Autor: Redaktion

  • Bewohnerparken Brucknerallee im Beschwerdeausschuss am 1. Juni

    Bewohnerparken Brucknerallee im Beschwerdeausschuss am 1. Juni

    Seit Jahren kämpfen Anwohner im Bereich der Brucknerallee für die Einrichtung des Bewohnerparkens in ihrem Viertel.

    Die ehemals hochgelobte Problemlösung scheint in unserer Stadt jedoch nur in einigen Bereichen von der Verwaltung gerne gesehen. Ein sachlicher Grund ist für MG-Heute nicht erkennbar, vorausgesetzt die Angababen der Initiative sind korrekt.

    Nachfolgend der Text eines Anschreibens der Initiative an die Nachbarinnen und Nachbarn im Bereich der Brucknerallee:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden am 01. Juni 2023 um 17:00 Uhr im Rathaus Abtei steht die aus unserer Sicht rechtswidrige, undemokratische und willkürliche Ablehnung des Bewohnerparkens Brucknerallee durch die Bezirksvertretung Süd. 

    Die in der Anlage beigefügte Beratungsvorlage Nr. 2289/X von Oberbürgermeister Heinrichs vom 2.05.2023 sieht – wie von dieser Stadtverwaltung leider zur Zeit nicht anders zu erwarten – im Beschlussentwurf vor, unsere Beschwerde aus formalen Gründen zurückzuweisen.

    „Nach § 12 Abs. 8 b der Hauptsatzung der Stadt Mönchengladbach kann der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden von einer sachlichen Prüfung der Eingabe absehen und sie zurückweisen, wenn sie bereits beschieden ist und ein neues Sachvorbringen nicht enthält.“

    Die Stadtverwaltung behauptet hier wahrheits- und faktenwidrig, unsere Eingabe sei bereits beschieden worden und enthalte kein neues Sachvorbringen. 

    Eine schriftliche Einladung zur Teilnahme an der Sitzung haben wir erst am 27. Mai 2023 erhalten.

    Unsere neue Beschwerde vom 26.03.2023 richtet sich explizit 1. gegen den Beschluss der Bezirksvertretung Süd vom 16.11.2022 und enthält 2. den neuen Vorschlag der Einrichtung eines Bewohnerparkens „RY-F“.

    Zu den Fakten:

    1. Die Stadt Mönchengladbach hat (Stand: 29.05.2023) in folgenden neun Wohnquartieren Mönchengladbachs Bewohnerparken eingerichtet: 

    – Altstadt,
    . Wohnquartiere „MG-B“ bis „MG-J“,
    – Wohnquartier Gründerzeitviertel Ost.

    In Rheydt hat die Stadt Mönchengladbach Bewohnerparken bisher in den Wohnquartieren „RY-A“ bis „RY-C“ und „RY-E“ eingerichtet. „RY-D“ war offensichtlich für das gesamte ursprüngliche Wohnquartier Brucknerallee reserviert.

    Trotz des Vorliegens aller formalen und rechtlichen Voraussetzungen gemäß VvV-StVO zum § 45 Absatz 1 bis 1e: 
    a)  Mangel an privaten Parkplätzen,
    b) erheblicher allgemeiner Parkdruck,
    c) BewohnerInnen finden regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit in ortsüblich fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Parkplatz für ihr KFZ, 
    lehnte die Bezirksvertretung Süd am 16.11.2022 die Einrichtung des Bewohnerparkens auf der Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße erneut ab.

    Trotz einer Zweidrittelmehrheit von 67,2 Prozent bei der zweiten offiziellen Befragung am 14. Juni 2022 – zum ersten Mal mit einem korrekten Fragebogen – durch das zuständige Ordnungsamt der Stadtverwaltung Mönchengladbach. 

    Völlig willkürlich, höchst undemokratisch und faktenwidrig behauptete die Stadtverwaltung in ihrer Beratungsvorlage Nr. 1851/X vom 23.03.2023: 

    „Die Anwohnerbefragung ergab, dass seitens der Bewohner insgesamt nur ein geringes Interesse an einer Bewohnerparkregelung besteht.“ Die Verwaltung empfahl daher, die Einführung der Bewohnerparkregelung abzulehnen.

    Eine Zweidrittelmehrheit zeugt für ein „geringes Interesse“? Gegen die hier zum Ausdruck kommende Willkür richtet sich unsere Beschwerde. 

    Bei den Umfragen im gesamten Wohnquartier Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße haben bis heute mehrheitlich mit 70 Prozent (nach den eigenen Angaben der Stadt Mönchengladbach) folgende Straßen für das Bewohnerparken votiert:

    – Breite Straße,
    – Taubenstraße,
    – Freiheitsstraße!

    Zusammen mit der Brucknerallee zwischen Breite Straße und Nordstraße könnte das neue von uns vorgeschlagene Bewohnerparken „RY-F“ eingerichtet werden. Für die anderen Straßen im Wohnquartier Brucknerallee, die sich mehrheitlich (noch) nicht für das Bewohnerparken ausgesprochen haben, bliebe „RY-D“ reserviert.

    Will die Stadtverwaltung den Anwohnerinnen und Anwohnern ein F für ein D vormachen oder vice  versa ein D für ein F?

    Es stellen sich uns angesichts des erratischen Verhaltens der von Oberbürgermeister Heinrichs geleiteten Stadtverwaltung und der Bezirksvertretung Süd insbesondere drei inhaltliche Fragen, die wir gerne im Ausschuss am 1. Juni 2023 stellen: 

    1. Sollen die Anwohnerinnen und Anwohner der Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße jetzt willkürlich dafür bestraft werden, dass die verbliebenen Straßen im Wohnquartier Brucknerallee mehrheitlich nicht für das Bewohnerparken gestimmt haben?

