Autor: Redaktion

  • Nach Entscheidung aus Düsseldorf: Fluglärmgegner atmen erstmal auf

    Nach Entscheidung aus Düsseldorf: Fluglärmgegner atmen erstmal auf

    Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH hatte in seiner jüngsten Sitzung der Gesellschafterversammlung empfohlen, einen Antrag auf Änderung des laufenden Planfeststellungsverfahrens zur Kapazitäts­erweiterung beim zuständigen Landesverkehrsministerium zu stellen.

    Danach soll der bisherige Antrag auf Erhöhung der Kapazitäten von 45 Flugbewegung auf 60 nicht mehr aufrechterhalten werden. Der Schritt sorgt für Erleichterung bei den Fluglärminitiativen rund um die Landeshauptstadt.

    Bürgermeister Hajo Siemes (Bündnis 90/Die Grünen), der 2015 zusammen mit Frederick Skupin die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ gegründet hatte, begrüßt diesen Schritt der Verantwortlichen des Düsseldorfer Flughafens außerordentlich.

    „Nach jahrelangem Kampf unserer Initiative, die sich vor zwei Jahren mit den Fluglärmgegnern in Korschenbroich zusammengeschlossen hat, ist das ein großer Erfolg“, sagt Siemes. Er ist vor allem auch der Initiative „Kaarster gegen Fluglärm“ um ihren umtriebigen Sprecher Werner Kindsmüller dankbar, der stetig deutlich gemacht hatte, dass eine Erweiterung des Flughafens zu enormen zusätzlichen Belastungen der Anwohner insbesondere in der Nacht führen würde.
    Wichtig für alle Fluglärm-Initiativen rund um den Flughafen Düsseldorf ist nach Darstellung von Hajo Siemes das folgende Zitat aus dem Schreiben der Flughafengesellschaft:
    „Im Ergebnis haben wir uns dazu entschlossen, einen Änderungsentwurf zu unserem Antrag vorzulegen, der den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Wir setzen darin auf ein smartes Wachstum innerhalb der bestehenden Kapazitätsgrenzen.“
    Damit sei immerhin ein Teilziel erreicht. „Jetzt“, so der Grünen-Politiker, „geht es den noch tätigen Initiativen darum, vor allem das Nachflugverbot für den Flughafen Düsseldorf neu zu regeln und dann auch durchzusetzen.“

    8 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wurden die Eltern zu spät informiert? – Die Linke ruft zum Protest

    Wurden die Eltern zu spät informiert? –
    Die Linke ruft zum Protest

    DIE LINKE informiert:

    Zum neuen Schuljahr 2023/24 soll eine gesamte Stufe der Grundschule Waisenhausstraße in einen Teilstandort umziehen. Diese Entscheidung führte bei den betroffenen Eltern zu großem Unmut. Nicht zuletzt, da sie erst am Ende des Entscheidungsprozesses darüber informiert wurden.

    So steht das Thema seit geraumer Zeit immer wieder auf den Tagesordnungen der verschiedenen Gremien und Ausschüssen. Immer wieder wird hier behauptet, es wären nur zwei Mütter, die sich lautstark wehren.

    Die Wahrheit ist jedoch, dass ein offener Brief von 56 Eltern unterschrieben wurde.
    Statt einen ernsthaften Versuch zu unternehmen, die Eltern zumindest jetzt abzuholen und in den Prozess mit einzubeziehen, wirft man ihnen vor, sie würden dafür sorgen, dass sich ihre Kinder unwohl fühlen. Man wirft ihnen und der Partei DIE.LINKE, die sich der Sorgen der Eltern annahm, darüber hinaus Spaltung vor.

    Man darf sich ernsthaft fragen, ob das eine ernsthafte Strategie der Schule und der Stadt ist.

    Alle Versuche der Eltern, diese Sache gütlich zu klären (Elternbrief, Teilnahme Elternabend, Teilnahme Rheydter Gespräche, etc.) blieben erfolglos.

    Was bleibt, sind jedoch unbeantwortet Fragen, Ängste und Sorgen.

    So rufen die Eltern und DIE.LINKE KV Mönchengladbach am Freitag, den 5. Mai, um 14.30 Uhr zu einer Kundgebung vor der Grundschule Waisenhausstraße auf und freuen uns hierbei, vom WDR unterstützt zu werden.


