    „In einigen Bereichen der Stadt nimmt die räumliche Konzentration von Armut und sozialen Problemen immer mehr zu“ so Schall weiter. „Hier ist es wichtig, dass wir dafür sorgen, dass in allen Quartieren eine weitestgehend gleiche Lebensqualität entstehen kann. Wir müssen uns besonders um strukturschwache, sozial benachteiligte und imagebelastete Stadtquartiere und Ortsteile kümmern.

    Dies belegt auch die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, in der unter dem Stichwort „Kinderarmut in Deutschland“ untersucht wurde, wie viele Kinder in Familien leben, die auf den Bezug von sog. Hartz IV Leistungen angewiesen sind. Dabei wurden aktuell die Zahlen von 2015 erhoben und mit denen von 2011 verglichen.

    Trotz wachsender Wirtschaft und sinkenden Arbeitslosenzahlen wächst die Kinderarmut immer weiter. In Deutschland leben fast zwei Millionen Kinder in Familien, die von staatlicher Grundsicherung leben. Im Bundesdurchschnitt sind 14,7 Prozent der unter 18-Jährigen auf Hartz IV Leistungen angewiesen.

    Nordrhein Westfalen liegt mit 18,6 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Das bedeutet, dass in NRW fast jedes fünfte Kind in einer Familie aufwächst, die auf den Bezug von SGB II Leistungen angewiesen ist.

    Innerhalb von Nordrhein Westfalen gehört Mönchengladbach zu den Städten mit den höchsten Kinderarmutszahlen. Mit einer Quote von 31,5 Prozent lebt in Mönchengladbach nahezu jedes dritte Kind in Armut.
    Hier besteht trotz aller Sparzwänge beim Haushalt der Stadt dringender Handlungsbedarf, denn „je länger Kinder in Armut leben, desto negativer sind die Folgen für ihre Entwicklung und ihre Bildungschancen“, erklärt Schall. „Die Statistiken belegen immer wieder den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Situation der Herkunftsfamilien und den Bildungschancen. Armut beeinträchtigt die Chancen für das ganze Leben. Kinder können aber an der Lebenssituation in die sie hineingeboren werden, nichts selbst ändern. Deshalb haben wir hier eine besondere Verantwortung, der wir uns beispielsweise mit dem HOME-Projekt ja schon in Teilen der Stadt seit einigen Jahren stellen. Und auch Freizeitmöglichkeiten in Jugendheimen müssen wir für Jugendliche weiterhin bereithalten, auch wenn dies mit Kosten verbunden ist.“

    Mit dem HOME-Projekt (Hilfe und Orientierung für Mönchengladbacher Eltern) wird bereits seit 2010 von der Stadt Mönchengladbach in drei Stadtteilen, in denen besonders viele belastete Familien wohnen (Eicken, Mülfort und seit 2014 Rheydt-Mitte) ein quartiersbezogenes Präventionsprojekt mit großem Erfolg durchgeführt. Mönchengladbach ist mit diesem Ansatz eine der 18 Modellkommunen der Initiative „Kein Kind zurücklassen“ der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung.

    „Unser Sozialplaner Gerhard Kalter wird nunmehr ausgehend von dem Auftrag des Rates unter Beteiligung der Bürger sowie aller Vereine, Verbände, Sozialunternehmen und weiterer Gruppen ein Gesamtkonzept erstellen, das aufbauend auf einer Datenanalyse soziale Handlungsfelder und Bezugsräume in der Stadt definiert“ erläutert Sozialdezernentin Dörte Schall das weitere Vorgehen. Dafür wird die Stadt befristet für zwei Jahre drei weitere sozialwissenschaftliche Fachkräfte einsetzen, die den Sozialplaner bei diesem Prozess der Konzepterstellung begleiten und unterstützen.

    „Ganz wichtig ist dabei, dass wir hier einen allumfassenden gesamtstädtischen Prozess zu stemmen haben, der nahezu alle Teile der Stadtverwaltung betrifft“ so Schall weiter. „Besonders freut mich, dass wir hier eng mit den Kolleginnen und Kollegen des Dezernates Planen und Bauen kooperieren, die ebenfalls – nicht zuletzt seit der Durchführung des Projektes ‚Soziale Stadt Rheydt‘ – die Menschen in den Sozialräumen in den Mittelpunkt ihres Tuns stellen und für die die Erstellung des Quartierskonzeptes ein selbstverständlicher Teil der Wachstumsstrategie mg+ ist.“ freut sich die Beigeordnete.

    Nicht zuletzt werden über die Strategie der „Wachsenden Stadt“ die zusätzlichen Stellenbedarfe der Sozialplanung finanziert. „Wir müssen hier alle zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten“ appelliert die Beigeordnete an alle Beteiligten und fügt hinzu, „nur dann können wir uns auch der Mithilfe der Landesregierung gewiss sein, die ebenfalls insbesondere die Quartiersarbeit in den Kommunen mit Fördermitteln unterstützt“.

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  • Benefizkonzert der BMS Big Band am Samstag, den 24.9.16

    Benefizkonzert der BMS Big Band am Samstag, den 24.9.16

    Am 24.9.16 findet in der evangelischen Friedenskirche (Margarethenstr. 20) ein Benefizkonzert der Big Band der Bischöflichen Marienschule zu Gunsten der ÖJE statt.

    Das Konzert beginnt um 18:30 Uhr, Einlass ist um 18:00 Uhr.  Der Eintritt ist frei – um Spenden für die Arbeit der ÖJE, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert, wird gebeten. Getränke und kleine Snacks werden das Wohlgefühl an diesem Abend noch steigern.

    Die Ökumenische Jugendarbeit Eicken dankt den rund 40 Musikern und Musikerinnen für Ihr großes Engagement und freut sich auf einen musikalisch fulminanten Abend!