    2. Gibt es eine erstmals nur in Mönchengladbach geforderte neue und zusätzliche Voraussetzung gemäß VvW-StVO für das Bewohnerparken, wonach ein bestimmtes Verhältnis von öffentlichen Stellplätzen zu angemeldeten Kraftfahrzeugen angestrebt wird, das auf der Brucknerallee mit 114 öffentlichen Stellplätzen zu 390 angemeldeten KFZ aber überschritten ist? Will die Stadtverwaltung die Anwohnerinnen und Anwohner der Brucknerallee zwingen, ihre KFZ abzumelden, bis ein für die Stadtverwaltung genehmes Verhältnis erzielt ist?

    3. Oder sollen in Mönchengladbach Kölner Verhältnisse eingeführt werden, wo „ab einem bestimmten Datum Menschen, die neu nach Köln ziehen oder erstmalig einen Bewohnerparkausweis beantragen, keinen mehr bekommen. Gleichzeitig kann ein Schein auch nicht vererbt werden. […] Dadurch soll das Anwohnerparken nach und nach wegfallen.“ (https://www.24rhein.de/koeln/anwohnerparken-koeln-bewohnerparkausweis-koeln-teurer-komplett-gestrichen-92179651.html).


    Sollten z.B. die Fraktionen der Ampelkoalition im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden mehrheitlich dem Beschlussentwurf von Oberbürgermeister Heinrichs folgen, bliebe nur noch der Petitionsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen (Geschäftszeichen I.A. 4/18-P-2023-04551-00), um die Stadtverwaltung von Oberbürgermeister Heinrichs zur Beachtung von Recht und Gesetz, zur Beachtung von demokratischen Grundsätzen, schlicht und einfach zur Vernunft zu bringen.
    Bevor wir ggf. gezwungen wären, das Verwaltungsgericht Düsseldorf mit diesem Fall zu befassen.

    Mit besten Grüßen 

    Margret Obenhaus     Hannah Rosa Pongs     Dr. Ulrich Pongs

    PM der Initiative

    Hier der Beschlußentwurf der Verwaltung:

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  • „Kurz vor neuem Reviervertrag: Landesregierung hat Zukunftsfragen für das Rheinische Revier nicht geklärt“

    „Kurz vor neuem Reviervertrag: Landesregierung hat Zukunftsfragen für das Rheinische Revier nicht geklärt“

    Die IHK Köln möchte den neuen Reviervertrag der Landesregierung nicht unterschreiben.

    In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers beklagt die IHK unter anderem, dass niemand erklären könne, wie der Strukturwandel samt Schaffung neuer Arbeitsplätze im Rheinischen Revier sowie die Energiesicherheit durch den Zubau erneuerbarer Energien bis 2030 gelingen solle.
    Am Dienstag soll der Reviervertrag 2.0 auf den Weg gebracht werden.

    Hierzu erklärt Lena Teschlade, Beauftragte für das Rheinische Revier der SPD-Fraktion:

    „Die jüngste Stellungnahme der IHK Köln ist ein Paukenschlag. Die Landesregierung konnte keinen Plan vorlegen, der alle wichtigen Akteure im Rheinischen Revier überzeugt. Immerhin ist die IHK Köln die größte in der Region, sie kennt die Belange der Wirtschaft vor Ort. Die Landesregierung muss nun darlegen, wie sie nach diesem Weckruf am kommenden Dienstag mit viel Tamtam den Reviervertrag 2.0 auf den Weg bringen will. Denn offenbar sind entscheidende Zukunftsfragen nicht hinreichend geklärt. Damit bringt die Landesregierung zusätzlich Unsicherheit in eine Region, die ohnehin  vor massiven Umbrüchen steht.
    Mit dem vorgezogenen Kohleausstieg hat die Landesregierung ein massives Ausstiegsszenario beschlossen. Doch auch nach Monaten fehlt ein überzeugender Fahrplan für den Einstieg. Die Beschäftigten verdienen einen Plan, der ihnen aufzeigt, wann und welche neuen Arbeitsplätze entstehen. Neben zukunftssicheren Arbeitsplätzen muss die Landesregierung eine sichere Energieversorgung garantieren. Doch stattdessen hält Schwarz-Grün etwa an willkürlichen und pauschalen Abstandsregeln für Windkraft fest. Mit dem ständigen Bremsen bei Erneuerbaren schwächt Schwarz-Grün den Standort. Firmen investieren dort, wo sie in Zukunft grünen Strom bekommen. Wir wollen, dass das im Rheinischen Revier gelingt. Doch dafür muss die Landesregierung endlich mit grüner Energie den Weg in die Industrie der Zukunft ermöglichen. Denn schon jetzt entscheiden sich Unternehmen gegen Investitionen in NRW. Das gefährdet den Industriestandort Nummer 1.“

    SPD-Fraktion im Landtag NRW
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  • SOZIALSTAAT RETTEN: FOSSILE SUBVENTIONEN ABBAUEN!

    SOZIALSTAAT RETTEN: FOSSILE SUBVENTIONEN ABBAUEN!

    Das Netzwerk SPD.Klima.Gerecht will 30 Milliarden einsparen – und dabei Umwelt und Einkommensschwache entlasten.