     

    4 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Yüksel und Safi widersprechen CDU bei Migrationspolitik„Enge Zusammenarbeit für humanitären Kraftakt aufrechterhalten“

    Yüksel und Safi widersprechen CDU bei Migrationspolitik„Enge Zusammenarbeit für humanitären Kraftakt aufrechterhalten“

    Populistische Hetze seitens der CDU? Was will Dr. Krings wirklich?

    „Die Bundesregierung arbeitet aktiv daran, Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Ländern gut in Deutschland aufzunehmen. Gleichzeitig lässt der Bund die Kommunen nicht alleine, sondern arbeitet eng mit ihnen und den Ländern zusammen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, die zuletzt im Deutschen Bundestag zu Oppositionsanträgen von CDU/CSU und LINKEN sprach, die beide mehr Bundesmittel forderten.

    Zusammen mit Janann Safi, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat Mönchengladbach widerspricht Yüksel zudem der Kritik des CDU-Abgeordneten Günter Krings: „Es ist unaufrichtig, wenn die Union, die das Innenministerium über 16 Jahre führte, die eigenen Versäumnisse anderen in die Schuhe schieben will. Mit der aktuellen Kampagne versucht die Union die Kommunen für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren und staatliche Ebenen gegeneinander auszuspielen. Dabei ist die Aufnahme von Geflüchteten ein humanitärer Kraftakt, bei dem alle staatlichen Ebenen gut und eng zusammenarbeiten müssen.“

    Laut Yüksel und Safi ist es deshalb gut, dass Bundeskanzler Olaf Scholz bereits frühzeitig weitere Gespräche mit Ländern und Kommunen angekündigt hat und für den 10. Mai zu einer Sonderministerpräsidentenkonferenz eingeladen hat.
    „Das Pressestatement von Krings ist nicht nur inhaltlich unzutreffend. Es ist auch im Ton völlig unangemessen, wenn etwa angesichts einer vermeintlich fehlenden Bundesunterstützung vom ‚Akzeptanzverlust des gesamten Asylsystems‘ und drohender ‚Fremdenfeindlichkeit‘ gesprochen wird. Statt das Thema populistisch zu verhetzen erwarten wir auch von der demokratischen Opposition, ein klares Bekenntnis für das Menschenrecht auf Asyl und gegen Rassismus!“, so Yüksel weiter.

    „Wer von unberechtigter Migration spricht, muss auch sagen, wen er damit meint. Dabei können wir nicht die Augen vor der Situation Geflüchteter im Mittelmeer verschließen. In der kommenden Ratssitzung stimmen wir auch darüber ab, ob wir die Potsdamer Erklärung unterzeichnen werden und ein Zeichen für die Seenotrettung setzen. Hier hat die lokale CDU die Chance dazu, sich dem Bürgerantrag anzuschließen und deutlich zu machen, dass sie die Aufnahme und vernünftige Verteilung Geretteter unterstützt.“ so Safi.
    Gleichzeitig braucht es eine stabile Finanzierung für die Unterbringung geflüchteter Menschen. Die Kommunen erwarten laut Yüksel zu Recht, dass die Länder die Bundesmittel auch vollständig weiterleiten. Besonders wichtig sind laut Yüksel auch die Bemühungen der Bundesregierung, eine Lösung für die Altschulten zu finden. „Der Bund ist auch bereit, den verschuldeten Kommunen zu helfen. Davon würde auch Mönchengladbach profitieren. Gerade in der aktuellen Lage sollte die Union eine nötige Grundgesetzänderung für eine faire Altschuldenlösung nicht länger blockieren“, betont Yüksel.

    „Die nordrhein-westfälischen Kommunen zählen auch auf das Engagement der CDU-geführten Landesregierung. Bis jetzt gab es vor allem Bilanztricks wie in der Corona-Pandemie. Die entstanden Kosten werden nicht in unseren Haushalt einbezogen, sondern werden in einer Nebenrechnung verbucht. Städte wie Mönchengladbach schieben damit ein viel größeren Schuldenberg vor sich her als die Landesregierung zugeben möchte. Hier braucht es endlich eine vernünftige Lösung.“, so Safi abschließend.

    1 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Raubdelikt von Karfreitag: Alle drei Tatverdächtigen ermittelt

    Raubdelikt von Karfreitag: Alle drei Tatverdächtigen ermittelt

    Bei den Ermittlungen nach einem Raubdelikt an Karfreitag, 7. April, das sich im Hans-Jonas-Park ereignet hat, ist die Polizei einen wichtigen Schritt weitergekommen: Die Identitäten der drei tatverdächtigen Jungen im Alter von 15 Jahren stehen fest.