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  • Yüksel: „Dialog mit Fachleuten ist wichtig für die Politik.“

    Yüksel: „Dialog mit Fachleuten ist wichtig für die Politik.“

    Wie sehen die Zukunftsherausforderungen des Katastrophenschutzes und der Bevölkerungshilfe des Bundes aus?

    blaulichtkonferenzDiese und andere Fragen diskutierte die SPD-Bundestagsfraktion auf einer Fachtagung. Unter dem Motto „Herausforderungen im Bevölkerungsschutz“ hatten die SPD-Bundestagsabgeordneten am Donnerstag mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert. Mit dabei war auch der Geschäftsführer der DLRG Ortsgruppe Mönchengladbach, Georg Burghart.

    „Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und die Fachleute, die Praktiker vor Ort, in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen, denn Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen sind wichtige Zukunftsthemen“, betont Gülistan Yüksel, MdB.

    Der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland stehen vor neuen Herausforderungen. Hinzu kommt die Veränderung unserer Gesellschaft wie Veränderungen in der Berufs- und der Arbeitswelt und der Demografischen Wandel. „Dies alles hat nicht nur Auswirkungen auf den Grad der Selbsthilfefähigkeit unserer Bevölkerung, sondern auch auf das Potential der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, so Yüksel.

    Die SPD-Fraktion möchte sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe einsetzen und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren „Blaulichtkonferenzen“ die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen und wird es auch in Zukunft tun.

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  • Wessen Interesse vertritt Politik in unserer Stadt?

    Wir haben einen tollen neuen Platz vor dem Eingang zum Jonas Park, er gefällt auch mir, in großen Teilen zumindest.
    Verwaltung (Oberbürgermeister etc.) suggeriert den Bürgern, der Eigentümer des Minto habe ihn der Stadt spendiert.
    Nichts erzählt wird über die Kosten, um die Rahmenbedingungen herzustellen, damit der Platz in dieser Form gebaut werden konnte. Auch darüber sollte unser OB seine Wähler und Nichtwähler nicht im Unklaren lassen.
    Kritisieren möchte ich den Belag des Platzes. Das verwendete Granulat ist äußerst unfallträchtig, bei der offiziellen Eröffnung mußte dies eine ältere Dame schmerzhaft erfahren. Die Schärfe des Belags reißt die ungeschützte menschliche Haut messerscharf auf und hinterläßt arge Wunden.
    Berücksichtigt man gleichzeitig die jüngste Freigabe des Radverkehrs auf der Hindenburgstraße, so mag ich mir nicht wirklich vorstellen, welche Unfälle auf dem Sonnenhausplatz passieren können, sollte ein Radfahrer auf einen Fußgänger treffen und beide stürzen auf dem neuen Sonnenhausplatz.

    Thema Radfahren:
    Welche Experten wollen uns Bürgern denn jetzt weismachen, welches der bessere Weg für Radfahrer ist.
    Fahrbahn oder Radweg oder markierter Radstreifen auf der Fahrbahn?
    Nehmen wir ausnahmsweise die Konstantinstraße in Giesenkirchen als Beispiel, dort brettert massig LKW-Verkehr drüber. Es fahren reihenweise Busse hin und her, aus Rheydt kommend und umgekehrt. Dort will nicht, dort ist der Radfahrer gezwungen auf der Fahrbahn zu fahren und das bei einer Fahrbahnbreite, die oftmals zu schmal ist, zwei Busse oder PKW´s aneinander vorbei fahren zu lassen, da auch noch auf beiden Seiten geparkt wird.

    Ist das die gewünschte Sicherheit unseres Mobilitätsbeauftragten wenn er sagt, dass es keinen Sinn macht etwas zu planen, das die Politik letztlich nicht mitmacht?
    Wessen Interessen gilt es hier zu vertreten, wenn nicht die der jungen Radfahrer, der Radfahrer im Berufsalter und der älteren Radfahrer?

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  • ADFC: Die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugen Radwege!

    ADFC: Die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugen Radwege!

    „Radfahrer fahren lieber auf der Straße?“ – Das ist Wunschdenken mancher Verkehrsexperten, die erreichen wollen, dass Fahrradfahrer nur noch auf der Straße fahren.

    Tatsächlich ist es so, dass in der täglichen Praxis die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugt auf Radwegen – leider notfalls auch auf Gehwegen – fahren, weil sie sich auf der Straße nicht sicher fühlen. Jeder kann das täglich sehen, beispielsweise auf der Brucknerallee, wo Fahrradfahrer fast nur auf dem freigegebenen Mittelstreifen unterwegs sind, obwohl sie auf der Straße fahren dürfen.

    Verkehrsexperten sprechen vom „subjektiven Sicherheitsgefühl“, manche bemängeln das und äußern die pauschale Prämisse „Auf der Straße fahren Radfahrer sicherer“.

    Diese Aussage ist aber durch keine seriöse Studie belegt.

    Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat in ihrer umfangreichen Studie von 2009 festgestellt: „Insgesamt nutzen sehr wenig Radfahrer die Wahlmöglichkeit, die sie bei aufgehobener Benutzungspflicht zwischen Radweg und Fahrbahn haben.“ und an anderer Stelle „Auf den Straßen mit Radwegen wurden erheblich seltener Behinderungen durch andere Verkehrsteilnehmer registriert als auf den Straßen mit Radfahrstreifen oder Schutzstreifen.“ und „Eine generelle Präferenz für einen der hier untersuchten Anlagentypen kann … nicht getroffen werden. Es zeigt sich vielmehr, dass sowohl Radwege als auch Radfahrstreifen und Schutzstreifen … verkehrssicher gestaltet werden können.“

    Die renommierten Unfallforscher der Versicherer empfehlen in ihrem Forschungsbericht 21: „Aufgrund der besseren Sichtbarkeit der Radfahrer wird eine Führung auf der Fahrbahn oder eine fahrbahnnahe Führung empfohlen“. Dies ist ein Statement für sichere Radwegführung, nicht zum Fahren auf der Straße und Jörg Ortlepp, Leiter Verkehrsinfrastruktur, „Unfallforschung der Versicherungswirtschaft e.V.“ betont „Ob ein baulicher Radweg oder die Fahrbahnführung mehr Sicherheit bietet, lässt sich nicht pauschal beantworten.“

    Richtig ist lediglich, dass Radfahrer auf der Straße sicherer fahren, wenn Radwege in einem schlechten Zustand sind. Wenn aber Radwege den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA2010) entsprechen, dann fährt man auf dem Radweg genauso sicher wie auf der Straße.

    Radfahren auf der Fahrbahn ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn hier fühlen sich nur routinierte und angstfreie Radler wohl. Alle anderen, insbesondere Kinder und Ältere, brauchen eine sichere und komfortable Rad-Infrastruktur.

    Soll das Prinzip „Wir dürfen auf der Straße fahren, wir wollen auf der Straße fahren, also müssen alle Fahrradfahrer auf der Straße fahren“ einen Umerziehungsprozess einleiten? Vielleicht weil es durchsetzbarer ist, weil es weniger Raum für gute Radwege braucht und damit billiger ist, oder gar weil Fahrradfahrer auf der Fahrbahn eine verkehrsberuhigende Wirkung haben?

    Der Mobilitätsbeauftragte der Stadt, Carsten Knoch, hat am Dienstag beim „Dialogforum I zum Masterplan Nahmobilität“ im Gespräch mit Bürgern sinngemäß geäußert, dass es ja keinen Sinn macht, etwas zu planen, dass die Politik letztlich nicht mitmacht. Das lässt befürchten, dass nicht mutig, sondern minimal geplant wird.

    Ist das der Auftrag, den der Rat der Stadt Mönchengladbach im Februar 2015 der Verwaltung auf den Weg gegeben hat? Dem Ratsbeschluss folgend soll ein Masterplan für den Rad- und Fußverkehr entstehen, ein Plan für die nächsten 5 bis 15 Jahre. Der Begriff Masterplan steht aber weltweit – und dank MG3.0 auch in unserer Stadt ‑ für Denkanstöße, Innovationen, Visionen, für mutige Ideen in eine bessere Zukunft. – Es kann nicht sein, dass wir in Mönchengladbach die Zukunft für den Radverkehr mit „Hauptsache billig“ interpretieren.

    Es ist durchaus akzeptabel, wenn auf geeigneten Strecken keine Radwege angelegt werden. Denn bei überschaubarem Verkehrsaufkommen und Tempo 30 fahren Fahrradfahrer relativ sicher im Mischverkehr. Etliche Fahrradstraßen mit Anwohnerparken könnten die Radfahr- und Lebensqualität auf vielen Straßen der Stadt markant erhöhen.

    Aber auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen, starkem LKW-Verkehr oder anderem Gefährdungspotential, sind sichere Radwege (protected bike lanes) gefordert.

    Der ADFC Mönchengladbach erwartet, dass der Masterplan Nahmobilität die Anforderungen der Zukunft berücksichtigt und nicht die Gegenwart konserviert. Viele Millionen neue E-Bikes werden in den kommenden Jahren unterwegs sein, das wird den Verkehr maßgeblich verändern.

    Auch in unserer Stadt?

    Wenn wir das wollen, wenn wir den Radverkehrsanteil von jetzt 6 % signifikant erhöhen wollen, dann müssen wir jetzt hinreichend dafür planen. Wir müssen jetzt umdenken und vorsorgen, damit nicht demnächst auch in Mönchengladbach Fahrverbote für KFZ gerichtlich angeordnet werden müssen.

    Ausführliche Quellen:

    BaSt-Studie V184 und Forschungsbericht 21 der Versicherer

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  • Podiumsgespräch zu CETA und TTIP – eine Einladung

    Podiumsgespräch zu CETA und TTIP – eine Einladung

    Das Mönchengladbacher Aktionsbündnis –TTIP und CETA stoppen! – lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Podiumsgespräch zu den Freihandelsabkommen ein.
    Diese Mammutvertragswerke, die von der EU hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, mögen für manch einen zu abstrakt anmuten, um sich näher damit zu befassen. Vielleicht wird auch die Hoffnung gehegt, man bekäme persönlich von deren Auswirkungen nichts zu spüren.
    Das möchte das Aktionsbündnis mit seiner Veranstaltung ändern.

    Unter dem Titel „TTIP & CETA – Ende der demokratischen Kultur?“  werden
    Sven Giegold, Mitglied des EU-Parlamentes
    Norbert Baumgarten, Sprecher AG Wohlfahrtsverbände Erkrath
    Thomas Leigsnering, ver.di Niederrhein
    Bernd Schmitz, AG bäuerliche Landwirtschaft NRW über die geplanten Freihandelsabkommen diskutieren.

    Nachdem Sven Giegold einen kurzen Überblick über den aktuellen politischen Diskussionsstatus gegeben hat, werden Norbert Baumgarten, Thomas Leigsnering und Bernd Schmitz konkret schildern, wo sie für ihre Wirkungsbereiche negative Auswirkungen der Freihandelsabkommen sehen und sie damit aus der Abstraktion in die nachvollziehbare Realität holen.

    Die Kritikpunkte und Argumente werden danach unter den Podiumsteilnehmern sorgfältig diskutiert.
    Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder auch sich an der Diskussion zu beteiligen.

