Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag ist Deutschlands berühmtester Talkmaster am 26. März auf Einladung des Initiativkreises in der Reihe „Pioniere der Welt“ in Mönchengladbach zu Gast. Dunja Hayali interviewt ihn.
Thomas Gottschalk ist in Deutschland bekannter als die Bundeskanzlerin. Wenn er sein Sunnyboy-Lächeln anknipst, strahlt die ganze Republik. Mit seiner großen Klappe und seinen Paradiesvogel-Outfits erobert der Gigant der deutschen Fernsehunterhaltung seit Jahrzehnten die Herzen der Zuschauer. Eine ganze Nation vom Opa bis zum Enkel saß am Samstagabend auf der Fernsehcouch, wenn im ZDF Gottschalks Show „Wetten, dass….?“ ausgestrahlt wurde – und freute sich, dass es immer deutlich länger dauerte als in der Programmzeitschrift angekündigt. Legendär war, wenn der 1,92 Meter große Schlacks mit blonder Lockenmähne mal wieder bei einem Weltstar im Interview nicht so ganz genau zuhörte. 151-mal moderierte er „Wetten, dass…“ und fegte damit am Samstagabend die Straßen leer – bis zu dem tragischen Unfall des Wettkandidaten Samuel Koch 2010. Anlässlich seines 70. Geburtstags am 7. November 2020 hat Gottschalk ein „Wetten, dass…“-Revival angekündigt: Noch einmal wird er eine Sonderausgabe der bekanntesten deutschen Samstagabendshow moderieren. Influencer und Blogger werden dann nicht bei ihm auf dem Sofa sitzen, sondern genau wie früher Stars und Sternchen. Und selbstverständlich wird es eine Baggerwette geben.
Aufgewachsen ist Gottschalk im fränkischen Kulmbach. Als Kind war er Messdiener. Er studierte auf Lehramt, landete aber nicht in der Schule, sondern erst beim Radio, dann beim Fernsehen. Deutschlandweit bekannt wurde er durch die ZDF-Sendung „Na sowas!“. 1987 übernahm Gottschalk von Frank Elstner die Moderation von „Wetten, dass…“. Nach 22 Jahren übergab Gottschalk die Sendung an Markus Lanz. Wegen miserabler Quoten wurde sie Ende 2014 eingestellt.
Am 26. März 2020 um 20 Uhr sitzt Thomas Gottschalk auf dem Sofa in der Kaiser-Friedrich-Halle. Mit Dunja Hayali hat er an diesem Abend die ideale Gesprächspartnerin. Die Zuschauer dürfen sich auf einen intelligenten und humorvollen Schlagabtausch freuen. Karten gibt es ab sofort bei www.adticket.de, Telefon 0180 6050400. Die Karten kosten zwischen 25 und 45 Euro plus Vorverkaufsgebühr.
Die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium war die Location für das Erzählcafe am heutigen Nachmittag.
Der Buchautor, pensionierter Lehrer und laiisierter Priester, Peter Josef Dickers aus Mönchengladbach, las Texte aus: „Die Pendeluhr“, autobiographische Szenen aus seinem Leben.
Es war sehr still im großen Raum, als Dickers über einige seiner Erlebnisse mit der Institution Kirche sprach. Was die ca. 60 Zuhörer mit am Meisten bewegte, war wohl auch das Gespräch, das Dickers mit seinem Bischof führte, als er diesem seinen Wunsch nach Laiisierung vortrug. Die erste Frage des hohen Herrn:“ Wann kommt das Kind? Wir werden uns um das Kind kümmern, wenn es da ist.“ Die eigentlichen Beweggründe waren sekundär. Im weiteren Verlauf hob Dickers hervor, dass die knapp 30 bei der Amazonas Synode anwesenden Frauen ( Ordensfrauen) kein Stimmrecht hatten. Auch über Zölibat und den generellen Umgang mit Sexualität in der Amtskirche, äußerte sich Dickers und bezog klar Stellung dazu. Einen Brief las er vor, den er an Kardinal, Erzbischof Marx geschrieben hat und auf den er keinerlei Reaktion erhielt. In einer 10minütigen Pause, kamen viele der Anwesenden miteinander in einen Austausch über eigenes Erleben und ihre Betroffenheit ob des Gehörten. Peter Josef Dickers ist es ein Herzensanliegen zu betonen, dass seine Schilderungen keine Anklage sind, sondern ein Bild der Amtskirche zeichnen, wie er sie als junger Priester erlebt hat, und wie es heute unverändert noch immer ist. Bewegung ist nicht erkennbar. Trotzdem, und das ist ihm wichtig zu sagen, gehören er und seine Frau dieser Glaubensgemeinschaft nach wie vor an. Und er macht Mut, dass jeder an seinem Platz, nach seinen Möglichkeiten wirken kann und dass nichts und niemandes Tun vergeblich ist.
