Autor: Harald Wendler

  • Massenschlägerei am Bahnhof Wickrath – Wann wird Fußball gewaltfrei oder abgeschafft?

    Massenschlägerei am Bahnhof Wickrath –
    Wann wird Fußball gewaltfrei oder abgeschafft?

    Alemannia Aachen siegt mit 3:2 in Düsseldorf

    Die Polizei Mönchengladbach meldet:

    Am Samstagabend, gegen 20.30 Uhr, meldeten mehrere Anrufer über Notruf eine größere Schlägerei in der Regionalbahn 33 am Bahnhof Wickrath.
    Ca. 40-50 schwarz gekleidete und vermummte Personen hatten den Zug gestürmt und auf 40 Anhänger von Alemania Aachen eingeschlagen.

    Nach kurzer Zeit verliessen die Täter den Zug wieder und flüchteten unerkannt mit mehreren PKW in unbekannte Richtung.
    Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde ein Unbeteiligter durch einen Tritt leicht verletzt; eine Behandlung war nicht erforderlich.
    Ein Anhänger von Alemania Aachen wurde nach einem Sturz ins Gleisbett mit leichten Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde.
    Im Rahmen der Auseinandersetzung  wurde ein Fenster des Zuges entglast.
    Die flüchtigen Straftäter sind mit mehreren PKW angereist und müssen sich einige Zeit vor dem Vorfall im Nahbereich des Wickrather Bahnhofes aufgehalten haben.

    Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter und deren PKW geben können, sich unter Tel. 02161-290 zu melden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zentralbibliothek: Baubeginn im August 2020 –Siegerplanung wurde geändert

    Zentralbibliothek: Baubeginn im August 2020 –
    Siegerplanung wurde geändert

    Die Zentralbibliothek ist die wichtigste Maßnahme im Städtebauförderprogramm Soziale Stadt Gladbach und Westend und für den Fördergeber von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des gesamten Innenstadt-Quartiers.
    Um die Förderrichtlinien und den vorgeschriebenen Zeitpunkt der Fertigstellung einzuhalten, die Fertigstellung ist für Ende September 2022 vorgesehen, muss der Baubeginn im August 2020 erfolgen. Das setzt voraus, dass bis spätestens Juli 2020 ein Ausweichquartier für den Publikumsverkehr bezogen wird.

    Als Übergangslösung wird die Zentralbibliothek im Vitus Center ihre Serviceleistungen anbieten. Die Bibliotheksverwaltung wird im Obergeschoss des ehemaligen Sparkassengebäudes an der Roermonder Straße neue Räumlichkeiten beziehen. Ein Ausweichquartier für die Lagerbestände der Bibliothek wird derzeit noch gesucht.

    Laut einer aktuellen Kostenberechnung fallen für die Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek rund 21,5 Millionen Euro an.

    Im Planungsprozess hat Architekt Dr. Stefan Schrammel in Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach einige wenige Anpassungen seines Siegerentwurfs vorgenommen.
    Leider liegen keine aktualisierten Pläne zur Veröffentlichung vor.
    Die Neubauerweiterung des Kellergeschosses rückt aus statischen und konstruktiven Gründen nun vom Bestandsgebäude ab. Zwei breite Treppenanlagen verbinden Alt- und Neubau.
    Nach statischen Prüfungen müssen darüber hinaus einige Wandscheiben, insbesondere im Untergeschoss, erhalten bleiben. Dadurch hat sich auch die räumliche Aufteilung verändert, sodass die Jugendbibliothek jetzt noch besser zur Geltung kommt.

    Veränderungen haben sich auch in der Aufteilung der Publikumsflächen ergeben. Um die sanitären Einrichtungen den praktischen Bedürfnissen anzupassen, wird in der Kinderbibliothek im Erdgeschoss eine zentral gelegene WC-Anlage speziell für Kinder geplant.
    Die Rückgabe von Büchern und Medien wurde aus organisatorischen und räumlichen Gründen dem neuen Cafébereich zugeordnet. Dadurch kann das Foyer jetzt noch offener gestaltet werden.

    Räumlich soll die Publikumsfläche von heute 1.500 Quadratmetern auf 3.000 verdoppelt werden. Durch die Entzerrung des Medienbestands werden zusätzliche Flächen gewonnen.
    Die Öffnung der Zentralbibliothek ins Quartier gibt der städtischen Einrichtung einen neuen Stellenwert. Die Bibliothek soll so eine noch stärkere Strahlkraft entwickeln.

    Der Förderbescheid für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbibliothek ist am 5. Dezember bei der Stadt eingegangen.
    Die Zuwendungshöhe beträgt rund 16,38 Mio. Euro.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • So klingt Weihnachten im Theater!Ein Weihnachtslieder-Training mit Maria Benyumova und dem Opernchor

    So klingt Weihnachten im Theater!
    Ein Weihnachtslieder-Training mit Maria Benyumova und dem Opernchor

    O Tannenbaum, o Tannenbaum… Wer schwelgt da nicht in Kindheitserinnerungen? Um genau diese Erinnerungen zu wecken und sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen, hat Chordirektorin Maria Benyumova ein ganz besonderes Angebot auf Lager: Mit Unterstützung der Damen und Herren des Opernchors wird sie dem Publikum bekannte Weihnachtslieder ins Gedächtnis rufen und sie zum Mitsingen animieren – damit dem familiären Musizieren unter dem Weihnachtsbaum kurze Zeit später nichts mehr im Weg steht. Wir haben mit Maria Benyumova über das neue „Weihnachtslieder- Training“ gesprochen.