    Die Veranstaltung findet statt:
    am Freitag 30. September 2016 um 19.00 Uhr im Haus der Regionen,
    Bettrather Str. 22, 41061 Mönchengladbach

    Veranstalter ist das Katholische Forum MG/HS in Kooperation mit
    Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. (BAUM)
    Transition Town Initiative Mönchengladbach
    Initiative Gentechnikfreie Region Kreis Heinsberg
    KAB Bezirke MG und HS
    attac MG
    BUND MG
    Eine-Welt-Forum MG
    Die Linke MG
    Linksjugend [´solid] MG
    Bündnis ´90/ Die Grünen MG
    IPPNW MG
    Piraten MG
    Bündnis für Menschenwürde und Arbeit MG

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  • Altweibersommer im Hardter Wald

    Altweibersommer im Hardter Wald

    Durch den Hardter Wald führt eine Wanderung des Naturparks Schwalm-Nette am Samstag, 1. Oktober. Waldpädagogin Liselotte Uhlig zeigt den Teilnehmern von 10.30 bis 12.30 Uhr Pflanzen und Tiere und erzählt etwas zur Geschichte des Waldes.

    Treffpunkt ist auf dem Parkplatz hinter der Gaststätte Onkel Gustav, Brahmsstraße 142 in Mönchengladbach-Hardt. Wer dabei sein möchte, sollte wetterfeste Kleidung tragen. Kinder sind willkommen.
    Interessierte können sich anmelden unter Telefon 0151/65521857.

    www.npsn.de

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  • Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach – Ideen für die Stadt der Zukunft

    Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach –
    Ideen für die Stadt der Zukunft

    Wie kann die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden? Dies ist die zentrale Frage im Forschungsprojekt UrbanLife+, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach mit renommierten Forschungseinrichtungen und heimischen Kooperationspartnern durchgeführt wird. Das Mönchengladbacher Projekt war neben vier weiteren (Grafschaft Bentheim, Freiburg, Stuttgart und Saarland) aus rund 170 Bewerbungen ausgewählt worden. Die fünf Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt werden, zielen alle darauf ab, die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern.

    Als Umsetzungspartner im Projekt UrbanLife+ konnte die Sozial-Holding die NEW AG, die Städtischen Kliniken, den Handelsverband NRW e.V., die Hochschule Niederrhein, die Kreuder GmbH & Co. KG, die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach mbH (EWMG) und verschieden Fachbereiche der Stadtverwaltung gewinnen. Gemeinsam wollen sie mit den Wissenschaftlern in den nächsten Jahren an ganz praktischen technischen Innovationen mitarbeiten, die es Seniorinnen und Senioren mit Mobilitätseinschränkungen erleichtern sollen, sich im öffentlichen, urbanen Raum zu bewegen und damit möglichst lange selbstbestimmt leben zu können.

    Was sind derartige technische Innovationen und wie sehen diese aus? Was genau ist überhaupt Mensch-Technik-Interaktion (MTI)? Wie kann die ganz praktisch umgesetzt werden und wo könnte unser Beitrag dazu liegen? Um Antworten auf diese Fragen ging es beim Kreativ-Workshop, den Projektleiterin Susanne Wallrafen jetzt mit den Partnern vor Ort und Anna Kötteritzsch vom Institut für Softewaretechnologie der Universität der Bundeswehr München durchgeführt hat.

    „Uns war es wichtig, mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen zu sammeln, welche technischen Lösungen wir im Projekt konkret entwickeln und umsetzen können“, sagt Susanne Wallrafen.

    Für die eigenen vier Wände oder das Automobil gibt es schon jede Menge Konzepte, Produkte und technische Assistenten, die älteren Menschen oder Personen mit Handicaps das Leben erleichtern.

    Im öffentlichen Raum sehen die Projektbeteiligten da noch Nachholbedarf: Straßenlaternen, die ihre Helligkeit dem Sehvermögen der Passanten anpassen, Gehwege, die Fußgänger mit Handicap sicher an Gefahrenstellen vorbeileiten, Ampeln die Grünphasen für Gehbehinderte verlängern, oder Systeme, die ihre Benutzer bei Schwäche- und Schwindelanfällen zur nächsten Sitzmöglichkeit leiten, gehören dazu.

    Ideen für die „smarte“ Stadt der Zukunft gab es auch von den Teilnehmern des Workshops genug. Der Therapiegarten der Geriatrischen Klinik am Elisabeth-Krankenhaus soll zum Experimentierfeld für innovative Lösungen werden: Hier könnten demnächst höhenverstellbare Parkbänke zum Sitzen einladen. Jan Kaiser vom Handelsverband NRW kann sich vorstellen, dass es im Supermarkt bald intelligente Einkaufswagen gibt, die den Kunden zu den gewünschten Produkten navigieren oder bei Bedarf einen Verkäufer rufen.

    Für Bauunternehmer Ernst Kreuder gehören IT-Lösungen auf der Baustelle längst zum Alltag. Aber technische Hilfen wie zum Beispiel Roboter für die Schwerstarbeit auf der Baustelle, die sich auch auf andere Arbeitsplätze mit hohen körperlichen Belastungen übertragen ließen, sind in der Praxis noch Mangelware. Einen Trend der Zukunft sieht Kreuder im Einsatz von 3D-Druckern

    Bei der NEW AG wird über den ÖPNV der Zukunft nachgedacht. „Wir könnten uns zum Beispiel eine für unsere Kunden maßgeschneiderte Routenplanung vorstellen. Warum sollte es nicht möglich sein, dass ein Bürger sein Anliegen – zum Beispiel die Verlängerung des Personalausweises oder einen Arztbesuch –  in die Fahrplansuche eingibt, und er dann eine Info bekommt, wo er dies mit öffentlichen Verkehrsmitteln am schnellsten erledigen kann“, erklärt Michael Palumbo von der NEW mobil und aktiv GmbH.

