Autor: Harald Wendler

  • 90 Minuten Politikunterricht mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Terhaag

    90 Minuten Politikunterricht mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Terhaag

    Zum dritten Mal öffnen Privatschulen ihre Türen für Politikerinnen und Politiker des Landtags.

    Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag (FDP) schnupperte im Hephata Berufskolleg Schulluft und gestaltete eine Doppelstunde Politikunterricht.

    Im Rahmen der Aktion „“Schenken Sie uns eine (Schul-) Stunde Ihrer Zeit“ ließ der Abgeordnete bei den Studierenden der Heilerziehungspfleger-Klasse HEP 18-21c nordrhein-westfälische Landespolitik lebendig werden. Neben Informationen über seinen Alltag als Politiker ging es in einer Fragerunde auch um persönliche Fragen, wie der Leiter des Hephata Berufskollegs, Karsten Bron, am Dienstag mitteilte.

    Bei der Begegnung am Freitagnachmittag informierten sich die Studierenden über die unterschiedlichen Facetten der Politik und der Politiker auf der anderen Seite über die Schullandschaft. Terhaag interessierte sich für die Ausbildung der Studierenden und befragte sie nach ihrer Motivation „Wir brauchen solche Schulen wie das Berufskolleg oder die Förderschulen“, fasste Terhaag seine Eindrücke zusammen. Er sei sehr froh, dass in NRW Eltern und Kinder über die Art der Schule entscheiden können.

    Zum dritten Mal öffnen Privatschulen ihre Türen für Politikerinnen und Politiker des Landtags. An der Aktion haben nach Angaben des Verbands Deutscher Privatschulen NRW (VDP) seit Ende September bereits etwa 70 Landespolitiker teilgenommen und eine Privatschule in ihrem Wahlbezirk besucht.

    Der Bundesverband hat die Aktion ins Leben gerufen, „um durch den direkten Kontakt Schülerinnen und Schüler für Politik zu begeistern und ihnen die Arbeit der Landtagsabgeordneten näher zu bringen“. Gleichzeitig könnten sich die Landespolitiker über die pädagogische Arbeit und die besonderen Konzepte der Privatschulen informieren.

    Das Berufskolleg der Evangelischen Stiftung Hephata besteht seit 1992 als staatlich genehmigte Ersatzschule und bietet Ausbildungen im sozialen Bereich. Es umfasst die Fachschulen für Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik (Erzieher) und die Berufsfachschule, Fachbereich Gesundheit, Erziehung und Soziales mit dem Bildungsgang Sozialassistentinnen, Schwerpunkt Heilerziehung. Die Bildungsgänge der Fachschule finden ausschließlich praxisintegriert statt und sind geprägt durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Schule nimmt nicht am Anmeldeverfahren „schüler-online“ teil, Interessenten können sich unabhängig und zusätzlich direkt beim Berufskolleg bewerben. Zurzeit besuchen 381 Studierende (Fachschüler*innen) und Schüler*innen das Berufskolleg und werden von 28 Lehrer*innen unterrichtet.

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  • E-Scooter-Flucht vor der Polizei endet an Mauer

    E-Scooter-Flucht vor der Polizei endet an Mauer

    Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Genuss berauschender Mittel sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis

    -An einer Mauer ist am Samstagnachmittag in der Mönchengladbacher Innenstadt die Flucht eines jungen E-Scooter-Fahrers vor der Polizei zu Ende gegangen. Der 16-Jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

    Einer Streifenwagenbesatzung waren gegen 14.45 Uhr zwei Jugendliche aufgefallen, die verbotenerweise zu zweit auf einem Elektro-Roller den stark frequentierten Gehweg an der Hindenburgstraße befuhren. Als sie die Polizisten erblickten, bogen die Jugendlichen nach rechts in die Fußgängerzone auf der Friedrichstraße ab. Dabei sprang einer der beiden, ein zehnjähriger Junge aus Mönchengladbach, von dem Roller ab. Er konnte von einem Beamten festgehalten werden.

    Der Fahrer des E-Scooters, der kein Versicherungskennzeichen aufwies, suchte hingegen sein Heil in der Flucht. Auf der Lambertsstraße kam er schließlich bei dem Versuch, einen Bordstein hochzufahren, mit dem Roller zu Fall und prallte gegen eine Begrenzungsmauer.

    Der 16-Jährige aus Mönchengladbach räumte gegenüber den Polizeibeamten Drogenkonsum am Vorabend ein. Da der Roller 25 km/h statt der maximal erlaubten 20 km/h fahren könne, habe er ihn nicht zulassen können. Einen Führerschein besitze er nicht.

    Auf der Wache erfolgte nach Feststellung der Personalien und einem freiwilligen Drogenvortest, der positiv ausfiel, mit Einverständnis der Mutter die Entnahme von Blutproben. Der E-Scooter wurde als Beweismittel sichergestellt.

    Der 16-Jährige sieht sich nun mit verschiedenen Tatvorwürfen konfrontiert: Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Genuss berauschender Mittel sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei fertigte eine entsprechende Anzeige.
    ds

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  • An der Hundewiese Spielkaulenweg wurden 357 Autoreifen wild entsorgt

    An der Hundewiese Spielkaulenweg wurden 357 Autoreifen wild entsorgt

    Hundebesitzer schätzen die Hundefreilauffläche Sandkaule und Mountainbiker den angrenzenden Spielkaulenberg als Freizeitgebiet.

