Autor: Harald Wendler

  • NRW-Petitionsausschuss prüft Rechtmässigkeit der Fahrradstraße “Blaue Route”

    NRW-Petitionsausschuss prüft Rechtmässigkeit der Fahrradstraße “Blaue Route”

    Sie wollen den ursprünglichen Zustand auf der Brucknerallee/Richard-Wagner-Straße wieder zurück haben, sie wollen wieder auf dem Mittelweg der Allee mit dem Rad von Rheydt nach Mönchengladbach fahren.

    Sie, das sind die Mitglieder der Anwohnerinitiative Brucknerallee (AlB) aus 41236 Mönchengladbach, Brucknerallee.

    Die Anwohnerinitiative Brucknerallee (AIB), vertreten durch Margret Obenhaus, Hannah Rosa Pongs und Dr. Ulrich Pongs, hat jetzt dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Düsseldorfer Landtag, dem Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel, insgesamt 32 Dokumente als Beweise und Belege zu ihrer Petition gegen die sogenannte Blaue Route vom 23. November 2019 nachgereicht.

    Die Anlagen umfassen insgesamt 71 Seiten. Darunter sind vor allem die vierseitige Stellungnahme der Polizei NRW Mönchengladbach vom 5. September 2016, die sich gegen die Einrichtung von vier der insgesamt fünf Fahrradstraßen auf der Sog. Blauen Route ausspricht, und die neunseitige Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde der AIB gegen OB Reiners, Dr. Bonin und den damaligen Mobilitätsbeauftragten.

    Das erste Dokument ist aber der ADFC-Fahrradklimatest 2018 mit Mönchengladbach und einem Mangelhaft auf dem letzten Platz im Ranking der fahrradfreundlichen Großstädte in NRW.
    Dr. Pongs von der AIB: „Die Düsseldorfer Landtagsabgeordneten sollen wissen, mit wem sie es in Mönchengladbach zu tun haben.“

    Die Petition mit dem Geschäftszeichen I.A.3/17-P-2019-12373-002 hat den Rückbau der rechtswidrig errichteten Sog. Blauen Route zum Ziel. Hierzu soll der Petitionsausschuss die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf auffordern, der Stadt Mönchengladbach formell die Weisung zur Beseitigung der blauen Fahrbahnmarkierungen zu erteilen. Die Stadt Mönchengladbach und die Polizei NRW Mönchengladbach sollen gemeinsam durch Kontrollen außerdem den illegalen Durchgangsverkehr sowie das gefährliche Überholen von Rädern ohne Mindestabstand auf der Fahrradstraße Brucknerallee sofort beenden.

    Margret Obenhaus von der AIB: „Seit der Errichtung der Blauen Route im September 2017 und unserer ersten Unterschriftensammlung vom November 2017 hat sich nichts Grundlegendes geändert. Alle Probleme sind geblieben, auch weil der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach sie leugnet.“

    Der Petitionsausschuss könne, so der Vorsitzende Serdar Yüksel MdL, die betroffenen Verwaltungen, d.h. OB Reiners und Dr. Bonin, Polizeipräsident Wiesselmann, Innenminister Reul und die Regierungspräsidentin Radermacher, um eine Stellungnahme bitten und Akteneinsicht nehmen. Das Verfahren könne mehrere Monate dauern. Am Ende berate der Petitionsausschuss über das Anliegen, fasse das Beratungsergebnis in einem Beschluss zusammen, welcher der Anwohnerinitiative Brucknerallee übersandt werde.

    Hannah Rosa Pongs von der AIB: „Das Ganze dauert. Aber der Düsseldorfer Petitionsausschuss arbeitet bekanntlich sehr gründlich. Er hat die Instrumente und die Macht, um Veränderungen durchzusetzen. Wir haben auch allen Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Mönchengladbach unsere Petition zugesandt, um eine Stellungnahme gebeten und sie aufgefordert, gegen die Missstände auf der Blauen Route vorzugehen. Bislang hat sich nur die Linke mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Torben Schultz engagiert. Ich gehe aber davon aus, dass der Beschluss des Petitionsausschusses rechtzeitig vor der Kommunalwahl im September vorliegt.“

    Nachreichungen liegen der Redaktion vor.

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  • Stadtverwaltung versendet Grundsteuer-Jahresbescheide

    Stadtverwaltung versendet Grundsteuer-Jahresbescheide

    Die Haus- und Grundstückseigentümer in Mönchengladbach erhalten ab Mittwoch, dem 08. Januar, die Grundsteuerbescheide 2020.

    Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bereits seit 2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (z. B. Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) 240 vom Hundert des Steuermessbetrages und bei der Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 vom Hundert des Steuermessbetrages.

    Die Grundsteuer ist grundsätzlich in Teilbeträgen am 15. Februar, 15 Mai, 15. August und 15. November zu zahlen. Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt. Dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01. Juli fällig.

    Sollte der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer bereits ein gültiges SEPA-Lastschrift-mandat vorliegen, braucht der Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des im Grundsteuerbescheid aufgeführten Kassenzeichens zu leisten. Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats kann im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat heruntergeladen werden. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auch auf dem Steuerbescheid.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundstückseigentum, die ab Anfang Dezember 2019 der Stadtverwaltung zugegangen sind, nicht mehr im Jahresbescheid 2020 berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen bearbeitet, so dass bis Ende Januar ein Änderungsbescheid mit den aktuellen Daten folgt.