    Für Martina Braun von der Hochschule Niederrhein und Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding ist es wichtig, etwas gegen die drohende Isolation von älteren Menschen zu tun, die sich oft einfach nicht mehr aus dem Haus trauen. „Anlässe für Bewegung zu schaffen, Sicherheit zu geben und kurze, barrierefreie Wege zu ermöglichen“ sei die Devise. Wer möchte, dass die Menschen möglichst lange im eigenen Heim wohnen bleiben können, muss dafür sorgen, dass sie in der Nähe alles bekommen, was sie dafür benötigen: Von Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs bis hin zu Gemeinschaftserlebnissen und Erholung.

    Alle Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass Mönchengladbach für solch einen Quartiersansatz beste Voraussetzungen mitbringt: Die Stadt hat zahlreiche lebendige und aktive Stadtteile. Dies sei eine Stärke von Mönchengladbach, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

     

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  • Sven Lau bricht sein Schweigen vor dem OLG

    Sven Lau bricht sein Schweigen vor dem OLG

    Dominic Schmitz, ein ehemaliger Mitstreiter und Begleiter des Sven Lau hatte seine Aussage beendet, Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Fragen an Schmitz gestellt. So fragte der Vorsitzende Richter Dr. Schreiber den Angeklagten Sven Lau, ob auch er den Zeugen befragen wolle. Er wollte.
    Schmitz hatte ausgesagt in 2011 habe er den Angeklagten letztmalig getroffen. Dies wollte Lau so nicht stehen lassen und er fragte Schmitz, ob er sich an das Treffen in 2013 in der Mönchengladbacher City erinnere, als sie beide Essbares einkauften. Nach längerer Überlegung erinnerte sich Schmitz daran, meinte jedoch, es sei kein Vereinbartes Treffen sondern ein rein zufälliges „über den Weg laufen“ gewesen und somit für ihn nicht wichtig.
    Auch an eine E-Mail in 2015 von Sven Lau konnte sich Schmitz auf Frage des Angeklagten erinnern. Schmitz beschuldigte Lau erneut, den vermutlich in Syrien weilenden Konrad S. überredet zu haben, dorthin zu gehen.

    Zu Beginn der Sitzung wurde der als Zeuge geladene Dominic Schmitz u.a. nach seinem aktuellen Wohnsitz gefragt. Diesen wollte der Zeuge nicht nennen, da er nach seiner Ansicht von einschlägigen Kreisen bedroht wird.

    Dies bezeichnete Sven Lau´s Verteidigung als künstlich konstruiert, Richter Schreiber hatte jedoch Verständnis für die Haltung des Zeugen und so blieb dieser Punkt unbeantwortet.
    In der weiteren Befragung erläuterte Schmitz seinen Weg zum Islam in 2005, seine beginnende Freundschaft zum Angeklagten, die Gründung der Moschee in MG-Eicken, die gemeinsame Reise nach Mekka und die Beendigung der Freundschaft in 2011.
    Zusammenfassend bleibt der Eindruck, Dominic Schmitz wird kaum die Hoffnungen der Staatsanwaltschaft erfüllen können. Das Belastungspotential war äußerst gering, zuviele Mutmaßungen und „Möglichkeiten“ pflasterten seine Aussage.
    Sein erschienenes Buch über seinen Werdegang kann deshalb nicht als objektiv gewertet werden, da ein Journalist des Magazin Focus als Ghostwriter tötig war und die Erzählungen des Zeugen nach Gutdünken beeinflussen konnte.
    Auch seine Empfindlichkeiten während der Mekkareise, er durfte nicht gemeinsam mit Sven Lau in einem Zimmer übernachten, zeichneten ein eigenes Bild des Zeugen.
    So mag in nächster Zukunft eine weitere Einlassung des Zeugen bessere Fakten an den Tag bringen.

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  • Campus der HN wurde zur internationalen Fressmeile: Hochschule Niederrhein begrüßte Erstsemester

    Campus der HN wurde zur internationalen Fressmeile: Hochschule Niederrhein begrüßte Erstsemester

    Festivalatmosphäre auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein: Mit einem Street Food Fest, Live-Musik und zahlreichen bunten Aktionen hat die Hochschule Niederrhein am Montag ihre Erstsemester begrüßt. Für rund fünf Stunden wurden dabei die Webschulstraße und die angrenzende Wiese zwischen Mensa und NEW-Blauhaus zur bunten Meile.

    Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg ließ es sich nicht nehmen, die Erstis von der Bühne aus persönlich zu begrüßen. „Ein Studium bedeutet nicht nur Lesen im stillen Kämmerlein, sondern vor allem die Verdrahtung mit der Praxis. Weil das bei uns so gut funktioniert, sind unsere Absolventen auf dem Arbeitsmarkt so erfolgreich“, sagte von Grünberg.

    Im Anschluss stellten Kevin Grimberg und Nabila Annouri vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss die Angebote des Asta vor. „Kommt zu uns, wenn ihr Probleme mit dem Studium oder mit dem Geld habt, oder wenn ihr Sportangebote nutzen wollt. Wir haben für Euch immer ein offenes Ohr.“ Anschließend sorgten die Bands The Jabs und Cannibal Koffer für Stimmung unter den Studierenden.