    Für wen ist das Weihnachtslieder-Training geeignet?

    Für alle, die Freude am Singen haben. Es gibt sogar Texte mit Noten zum Mitsingen und Mitnehmen. Es sind auf jeden Fall vier der beliebtesten deutschen Weihnachtslieder und ein Kanon dabei. Die Lieder werden in einem erfrischenden, ungewöhnlichen Arrangement für vierstimmigen Chor extra für den Abend erstellt. Dabei wird die Melodie so gelegt, dass sie
    vom Publikum ohne Mühe mitgetragen werden kann.

    Samstag, 14. Dezember 2019, 17 Uhr
    Theater Mönchengladbach, Große Bühne

    Tickets für 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind erhältlich unter 02166/6151-100.
    Tipp: Im Anschluss an das Weihnachtslieder-Training findet um 18.45 Uhr im Studio die
    Lesung „Theodor Fontanes Weihnachten“ mit Rosemarie Weber und Michael Nowack (Schauspieler am Staatstheater Nürnberg) statt. Wer Lieder plus Lesung bucht, zahlt für das Kombiticket nur 13,50 Euro.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mit “Sven” in die neue Zeit? Wer bringt Klarheit in diese Politik-Verschleierung?

    Mit “Sven” in die neue Zeit?
    Wer bringt Klarheit in diese Politik-Verschleierung?

    Meinung von Harald Wendler

    Sie schimpften lautstark und echauffierten sich. Sie skandierten “Unverschämtheit” als ein Redner der Opposition ihnen eine Mitverantwortung gab an den Geschehnissen des Skandals.

    Gemeint sind die Mitglieder der GroKo-Fraktionen im Ratssaal am gestrigen Abend. Auf der Tagesordnung standen mündliche Berichte über die bisher ungeklärten Vorgäng bei dem Kauf von Anteilen der share2drive GmbH, eShare.one GmbH und FreshEnergy GmbH.
    Sowohl im öffentlichen Teil als auch im nicht öffentlichen Teil sollten und wollten die aus Mönchengladbacher Sicht Beteiligten, NEW-Vorstandsvorsitzender Kindervatter, Aufsichtsratvorsitzender Dr. Schlegelmilch und Fraktionsvorsitzender der SPD und Oberbürgermeisterkandidat der SPD Felix Heinrichs darstellen, wie es nun tatsächlich zur unrechtmäßigen Vorgehensweise mit Umgeheung des Rates und der Bezirksregierung gekommen war.
    Die Kostenfrage klammere ich hier bewußt aus. Sie wird erst dann interessant, sollte eine Verantwortlichkeit offiziell festgestellt werden.

    Es geht um Unrechtsbewußtsein, Einsicht, falsch gehandelt zu haben und Verantwortung für sein falsches Handeln zu übernehemen.

    Das Ergebnis in Kurzform: “Wir können nichts sagen, wir wollen nichts sagen. Wir sagen nichts über einen Dritten”.

    Auch Oberbürgermeister Reiners brachte nicht wirklich Licht ins Dunkel.
    Ihm alleine war anzumerken, wie unangenehm und hemmend auch in seiner Aussage das ganze Politdrama ist.

    Der tatsächliche Wortlaut aus dem öffentlichen Teil kann im Rats-TV gesehen und gehört werden.

    In geheimer Wahl wurden Dr. Schlegelmilch und Felix Heinrichs wieder als Vertreter der Stadt Mönchengladbach im Aufsichtsrat und Regionalbeirat der NEW AG bestätigt.
    Ein verantwortliches Votum des Rates für das Tun und Handeln der Gewählten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aus der Ratssitzung: Grüne wollen Ratsbürgerentscheid zum Rathaus-Neubau und scheitern

    Aus der Ratssitzung: Grüne wollen Ratsbürgerentscheid zum Rathaus-Neubau und scheitern

    Die Grünen lehnen den Siegerentwurf ab. Sie beantragten, dass der Souverän, die Bürger der Stadt, entscheiden sollen, ob dieser Entwurf weiter verfolgt werden soll. Sie glauben nicht, dass die prognostizierte Frequenzbringung eintreten wird.
    Auch “Die Linke” plädieren für Durchlässigkeit der riesigen Glasfront.
    Auch sie wollen diesem Entwurf nicht zustimmen. Sie wollen sich der Stimme enthalten.
    Seitens der GroKo hält Dr. Schlegelmilch eine Ablehnung für “gefährlich”, da es sich um eine HSP-Massnahme handele.

    Nicole Finger (FDP) zweifelt die Wirtschaftlichkeitsberechnung an.
    Selbst Felix Heinrichs sieht Schwächen im Siegerentwurf, allerdings weniger als in den anderen. Er wünscht sich eine Aussage der Opposition darüber welchen Entwuf sie favorisieren.
    Heinrichs glaubt, unbedingt einen Grundsatzbeschluss zu brauchen, um eine echte Wirtschaftlichkeit berechnen zu können.

