Der Landtagsabgeordnete und Sprecher des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen Henning Höhne beim traditionellen Dreikönigsessen zu Gast in Mönchengladbach.
Holger Malenkowski begrüßte als Vorsitzender des Ostverbandes die Anwesenden und den Gast Henning Höhne und gab in seiner gewohnt routinierten Art einen kurzen Überblick über dessen Vita. In seiner darauffolgenden Rede betonte Höhne zu Beginn: „Es gibt eine gute Stimmung in der NRW Koalition“.
Er bemängelte die fehlende Diskussionskultur in der Bevölkerung und dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die nur 5 % der Bürger beträfen, aber dafür 95% der Zeit geopfert werde. Im folgendem verwies er darauf, dass die Landesregierung das Baurecht entschlackt hat anstatt immer neue Gesetze zu erlassen, umso das Bauen zu erleichtern.
Das neue Polizeigesetzt bringt dem Bürger mehr Sicherheit unter Wahrung der notwendigen persönlichen Freiheit. Auch die Rückkehr im gymnasialen Bereich zu G9 und die Erhaltung der Förderschulen ist ein wesentlicher Erfolg der FDP.
Einen breiteren Raum nahmen die Straßenbaubeiträge ein, wofür das Land 65 Mio. € pro Jahr bereitstellt, um so die anfallenden Kosten von 130 Mio. € zu halbieren, damit einhergehend gibt es eine Härtefallregelung um Zahlungen über einen längeren Zeitraum zu strecken. „Diese Ungerechtigkeit hat die FDP mit dem vorgelegten und in Kraft getretenen Gesetz verhindert“, stellte Kreisvorsitzender Jörg Buer fest.
„Die FDP ist der Problemlöser für die echten Probleme“, sagt Buer. „Das habe ich vom gestrigen Abend mitgenommen“. Fazit der Veranstaltung, „Wir gehen hoch motiviert in den Kommunalwahlkampf 2020 und freuen uns auf gute Gespräche an den Wahlkampfständen und auf den Podien.“ Die Veranstaltung klang mit einem guten Essen und vielen Gesprächen aus.
Wie man die Welt erobert, obwohl niemand an einen glaubt.
Laura Dekker war gerade 14 Jahre alt, als sie zu einem Abenteuer aufbrach, das sich kaum ein Erwachsener zutraut: die Welt zu umsegeln. Ganz allein. 50.000 Kilometer auf einem Boot. Über den Atlantik, den Pazifischen und den Indischen Ozean. Mehr als ein Jahr lang. Ähnlich viel Kraft wie auf See hatte die Niederländerin allerdings vorher wohl an Land gebraucht, um die Erwachsenen-Welt von ihrem Abenteuer zu überzeugen.
Auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach erzählte Laura Dekker ihre Geschichte eindrucksvoll gestern Abend in der Kaiser Friedrich Halle. Die war natürlich fast ausverkauft.
Richter verboten ihr, schon mit 13 loszusegeln, entzogen ihren Eltern zeitweilig das Sorgerecht. Aus Sorge in einem Heim zu landen, türmte die 13-Jährige in die Karibik und wurde von der Polizei zurück in die Niederlande begleitet. Laura Dekker hat die Aufregung um sie nicht verstanden: ” Mir ist nie der Gedanke gekommen, dass die Idee einer Weltumsegelung ungewöhnlich wäre”, sagt sie.
Das ist sie bei ihrer Lebensgeschichte vielleicht auch nicht. Geboren wurde sie auf einem Boot in Neuseeland; ihre Eltern waren auf ausgedehnter Weltreise. Ihr Vater ist Bootsbauer, Laura ist praktisch auf dem Wasser groß geworden. Ihr Spitzname als Kind war “Guppy”, weil sie praktisch nie aus dem Wasser herauskam. Mit 6 war Laura Teilnehmerin bei den ersten Regatten. Mit 11 segelte sie alleine in den Niederlanden, oder genau genommen fast allein, denn damals nahm sie stets ihren Hund mit Schwimmweste mit an Bord. Das forderte ihr Vater von ihr.
Inzwischen ist Laura Dekker 24 und hat nur ein einziges ihrer Lebensjahre in einem Haus an Land verbracht . .. Für ein normales Leben bin ich nicht gemacht. ln einem Haus fühle ich mich auf Dauer wie in einem Gefängnis”, sagt sie. Mit ihrem Freund und ihrem Baby lebt sie auf einem Boot in den Niederlanden.
Laura Dekker wörtlich und im Interview: Auf die Frage, ob sie ihrem Sohn, sobald er 14 Jahre alt ist, eine Weltumsegelung erlauben würde: ” Ich hasse diese Frage- vor allem, weil sie so berechtigt ist.
Viele Leute denken immer noch, ich sei damals einfach ohne Plan losgesegelt, was natürlich Quatsch ist. Ich habe mich lange auf mein Abenteuer vorbereitet. Ich war immer schon ein Mensch. der einen Plan für sein Leben hatte und seine Ziele lieber jetzt als gleich verwirklichen will. Meine Reise hat mich noch hungriger gemacht, die Weit kennenzulernen.
