Autor: Redaktion

  • Mindestlohn: „Schlechter Scherz“

    Mindestlohn: „Schlechter Scherz“

    Die Erwartungen des Sozialverbands VdK haben sich mit der geplanten Anpassung des Mindestlohns nicht erfüllt.

    Dazu VdK-Präsidentin Verena Bentele:
    „Das Ergebnis ist zutiefst enttäuschend. Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn leben und ausreichend Beiträge in die Rente einzahlen können, damit sie im Alter zum Leben reicht. Doch dafür ist die Anhebung auf 12,41 Euro bei weitem nicht genug. Die Erhöhung ist angesichts der Inflation ein schlechter Scherz.
    Mindestens 14 Euro hätte es gebraucht, um die Menschen, die zu den untersten Einkommensgruppen gehören, spürbar zu entlasten. Und erst damit hätten sie sich eine Rente erwirtschaften können, die über der Grundsicherung liegt. Menschen mit wenig Geld müssen ihr komplettes Einkommen für den täglichen Bedarf ausgeben. Nur ein höherer Mindestlohn hätte die Kaufkraft gesteigert, was gut für die Menschen und gut für die Wirtschaft gewesen wäre.“

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  • Naturpark Schwalm-Nette: Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2023 verfügbar

    Naturpark Schwalm-Nette: Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2023 verfügbar

    Kreis Viersen, Kreis Heinsberg, Mönchengladbach, Kreis Kleve.

    Der Veranstaltungskalender des Naturparks Schwalm-Nette für das zweite Halbjahr 2023 ist da.
    In der kostenlosen Broschüre finden Interessierte insgesamt 180 abwechslungsreiche Einzelveranstaltungen für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember.
    Das Programm reicht von Ausstellungen, Vorträgen, Radtouren, Wanderungen und Führungen bis hin zu Workshops und Aktivmaßnahmen.
    Ob spezielle Angebote auch für ältere Menschen, Kinder und Familien, hier ist für alle etwas dabei.
    Das Programmheft liegt ab sofort in den Naturparkzentren in Brüggen, Wachtendonk und Wassenberg, in den zwei Info-Points des Naturparks Schwalm-Nette (Café Longo in Wegberg und Wilhelm-Kliewer-Haus in Mönchengladbach) sowie in der Geschäftsstelle am Willy-Brandt-Ring 15 in Viersen aus.
    Außerdem ist die Broschüre in vielen öffentlichen Stellen wie den Kreisverwaltungen Viersen und Heinsberg, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie Büchereien, den Naturschutzorganisationen und in einigen Banken und Sparkassen zu finden.

    Unter www.npsn.de können Interessierte das Programm sowie aktuelle Informationen und Ergänzungen zu den Veranstaltungen einsehen und das Heft im Onlineshop bestellen.

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  • Rosa-Luxemburg-Stiftung: „ Sozialismus neu entdecken“

    Rosa-Luxemburg-Stiftung: „ Sozialismus neu entdecken“

    Am 4.7.2023 stellt Michael Brie, Vorsitzender des Wissenschaft Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung sein Buch „ Sozialismus neu Entdecken“ in einem Vortrag mit Diskussion vor.

    Viele Bewegungen, soziale Bewegungen und Bewegungen im Bereich Klima und Umwelt erkennen, dass sie mit ihren Forderungen an Grenzen stoßen, die im System liegen. Bekannt ist die Aussage von Greta „Wenn eine Lösung im System unmöglich zu finden ist, sollten wir das System ändern“.

    Notwendig ist eine Alternative, die Nachhaltigkeit, Klimabewegung und Arbeiterinteressen organisch zusammenbringt.

    Michael Brie versucht mit seinem Buch „Sozialismus neu entdecken“ eine nichtkapitalistische Gesellschaft darzustellen. Ausgehend von der historischen Bewegung vor vor über 200 Jahren, den Erfahrungen in der Durchsetzung des Sozialismus in einigen Ländern, den selbst verschuldeten Zusammenbrüchen, stellt er eine Sicht der Gesellschaft dar, in der Reichtum am Möglichkeiten freier Entfaltung der Individuen in den zwischenmenschlichen Beziehungen einerseits und andererseits Reichtum der natürlichen, sozialen und kulturellen Gemeingütern, die allen gemeinsam zur Verfügung steht, existiert.

    Michael Brie ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa-Luxemburg Stiftung.

    Plakat und Flyer zu der Veranstaltung sind beigefügt.

    Dienstag, 4.Juli 2023
    19 Uhr
    Katholisches Forum
    Bettrather Straße 22
    41061 Mönchengladbach

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  • NEW Kundencenter: Was heißt bis auf weiteres geschlossen?

    NEW Kundencenter: Was heißt bis auf weiteres geschlossen?

    Am 10.03.2023 ließ die NEW Energie verlautbaren, dass sie ihre Kundencenter bis auf weiteres schließt[1].

    Die NEW argumentierte, dass die Schließung nötig sei, um die hohe Anzahl an Anrufen und Mails von Kundinnen und Kunden bewältigen zu können. Das gestiegene Anfrageaufkommen hinge mit den Entwicklungen am Energiemarkt und Nachfragen zu den Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung zusammen.

    DIE LINKE hielt schon diese Maßnahme für zweifelhaft, da gerade die sogenannten Bildungsfernen Schichten und Menschen mit Sprach-Barrieren den persönlichen Kontakt benötigen.
    Nun über drei Monate später hält der Zustand an.

    „Was heißt also bis auf weiteres?“, fragt der Fraktionsvositzende Torben Schultz, „Ich habe fast den Verdacht, dass hier ein Serviceangebot still und Heimlich eingestellt wird.“

    Die Linksfraktion fordert nun, dass die NEW ab sofort zumindest drei mal wöchentlich in den Nachmittagsstunden eine Minimalbesetzung einrichtet, so dass auch Berufstätige die Zeiten nutzen können. Weiter sollten nach Ansicht der Linken auch Termin-Vereinbarungen möglich gemacht werden.