    Nach SPIEGEL-Informationen plant das Bundesfinanzministerium von Christian Lindner (FDP), den Sozialetat um 20€ Milliarden zu kürzen.
    Das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes kann dem Netzwerk SPD.Klima.Gerecht und anderen klimabewegten Sozialdemokrat*innen zufolge einfacher, gerechter und klimafreundlicher erreicht werden. 

    Denn die Bundesregierung gibt jedes Jahr über 50 Milliarden Euro für klimaschädliche fossile Subventionen aus. Diese kommen laut Studien vor allem reichen Haushalten zugute, der Abbau der ungerechtesten und größten Subventionen würde diese absolut und relativ stärker belasten als Haushalte mit geringen Einkommen, die zudem günstiger über vorhandene Mechanismen zielgerichtet entlastet werden können. Anstatt in ökonomisch herausfordernden Zeiten Millionen Menschen und Familien Leistungen und Zuwendungen zu kürzen, können wir mit dem Abbau von nur vier Subventionen kurzfristig über 30 Milliarden mobilisieren und jährlich über 60 Millionen Tonnen CO2 sparen- über 10 Mal soviel wie beim Tempolimit.

    “Wir müssen als SPD klar machen: Wenn es mit Lindners Sparfantasien zu Kürzungen kommt, dann klimafreundlich und sozial gerecht”, sagt Paul Schilling, Mitglied bei SPD.Klima.Gerecht. Allein mit dem Abbau einiger fossiler Subventionen lassen sich den Aktivist:innen zufolge circa 30 Milliarden Euro einsparen

    Dafür nehmen sie vier Subventionen in den Blick: Das Dienstwagenprivileg, die Kerosinbesteuerung, das Dieselprivileg und die sog. ‘Pendlerpauschale’. “Allein mit der Abschaffung des Dienstwagenprivilegs und der gerechten Besteuerung von Kerosin, sparen wir über 60 Millionen Tonnen CO2 ein”, erklärt Adrian Lächele.

    Zudem handele es sich um Subventionen, von denen überwiegend reiche Haushalte profitieren. “50 Prozent der Deutschen sind beispielsweise noch nie geflogen. Die reichsten 10 Prozent verbrauchen aber pro Kopf über 7-mal so viel Kerosin wie die ärmsten 10 Prozent – und profitieren durch die Steuerbefreiung des Kraftstoffes. Das ist klima- und sozialpolitischer Irrsinn. Hier zeigt sich deutlich: Die Klimakrise ist eine soziale Krise” ergänzt Annabel Schumacher Mitglied bei SPD.Klima.Gerecht.

    In ihrem kürzlich veröffentlichten Positionspapier, das bereits Anklang bei SPD Verbänden und Abgeordneten fand, fordern die Sozialdemokrat:innen dazu auf, die Pendlerpauschale durch ein Mobilitätsgeld zu ersetzen, die KFZ-Steuer anzupassen, das Dienstwagenprivileg zu streichen und die Steuerbefreiung von Kerosin und von Internationalen Flügen – mittelfristig auf europäischer, kurzfristig auf nationaler Ebene – zu beenden. 

    Eine Abschaffung dieser fossilen Subventionen ist im Koalitionsvertrag bereits festgeschrieben. Die Klimabewegten in der SPD halten einen klimagerechten Abbau dieser Subventionen, gerade mit Blick auf die von Christian Lindner angestoßene Kürzungsdebatte, im Vorfeld der Haushaltsverhandlungen für dringend geboten und kurzfristig umsetzbar.

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  • SPD-Fraktion wählt Jochen Ott zum NRW-Vorsitzenden

    SPD-Fraktion wählt Jochen Ott zum NRW-Vorsitzenden

    In ihrer heutigen Sitzung hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW Jochen Ott mit  29 Stimmen zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.

    Jochen Ott erklärt:

    „Herzlichen Dank an meine Kolleginnen und Kollegen der Fraktion für ihr Vertrauen. Und herzlichen Dank auch an meine Mitbewerberin Sarah Philipp und meinen Mitbewerber Sven Wolf  für den jederzeit fairen und respektvollen Wettstreit. Es ist mir eine Ehre, diese neue Aufgabe für die SPD-Fraktion zu übernehmen. Ich bin bereit, Verantwortung zu tragen und als Oppositionsführer für ein soziales Gegengewicht zur Landesregierung zu sorgen. Seit nun bald einem Jahr findet Schwarz-Grün keine Antworten auf die Armutsentwicklung, die Wohnungsnot und die Bildungskatastrophe in NRW. CDU und Grüne fahren im Schlafwagen durch das Land und kommen dabei durch handwerkliche Fehler immer wieder ins Stocken. Wir werden den Bürgerinnen und Bürgern bessere Angebote machen und das Profil der SPD schärfen. Dafür will ich als Vorsitzender der SPD-Fraktion mein ganzes Engagement aufbringen und gemeinsam mit den 55 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landtag von NRW für eine soziale Zukunft unseres Landes arbeiten.“ 

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  • Neuigkeiten aus dem Feuerwehr- und Ordnungsausschuss

    Neuigkeiten aus dem Feuerwehr- und Ordnungsausschuss

    Die Mönchengladbacher SPD informiert:

    Am Mittwoch, dem 17. Mai, tagte der Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz im Ratssaal Rheydt.
    Das Wichtigste aus der Sitzung haben wir für Sie zusammengefasst:

    Die Feuerwehr stellte ihren Jahresbericht 2022 vor. 