Nach zwei Wochen hat sich die Zeit aufgelöst. und das Leben auf dem Boot wurde simpel, aber nie leicht. Es ist wunderbar wenn ich auf dem Meer mich und die Natur spüre. Es gibt nichts Besseres. Ich möchte Kinder und Teenagern zeigen, wie sie ihren eigenen Weg gehen und sich ihre Träume erfüllen können. Sie sollen lernen, Hindernisse zu überwinden und sich Herausforderungen zu stellen, statt stets den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen.”
Gefehlt habe ihr bei ihrer Weltumsegelung nichts . “Ein kaltes Getränk, ein gutes Essen, eine warme Dusche, das vermisst man eine Woche lang, dann gewöhnt man sich daran .” Auch an die gefährlichen Situationen.
Schwere Stürme setzen dem Boot immer wieder zu. Doch egal ob ein zerstörtes Steuerrad oder ein kaputter Windfang: Dekker hat alles selbst repariert und jede Minute genossen . “Das Wetter, die Wellen, alles ist so superinteressant. Ich liebe diese Weite, den Sternenhimmel und das Gefühl von Freiheit. Dort fühle ich mich sicher und bin ganz dicht bei mir”, sagt sie.
Ihre Reise war keine Rekordjagd. Laura Dekker machte ausgedehnte Stopps auf verschiedenen Kontinenten, verbrachte fast fünf Monate an Land. Ein bisschen, um online ihre Hausaufgaben zu erledigen – das war eine Bedingung der niederländischen Behörden gewesen. Aber noch mehr, um Land und Leute kennenzulernen. Und um ihre Familie zu treffen. Ihre Route führte sie von den Kanarischen Inseln in die Karibik, durch den Panamakanal, zu den Galapagos-lnseln, nach Bora Bora, Tonga und Vanuatu, Australien und Südafrika. ” Ich wollte nie berühmt werden. Ich wollte immer nur segeln”, sagt sie. Die 1,64 Meter große Niederländerin ist keine Lautsprecherin. sondern eher leise und nachdenklich. Ihre Abenteuerlust hat die Weltumseglung nicht gestillt. sondern weiter entfacht. Ihr Ratschlag: “Wenn man einen Traum hat: Nichts wie ran!”
Ein Seehund übernachtete auf dem Boot
Sie hat gerade wieder einen: ln spätestens drei Jahren will sie die Weit ein weiteres Mal umsegeln. Diesmal nicht allein. sondern mit einer Gruppe von Jugendlichen. Teamwork, Respekt, Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit und ein Bewusstsein für die Folgen von Umweltverschmutzung und Klimawandel will sie den Jugendlichen vermitteln. ” Ich will ihnen nicht beibringen, wie man segelt, sondern wie man ein Abenteuer erlebt. Gemeinsam wollen wir lernen. worauf es im Leben ankommt.” Dafür will sie eine 24 Meter lange Yacht bauen lassen, die Platz für 12 Jugendliche zwischen 9und 17 Jahren bietet. Gerade sammelt sie Geld für ihr Projekt – und diesmal bezweifelt wohl kaum jemand, dass der 24-Jährigen das gelingen wird .
Jeden Tag hat sie ein Videotagebuch gemacht. Hat auf den Reisen viele Leute kennengelernt. Sie hat für die Schule gelernt, im Fernunterricht, im Selbststudium. Den Abschluss hat sie dann in den Niederlanden gemacht. Auch ihr Kapitänspatent hat sie natürlich, mit 13 Jahren hat sie es gemacht, das Dokument erhielt sie jedoch erst mit 18 Jahren per Post zugestellt.
Sie benötigt eine Menge Geld für ihr neues Projekt, um das Boot bauen zu können. Alleine der Rumpf wird wohl ca. 300.000 Euro kosten. Laura Dekker hofft, in 2020 anfangen zu können. Sie baut es nicht alleine, sondern im Team, mit Studenten der Fachrichtung Bootsbau. Es wird 24 Meter lang. Seit 2 Jahren beschäftigt sie sich bereits mit diesem Projekt.
9-17 jährige sollen lernen zu segeln, sich selbst zu entdecken, im Team zu arbeiten, Schule wird per Fernuntericht und Internet unterstützt gewährleistet. Die Kosten für ein halbes Jahr Segeltour, diese Dauer ist z.Zt. geplant, stehen noch nicht fest. Ihr Sohn kommt selbstverständlich mit.
Niemand zweifelt mehr am Gelingen ihres neuen Projektes.
Das Schauspiel kann aufgrund einer Erkrankung im Ensemble am morgigen Donnerstag nicht gespielt werden.
Die Vorstellung wird am 7.2. nachgeholt. Die für morgen Abend um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach geplante Vorstellung des Schauspiels „Tschick“ muss leider entfallen. Bereits erworbene Tickets behalten für den Ersatztermin am Freitag, den 7. Februar 2020 ihre Gültigkeit. Weitere Informationen sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 erhältlich.
Zum dritten Mal öffnen Privatschulen ihre Türen für Politikerinnen und Politiker des Landtags.
Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag (FDP) schnupperte im Hephata Berufskolleg Schulluft und gestaltete eine Doppelstunde Politikunterricht.