    Über den Raub, bei dem eine Gruppe Jugendlicher einem 42-Jährigen mehrere Tausend Euro Bargeld gestohlen hatten, hatten wir am Folgetag berichtet:

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/5482151.

    Noch am Tattag hatte die Polizei im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen den 15-jährigen Haupttatverdächtigen gestellt. Im Zuge ihrer weiteren Ermittlungen und durch die Auswertung von Zeugenhinweisen konnten die Kriminalsachbearbeiter nun auch die beiden weiteren Täter ermitteln, die vom Tatort geflüchtet waren.

    Bei ihnen handelt es sich um zwei ebenfalls 15-jährige Jungen. Das Trio steht im Verdacht, gemeinsam den Raub im Hans-Jonas-Park begangen zu haben, der als schwerer Raub behandelt wird, da sie hierbei eine Schreckschusspistole benutzt und den Geschädigten geschlagen und getreten haben sollen.

    Die Polizei bedankt sich bei allen Zeugen, die in dieser Sache Hinweise an die Polizei übermittelt haben. (jn)

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Essbarer Waldgarten für Mönchengladbach eröffnet

    Essbarer Waldgarten für Mönchengladbach eröffnet

    Auf einer Grünfläche am Gotzweg hat mags Mönchengladbachs ersten „Essbaren Waldgarten“ angelegt.

    Mit einem Redebeitrag von Hajo Siemes

    Bei dem Projekt kooperieren mags, die Stadtsparkasse Mönchengladbach und der Deutsche Allergie- und Asthmabund (daab). Letzterer hat seinen Deutschlandsitz in der Vitusstadt und im vergangenen Jahr 125-jähriges Jubiläum gefeiert.
    Verschiedene Pflaumen-, Birnen-, Kirsch- und Apfelbäume werden die sogenannten mittleren und hohen Ebenen im essbaren Waldgarten prägen. Dazu gesellen sich etliche Strauchgewächse wie Brombeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Feigen, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Holunder, Hagebutten, Heidelbeeren und Kräuter.
    Das circa 9000 Quadratmeter große Areal ist von mags überplant worden.
    Für eine natürliche Begrenzung sorgen zum Großteil Brombeersträucher, die erhalten werden konnten.

    Bürgermeister Hajo Siemes hat den daab und mags zusammengebracht, damit in Mönchengladbach ein weiterer Beitrag zur Klimaverbesserung umgesetzt werden kann. „Es ist toll, wie schnell und unkompliziert diese Idee nun realisiert werden konnte“, freut sich Siemes. „Eine intakte Umwelt und unbelastete Luft haben gerade für Menschen mit asthmatischen und allergischen Krankheitsbildern eine große Bedeutung. Dabei sind insbesondere insektenbestäubte Pflanzen auch Allergiker-freundlich“, erklärt daab-Geschäftsführerin Andrea Wallrafen. Der Verein möchte zudem, dass der essbare Waldgarten für naturpädagogische Zwecke genutzt wird. So hat sich Diplom-Gärtner Klaus Barthels von den Grünen bereiterklärt, die umliegenden Einrichtungen zu besuchen, das Projekt zu bewerben und die Umweltbildung von mags zu unterstützen.

    Für Schul- und Kitagruppen eignet sich ein Sitzkreis aus Baumstämmen. Zudem sind etwa gemeinsame Kochaktionen nach den Ernten denkbar.
    Die Stadtsparkasse Mönchengladbach unterstützt das Projekt unter anderem mit einem Insektenhotel. „Das ist aber erst der Anfang. Wir planen auf dem Gelände regelmäßige Projekte mit unseren Auszubildenen wie etwa das Anbringen von Nistkästen oder das Anlegen einer Benjeshecke. So wollen wir uns als Stadtsparkasse Mönchengladbach dauerhaft aktiv an der Umweltbildung vor Ort beteiligen,“ sagt Vorstandsvorsitzender Antonius Bergmann.