    In den drei Feuer- und vier Rettungswachen arbeiten 403 Mitarbeitende. Hinzu kommen 433 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. 
    69.125 Notrufe wurden im Jahr 2022 durch die Feuerwehrleitstelle bearbeitet. Bei 645 Brandeinsätzen wurden 50 Menschen gerettet. 33.247-mal rückten die Rettungswagen im Stadtgebiet aus, davon in 9.293 Fällen mit Notarzt.

    Neben der Entwicklung der Einsatzzahlen waren auch die Personalentwicklung und die Materialausstattung Thema der Jahresbilanz.
    Wir sagen: Danke an alle Angehörigen der Feuerwehr für ihren unverzichtbaren Einsatz für unsere Stadtgesellschaft!

    Im Dezember 2021 hat der Stadtrat die Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes verabschiedet. Hintergrund: Alle fünf Jahre wird überprüft, ob Rettungswagen und Notarzt innerhalb der gesetzlichen Hilfsfristen an den Einsatzörtlichkeiten eintreffen. So schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Rettungswagen in 90 % aller Alarmierungen binnen acht Minuten beim Patienten sein muss.
    Um dies dauerhaft zu gewährleisten, müssen in Koch und in Wickrath u.a. aufgrund gestiegener Einsatzzahlen neue Rettungswachen errichtet werden.
    In der Sitzung stellte das Gebäudemanagement der Stadt (gmmg) die Pläne für den Bau der Wachen vor. Eine Fertigstellung der beiden Wachen ist spätestens für das Jahr 2026 vorgesehen. 
    Der Ausschuss hat beschlossen, sich zukünftig in jeder zweiten Sitzung über den Sachstand der baulichen Umsetzung durch die Verwaltung berichten zu lassen. 

    Nach Beschluss des Ausschusses im Jahr 2021 hat das gmmg in der Sitzung eine Untersuchung des Standortes der Feuer- und Rettungswache I (Von-Groote-Straße) vorgestellt. Hintergrund: Der Standort ist stark sanierungsbedürftig und die räumlichen Kapazitäten sind ausgeschöpft.
    Das gmmg hat u.a. aus wirtschaftlichen Gründen die Aufgabe des Standortes und die Errichtung einer neuen Feuer- und Rettungswache I empfohlen.
    In den nächsten Monaten wird nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau gesucht.
    Für die weiteren Planungen stehen die Gelder im Haushalt bereit.
    Der Ausschuss hat außerdem empfohlen, dass der Stadtrat beschließt, den Regelstundensatz für den Verdienstausfall von beruflich selbstständigen ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr von 7,50 auf 25,00 Euro zu erhöhen. Der Höchstbetrag einer alternativen Verdienstausfallpauschale soll zudem von 25,00 Euro pro Stunde dynamisch an den Höchstbetrag der Entschädigungsverordnung für Mitglieder kommunaler Gremien und Ausschüsse angepasst werden.

    Dieser beträgt zurzeit 84,00 Euro pro Stunde.
    Hintergrund: Regel- und Höchstsatz wurden seit 1998 nicht mehr erhöht. Im Jahr 2003 erfolgte lediglich eine Umstellung der DM-Beträge auf Euro.
    Von der Anpassung wird auch ein positiver Effekt auf die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit Selbständiger bei der Feuerwehr erhofft

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  • Geschichten aus fernen Ländern – Erinnerungsfragmente

    Geschichten aus fernen Ländern – Erinnerungsfragmente

    Integration. Einfach. Machen.

    Unter diesem Motto unterstützt das Land NRW vielfältige Projekte für Menschen mit Flüchtlings- und Zuwanderungsgeschichte.
    Der SKM in Rheydt engagiert sich mit zahlreichen Projekten in diesem Bereich.
    Am 31.5.2023, 15.00 Uhr lädt das Mönchengladbacher Erzählcafé zu einem Nachmittag mit Geschichten aus fernen Ländern ein.

    Joanna Faltien und Anna Papoulias vom SKM Rheydt sind im Gespräch mit Suha Hussrieh, Nafas Gol Sarwari-Ebrahim und Dvlin Kati.
    Wir hören sehr persönliche Geschichten der Menschen, die aus fernen Ländern zu uns gekommen sind, um in unserer Mitte zu leben.

    Treffpunkt ist das Café Rhe-er Eck, Odenkirchener Straße 29, Mönchengladbach-Rheydt.
    Eine Kinderbetreuung ist vorhanden. Der Entritt ist frei, Spenden sind willkommen. Kontakt unter www.erzaehlcafe.de

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  • Zwischenzeit – zum letzten Mal

    Zwischenzeit – zum letzten Mal

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 55. und letzten Mal am Freitag, 26.5.2023 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Texte und Musik aus den ZWISCHENZEITEN der vergangenen Jahre.

    Andrea Richter, Rezitation und Reinhold Richter, Orgel.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • VERABSCHIEDUNG VON REINHOLD RICHTER –Kirchenmusiker in St. Helena, MG-Rheindahlen

    VERABSCHIEDUNG VON REINHOLD RICHTER –
    Kirchenmusiker in St. Helena, MG-Rheindahlen

    Über 40 Jahre prägte Reinhold Richter als Kantor und Organist die Kirchenmusik in St. Helena.
    Den Dienstschluss möchte er gemeinsam mit vielen Menschen in einer Messe begehen.