Im Rahmen der Aktion „“Schenken Sie uns eine (Schul-) Stunde Ihrer Zeit“ ließ der Abgeordnete bei den Studierenden der Heilerziehungspfleger-Klasse HEP 18-21c nordrhein-westfälische Landespolitik lebendig werden. Neben Informationen über seinen Alltag als Politiker ging es in einer Fragerunde auch um persönliche Fragen, wie der Leiter des Hephata Berufskollegs, Karsten Bron, am Dienstag mitteilte.
Bei der Begegnung am
Freitagnachmittag informierten sich die Studierenden über die unterschiedlichen
Facetten der Politik und der Politiker auf der anderen Seite über die
Schullandschaft. Terhaag interessierte sich für die Ausbildung der Studierenden
und befragte sie nach ihrer Motivation „Wir brauchen solche Schulen wie das
Berufskolleg oder die Förderschulen“, fasste Terhaag seine Eindrücke zusammen.
Er sei sehr froh, dass in NRW Eltern und Kinder über die Art der Schule
entscheiden können.
Zum dritten Mal
öffnen Privatschulen ihre Türen für Politikerinnen und Politiker des Landtags.
An der Aktion haben nach Angaben des Verbands Deutscher Privatschulen NRW (VDP)
seit Ende September bereits etwa 70 Landespolitiker teilgenommen und eine
Privatschule in ihrem Wahlbezirk besucht.
Der Bundesverband
hat die Aktion ins Leben gerufen, „um durch den direkten Kontakt Schülerinnen
und Schüler für Politik zu begeistern und ihnen die Arbeit der
Landtagsabgeordneten näher zu bringen“. Gleichzeitig könnten sich die
Landespolitiker über die pädagogische Arbeit und die besonderen Konzepte der
Privatschulen informieren.
Das Berufskolleg
der Evangelischen Stiftung Hephata besteht seit 1992 als staatlich genehmigte
Ersatzschule und bietet Ausbildungen im sozialen Bereich. Es umfasst die
Fachschulen für Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik (Erzieher) und die
Berufsfachschule, Fachbereich Gesundheit, Erziehung und Soziales mit dem Bildungsgang
Sozialassistentinnen, Schwerpunkt Heilerziehung. Die Bildungsgänge der
Fachschule finden ausschließlich praxisintegriert statt und sind geprägt durch
eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Schule nimmt nicht am
Anmeldeverfahren „schüler-online“ teil, Interessenten können sich unabhängig
und zusätzlich direkt beim Berufskolleg bewerben. Zurzeit besuchen 381
Studierende (Fachschüler*innen) und Schüler*innen das Berufskolleg und werden
von 28 Lehrer*innen unterrichtet.
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Genuss berauschender Mittel sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis
-An einer Mauer ist am Samstagnachmittag in der Mönchengladbacher Innenstadt die Flucht eines jungen E-Scooter-Fahrers vor der Polizei zu Ende gegangen. Der 16-Jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Einer Streifenwagenbesatzung waren gegen 14.45 Uhr zwei
Jugendliche aufgefallen, die verbotenerweise zu zweit auf einem Elektro-Roller
den stark frequentierten Gehweg an der Hindenburgstraße befuhren. Als sie die
Polizisten erblickten, bogen die Jugendlichen nach rechts in die Fußgängerzone
auf der Friedrichstraße ab. Dabei sprang einer der beiden, ein zehnjähriger
Junge aus Mönchengladbach, von dem Roller ab. Er konnte von einem Beamten
festgehalten werden.
Der Fahrer des E-Scooters, der kein
Versicherungskennzeichen aufwies, suchte hingegen sein Heil in der Flucht. Auf
der Lambertsstraße kam er schließlich bei dem Versuch, einen Bordstein
hochzufahren, mit dem Roller zu Fall und prallte gegen eine Begrenzungsmauer.
Der 16-Jährige aus Mönchengladbach räumte gegenüber den Polizeibeamten Drogenkonsum am Vorabend ein. Da der Roller 25 km/h statt der maximal erlaubten 20 km/h fahren könne, habe er ihn nicht zulassen können. Einen Führerschein besitze er nicht.
Auf der Wache erfolgte nach Feststellung der Personalien
und einem freiwilligen Drogenvortest, der positiv ausfiel, mit Einverständnis
der Mutter die Entnahme von Blutproben. Der E-Scooter wurde als Beweismittel
sichergestellt.
Der 16-Jährige sieht sich nun mit verschiedenen Tatvorwürfen konfrontiert: Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Genuss berauschender Mittel sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei fertigte eine entsprechende Anzeige. ds
Hundebesitzer schätzen die Hundefreilauffläche Sandkaule und Mountainbiker den angrenzenden Spielkaulenberg als Freizeitgebiet.
Doch Montagfrüh, am 13. Januar, bot sich Augenzeugen ein ganz anderes Bild:
Zwei riesige Haufen illegal entsorgter Altreifen türmten sich in der naturbelassenen Umgebung – einer bestehend aus 192, ein weiterer aus 165 Autoreifen. Die mags-Mülldetektive waren wenig später vor Ort und sicherten Spuren. Vermutlich wurden die Reifen am vergangenen Wochenende illegal auf dem ehemaligen Parkplatz des Bökelberg-Stadions entsorgt. Doch für die Detektivarbeit ist ein genaueres Eingrenzen des Tatzeitpunktes wichtig. Deshalb hoffen die mags-Mülldetektive auf Zeugen. Wer hat etwas beobachtet? Seit wann gibt es die beiden oder zunächst einen Altreifenberg? Hat jemand Beobachtungen dazu gemacht oder ein verdächtiges großes Fahrzeug oder LKW vor Ort gesehen? Kann jemand Auskunft über das Kennzeichen geben?