    Im Zusammenhang mit der Grundsteuerfestsetzung für das Jahr 2020 weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften zur Einheitsbewertung von Grundvermögen in den alten Bundesländern für die Bemessung der Grundsteuer zwar für verfassungswidrig hält. Das Gericht hat in seiner Entscheidung vom 10.04.2018 jedoch auch ausgeführt, dass die für verfassungswidrig befundenen gesetzlichen Regelungen über die Einheitsbewertung über den 31.12.2019 hinaus weiter angewandt werden dürfen, wenn der Gesetzgeber bis zu diesem Zeitpunkt eine Neuregelung getroffen hat. Dies ist Ende 2019 fristgemäß erfolgt.

    Insoweit hätten Einwendungen und Widersprüche gegen die städtischen Grundsteuerbescheide 2020 keine Aussicht auf Erfolg und müssten rechtlich als unbegründet zurückgewiesen werden.

    Alle Fragen zum Grundsteuer-Bescheid beantwortet der Fachbereich Steuern und Grundbesitz-abgaben gerne. Die städtischen Bediensteten sind unter der Telefonnummer 02161 / 25-52299 sowie unter der e-Mail-Adresse steuern@moenchengladbach.de zu erreichen. Wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen in den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Jahresbescheide 2020 kann die telefonische Erreichbarkeit der städtischen Bediensteten einschränkt sein. Auch kann es bei der persönlichen Kontaktaufnahme zu Wartezeiten kommen und sich längere Bearbeitungszeiten ergeben. Daher bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

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  • CDU fordert Kulanz – nur für Bäcker?

    CDU fordert Kulanz – nur für Bäcker?

    Medienwirksame Auftritte im eigenen Wahlkampf gehen in Ordnung.

    Schafft man es als Landespolitiker damit auf die Titelseite der Lokalausgabe einer Mönchengladbacher Zeitung, kann das Stimmen bringen. Mit dem aktuellen, populären Thema „Bonpflicht“ ist das gut möglich.
    Selbst dann, wenn dieses Gesetz durch Mitwirken der eigenen Partei in Kraft tritt.

    Schaue ich mich in unserer Geschäftswelt um, sehe ich mehrere gleichgelagerte Vorgänge: Bei jeder Tasse Kaffee in der Konditorei, im Eiskaffee, selbst bei Tchibo erhalte ich automatisch und klaglos einen Kassenbon.
    Kaufe ich im Postladen eine 40 Cent Marke, erhalte ich einen Kassenbeleg.
    Der Beispiele gibt es viele.

    Es ist mittlerweile bekannt im ganzen Land, dass es intelligentere Lösungen (z.B. Barcodescannen) für den Nachweis einer Buchung gibt.

    Voraussetzung ist in allen Fällen jedoch: Der Geschäftsvorgang muss im Kassensystem tatsächlich gebucht werden. Wird dies „vergessen“ oder absichtlich nicht durchgeführt, gibt es keinen Bon- oder sonstigen Nachweis. Auf die Ehrlichkeit der Steuerbürger kommt es also auch zukünftig an und niemand wird pauschal verdächtigt.
    Ca. 10 Milliarden Steuereinnahmen sind deshalb ein sehr starkes Argument für die Nachweispflicht, auch ohne Papierquittung.

    Leider vergißt Jochen Klenner, CDU; MdL, wohl bewußt: Bei dem vor wenigen Wochen verabschiedeten Gesetz der CDU/FDP geführten Landesregierung zu den Straßenbaubeiträgen, dieses Gesetz kann zur Vernichtung ganzer Existenzen in Mönchengladbach führen.

    Vor der Haustüre seines Fraktionskollegen Frank Boss, CDU; MdL, und CDU-Kandidat für das Amt des nächsten OB, gibt es das Beispiel des Rentners Klaus Barthelmes in Giesenkirchen.
    Bisher konnte ich in keiner vergleichbar werbewirksamen Aufmachung erkennen, dass Jochen Klenner sich stark macht für einen kulanten Umgang bei der Berechnung der Beiträge.
    Für die RP zählt Klaus Barthelmes zu den „Menschen des Jahres“ in der Ausgabe vom 28. Dezember 2019. Er soll 91.500 Euro Anliegerbeitrag bezahlen.

    Dahinter verblasst das Bon-Schicksal des Bäckers doch erheblich.

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  • Unbenannter Beitrag 69697

    Prosit Neujahr

    Allen Lesern wünscht MG-Heute viel Glück im neuen Jahr!

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  • Vorsicht beim Gebrauch von Silvesterfeuerwerk  Rücksichtnahme gegenüber Mensch und Tier sollte selbstverständlich sein

    Vorsicht beim Gebrauch von Silvesterfeuerwerk
    Rücksichtnahme gegenüber Mensch und Tier sollte selbstverständlich sein

    Jedes Jahr zu Silvester werden viele Millionen Euro für Feuerwerkskörper und Knaller ausgegeben. Und jedes Jahr geschehen Unfälle, die hätten vermieden werden können.