    Einen weiteren Beitrag zum Projekt „Essbarer Waldgarten“ und damit auch zum Bildungsangebot mit Kindern und Jugendlichen leistet zukünftig die Igelhilfe Kleinenbroich. „Viele hilfsbedürftige Igel aus Mönchengladbach werden bei uns wieder aufgepäppelt und so haben wir neben unseren Auswilderungsgehegen im Raum Korschenbroich sowie in Venn nun eine weitere Möglichkeit in Mönchengladbach“, sagt Silke Laube von der privaten Igelhilfe.
    „Seit vielen Jahren besuchen wir als mags und GEM mit unserer Umweltbildung Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet. Mit dem essbaren Waldgarten haben wir nun einen Ort geschaffen, wo wir die schützenswerte Natur erlebbar machen können“, betont Hans-Jürgen Schnaß, Vorstandvorsitzender von mags.
    Der essbare Waldgarten wird durch Firmenspenden finanziert. Interessierte Unternehmen können gerne eine Mail an paten@mags.de schreiben.
    Weitere Infos finden Interessierte online unter: https://mags.de/essbarer-waldgarten

    Redebeitrag zum Projekt:

    Redebeitrag bei der Eröffnung des Waldgartens von Hajo Siemes

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich darf Sie alle recht herzlich zur feierlichen Eröffnung des „Waldgartens“ hier am Gotzweg begrüßen. Gerne möchte ich hier ein paar Worte zum Werdegang und zu den Protagonisten dieser Aktion und zu diesem wunderbaren, umweltfreundlichen Ereignis sagen:

    Als wir uns vor etwa einem Jahr mit den MitarbeiterInnen des DAAB zusammensetzten, um erste Überlegungen auszutauschen, hätte ich nicht gedacht, dass wir jetzt schon, nach einem Jahr, dieses „essbare Waldgartenprojekt“ eröffnen können. Zum 125. Jubiläum wollte der DAAB zu einer Baumspendenaktion aufrufen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in dieser Stadt leisten. Daraus entstand dann nach mehrfachen Treffen und Überlegungen dieses Waldgartenprojekt. Hier schon mal ein herzliches Dankeschön – insbesondere an Frau Wallrafen und Ihrem Team  für die konstruktive und gezielte Zusammenarbeit von Anfang an!

    Nach den ersten Kontakten wurde sehr schnell klar, dass wir für dieses Projekt die mags mit ins Boot holen wollten. Dies war eine gute und richtige Wahl, denn schon bald konnte die mags diese Fläche zur Umsetzung der Idee anbieten. Hier sollte nun auf ca 1 ha Fläche ein neues Biotop entstehen. Und wir können jetzt schon staunen über das, was bereits entstanden ist.

    Ich möchte mich daher auch recht herzlich vor allem bei den Verantwortlichen der mags – und hier besonders bei den Herren Schnass und Biehl – sowie bei allen MitarbeiterInnnen der mags bedanken für die, wie man hier sehen kann, schnelle und gezielte Umsetzung des Vorhabens.

    Auch ist es gelungen, die Sparkasse als Spender mit ins Boot zu nehmen, auch hierfür einen herzlichen Dank an Herrn Bergmann für sein Engagement. Das gleiche gilt auch für die Igelhilfe Kleinenbroich und für die Imker, die ihre Mitarbeit in diesem Projekt angekündigt haben.

    Vor allen Dingen Schulen und Kindergärten sollen von diesem Naturprojekt profitieren. Sie sollen auch die Möglichkeit haben, die Früchte aus diesem Garten zu ernten, um dadurch Natur hautnah zu erleben. Hierzu haben sich auch ehrenamtliche Personen aus der Partei „Die Grünen“ bereiterklärt, mitzuarbeiten. All diesen Mitmenschen möchte ich schon jetzt ein besonderes Dankeschön aussprechen.

    Nun möchte ich den magsRevierförster, HerrnWernerStops, bitten, ein paar Worte zur Gestaltung, zu den Bäumen und Sträuchern in diesem Waldgarten und deren Nutzung für uns alle zu sagen. Zum Schluss werden dann die Grünen zum „Tag des Baumes“ einen Baum spenden und hier pflanzen………..

    Bitte Herr Stops………..

    Gez. Hajo Siemes, Bürgermeister                                                 26.4.2023  

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Im Mittelpunkt des 1. Mai in Mönchengladbach stehen existenzsichernde Löhne, gute Arbeit und eine soziale Klima- und Energiewende

    Im Mittelpunkt des 1. Mai in Mönchengladbach stehen existenzsichernde Löhne, gute Arbeit und eine soziale Klima- und Energiewende

    Der DGB-Vorsitzende in Mönchengladbach, Patrick Stock erklärt:
    „um die Klimawende zum Erfolg zu führen und den Ausbau erneuerbarer Energien rasch voranzubringen, sind gewaltige öffentliche Investitionen erforderlich. Wenn Unternehmen davon profitieren wollen, müssen sie sich aus Sicht der Gewerkschaften auf die Sicherung von Beschäftigung verpflichten.