    Dr. Bonin als Planungsdezernent hob ab auf die Mitarbeiter der Verwaltung. Ihm gehe es auch um die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Rathaus. Dieses Argument fürfe nicht ausser Acht gelassen werden.
    In seinen Augen sei die Undurchlässigkeit von allen Parteien so beschlossen worden.
    Richtig ist auch: Die Opposition ist überstimmt worden.

    Erkennbar war ebenfalls: Der Kommunalwahlkanpf ist bereits in vollem Gange. OB Reiners wies noch einmal darauf hin, die Wirtschaftlichkeit ist das A und O.
    Der Antrag der Grünen wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Update für die APP der mags

    Update für die APP der mags

    Moderner, schlanker, nutzerfreundlicher: Zwei Jahre nach ihrem Start hat die mags-App ein umfassendes Update erhalten. Neben einer neuen Startseite und Menüleiste gibt es auch einen überarbeiteten Abfuhrkalender. mags hat bei dem Relaunch die Rückmeldungen der Nutzer berücksichtigt. So gibt es jetzt eine Listenansicht der kommenden Abholungen. Der Vorteil: Die unterschiedlichen Abfallfraktionen sind besser zu erkennen. Wer lieber auf die altbewährte Kalenderansicht setzt, kann diese ebenfalls auswählen. Auch hier wurde an die Nutzer gedacht. Mit Klick auf einen Abfuhrtag öffnet sich eine Detailansicht mit dem Wochentag der nächsten Abfuhr, Datum und Abfallart.

    Standorte für Glas- und Papiercontainer, die Wertstoffhöfe, Hundewiesen und Friedhöfe sowie das „Abfall A-Z“ wurden optisch überarbeitet und stehen den Nutzern in gewohnter Weise zur Verfügung.
    Auch technisch hat mags die App verbessert. Das betrifft sowohl die Erinnerungsfunktion des Abfuhrkalenders als auch die Ladezeiten. Was viele Nutzer freuen wird: Es ist nun möglich, sich für mehrere Adressen an die Abfuhrtermine erinnern zu lassen – wöchentlich, zweiwöchentlich und vierwöchentlich. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die mehrere Häuser verwalten oder Gefäße an mehreren Objekten bereitstellen. Über den mags-Melder schicken Nutzer Nachrichten direkt über die App an mags.

    So geht’s
    Wer die alte Version der mags-App nutzt und dort automatische Updates aktiviert hat, muss gar nichts machen. Hier erneuert sich die mags-App von selbst. Wer die automatische Update-Funktion deaktiviert hat, muss lediglich die neue App downloaden und die alte Version überschreibt sich automatisch. Die App ist kostenlos in den jeweiligen Stores verfügbar. Einfach in das Suchfeld „mags-App“ eingeben, die App herunterladen und sofort nutzen. Hinweis: Das Betriebssystem des jeweiligen Endgerätes sollte auf dem neuesten Stand sein.
    Kontakt
    Anregungen, Hinweise und Fragen zur App beantwortet mags unter der E-Mail-Adresse app-kontakt@mags.de. Über den „Kontakt-Button“ in der App erreicht man mags direkt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Heute Mahnwache gegen Atommülltransporte vor dem Bahnhof in MG

    Heute Mahnwache gegen Atommülltransporte vor dem Bahnhof in MG

    Um 18:00 Uhr will „Die Linke“ und Vertreter des Bündnisses „Strahlenzug“ vor dem Europaplatz eine Mahnwache organisieren.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kinder beschenken Kinder und warten aufs Christkind

    Kinder beschenken Kinder und warten aufs Christkind

    Am Donnerstag, 26. Dezember, findet zum zehnten Mal die große Spielzeugsammelaktion der NEW „Kinder für Kinder“ im Vitusbad statt.
    In der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr können Kinder gut erhaltene Spielsachen wie Puppen, Holzspielzeug, Legosteine oder Inlineskates spenden, um anderen Kindern eine Freude zu bereiten.
    Bis Montag, 23. Dezember, können Spielsachen in allen Bädern in Mönchengladbach, Viersen und Tönisvorst abgegeben werden. Im vergangenen Jahr kamen so 700 Kilogramm Spielzeug für bedürftige Kinder zusammen.
    Aus hygienischen Gründen werden Plüschtiere, Puzzle und Kinderkleidung nicht angenommen.
    Das Spielzeug wird bis Ende Januar an Kinder aus bedürftigen Familien weitergegeben. Als Dankeschön bekommt jeder der kleinen Wohltäter an diesem Tag in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt in den Freizeitbereich des Vitusbades und zusätzlich noch eine weitere für die NEW-Bäder.
    Für alle anderen Besucher bleibt das Vitusbad am zweiten Weihnachtstag leider geschlossen.