Jeder,
der etwas zur Herkunft der Reifen sagen kann oder vor Ort etwas beobachtet hat,
kann sich bei mags melden – entweder am mags-Servicetelefon unter 02161 49 10
10 oder per E-Mail an muelldetektive@mags.de
Nach dem Urteil des NRW-Verfassungsgerichtshofs: Verwaltung will Vorschlag bis Ende Januar erarbeiten.
Das Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 20. Dezember zur Kommunalwahl hat weitreichende Folgen für die Kommunalwahlen am 13. September auch in Mönchengladbach.
Wie in zahlreichen anderen NRW-Kommunen muss auch in der Vitusstadt ein Teil der 33 Wahlbezirke neu zugeschnitten werden. Damit ist die bereits im Juli 2019 vom Wahlausschuss beschlossene Einteilung der Wahlbezirke hinfällig. Dies haben der Fachbereich Bürgerservice, der die Wahlen organisiert, und der Fachbereich Recht heute bestätigt. Vorausgegangen waren eine Analyse des Richterspruchs und eine entsprechende Empfehlung des Landeswahlleiters.
Die Verfassungsrichter haben in ihrer Entscheidung zur
Stichwahl auch die bisherige Grenze gekippt, wonach die Einwohnerzahl der
Kommunalwahlbezirke vom Durchschnitt aller Wahlbezirke um maximal 25 Prozent
nach oben oder unten abweichen durfte. Sie halten lediglich eine Abweichung von
bis zu 15 Prozent für unproblematisch. Rund ein Drittel der 33
Mönchengladbacher Wahlbezirke weicht allerdings mehr als 15 Prozent vom
Einwohnerdurchschnitt ab.
Damit kommt auf das Wahlamt in den nächsten Wochen jede
Menge Arbeit zu: Denn spätestens bis zum 29. Februar muss der Wahlausschuss
eine neuen Zuschnitt der Wahlbezirke beschließen und im Amtsblatt
veröffentlichen, damit am 13. September eine rechtskonforme Kommunalwahl
stattfinden kann.
An der Gesamtzahl von 33 Wahlbezirken für Mönchengladbach ändert der Spruch der Verfassungsrichter übrigens nichts. Hier bleibt weiter die Bevölkerungszahl (nicht die Zahl der Einwohner mit deutscher oder EU-Staatsangehörigkeit) maßgeblich. Und für Gemeinden mit 250.000 bis 400.000 Einwohnern wie Mönchengladbach beträgt die Zahl der zu wählenden Vertreter 66, davon 33 in Wahlbezirken.
Felix Heinrichs, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters: “Eine dynamische Gesellschaft darf niemanden zurück lassen!“
Am 12. Januar hatte die SPD Mönchengladbach zum Neujahresempfang eingeladen.
Gülistan Yüksel und Janann Safin
Gülistan Yüksel, Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, eröffnete zusammen mit Janann Safi, Ortsvereinsvorsitzender Nord, die Veranstaltung und begrüßten die über 200 Gäste aus der Stadtgesellschaft in der Reithalle des alten Polizeipräsidiums.
Elfriede Brand, Foto:SPD
Auf dem Neujahresempfang wurden am Sonntag traditionell die Jubilare der SPD Mönchengladbach geehrt. Darunter war dieses Jahr auch Elfriede Brand, die seit 65 Jahren Mitglied er Sozialdemokratischen Partei ist. Die 91 jährige sorgte auch gleich für die ersten Beifallstürme und sprach den Genossinnen und Genossen Mut zu: „Ich freue mich, hier so viele Menschen zu sehen, die noch zur SPD stehen. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Die Wähler werden den Wert unserer Partei eines Tages schon wieder schätzen lernen.“
Felix Heinrichs , Foto:SPD
Auch Felix Heinrichs, Kandidat für das Amt des
Oberbürgermeisters der SPD Mönchengladbach gab sich kämpferisch. Er wolle
Mönchengladbach in das neue Jahrzehnt führen und dafür sorgen, dass es ein
goldenes wird und nicht nur ein gold glänzendes. Die große Klammer, die
Heinrichs in seiner Rede aufmachte, ist der Strukturwandel. Er wolle
Mönchengladbach dynamischer machen und die Menschen mitnehmen in die 20er
Jahre: „Der Strukturwandel wird das Leitmotiv für die 20er Jahre sein. Wir
müssen den Strukturwandel in allen Bereichen – Wirtschaft, Hochschule, Politik,
Stadtverwaltung und Gesellschaft – mutig angehen.“ Dabei dürfe es in
Mönchengladbach keine Verlierer und Verliererinnen geben, denn „jeder muss die
Chance und im Zweifel auch eine zweite und dritte Chance bekommen, um Teil des
Fortschritts zu sein. Eine dynamische Gesellschaft darf niemanden zurück
lassen!“
Nur wenn Mönchengladbach den Strukturwandel meistert, so
Heinrichs, können die Gesellschaftlichen Fliehkräfte wieder eingefangen und so
den Rechtsextremen in der Gesellschaft die Grundlage entzogen werden.