    In diesem feierlichen und festlichen Hochamt in St. Helena, MG-Rheindahlen am Pfingstmontag, 29. Mai 2023, 10.00 Uhr erklingen:

    1. Missa in C-Dur („Krönungsmesse“) KV 317 für Solisten, Chor und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

    2. Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Solo-Sopran und Orchester von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

    3. Kirchensonate C-Dur KV 329 für Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

    Ausführende:
    Stefanie Kunschke, Sopran
    Kejti Karaj, Alt
    Manfred Feldmann, Tenor
    DaeJin Kim, Bass

    Kirchen- und Projektchor St. Helena
    Camerata Instrumentale St. Helena (Konzertmeisterin: Johanna Brinkmann)
    Regionalkantor Martin Sonnen, Seifert-Orgel
    Leitung: Kantor Reinhold Richter

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  • Die Heiligtumsfahrt 2023 trägt das Motto „verwoben“.

    Die Heiligtumsfahrt 2023 trägt das Motto „verwoben“.

    Heiligtumsfahrt mit Highlights und mehr als 50 Veranstaltungen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Propst Peter Blättler öffnen am Pfingstsonntag, 28. Mai., um 18 Uhr bei einer feierlichen Vesper den Abendmahlschrein. Am gleichen Abend um 20.30 Uhr päsentiert der Newkammer-Chor das „Dettinger Te Deum“ von Händel.

    Ein weiteres Highlight ist das „Internationale Gastmahl“ an einem langen Tisch vor dem Ernst-Christoffel-Haus am 31. Mai. Bei dem ökumenischen Festkonzert „Verleih uns Frieden“ in der Hauptkirche Rheydt singen der Münsterchor und die evangelische Kantorei am Freitag, 2. Juni, gemeinsam Friedensmusik.

    Am Sonntag, 4. Juni, werden über ganz Mönchengladbach verteilt Stadtteilgottesdienste gefeiert und im Anschluss pilgern viele Gläubige von ihrer Gemeinde aus zum Abschlussfest auf dem Abteiberg. Bischof Helmut Dieser verschließt am Sonntag wieder den Schrein, musikalisch begleitet von einem Chorprojekt aus der ganzen Region.

    Das gesamte Programm lesen Sie hier:

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  • Wie soll das Rheinische Revier morgen aussehen?

    Wie soll das Rheinische Revier morgen aussehen?

    Zivilgesellschaft und Zukunftsagentur treten bei 5. Entwicklungskonferenz in direkten Austausch über regionale Raumplanung, Wirtschaft und Kultur.

    Miteinander statt übereinander reden, um die Kräfte auf eine gemeinsam getragene Zukunft des Rheinischen Reviers zu konzentrieren: Das ist der Ansatz der 5. Entwicklungskonferenz am Freitag, 2. Juni, von 15 bis 19 Uhr in der Fabrik für Kultur & Stadtteil, Binsfelder Str. 77 in Düren.

    Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, steht zu wichtigen Fragen der Regionalentwicklung Rede und Antwort.
    Wie sieht das Raumkonzept der Agentur fürs Revier nach 2030 aus?
    Wie sollen sich nach ihren Vorstellungen der Kultur- und der Wirtschaftsraum verändern?
    Seine Impulse im konstruktiv-kritischen Dialog abzugleichen mit weiteren Fragen aus der Zivilgesellschaft, ist das Angebot der Veranstaltung.

    Zu dieser lädt ein breites Bündnis von Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden aus Rheinischem Revier und Nordrhein-Westfalen ein.
    Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter superintendentur.juelich@ekir.de
    gebeten.

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  • mags-Mülldetektive ziehen eine positive Bilanz

    mags-Mülldetektive ziehen eine positive Bilanz

    Zum zweiten Mal haben die mags-Mülldetektive einen Aktionstag zum Schwerpunkt „Littering“ in Mönchengladbach veranstaltet. Im Vergleich zum ersten Aktionstag in 2020 ist die Zahl der Verstöße deutlich zurückgegangen.

    Am Dienstag, 16. Mai, ist das Team der mags-Mülldetektive einen ganzen Tag lang an Hotspots wie den Innenstädten oder Schulzentren im Einsatz gewesen.
    Im Fokus standen sogenannte Littering-Verstöße wie das Wegschnipsen von Zigaretten oder das Ausspucken von Kaugummis.
    Dabei waren die Mülldetektive entweder gut zu erkennen oder in zivil unterwegs.
    Lediglich sieben Mal musste die rote Karte gezückt und damit ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro verhangen werden.

    Zum Vergleich: Im Jahr 2020 zog der Littering Day 24 Verfahren nach sich. „Wir konnten viele Mönchengladbacher*innen beobachten, die sich vorbildlich verhalten haben. Darüber hinaus haben sich alle, die wir erwischt haben, einsichtig gezeigt. Das ist insgesamt eine schöne Entwicklung“, freut sich Jörg Wilms, Leiter der mags-Mülldetektive.
    Auch die GEM hat den Aktionstag mit ihren Stadtstaubsaugern und Mini-Kehrmaschinen unterstützt. Diese sind zwar ohnehin täglich im Stadtgebiet unterwegs, um achtlos weggeworfene Abfälle zu erwischen. Anlässlich des Littering Days wurde die erzielte Menge aber auch mal bildlich festgehalten.

    Am Ende des Tages kamen etwa zwei Kubikmeter Littering-Müll zusammen. Auch hier gab es im Vergleich zum ersten Aktionstag einen Rückgang um einen Kubikmeter.