    Am Dienstag, 24. Dezember, macht das NEW-Bäderteam den Kindern das Warten auf den Weihnachtsmann von 08.00 bis 12.00 Uhr im Vitusbad etwas leichter.
    Unter dem Motto „Wir warten auf Weihnachten“ gibt es Kaffee, Gebäck und weihnachtliche Musik. Animation für Kinder, Wasserspiele und mehr stehen ebenfalls auf dem Programm.
    Um 10:45 Uhr kommt der Weihnachtsmann und hat für jeden Gast eine kleine Überraschung dabei.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die neue Zeit – ein Wunschtraum?

    Die neue Zeit – ein Wunschtraum?

    Sie wollen alles besser machen, sie möchten eine sozialere Zukunft bauen. Dafür wollen sie kämpfen, mit den Koalitionären neue Ziele vereinbaren. Schon die geänderten Vorhaben in den wenigen Themenfeldern sind für die CDU/CSU nicht tragbar.
    So bleibt das schwammige “perspektivische” Ziel, ein Unwort angesichts der großspurigen Ankündigungen in den letzten Monaten.
    Da gibt es einen Versuch der Erpressung seitens AKK, “die Grundrente gibt es nur bei einem Verbleib in der GroKo”. Machtspiele allerorten, Unglaubwürdigkeit an vielen Orten der Politik. Angst vor Neuwahlen, Angst vor Machtverlust auf Parteiebene und im persönlichen Karriere-Bereich.
    Ein Lichtblick auch auf Bundesebene durch einen OB-Kandidaten, er zeigt, wie es auch für Mönchengladbach Besserungen geben könnte. Kommunalpolitiker wollen doch etwas für die Menschen tun, sagen sie regelmäßig vor Wahlen. Sie wollen gestalten, so ihr Credo. Felix Heinrichs hat es getan in Berlin.
    Alle Mönchengladbacher Landes- und Bundespolitiker sollten sich einreihen in den “Kampf” auf Bundesebene zugunsten der Stadt.
    Ein Lernvideo wird kostenlos mitgeliefert:

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten Preise für ehrenamtliches Engagement

    Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten Preise für ehrenamtliches Engagement

    Am Tag des Ehrenamtes haben die katholischen Hochschulzentren Lakum Krefeld und Mönchengladbach im Rahmen einer Feierstunde zum vierten Mal außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit dem „MitBedacht-Preis“ ausgezeichnet. Vier Studierende der Hochschule Niederrhein wurden gewürdigt und teilten sich das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.

    Das Studiensystem bietet oft nicht viel Spielraum für persönliches Engagement. Dennoch entscheiden sich einige Studierende dafür. „Das Ehrenamt ist neben dem anspruchsvollen Studium oft etwas Haltgebendes und Wertstiftendes, für das die Studierenden viel Zeit aufbringen. Dafür möchten wir ihnen heute im Namen der Gesellschaft danken“, sagt Frank Seeger-Hupperten, Leiter des Lakums Mönchengladbach.

    Insgesamt haben sich 25 Studierende der Hochschule Niederrhein beworben. Erst vor Ort wurde bekannt gegeben, wer einen Preis erhält. Der erste Preis in Höhe von 700 Euro ging an Melina Beckers. Die 26-Jährige studiert Kindheitspädagogik und möchte die Rechte von Kindern verbessern. Um das zu ermöglichen, gründete sie die Unicef-Hochschulgruppe.

    Den zweiten Preis teilten sich zwei Studierende. Julia Münks studiert Business Management im Master und ist im Kinder- und Jugendsport als Trainerin und Beisitzerin des Vereinsvorstandes aktiv. Außerdem engagiert sie sich für Präventionen gegen sexuelle Gewalt. Ihr Kommilitone Fabian Grundler studiert Medizinische Informatik. Der 27-Jährige ist ein Urgestein beim Technischen Hilfswerk mit internationalem Engagement bis Russland. Beide erhielten jeweils 500 Euro.

    Mit dem dritten Preis in Höhe von 300 Euro wurde Ajithan Annalingam geehrt. Der 22-Jährige studiert Chemieingenieurwesen und ist in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit aktiv, unter anderem für den Bildungs- und Kulturverein in Neuss.

    Neben den beiden Leitern Frank Seeger-Hupperten und Matthias Hakes bestand die Jury aus Anne Poleska-Urban, ehemalige Schwimmerin aus Krefeld (Olympia-Bronze 2004), Prof. Achim Eickmeier, Dozent an der Hochschule Niederrhein am Fachbereich Chemie, sowie Dörte Schall, Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach für die Bereiche Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz. Die Jury betrachtete bei ihrer Entscheidung den zeitlichen Einsatz, die Dauer, die emotionale Beanspruchung, die körperliche Belastung, den Grad der Verbindlichkeit oder das Maß der Verantwortung.

    Die Katholischen Hochschulzentren Lakum in Krefeld und Mönchengladbach sind Einrichtungen des Bistums Aachen, die vor allem den Studierenden der Hochschule Niederrhein in besonderen Lebenssituationen Begleitung und Beratung anbieten. Mit dem MitBedacht-Preis möchten sie diejenigen Studierenden fördern, die kreativ und verbindlich soziale Verantwortung, Mitgefühl und Tatkraft miteinander verbinden, ohne dabei ihr Studium aus den Augen zu verlieren.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ein Rederecht für Bürger überfordert die CDU/SPD?