    Auf dem Campus machte sich schnell Festivalatmosphäre breit: Die Studierenden saßen mit Essen und Trinken auf der Wiese vor der Mensa und genossen die Musik. Andere zogen über die Webschulstraße von Stand zu Stand und überlegten, welche Leckerei sie jetzt probieren könnten. Wieder andere versuchten am Hochschul-Stand ihr Glück: Dort konnte man bei einem „Campus-Memory“ attraktive Preise aus dem Hochschul-Shop gewinnen. Und im Rennsimulator des Formula-Student-Teams konnten die Studierenden ihre Fahr-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

    Insgesamt starteten gestern 3260 Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach. Während die 1770 Studienanfänger aus Mönchengladbach in diesem Jahr Heimvorteil hatten, wurde den 1490 Krefelder Studienanfängern ein Shuttle-Service geboten. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Erstsemester im Krefelder Königpalast begrüßt.

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  • Giesenkirchen: Ab heute ist schnelles Internet verfügbar

    Giesenkirchen: Ab heute ist schnelles Internet verfügbar

    ln Windberg, Hehn, Herrenshof, Ohler, Wolfssittard, Giesenkirchen, Venn und Großheide stehen ab Mitte September 2016 Anschlüsse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zur Verfügung.
    16-09-17-taschenlampenkonzert-1501Heute wird das Vectoring in Giesenkirchen freigeschaltet, der Startschuss erfolgte symbolisch bereits vorab am Donnerstag im Minto.

    Das neue Glasfaser-Netz der Telekom soll so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer, erklärt Michael Hartz von der Telekom.

    Peter Kroppen, Leiter Infrastrukturvertrieb West: „Damit bauen wir nun auch in Mönchengladbach die IT-Infrastruktur zukunftssicher aus und bieten so bereits ab Montag mehr als 35.ooo Haushalten den ersehnten schnellen Zugang zur Datenautobahn!
    Die weitere Haushalte werden wir bis Ende Oktober einschalten. Das ermöglicht das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller lnternetzugang, Telefon-Fiatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen.“

    Der Kunde sollte unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland prüfen, welche Produkte an seinem Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL Anschluss von der Telekom hat, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen, erklärt Peter Kroppen beim Pressetermin im Minto.
    Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 genügt. Oder der Kunde geht in seinen Telekom-Laden in Mönchengladbach oder Rheydt und läßt sich dort persönlich beraten.
    Auch Rafael Lendzion, Breitbandfachmann bei der Wirtschaftsförderung in Mönchengladbach, freut sich über den Fortschritt in Sachen schnelles Internet. Auch er weiß, es ist die zweitbeste Möglichkeit die angeboten wird. Glasfaser bis ins Haus (FTTH) wird erst später kommen von der Telekom, Vectoring ist eine Zwischenlösung.
    Da der Mitbewerber Deutsche Glasfaser aktuell nicht alle Haushalte in Mönchengladbach versorgt, ist das Vectoring der Telekom eine hervorragende Alternative zu den derzeitigen Geschwindigkeiten von etwa 16 MBit/s oder noch weniger.

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  • „Wir wollen ein C2C Rathaus“ – Blaupause für neues Verwaltungsgebäude steht in Venlomit Bildergalerie

    „Wir wollen ein C2C Rathaus“ –
    Blaupause für neues Verwaltungsgebäude steht in Venlo
    mit Bildergalerie

    „Erst vor wenigen Wochen wurde der Umzug der ca. 900 Verwaltungsmitarbeiter in Venlo in das neue Verwaltungsgebäude durchgeführt, es war eine logistische Mammutaufgabe, wir haben auch das geschafft“, beginnt Projektmanager Michel Weijers seinen mitreißenden Vortrag.
    Weijers berichtet diesmal vor seinen Gästen aus Mönchengladbach. Der Bauausschuss machte auf seiner Exkursion Halt in Venlo.
    Venlos Bürgermeister Antoin Scholten und sein Projektmanager Weijers erklären die Idee des Öko-Neubaus:
    Ressourcen nicht zu vergeuden und kontinuierliche Materialkreisläufe zu entwickeln: der Verbrauch von Wasser, Energie, Luft und Begrünung richten sich nach den C2C-Prinzipien.
    So weist das Gebäude mit einer auf insgesamt 2.000 Quadratmeter begrünten Fassade neben einer hauseigenen Kläranlage, 300 Quadratmetern Solarfläche zur Energieerzeugung auch ein riesiges Gewächshaus im Obergeschoss für die Sauerstoff- und Feuchtigkeitszufuhr und einen „Sonnenschornstein“ für den permanenten Luftaustausch im gesamten Gebäude auf.

    Cradle to Cradle“ heißt übersetzt: „Von der Wiege bis zur Wiege“ und bezeichnet damit den nachhaltigen und kontinuierlichen Materialkreislauf.
    „Wir haben das Thema Nachhaltigkeit als Leitsatz für die Stadtentwicklung erklärt und dafür vor drei Jahren in New York einen Award erhalten“, erzählt Venlos Bürgermeister Antoin Scholten nicht ohne verständlichen Stolz.