    Bei unsachgemäßem Gebrauch von Knallern kommt es immer wieder zu körperlichen Schäden. Schon bei einer Entfernung von acht Metern können Explosionen von Knallern bei lärmempfindlichen Personen zu leichten Schäden am Gehör führen. Bei einem Abstand von einem Meter kann es dann zu irreparablen Schäden kommen. Hier sind besonders Jugendliche gefährdet.

    Eine andere Gefahr ist der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern, der jedes Jahr wieder zu Brandverletzungen führt.

    Desweiteren kommt es jedes Silvester zu Bränden, wenn Knallkörper in Gebäuden gezündet werden.

    Um solche Unfälle zu vermeiden, sollten folgende Sicherheitsregeln beachtet werden:

    • die mitgelieferte Gebrauchsanweisung stets aufmerksam lesen;
    • Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern und Leuten, die bereits über das Maß getrunken haben;
    • Knallkörper und Raketen sind nur im Freien zu entzünden;
    • auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Menschen, Gebäuden, Bäumen, Kraftfahrzeugen usw. achten;
    • Knaller niemals zusammengebündelt anzünden oder in Flaschen, Dosen und anderen Gefäßen zur Explosion bringen;
    • angezündete Knaller sofort wegwerfen;
    • ausgegangenes Feuerwerk nicht wieder anzünden, sondern mit Wasser übergießen und damit unschädlich machen;
    • Raketen nur senkrecht abfeuern und einen sicheren Standort wählen;
    • Raketen niemals bei starkem Wind oder Windböen abfeuern;
    • niemals mit Feuerwerkskörpern auf Menschen oder Tiere zielen;
    • für den Notfall einen Eimer mit Wasser bereitstellen.

    Diese Information gibt alljährlich die Verbraucherzentrale bekannt.

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  • Wie umweltfreundlich sind unsere Internetseiten?

    Wie umweltfreundlich sind unsere Internetseiten?

    Das Internet ist eine riesige Maschine.
    Es verbraucht Unmengen Energie, erzeugt maßlose CO2-Mengen.
    • 10% des heutigen weltweiten Energieverbrauchs
    • ~ 20% geschätzt für 2030
    • Es wird häufig mit Kohle betrieben

    Interessant sind die Messergebnisse einzelner Internetseiten in unserer Stadt. Mit dem Webseitenscheck: websitecarbon.com haben wir ein Werkzeug, unsere Internetpräsenz zu prüfen und Massnahmen zu ergreifen.

    Ein gutes Testergebnis für MG-heute.de

    Welches Ergebnis erreichen die Internetseiten der Mönchengladbacher Parteien oder der Stadt und ihrer Töchter?

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  • „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“

    „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“

    Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag – ein Workshop für medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren vom 21. März bis 28. März 2020 im Deutschen Bundestag

    Zum siebzehnten Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein.

    Unter der Schirmherrschaft von Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, erwartet die Jugendlichen ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden u. a. in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

    Unter dem Titel „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“ werden sich die Jugendlichen im Rahmen des Workshops mit den Herausforderungen für Städte aufgrund steigender Bevölkerungszahlen, z. B. in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, auseinandersetzen. Dem werden die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen für ländliche Kommunen, z. B. auf die örtliche Infrastruktur, gegenübergestellt.
    Interessierte können sich unter http://www.jugendpresse.de/bundestag bewerben.
    Bewerbungsschluss ist der 17. Januar 2020.

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  • Eröffnung der Prinzen-Burg im Ratskeller in Rheydt

    Eröffnung der Prinzen-Burg im Ratskeller in Rheydt

    Die Tollitäten der Session 2019/2020 Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten sowie der Burgherr Harald Gerstung freuen sich, sie und euch zur
    offiziellen Eröffnung der Prinzen-Burg 2020 am Freitag, dem 10. Januar 2020, um 19.11 Uhr in den Ratskeller Rheydt, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, einzuladen.

    Dieser Event ist also öffentlich und das Prinzem-Paar freut sich über zahlreiche Besucher.
    Das Team des Ratskellers Rheydt und »DJ di Granati« sorgen wieder für gute Unterhaltung, kühle Getränke und leckere Snacks.

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  • Frohe Weihnacht…

    Frohe Weihnacht…

    … wünscht das gesamte MG-HEUTE-Team seinen Leserinnen und Lesern.

    Weihnachtsgeschichte – Lukas 2, 1-20

    Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
    Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
    Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
    Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
    Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

    Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

    Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
    Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
    Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen.

    Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

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  • „Ein guter Tag für die Demokratie“: Die Stichwahl bleibt

    „Ein guter Tag für die Demokratie“: Die Stichwahl bleibt

    Die Landtagsmehrheit von CDU und FDP hatte im April 2019 die Abschaffung der Stichwahl für BürgermeisterInnen und LandrätInnen beschlossen.

    Bereits im Jahr 2007 hatten CDU und FDP die Stichwahlen in NRW abgeschafft. Nach der Regierungsübernahme wurde die Stichwahl 2011 von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wieder eingeführt. Gegen die erneute Abschaffung der Stichwahl haben die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster geklagt.

    Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat am 20.12.2019 über die Klage der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gegen die Abschaffung der Stichwahlen bei Kommunalwahlen entschieden:

    Diese Abschaffung der Stichwahl durch CDU und FDP ist verfassungswidrig.

    Dadurch ergibt sich für die Mönchengladbacher Kandidaten auf den Posten des Oberbürgermeisters, die FDP-Nominierung steht noch aus, eine völlig neue Situation.
    Die Veränderung der Parteienlandschaft wird wohl erheblichen Anteil darauf haben, wer in die Stichwahl einziehen wird.
    Unter dem Strich kann gesagt werden: Eine “Klatsche” für die Landesregierung mit dem CDU-OB-Kandidaten Frank Boss.

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  • Opernstudio Niederrhein sucht neue Talente

    Opernstudio Niederrhein sucht neue Talente

    Seit 2012 existiert am Theater Krefeld und Mönchengladbach das Opernstudio Niederrhein. Mehr als 20 junge Gesangssolisten und angehende Repetitoren haben mittlerweile hier ihre Bühnenlaufbahn gestartet und anschließend Engagements an zahlreichen deutschen Bühnen gefunden. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 ist das Opernstudio Niederrhein Teil des Ensembles Junges Theater Krefeld Mönchengladbach. Für den neuen Jahrgang ab August 2020 werden ein Tenor und ein Korrepetitor bzw. eine Korrepetitorin gesucht.
    Durch das breitgefächerte Repertoire des Musiktheaters Krefeld und Mönchengladbach können die Mitglieder des Opernstudios Niederrhein Erfahrungen in allen musikalischen Genres sammeln, über Oper und Operette bis hin zum Musical. Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung stehen den jungen Solistinnen als Mentoren zur Seite, um ihnen praktische Fähigkeiten zu vermitteln. Das Junge Theater Krefeld Mönchengladbach ermöglicht den Künstlerinnen einen einmaligen Einblick in die unterschiedlichen Theatersparten Oper, Orchester, Tanz und Schauspiel. Neben Meisterkursen und Workshops für musikalische und szenische Interpretation mit erfahrenen Musikerpersönlichkeiten und Dozenten nehmen die Mitglieder des Jungen Theaters an spartenübergreifenden Projekten, Kursen und Produktionen teil.

    Voraussetzungen:
    Ein abgeschlossenes Hochschulstudium
    Höchstalter: 30 Jahre
    Ausreichend deutsche Sprachkenntnisse

    Sänger (Stimmfach Tenor) und Pianisten/Pianistinnen, die sich für das Opernstudio Niederrhein interessieren, können sich bis zum 31. Januar 2020 mit einem Formular postalisch bewerben, das auf der Homepage des Theaters als Download verfügbar ist:
    www.theater-kr-mg.de/opernstudioniederrhein/

    Die Bewerbung als Sänger soll eine CD/DVD mit zwei bis drei Arien (davon eine von Mozart) enthalten. Die Teilnahme am Vorsingen im März 2020 erfolgt nur auf schriftliche Einladung.

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  • Weihnachtssingen mit Ehrengast Monika Smets – mit Video

    Weihnachtssingen mit Ehrengast Monika Smets – mit Video

    Niemand hatte damit rechnen können. Heute Abend war das traditionelle Weihnachtssingen auf dem Rheydter Markplatz. Das Wetter meinte es gut mit Mönchengladbach, trocken, relativ mildes Winterwetter animierte etwa 3.000-4.000 Besucher zum Mitsingen.
    Ein Kinderchor, unterstützt durch ein Bläserensemble, waren die gelungene Basis für einen stilvollen Abend.

    Nach den ersten Musikstücken, Gedichten und Liedern verkündete Bernd Gothe, er moderierte die Veranstaltung: “Ich darf Ihnen einen Ehrengast ankündigen: Monika Smets hat unsere Einladung angenommen und hier ist sie”.
    Monika Smets erzählte unaufgeregt von ihrem Weg zum Erfolg bei der SAT.1 Musikshow “The Voice Senior” am vergangenen Sonntag.

    Video: MG-heute

    Dann kam die Überraschung für alle: Monika Smets sang ihr Siegerlied “Adeste Fideles” , die Herkunft des Liedes ist nicht eindeutig geklärt. Es wird dem Briten John Francis Wade zugeschrieben.
    Ein neben mir stehender Musikfachmann meinte:” Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken bei diesem Vortrag mit dieser reinen, kraftvollen Sopranstimme”.
    Dem wird niemand widersprochen haben.

    Weitere Weihnachtslieder wurden aus voller Kehle gesungen, bevor der Abend ruhig mit “Stille Nacht” beendet wurde.