    Deutschland muss ein Paradebeispiel für eine nachhaltige, soziale und gerechte Transformation werden. Das bezieht mit ein, konsequent in die Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten zu investieren. Gute, existenzsichernde Löhne und faire Arbeitsbedingungen gibt es nur mit Tarifverträgen. Sie sind der Schlüssel für einen fairen Wandel und bieten den besten Schutz vor Krisen. Deshalb fordern der DGB von der Bundesregierung einen Aktionsplan zur Steigerung der Tarifbindung auf mindestens 80 Prozent. Statt über die Köpfe der Beschäftigten hinweg muss auch am Arbeitsplatz mit ihnen gemeinsam entschieden werden. „

    Aus Sicht des DGB dürfe die Krise nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden!

    Die steigenden Preise belasten die privaten Verbraucher*innen und viele Betriebe. Zugleich wachsen die Vermögen der Reichsten ungebremst weiter. Einige Konzerne fahren überhöhte Gewinne ein. Sie müssen abgeschöpft und zur Gegenfinanzierung der Entlastungen genutzt werden. Superreiche müssen endlich mehr Steuern zahlen. Menschen mit hohem Vermögen müssen eine Abgabe erbringen. Die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ist aus unserer Sicht unerlässlich Wir fordern dies schon lange. Der DGB ruft alle Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen“, so Patrick Stock, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach. „Wir freuen uns über Jede und Jeden, die den Tag der Arbeit mit uns feiern wollen!“

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maiveranstaltung in Mönchengladbach treffen sich um 12:00 Uhr am DGB-Haus Mönchengladbach, Rheydter Straße 328, zur Demonstration.

    Auf der Kundgebung, die um 12.30 Uhr auf dem Rheydter Markt beginnt, sprechen unter anderem Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Christoph Schmitz, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand.

    Im Anschluss gibt es ein Familienfest mit Live-Musik von „Exklusive“ und einem attraktiven Kinderprogramm.

    7 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP fordert Kassensturz und Sparkonzept für Mönchengladbach

    FDP fordert Kassensturz und Sparkonzept für Mönchengladbach

    Die Schlagzeile der aktuellen Mitteilungen in der Presse lässt viele Bürger und Bürgerinnen aufhorchen: Der Tarifabschluss kostet die Stadt Mönchengladbach fast 24 Mio. Euro.

    Der nicht im städtischen Haushalt veranschlagte Mehraufwand beträgt laut Kämmerer Michael Heck 2023 und 2024 insgesamt etwa 17 Millionen Euro. Doch woher nehmen?
    „Wenn der Kämmerer in seiner Presseerklärung dazu bereits jetzt mögliche Steuererhöhungen ins Gespräch bringt, dann geht uns das viel zu schnell“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP, Achim Wyen.

    Bevor darüber überhaupt nachgedacht und diskutiert werden könne, halten die Liberalen einen sofortigen Kassensturz und die frühzeitige Erarbeitung eines neuen und breit aufgestellten Sparkonzeptes für notwendig. Seit dem Haushalt 2018, mit dem nach langen Jahren eines strikten Sparkurses erstmals seit 1994 wieder ein ausgeglichener Etat vorgelegt werden konnte, hätten Politik und Verwaltung sich in vielen Bereichen wieder Mehrausgaben geleistet, die nach Ansicht der FDP nun dringend wieder auf den
    Prüfstand und neu priorisiert gehören. Das gelte auch für den Stellenplan.
    Daher solle der Kämmerer nun umgehend für den aktuellen Haushalt und für die Finanzplanung ab 2024 alle bekannten und zu erwartenden Haushaltsveränderungen zusammenstellen und schonungslos darstellen, womit für die kommenden Jahre zu rechnen sein wird. Das, so die FDP weiter, muss die Grundlage sein, um Bilanz zu ziehen und darzustellen, was man sich noch leisten kann und wo und wie die Haushaltsverschlechterungen durch Sparmaßnahmen kompensiert werden könnten.
    Dabei müssten insbesondere die nicht pflichtigen Mehrausgaben und Ausweitungen des Stellenplans der letzten fünf Jahre in den Blick genommen und gegebenenfalls zurückgedreht werden.
    „Solange die Verwaltung diese Hausaufgaben nicht erledigt hat“, so Wyen, kann sie auch nicht erwarten, dass man ernsthaft mit dem Vorschlag von Steuererhöhungen vor die Bürgerinnen und Bürger treten kann“.