    „Wir erwarten aber auch, dass die NEW klar benennt, ab wann die Kundencenter wieder im vollen Umfang geöffnet sind“, sagt Schultz, der im weiteren kritisiert: „Die NEW schafft es selber nicht die Strompreisbremse umzusetzen und vertröstet die Leute auf ihrer Webseite, dass sie die Kunden noch über Höhe der Entlastung und Abwicklung individuell informieren werden[2]. Die Leute warten aber auf finanzielle Klarheit, weil viele in diesen Zeiten eh schon knapp kalkulieren müssen. Die NEW schafft also durch ihre eigene Unzuverlässigkeit das hohe Anfrageaufkommen selber.“

    Fußnote(n)/Quelle(n):

    1: https://www.new.de/presse/news-detail/news/kundencenter-der-new-energie-schliessen-bis-auf-weiteres-1
    2: https://www.new-energie.de/strompreisbremse

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  • Stele markiert Verlauf des Landschaftsbandes um den Tagebau

    Stele markiert Verlauf des Landschaftsbandes um den Tagebau

    Der interkommunale Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hat eine weitere Stahlstele zur Markierung des entstehenden Landschaftsbandes rund um den Tagebau errichtet: Im Mönchengladbacher Stadtteil Wanlo steht in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Garzweiler die inzwischen fünfte Stele, weitere rund um den Tagebau werden folgen.
    „Wo derzeit noch Tagebau betrieben wird, entstehen parallel bereits neue Landschaften, neue Lebensräume und Schritt für Schritt auch neue Infrastruktur. Wir planen in den kommenden Jahren, das direkte Tagebauumfeld mit einem Rundweg zu einem besonderen Erlebnis für die Menschen auszubauen“, so Verbandsvorsteher und Mönchengladbachs Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin.
    Einzigartige Zeugnisse des Tagebaus
    Die rund drei Meter hohen Stelen sind selbst einzigartig: Sie stammen aus der Werkstatt der Tagebautreibenden RWE Power AG und sind Reststücke von erforderlichen Ersatz- und Austauschteilen für die Großmaschinen im Bergbau. Da die Platten der Witterung ausgesetzt sind, erhalten sie über die Zeit ihre rostige Oberfläche. Volker Mielchen, Geschäftsführer des Zweckverbands: „Die Tagebaulandschaft dominiert insgesamt das Landschaftsbild noch viele Jahre. Mit den Stelen setzen wir kräftige Zeichen im landschaftlichen Umfeld, die eine Brücke in die Zukunft nach dem Tagebau schlagen.“

    Das Landschaftsband, dessen Bestandteil die Stelen sind, ist seit Gründung des Verbandes 2017 ein zentrales Projekt der Gestaltung der so genannten Tagebaufolgelandschaften. Rings um den Tagebau entstehen schrittweise neue Grünflächen und neue Landschaften. So umfasst der Tagebau aktuell eine Betriebsfläche von 35 Quadratkilometern, aber bereits 44 Quadratkilometer rekultivierte Landschaften. Entlang eines Rundwegs an der Tagebaukante werden unterschiedliche Landschaften mit vielfältigen, oftmals landwirtschaftlichen Nutzungen erlebbar. Schrittweise entsteht zudem ein neues Erholungsgebiet, nicht nur für die Stadt Mönchengladbach, sondern ebenso für Jüchen, Grevenbroich, Erkelenz und Titz.

    Schließlich entstehen auch Flächen für den Naturschutz und die Biodiversität mit großer Artenvielfalt.
    Perspektivisch werden auch Bauten in das Projekt integriert. Dazu zählt insbesondere das entstehende Besucherzentrum mit umfassender Ausstellung zum Braunkohletagebau Garzweiler, das 2025 im Erkelenzer Ortsteil Holzweiler eröffnen wird.
    Dieses Besucherzentrum liegt selbst unmittelbar am Rand des Tagebaus im verbindenden Rundweg des Tagebauumfeldes.

    Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler wird von den Städten Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen,
    Grevenbroich sowie der Landgemeinde Titz getragen. Der interkommunale Verband umfasst damit ein
    Gebiet, in dem mehr als 400.000 Menschen leben.
    Das Unternehmen RWE Power AG und die Region Köln-Bonn e.V. gehören dem Verband als beratende Mitglieder an. Die Geschäftsstelle befindet sich direkt am Tagebau im Erkelenzer Ortsteil Kuckum.

    Verbandsvorsteher ist Dr. Gregor Bonin, Geschäftsführer Volker Mielchen. Der Zweckverband wurde 2017 gegründet und bearbeitet die Themenfelder Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Städtebau sowie Infrastruktur.
    Zentrale Aufgabe des Verbandes ist die Entwicklung und Umsetzung von Projekten in der Tagebaufolgelandschaft und ihrer Umgebung. Darüber hinaus unterstützt der Zweckverband die Mitgliedskommunen bei der Umsetzung eigener Strukturwandelprojekte und vertritt ihre Interessen in der überregionalen Zusammenarbeit der Tagebauregionen im Rheinland.

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    • Turmfest rockt Rheydt

      Turmfest rockt Rheydt

      Mit dem Fun Parcours und Europas Partyband Nr. 1 bietet das Turmfest Rheydt am 24. und 25. Juni begeisternde Highlights.

      Ein traditionsreicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender steht am letzten Juniwochenende auf dem Programm:  Rheydt feiert ausgelassen auf dem Turmfest, sich selbst und seine Geschichte. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, dessen erneuerter Turm dem Fest seinen Namen gibt, findet das Ereignis statt, das Sport, Unterhaltung und Party zu einem außergewöhnlichen Erlebnis verknüpft.  In diesem Jahr fordert besonders der Fun Parcours alle heraus, die Spaß am unterhaltsamen Wettkampf haben. Sie können ihre Fitness und ihre Geschicklichkeit im Duell unter Beweis stellen.