    Zukunftsweisend sind auch die modernen Arbeitsplätze für die Bediensteten, die ohne eigene, fest zugeordnete Büros auskommen und stattdessen Arbeitsnischen, -kojen und sogenannte Teaminseln vorfinden. Lediglich die Dezernenten arbeiten in Einzelbüros, diese sind sehr offen gestaltet und erhalten nur durch Glaswände eine optische Abtrennung.
    Auf die insgesamt 900 Mitarbeiter im Haus kommen so 650 Arbeitsplätze.
    Noch dauert der Umstellungsprozess bei den Mitarbeitern an, etwa 80 Prozent von ihnen sind mit der neuen, offenen Arbeitsweise bereits sehr zufrieden. Diese Angabe kann durch persönliche Inaugenscheinnahme nur bestätigt werden, in Gesprächen mit Mitarbeitern ist ausschließlich das Positive erkennbar.
    „Dadurch werden Geschäftsabläufe und Kommunikation untereinander deutlich optimiert“, so Projektmanager Michel Weijers.
    Für Mönchengladbach könnte der Neubau für ein neues Verwaltungsgebäude interessant werden. Der Mönchengladbacher Stadtrat hatte die Verwaltung vor kurzem beauftragt, Überlegungen über die Verwaltung der Zukunft mit Zentralisierung der Verwaltungsstandorte anzustellen.
    „Es geht sicherlich nicht darum, das Projekt eins zu eins umzusetzen, aber der Ansatz für einen Verwaltungsneubau ist genau der richtige im Zusammenhang mit der wachsenden Stadt: wirtschaftlich, innovativ und für Bürger wie Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv“, so Dr. Gregor Bonin. Die Erfahrung der Venloer möchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners nutzen indem er sagt: „Eine weitere Zusammenarbeit mit Venlo in dieser Sache würde durchaus Sinn machen. Hier werden wir die Kontakte intensivieren und uns über die Erfahrungen informieren“.

    Die Einladung der Venloer, gemeinsam in Sachen Nachhaltigkeit zusammen zu arbeiten nahm er gerne an.
    „Beide Projekte, Tiefgarage und neues Rathaus, haben gezeigt, dass Parallelen vorhanden sind und wir von den Nachbarn lernen können“, so Hans Wilhelm Reiners und Dr. Gregor Bonin zum Ausklang der äußerst informativen Exkursion.
    Die Übereinstimmung mit allen Teilnehmern war nicht zu übersehen.

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  • Open Air Reihe im Volksgarten wird fortgesetzt

    Open Air Reihe im Volksgarten wird fortgesetzt

    Jahrzehntelang lag die Konzertmuschel im Volksgarten, eine der schönsten Konzert-Locations der Stadt, brach.
    Das hat sich seit dem vergangenen Jahr geändert: Die von Walter Riettiens und Kurt Schmidt ins Leben gerufene  Konzertreihe FIVE O’CLOCK ACOUSTIC wurde zum Überraschungserfolg.

    Das Konzept, Mönchengladbacher Top-Bands mit eigenen Songs bei freiem Eintritt Akustik-Sets spielen zu lassen, hat die Gladbacher begeistert und zu Hunderten an drei Sonntagnachmittagen in den Park gelockt.
    Im September startet die Konzertreihe – unterstützt von der städtischen Kulturförderung, Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer und verschiedenen Sponsoren – in die nächste Runde.

    Singer-Songwriterin SophieDen Auftakt gibt es am Sonntag, den 11. September, um 17 Uhr mit einem Doppelkonzert zweier junger Künstler, die allerdings keine unbeschriebenen Blätter mehr sind und sich bereits eine Fangemeinde in Stadt und Region erspielt haben Es handelt sich dabei um die Singer-Songwriter Sophie und Thomas Allan.

    Seit dem Sieg beim Singer-Songwriter-Slam 2012 in Mönchengladbach ist das Leben der nun 19-jährigen Sophie aufregend geworden: viele Auftritte, zwei CD-Produktionen und auch viele neu komponierte Songs standen seither auf dem Programm. Sophie überrascht mit gefühlvollem Gitarrenspiel, einer weichen Stimme und selbst komponierten, englischen Songs zwischen Folk, Pop und Blues, in denen sie ihre Erlebnisse und Gefühle verarbeitet.

    Thomas AllanThomas Allan, der im JHQ aufgewachsen ist, macht schon sein Leben lang Musik. Er spielt rockigen Indie britischer Prägung im Spannungsfeld zwischen Joe Jackson und Elvis Costello, The Jam und Pink Floyd, mal alleine mit Gitarre, mal mit Schlagzeug und Bass dazu. Bei Five O’Clock Acoustic wird er mit seiner Band auftreten. Der 23-jährige Mönchengladbacher sieht sich als Gralshüter der Popmusik britischer Prägung mit Sinn für Geschichten über kleine Leute und große Gefühle.

     

     

    Stanley Beamish Blues BandAm 18. September wird die Stanley Beamish Blues Band auf der Volksgartenbühne zu Gast sein. Die Mönchengladbacher Musiker begeistern ihr Publikum immer wieder mit einer Mischung aus traditionellen Blues-Kassikern und starkem Bluesrock. Beim Auftritt in der Konzertmuschel werden sie zum ersten Mal in 27-jährigen Bandgeschichte ein Akustik-Set spielen, an dem sie bereits fleißig feilen.

    Zum Abschluss der Konzertreihe gibt es am 25. September ein Wiedersehen mit den Dead Guitars. (Bild ganz oben) Das Deutsch-Britisch-Holländisch-Schweizer Musikprojekt schafft einen Sound, der stilistisch irgendwo zwischen Wave, Pop und Alternative Rock liegt, und dessen melancholischer Energie man sich als Zuhörer schwer entziehen kann. Ihr neustes Werk „Shelter“ ist nach „Stranger“, „Airplanes“ und „Flags“ bereits das vierte Album der hochkarätig besetzten Band. Dass die international besetzte Truppe, eine hervorragende Live-Band ist, weiß das Gladbacher Publikum nicht erst seit dem Open-Air Konzert im vergangenen Jahr.

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  • Falschparker auf Rad- und Fußwegen: ADFC, Stadt und Polizei starten Aufklärungsaktion

    Falschparker auf Rad- und Fußwegen: ADFC, Stadt und Polizei starten Aufklärungsaktion

    Wer häufiger mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, kennt das Problem: Von Autos zugeparkte Radwege, Fahrrad-Schutzstreifen und Gehwege. Für manchen Autofahrer, der „mal eben“ zum Bäcker, zum Geldautomaten, zur Apotheke oder an den Kiosk möchte, scheint das illegale Parken auf den für Radfahrer und Fußgänger reservierten Flächen „keine große Sache“ zu sein. Auch vor Schulen und Kindergärten lässt sich dieses Verhalten jeden Tag beobachten.