Peter Josef Dickers‘ Ausführungen wurden auf angenehme Weise umrahmt und umspielt von einem Mann, der vielen kein Unbekannter war. Dem Organisten im Ruhestand, Heinz-Jakob Quast, und an der Querflöte, seine Tochter Angela Zabel. Hochverdient erhielt das Duo begeisterten Beifall.
Frau Verleysdonk-Simons, vom
Vorstand des Erzählcafés, hatte sensibel einen besonderen Nachmittag moderiert.
Joachim L. Bähr kam 1991 mit Intendant Wolfgang Gropper an den Niederrhein und war zuerst als Regieassistent und Regisseur, später viele Jahre als Inspizient im Musiktheater tätig.
Joachim L. Bähr und Katharina Ihlefeld: Dada Foto: Jörg Knappe hat es freundlicherweise zur Verfügung gestellt
Er sorgte nicht nur hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf der Vorstellungen, sondern stand ab und zu auch selbst auf der Bühne. Neben seiner mit großer Leidenschaft ausgeübten Tätigkeit als Inspizient verwirklichte er immer wieder sehr ambitionierte Literaturprojekte, die ihm am Herzen lagen. So auch einen Abend über den Künstler Hugo Ball mit dem Titel „In der Anarchie lauert die Religion“, den er 2016 anlässlich des 100. Geburtstages der Dada-Bewegung erarbeitete.
Joachim L. Bähr begeisterte sich nicht nur für das Musiktheater, sondern interessierte sich auch für die anderen Sparten des Hauses und besuchte vor allem Inszenierungen im Schauspiel. Auch für die Kinderkonzerte war Joachim Bähr lange Jahre ein verlässlicher Partner, der Lichtkonzeptionen mitentwickelte und sich mit vielen weiteren kreativen Ideen einbrachte. Am 24. November 2019 verstarb Joachim L. Bähr im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Viele Theatermitarbeiter*innen werden seine kollegiale, äußerst engagierte Art sehr vermissen.
Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert? Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?
Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.
An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben. Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht. Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.
Kölner Tatort-Crew will Mönchengladbacher Kindern zu einem guten Schulstart verhelfen
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, doch
leben auch hier viele Kinder in Armut. Das will die Crew des Kölner Tatorts um
die Hauptdarsteller Dietmar Bär, Klaus J. Behrendt und Joe Bausch nicht auf
sich sitzen lassen. Mit ihrem Verein „Tatort – Straßen der Welt
e.V.“, der sich für die Rechte von Kindern im In- und Ausland einsetzt,
sorgen sie seit 2012 dafür, dass möglichst viele Kinder aus finanziell
besonders benachteiligten Familien in Deutschland am ersten Schultag mit einem
wertigen Ranzenset ins Schulleben starten können.
Das Tatort-Projekt „Wir starten gleich – Kein Kind
ohne Schulranzen!“ hat inzwischen in elf deutschen Städten mit
Spendengeldern mehr als 7.350 Schulranzensets verteilt. Zu Beginn des laufenden
Schuljahrs sind durch eine Zusammenarbeit zwischen den Tatort-Schauspielern und
der Stadt Mönchengladbach erstmalig auch 200 Sets an I-Dötzchen in unserer
Stadt verteilt worden. Dies war durch 15.000 Euro aus einer Erbschaft möglich,
die der Stadt für soziale Zwecke zugegangen ist.
Die Kooperation von Tatort-Verein und Jugendamt soll –
auch mit Spenden aus Stadt und Region – fortgesetzt und ausgeweitet werden. 250
hochwertige Schulranzensets möchten die Initiatoren im nächsten Jahr für
Mönchengladbacher Erstklässler bereitstellen. „Die werden nicht mit großem
PR-Tamtam verteilt, sondern ganz diskret und ohne jemanden bloßzustellen. Das
funktioniert zum Beispiel über die Kindergärten sehr gut“, sagt Joe
Bausch, der im Kölner Tatort den Gerichtsmediziner Dr. Roth spielt, und das
Projekt jetzt gemeinsam mit Ulrike Thönniges, vom Tatort-Verein vorstellte.
Für die Aktion haben Stadt und Tatort-Verein ein
Spendenkonto eingerichtet (Wir starten gleich – Mönchengladbach, Sparda Bank
West, IBAN: DE 37 3706 0590 0000 6666 66).
Jeder Euro, der hier eingezahlt wird, geht an Kinder in
Mönchengladbach, deren Eltern sich keinen guten Schultornister leisten können.
„Bildung ist in Deutschland immer noch stark von der sozialen Herkunft
abhängig. Erstklässler aus finanziell schwachen Familien sollen zum Schulstart
nicht schlechter gestellt sein als ihre Klassenkameraden. Dafür wollen wir
sorgen“, betont Sozialdezernentin Dörte Schall.