    Doch Montagfrüh, am 13. Januar,  bot sich Augenzeugen ein ganz anderes Bild:

    Zwei riesige Haufen illegal entsorgter Altreifen türmten sich in der naturbelassenen Umgebung – einer bestehend aus 192, ein weiterer aus 165 Autoreifen. Die mags-Mülldetektive waren wenig später vor Ort und sicherten Spuren. Vermutlich wurden die Reifen am vergangenen Wochenende illegal auf dem ehemaligen Parkplatz des Bökelberg-Stadions entsorgt.
    Doch für die Detektivarbeit ist ein genaueres Eingrenzen des Tatzeitpunktes wichtig. Deshalb hoffen die mags-Mülldetektive auf Zeugen.
    Wer hat etwas beobachtet?
    Seit wann gibt es die beiden oder zunächst einen Altreifenberg?
    Hat jemand Beobachtungen dazu gemacht oder ein verdächtiges großes Fahrzeug oder LKW vor Ort gesehen?
    Kann jemand Auskunft über das Kennzeichen geben?

    Jeder, der etwas zur Herkunft der Reifen sagen kann oder vor Ort etwas beobachtet hat, kann sich bei mags melden – entweder am mags-Servicetelefon unter 02161 49 10 10 oder per E-Mail an muelldetektive@mags.de

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  • Mönchengladbach: Die Wahlbezirke müssen neu eingeteilt werden

    Mönchengladbach: Die Wahlbezirke müssen neu eingeteilt werden

    Nach dem Urteil des NRW-Verfassungsgerichtshofs: Verwaltung will Vorschlag bis Ende Januar erarbeiten.

    Das Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 20. Dezember zur Kommunalwahl hat weitreichende Folgen für die Kommunalwahlen am 13. September auch in Mönchengladbach.

    Wie in zahlreichen anderen NRW-Kommunen muss auch in der Vitusstadt ein Teil der 33 Wahlbezirke neu zugeschnitten werden. Damit ist die bereits im Juli 2019 vom Wahlausschuss beschlossene Einteilung der Wahlbezirke hinfällig.
    Dies haben der Fachbereich Bürgerservice, der die Wahlen organisiert, und der Fachbereich Recht heute bestätigt.
    Vorausgegangen waren eine Analyse des Richterspruchs und eine entsprechende Empfehlung des Landeswahlleiters.

    Die Verfassungsrichter haben in ihrer Entscheidung zur Stichwahl auch die bisherige Grenze gekippt, wonach die Einwohnerzahl der Kommunalwahlbezirke vom Durchschnitt aller Wahlbezirke um maximal 25 Prozent nach oben oder unten abweichen durfte. Sie halten lediglich eine Abweichung von bis zu 15 Prozent für unproblematisch. Rund ein Drittel der 33 Mönchengladbacher Wahlbezirke weicht allerdings mehr als 15 Prozent vom Einwohnerdurchschnitt ab.

    Damit kommt auf das Wahlamt in den nächsten Wochen jede Menge Arbeit zu: Denn spätestens bis zum 29. Februar muss der Wahlausschuss eine neuen Zuschnitt der Wahlbezirke beschließen und im Amtsblatt veröffentlichen, damit am 13. September eine rechtskonforme Kommunalwahl stattfinden kann.

    An der Gesamtzahl von 33 Wahlbezirken für Mönchengladbach ändert der Spruch der Verfassungsrichter übrigens nichts. Hier bleibt weiter die Bevölkerungszahl (nicht die Zahl der Einwohner mit deutscher oder EU-Staatsangehörigkeit) maßgeblich. Und für Gemeinden mit 250.000 bis 400.000 Einwohnern wie Mönchengladbach beträgt die Zahl der zu wählenden Vertreter 66, davon 33 in Wahlbezirken.

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  • SPD-Start ins politische Jahr 2020

    SPD-Start ins politische Jahr 2020

    Felix Heinrichs, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters: „Eine dynamische Gesellschaft darf niemanden zurück lassen!“

    Am 12. Januar hatte die SPD Mönchengladbach zum Neujahresempfang eingeladen.

    Gülistan Yüksel und Janann Safin

    Gülistan Yüksel, Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, eröffnete zusammen mit Janann Safi, Ortsvereinsvorsitzender Nord, die Veranstaltung und begrüßten die über 200 Gäste aus der Stadtgesellschaft in der Reithalle des alten Polizeipräsidiums.

    Elfriede Brand, Foto:SPD

    Auf dem Neujahresempfang wurden am Sonntag traditionell die Jubilare der SPD Mönchengladbach geehrt. Darunter war dieses Jahr auch Elfriede Brand, die seit 65 Jahren Mitglied er Sozialdemokratischen Partei ist.
    Die 91 jährige sorgte auch gleich für die ersten Beifallstürme und sprach den Genossinnen und Genossen Mut zu: „Ich freue mich, hier so viele Menschen zu sehen, die noch zur SPD stehen. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Die Wähler werden den Wert unserer Partei eines Tages schon wieder schätzen lernen.“

    Felix Heinrichs , Foto:SPD

    Auch Felix Heinrichs, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der SPD Mönchengladbach gab sich kämpferisch. Er wolle Mönchengladbach in das neue Jahrzehnt führen und dafür sorgen, dass es ein goldenes wird und nicht nur ein gold glänzendes. Die große Klammer, die Heinrichs in seiner Rede aufmachte, ist der Strukturwandel. Er wolle Mönchengladbach dynamischer machen und die Menschen mitnehmen in die 20er Jahre: „Der Strukturwandel wird das Leitmotiv für die 20er Jahre sein. Wir müssen den Strukturwandel in allen Bereichen – Wirtschaft, Hochschule, Politik, Stadtverwaltung und Gesellschaft – mutig angehen.“ Dabei dürfe es in Mönchengladbach keine Verlierer und Verliererinnen geben, denn „jeder muss die Chance und im Zweifel auch eine zweite und dritte Chance bekommen, um Teil des Fortschritts zu sein. Eine dynamische Gesellschaft darf niemanden zurück lassen!“

    Nur wenn Mönchengladbach den Strukturwandel meistert, so Heinrichs, können die Gesellschaftlichen Fliehkräfte wieder eingefangen und so den Rechtsextremen in der Gesellschaft die Grundlage entzogen werden.