    Ein Rederecht für Bürger überfordert die CDU/SPD?

    Am Vorabend des Tages für das Ehrenamt konterkarierte die GroKo im Hauptausschuss ihre lobenden “Schaufensterreden” auf unangenehme Weise.

    Die Menschen auch in Mönchengladbach werden und sind aufgerufen ihre Meinung zu artikulieren, sich einzubringen und mitzuwirken an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Sie haben das verbriefte Recht Eingaben an den politischen Ausschuss für Anregungen und Beschwerden zu richten.
    In Schriftform hat dies zu erfolgen.
    Verwaltung macht den Politikern daraufhin einen Vorschlag, wie mit dem Wunsch des Petanten oder mit seiner Beschwerde umgegangen werden soll.

    Nun vertreten eine große Anzahl von Bürgern die Meinung, der Petant solle sein Anliegen in der jeweiligen Sitzung auch persönlich mündlich vortragen und begründen dürfen.

    Diese Ansicht unterstützen die Oppositionsparteien FDP, Grüne und Linke.
    Sie verweisen auf die Kommunen, in denen das Rederecht von Petanten bereits erfolgreich praktiziert wird. Bonn sei hier erwähnt.

    Die Verwaltung lehnt es grundsätzlich ab, sie glaubt, die Handlungsfähigkeit der Verwaltung könne dadurch gefährdet werden.
    CDU-Sprecher Dr. Schlegelmilch stellte fest, dass die CDU immer wieder über Neuerungen, also auch über das Rederecht von Bürgern nachdenke.
    Er wies darauf hin, die Verwaltung würde durch ein praktiziertes Rederecht zusätzlich belastet. Der Stellenplan sei nicht ausfinanziert. Darüber müsse man in diesem Zusammenhang nachdenken.
    Die GroKo möchte einsteigen in einen Prozess, der sollte allerdings klare Regeln haben.
    Als Argument wohl gegen das Rederecht führte Schlegelmilch an, seit Einführung des Rats-TV dauern die Ratssitzung erheblich länger. Er erwähnte dabei, es gäbe dadurch allerdings nicht nur negative Erfahrungen.
    Schlegelmilch präsentierte nachfolgenden 7-Punkteplan als Grundlage für den GroKo-Antrag, der letzten Endes einstimmig angenommen wurde:

    Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden beschließt, die Verwaltung wird beauftragt:

    1. Kontakt mit der Bezirksregierung aufzunehmen und zu prüfen, ob die
      Gemeindeordnung NRW aus Sicht der Bezirksregierung der Einräumung eines Rederechtes für Petenten im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden entgegensteht.
    2. darzustellen, in welchen anderen deutschen Großstädten Petenten ein Rederecht im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden bzw. dem jeweils mit Bürgereingaben befassten Gremium eingeräumt wird.
    3. die existierenden Verfahrensregeln darzustellen, die in den ermittelten Gemeinden befolgt werden, die Petenten ein Rederecht einräumen.
    4. darzustellen, ob Fälle des Missbrauchs des Rederechtes (etwa durch
      Massenpetitionen oder querulatorische Eingaben bzw. Wortbeiträge) in den betreffenden Kommunen bekannt sind.
    5. darzustellen, mit welchen Verfahrensvorgaben (Redezeitbegrenzung, Benennung einer verantwortlichen Person etc.) einer etwaigen Missbrauchsgefahr vorgebeugt werden kann.
    6. sofern möglich darzustellen, welche Auswirkungen die Einführung des Rederechtes auf die Struktur und Organisation der Ausschüsse in den ermittelten Kommunen·hatte.
    7. bei positiver Auskunft der Bezirksregierung bereits einen Entwurf für die Änderung der Geschäftsordnung des Rates bzw. der Hauptsatzung als Entscheidungsgrundlage vorzulegen, der die dargestellten Aspekte berücksichtigt.



    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die gelbe Tonne wird kommen – nur Zeitpunkt bleibt weiter offen