      Foto: HHB-2014-Bus-vrijstaand

      Am Samstagabend verwandeln die Partykönige der Hermes House Band den Rheydter Markt in einen Dancefloor.

      Der riesige Fun Parcours umfasst u. a. eine Stuntmanbahn, Bullenreiten, Bungee Running und eine acht Meter hohe Kletterwand bei der es auf Tempo und Geschick ankommt. Im Duellmodus können Teilnehmer*innen gegeneinander antreten und beweisen, dass sie die Kletterwand schneller bewältigen oder sich länger auf dem wilden Bullen halten. Die Tickets für fünf Euro gibt es in diesem Jahr nicht im Vorverkauf, sondern nur vor Ort. Teilnahme nur ab 8 Jahren möglich.

      An die Kinder wurde besonders gedacht. Sie können verschiedene Sportangebote ausprobieren wie Baseball, Tischtennis oder Boule. Oder sie können sich fantasievoll schminken oder mit Glitzertattoos schmücken lassen. Das Theater Mönchengladbach bietet eine Bastelaktion an. Der Mini-Parcours von Futziball ist ebenso dabei wie das Jukomm-Spielmobil. Bungee Trampolin, Kletterturm, rollende Waldschule und ein Mitmachzirkus  – Langeweile kommt bestimmt nicht auf.  Hunger auch nicht, denn natürlich gibt es auch Leckereien von Currywurst bis Flammkuchen.

      Entspannen können sich die Erwachsenen in der Zwischenzeit im Weingarten auf dem Markplatz, der in Kooperation mit der Rheydter Weinhandlung La Tienda durchgeführt wird. Vincent’s Käsekiste präsentiert die passenden kulinarischen Häppchen. Und das Musik-Duo Mr. und Mrs. Jones sorgt am Samstag für Stimmung, am Sonntag gibt es den „ehrlichen Nils“ als Taschenspieler und die Singer-Songwriterin Dafni und wer Lust hat, kann von sich in Echtzeit ein Portrait durch eine junge Künstlerin anfertigen lassen.

      Wer Rheydts versteckte Schönheiten kennenlernen will, kann sich am Samstag und Sonntag (13 + 15 Uhr) der kostenlosen Stadtführung anschließen. Treffpunkt ist der MGMG-Stand. Am Sonntag lässt sich Rheydt auch aus der faszinierenden Perspektive des Turms der evangelischen Hauptkirche erleben. Das Airhockey-Feld des Deutschen Hockeybundes macht Lust auf die Hockey-EM im August im Hockeypark, während auf der Bühne am Samstag und Sonntag Clubs und Vereine aus der Stadt ihre besonderen Fähigkeiten vom Rock´n Roll bis zur Kampfkunst präsentieren. Der Auftritt der niederländischen Partyband Hermes House Band stellt unbestrittenen den Höhepunkt des Samstags dar. Überall auf der Welt singen Menschen gemeinsam die Hits der Hermes House Band. Sie ist berühmt für ihre klassischen Remakes von „I Will Survive“, „Country Roads“, „Live Is Life“ und viele mehr. Seit sie im Jahr 1994 ihren ersten großen Hit hatten, hat sich die Band unaufhaltsam zu Europas Partyband Nummer Eins entwickelt. Als Musiker durch und durch machen sie überall Party!

      Am Sonntag wird auf dem Harmonieplatz erstmals der AOK Kindertag gefeiert. Dort wartet eine große Giraffen-Hüpfburg auf die kleinen Besucher, mit der Rollbrett Union und dem Graffiti-Künstler Johannes Veit können Kinder und Jugendliche eigene Kunstwerke kreieren und das Stelzentheater Circolo spielt sich bunt und voller Charme in die Herzen der Familien. Außerdem wird dort mit der Hilfe der Kinder Mönchengladbachs größtes Kreidegemälde entstehen – ein Dschungel auf dem Asphalt.

      Das Turmfest findet am Samstag, den 24. Juni 2023 von 12 bis 22.30 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Rheydter Marktplatz (und Sonntag zusätzlich auf dem Harmonieplatz) statt.

      https://turmfest-rheydt.de

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    • SPD-Fraktion: Statement zur kommunalen Altschuldenfrage

      SPD-Fraktion: Statement zur kommunalen Altschuldenfrage

      Zum heute bekannt gegebenen Programm für kommunale Altschulden der Landesregierung erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi:

      Fraktionsvorsitzender Janann Safi

      „Wir begrüßen, dass es endlich einen Vorstoß gibt. Die CDU-geführte Landesregierung hat bereits 2017 eine Altschuldenlösung versprochen. Eine Wahlperiode später gibt es eine Idee. Es ist jedoch noch viel zu früh, um von einer Lösung zu sprechen. Vieles ist noch unklar. Vor allem wissen wir nicht, ob bestehende Mittel nur umgewidmet werden oder wirklich neues Geld bei den Kommunen ankommt. Umwidmen schafft keine Entlastung. Der Städtetag NRW warnt bereits vor solchen Tricks. Es braucht echte Finanzhilfen, um Städte wie Mönchengladbach zukunftsfest zu machen. Ein Etikettenschwindel bringt niemanden weiter.“

      Zum heute bekannt gegebenen Programm für kommunale Altschulden der Landesregierung erklären Jochen Ott, Vorsitzender, und Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

      Jochen Ott:

      „Der Druck auf die Landesregierung in den vergangenen Tagen scheint erste Wirkung zu zeigen. Leider ist dabei auf den ersten Blick nur eine Mogelpackung rausgekommen. Bei einem gemeinsamen Vorgehen hätten wir sicherlich eine konstruktive und sattelfestere Lösung erarbeiten können. So aber hat sich Schwarz-Grün mit der heißen Nadel für ein Modell entschieden, bei dem die Kommunen die Zeche selber zahlen müssen. Denn es wird kein neues Geld des Landes für eine Schuldenübernahme geben. Es wird lediglich ein Anteil im Topf der Gelder für die Kommunen umdeklariert. Anstatt die finanzielle Belastung der Städte und Gemeinden durch die sogenannten Altschulden mit echtem Geld des Landes abzufedern, betreiben Herr Wüst und Frau Scharrenbach nur Etikettenschwindel.