    „Wir müssen die Fenster weit aufreißen und das neue Jahrzehnt mit dem festen Willen beginnen, diese Stadt zu unseren Stadt zu machen. Den Wandel können wir nur gemeinsam gestalten. Aber wir alle wollen gestalten und nicht abwarten, was die Zukunft von sich aus bringt“, so Heinrichs am Ende seiner Rede.

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  • Neujahrsempfang in Mönchengladbach-Ost[mit Video-Beiträgen]

    Neujahrsempfang in Mönchengladbach-Ost
    [mit Video-Beiträgen]

    Für Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer war es der elfte Neujahrsempfang, er hielt seine letzte Ansprache vor den Zuhörern im Bezirk Ost.

    Erfrischend schnell vollzog Krichel-Mäurer die offizielle Begrüßung der MdB´s, Mdl´s, Bürgermeister etc.!
    Wichtiger waren ihm die Menschen um ihn, die vielen Helfer, die auch diese Veranstaltung im Bezirk ehrenamtlich ermöglichten. Genannt wurde ebenfalls das Team der Bezirksverwaltungsstelle mit dem Leiter Herrn Michael Linke.
    Bei ihnen bedankte er sich ausdrücklich ganz besonders.
    Zu den erwähnten Begrüßungen gehörten auch die Vertreter der Vereine aller Art, Verbände und Gemeinschaften.
    Gerne wiederholte Krichel-Mäurer einen Wunsch an die anwesende Presse: Den Wunsch nämlich, dass in der Berichterstattung mehr all das positive hervorgehoben wird, das die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt auf die Beine bringen.

    Bezirksvorsteher-Vertreter Dieter Breymann höchstpersönlich bedankte sich mit launigen Worten beim Bezirksvorsteher für die vergangenen Jahre der Zusammenarbeit. Er lobte ihn als einen „Kümmerer“, der überall dort war, wo Menschen Unterstützung brauchten. „Er hat alles gemacht, ohne meine Unterstützung nahm er alle Termine wahr. Dafür danken wir ihm“.

    Gemeinsam mit Brigitte Wessig, sie ist als Nachfolgerin des verstorbenen Wilhelm Reiners 2. stellvertretende Bezirksvorsteherin, ehrten Dieter Breymann und der Bezirksvorsteher den Giesenkirchener Hans Kitz.
    Er leitete die Jugendfeuerwehr Giesenkirchen als Jugendfeuerwehrwart von Juni 1987 bis August 1998.
    Am 04.04.1989 wurde er als Stellv. Einheitsführer der Einheit Giesenkirchen bestellt. Dies blieb er bis 2002, bevor er am 14.12.2019 erneut in dieses Amt bestellt wurde.
    Hans Kitz hat das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Silber {25 Jahre} am 22.02.1997 erhalten.
    Das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold {35 Jahre} erhielt er am 08.05.2007.

    Es gibt nur wenige Menschen, die das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold mit Goldkranz erhalten. Dies wird nur verliehen, wenn jemand mindestens 50 Jahre lang aktiv im Feuerschutz pflichttreu seinen Dienst getan hat. Ungewöhnlich ist das deshalb, weil die wenigsten Feuerwehrleute solange körperlich der Anforderungen gerecht bleiben.
    Hans Kitz könnte diese außergewöhnliche Zahl aktiver Dienstjahre im übernächsten Jahr erreichen.

    Sr. Uta Dienstuhl, sie war krankheitsbedingt verhindert, ist seit 54 Jahren Salvatorianerin und war in ihrem Berufsleben war sie Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Wilhelm in Berlin (auch dort gibt es eine Niederlassung der Salvatorianerinnen), Nach Neuwerk kam sie vor vielen Jahren eigentlich, um hier ihren Ruhestand anzutreten.
    Was Schwester Uta unter Ruhestand versteht, liest sich dann so:
    Sie engagiert sich im Pfarrgemeinderat von Maria von den Aposteln, in der Vincenzgemeinschaft, im Ortsausschuss Neuwerk, in der Familienpastoral und im Ökumenisches Flüchtlingsarbeitskreis Neuwerk.

    Robert Lünendonk wohnt – wie er es ausdrückt – im ehemaligen Schweinestall der Compesmühle. Hierin liegt wohl der Antrieb, dass er sich vor gut 10 Jahren zunächst für den Gladbach und seine Mühlen zu interessieren begann. Umso größer war sein Erstaunen, dass es jenseits der Kanalrohre und Betonschüsseln, die heute den Gladbach bilden, praktisch keine Literatur über den Quelle, Verlauf und Mündung des Gladbachs, seine Nebenbäche oder seine Mühlen gab.