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  • Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk werden mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet

    Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk werden mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet

    Selenskyj: „Wir alle sind Stifter des Friedens!“

    • Das Karlspreis-Direktorium und die Stadt Aachen ehren Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk „für die Zuversicht, das Ziel einer freien, unabhängigen und souveränen Ukraine, die Teil der europäischen Völkerfamilie ist“.
    • Selenskyj bekräftigte in seiner Rede seine Forderung nach einem Beitritt seines Landes zur EU und zur Nato. „Die EU wird nicht vollständig sein ohne die Ukraine.“
    • Bundeskanzler Scholz dankte dem ukrainischen Präsidenten und seinem Volk für die Verteidigung gemeinsamer europäischer Werte

    Es ist der Höhepunkt einer geschichtsträchtigen Preisverleihung: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betritt die Bühne am Aachener Katschhof. Spontan und ungeplant, vor allem aber sehr emotional begrüßt er die Schaulustigen, eingerahmt von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz, dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki, EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Es lebe die Ukraine“, ruft Selenskyj in die Menge, Hunderte bejubeln den Präsidenten, der gemeinsam mit dem ukrainischen Volk am heutigen Sonntag, 14. Mai, mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet worden ist.
    Die Stimmung im Krönungssaal war bis zum Beginn der Preisverleihung angespannt: Rund 700 Gäste warteten im Aachener Rathaus auf die Ankunft des Ehrengastes, bis Wolodymyr Selenskyj schließlich an der Seite von Olaf Scholz den Raum betrat, empfangen von stehenden Ovationen und lautem Beifall. Immer wieder wird es in der kommenden Stunde zu anhaltendem Applaus kommen. Er ist, wie die Auszeichnung selbst, ein Symbol der uneingeschränkten Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Er ist Anerkennung und Unterstützung für das ukrainische Volk, das für seine und die Freiheit in ganz Europa kämpft und darüber hinaus eine Ermutigung für alle Menschen, ein friedliches und gemeinsames Europa zu bauen und zu leben.

    Alle Bilder: © Stadt Aachen / Andreas Steindl

    Selenskyj: „Wir alle sind Stifter des Friedens!“

    Als Wolodymyr Selenskyj während der Preisverleihung im Krönungssaal ans Rednerpult trat, war der Jubel vom Katschhof bis in den Saal zu hören. Selenskyj zeigte sich berührt und trat während seiner Rede kämpferisch und siegessicher auf: „Wir alle sind Stifter des Friedens, und dies ist unsere wichtigste Pflicht gegenüber unseren Ländern, unserem Europa und der Geschichte. (…) Und wir müssen zu Gewinnern werden, damit unsere Lebensauffassung in Europa bleibt. Unser friedliches, wertebasiertes, legales, demokratisches und nicht räuberisches Lebenskonzept.“ Immer wieder suchte Selenskyj den Blickkontakt zu den Ehrengästen auf dem Podium und betont seine Dankbarkeit gegenüber Deutschland und der EU. „Die Ukraine bietet Ihnen einen Sieg an, der sich in Frieden verwandeln wird. Einen Sieg, der allen europäischen Völkern – nicht nur uns – Ruhe und Vertrauen in den Frieden für Jahrzehnte bringen wird.“ Einen großen Teil seiner Rede hielt Selenskyj auf Ukrainisch. Dass er und das ukrainische Volk mit dem Karlspreis ausgezeichnet werden, ehre ihn. „Alle Ukrainer sind Helden. Alle Ukrainer müssten heute in diesem Saal stehen.“ Sie alle würden einem Aggressor gegenüberstehen, „der zu jeder Grausamkeit und Gemeinheit fähig ist. Aber wir haben keine Angst.“ Und weiter: „Wir sehen das Übel der Aggression aus nächster Nähe, also sehen wir auch den besten Weg, dieses Übel zu besiegen. Und wir laden die Welt ein, sich unseren gerechten und fairen Prinzipien des Friedens anzuschließen. Jeder, der sich unserer Friedensformel anschließt, macht sie sich tatsächlich zu eigen. Ich bin zuversichtlich, dass die ukrainische Friedensformel zur deutschen Friedensformel, zur europäischen Friedensformel, zur Weltfriedensformel werden kann.“

    Infos zum Karlspreis:

    Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, und das ukrainische Volk sind die 64. Träger des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Sie folgen auf die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo, die 2022 mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden sind.
    Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise.
    Seit 1950 wird er an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben.
    Zu den früheren Preisträger*innen in Aachen gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011), die ehemalige Präsidentin der Republik Litauen, Dalia Grybauskaitė (2013), der damalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (2015), Papst Franziskus (2016), Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (2018), António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen (2019), und der rumänische Präsident Klaus Iohannis (2020/21).

    Im Rahmen der feierlichen Zeremonie im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses wird neben einer Urkunde auch eine Medaille verliehen, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für die jeweiligen Preisträger*innen zeigt.

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  • Ist das Kunst oder kann das weg?

    Ist das Kunst oder kann das weg?

    Kreisverband der Freien Demokraten Mönchengladbach kritisiert die fehlende Kommunikation.

    Die Freien Demokraten Mönchengladbach zeigen sich irritiert über den Umgang mit der Skulptur des renommierten Bildhauers Heinz Mack und kritisiert die mangelnden Bemühungen bei der Suche nach Sponsoren.

    „Es ist äußerst bedauerlich, dass eine Suche nach Sponsoren für die Skulptur von Heinz Mack offenbar nicht vorangetrieben wurde. Wir haben ein starkes kulturelles Erbe in Mönchengladbach, und es ist unsere Pflicht, dieses zu bewahren und zu fördern“, äußerte sich Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender der Kreispartei.

    Darüber hinaus bemängelt Andreas Terhaag die mangelhafte Kommunikation in diesem Prozess. Die Entscheidung, die Skulptur an den Künstler zurückzugeben, wurde offenbar nur im Kulturausschuss mitgeteilt, ohne dass die Fraktionen und die Öffentlichkeit angemessen informiert wurden. Transparenz und eine offene Kommunikation sind jedoch entscheidend, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu wahren.