„Wir müssen die Fenster weit aufreißen und das neue
Jahrzehnt mit dem festen Willen beginnen, diese Stadt zu unseren Stadt zu
machen. Den Wandel können wir nur gemeinsam gestalten. Aber wir alle wollen
gestalten und nicht abwarten, was die Zukunft von sich aus bringt“, so
Heinrichs am Ende seiner Rede.
Für Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer war es der elfte Neujahrsempfang, er hielt seine letzte Ansprache vor den Zuhörern im Bezirk Ost.
Erfrischend schnell vollzog Krichel-Mäurer die offizielle Begrüßung der MdB´s, Mdl´s, Bürgermeister etc.! Wichtiger waren ihm die Menschen um ihn, die vielen Helfer, die auch diese Veranstaltung im Bezirk ehrenamtlich ermöglichten. Genannt wurde ebenfalls das Team der Bezirksverwaltungsstelle mit dem Leiter Herrn Michael Linke. Bei ihnen bedankte er sich ausdrücklich ganz besonders. Zu den erwähnten Begrüßungen gehörten auch die Vertreter der Vereine aller Art, Verbände und Gemeinschaften. Gerne wiederholte Krichel-Mäurer einen Wunsch an die anwesende Presse: Den Wunsch nämlich, dass in der Berichterstattung mehr all das positive hervorgehoben wird, das die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt auf die Beine bringen.
Bezirksvorsteher-Vertreter Dieter Breymann höchstpersönlich bedankte sich mit launigen Worten beim Bezirksvorsteher für die vergangenen Jahre der Zusammenarbeit. Er lobte ihn als einen “Kümmerer”, der überall dort war, wo Menschen Unterstützung brauchten. “Er hat alles gemacht, ohne meine Unterstützung nahm er alle Termine wahr. Dafür danken wir ihm”.
Gemeinsam mit Brigitte Wessig, sie ist als Nachfolgerin des verstorbenen Wilhelm Reiners 2. stellvertretende Bezirksvorsteherin, ehrten Dieter Breymann und der Bezirksvorsteher den Giesenkirchener Hans Kitz. Er leitete die Jugendfeuerwehr Giesenkirchen als Jugendfeuerwehrwart von Juni 1987 bis August 1998. Am 04.04.1989 wurde er als Stellv. Einheitsführer der Einheit Giesenkirchen bestellt. Dies blieb er bis 2002, bevor er am 14.12.2019 erneut in dieses Amt bestellt wurde. Hans Kitz hat das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Silber {25 Jahre} am 22.02.1997 erhalten. Das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold {35 Jahre} erhielt er am 08.05.2007.
Es gibt nur wenige Menschen, die das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold mit Goldkranz erhalten. Dies wird nur verliehen, wenn jemand mindestens 50 Jahre lang aktiv im Feuerschutz pflichttreu seinen Dienst getan hat. Ungewöhnlich ist das deshalb, weil die wenigsten Feuerwehrleute solange körperlich der Anforderungen gerecht bleiben. Hans Kitz könnte diese außergewöhnliche Zahl aktiver Dienstjahre im übernächsten Jahr erreichen.
Sr. Uta Dienstuhl, sie war krankheitsbedingt verhindert, ist seit 54 Jahren Salvatorianerin und war in ihrem Berufsleben war sie Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Wilhelm in Berlin (auch dort gibt es eine Niederlassung der Salvatorianerinnen), Nach Neuwerk kam sie vor vielen Jahren eigentlich, um hier ihren Ruhestand anzutreten. Was Schwester Uta unter Ruhestand versteht, liest sich dann so: Sie engagiert sich im Pfarrgemeinderat von Maria von den Aposteln, in der Vincenzgemeinschaft, im Ortsausschuss Neuwerk, in der Familienpastoral und im Ökumenisches Flüchtlingsarbeitskreis Neuwerk.
Robert Lünendonk wohnt – wie er es ausdrückt – im ehemaligen Schweinestall der Compesmühle. Hierin liegt wohl der Antrieb, dass er sich vor gut 10 Jahren zunächst für den Gladbach und seine Mühlen zu interessieren begann. Umso größer war sein Erstaunen, dass es jenseits der Kanalrohre und Betonschüsseln, die heute den Gladbach bilden, praktisch keine Literatur über den Quelle, Verlauf und Mündung des Gladbachs, seine Nebenbäche oder seine Mühlen gab.