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  • Veränderte Abfuhr um die Weihnachtsfeiertage und Silvester

    Veränderte Abfuhr um die Weihnachtsfeiertage und Silvester

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam. Mönchengladbacher sollten beachten, dass wegen der Weihnachtsfeiertage und Silvester einige Termine verschoben werden.
    Am Samstag, 21. Dezember, werden einige Termine aufgrund der kommenden Feiertage vorgezogen. Die Restmülltonnen im Bezirk 7, die Biotonnen im Bezirk 3 und die Papiertonnen im Bezirk 10 werden dann entleert. Die Gelben Säcke werden im Bezirk 8 eingesammelt.
    Am Montag, 23. Dezember, werden die Termine von Dienstag vorgezogen: Die Restmülltonnen des Bezirks 5, sowie die Biotonnen im Bezirk 5 und die Papiertonnen im Bezirk 6 werden dann entleert. Die Gelben Säcke werden im Bezirk 3 eingesammelt.
    Am Dienstag, 24. Dezember, werden die Restmülltonnen im Bezirk 9 entleert, die Biotonnen im Bezirk 2, sowie die Papiertonnen im Bezirk 4. Gelbe Säcke werden im Bezirk 1 eingesammelt.
    Am Mittwoch, 25. Dezember, und Donnerstag, 26. Dezember, findet keine Abfuhr statt.
    Am Freitag, 27. Dezember, werden die Restmülltonnen im Bezirk 6, die Biotonnen des Bezirks 4 und die Papiertonnen des Bezirks 2 entleert. Die Einsammlung der Gelben Säcke erfolgt im Bezirk 5.
    Am Samstag, 28. Dezember, wird die Entleerung der Restmülltonnen im Bezirk 2, der Biotonnen in Bezirk 10 und der Papiertonnen im Bezirk 9 nachgeholt. Gelbe Säcke werden im Bezirk 7 eingesammelt.
    Am Montag, 30. Dezember, und Dienstag, 31. Dezember, findet die Abfuhr wie gewohnt statt.
    Am Mittwoch, 1. Januar, findet keine Abfuhr statt.

    Am Donnerstag, 2. Januar, werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen im Bezirk 8 und die Papiertonnen im Bezirk 1 entleert. Die Gelben Säcke werden im Bezirk 4 eingesammelt.
    Am Freitag, 3. Januar, werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen im Bezirk 9, sowie die Papiertonnen im Bezirk 5 geleert. Gelbe Säcke werden im Bezirk 2 eingesammelt.
    Am Samstag, 4. Januar, werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen im Bezirk 1 und die Papiertonnen im Bezirk 7 entleert. Die Gelben Säcke werden im Bezirk 9 eingesammelt.
    Öffnungszeiten zwischen den Jahren
    Die Wertstoffhöfe der GEM am Heidgesberg und Luisental sind zwischen den Jahren wie gewohnt geöffnet. An Heiligabend und Silvester bleibt der Wertstoffhof Luisental geschlossen, der Wertstoffhof Heidgesberg hat bis 12 Uhr geöffnet. Die mags-Gebührenabteilung ist vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 2. Januar 2020 geschlossen.
    Neue Öffnungszeiten ab 2020
    Unsere Wertstoffhöfe werden noch arbeitnehmerfreundlicher. Sie haben ab dem neuen Jahr an vier Tagen in der Woche von 8 bis 18 Uhr geöffnet. An drei Tagen von 8 bis 14.30 Uhr. Montags sind sowohl Heidgesberg als auch Luisental geschlossen.
    Im Detail heißt das:

    Heidgesberg (Nordpark)
    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8.00 – 14.30 Uhr
    Mittwoch: 8.00 – 18.00 Uhr
    Donnerstag: 8.00 – 14.30 Uhr
    Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr
    Samstag: 8.00 – 14.30 Uhr

    Luisental (Geistenbeck)
    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8.00 – 18.00 Uhr
    Mittwoch: 8.00 – 14.30 Uhr
    Donnerstag: 8.00 – 18.00 Uhr
    Freitag: 8.00 – 14.30 Uhr
    Samstag: 8.00 – 14.30 Uhr

    Termine der Weihnachtsbaumabfuhr
    Die GEM sammelt an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein. Am Samstag, 11. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken 1, 2, 3, 4 und 5 abgeholt.
    In den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 werden am Samstag, 18. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.
    Bevor der Weihnachtsbaum an die Straße gelegt werden kann, sind der Weihnachtsschmuck und Lametta vollständig zu entfernen. Der Baum sollte zudem nicht länger als 2,00 Meter sein.
    Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben.
    Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

    Alle Termine können im Abfallkalender 2019 und 2020 nachgelesen und im Internet unter www.mags.de abgerufen werden.
    Dort lässt sich der aktuelle Abfallkalender auch downloaden und in den vorhandenen Outlook-Kalender integrieren.
    Ganz einfach geht es auch mit der neuen mags-App, die nach zwei Jahren ein neues Gesicht bekommen hat. mags hat bei dem Relaunch die Rückmeldungen der Nutzer berücksichtigt. So gibt es jetzt eine Listenansicht der kommenden Abholungen. Der Vorteil: Die unterschiedlichen Abfallfraktionen sind besser zu erkennen. Wer lieber auf die altbewährte Kalenderansicht setzt, kann diese ebenfalls auswählen. Auch hier wurde an die Nutzer gedacht. Mit Klick auf einen Abfuhrtag öffnet sich eine Detailansicht mit dem Wochentag der nächsten Abfuhr, Datum und Abfallart.