    4 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Vorträge zu Antisemitismus, Rassismus und Migration an der HS Niederrhein

    Vorträge zu Antisemitismus, Rassismus und Migration an der HS Niederrhein

    Das Forum Politik, Kultur & Bildung des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt zu Veranstaltungen rund um die Themen Antisemitismus, Rassismus und Migration ein.

    Den Anfang macht Sandra Franz am 3. Mai. Von 12.15 bis 13.45 Uhr wird sie an der HSNR in Mönchengladbach, Richard-Wagner-Straße 101 (Raum S 301), zum Thema „Die Juden sind anders?“ referieren. Sie beleuchtet Formen des Antisemitismus und Othering im Film als Ausdruck gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Form der Identitätsbildung von Gruppen.

    Sandra Franz ist Historikerin und Jiddistin und leitet seit 2018 die NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer Krefeld. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Jüdische Gesellschafts- und Emanzipationsgeschichte, Holocaust-Studien, Antisemitismus-Prävention sowie viktorianische Trauerkultur.

    Wer am 3. Mai nicht vor Ort sein kann, kann die Veranstaltung auch online von Zuhause aus verfolgen (Online-Zugang siehe unten).

    Alle weiteren Online-Vortragtermine im Überblick:

    9. Mai, 16.15 – 17.45 Uhr: Rassismuskritik. Prof. Dr. Wolfram Stender (Hochschule Hannover)

    7. Juni, 17.15 – 18.45 Uhr: Migrant Women and Digitalisation – Challenges and Chances. Experiences from Greece. Dr. Keratso Georgiadou (Universität Thrakien in Griechenland & Paris Lodron Universität Salzburg in Österreich)

    22. Juni, 14.15 – 15.45 Uhr: Die „westliche Diagnostik und ihr Anderes“: Migrantisierte Kindheiten und die „umgesetzte Inklusion“. Prof. Dr. Donja Amirpur (Hochschule Niederrhein).

    Mehr Infos und die Übersicht zu den Terminen finden Sie auch unter:

    https://www.hs-niederrhein.de/sozialwesen/forum-politik-kultur-bildung/

    Die Online-Zuschaltung erfolgt unter:

    zoom.us/j/61748696227

    Meeting Daten: Meeting-ID: 617 4869 6227

    Kenncode/Passwort: 9Lj5nM

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das erste Date für Operneinsteiger

    Das erste Date für Operneinsteiger

    Wer noch nie eine klassische Oper live erlebt hat, bekommt im Theater Mönchengladbach am 24. Mai und 1. Juni die Gelegenheit, diesen wunderbaren Kosmos auf unkomplizierte Weise zu entdecken.

    Extra für neugierige Operneinsteiger hat das Theater jetzt ein preisgünstiges Paket passend zu den berühmten Opern „Rigoletto“ von Verdi und „Die Nachtwandlerin (La Sonnambula)“ von Bellini geschnürt.

    Die Opernabende beginnen mit einem Glas Sekt und einer Einführung zur Inszenierung in der Theaterbar.
    Das Paket kostet pro Opernabend 25 Euro und kann ab sofort an der Theaterkasse gebucht
    werden.

    Fotos: Stutte

    „Rigoletto“ Oper von Giuseppe Verdi
    Musikalische Leitung: Giovanni Conti
    Inszenierung: Dorothea Kirschbaum
    Mittwoch, 24. Mai 2023, 18.45 – 22 Uhr
    Theater Mönchengladbach

    „Die Nachtwandlerin (La Sonnambula)“
    Oper von Vincenzo Bellini
    Musikalische Leitung:
    GMD Mihkel Kütson
    Inszenierung: Ansgar Weigner
    Donnerstag, 1. Juni 2023, 18.45 – ca. 22 Uhr Theater Mönchengladbach

    3 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in
    St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 54. Mal am Freitag, 29. April 2023 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    Musik und Texte zum Thema „VERGEBUNG“

    Andrea Richter, Sprecherin;
    Jürgen Löscher, Saxophon und Reinhold Richter, Orgel

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ein hochmodernes Hockey-Leistungszentrum? – Pro und Contra

    Ein hochmodernes Hockey-Leistungszentrum? – Pro und Contra

    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH (ZRR) eröffnete Förderung für Kaltlufthalle und Sporthotel.

    Pro

    Den WM-Titel im Rücken und die Heim-EM vor der Brust folgte nun eine weitere vermeintlich gute Nachricht für den deutschen Hockeysport am Standort Mönchengladbach.
    Am Hockey-Campus im Nordpark kann die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) für den geplanten Ausbau zum Hockey-Leistungszentrum mit Fördermitteln rechnen. Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH (ZRR) hat auf seiner Sitzung Mitte März den sogenannten „regionalen Konsens“ hergestellt und damit grünes Licht für die Förderung des Projektes gegeben.