    Die gelbe Tonne wird kommen – nur Zeitpunkt bleibt weiter offen

    Mit Nachdruck arbeitet die GroKo aus CDU und SPD in der Stadt daran, die Gelbe Tonne in Mönchengladbach einzuführen.
    Grundsätzlich sind auch die Oppositionsparteien nicht abgeneigt, haben jedoch verständliche zusätzliche Wünsche.
    So plädieren Bündnis90/Grüne für die Wahlmöglichkeit der Bürger, die Tonne zu nutzen oder auch nicht.
    Die Linke möchte gar, dass geprüft wird, ob eine Wertstofftonne nicht noch sinnvoller sein könnte.
    Diese Sonderwünsche lehnen die Mehrheitsparteien rundherum ab, ohne diese Ablehnung nachvollziehbar zu erklären.
    Auch die GEM Geschäftsführung konnte in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses nicht nachvollziehbar erklären, warum die strikte Vorgehensweise so durchgezogen werden soll. So ist wieder einmal der Eindruck entstanden, dass alles bereits abgesprochen ist, ohne die Öffentlichkeit auch nur im Geringsten mit einzubeziehen.
    Eine weitere Chance wurde die Menschen mitzunehmen  wurde vertan.
    Da nutzt auch der Hinweis nichts, es sei nur eine Grundsatzentscheidung getroffen worden. In der nächsten Ratssitzung wird der Rat logischerweise wieder mit GroKo-Mehrheit diesen Beschluß mehrheitlich bestätigen, ohne Zahlen oder Kosteneinschätzungen vorzulegen. Die Bürger können wieder einmal nur akzeptieren, was „die da oben“  im Verwaltungsrat der GEM beschlossen haben.
    Information am Rande: In einem weiteren Antrag wurde seitens der Opposition beantragt, dass es eine wirtschaftliche Prüfung bei der mags geben solle, dies solle in der Satzung schriftlich fixiert werden.
    Begründung: Nur so sei eine Kontrolle durch die Parteien möglich.
    Auch diesen Antrag lehnte die GroKo mehrheitlich ab und verwahrte sich dagegen, dass der Eindruck erweckt wurde, bei der mags könne es Unkorrektheiten geben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    „Unsere beliebte Weihnachtsfeier ist erneut in den Räumen der Städtischen Kliniken („Eli“) in Rheydt“, sagt Karl Boland, Sprecher des Vereins Arbeitslosenzentrum (ALZ). Und er sagt es mit Dank und Anerkennung, schließlich ist das soziale Engagement u.a. der “Städtischen” nicht selbstverständlich. Den Gästen wird wieder ein reichhaltiges Programm aus Besinnlichem, Kabarett, Lyrik, Musik und das geschätzte Festessen im Casino „Villa Leise“ der Kliniken geboten.

    Damit möglichst viele Erwerbslose und ärmere Menschen teilnehmen können, wird dank Unterstützung der NEW mobil & aktiv ein kostenloser Busservice angeboten.
    Abfahrt ist um 14.45 Uhr gegenüber dem ALZ ab Haltestelle Lüpertzender Straße, Richtung Hauptbahnhof.
    Einlass im Casino „Villa Leise“, Eingang Hubertusstraße 100, ist ab 15 Uhr. Die Feier beginnt um 15.30 Uhr mit der Begrüßung bei Kaffee, Weihnachtsgebäck und dem traditionellen Anschnitt von Weckfrau, Weckmann und Weckkindern und endet gegen 19 Uhr.
    Der Bus fährt um 19:30 Uhr zurück.

    Wer am Donnerstag, 12. Dezember, mitfeiern will, meldet sich bitte an: Für die Teilnahme an der Weihnachtsfeier und die kostenlose Nutzung des Busshuttles ist eine Eintrittskarte nötig.
    Die ist montags bis freitags von 12 – 14 Uhr in der Verwaltung des Arbeitslosenzentrums kostenfrei erhältlich. Telefonische Infos dazu sind unter 02161/912648 zu bekommen.

    Wer mit öffentlichen Bussen (MöBus) anreisen will, kann in die Linien 19 (z.B. ab MG-Hbf) und Marienplatz, Rheydt (Linie 4) einsteigen. Die Linienbusse pendeln im 20-Minuten-Takt und halten an den Städtischen Kliniken an der Hubertusstraße.

    „Wir erwarten bis zu 150 Gäste“, freut sich ALZ-Leiter Karl Sasserath. Er dankt ausdrücklich den Sponsoren, die “die unbeschwerten Stunden möglich machen”.

    Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Eli, das die “Villa” zur Verfügung stellt und das leckere Catering besorgt. Hier setzt Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary das “Wir machen das” seines Vorgängers Horst Imdahl fort. Die vollwertige Weckmannfamilie steuert traditionell die Bio-Bäckerei Hans Öhmen bei.

    Bei „Weihnachten in Rheydt“ verwöhnen Team und Vorstand des ALZ die Gäste. Sie decken die Tische, schmücken den gespendeten Weihnachtsbaum und bedienen.

    Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Vitusquartett: Chisato Yamamoto und Johanna Brinkmann, Violinen, Richard Weitz, Viola und Raffaele Franchini, Violoncello. Als Gastmusiker wirken Holger Sassmanshaus, Kontrabass und Dario Portillo Gavarre, Flöte mit. Gespielt wird ein  Flötenkonzert in d-Moll von Carl Phillipp Emanuel Bach. Nicht fehlen darf danach das gemeinsame Singen von Klassikern wie “Oh, du fröhliche”.

    Die “frohstimmende Weihnachtsbotschaft” kommt ökumenisch daher: Pfarrer Manfred Riethdorf und Pastor Dietmar Jung tragen sie vor. Freuen kann man sich auch auf die Kempener Lyrikerin Ulrike Göttlich. Monika Hintsches (Kabarett) hält (uns) allen den Spiegel vor. Dietmar Micha von der Gladbacher TheaterGemeinde bringt als Geschenk 40 Theaterfreikarten mit. Sie werden verlost. Ab 18 Uhr wird dann das Abendbüffet eröffnet.

    Sasserath: „Wir möchten erwerbslosen Menschen und ihren Familienangehörigen für ein paar Stunden Freude zum Weihnachtsfest bereiten.“ Und genug zu essen und zu trinken (alkoholfrei) gibt es auch.