    Doch egal an welcher Stelle: Auch wer nur kurz auf dem Radweg, auf dem Fahrrad-Schutzstreifen oder dem Bürgersteig hält, gefährdet die Fußgänger und Radler, die dem Hindernis ausweichen und das Risiko eingehen müssen, in den Straßenverkehr zu geraten. Gefährlich ist das für alle „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für Kinder und ältere Menschen, deren Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen eingeschränkt ist.

    Um auf diese Gefahren hinzuweisen und bei Autofahrern das Bewusstsein zu schärfen, dass illegales Parken kein Kavaliersdelikt ist, unterstützen Stadtverwaltung und Polizei den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Mönchengladbach bei einer Aufklärungsaktion. In den nächsten Wochen werden Falschparker auf Geh- und Radwegen einen Info-Zettel an der Windschutzscheibe finden. 10.000 Flyer sind dafür gedruckt worden.

    Die bebilderten Infos im Postkartenformat klären über die Regeln, die Rechtslage, und die Gefahren des Fehlverhaltens auf. Sie werden von der Verkehrspolizei, den Verkehrskontrolleuren des Ordnungsamtes und von ADFC Mitgliedern verteilt. Aber auch Bürgerinnen und Bürger können die Flyer nutzen und die Postkarten Falschparkern an die Windschutzscheibe klemmen. Sie liegen im Ordnungsamt, an der Radstation Rheydt, bei Fahrradhändlern und bei der KFZ – Zulassungsstelle aus und können auch auf der Webseite www.moenchengladbach.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.

    Zusätzlich wird das Ordnungsamt Schwerpunktkontrollen an bekannten Problemstraßen durchführen. Die Mitglieder des ADFC haben der Stadtverwaltung 15 Straßenzüge benannt, an den häufig Radwege und Schutzstreifen zugeparkt werden. Dazu gehören unter anderem die Bachstraße, Dahlener Straße, Odenkirchener Straße, Mühlenstraße und Gracht in Rheydt, sowie die Neusser Straße, Steinmetzstraße, Aachener Straße und die untere Hindenburgstraße in Mönchengladbach.

    Polizei und Ordnungsamt weisen darauf hin, dass Falschparken auf Gehwegen und Radwegen mit Bußgeldern bis 35 Euro bestraft werden kann. Wenn das Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert, kann es auch abgeschleppt werden.
    Ansprechpartner beim ADFC für die Aktion ist Thomas Thomas M. Claßen, Tel. 02161.592914, E-Mail thomas.m.classen@adfc-mg.de

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  • So schön können Parkflächen sein – Ein Modell für Mönchengladbachmit Bildergalerie

    So schön können Parkflächen sein – Ein Modell für Mönchengladbach
    mit Bildergalerie

    Eineinhalb Autostunden westlich von Mönchengladbach kann man schon ahnen, wie es rund um den Geroweiher am Fuße des Abteibergs einmal aussehen kann.
    Die Masterplan-Idee eines ökologisch wertvollen Gladbachtals lässt sich sehr gut realisieren.
    Nicht wenig staunend erlebten die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses gestern bei einer Exkursion nach s´Hertogenbosch wie es gemacht wird.
    Dort wurden in den letzten Jahren die Parkplätze vor den Toren der Altstadt in eine Tiefgarage verlagert und das Dach der Tiefgarage mit viel Grün und Wasser aufgewertet.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, sowie Mitarbeitern seines Dezernates waren ebenso begeistert von der Umsetzung des Projektes der Niederländer.
    Die Parallelen beider Städte sind offensichtlich: In beiden Fällen geht es um die städtebauliche Aufwertung eines zentralen Stadtraumes am Eingang zur historischen Altstadt durch die Verknüpfung von Grün und Wasser und mit Einbindung der historischen Stadtmauer.

    Tritt man aus der Haupttreppenhaus der Tiefgarage in s‘Hertogenbosch, die rund 1.000 Stellplätze bietet, erfährt man einen herrlichen Blick über das Wasser auf die Stadtmauer.
    „Ähnliche Qualitäten könnten wir bei uns mit dem Geropark, der erweiterten Wasserfläche des Geroweihers und der Anknüpfung an den bereits vorhandenen historischen Altstadtrundweg sowie der direkten Anbindung an die Innenstadt über den Abteiberg auch erreichen“, so Dr. Gregor Bonin.
    „Das niederländische Beispiel zeigt also, dass dieses Vorhaben, das im Rahmen des Masterplans angestoßen wurde und im Zusammenhang der wachsenden Stadt fortgesetzt werden soll, durchaus machbar ist. Ähnlich wie in s’Hertogenbosch sind auch bei unserem Vorhaben die Möglichkeiten einer EU-Förderung zu prüfen“, ergänzt Dr. Gregor Bonin, der einen Start des Investorenprojektes für 2018/2019 als durchaus realistisch betrachtet. „Wenn wir diesen Baustein im Gladbachtal umsetzen wollen, müssen wir ihn jetzt anpacken“, sagt er weiter.
    Bei einem Mittags-Snack, an dem auch `s´Hertogenboschs Bürgermeister teilnahm, wurde angeregt über das Gesehene diskutiert.
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    Die Kosten des Projektes in s´Hertogenbosch in Höhe von etwa 50 Millionen Euro sind gut investiertes Kapital.
    Ein wünscheswertes Projekt für Mönchengladbach ganz im Sinne der Stadtreparatur.
    Ein unbezahlbarer Hinzugewinn für die Stadt an Lebensqualität für die Bürger und die Außenwirkung.

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