    Oberbürgermeister Heinrichs freute sich, dass Mönchengladbach mit der Projektidee überzeugen konnte: „Der regionale Konsens innerhalb der Zukunftsagentur ist ein wichtiger Schritt. In vielen Verhandlungen ist es gelungen, dieses Projekt unserer Entwicklungsgesellschaft zu platzieren. Im Rheinischen Revier setzen wir auf eine nachhaltige Entwicklung und wollen auch beispielsweise den Sport als Standortfaktor stärken. Für den Hockey-Standort Mönchengladbach ist das eine sehr gute Nachricht, für die ich mich persönlich sehr eingesetzt habe. Unser Hockey-Campus wächst so weiter und damit haben wir die Chance, auch über die EM 2023 hinaus Hockey zu einem sportlichen Schwerpunkt zu machen. Jetzt kommt es darauf an, dass möglichst schnell auch ein Förderbescheid kommt, damit wir das Projekt starten können.“

    Konkret geplant ist, die Sportstätte im Nordpark zum Hockey-Leistungszentrum mit ganzjährig bespielbarer Kaltlufthalle und angegliedertem Sporthotel auszubauen. Hauptnutzer des Leistungszentrums soll der Deutsche Hockey Bund (DHB) sein, der bereits heute seinen Sitz am Hockeypark hat. „Mit Spielserien wie der Pro League und der EM rückt der Hockeypark international wieder in den Fokus und hat damit Strahlkraft für die gesamte Stadt. Das Leistungszentrum eröffnet weitere Zunftschancen, kann neue Zielgruppen an den Niederrhein holen und damit nicht nur das Image von Mönchengladbach als Hockeystadt stärken, sondern auch langfristig Arbeitsplätze schaffen und erhalten“, ist sich EWMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus sicher. Ziel des Vorhabens ist es, ein Zuhause für die deutschen Nationalmannschaften und den Hockey-Nachwuchs aufzubauen, in dem ganzjährig optimale Trainingsbedingungen gegeben sind. Wie bereits die beiden bestehenden Plätze soll auch die neue Kaltlufthalle mit einem Olympia-Rasen ausgestattet werden, sodass die DHB- und andere Hockeyteams wetterunabhängig immer unter Wettkampfbedingungen trainieren können. Aber auch Vereinsmannschaften und andere Nationalmannschaften können das Leistungszentrum nutzen.

    Contra

    Der Diözesanrat der Katholikinnen im Bistum Aachen kritisiert die Förderung von Sportstätten aus Mitteln für den sozialökologischen Umbau der Region scharf.
    Die Braunkohlezeit endet 2030, die Region muss sich neu aufstellen. Mit Blick auf die Klimaziele müssen die Fördermittel in nachhaltige Entwicklung fließen.
    Zeitdruck und Dringlichkeit alternativer Ansiedlungen und neuer Infrastrukturen sind hoch.
    Dies alles konterkarieren Festlegungen, den Sportpark Soers in Aachen und den Hockeypark in Mönchengladbach zu fördern, kritisiert der Diözesanrat der Katholikinnen im Bistum Aachen.
    Sollten diese Gelder tatsächlich fließen, grenze das an Zweckentfremdung
    von Strukturwandelmitteln.
    Erneut zeige sich die Schwäche der zuständigen Zukunftsagentur Rheinisches Revier, in einem transparenten Verfahren, zivilgesellschaftlich begleitet, die regionale Transformation zu managen.

    Vielmehr zögen nun manche Kommunen langgehegte Vorhaben aus der Schublade.
    Statt dieser konventionellen Strukturhilfe, für die es andere Töpfe gibt, müsse alles Geld in
    nachhaltige Vorhaben investiert werden.
    Der Diözesanrat nennt als Beispiel die RegioTram nach Baesweiler oder Jülich, welche die Klimabilanz der Region deutlich aufbessern würde.
    Die katholischen Laien erinnern daran, dass die Fördermilliarden aus Berlin neue,
    zukunftsfähige Industrien, nachhaltige Infrastruktur, Anpassungen an den Klimawandel und zukunftsfähige Landwirtschaft im Blick haben.

    Wo bleiben diese Ziele bei Sportstätten?