      Darüber hinaus muss Ministerpräsident Wüst jetzt beweisen, was sein Vorschlag wirklich wert ist. Schließlich braucht er für eine Gesamtlösung weiterhin den Bund – und damit auch die Zustimmung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Grundgesetzänderung. Die Union blockiert eine Lösung aber schon seit Jahren.“

      Christian Dahm:

      „Mit dem Geld anderer lässt sich leicht gönnerhaft eine vermeintliche Lösung präsentieren. Die jährlichen knapp 500 Millionen Euro werden aus dem Topf der Gemeidenfinanzierung herausgenommen und für die Altschulden verwandt. Es kommt nach dem Plan der Landesregierung also augenscheinlich knapp eine halbe Milliarde Euro weniger bei den Kommunen an. In Wahrheit sollen die NRW-Städte bei ihr über Jahre einen 9,85 Milliarden Euro-Kredit abstottern. Für die Kommunen ändert sich damit nur der Gläubiger. ,Vorwegabzug‘ nennt das die Landesregierung, ich nenne das einen Griff in die Schatulle der Kommunen. Denn jetzt zahlen arme Städte und Gemeinden ihre Altschulden selbst.

      Auch das Investitionsprogramm besteht fast ausschließlich aus Geldern der Kommunen, die schon im System sind. So löst man keine Problem in unseren Städten und Gemeinden. So schafft man welche.“

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    • Ernährungsrat MG und Grüne laden zum Austausch ein

      Ernährungsrat MG und Grüne laden zum Austausch ein

      Das Diskussionsformat der Mönchengladbacher Grünen wird fortgesetzt.

      In ihren „Offenen Diskussionen“ laden sie verschiedene Vereine, Organisationen und Referentinnen und Referenten aus der Stadt ein, um mit ihnen über verschiedene Themen ins Gespräch zu kommen.
      „Uns ist es wichtig zu betonen, dass die Teilnahme an den Diskussionsrunden keine Mitgliedschaft bei der Partei erfordert“, erwähnt Niklas Langmaack, Sprecher der Grünen Mönchengladbach und verwies dabei auf die kommende Veranstaltung.

      Bei dieser ist der Mönchengladbacher Ernährungsrat zu Gast, um über die Ernährungspolitik zu sprechen. „Wir etablieren in Mönchengladbach einen Raum des Austauschs an dem sich die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger aber auch Nicht-Gladbacher beteiligen können, ergänzt die Co-Vorsitzende Beate Wyen.
      Die Veranstaltung mit dem Ernährungsrat findet am kommenden Donnerstag, den 22.06.2023 im Grünen Büro auf der Brandenberger Str. 36 in 41065 MG statt. Los geht es um 18:00 Uhr.

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    • “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

      “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

      Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich in rasendem Tempo.

      Es gilt jetzt Grundrechte zu schützen und der KI-Entwicklung einen Rahmen zu setzen. Die EU nimmt diese Herausforderung an und arbeitet mit dem Artificial Intelligence Act (AI Act) an der weltweit ersten umfassenden Regulierung von KI.
      Sind wir damit auf dem richtigen Weg?
      Und: Reicht eine Regulierung der Gefahren aus oder was braucht es noch, um das Potenzial der KI für die Demokratie zu heben?

      Dazu laden wir, Europe Calling, gemeinsam mit Mehr Demokratie e.V. und der europäischen Initiative MeetEU zu diesem Webinar ein.

      Mit dabei sind:

      • Alexandra Geese, MdEP, Digitalexpertin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europaparlament 
      • Daniel Leisegang, Ko-Chefredakteur von netzpolitik.org 
      • Lajla Fetic, KI-Expertin bei der Bertelsmann Stiftung
      • Felix Karrte, EU Direktor der NGO Reset.tech

      Termin: Dienstag, 20. Juni um 20 Uhr

      Anmeldung hier: https://digital.mehr-demokratie.de/#c60915

      Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

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    • Spähsoftware: EU-Parlament fordert umfassende Untersuchungen und Schutzvorkehrungen

      Spähsoftware: EU-Parlament fordert umfassende Untersuchungen und Schutzvorkehrungen

      Ein Jahr lang untersuchten die Abgeordneten den Einsatz von Pegasus und ähnlicher Überwachungs- und Spähsoftware.

      Ihr Fazit: Der illegale Einsatz von Spähsoftware ist eine Gefahr für die Demokratie. Sie fordern nun, die missbräuchliche Verwendung derartiger Software mit glaubwürdigen Untersuchungen, Gesetzesänderungen und der besseren Durchsetzung bestehender Vorschriften zu bekämpfen. Die Entschließung wurde mit 411 zu 97 Stimmen bei 37 Enthaltungen angenommen.

      Empfehlungen an Ungarn, Polen, Griechenland, Zypern und Spanien

      Die Abgeordneten fordern Ungarn und Polen auf, den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nachzukommen und die Unabhängigkeit der Justiz und der Aufsichtsorgane wiederherzustellen. Die beiden Staaten sollen außerdem dafür sorgen, dass Spähsoftware nur mit einer entsprechenden unabhängigen gerichtlichen Genehmigung eingesetzt wird. Sie sollen Fälle von missbräuchlicher Verwendung glaubwürdig untersuchen und sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger Zugang zu wirksamen Rechtsbehelfen haben.