    Standorte für Glas- und Papiercontainer, die Wertstoffhöfe, Hundewiesen und Friedhöfe sowie das „Abfall A-Z“ wurden optisch überarbeitet und stehen den Nutzern in gewohnter Weise zur Verfügung.
    Was viele Nutzer freuen wird: Es ist nun möglich, sich für mehrere Adressen an die Abfuhrtermine erinnern zu lassen – wöchentlich, zweiwöchentlich und vierwöchentlich. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die mehrere Häuser verwalten oder Gefäße an mehreren Objekten bereitstellen. Über den mags-Melder schicken Nutzer Nachrichten direkt über die App an mags. Die App ist unter dem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

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  • Happy End für Gecko „Randall“ aus dem Sperrmüll

    Happy End für Gecko „Randall“ aus dem Sperrmüll

    Dehydriert, abgemagert, die Augen verklebt und fast erfroren – als GEM-Mitarbeiter Tobias Göckler den Leopardgecko am Mittwoch, 27. November, samt Terrarium in einem Sperrmüllhaufen an der Helenastraße in Mönchengladbach findet, steht es nicht gut um das Tier.

    „Ich hatte Zweifel, dass er es schafft“, sagt Tobias Göckler. Der Müllwerker zögerte nicht lange rettete das hilflose Tier aus seiner misslichen Lage.
    Zwei Wochen lang wurde der Leopardgecko bei Mönchengladbacher Reptilien-Experten liebevoll aufgepäppelt. Und das mit großem Erfolg: Die Häutungsprobleme von Randall, wie Tobias Göckler den Gecko in Anspielung auf einen Film-Gecko nennt, sind behoben; jetzt kann er auf einem Auge auch wieder sehen. Randall hat seine natürliche Hautfarbe zurück, ist munter und hat deutlich zugenommen. Noch ist er zwar ein paar Gramm von seinem Idealgewicht entfernt.
    Aber Tobias Göckler, der zuvor schon Geckos gehalten hat, will Randall mit üppigen Wachsmottenlarven und einem liebevollen Zuhause weiter fit machen. „Ich freue mich, dass ich ihn jetzt mit nach Hause nehmen kann“, sagt der GEM-Mitarbeiter. Dort wartet ein großes Terrarium auf das Reptil, das nicht nur wie sein natürlicher Lebensraum aussieht, sondern auch die passende Wohlfühltemperatur von 30 Grad misst. Währenddessen laufen die Ermittlungen, wer das Tier einfach an die Straße gestellt hat. Die GEM hatte den Fall der Polizei gemeldet und inzwischen auch eine Zeugin vermittelt.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter des Entsorgers Tiere zwischen Abfällen finden. Im Januar 2018 fanden Mitarbeiter der GEM zwei Kaninchen an einem Papiercontainer. Ebenfalls an einem Papiercontainer entdeckten Mitarbeiter im Juli 2017 zehn Pythons. Auch diese Tiere hatte die GEM damals weitervermitteln können.
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  • Arbeitsagentur: Mini-Löhne besonders im Lebensmittelhandwerk und Gastgewerbe verbreitet

    Arbeitsagentur: Mini-Löhne besonders im Lebensmittelhandwerk und Gastgewerbe verbreitet

    40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: In Mönchengladbach arbeiten rund 14.800 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Damit liegt jeder vierte Arbeitnehmer (22,6 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Geschäftsführer Karim Peters spricht von einem „Alarmsignal“. Tausende Menschen hätten trotz langer Arbeitstage enorme Probleme, finanziell über die Runden zu kommen. „In Bäckereien, Konditoreien, Fastfood-Betrieben, Restaurants und Hotels ist der Anteil von Niedriglohn-Beschäftigten dabei besonders hoch. Hier müssen die Firmen endlich deutlich höhere Löhne zahlen“, fordert Peters. Nach Angaben der Arbeitsagentur liegen bundesweit 53 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigten im Lebensmittel- und Gastgewerbe unter der Niedriglohngrenze.

    Eine Hauptursache für diesen Zustand ist nach Einschätzung der Gewerkschaft NGG die schwindende Tarifbindung. „Auch in Mönchengladbach zahlen immer weniger Hoteliers und Gastronomen nach Tarif. Statt mit dem Tariflohn von 12,50 Euro pro Stunde geht ein gelernter Koch dann nur mit dem Mindestlohn von 9,19 Euro nach Hause. Wie soll man damit eine Familie durchbringen?“, kritisiert Peters. Um diesen Trend zu stoppen, müssten sich Firmen, die Mitglied im Arbeitgeberverband sind, an die mit der Gewerkschaft ausgehandelten Tarifverträge halten und armutsfeste Löhne zahlen. Nach Beobachtung der NGG nimmt die Zahl der Verbandsmitglieder, die aus der Tarifgemeinschaft ausscheren, seit Jahren zu.

    „Außerdem muss es noch mehr Tarifverträge geben, zu denen ganze Branchen durch die Politik verpflichtet werden – gerade da, wo der Niedriglohnsektor wuchert“, so Peters. Eine sogenannte Allgemeinverbindlichkeit könne vom Bundes- oder Landesarbeitsministerium erklärt werden. Am Ende komme es aber auch auf die Beschäftigten selbst an, betont die NGG. „Wer in der Gewerkschaft mitmacht, profitiert davon mehrfach: Unsere Mitglieder erhalten Informationen zu korrekten Löhnen einschließlich Weihnachtsgeld und Urlaub und bekommen Beratung und Rechtsschutz, um sich für ihre tariflichen Ansprüche einsetzen zu können. Vor allem aber stärken sie die Gewerkschaft, die damit wiederum bessere Löhne durchsetzen kann.“
    Das durchschnittliche Vollzeit-Einkommen liegt in Mönchengladbach laut Arbeitsagentur bei 3.148 Euro (brutto) im Monat – im Bundesschnitt sind es 3.304 Euro.