Andre Hardcastle, Mitarbeiter des Fachbereichs Soziales und Wohnen, hat die Koordination des Projektes vor Ort übernommen. Er ist auch Ansprechpartner für alle Fragen von potentiellen Spendern und unter der Rufnummer 02161-25 33 42 oder per E-Mail andre.hardcastle@moenchengladbach.de erreichbar.
Weitere Infos zum Tatortverein und zum Projekt „Wir starten gleich“: www.tatort-verein.org
Der NEW-Gepäckbus ist an allen Adventssamstagen von 10 bis 18 Uhr auf Höhe der Hindenburgstraße 106 zu finden. Ein zweiter Bus steht an der Stresemannstraße in Rheydt vor Karstadt. Im NEW-Gepäckbus werden Einkäufe sicher und kostenlos aufbewahrt. Der Weihnachtseinkauf kann auch ganz bequem mit den ÖPNV erfolgen. Die SchnellBus-Linien „SB1“ und „SB4“ verbinden die Stadtzentren Mönchengladbach und Rheydt in weniger als zehn Minuten.
Wer in der Woche shoppen möchte, der nimmt am besten die Linie 002, die den Hauptbahnhof Mönchengladbach und den Marienplatz von montags bis freitags zwischen 06:00 und 18:00 Uhr im Zehn-Minuten-Takt verbindet. Kombiniert mit einem günstigen Tagesticket, wird der Einkauf zum Vergnügen.
Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 € pro Anruf), im Internet unter www.new-mobil.de oder im KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach.
Am kommenden Sonntag, 1. Dezember, lädt das Museum
Abteiberg wieder Jung und Alt zu einem eintrittsfreien Besuch in das berühmte
Gebäude auf dem Abteiberg ein. Neben stündlichen, kostenlosen Führungen durch
die Sammlung und die Sonderausstellung gibt es auch wieder Kinderaktionen in
der Malklasse für Kinder von 5 – 13 Jahren. Diesmal lautet das Motto “
Alles dreht sich, alles bewegt sich – optische Täuschungen“.
Vor den kinetischen Objekten aus der Sammlung und
Exponaten aus dem Umfeld der OpArt Künstler, wird man staunen, lässt sich
verzaubern und sammelt Inspirationen, die in der Malklasse umgesetzt werden.
Der Eintritt ist – wie für alle Angebote am Ersten
Sonntag – frei.
Der Erste Sonntag am Abteiberg wird ermöglicht durch die
Stadtsparkasse Mönchengladbach.
Das Museumscafé ist mit Unterstützung des Museumsvereins
geöffnet.
Christof Wellens bleibt Vorsitzender des Mönchengladbacher Verbandes
Vorsitzender
Dr. Christof Wellens wurde in der konstituierenden Sitzung des Caritasrates
ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Christoph Habrich (2. Vorsitzender) und
Volker Großheim. Außerdem gehören wie bisher Pastor
Heinz-Josef Biste (vom Regionaldekan entsandt) und der hauptamtliche
Geschäftsführer Frank Polixa dem Vorstand an.
Der
Rechtsanwalt Christof Wellens (57) engagiert sich seit 2011 als ehrenamtlicher
Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes. Für die kommenden Jahre habe sich
die Caritas einige neue Projekte vorgenommen, kündigt er an: „Wir wollen in der
entwidmeten Kirche St. Johannes in Rheydt eine Tagespflege sowie
Seniorenwohnungen einrichten, und wir planen eine neue inklusive
Kindertagesstätte mit Frühförderung.“ Außerdem werde der Caritasverband das
Beratungsangebot für Senioren in der letzten Lebensphase ausbauen und gemeinsam
mit vier Gemeinschaften der Gemeinden die Sozialberatung weiterentwickeln. „Wir
möchten weiter in die verschiedenen Quartiere hineinwirken, die sozialen
Bedürfnisse aufnehmen und für die Menschen vor Ort da sein“, sagt Wellens.
Der
Vorsitzende zog ebenso wie Geschäftsführer Frank Polixa ein positives Fazit der
vergangenen Amtsperiode. So sei in den vergangenen vier Jahren die Zahl der
hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im regionalen Caritasverband
von etwa 650 auf rund 720 gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden wuchs von 25
auf 45. Der Caritasverband habe sein Engagement für die Menschen in der Region
weiter verstärkt, bilanzieren Wellens und Polixa. Als Beispiele nennen sie die
Flüchtlings- und Integrationsarbeit, das neue Caritas-Haus in Korschenbroich,
die Erweiterung der Angebote für ältere Menschen in Holt und die Gründung des
Altenhilfenetzwerkes „Katharina“. Ein Meilenstein sei auch das 100-jährige
Jubiläum gewesen, das der regionale Caritasverband 2017 feierte.
Zuvor war in der
Vertreterversammlung der Caritasrat – er ist das Aufsichtsgremium des Caritasverbandes – neu gewählt worden.