      Die Regierung Griechenlands fordern die Abgeordneten auf, „dringend institutionelle und rechtliche Garantien wiederherzustellen und zu stärken“. Außerdem müsse sie Ausfuhrlizenzen aufheben, die nicht den EU-Vorschriften zur Ausfuhrkontrolle entsprechen, und die Unabhängigkeit der griechischen Behörde für Kommunikationssicherheit und Datenschutz achten.

      Das Parlament weist darauf hin, dass Zypern als Drehscheibe für die Ausfuhr von Spähsoftware dient. Das Land müsse alle Ausfuhrlizenzen aufheben, die nicht den EU-Vorschriften entsprechen. Die spanischen Behörden wiederum sollen „umfassende, faire und wirksame“ Untersuchungen durchführen – insbesondere im Zusammenhang mit den 47 Fällen, in denen unklar ist, wer den Einsatz der Spähsoftware genehmigt hatte. Auch sollen sie sicherstellen, dass Opfer von Spähangriffen Zugang zu angemessenen Rechtsbehelfen bekommen.

      Klare Regeln gegen missbräuchlichen Einsatz von Spähsoftware

      Um dem illegalen Einsatz von Spähsoftware sofort ein Ende zu setzen, fordern die Abgeordneten, derartige Software nur in Mitgliedstaaten zu erlauben, in denen jeglicher Verdacht auf missbräuchliche Verwendung gründlich untersucht wird. Außerdem müssen die nationalen Gesetze den Empfehlungen der Venedig-Kommission und der Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU entsprechen und die Ausfuhrkontrollvorschriften müssen durchgesetzt werden.

      Auch seien EU-Regeln für den Einsatz von Spähsoftware bei der Strafverfolgung nötig. Ein solcher Einsatz sollte außerdem nur in Ausnahmefällen erlaubt sein, und zwar nur für einen im Vorhinein festgelegten Zweck und einen begrenzten Zeitraum. Außerdem sollen Daten, die unter das Anwaltsgeheimnis fallen, oder Daten von politischen Persönlichkeiten, Ärztinnen bzw. Ärzten oder Medien vor Überwachung geschützt sein, sofern es keine Beweise für kriminelle Aktivitäten gibt. Die Abgeordneten schlagen darüber hinaus eine Benachrichtigungspflicht vor: Zielpersonen sowie Dritte, auf deren Daten im Rahmen der Überwachung einer Zielperson zugegriffen wurde, sollen entsprechend darüber informiert werden. Nach dem Zugriff auf Daten sei außerdem eine unabhängige Kontrolle nötig. Die Abgeordneten fordern ebenfalls eine gemeinsame rechtliche Definition des Begriffs „nationale Sicherheit“ als Grund für Überwachungsmaßnahmen.

      EU-Technologielabor und mehr Schwachstellenforschung

      Um illegale Überwachung besser aufzudecken, schlagen die Abgeordneten vor, ein EU-Technologielabor einzurichten – ein unabhängiges Forschungsinstitut, das Überwachung untersucht und technische Unterstützung bietet, unter anderem für die Überprüfung von Geräten oder forensische Untersuchungen.

      Außenpolitische Dimension

      Die Abgeordneten sehen „deutliche Hinweise“ darauf, dass die Regierungen von Marokko und Ruanda hochrangige Unionsbürgerinnen und -bürger ausgespäht haben, darunter auch Staatschefs. Sie fordern eine eingehende Überprüfung von Ausfuhrlizenzen für Spähsoftware, die strengere Durchsetzung der EU-Vorschriften zur Ausfuhrkontrolle und eine gemeinsame Spähsoftware-Strategie der EU und der USA. Gespräche mit Israel und anderen Drittstaaten über die Vermarktung sowie Regeln für die Ausfuhr von Spähsoftware seien ebenfalls nötig, und man müsse sicherstellen, dass EU-Entwicklungshilfe nicht für den Erwerb oder den Einsatz von Spähsoftware genutzt wird.

      Zitate

      Nach der Abstimmung erklärte der Ausschussvorsitzende Jeroen Lenaers (EVP, Niederlande): „Spionageprogramme können ein wirksames Mittel zur Verbrechensbekämpfung sein, aber wenn sie von Regierungen falsch eingesetzt werden, bergen sie erhebliche Risiken für die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte. Anstatt Spyware zu verbieten, sollten wir sicherstellen, dass die EU-Mitgliedstaaten bestimmte Anforderungen erfüllen, wie etwa eine wirksame gerichtliche Genehmigung und eine unabhängige Aufsicht, und die Gewährleistung, dass der Einsatz von Spionageprogrammen verhältnismäßig ist und dem EU-Recht entspricht. Es ist nun an den anderen EU-Institutionen, die Arbeit voranzutreiben, und wir werden die Umsetzung unserer Empfehlungen weiterhin genau prüfen.“

      Berichterstatterin Sophie in ‚t Veld (Renew, Niederlande) fügte hinzu: „In der Demokratie geht es um Rechenschaftspflicht. Spionageprogramme sind Teil des Instrumentariums autoritärer Kräfte, die Demokratien untergraben, und sie werden hier in Europa, vor unserer Haustür, gegen die Bewahrer unserer Demokratie eingesetzt. Ich erwarte von der Kommission und dem Rat, dass sie uns noch vor der Sommerpause berichten, wie sie die einzelnen Empfehlungen umzusetzen gedenken. Wir werden darauf bestehen, dass diese Umsetzung tatsächlich erfolgt – und genau hier setzt unsere Arbeit an.“

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    • Ministerin Feller übernimmt die Schirmherrschaft

      Ministerin Feller übernimmt die Schirmherrschaft

      Anlässlich der anstehenden Verlängerung der Kooperation Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule übernahm NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller die Schirmherrschaft über die äußerst erfolgreiche Kooperation zwischen dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V und dem Hugo-Junkers-Gymnasium.