    Mehr unter      www.arbeitslosenzentrum-mg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Studierende der Hochschule Niederrhein beeindrucken mit textilen Kreationen auf dem Bundespresseball

    Studierende der Hochschule Niederrhein beeindrucken mit textilen Kreationen auf dem Bundespresseball

    Großer Auftritt für Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein: Samstag Abend durften sie auf dem Bundespresseball exklusiv ihre eigenen Outfits zeigen.

    Acht Studentinnen und ein Student führten ihre Kreationen zum Thema Wandel vor.

    Die Studentinnen mit Professorin Ellen
    Bendt (links) im Gespräch mit
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: HN

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der traditionell den Ball eröffnet, fand am Abend Zeit für ein Gespräch mit den Studentinnen.
    Weiter Outfits wurden unter anderem von Ute Welty, Deutschlandfunk-Moderatorin und Vorstandsmitglied der Bundespressekonferenz getragen. Sie durfte das Siegerkleid aus dem hochschulinternen Wettbewerb tragen – das Kleid „Metamorphose“, das auf den Technologiewandel in der Textil- und Bekleidungsindustrie hinweist. „Die digital strukturierten Flächen des Kleides erlauben eine Adaption an die Bewegungen der Trägerin und bringen durch textile Multicoloreffekte und Farbspiele den Wandel zum Ausdruck“, sagt Marie Kuehl, die das Kleid zusammen mit Michelle Lemper entworfen hat.
    Nadja Meister, Organisationsleiterin des Bundespresseballs, trug den Blazer Liberté Ègalité Sexualitè, der von Leona Hülser als Unisex-Variante des „Machtsakkos“ entwickelt wurde, bereits auf der Pressekonferenz. „Der Blazer symbolisiert die Individualität eines jeden Menschen und den Wunsch nach Akzeptanz und Toleranz. Gleichzeitig fordert das Design den Wandel der Rollenbilder“, sagt die Studentin dazu.

    „Unsere Studierenden haben gezeigt, dass innovative Technologien einen ökosozialen Fortschritt verbunden mit einem hohen Maß an Ästhetik in der Textil- und Bekleidungswirtschaft ermöglichen“, sagte Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung, die ebenfalls in Berlin dabei war.
    Sie verwies bei ihrem Statement gegenüber der Hauptstadtpresse im Vorfeld des Balls auf die technischen Chancen der Textil- und Bekleidungsindustrie durch Digitalisierung. „Der besondere Reiz der Kleider liegt darüber hinaus in den Geschichten über den gerade stattfindenden Wandel oder dringend erforderliches Umdenken, die sie phantasievoll erzählen.“
    So fanden in den Kreationen sämtliche Megathemen der Gegenwart Ausdruck: der Strukturwandel in NRW, Gleichberechtigung, Hochwasser in Venedig, die Verschmutzung der Weltmeere und das Artensterben. Letzteres wurde in dem Kleid MEERwert von Julia Scheele symbolisiert, das schon am Mittwoch bei der Pressekonferenz gezeigt wurde.
    Dekan Professor Dr. Lutz Vossebein, dessen Frau beim Ball ebenfalls ein von einer Studentin entwickeltes Kleid trug, war ebenfalls angetan von den studentischen Arbeiten: „Ich glaube, dies ist der beste Beweis, dass wir den Wandel bereits eingeleitet haben und Nachhaltigkeit heute schon umsetzbar ist.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • OB-Kandidatenwahl: Grüne wählen Dr. Boris Wolkowski

    OB-Kandidatenwahl: Grüne wählen Dr. Boris Wolkowski

    Die Mönchengladbacher Bündnisgrünen haben auf einer Mitgliederversammlung am Samstag, 30. November Dr. Boris Wolkowski einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl bestimmt. Das ist ein klarer Auftrag für den stellvertretenden Fraktionschef der Bündnisgrünen.
    Zugleich legte sich die grüne Basis auf ihr Programm für die Kommunalwahl 2020 fest.

    Zu seinen Schlüsselprojekten zählt der OB-Kandidat den Umgang mit dem Klimanotstand, ein Schlüsselprojekt, das er neben der sozialen Frage als Führungsaufgabe betrachtet.
    „Ziel meines Handelns ist es, die Weichen dafür zu stellen, dass Mönchengladbach zu einer klimaneutralen Stadt wird, die ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Verhalten der Bürger*innen belohnt“, sagte Wolkowski.

    Der 44jährige gebürtige Gladbacher hat klare Vorstellungen davon, wie Mönchengladbach wieder zu einer lebenswerten Stadt für alle werden kann.
    Als Oberbürgermeister will er dafür zu sorgen, „dass die Menschen in der Stadt wieder Vorrang haben und nicht die Autos.“ Sein erklärtes Ziel ist eine kommunale Verkehrswende, die auf die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern eingeht.
    Mönchengladbach müsse sich auf den Weg machen, CO2-neutral zu werden und klimafreundlich zu sein. „Dazu zählen Bäume statt Sichtachsen und Grün statt Beton oder Plastik“, betonte Wolkowski. Ein ganz entscheidender Meilenstein werden aus seiner Sicht autofreie Stadtzentren in Gladbach und Rheydt sein, die er im Dialog mit Anwohner*innen und Gewerbetreibenden bis 2030 in Mönchengladbach umsetzen will.