Vorsitzender bleibt Claus Altenkamp, sein Stellvertreter ist auch künftig Frank Seeger-Hupperten. Die weiteren stimmberechtigten
Mitglieder sind Birgit Kaatz (SkF), Brigitte Mackes, Iris Nordlohne, Norbert
Schoeller (SKM) und Ralf Zanders (vom Regionalpastoralrat entsandt).
Seit dem 25. November steht er festlich geschmückt im Minto: der Weihnachtsbaum. Aber nicht nur bunte Kugeln und viele Lichter zieren den 6 m großen Baum im Shoppingcenter. Er erfüllt schon zum fünften Mal in Folge eine besondere Funktion: Botschafter für Weihnachtswünsche zu sein. Denn nicht alle Familien in Mönchengladbach können sich Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder leisten. 359 Wunschkarten, auf denen Mönchengladbacher Kinder ihre Weihnachtswünsche geschrieben oder gemalt haben, hängen vom 25. November bis zum 16. Dezember 2019 an dem prachtvollen Weihnachtsbaum im Minto auf Ebene 1. Wer etwas Gutes tun und diesen Kindern ein kleines bisschen Freude schenken möchte, wählt einfach eine der Kinderwunsch-Kärtchen aus, kauft das Geschenk und gibt es an der Rezeption im Minto ab. Dort werden alle Weihnachtsüberraschungen gesammelt.
„Uns liegt es sehr am Herzen, zur Weihnachtszeit auch an Familien und Kinder in Mönchengladbach zu denken, für die Geschenke an Heiligabend nicht selbstverständlich sind“, sagt Laura Schwarz, Centermanagerin im Minto. „Deshalb darf die Wunschbaum-Aktion in diesen Wochen im Minto nicht fehlen! Wir hoffen, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele großzügige Schenker finden!“ Partner der diesjährigen Wunschbaum-Aktion ist PAENZ (Potenziale an Grundschulen nutzen), ein Projekt des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Übergang in weiterführende Schulformen für Grundschüler zu erleichtern. PAENZ hat die Wunschkarten gesammelt und wird die Geschenke kurz vor Heiligabend zusammen mit einigen Mitarbeitern des Jugendamts an die Familien verteilen. Auch die Mitarbeiter des Shoppingcenters bringen sich ein und sind wie jedes Jahr unter den Spendern. Und wenn am Ende der Aktion noch Wunschkarten übrig bleiben, organisiert das Minto diese Geschenke auf eigene Kosten. „Weil wirwirklich alle Kinderaugen zum Leuchten bringen wollen“, so Laura Schwarz.
Sozialdezernentin Dörte Schall, die auch dieses Jahr wieder dabei war, als es darum ging, die vielen Wunschkarten an den Weihnachtsbaum zu hängen. „Uns als Stadt Mönchengladbach ist es ein großes Anliegen, finanziell benachteiligten Familien und Kindern ein kleines Stück Weihnachtsfreude zu schenken. Wie einfach das ist, zeigt die Wunschbaum-Aktion im Minto, die Jahr für Jahr viele Kinderaugen leuchten lässt.“
Er war schon ein wenig in die Jahre gekommen, der Kinderspielplatz an der Ringstraße in Herrath. Um ihn zu sanieren und aufzuwerten, wurde der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Herrath e.V. bereits 2017 aktiv. Schnell war klar, dass eine Spielplatzerneuerung aus Vereinsmitteln alleine nicht gestemmt werden konnte. Spenden zur Finanzierung neuer Spielgeräte und anstehenden Arbeiten wurden gesammelt. Zusätzlich beantragte der Verein Fördergelder aus dem städtischen Programm zur Wohnumfeldverbesserung bei bürgerlichem Engagement, die Anfang 2019 bewilligt wurden.
Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase ging es im Herbst dann endlich in die Umsetzung: der Vorstand und 20 weitere Mitglieder des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege ebneten in Handarbeit zum Schutz des dichten Baumbestands den Fallschutzbereich für die zwei neuen Spielgeräte und die versetzte alte Schaukel. mags begleitete die Arbeiten, demontierte einen alten Spielturm und überarbeitete für ein schöneres Gesamtbild auch die alten Spielgeräte. Das Drehkarussell und die Doppelschaukel lackierte mags neu, um beides später auf dem Spielplatz wieder aufzubauen. Der Backsandbereich für die Kleinkinder wurde neu gebaut; viele Spielgeräte wurden neu arrangiert. Schließlich montierte mags noch zwei nagelneue Bänke und zwei Mülleimer, um die neue Spielanlage zu komplettieren. Glückliche Gesichter in Herrath: Ende Oktober weihten die Herrather Kinder ihren schönen neuen Spielplatz schon mal ein. Eine offizielle Einweihungsfeier ist für April 2020 geplant.