    Von seiner Neugierde dürfen wir heute alle profitieren:
    Mit dem 2008 erschienenen Buch ‚Auf den Spuren des Gladbach und seiner Mühlen‘ hat er uns ein Werk geschaffen, in dem wir viel über unsere Heimat und vor allem über das Gewässer erfahren, dass einst dieser Stadt ihren Namen gab. Und wenn die Stadt heute vor der ungelösten Frage steht, warum an einer bestimmten Stelle in der Innenstadt permanent Wasser an die Oberfläche tritt, dann sind die Daten aus diesem Buch schon mal hilfreich um festzustellen, dass an dieser Stelle ein Nebenbach des Gladbach vor langer, langer Zeit einfach zugeschüttet wurde und sich das Wasser heute einfach wieder seinen Weg sucht.
    2012 folgte mit ‚Die Niers und ihre Mühlen – von der Quelle bis Neuwerk‘ das zweite Buch und 2015 folgte als drittes ‚Bäche in Mönchengladbach – jenseits von Gladbach und Niers‘ Mit seinem Forschergeist, seinem ganz persönlichen Engagement und seiner Freude an seiner Heimatstadt hat Robert Lünendonk uns unsere Heimat ein Stück weit näher gebracht und Geschichte für uns und für folgende Generationen nachlesbar gemacht. Das gilt insbesondere für die Bestandteile, die durch Industrialisierung, Besiedelung und Braunkohletagebau verschollen wurden.

    Die besten Chöre im Osten präsentieren sich regelmäßig beim Neujahrsempfang des Bezirksvorstehers.
    Diesmal hatte der Liederbund Schelsen die musikalische Gestaltung übernommen:

    Video: MG-heute

    Anschließend hielt Hermann-Josef Krichel-Mäurer seine Neujahrsansprache:

    Jetzt hieß es Abschied nehmen, der Chor aus Schelsen machte ihn zum Erlebnis:

    Video: MG-heute

    Zum Abschluss blieb ausreichend Gelegenheit zu guten Gesprächen bei Kühlen Getränken und belegten Brötchen.

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  • Großes Interesse an Interkultureller Graffiti-Aktion

    Großes Interesse an Interkultureller Graffiti-Aktion

    Dieser Erfolg am Freitag war nicht vorhersehbar:

    Die beiden Studentinnen des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, Nadja Bergmann und Selin Patten hatten sich verstärkt mit den beiden AWO-Streetworkern Antoine Balouki und Hayat Mia.
    Trotz trüben Wetters kamen zahlreiche Jugendliche zu der Aktion, Teil ihrer Projektarbeit „Prävention und Intervention von Rassismus“.
    Die beiden Studentinnen hatten vorab Flyer für die Aktion gestaltet und diese in Rheydt verteilt.

    Wie erwartet und auch erhofft kamen etliche Jugendliche vom Verein „Rollbrettunion“ an der Hauptstraße.

    Am Marienplatz hatten alle Teilnehmer, Passanten und Interessierte, in der Zeit ab 14 Uhr die Möglichkeit zur Spraydose zu greifen, und sich mit ihrer Botschaft für mehr Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft – und damit gegen Rassismus zu positionieren.

    Sie machten reichlich und gekonnt Gebrauch von diesem Angebot.

    Die mobile Stellwand soll als Gesamt-Kunstwerk, im neuen Standort der Arbeiterwohlfahrt, auf der Limitenstraße 64-74 (ehemals Staples), in Rheydt, aufgestellt werden.

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  • Kranichstraße in Rheydt wird saniert ab 13. Januar 2020

    Kranichstraße in Rheydt wird saniert ab 13. Januar 2020

    Am Montag, 13. Januar, beginnen Bauarbeiten auf der Kranichstraße.
    Das Teilstück zwischen der Dahlener Straße und der Klusenstraße erhält eine neue Fahrbahndecke.

    Während der Arbeiten ist von der Dahlener Straße aus keine Durchfahrt zur Kranichstraße möglich, weil diese zur Einbahnstraße wird.
    Für Verkehrsteilnehmer ist eine Umleitung über die Hubertusstraße, Böningstraße und Klusenstraße ausgeschildert.
    Die Kranichstraße kann voraussichtlich ab dem 3. Februar wieder wie gewohnt befahren werden.

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  • Fußballfest zum Jahreswechsel in der veralteten Jahnhalle

    Fußballfest zum Jahreswechsel in der veralteten Jahnhalle

    Über den Jahreswechsel fanden die 37. Fußball-Hallen-Stadtmeisterschaften in der Jahnhalle statt.