      Weit über die Stadtgrenzen hinweg hat sich das große Engagement der Schule an der Brucknerallee herumgesprochen, sodass die Ministerin Schülerinnen und Schüler mit dem Schulleiter Marc Reese sowie den verantwortlichen Lehrkräften Viola Schmitt, Dimitrios Kritsimos sowie Dominik Zuk zur Jugendbildungsstätte an der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden einlud, um nach einer gemeinsamen Führung über den größten deutschen Soldatenfriedhof im Ausland und einer spannenden Diskussionsrunde zum Thema „Chancen und Grenzen einer europäischen Erinnerungskultur“ die Bildungspartnerschaft als Schirmherrin zu unterzeichnen.

      Bereits seit 2015 konnte das Hugo-Junkers-Gymnasium die bereits bestehende lose Kooperation im Rahmen einer Bildungspartnerschaft NRW vertiefen. Neben den jährlichen Straßen- und Haussammlungen für die Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem wichtigen Aktionstag im Februar zum Red Hand Day, einem Mahn- und Gedenktag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, konnten auch gemeinsame Projektkurse in der Oberstufe verwirklicht werden. Zusammen mit den Bildungsreferentinnen Vanessa Eisenhardt, Kinga Kazmierczak und Jana Moers wurde die große Kriegsgräberstätte auf dem städt. Friedhof Rheydt fachwissenschaftlich aufgearbeitet, in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mönchengladbach und dem Arolsen Archiv zentrale Quellen zu den NS-Zwangsarbeitern analysiert und unterstützt durch die Stadt Mönchengladbach in Form einer neuen Gedenk- und Informationstafel als lebendiger Erinnerungsort an die NS-Verbrechen sichtbar gemacht. Diese gemeinsame Arbeit wurde sogar durch die Stiftung Aktive Bürgerschaft mit dem sozial-genial-Preis ausgezeichnet und vom Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln als Best Practice-Beispiel in die Long-List aufgenommen.

      Ein besonderer Schwerpunkt sind aber neben den jährlichen Ausstellungen zum Thema „Menschenrechte im Krieg“ auch die Fachexkursionen mit Schülerinnen und Schülern zu den Kriegsgräberstätten. Neben Lommeln in Belgien ist Ysselsteyn in den Niederlanden sowohl wegen seiner Bedeutung als größter deutscher Soldatenfriedhof aber auch wegen der Nähe ein bevorzugtes Ziel. Der Koordinator für die historisch-politische Bildung am Hugo-Junkers-Gymnasium Dominik Zuk betont: „Gerade der Besuch von außerschulischen Lernorten, wie zum Beispiel die Kriegsgräberstätten, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen besonders nachhaltigen Zugang zu den wichtigen Fragen der Erinnerungskultur, gerade in einer Zeit, in der Krieg auch in Europa wieder eine grausame Realität ist.“

      Auch Andreas Weinhold von Bildungspartner NRW betont den besonderen Charakter und der langjährigen Kooperation zwischen dem Hugo-Junkers-Gymnasium und dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie gerade auch das Engagement im Austausch um friedensschaffende Erinnerungskultur.

      Im Anschluss an die kleine feierliche Übernahme der Schirmherrschaft betonte Ministerin Feller, dass sie natürlich nun auf eine Einladung vom Hugo-Junkers-Gymnasium warte und sich darauf schon sehr freue.

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    • Rheydter Musiksommer 2023

      Rheydter Musiksommer 2023

      In den Sommerferien immer donnerstags 19.30 Uhr.

      Der Rheydter Musiksommer startet in seine Spielzeit am kommenden Donnerstag, dem 22. Juni 2023 um 19.30 Uhr.

      Eintritt: 10 € (nur Abendkasse)

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    • Hochschule Niederrhein unterstützt Ruandas Energiewende

      Hochschule Niederrhein unterstützt Ruandas Energiewende

      Die Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt sich am internationalen Projekt „Growing Rwandan Energy Awareness Through HighER Education“ (GREATER), welches die Energiewende im ostafrikanischen Ruanda unterstützen soll.

      Das Projekt soll die Energielücke im Land schließen, um bis 2024 alle Haushalte Ruandas einen gleichberechtigten Zugang zur Stromversorgung zu ermöglichen. Gemäß den Entwicklungsstrategien wird die netzunabhängige, dezentrale Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien dabei eine Schlüsselrolle spielen. Diese Entwicklungen erfordern sowohl die Ausbildung einer neuen Generation qualifizierter Fachkräfte als auch die Verbreitung eines Bewusstseins in der Gesellschaft.

      Im Förderzeitraum von drei Jahren werden sechs neue Studiengänge an den ruandischen Universitäten entwickelt und zwei bestehende Studiengänge erneuert. Des Weiteren werden neue Labore im Bereich der Energietechnik aufgebaut, um eine praxisorientierte und digitalisierte Ausbildung Studierender an den Universitäten vor Ort zu gewährleisten. Außerdem werden vier Reallabore, sogenannte „Living Labs“, für die ruandische Bevölkerung geschaffen, an denen verschiedenen Aktivitäten zur intelligenten Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien stattfinden sollen. Zum einen sollen Studierende an diesen Orten Erfahrungen in einem realistischen Umfeld sammeln. Zum anderen soll die lokale Bevölkerung mit den erneuerbaren Energien in Kontakt kommen und sich mit ihr vertraut machen. „Dieses Projekt und insbesondere die Entwicklung von Living Labs dienen dazu, erneuerbare Energien in möglichst viele verschiedene Gruppen der ruandischen Bevölkerung zu transportieren. Schüler, Eltern, landwirtschaftliche Betriebe und kleine Unternehmen können in diesen Living Labs Praxisanwendungen sehen, ausprobieren und Erfahrungen austauschen“, sagt Professor Dr. Arne Graßmann von der Hochschule Niederrhein.

      Um die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Interessengruppen zu erfüllen, werden diese bereits in frühen Phasen in alle Planungsaktivitäten einbezogen. Damit wird sichergestellt, dass die Projektergebnisse in Bezug auf Bildungsziele, bessere Beschäftigungsfähigkeit sowie sozioökonomische Vorteile des Projekts mit den Erwartungen und Bedürfnissen der Ruandesen übereinstimmen.