Karl Sasserath, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach erklärt:
„Wer den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für den Rathausneubau als
neuen Verwaltungsstandort in Rheydt favorisiert, muss sich zunächst einmal
fragen lassen, was denn dieser Entwurf an Verbesserungen für Rheydt bringt. Ist
ein geschlossener gläserner Verwaltungsriegel mit einer Länge von zweihundert
Metern, der sich von der Limitenstraße bis zur Harmoniestr. zieht,
architektonisch, städtebaulich und wirtschaftlich ein Gewinn für Rheydt?
Ein Entwurf für einen Rathausneubau, der 160 Millionen Euro kosten soll, als
Siegerentwurf zu küren, der sich in den funktionalen Bedürfnissen der
Stadtverwaltung erschöpft, halte ich nicht für akzeptabel. Kann ein Entwurf,
der für die städtebaulichen Erfordernisse in Rheydt keine nachhaltige
Qualitätsverbesserung bringt, meine Unterstützung als Ratsmitglied oder die der
grünen Fraktion finden? Um es vorab zu sagen: Nein, das kann er nicht!
Hier die Gründe für die Ablehnung und wesentliche Kritikpunkte am Entwurf:
1.) Bisher existieren mit der Straße am Neumarkt und der Marktstraße zwei
Straßenräume, die in einem akzeptablen stadträumlichen Abstand eine
barrierefreie Durchlässigkeit von der Stresemannstraße zum Marktplatz und zur
Marktstraße sicherstellen. Sollte der Siegerentwurf in der jetzigen Form
verwirklicht werden, tritt an die Stelle der heutigen Durchlässigkeit ein
geschlossener Verwaltungsriegel mit einer Länge von zweihundert Metern, der
sich von der Stresemannstr. bis zur Marktstraße undurchlässig hinzieht. Wenn
heute in Rheydt noch etwas stimmt, dann sind es die gegebenen Bewegungsflüsse im
innerstädtischen Raum. Bewegungsfreiheit und Barrierefreiheit sind zwei
wesentliche Qualitäten im heutigen Stadtraum, die der Siegerentwurf zerstört.
2.) Mit großem politischen Einsatz konnten das Karstadt-Warenhaus am
Rheydter Marktplatz und die Arbeitsplätze bei Karstadt Rheydt mit Hilfe der
Stadt und der Stadttochter EWMG gerettet werden. Zwischen Karstadt und der
städtischen Immobiliengesellschaft EWMG als Eigentümerin besteht ein
langfristiger Mietvertrag. Dieser Mietvertrag garantiert der Firma Karstadt den
Betrieb des Warenhauses in dem Kaufhaus mit seinen Abmessungen und allen
gegebenen Funktionalitäten.
Der jetzige Siegerentwurf greift massiv in die räumlichen Zuschnitte des
heutigen Karstadt-Warenhauses ein. So wird ein großer Teil der heutigen
Geschäftsfläche benötigt, die sich in der Parterre bzw. im ersten Obergeschoss
des Karstadt-Warenhauses entlang der Front am Marktplatz Rheydt befindet, um
den Neubau des Verwaltungsrathauses zu verwirklichen.
Der Wegfall dieser heutigen Verkaufsflächen bei Karstadt Rheydt für den
Verwaltungsneubau soll kompensiert werden durch den Wegfall der Straße Am
Neumarkt bzw. deren Überbauung bzw. der kompletten Schließung der heutigen
Durchgangsfläche für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen usw.. Gleiches gilt auch für
die Schließung des Teilstückes der Marktstraße zwischen Limitenstraße und
Marktplatz Rheydt. Die Schließung dieses Teilstückes greift zudem massiv in die
heutige Anlieferungsstruktur von Waren für Karstadt durch Lieferanten über die
heutige Markstraße ein.
3.) Der Siegerentwurf erschöpft sich autistisch in den funktionalen
Bedürfnissen einer Verwaltung. Bekanntlich sind die Nutzungszeiten einer
Verwaltung auf die Geschäftszeiten tagsüber von montags bis freitagsmittags
beschränkt. Sollte der Verwaltungskörper von einer Länge mit zweihundert Meter,
wie es der jetzige Siegerentwurf vorsieht, verwirklicht werden, steht ein
riesiger Verwaltungskörper über große Zeitstrecken und an den Wochenenden im
Zentrum der Rheydter Innenstadt unbelebt und funktionslos herum.
Was die Innenstadt Rheydt braucht, ist aber eine starke städtebauliche und
kulturelle Belebung. Diese zwingenden Erfordernisse bleibt der jetzige
Siegerentwurf auf ganzer Strecke schuldig. Weder versucht der gekürte
Siegerentwurf über die Integration von Flächen noch durch die Verbindung von
kulturell/künstlerischen, sozialen, gastronomischen, sportlichen und
ökologischen Nutzungen oder Wohnzwecken dienend, einen Beitrag zur nachhaltigen
städtebaulichen und dringend nötigen Belebung der Rheydter Innenstadt zu
leisten.