    Neben 30 Männermannschaften und 9 Frauenteams spielten in diesem Jahr 125 Jugendmannschaften jeweils in ihrer Altersklasse um den Titel „Hallenfußballstadtmeister Mönchengladbach“.
    Über 7.000 Zuschauer verfolgten die 400 spannenden Spiele.
    Dieses große Fußballfest organisierte traditionell der Stadtsportbund Mönchengladbach. Dank der vielen Helfer und Sponsoren lief die Organisation der größten Gladbacher Amateursportveranstaltung reibungslos.
    Der Stadtsportbund zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf des Turniers, den vielen spannenden Spielen und der guten Stimmung in der Halle, auch mal mit Trommelwirbel, Tröten und Anfeuerungsgesängen.
    Offenbar haben die Appelle „Fair ist mehr!“ und „Gewalt schießt Dich ins Abseits“ gefruchtet.
    Bei der Jugend verteidigte der 1. FC Mönchengladbach mit seinen Mannschaften aus der Niederrheinliga die Titel in der B-, C- und D-Jugend. In der E-Jugend unterlagen sie klar gegen Borussia Mönchengladbach und in der A-Jugend wiederum gegen den Titelverteidiger TuS Wickrath. Bei den F-Junioren spielten die Teams nach dem Fair-Play- Prinzip; hier gab es nur Sieger-Mannschaften.
    Bei den Juniorinnen nahmen nur vier Vereine mit Mannschaften teil. Bei der U-11 siegten die FC-Girls gegen die Sportfreunde Neuwerk, bei der U-13 und U-15 war VfL Borussia der Sieger. Bei der U-17 gelang es dem 1. FC, die VfL-Mädchen zu besiegen.
    Bei den Frauen holten sich die FC-Girls souverän den Titel, nachdem die SpVg Odenkirchen zuvor den Favorit Borussia aus dem Halbfinale geworfen hatte. Vierter wurde der SC Hardt.
    Bei den Männern gelang dem 1. FC Mönchengladbach die Titelverteidigung und gewann zum 17. Mal die Hallenstadtmeisterschaft – allerdings erst in der Verlängerung gegen den SC Hardt aus der Kreisliga A. Das Spiel um Platz 3 entschied der SC Victoria Mennrath knapp gegen Türkiyemspor für sich.
    Die Torjägerkanone holte in diesem Jahr Sercan Salgin von Türkiyemspor mit elf Treffern. Das tröstete ihn ein wenig über das verpasste Einziehen ins Endspiel.

    Bei den Frauen erzielte Sarah Schmitz vom 1. FC Mönchengladbach mit acht Toren die meisten Treffer.
    Als Torwart des Turniers entschied sich die Turnierleitung für Philipp Beckers vom SC Hardt, der vor allem in der Vor- und Zwischenrunde mit nur drei Toren ein großer Rückhalt seiner Mannschaft war. Bei den Frauen wurde unter großem Jubel Clara Elsholz von der SpVg Odenkirchen als beste Torfrau gewählt.
    Alle Ergebnisse gibt es hier:
    http://www.mg-sport.de/unsere-themen/vereinsservice/stadtmeisterschaften/hallenfussball-senioren/

    Die Siegermannschaft der Herren und Frauen qualifizieren sich für die Teilnahme an den Hallenmasters in Dülken.
    Am Wochenende 17. – 19.01.2020 ermitteln hier die besten Hallenteams der Region ihre Champions.

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  • Interkulturelle Graffiti-Aktion in Rheydt

    Interkulturelle Graffiti-Aktion in Rheydt

    Im Rahmen ihres Praktikums im Bereich der mobilen Jugendarbeit/ Streetwork, der Arbeiterwohlfahrt in Mönchengladbach, veranstalten die beiden Studentinnen, des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, Nadja Bergmann und Selin Patten, eine interkulturelle Graffiti Aktion in Rheydt.

    Am Freitag, den 10. Januar 2020, sind Passanten auf dem Marienpatz in Rheydt herzlich eingeladen, eine mobile Stellwand mit Hilfe von Spraydosen künstlerisch zu gestalten. Die Aktion ist Teil ihrer Projektarbeit „Prävention und Intervention von Rassismus“. Die beiden Studentinnen haben Flyer für die Aktion gestaltet und diese in Rheydt verteilt.

    „Wir hoffen natürlich, dass insbesondere junge Leute kommen und sich auf der Wand verewigen. Flyer haben wir zum Beispiel bei dem Verein „Rollbrettunion“ ausgelegt. Dort können mit Sicherheit viele mit einer Spraydose umgehen und besonders kreativ ihre Botschaften oder Symbole für eine vielseitige Gesellschaft auf die Wand bringen. Wir möchten aber genauso gerne Erwachsene oder ältere Menschen ermutigen, unter dem Motto „Über die Grenzen hinaus, hin zu Gemeinsamkeiten“ ihre Antworten für ein friedliches Miteinander auf die Stellwand zu sprayen,“ sagt Selin Patten, Praktikantin der AWO in Mönchengladbach.

    Treffpunkt am Freitag, den 10. Januar 2020, ist der Marienplatz in Rheydt. Dort haben alle Rheydterinnen und Rheydter, Passanten und Interessierte, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, die Möglichkeit, zur Spraydose zu greifen und sich mit ihrer Botschaft für mehr Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft – und damit gegen Rassismus zu positionieren.
    Die Aktion wird begleitet durch den AWO Streetworker Antoine Balouki.

    Die mobile Stellwand soll im Anschluss, als Gesamt-Kunstwerk, im neuen Standort der Arbeiterwohlfahrt, auf der Limitenstraße 64-74 (ehemals Staples), in Rheydt, aufgestellt werden.

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  • Cooler Trend: Berauscht am Steuer?- Polizei zieht immer mehr Fahrer aus dem Verkehr

    Cooler Trend: Berauscht am Steuer?-
    Polizei zieht immer mehr Fahrer aus dem Verkehr

    Es ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich: Das Führen von Kraftfahrzeugen unter der Wirkung von Alkohol oder anderen Drogen.

    Das hält leider so manchen Fahrer nicht davon ab, sich berauscht hinter das Steuer zu setzen. Auch in den vergangen Tagen hat die Polizei Mönchengladbach wieder einige dieser uneinsichtigen Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei allen wurden Blutproben entnommen und entsprechende Verfahren eingeleitet.