Von seiner Neugierde dürfen wir heute alle profitieren: Mit dem 2008 erschienenen Buch ‚Auf den Spuren des Gladbach und seiner Mühlen‘ hat er uns ein Werk geschaffen, in dem wir viel über unsere Heimat und vor allem über das Gewässer erfahren, dass einst dieser Stadt ihren Namen gab. Und wenn die Stadt heute vor der ungelösten Frage steht, warum an einer bestimmten Stelle in der Innenstadt permanent Wasser an die Oberfläche tritt, dann sind die Daten aus diesem Buch schon mal hilfreich um festzustellen, dass an dieser Stelle ein Nebenbach des Gladbach vor langer, langer Zeit einfach zugeschüttet wurde und sich das Wasser heute einfach wieder seinen Weg sucht. 2012 folgte mit ‚Die Niers und ihre Mühlen – von der Quelle bis Neuwerk‘ das zweite Buch und 2015 folgte als drittes ‚Bäche in Mönchengladbach – jenseits von Gladbach und Niers‘ Mit seinem Forschergeist, seinem ganz persönlichen Engagement und seiner Freude an seiner Heimatstadt hat Robert Lünendonk uns unsere Heimat ein Stück weit näher gebracht und Geschichte für uns und für folgende Generationen nachlesbar gemacht. Das gilt insbesondere für die Bestandteile, die durch Industrialisierung, Besiedelung und Braunkohletagebau verschollen wurden.
Die besten Chöre im Osten präsentieren sich regelmäßig beim Neujahrsempfang des Bezirksvorstehers. Diesmal hatte der Liederbund Schelsen die musikalische Gestaltung übernommen:
Video: MG-heute
Anschließend hielt Hermann-Josef Krichel-Mäurer seine Neujahrsansprache:
Jetzt hieß es Abschied nehmen, der Chor aus Schelsen machte ihn zum Erlebnis:
Video: MG-heute
Zum Abschluss blieb ausreichend Gelegenheit zu guten Gesprächen bei Kühlen Getränken und belegten Brötchen.
Die beiden Studentinnen des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, Nadja Bergmann und Selin Patten hatten sich verstärkt mit den beiden AWO-Streetworkern Antoine Balouki und Hayat Mia. Trotz trüben Wetters kamen zahlreiche Jugendliche zu der Aktion, Teil ihrer Projektarbeit „Prävention und Intervention von Rassismus“. Die beiden Studentinnen hatten vorab Flyer für die Aktion gestaltet und diese in Rheydt verteilt.
Wie erwartet und auch erhofft kamen etliche Jugendliche vom Verein „Rollbrettunion“ an der Hauptstraße.
Am Marienplatz hatten alle Teilnehmer, Passanten und Interessierte, in der Zeit ab 14 Uhr die Möglichkeit zur Spraydose zu greifen, und sich mit ihrer Botschaft für mehr Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft – und damit gegen Rassismus zu positionieren.
Sie machten reichlich und gekonnt Gebrauch von diesem Angebot.
Die mobile Stellwand soll als Gesamt-Kunstwerk, im neuen Standort der Arbeiterwohlfahrt, auf der Limitenstraße 64-74 (ehemals Staples), in Rheydt, aufgestellt werden.
Am Montag, 13. Januar, beginnen Bauarbeiten auf der Kranichstraße. Das Teilstück zwischen der Dahlener Straße und der Klusenstraße erhält eine neue Fahrbahndecke.
Während der Arbeiten ist von der Dahlener Straße aus keine Durchfahrt zur Kranichstraße möglich, weil diese zur Einbahnstraße wird. Für Verkehrsteilnehmer ist eine Umleitung über die Hubertusstraße, Böningstraße und Klusenstraße ausgeschildert. Die Kranichstraße kann voraussichtlich ab dem 3. Februar wieder wie gewohnt befahren werden.
Über den Jahreswechsel fanden die 37. Fußball-Hallen-Stadtmeisterschaften in der Jahnhalle statt.
Neben 30 Männermannschaften und 9 Frauenteams spielten in diesem Jahr 125 Jugendmannschaften jeweils in ihrer Altersklasse um den Titel „Hallenfußballstadtmeister Mönchengladbach“. Über 7.000 Zuschauer verfolgten die 400 spannenden Spiele. Dieses große Fußballfest organisierte traditionell der Stadtsportbund Mönchengladbach. Dank der vielen Helfer und Sponsoren lief die Organisation der größten Gladbacher Amateursportveranstaltung reibungslos. Der Stadtsportbund zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf des Turniers, den vielen spannenden Spielen und der guten Stimmung in der Halle, auch mal mit Trommelwirbel, Tröten und Anfeuerungsgesängen. Offenbar haben die Appelle „Fair ist mehr!“ und „Gewalt schießt Dich ins Abseits“ gefruchtet. Bei der Jugend verteidigte der 1. FC Mönchengladbach mit seinen Mannschaften aus der Niederrheinliga die Titel in der B-, C- und D-Jugend. In der E-Jugend unterlagen sie klar gegen Borussia Mönchengladbach und in der A-Jugend wiederum gegen den Titelverteidiger TuS Wickrath. Bei den F-Junioren spielten die Teams nach dem Fair-Play- Prinzip; hier gab es nur Sieger-Mannschaften. Bei den Juniorinnen nahmen nur vier Vereine mit Mannschaften teil. Bei der U-11 siegten die FC-Girls gegen die Sportfreunde Neuwerk, bei der U-13 und U-15 war VfL Borussia der Sieger. Bei der U-17 gelang es dem 1. FC, die VfL-Mädchen zu besiegen. Bei den Frauen holten sich die FC-Girls souverän den Titel, nachdem die SpVg Odenkirchen zuvor den Favorit Borussia aus dem Halbfinale geworfen hatte. Vierter wurde der SC Hardt. Bei den Männern gelang dem 1. FC Mönchengladbach die Titelverteidigung und gewann zum 17. Mal die Hallenstadtmeisterschaft – allerdings erst in der Verlängerung gegen den SC Hardt aus der Kreisliga A. Das Spiel um Platz 3 entschied der SC Victoria Mennrath knapp gegen Türkiyemspor für sich. Die Torjägerkanone holte in diesem Jahr Sercan Salgin von Türkiyemspor mit elf Treffern. Das tröstete ihn ein wenig über das verpasste Einziehen ins Endspiel.