Selbstverständlich wird die Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen Mönchengladbach sich immer konstruktiv für die Verbesserung der
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Stadtverwaltung einsetzen. Nur ist
aber ein Siegerentwurf, der anstelle von Qualität auf Maße setzt, alles andere
als ein Gewinn für Rheydt und damit für die Gesamtstadt. Ein Entwurf, der sich
für 160 Millionen Euro in der zeitweiligen zentralen Konzentration von 1.400
Verwaltungsmitarbeiter*innen erschöpft, kann von unserer Fraktion nicht
unterstützt werden. Wir Grüne setzen uns vielmehr für ein politisches Verfahren
ein, das der Öffentlichkeit alle Entwürfe präsentiert, das die Bürger*innen der
Stadt in der nötigen Breite informiert und deren Bedürfnisse bei Planung und Umsetzung
angemessen berücksichtigt.“
Es ist schon toll wie gut es gerade in Mönchengladbach läuft. Zumindest möchten uns bestimmte Kreise aus Medien, Politik und Wirtschaft diesen Unsinn einreden. Schauen wir mal auf Detailthemen, die die Menschen neben Fußball-Ergebnissen auch noch bewegen. Es wird gebaut in Mönchengladbach, nein, ich meine nicht dieses Vorzeigeprojekt mit dem abgedroschenen + im Namen. Nein, ich meine auch nicht die vielen Straßenaufbrüche, die über Jahre liegengebliebenes reparieren sollen. Die so positiv angekündigte Straßenbaumaßnahme für ein Wirtschaftsunternehmen, das aus Düsseldorf nach Mönchengladbach umsiedeln möchte mitsamt der fast 2000 Mitarbeiter. Das ist gemeint. Das neue Hauptquartier von SMS soll ein Highlight werden. Wie so vieles in unserer Stadt. Neue Arbeitsplätze sind dadurch nicht zu erwarten, weder einfache noch anspruchsvolle. Die Stadt, das sind wir alle, will als Bonbon für SMS die notwendigen Straßen bauen, der ÖPNV wird nach Bedarf direkt frei Haus mitgeliefert. Bezahlt werden diese Kosten aus Steuermitteln der Stadt, möglicherweise kann die Stadt ja deshalb nicht auf die Millionen aus den Straßenbaubeiträgen der Bürger an der Giesenkirchener Konstantinstraße verzichten. Die müssen die grundhafte Erneuerung aus eigener Tasche mitbezahlen. Irgendwoher muss das Geld für die neue „SMS-Straße“ in Ohler schließlich kommen.
Wie in nahezu jeder Stadt gibt es auch in Mönchengladbach
räumliche Brennpunkte, an denen ein erhöhtes Maß an Kriminalität und
Verwahrlosung festgestellt wird. Nach der Mönchengladbacher Altstadt ist das
Bahnhofsumfeld der mit Straftaten am stärksten belastete Ort in unserer Stadt.
Der hinter dem Bahnhof liegende Platz der Republik hat
sich erneut zum Anziehungspunkt für Drogen-, Gewalt- und Straßenkriminalität
entwickelt. Das hat nicht nur negative Auswirkungen für Reisende, Pendler und
Passanten. Auch die Anlieger rund um den Platz der Republik – Dienstleister und
Einzelhändler, öffentliche Einrichtungen, Berufskolleg oder Vitusbad – werden
hierdurch belastet. Bürgerinnen und Bürger meiden diesen Bereich teilweise,
insbesondere bei Dunkelheit, gänzlich.
Um diesen Zustand auf lange Sicht zu beenden, haben
Polizei und Ordnungsamt auf Initiative von Oberbürgermeister Hans Wilhelm
Reiners und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann schon vor einiger Zeit die
Sicherheitskooperation Vitus ins Leben gerufen. Denn obwohl die Polizei
Mönchengladbach in den Jahren 2017 und 2018 mit ihrem Interventionskonzept
„Europaplatz“ gute Erfolge erzielen konnte und der KOS des
Ordnungsamtes alleine von März bis Dezember vergangenen Jahres mehr als 140
Kontrollen durchgeführt hat, zeigte es sich, dass die Präsenz dieser Behörden
nicht ausreicht, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erzielen.
Die Sicherheitskooperation Vitus verfolgt deshalb einen
breiten Ansatz mit zahlreichen Partnern, die in den Bereichen tätig werden
können, in denen der Polizei und dem Ordnungsamt die Zuständigkeit und
Handlungsmöglichkeiten fehlen. In dem Netzwerk, das sich in den vergangenen
Monaten zusammengefunden hat, arbeiten mehr als 30 Institutionen zusammen.