    „Wir fordern eine umfassende Aufarbeitung des gesamten Vorgangs und eine transparente Darlegung der Gründe, warum keine Sponsoren gesucht wurden. Es ist wichtig, aus diesem Prozess zu lernen und sicherzustellen, dass zukünftige Entscheidungen im kulturellen Bereich in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren getroffen werden.

    Weiterhin werden wir uns für eine lebendige Kunst- und Kulturszene in der Stadt einsetzen und darauf bestehen, dass Entscheidungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger getroffen werden.“

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  • Berufsschullehrer nach Angriff mit Teleskopschlagstock verletzt

    Berufsschullehrer nach Angriff mit Teleskopschlagstock verletzt

    Ein 60-jähriger Berufsschullehrer ist am Donnerstag, 11. Mai, gegen 11.50 Uhr in einem Klassenraum des „Berufskollegs Rheydt-Mülfort für Technik“ an der Mülgaustraße von einem bislang unbekannten, maskierten Täter angegriffen und mehrfach mit einem Teleskopschlagstock geschlagen. Dabei wurde er verletzt.

    Der unbekannte Täter sei unvermittelt in den Klassenraum gekommen und auf den am Lehrertisch sitzenden Geschädigten zugegangen. Er habe den Lehrer dann mehrfach mit einem Teleskopschlagstock geschlagen. Beim Versuch, die Schläge abzuwehren ist der Geschädigte an Arm, Knie und Rücken getroffen worden.

    Obwohl im Klassenraum anwesende Schüler versuchten einzugreifen, hat der Täter weiter auf das Opfer eingeschlagen. Erst als ein weiterer Lehrer aufgrund der Hilferufe des Opfers hinzukam und den Täter eindringlich aufforderte aufzuhören, ließ dieser ab und flüchtete.
    Trotz Verfolgung des Täters durch Schüler, konnte dieser entkommen.

    Der Lehrer wurde leicht verletzt. Er begibt sich in ambulante ärztliche Behandlung.
    Die sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung nach dem Täter verlief bislang erfolglos.

    Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: junger Mann, ca. 170cm groß, schlanke Figur, breitbeiniger Gang.
    Bekleidung: dunkle Kleidung, schwarze Kappe, Maskierung: helles Tuch mit schwarzem Totenkopf (vor Mund und Nase)

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie fragt: Wer hat im Bereich des Tatortes verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?

    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161/29-0. (wr)

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  • Neuwahlen in der KG Hau Ruck

    Neuwahlen in der KG Hau Ruck

    Die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft Hau Ruck kamen am 5. Mai wieder zur Jahreshauptversammlung zusammen.

    Im Eickener Restaurant Milan konnten die Mitglieder die vergangene Karnevalssession gemeinsam Revue passieren lassen. Gleichzeitig wurden mit den anstehenden Personalwahlen die Weichen für die anstehende Session gestellt. 

    Dabei wurde der amtierende Vorsitzende und Geschäftsführer, Dieter Kirschen, in seinem Amt einstimmig für zwei weitere Jahre bestätigt. Zu seiner Wiederwahl erklärt Kirschen: „Die erste Session nach der Corona-Pandemie war etwas Besonderes für uns. Wir können mit einer gelungenen Großen Sitzung, einem eigenen Wagen beim Veilchendienstagszug und vielen aktiven Mitgliedern auf eine erfolgreiche Session zurückblicken. Umso mehr freut es mich, dass mir die Mitglieder wieder das Vertrauen für zwei weitere Jahre geschenkt haben. Die Vorbereitung für die kommende Session laufen längst schon wieder an.“

    Auch die langjährige Schatzmeisterin und Assistenz der Geschäftsführung, Marianne Prinzen, wurde wiedergewählt und wird dem Vorstand für zwei weitere Jahre angehören.
    Weiterhin ist Peter Nöthen als zweiter Vorsitzender wieder im Vorstand der Karnevalsgesellschaft aktiv.
    Als neuer Präsident wurde das langjährige Mitglied Markus Laborge in den Vorstand gewählt.
    Dieser wird durch Wolfgang Kinna, Tanja Laborge und Janann Safi komplettiert.

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  • Holocaust-Überlebender Leon Weintraub erzählt seine Geschichte an Hochschule Niederrhein

    Holocaust-Überlebender Leon Weintraub erzählt seine Geschichte an Hochschule Niederrhein

    Mit 97 Jahren wird der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub nicht müde, seine ganz persönliche Geschichte während und nach der NS-Zeit in der Öffentlichkeit zu erzählen. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid. Mit Blick auf die wiederaufkeimenden, fremdenfeindlichen Strömungen heutzutage versteht er seine Schilderungen auch stets als Mahnung, dass sich die Gräueltaten des Holocaust, die in den Konzentrationslagern endeten und mit Rassismus und Antisemitismus begannen, nicht wiederholen.  

    Was er erlebt hat, berichtet der in Lodz geborene Weintraub am 17. Mai an der Hochschule Niederrhein. Im Hörsaal des Audimax V2 am Campus Mönchengladbach haben Interessierte ab 16 Uhr die Gelegenheit, einen der wenigen noch lebenden Zeitzeugen des Nationalsozialismus zu hören. Der Eintritt ist frei.

    Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Katholischen Hochschulzentrum LAKUM und der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld Villa Merländer organisiert.