Bei den Frauen erzielte Sarah Schmitz vom 1. FC Mönchengladbach mit acht Toren die meisten Treffer. Als Torwart des Turniers entschied sich die Turnierleitung für Philipp Beckers vom SC Hardt, der vor allem in der Vor- und Zwischenrunde mit nur drei Toren ein großer Rückhalt seiner Mannschaft war. Bei den Frauen wurde unter großem Jubel Clara Elsholz von der SpVg Odenkirchen als beste Torfrau gewählt. Alle Ergebnisse gibt es hier: http://www.mg-sport.de/unsere-themen/vereinsservice/stadtmeisterschaften/hallenfussball-senioren/
Die Siegermannschaft der Herren und Frauen qualifizieren sich für die Teilnahme an den Hallenmasters in Dülken. Am Wochenende 17. – 19.01.2020 ermitteln hier die besten Hallenteams der Region ihre Champions.
Im Rahmen ihres Praktikums im Bereich der mobilen Jugendarbeit/ Streetwork, der Arbeiterwohlfahrt in Mönchengladbach, veranstalten die beiden Studentinnen, des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, Nadja Bergmann und Selin Patten, eine interkulturelle Graffiti Aktion in Rheydt.
Am
Freitag, den 10. Januar 2020, sind Passanten auf dem Marienpatz in Rheydt
herzlich eingeladen, eine mobile Stellwand mit Hilfe von Spraydosen
künstlerisch zu gestalten. Die Aktion ist Teil ihrer Projektarbeit „Prävention
und Intervention von Rassismus“. Die beiden Studentinnen haben Flyer für die
Aktion gestaltet und diese in Rheydt verteilt.
„Wir
hoffen natürlich, dass insbesondere junge Leute kommen und sich auf der Wand
verewigen. Flyer haben wir zum Beispiel bei dem Verein „Rollbrettunion“
ausgelegt. Dort können mit Sicherheit viele mit einer Spraydose umgehen und
besonders kreativ ihre Botschaften oder Symbole für eine vielseitige
Gesellschaft auf die Wand bringen. Wir möchten aber genauso gerne Erwachsene oder
ältere Menschen ermutigen, unter dem Motto „Über die Grenzen hinaus, hin zu
Gemeinsamkeiten“ ihre Antworten für ein friedliches Miteinander auf die
Stellwand zu sprayen,“ sagt Selin Patten, Praktikantin der AWO in
Mönchengladbach.
Treffpunkt am Freitag, den 10. Januar 2020, ist der Marienplatz in Rheydt. Dort haben alle Rheydterinnen und Rheydter, Passanten und Interessierte, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, die Möglichkeit, zur Spraydose zu greifen und sich mit ihrer Botschaft für mehr Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft – und damit gegen Rassismus zu positionieren. Die Aktion wird begleitet durch den AWO Streetworker Antoine Balouki.
Die mobile Stellwand soll im Anschluss, als Gesamt-Kunstwerk, im neuen Standort der Arbeiterwohlfahrt, auf der Limitenstraße 64-74 (ehemals Staples), in Rheydt, aufgestellt werden.
Es ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich: Das Führen von Kraftfahrzeugen unter der Wirkung von Alkohol oder anderen Drogen.
Das hält leider so manchen Fahrer nicht davon ab, sich
berauscht hinter das Steuer zu setzen. Auch in den vergangen Tagen hat die
Polizei Mönchengladbach wieder einige dieser uneinsichtigen Fahrer aus dem
Verkehr gezogen. Bei allen wurden Blutproben entnommen und entsprechende
Verfahren eingeleitet.
Am Donnerstagmorgen hielten Polizisten um 7.35 Uhr einen
28-Jährigen Willicher an, der mit einem Lastkraftwagen auf der Krefelder Straße
unterwegs war. Während der Kontrolle nahmen die Beamten körperliche
Auffälligkeiten wahr, die auf Drogenkonsum schließen ließen. Der entsprechende
Vortest verlief positiv auf zwei Substanzgruppen.
Einen Tag später waren es die stark beschlagenen Scheiben
und die damit einhergehende Sichtbehinderung, die Polizisten dazu veranlassten,
um 6.40 Uhr einen Pkw auf der Aachener Straße anzuhalten. Der Alkoholgeruch
veranlasste zu einem Vortest. Dieser wies eine deutliche Alkoholisierung des
33-jährigen Fahrers aus. Darüber hinaus ergab sich der Verdacht des zeitlich
vorgelagerten Drogenkonsums. Die Beamten stellten den Führerschein sicher.