Trotz ganz unterschiedlicher Ansätze und Aufgaben haben alle ein gemeinsames
Ziel: Der Verwahrlosung und Kriminalität im Umfeld des Hauptbahnhofs
Mönchengladbach konsequent entgegenzuwirken und die Etikettierung dieses
Bereichs als Angstraum aufzulösen.
Ideen und Konzepte, wie dies gelingen kann, wurden und
werden in den fünf Arbeitsgruppen (Soziales, Sicherheit,
Sauberkeit/Grünflächen, Belebung des Platzes und Gestaltung) erarbeitet.
So werden in der AG Sicherheit unter anderem eine
mögliche Videobeobachtung und eine etwaige gemeinsame Wache von Polizei
Mönchengladbach und Bundespolizei ebenso betrachtet wie die bisherigen
Prozessabläufe bei Störungen und deren mögliche Optimierung.
„Soziales“ richtet den Blick auf
Personengruppen, die störend auftreten und / oder Hilfe benötigen und
erarbeitet Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensbedingungen und
Alternativen.
Wie können wir den Platz wieder beleben und für die
Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiv machen? Diese Frage stellt sich
ebenfalls eine AG und beschäftigt sich mit dem Themenfeld „kulturelle
Angebote und Veranstaltungen“.
Für ein gepflegtes Äußeres des Platzes zeichnet sich die
AG Sauberkeit verantwortlich.
Nicht zuletzt werden in der AG Gestaltung Möglichkeiten
und Pläne zur umfassenden baulichen Neugestaltung des Platzes im Rahmen des
Förderprojektes IHEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) erarbeitet.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den unterschiedlichen Bedürfnissen der
jeweiligen Generationen und Bevölkerungsgruppen unter Berücksichtigung der
Anrainer. Hier greifen die Arbeit der Sicherheitskooperation und das
Stadterneuerungsprojekt „Soziale Stadt Gladbach & Westend“, das
eine Neugestaltung des „Platz der Republik“ und die Vorbereitung zum
Umbau des Europaplatzes vorsieht, schon jetzt effektiv ineinander.
Die Sicherheitskooperation Vitus will und kann aber auch
schon weit im Vorfeld der Baumaßnahmen etwas an der Situation verändern. Eine
der ersten sichtbaren Maßnahmen sind gemeinsame Streifen von Polizei,
Bundespolizei und Ordnungsamt, die in dieser Woche gestartet sind. Diese
Streifen werden von nun an zusätzlich im Bereich des Hauptbahnhofs
durchgeführt. Über die weiteren Fortschritte, beschlossenen Maßnahmen und deren
Umsetzung wird die Sicherheitskooperation Vitus zu gegebener Zeit wieder
berichten.
In dem Projekt arbeiten unter anderem folgende Institutionen mit:
Polizei / Bundespolizei / mags / GEM / NEW / Deutsche Bahn / EWMG/ zahlreiche Stellen und Fachbereiche der Stadtverwaltung / Diakonisches Werk MG / Verein Wohlfahrt / SKM / Drogenberatung / Arbeitsagentur Mönchengladbach / Jobcenter / projektWert GmbH / Gladbach Center / Berufskolleg Platz der Republik / Deutsche Rentenversicherung Service- Zentrum Mönchengladbach / und weitere Partner
Schulausstattung, Klassenfahrten, Nachhilfe, Mittagsverpflegung, Beiträge für Sportvereine oder Musikunterricht: Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt seit über acht Jahren bedürftige Familien dabei, dass ihre Kinder gleiche Chancen in der Schule und bei anderen Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten haben. Mit dem im August in Kraft getretenen „Starke Familiengesetz“ haben sich einige Leistungen im Bereich der Bildung und Teilhabe noch einmal verbessert. Auf die Unterstützung, die das Bildungs- und Teilhabepakt im Sport- und Musikbereich bietet, soll eine Plakatserie hinweisen, die demnächst an Schulen, Musikschulen und Sportvereinen zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs Gestaltungstechnik am Berufskolleg Platz der Republik haben die Plakate in einer Projektarbeit für die Stadtverwaltung entworfen.
Beim Tag der offen Tür des Berufskollegs am Samstag, 23.
November, werden die Entwürfe von 9 bis 14 Uhr in Raum B100 von den
Schülerinnen und Schülern präsentiert. Um 11 Uhr werden die Plakate an die
Auftraggeber (Fachbereich Soziales und Wohnen, Fachbereich Schule und Sport,
Stadtsportbund MG) übergeben. Außerdem bieten Mitarbeiter der Stadtverwaltung an
dem Tag eine Beratungssprechstunde zum Bildungspaket in der Schule an.