    Am Donnerstagmorgen hielten Polizisten um 7.35 Uhr einen 28-Jährigen Willicher an, der mit einem Lastkraftwagen auf der Krefelder Straße unterwegs war. Während der Kontrolle nahmen die Beamten körperliche Auffälligkeiten wahr, die auf Drogenkonsum schließen ließen. Der entsprechende Vortest verlief positiv auf zwei Substanzgruppen.

    Einen Tag später waren es die stark beschlagenen Scheiben und die damit einhergehende Sichtbehinderung, die Polizisten dazu veranlassten, um 6.40 Uhr einen Pkw auf der Aachener Straße anzuhalten. Der Alkoholgeruch veranlasste zu einem Vortest. Dieser wies eine deutliche Alkoholisierung des 33-jährigen Fahrers aus. Darüber hinaus ergab sich der Verdacht des zeitlich vorgelagerten Drogenkonsums. Die Beamten stellten den Führerschein sicher.

    Zivilbeamten fiel am Samstag gegen 6 Uhr ein Mazda auf, der vom Parkplatz am Geroweiher wegfuhr. Sie hielten ihn an und hatten schnell den Eindruck, dass der 38-jährige Fahrer alkoholisiert war. Der Wert des Alkoholvortests lag in einem Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein.

    Bei einem 26-jährigen Autofahrer aus Nettetal waren es gleich drei verschiedene Substanzgruppen, auf die der Drogenvortest positiv verlief. Aufgefallen war der BMW Beamten am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr auf der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Odenkirchen. Für ihn ging es nach der Kontrolle, wie für alle anderen Fahrer auch, zu Fuß weiter.
    (cw)

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  • NEUJAHRSKONZERT mit dem Ensemble „percussion posaune leipzig“ und Reinhold Richter, Orgel

    NEUJAHRSKONZERT mit dem Ensemble „percussion posaune leipzig“ und Reinhold Richter, Orgel

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Festlich, beschwingt und voller Temperament beginnt das neue Jahr mit dem Leipziger Ensemble percussion & posaune und Reinhold Richter an der Orgel. Zusätzlich bewirten die Musiker ihr Publikum verbal mit humorvoller Kost. Drei Posaunen und ein Perkussionist, das ist ein Abend für musikalische Gourmets.

    Foto:
    Leipziger Ensemble percussion & posaune

    Die Leipziger Musiker (Joachim Gelsdorf, Wolfram Dix, Marton Palko, Stefan Wagner)  spielen Musik aus dem Barock – zuweilen neu arrangiert und frisch präsentiert – lateinamerikanische Rhythmen und Eigenkompositionen. Von Bach über Purcell bis Wolfram Dix. Tönet ihr Pauken, erschallt ihr Posaunen – so der frei nach Bach formulierte Titel des Konzerts zum neuen Jahr. Drei Posaunen und ein Perkussionist sind an sich schon etwas Besonderes und dies ist auch zu erwarten. Denn zusammen sind sie brillant, jeder einzelne bestechend gut. Gute Wünsche für das neue Jahr geben die Musiker augenzwinkernd zwischen den Noten zum Besten; flott und subtil, humorvoll und feinsinnig. 

    Und so erklingen, gespielt von dem Ensemble, in diesem Konzert Werke von T. Morley, G. F. Händel, C. Wundrak, W. Dix u. a.

    An der großen Seifert-Orgel in St. Helena spielt Reinhold Richter Werke von Komponisten, die im Jahre 2020 ein besonderes Jubiläum haben: Von Ludwig van Beethoven (250. Geburtstag) erklingt der 1. Satz aus der Mondscheinsonate für Klavier in einer Bearbeitung für Orgel und von Louis Vierne (150. Geburtstag) das berühmte Werk „Carillon de Westminster“.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena. Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Konzert der KBS-Akademie und  Gedenkfeier im Kamillus Kolumbarium

    Konzert der KBS-Akademie und Gedenkfeier im Kamillus Kolumbarium

    Zu eine besinnlichen Stunde mit Musik und Lesung laden Schüler, Ehemalige, Freunde und Lehrer der KBS-Akademie für Gesundheitsberufe um 16 Uhr ein.

    Gespielt werden Werke von Renaissance bis Moderne. Zum Nachdenken und Nachfühlen sollen die verlesenen Texte anregen.
    Musikalische Leitung: Bernd Geene.
    Es wird um eine Spende für das Bethanien Kinderdorf Waldniel gebeten.

    Bereits um 11 Uhr des selben Tages findet die alljährliche Gedenkfeier für Verstorbene und im Kolumbarium Beigesetzte statt.
    Besucher sind herzlich willkommen.

    Termin: Sonntag, 5. Januar 2020, 11 und 16 Uhr
    St. Kamillus Kolumbarium; Kamillianerstraße 40
    41069 Mönchengladbach

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  • Falsche Wasserwerker begehen Diebstahl

    Falsche Wasserwerker begehen Diebstahl

    Falsche Wasserwerker haben in Mönchengladbach wieder einmal ihr Unwesen getrieben – diesmal an der Straße Am Steinberg.

    Zwei Männer hatten am Donnerstag gegen 16.30 Uhr an einem Haus geklingelt und sich als Wasserwerker vorgestellt. Unter einem Vorwand gelangten sie ins Haus.

    Einer von ihnen nutzte einen unbeaufsichtigten Moment zum Diebstahl. Nachdem die Männer das Haus wieder verlassen hatten, stellte die 65-jährige Bewohnerin fest, dass eine Uhr fehlte.