    Als zweites großes Schlüsselprojekt hat der grüne OB-Spitzenkandidat die soziale Frage im Fokus. „Wir müssen auch Menschen mit geringem Einkommen Wohnungen anbieten können, das heißt in Mönchengladbach müssen wir künftig viel mehr sozialer bauen“, sagte Boris Wolkowski.

    Weiter gelte es in der Wirtschaft zukunftsfähige Jobs zu fördern und nicht die buchstäblich grüne Wiese zuzubetonieren.

    Den Rathausneubau in seiner jetzigen Form lehnte Wolkowski ab, da er keinen Beitrag zur permanenten dauerhaften städtebaulichen und dringend nötigen Belebung der Rheydter Innenstadt liefere.

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Fahndung nach einem Vermissten ist beendet – er wurde wohlauf aufgegriffen

    Fahndung nach einem Vermissten ist beendet – er wurde wohlauf aufgegriffen

    Seit Donnerstag (28.11.19) wurde der 39-jährige Thomas S. vermisst. Der 39-Jährige lebt in Mönchengladbach-Giesenkirchen in einer Wohngruppe.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „SVEN“ erreicht jetzt auch den Landtag

    „SVEN“ erreicht jetzt auch den Landtag

    Die Diskussion über das widerrechtliche Investment der NEW in das Elektroauto „SVEN“ hat jetzt auch den Düsseldorfer Landtag erreicht. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Mehrdad Mostofizadeh, stellvertretender Fraktionsvor­sitzender der Grünen im Landtag, machte den Vorgang zum Gegenstand einer kleinen Anfrage an die Landesregierung. „Nachdem ich mich auf Hinweis der Fraktion der Grünen im Mönchengladbacher Rat mit dem kommunalaufsichtlichen Verfahren um „SVEN“ beschäftigt habe, tun sich viele Fragen auf. Die offensichtlichste: Wie lange will Ministerin Scharrenbach diesem Treiben noch  zusehen?“

    Diese Frage stellt sich auch Torben Schultz, Vorsitzender der Linksfraktion in Mönchengladbach, der vor über einem Jahr den strittigen Vorgang bei der Bezirksregierung angezeigt und damit das kommunalaufsichtliche Verfahren angestoßen hatte. „Ich begrüße, dass Mehrdad Mostofizadeh sich des Themas annimmt. Immerhin droht nach Paragraf 123 der Gemeindeordnung NRW eine Rückabwicklung, die möglicher­weise auf Kosten der Stadt vollzogen werden könnte.“

    Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt, interessiert vor allem die Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten Fraktionen und Bürgerschaft haben, einen Haftungsanspruch für einen anzunehmenden Schaden durchzusetzen. „Bislang haben wir hauptsächlich über die politische Verantwortung diskutiert – im Falle eines wirtschaftlichen Schadens, der immer wahrscheinlicher zu werden scheint, ist aber eben auch die Frage nach der Haftung zu stellen.“

    Auch die Fraktionsvorsitzende der FDP, Nicole Finger, kann der kleinen Anfrage durchaus etwas abgewinnen: „Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Beteiligten das Ganze einfach aussitzen wollen. Vielleicht kommt so wieder die dringend notwendige Bewegung in den Vorgang. In der Dezember-Ratssitzung steht eine Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder der NEW AG an. Es wäre ein fatales Zeichen, wenn der Rat der Stadt ohne vorherige Aufklärung des Vorgangs die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder erneut bestellt oder stillschweigend aus der Verantwortung entlässt.“

    Auch auf die in Kürze anstehende und vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) bereits öffentlich vor Monaten als „Formsache“ deklarierte Vertragsverlängerung des NEW-Vorstandsvorsitzenden Frank Kindervatter würde dies aus Sicht der Oppositionsfraktionen kein gutes Licht werfen.

    Mit einer Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage ist innerhalb von vier Wochen zu rechnen.

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-7955.pdf

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Fridays for Future in Mönchengladbach

    Fridays for Future in Mönchengladbach

    Auch bei uns in Mönchengladbach wurde heute wieder im Rahmen eines weiteren weltweiten Klimastreiks demonstriert.

    Um 12:00 Uhr trafen sich etwa 400-500 Demonstranten am Mönchengladbach Hauptbahnhof und hielten eine Kundgebung ab.

    Zu Beginn hielt Franjo Schiller eine Ansprache.
    Er forderte die Demonstranten auf, nicht nachzulassen mit ihrem Protest.
    Gegen 13:00 Uhr setzte sich der Demo-Zug in Richtung Abteiberg in Bewegung.
    Entsprechend dem gewaltfreien Thema waren keine starken Polizeikräfte notwendig. Die Bevölkerung auf der Hindenburgstraße, aufgrund des besonderen Einkauftages “Black Friday” in der Überzahl, begegnete dem Demonstrationszug freundlich zugewandt.
    Auffallend war die äußerst geringe Anwesenheit der sonst teilnehmenden Schülergruppen.

    Leider wurde die Demo aus techn. Gründen nur teilweise aufgezeichnet
    3 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!