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  • Sternenlicht-Revue rollt durch Mönchengladbach

    Sternenlicht-Revue rollt durch Mönchengladbach

    Es ist schwer für die junge Dampflok Rusty zwischen den modernen Diesel- und Elektroloks zu bestehen. Aber sie tritt mit vollem Mut während der Weltmeisterschaft der Züge gegen alle an und sieht ein Licht am Ende des Tunnels. Während die arrogante Diesellok Greaseball mit der ultramodernen E-Lok Elektra konkurriert und beide sich einen
    aufregenden Kampf mit den internationalen Zügen aus Italien, Russland und Japan bieten, geht es in der zweistündigen Show vor allem aber um Freundschaft und Liebe und darum, dass man alles schaffen kann, wenn man nur ganz fest an sich glaubt. Es liegt also eine aufregende Nacht vor den Zügen. Wird Rusty es schaffen zu siegen und was wird aus ihm und Pearl?

    Seit 20 Jahren setzt die Sternenlicht-Revue auf die aufwendige Inszenierung um das Publikum mitzureißen, vor allem aber um andere Menschen zu unterstützen. „Wir helfen Kindern in Not“ ist das Motto unter dem die 35 Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit das Publikum begeistern möchten. Insgesamt konnte in den letzten Jahren bereits eine
    Summe über 220.000 Euro an viele Projekte in ganz NRW gespendet werden.

    Der nächste Auftritt findet am 18.+19.01.2020 in der Krahnendonk-Halle, Gathersweg 55, 41066 Mönchengladbach statt.
    Die Show beginnt am Samstag um 15.30 und Sonntag um 14.30. Für ca. zwei Stunden begeistert die Show große und kleine Zuschauer, zudem gibt es eine 30 minütige Pause. Der Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn der Show.
    Die Karten können für 12€ für Erwachsene und 6€ für Kinder im Internet unter www.sternenlicht-revue.de oder in den Vorverkaufsstellen
    Hep-Shop, Albertusstr. 22-24, 41061 Mönchengladbach und
    Hep-Shop, Rheydter Str. 188, 41065 Mönchengladbach erworben werden.

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  • 60 Kinder waren zum Weihnachtsmärchen „Des Kaisers neue Kleider“ eingeladen und bekamen Weihnachtsgeschenke.

    60 Kinder waren zum Weihnachtsmärchen „Des Kaisers neue Kleider“ eingeladen und bekamen Weihnachtsgeschenke.

    Wer einen der selbstgebastelten Wunschzettel vom Wunschbaum im Foyer des Theaters Mönchengladbach pflücken wollte, musste sich beeilen: Kaum stand der Baum, waren auch schon alle liebevoll gestalteten Anhänger weg – und die Päckchen für 75 Kinder aus Gladbacher Fami lien stapelten sich bald an der Theaterkasse zu einem bunten Berg. Der Wunschbaum entstand in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Region Mönchengladbach e.V. und der Hephata Jugendhilfe.

    Foto: Felicia Diecamp

    Am 3. Advent besuchten die Kinder auf Einladung der Freunde des Theaters in Mönchengladbach e.V. das Weihnachtsmärchen „Des Kaisers neue Kleider“ und wurden im Anschluss an die Vorstellung beschenkt.
    Die Bescherung übernahm ein fröhlicher Weihnachtsmann (Christoph Erpenbeck), unter stützt von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.
    Der Kinderchor „Die Theaterspatzen“ stimmte mit den Kindern Weihnachtslieder an.

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  • Offener Brief an OB Reiners

    Offener Brief an OB Reiners

    Offensichtlich will die Stadt die Mittagsverpflegung an den Mönchengladbacher Schulen vereinheitlichen.
    Wohl aus diesem Grund (Annahme der Redaktion) kündigte sie den Nutzungsvertrages der Verkaufsstelle an der Gemeinschaftsschule Espenstraße in Rheydt. Ein Mangel bei der bisherigen Verpflegung ist weder erkennbar noch bekannt.
    Einen Grund hat die Stadt im Kündigungsschreiben nicht benannt.

    Hinter dieser trockenen Formulierung verbirgt sich ein Projekt, dass überaus erfolgreich ein Schulessen aufgebaut hat, dass seinesgleichen in der Stadt Mönchengladbach sucht. Ein Projekt, dass von engagierten Eltern aufgebaut wurde.
    Der offene Brief ist mit der Hoffnung verbunden, dass die Kündigung wieder zurückgenommen wird.
    Der Offene Brief:

    Sehr geehrter Herr Reiners!

    Am 5.12.2019 wurde der Tag des Ehrenamtes gefeiert. Viele gute Beispiele wurden vorgestellt. Die vielfältige Arbeit der Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen, wurde entsprechend gewürdigt.