    Die Täterbeschreibungen: 1. Person: männlich, zirka 1,80 Meter groß, blonde kurze Haare, deutsches Erscheinungsbild, blaue Augen, trug Kappe, bekleidet mit Blaumann, darunter ein kariertes Hemd; 2. Person: männlich, kleiner als die andere Person, ausländisches Erscheinungsbild, sprach akzentfrei deutsch, graue/dunkle lockige Haare, trug schwarz-weißen Mantel.

    Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.

    Die Polizei mahnt angesichts dieses Trickdiebstahls noch einmal die Bevölkerung: „Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!“ Trickdiebe sind erfinderisch und schauspielerisch begabt: Sie täuschen entweder eine Notlage vor oder geben sich beispielsweise als Handwerker oder Amtsperson aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Welche Tricks Täter anwenden, ist auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen/ zu erfahren.
    (ds)

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  • Schmierereien in Odenkirchen

    Schmierereien in Odenkirchen

    Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Neujahrstag zwei Hauswände in Odenkirchen an der Korneliusstraße mit Graffitis beschmiert. Bei den von ihnen auf den Wänden aufgebrachten Symbolen handelt es sich um verfassungs- und polizeifeindliche Aufschriften und Symbole, darunter auch Hakenkreuze.

    Die Tat muss zwischen 23 Uhr am Silvesterabend und 9 Uhr am Neujahrsmorgen begangen worden sein.
    Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

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  • NRW-Petitionsausschuss prüft Rechtmässigkeit der Fahrradstraße „Blaue Route“

    NRW-Petitionsausschuss prüft Rechtmässigkeit der Fahrradstraße „Blaue Route“

    Sie wollen den ursprünglichen Zustand auf der Brucknerallee/Richard-Wagner-Straße wieder zurück haben, sie wollen wieder auf dem Mittelweg der Allee mit dem Rad von Rheydt nach Mönchengladbach fahren.

    Sie, das sind die Mitglieder der Anwohnerinitiative Brucknerallee (AlB) aus 41236 Mönchengladbach, Brucknerallee.

    Die Anwohnerinitiative Brucknerallee (AIB), vertreten durch Margret Obenhaus, Hannah Rosa Pongs und Dr. Ulrich Pongs, hat jetzt dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Düsseldorfer Landtag, dem Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel, insgesamt 32 Dokumente als Beweise und Belege zu ihrer Petition gegen die sogenannte Blaue Route vom 23. November 2019 nachgereicht.

    Die Anlagen umfassen insgesamt 71 Seiten. Darunter sind vor allem die vierseitige Stellungnahme der Polizei NRW Mönchengladbach vom 5. September 2016, die sich gegen die Einrichtung von vier der insgesamt fünf Fahrradstraßen auf der Sog. Blauen Route ausspricht, und die neunseitige Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde der AIB gegen OB Reiners, Dr. Bonin und den damaligen Mobilitätsbeauftragten.

    Das erste Dokument ist aber der ADFC-Fahrradklimatest 2018 mit Mönchengladbach und einem Mangelhaft auf dem letzten Platz im Ranking der fahrradfreundlichen Großstädte in NRW.
    Dr. Pongs von der AIB: „Die Düsseldorfer Landtagsabgeordneten sollen wissen, mit wem sie es in Mönchengladbach zu tun haben.“

    Die Petition mit dem Geschäftszeichen I.A.3/17-P-2019-12373-002 hat den Rückbau der rechtswidrig errichteten Sog. Blauen Route zum Ziel. Hierzu soll der Petitionsausschuss die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf auffordern, der Stadt Mönchengladbach formell die Weisung zur Beseitigung der blauen Fahrbahnmarkierungen zu erteilen. Die Stadt Mönchengladbach und die Polizei NRW Mönchengladbach sollen gemeinsam durch Kontrollen außerdem den illegalen Durchgangsverkehr sowie das gefährliche Überholen von Rädern ohne Mindestabstand auf der Fahrradstraße Brucknerallee sofort beenden.

    Margret Obenhaus von der AIB: „Seit der Errichtung der Blauen Route im September 2017 und unserer ersten Unterschriftensammlung vom November 2017 hat sich nichts Grundlegendes geändert. Alle Probleme sind geblieben, auch weil der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach sie leugnet.“

    Der Petitionsausschuss könne, so der Vorsitzende Serdar Yüksel MdL, die betroffenen Verwaltungen, d.h. OB Reiners und Dr. Bonin, Polizeipräsident Wiesselmann, Innenminister Reul und die Regierungspräsidentin Radermacher, um eine Stellungnahme bitten und Akteneinsicht nehmen. Das Verfahren könne mehrere Monate dauern. Am Ende berate der Petitionsausschuss über das Anliegen, fasse das Beratungsergebnis in einem Beschluss zusammen, welcher der Anwohnerinitiative Brucknerallee übersandt werde.

    Hannah Rosa Pongs von der AIB: „Das Ganze dauert. Aber der Düsseldorfer Petitionsausschuss arbeitet bekanntlich sehr gründlich. Er hat die Instrumente und die Macht, um Veränderungen durchzusetzen. Wir haben auch allen Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Mönchengladbach unsere Petition zugesandt, um eine Stellungnahme gebeten und sie aufgefordert, gegen die Missstände auf der Blauen Route vorzugehen. Bislang hat sich nur die Linke mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Torben Schultz engagiert. Ich gehe aber davon aus, dass der Beschluss des Petitionsausschusses rechtzeitig vor der Kommunalwahl im September vorliegt.“

    Nachreichungen liegen der Redaktion vor.