      Die Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt sich an dem Projekt, indem sie Verfahren für den Austausch mit den Interessengruppen entwickelt sowie Richtlinien für die Studiengänge und „Living Labs“ entwirft. In anderen Bereichen wie dem Projektmanagement unterstützt die HSNR. Hierfür werden im dreijährigen Förderzeitraum mehrmals Personen aus den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Maschenbau und Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Informatik sowie Oecotrophologie nach Ruanda reisen und ihr Know-how zur Verfügung stellen.

      Das am 1. Januar 2023 gestartete Projekt wird von der Universität Parma geleitet und im Rahmen des europäischen ERASMUS+ Programms von der Europäischen Union mit 800.000 Euro finanziert. Neben der Hochschule Niederrhein ist die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg an dem Projekt beteiligt sowie das italienische Institute of Materials for Electronics and Magnetism des National Research Council. Auf ruandischer Seite wird das Projekt von vier ruandischen Bildungseinrichtungen sowie neun Partnern, darunter das ruandische Bildungsministerium und die wichtigsten nationalen Unternehmen, die auf dem Energieentwicklungsmarkt tätig sind, unterstützt.

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    • Anita Hoffmann ist Mitgründerin der Landesvereinigung Grüne Alte NRW

      Anita Hoffmann ist Mitgründerin der Landesvereinigung Grüne Alte NRW

      Am vergangenen Wochenende wurde es offiziell auf der Landesdelegiertenkonferenz in Münster verkündet: Die Grüne Landesvereinigung Grüne Alte NRW wurde gegründet.

      Gründer*innen Landesvereinigung Grüne Alte NRW
      Foto: Fabian Sneider

      Mitgründerin ist die Mönchengladbacher Sprecherin des Arbeitskreises Grüne Alte,  Anita Hoffmann. „Die Gründung der Landesvereinigung Grüne Alte hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Wir haben es, als Vertreterin der älteren Mitglieder, als Grüne Alte geschafft, uns eine starke Stimme auf  Landesebene aufzubauen“, freut sich Hoffmann.
      Bereits in den vergangenen Jahren hat sie sich intensiv auf kommunaler Ebene für die Einführung eines Seniorenrats eingesetzt und auch das war  von Erfolg geprägt.
      Ein kleines Geschenk gab es von den Mönchengladbacher Grünen. Zur Gründung sponserten sie der Landesvereinigung Grüne Alte NRW eine „Beach-Flag“ im eigenen Corporate-Design.

      Fabian Sneider (Sprecher GJ MG), Claudia Schueller (Mitglied der Grünen MG), Anita Hoffmann (Sprecherin Grüne Alte NRW)
      Foto: Fabian Sneider

      „Ein solches Engagement muss belohnt werden“, sagt Beate Wyen, Sprecherin der Grünen Mönchengladbach.

      Landesvereinigungen sind organisatorische Zusammenschlüsse von Parteimitgliedern und Interessierten, die auf den Grundwerten der Partei darauf ausgerichtet sind, die Perspektiven und besonderen Anliegen der von ihnen repräsentierten Gruppen in die innerparteiliche Meinungsbildung einzubringen. 

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    • Ampel stellt Weichen für vergünstigtes Schülerticket in Mönchengladbach

      Ampel stellt Weichen für vergünstigtes Schülerticket in Mönchengladbach

      Die Fraktionen der Ratsmehrheit von SPD, Bündnis 90/die Grünen und FDP haben einen Dringlichkeitsantrag in den Rat eingebracht mit dem Ziel, dass in Mönchengladbach ein vergünstigtes Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wird.

      Das Schülerticket wird 29 Euro im Monat für alle nicht freifahrtberechtigten Schüler (Selbstzahler) kosten.

      „Damit“, so SPD-Fraktionschef Janann Safi, „fahren sie deutlich preiswerter als bisher.“ Für die freifahrtberechtigten Schüler ändert sich an den bisherigen Eigenanteilen nichts, sie erhalten das Deutschlandticket statt ihres bisherigen Schülertickets und können damit den Nahverkehr überall in Deutschland nutzen.
      Ob alle Schülerinnen und Schüler das Ticket bekommen, hängt davon ab, ob der jeweilige Schulträger – in der Regel die Kommune – daran teilnehmen möchte.
      Dabei gibt es zwei Modelle: Diejenigen Kommunen bzw. Schulträger, die bislang 49 Euro im Monat (588 Euro im Jahr) oder mehr pro anspruchsberechtigtem Schüler für die ÖPNV-Tickets gezahlt haben, können teilnehmen und müssen nur den bestehenden Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen oder -verbund entsprechend ändern. Darin verpflichten sie sich, die bisherigen Kosten auch weiterhin in voller Höhe zu zahlen. Schulträger, die bisher weniger als 49 Euro im Monat für ihre freifahrtberechtigten Schüler gezahlt haben, müssen den Betrag auf 49 Euro im Monat erhöhen und einen Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen oder -verbund abschließen. Die Teilnahme ist für die Schulträger freiwillig, an den beteiligten Schulen können Schülerinnen und Schüler ohne Freifahrtberechtigung (Selbstzahler) für 29 Euro pro Monat das Ticket erhalten.

      Das Ticket wird ab dem neuen Schuljahr 2023/2024 eingeführt, wenn die jeweilige Kommune jetzt zeitnah die Verträge zur Schülerbeförderung mit dem Verkehrsunternehmen bzw. dem -verbund ändert oder abschließt. „Damit das passiert, haben die Ampelfraktionen die Verwaltung aktuell beauftragt, die Einführung des Schülertickets zunächst für das kommende Schuljahr 2023/24 umzusetzen“, sagt Ulla Schmitz, Fraktionssprecherin der Grünen-Fraktion. Mit Blick auf die Finanzen der Stadt Mönchengladbach ist Achim Wyen, Fraktionsvorsitzender der FDP, erleichtert: „Es werden nur die Mittel weitergezahlt, die auch bislang für die Schülerbeförderung im kommunalen Haushalt erforderlich waren“, sagt Wyen.