    Am 6.12.2019 saß ich mit den Mitgliedern des Cafeteriavereins an der Gesamtschule Espenstraße zum Jahresausklang zusammen.
    Seit meine Kinder zur Schule Espenstraße gegangen sind, habe ich mich im
    Cafeteriaverein engagiert. Habe Brötchen geschmiert und die Kinder an der Ausgabestelle bedient. Von 2004 bis 2015 war ich Vorsitzender des Vereins.
    Ehrenamtlich!

    Auf dem Jahresausklang habe ich erfahren, dass die Stadt Mönchengladbach dem Verein den bestehenden Nutzungsvertrag aus 2000 über die Nutzung der Küche und der Mensa für die Erstellung eines Frühstückangebotes und der Mittagsverpflegung zum 30.06.2021 gekündigt hat.
    Die Kündigung hat mich empört und ich habe lange überlegt, wie ich damit umgehe.
    Ich habe mich dann zu diesem offenen Brief an Sie entschlossen, weil ich das Vorgehen der Stadt in dieser Frage als ein Schlag ins Gesicht des Ehrenamtes empfinde.
    Mit Gründung der Gesamtschule Espenstraße hat sich der Verein um die Ernährung der Kinder gekümmert.
    Ehrenamtlich!
    Zuerst mit einem Frühstücksangebot.
    Nachdem über Jahre das Mittagessen über einen Caterer nie über 60 Essen am Schuljahresanfang hinaus kam, am Schuljahresende waren es oft nur noch 10 Portionen bei 1100 Kindern, haben die Eltern im Jahr 2000 auch die
    Mittagsverpflegung übernommen und selbständig gekocht.
    Ehrenamtlich!

    Über den Fachbereich Ökotrophologie der FH Niederrhein ließ sich der Verein im Rahmen eines Projektes von Professor Volker Peinelt beraten. Im Ergebnis stellte der Verein das Essen auf Cook & Freeze um und ließ sich von der Fachhochschule zertifizieren.
    Der Verein hat durch seine Tätigkeit Arbeitsplätze in der Schule geschaffen.
    Insgesamt fünf Kräfte werden aktuell sozialversicherungspflichtig beschäftigt, eine Person geringfügig beschäftigt.
    Im aktuellen Schuljahr gibt der Cafeteriaverein an jedem schulischen Ganztag in der Gesamtschule Espenstraße zwischen 350 und 400 Portionen Mittagessen aus.
    Zum Vergleich: Laut Bericht des Fachbereichs „Schule und Sport“ vom 7.8.19 im Schulausschuss vom 11.9.19 werden an 22 Schulen zurzeit durchschnittlich 950 Essen des Lieferanten Sozial Holding (Service GmbH) ausgegeben, der auch demnächst die Gesamtschule Espenstraße beliefern soll.
    Anders gesagt: an der Gesamtschule Espenstraße werden jeden Tag mehr als ein Viertel aller Schulessen an Ganztagsschulen in Mönchengladbach ausgegeben.
    In den Eingangsjahrgängen 5 und 6 liegt die Quote der regelmäßig essenden Kinder bei knapp 100%!

    Diese Quote erreicht keine andere Ganztagsschule in Mönchengladbach.
    Auf diese Weise leistet der Verein täglich einen unschätzbaren Beitrag zur
    Gesundheitsvorsorge der Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach.
    Durch ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins wurde eine Mittagsverpflegung auf die Beine gestellt, deren überragende Qualität durch die Hochschule Niederrhein und den TÜV Rheinland zertifiziert ist.
    Durch die Tätigkeit des Vereins – durch intensive und zeitaufwendige Kommunikation mit den Eltern und Familien – wurde eine Akzeptanz der schulischen Essensversorgung erzielt, die in Mönchengladbach ansonsten unerreicht ist.

    Der Verein hat mehrere dauerhafte sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen – in einer Stadt, deren Arbeitslosenquote deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, keine einfache Leistung!
    Die Essensversorgung an der Gesamtschule Espenstraße ist dabei für die Stadt in keiner Weise teurer als die Essensversorgung an anderen Schulen – umgerechnet auf die Kosten pro Essen sogar deutlich preiswerter! Auch die Eltern zahlen an der Gesamtschule pro Essen 0,50 € weniger als an allen Schulen, die von der Stadttochter Service GmbH versorgt werden!
    All diese Leistungen hat der Cafeteria-Verein mit Freuden erbracht und würde er gerne auch weiterhin erbringen.
    Nun soll dieses erfolgreiche Modell mit einem Federstrich beseitigt werden! Wie Hohn klingt da der letzte Satz unter dem Kündigungsschreiben der Stadtverwaltung:
    „Für die gute Zusammenarbeit möchte ich Ihnen hiermit danken.“

    Herr Reiners!
    Ich möchte Sie inständig bitten alles zu tun, damit diese Kündigung eines durch Ehrenamtlichkeit auf die Beine gestellten erfolgreichen Modells zurückgenommen wird.
    Auch und gerade im Sinne der Wertschätzung der Ehrenamtlichkeit.

    Mit nettem Gruß
    Helmut Schaper

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