    Um Voranmeldung unter dem Betreff „Vortrag Weintraub“ an ns-doku@krefeld.de wird gebeten. Es können jedoch auch Kurzentschlossene spontan vorbeikommen. Wer nicht vor Ort sein kann, kann den Vortrag per Zoom-Stream von Zuhause aus verfolgen.

    Die Zugangsdaten lauten https://hs-niederrhein.zoom.us/j/62835851886; Meeting-ID: 628 3585 1886; Kenncode/Passwort: 656376.

    Zum Hintergrund: Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Polen musste Leon Weintraub ab 1940 mit seiner jüdischen Familie im Ghetto Litzmannstadt leben und arbeiten. Bei der Auflösung des Ghettos im August 1944 wurde er als 18-Jähriger in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Der Ermordung konnte er nur entgehen, indem er sich, unbeachtet von der SS und den Kapos, einer Gruppe Häftlinge anschloss, die zur Arbeit nach Gross-Rosen ausgewählt wurden. Dort verbrachte er einige Monate voller Bestrafungen und in der ständigen Angst vor der drohenden Vernichtung. Auf einem letzten Transport gelang ihm schließlich die Flucht.

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  • Motorradgespannfahrer-Treffen Hephata

    Motorradgespannfahrer-Treffen Hephata

    Vom 2. bis 4. Juni 2023 findet auf dem Gelände unsere Betriebsstätte auf der Erftstraße 18 in Mönchengladbach-Giesenkirchen wieder das Motorradgespannfahrer-Treffen für Menschen mit und ohne Handicap statt.

    Willkommen sind Gespanne, Quads und Trikes, auch Motorräder sind natürlich gerne gesehen.
    Wer sich noch anmelden möchte, kann das gerne online über unsere Homepage: www.hephata-mg.de

    Das Programm:

    Am Freitag, dem 2. Juni, geht es ab 15 Uhr los mit Zeltaufbau, Grillen und Lagerfeuer. Auch Stellplätze für Camper sind vorhanden.

    Am Samstag, dem 3. Juni, starten wir mit einem gemeinsamen großen Frühstück und um 11 Uhr gibt es Live-Musik auf der Bühne mit super Bands wie die inklusive Band „Schräge Vögel“, „Rico S“ und „Coolokeefe“ aus den Niederlanden.

    Informationen rund ums Motorradfahren und Aussteller wie der TÜV und die Polizei, Essen und Getränke gibt es den ganzen Tag über.

    Um 13 Uhr und 15.30 Uhr starten die großen Ausfahrten von jeweils 60 Minuten mit den Menschen mit Handicap im Beiwagen durch die nähere Umgebung von Mönchengladbach.

    Die Tour erstreckt sich durch wunderschöne kleine und große Ortsteile wie Hackhausen, Hochneukirch, Wickrath, Wickrathberg und auch ein Blick auf Liedberg ist möglich.

    Den Ausklang macht dann unser geselliges Beisammensein am Lagerfeuer.
    Am Sonntag, dem 4. Juni, gibt es ein großes Abschlussfrühstück, bevor es dann für alle wieder nachhause geht.

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  • CDU Mönchengladbach-Nord stellt Zeichen auf Zukunft

    CDU Mönchengladbach-Nord stellt Zeichen auf Zukunft

    Interne Abrechnung mit der Vergangenheit?
    Mit überzeugenden Ergebnissen wurde ein Team für die Vorbereitung der Kommunalwahlen 2025 gewählt.

    Das immer wieder genannte zentrale Wort der Mitgliederversammlung im sehr gut gefüllten
    Balkonsaal der Kaiser-Friedrich-Halle war „Team“.

    „Wir wollten in den letzten zwei Jahren die Lagerbildung der vergangenen Kommunalwahl endgültig überwinden und uns mit klaren inhaltlichen Positionen fit für die Zukunft machen“, resümierte der alte und neue Vorsitzende Simon Schmitz.
    Seine Wiederwahl war mit 90% der abgegebenen Stimmen ebenso überzeugend wie die seiner Stellvertreter mit ähnlich starken Ergebnissen. Zu den bisherigen Stellvertretern Ralf Hennekes und Michael Weigand gesellt sich neu Hans-Jürgen Bertrams aus dem Ortsverband Windberg hinzu, der Annette Bonin ersetzen wird, die nicht mehr dem neuen Vorstand angehört.
    Die CDU Nord diskutierte bei der Mitgliederversammlung die zentralen Elemente ihres Kurswechsels nach der verlorenen Kommunalwahl 2020. Man kümmere sich seitdem wieder vermehrt um die wirklichen Probleme der Menschen vor Ort, im engen Dialog und mit offenem Ohr gemeinsam mit der Bevölkerung. Monokausale Stadtentwicklungsvisionen, welche irgendwann in der Zukunft einmal verwirklicht werden sollten, würden nun ersetzt durch echte Problemlösungsansätze für eine moderne Volkspartei mit eindeutigem Wertekompass und klarer Zielausrichtung für die Bevölkerung unserer Stadt.
    „Ich freue mich über den motivierenden Vertrauensbeweis unserer Mitglieder. Uns hat der Abend
    gezeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg der personellen Erneuerung und inhaltlichen
    Rückorientierung auf das, was die CDU wirklich ausmacht, der richtige Weg für Mönchengladbach
    ist“, so Simon Schmitz nach der Veranstaltung.
    Den Geschäftsführenden Vorstand komplettieren der erst 18jährige Fabio de Lana und Marie Uttich als Schriftführer, sowie Manuela Luhnen als Mitgliederbeauftragte.

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