      Boris Wolkowski, Co-Fraktionssprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, ist froh darüber, dass sich auch die Oppositionsfraktionen von CDU und Linken im Rat dem Dringlichkeitsantrag anschließen konnten: „Es ist erfreulich, dass hier alle Fraktionen an einem Strang ziehen. Für die Schülerinnen und Schüler in der Stadt ist das im Ergebnis eine gute Nachricht.“
      Die Verwaltung ist nun beauftragt, die entsprechenden Verträge mit der NEW mobil & aktiv zu schließen bzw. zu ändern.

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    • Dr. Rolf Mützenich zu Besuch im Hugo-Junkers-Gymnasium

      Dr. Rolf Mützenich zu Besuch im Hugo-Junkers-Gymnasium

      Eine spannende Diskussionsveranstaltung erlebten die Schülerinnen und Schüler in der bis auf den letzten Stuhl besetzten Aula des Hugos am 7. Juni.

      Quelle: Viktoria Hermanns

      Sie nutzen die Gelegenheit, mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Rolf Mützenich zu sprechen.
      Mützenich kam auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel nach Mönchengladbach und stellte sich den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese interessierten sich neben Persönlichem vor allem für die aktuellen weltpolitischen Themen – wie dem Krieg in der Ukraine, die Spannungen zwischen Taiwan und China und die Situation im Irak. Aber auch Fragen zum Bildungssystem und zu LGBTQ-Themen wie geschlechtlicher Selbstbestimmung wurden diskutiert.

      „Es ist äußerst wichtig, junge Menschen in den politischen Diskurs einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen und Ideen zu teilen“, betont die Mönchengladbacher Sozialdemokratin Yüksel. Auch die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Diskussionsrunde und nutzten ihre Chance, sich in aktuelle politische Debatten einzumischen.

      Mützenich zeigte großes Interesse an den Beiträgen der Jugendlichen und nahm sich Zeit, um ihre Fragen ausführlich zu beantworten. Auf die Abschlussfrage, welchen Rat er für die Jugendlichen habe, sagte der Politikprofi: „Bleiben Sie wie Sie sind und setzten Sie sich für Ihre Mitmenschen ein.“

      „Ich freue mich, dass unsere Veranstaltung in Mönchengladbach so gut angekommen ist und wir so leidenschaftlich und konstruktiv diskutieren konnten“, resümiert Gülistan Yüksel: „Mein Dank gilt nicht nur meinem angereisten Parteifreund, sondern vor allem auch dem Hugo-Junkers-Gymnasium, das diese Veranstaltung mit ermöglicht hat.“

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    • “Klimaschmutzlobby – Wie fossile Interessen den Klimaschutz torpedieren & was wir dagegen tun können”

      “Klimaschmutzlobby – Wie fossile Interessen den Klimaschutz torpedieren & was wir dagegen tun können”

      In diesem Europe Calling Webinar wollen wir einen genauen Blick werfen auf die Strategien der Klimaschmutzlobby in Europa und weltweit:

      Welche Strategien nutzen sie, gerade auch im digitalen Raum? Wer finanziert sie? Wie kann der Widerstand gegen den zerstörerischen Einfluss dieser Lobby politisch und gesellschaftlich aussehen? Wie stärken wir die Lobby für das Gemeinwohl?
      Und wie können Bürger:innen gemeinsam ein Gegengewicht gegen die Klimaschmutzlobby bilden?

      Gäste sind:

      • Annika Joeres ist Klima-Journalist u.a. für Die ZEIT und Correctiv, und Autorin, bekannt für Ihre grenzüberschreitenden Recherchen aus Frankreich und mit Susanne Götze Autorin des Buches “Klimaschmutzlobby – Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen”
      • Jennie King ist Leiterin des Bereichs Klimawissenschaft- und Politik am angesehenen Institut für strategischen Dialog (ISD) in London und bekannt für ihre Analysen der digitalen Desinformations-Strategien der Klimaschmutzlobby
      • Alberto Alemanno ist Jean Monnet Professor für das Recht der Europäischen Union und eine der führenden Stimmen zur Demokratisierung der Europäischen Union. Er hat die Organisation “Good Lobby” gegründet und unterstützt damit die Zivilgesellschaft.
      • Christina Deckwirth ist Politikwissenschaftlerin und vertritt die lobby-kritische Organisation LobbyControl im Berliner Büro der Organisation gegenüber Politik und Medien
      • Moderation: Maximilian Fries, Geschäftsführer von Europe Calling e.V.

      Termin: Montag, 5.6.2023, 19:00 – 21:00 Uhr MESZ (Brüssel, Berlin)

      Gleich hier anmelden: Link zur Anmeldung

      Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

      • Terminhinweis, Di, 19:00 Uhr:
      • Webinar mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke “Wer rettet die Natur?”
      • Die Konservativen und Rechten im Europaparlament sabotieren die Verhandlungen zum größten EU-Naturschutzgesetz seit Jahrzehnten. Mitten in der globalen Biodiversitätskrise. Die Grüne Verhandlerin des Gesetzes, Europaabgeordnete Jutta Paulus, macht ein Eil-Webinar mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
        Volle Empfehlung: Hier anmelden.
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    • Konzert für die “Suppentanten e.V.”

      Konzert für die “Suppentanten e.V.”

      Am Mo. 19. Juni findet um 19:00 Uhr ein Benefizkonzert des Gymnasiums Odenkirchen zusammen mit dem Hugo-Junkers-Gymnasium statt.

      (Veranstaltungsort: Aula des Gymnasiums Odenkirchen).
      Der Erlös geht an die lokale Obdachlosenhilfe “Suppentanten e.V.”.

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