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  • Stadtverwaltung versendet Grundsteuer-Jahresbescheide

    Stadtverwaltung versendet Grundsteuer-Jahresbescheide

    Die Haus- und Grundstückseigentümer in Mönchengladbach erhalten ab Mittwoch, dem 08. Januar, die Grundsteuerbescheide 2020.

    Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bereits seit 2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (z. B. Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) 240 vom Hundert des Steuermessbetrages und bei der Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 vom Hundert des Steuermessbetrages.

    Die Grundsteuer ist grundsätzlich in Teilbeträgen am 15. Februar, 15 Mai, 15. August und 15. November zu zahlen. Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt. Dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01. Juli fällig.

    Sollte der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer bereits ein gültiges SEPA-Lastschrift-mandat vorliegen, braucht der Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des im Grundsteuerbescheid aufgeführten Kassenzeichens zu leisten. Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats kann im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat heruntergeladen werden. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auch auf dem Steuerbescheid.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundstückseigentum, die ab Anfang Dezember 2019 der Stadtverwaltung zugegangen sind, nicht mehr im Jahresbescheid 2020 berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen bearbeitet, so dass bis Ende Januar ein Änderungsbescheid mit den aktuellen Daten folgt.

    Im Zusammenhang mit der Grundsteuerfestsetzung für das Jahr 2020 weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften zur Einheitsbewertung von Grundvermögen in den alten Bundesländern für die Bemessung der Grundsteuer zwar für verfassungswidrig hält. Das Gericht hat in seiner Entscheidung vom 10.04.2018 jedoch auch ausgeführt, dass die für verfassungswidrig befundenen gesetzlichen Regelungen über die Einheitsbewertung über den 31.12.2019 hinaus weiter angewandt werden dürfen, wenn der Gesetzgeber bis zu diesem Zeitpunkt eine Neuregelung getroffen hat. Dies ist Ende 2019 fristgemäß erfolgt.

    Insoweit hätten Einwendungen und Widersprüche gegen die städtischen Grundsteuerbescheide 2020 keine Aussicht auf Erfolg und müssten rechtlich als unbegründet zurückgewiesen werden.

    Alle Fragen zum Grundsteuer-Bescheid beantwortet der Fachbereich Steuern und Grundbesitz-abgaben gerne. Die städtischen Bediensteten sind unter der Telefonnummer 02161 / 25-52299 sowie unter der e-Mail-Adresse steuern@moenchengladbach.de zu erreichen. Wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen in den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Jahresbescheide 2020 kann die telefonische Erreichbarkeit der städtischen Bediensteten einschränkt sein. Auch kann es bei der persönlichen Kontaktaufnahme zu Wartezeiten kommen und sich längere Bearbeitungszeiten ergeben. Daher bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

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  • CDU fordert Kulanz – nur für Bäcker?

    CDU fordert Kulanz – nur für Bäcker?

    Medienwirksame Auftritte im eigenen Wahlkampf gehen in Ordnung.

    Schafft man es als Landespolitiker damit auf die Titelseite der Lokalausgabe einer Mönchengladbacher Zeitung, kann das Stimmen bringen. Mit dem aktuellen, populären Thema „Bonpflicht“ ist das gut möglich.
    Selbst dann, wenn dieses Gesetz durch Mitwirken der eigenen Partei in Kraft tritt.

    Schaue ich mich in unserer Geschäftswelt um, sehe ich mehrere gleichgelagerte Vorgänge: Bei jeder Tasse Kaffee in der Konditorei, im Eiskaffee, selbst bei Tchibo erhalte ich automatisch und klaglos einen Kassenbon.
    Kaufe ich im Postladen eine 40 Cent Marke, erhalte ich einen Kassenbeleg.
    Der Beispiele gibt es viele.

    Es ist mittlerweile bekannt im ganzen Land, dass es intelligentere Lösungen (z.B. Barcodescannen) für den Nachweis einer Buchung gibt.

    Voraussetzung ist in allen Fällen jedoch: Der Geschäftsvorgang muss im Kassensystem tatsächlich gebucht werden. Wird dies „vergessen“ oder absichtlich nicht durchgeführt, gibt es keinen Bon- oder sonstigen Nachweis. Auf die Ehrlichkeit der Steuerbürger kommt es also auch zukünftig an und niemand wird pauschal verdächtigt.
    Ca. 10 Milliarden Steuereinnahmen sind deshalb ein sehr starkes Argument für die Nachweispflicht, auch ohne Papierquittung.

    Leider vergißt Jochen Klenner, CDU; MdL, wohl bewußt: Bei dem vor wenigen Wochen verabschiedeten Gesetz der CDU/FDP geführten Landesregierung zu den Straßenbaubeiträgen, dieses Gesetz kann zur Vernichtung ganzer Existenzen in Mönchengladbach führen.

    Vor der Haustüre seines Fraktionskollegen Frank Boss, CDU; MdL, und CDU-Kandidat für das Amt des nächsten OB, gibt es das Beispiel des Rentners Klaus Barthelmes in Giesenkirchen.
    Bisher konnte ich in keiner vergleichbar werbewirksamen Aufmachung erkennen, dass Jochen Klenner sich stark macht für einen kulanten Umgang bei der Berechnung der Beiträge.
    Für die RP zählt Klaus Barthelmes zu den „Menschen des Jahres“ in der Ausgabe vom 28. Dezember 2019. Er soll 91.500 Euro Anliegerbeitrag bezahlen.

    Dahinter verblasst das Bon-Schicksal des Bäckers doch erheblich.

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