Zivilbeamten fiel am Samstag gegen 6 Uhr ein Mazda auf, der vom Parkplatz am Geroweiher wegfuhr. Sie hielten ihn an und hatten schnell den Eindruck, dass der 38-jährige Fahrer alkoholisiert war. Der Wert des Alkoholvortests lag in einem Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein.
Bei einem 26-jährigen Autofahrer aus Nettetal waren es gleich drei verschiedene Substanzgruppen, auf die der Drogenvortest positiv verlief. Aufgefallen war der BMW Beamten am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr auf der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Odenkirchen. Für ihn ging es nach der Kontrolle, wie für alle anderen Fahrer auch, zu Fuß weiter. (cw)
Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:
Festlich, beschwingt
und voller Temperament beginnt das neue Jahr mit dem Leipziger Ensemble
percussion & posaune und Reinhold Richter an der Orgel. Zusätzlich bewirten
die Musiker ihr Publikum verbal mit humorvoller Kost. Drei Posaunen und ein Perkussionist,
das ist ein Abend für musikalische Gourmets.
Foto: Leipziger Ensemble percussion & posaune
Die Leipziger Musiker (Joachim Gelsdorf, Wolfram Dix, Marton Palko, Stefan Wagner) spielen Musik aus dem Barock – zuweilen neu arrangiert und frisch präsentiert – lateinamerikanische Rhythmen und Eigenkompositionen. Von Bach über Purcell bis Wolfram Dix. Tönet ihr Pauken, erschallt ihr Posaunen – so der frei nach Bach formulierte Titel des Konzerts zum neuen Jahr. Drei Posaunen und ein Perkussionist sind an sich schon etwas Besonderes und dies ist auch zu erwarten. Denn zusammen sind sie brillant, jeder einzelne bestechend gut. Gute Wünsche für das neue Jahr geben die Musiker augenzwinkernd zwischen den Noten zum Besten; flott und subtil, humorvoll und feinsinnig.
Und so
erklingen, gespielt von dem Ensemble, in diesem Konzert Werke von T. Morley, G. F. Händel, C. Wundrak, W. Dix u. a.
An der großen Seifert-Orgel in St. Helena spielt Reinhold Richter Werke von Komponisten, die im Jahre 2020 ein besonderes Jubiläum haben: Von Ludwig van Beethoven (250. Geburtstag) erklingt der 1. Satz aus der Mondscheinsonate für Klavier in einer Bearbeitung für Orgel und von Louis Vierne (150. Geburtstag) das berühmte Werk „Carillon de Westminster“.
Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena. Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de
Zu eine besinnlichen Stunde mit Musik und Lesung laden Schüler, Ehemalige, Freunde und Lehrer der KBS-Akademie für Gesundheitsberufe um 16 Uhr ein.
Gespielt werden Werke von Renaissance bis Moderne. Zum Nachdenken und Nachfühlen sollen die verlesenen Texte anregen. Musikalische Leitung: Bernd Geene. Es wird um eine Spende für das Bethanien Kinderdorf Waldniel gebeten.
Bereits um 11 Uhr des selben Tages findet die alljährliche Gedenkfeier für Verstorbene und im Kolumbarium Beigesetzte statt. Besucher sind herzlich willkommen.
Termin: Sonntag, 5. Januar 2020, 11 und 16 Uhr St. Kamillus Kolumbarium; Kamillianerstraße 40 41069 Mönchengladbach
Falsche Wasserwerker haben in Mönchengladbach wieder
einmal ihr Unwesen getrieben – diesmal an der Straße Am Steinberg.
Zwei Männer hatten am Donnerstag gegen 16.30 Uhr an einem
Haus geklingelt und sich als Wasserwerker vorgestellt. Unter einem Vorwand
gelangten sie ins Haus.
Einer von ihnen nutzte einen unbeaufsichtigten Moment zum
Diebstahl. Nachdem die Männer das Haus wieder verlassen hatten, stellte die
65-jährige Bewohnerin fest, dass eine Uhr fehlte.
Die Täterbeschreibungen: 1. Person: männlich, zirka 1,80
Meter groß, blonde kurze Haare, deutsches Erscheinungsbild, blaue Augen, trug Kappe,
bekleidet mit Blaumann, darunter ein kariertes Hemd; 2. Person: männlich,
kleiner als die andere Person, ausländisches Erscheinungsbild, sprach
akzentfrei deutsch, graue/dunkle lockige Haare, trug schwarz-weißen Mantel.
Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.
Die Polizei mahnt angesichts dieses Trickdiebstahls noch einmal die Bevölkerung: “Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!” Trickdiebe sind erfinderisch und schauspielerisch begabt: Sie täuschen entweder eine Notlage vor oder geben sich beispielsweise als Handwerker oder Amtsperson aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Welche Tricks Täter anwenden, ist auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen/ zu erfahren. (ds)
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Neujahrstag zwei Hauswände in Odenkirchen an der Korneliusstraße mit Graffitis beschmiert. Bei den von ihnen auf den Wänden aufgebrachten Symbolen handelt es sich um verfassungs- und polizeifeindliche Aufschriften und Symbole, darunter auch Hakenkreuze.
Die Tat muss zwischen 23 Uhr am Silvesterabend und 9 Uhr am Neujahrsmorgen begangen worden sein. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02161-290. (ds)