Im Gebiet der NEW Netz GmbH wird ab 2022 in allen Gasleitungen in weiten Teilen von Mönchengladbach und Korschenbroich energiereicheres H-Gas strömen. Etwa 65.000 Gasgeräte, die jetzt noch mit L-Gas beliefert werden, werden schrittweise auf die neue Gasqualität umgestellt. Dazu hat der Netzbetreiber das Gebiet in insgesamt fünf Umstellbezirke mit unterschiedlichen Schaltterminen aufgeteilt. Als vorbereitende Maßnahme findet dazu ab Januar eine Erhebung der bei den Kunden installierten Gasgeräte durch Fachunternehmen im Auftrag der NEW Netz statt. Diese wird voraussichtlich bis Mitte 2021 dauern. Die Erhebung ist erforderlich, um die unterschiedlichen Gerätetypen zu erfassen und das richtige Anpassungsmaterial bereits im Vorfeld zu bestellen. So kann die spätere technische Anpassung der Gasgeräte erfolgen. In etwa zehn Prozent der Haushalte und Betriebe erfolgt nach der Erhebung und der Anpassung noch ein Besuch zur Qualitätskontrolle durch die Firma LPR Energy GmbH. Für die Erhebung arbeitet die NEW Netz mit diesen zertifizierten Umstellungsdienstleistern zusammen: ELTEL Infranet GmbH, SGW Metering, SPIE Gastechnischer Service GmbH und der Veolia Industrie Deutschland GmbH.
Beim zweiten Termin werden alle Geräte, soweit technisch möglich, auf den Betrieb mit H-Gas angepasst. Damit die Erdgasumstellung reibungslos erfolgen kann, ist es wichtig, dass den Mitarbeitern der Partnerunternehmen Zutritt zu den privaten und geschäftlichen Räumlichkeiten gewährt wird. Die Mitarbeiter der Dienstleister werden sich mit einem Lichtbildausweis der NEW Netz ausweisen.
Ursache der Erdgasumstellung sind rückläufige Fördermengen von Erdgas mit geringerem Energiegehalt (L-Gas) aus den Niederlanden. Dieses wird künftig durch Erdgas mit einem höheren Energiegehalt (H-Gas) ersetzt. Die mit der Umstellung verbundenen Kosten werden über die Netzentgelte bundesweit auf alle Gaskunden verteilt. Davon ausgenommen sind Kosten für Gerätewartung, Reparatur und Geräteaustausch, die durch den Geräteeigentümer zu tragen sind. Informationen zur Erdgasumstellung finden Interessierte unter www.h-gas-kommt.de.
Auf Bundesebene wird derzeit die Grundsteuer reformiert. Die Änderungen im Modell von Bundesfinanzminister Olaf Scholz haben dabei gravierende Konsequenzen auch für die Bürger vor Ort und die Stadt Mönchengladbach. Starke Kostensteigerungen, eine massive Zunahme von Bürokratie und damit verbundene Rechtsunsicherheiten sind aktuell zu befürchten.
Über die Länderöffnungsklausel hat die FDP bessere Alternativen für die neue Grundsteuer ermöglicht. An diesem Abend möchte die FDP ihre liberalen Anliegen für eine zukunftsfeste Grundsteuer vorstellen, die einfach, aufkommensneutral und gerecht ist.
Dienstag, 03. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Ernst Christoffel Haus
Rheydt, Wilhelm-Strauß-Straße 34, 41236 Mönchengladbach
Am Freitag, den 29.11 um 12:00 Uhr ist von Fridays For Future eine Versammlung angemeldet, die auf dem Europaplatz startet, die Hindenburgstrasse hinauf führt und mit einer Abschlusskundgebung auf dem Alter Markt endet.
Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die beiden CDU- Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters, das in 2020 zur Wahl steht, Petra Heinen-Dauber und Frank Boss, sie baten in ihren Reden um das Vertrauen von 389 anwesenden CDU-Mitgliedern. Der Saal im Stadttheater in Reydt war so voll, dass etliche Mitglieder auf die Empore ausweichen mußten.
Frank Boss betonte die Themen Sicherheit, Wirtschaft und Heimat ganz beonders. Mit 191 Stimmen gewann er die Abstimmung knapp aber eindeutig. Das sind etwa 52 % der gültig abgegebenen Stimmen. (380) In den angefügten Videaufzeichnungen kann sich der interessierte Leser ein Eindruck verschaffen.
Ansprache Frank Boss
Petra Heinen Dauber legte ihr Augenmerk auf Bildung, Familie, Digitalisierung und das Projekt mg+ Wachsende Stadt. Sie unterschied sich damit um Modernität und Fortschritt. Petra Heinen Daubner wurde anschließend im Bezirk Odenkirchen als Ratskandidatin wieder gewählt.
Ansprache Petra Heinen Dauber
Bei den anschließend stattfindenden Wahlen zur Aufstellung für den Stadtrat war erkennbar: es stellten sich nur wenige „Junge Kandidaten“ zur Wahl. Selbst auf Michael Schroeren, Dieter Breymann und Norbert Post will oder kann die CDU nicht verzichten.