    Der Diözesanrat wird den weiteren Prozess der Willensbildung beim Strukturwandel im
    Bündnis mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren kritisch begleiten.
    Es geht ihm um die Zukunft der Region und ihrer Menschen.
    Und es geht ihm um Klima und Biodiversität.

    Anmerkung von MG-heute:
    Bereits in 2019 gab es Aktivitäten zur Modernisierung des Hockeyparks.
    https://mg-heute.de/moenchengladbacher-chance-vertane-chance/
    Bis dato wurde nichts aus den damaligen Planungen, nun also ein nächster Anlauf. Zweifel bestehen weiterhin, ob die in Aussicht gestellten Fördergelder gerechtfertigt sind. Ist es Nur der falsche Fördertopf?
    Was hat der Hockeypark mit der Zukunft des Rheinischen Reviers zu tun?

    5 4

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Baubeginn für seniorengerechtes Quartier: –Gewerbe- und Mischgebiet Hardt ist vollvermarktet

    Baubeginn für seniorengerechtes Quartier: –
    Gewerbe- und Mischgebiet Hardt ist vollvermarktet

    Auf einem ca. 3.500 m² großen Grundstück errichten die Investoren Sebastian Gormanns und Sebastian Schotes ein neues Quartier mit einer ambulanten Tagespflege inklusive Verwaltung, einer Physiotherapie-Praxis sowie seniorengerechten Wohnungen.

    Die WeKo GmbH, ein etablierter Pflegedienst aus Mönchengladbach, erweitert dort ihr Angebot und realisiert zusammen mit der Investorengemeinschaft Gormanns/Schotes das neue Quartier, um den stetig steigenden Bedarf an hochwertiger Pflege und Betreuung für ältere Menschen zu decken. Die am Tomper Weg im Ortsteil Hardt entstehenden vier Baukörper umfassen auf insgesamt 1.800 m² eine ambulanten Pflegeeinrichtung, eine Pflegedienst-Verwaltung, eine Physiotherapie-Praxis, eine Tagespflege sowie 19 seniorengerechte Wohnungen. „Das Quartier ist darauf ausgelegt, insbesondere den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden und ihnen ein sicheres, gesundes und unabhängiges Leben zu ermöglichen“, sagte Oberbürgermeister Felix Heinrichs anlässlich eines Pressetermins zum Baubeginn am heutigen Freitag.

    Die Schotes-Firmengruppe plante das Projekt unter Anwendung modernster Bauweisen und nachhaltiger Technologien im KfW-Effizienzhaus-40-Standard. So werden unter anderem eine Photovoltaik-Anlage, Luft-Wasser-Wärmepumpen sowie Wallboxen zum Laden von E‑Fahrzeugen installiert. Die Investoren unterstreichen die besondere Bedeutung moderner Pflegeeinrichtungen in unserer alternden Gesellschaft. Gormanns und Schotes betonen: „Wir sind stolz darauf, zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in Mönchengladbach beizutragen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu fördern.“

    Das Gewerbe- und Mischgebiet Hardt ist mit dem Verkauf des 3.500 m² großen Grundstücks, bis auf wenige Restflächen, größtenteils vollvermarktet. Der Verkauf der Fläche erfolgte durch die WFMG, welche gewerbliche Flächen geschäftsbesorgend für die Stadt vermarktet. „Durch das Vorhaben können neben der Sicherung der bestehenden Mitarbeiter der WeKo GmbH auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, das ist uns besonders wichtig“, sagte Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der WFMG-Geschäftsführung.

    Der Neubau am Tomper Weg soll voraussichtlich im vierten Quartal 2024 fertiggestellt sein. Die WeKo GmbH freut sich darauf, in die neue Pflegeeinrichtung einzuziehen und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beizutragen. „Das neue Quartier zeigt, wie eine moderne Pflegeeinrichtung in nachhaltiger Bauweise realisiert werden kann. Wir legen großen Wert auf individuelle Betreuung und hohe Lebensqualität für unsere Bewohner“, sagt Holger Wenschuh, Geschäftsführer der WeKo GmbH.

    Weitere Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.weko.mg.

    10 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • ORGELTRIDUUM III – BACH & REGER

    ORGELTRIDUUM III – BACH & REGER

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach Rheindahlen Sonntag, 23. April 2023, 17 .00 Uhr.

    ORGELTRIDUUM III BACH & REGER, mit Helenakantor Reinhold Richter (St. Helena, MG-Rheindahlen)
    Werke von Johann Sebastian Bach (Präludium u. Fuge Es-Dur, Triosonate C-Dur) und M. Reger (Benedictus u. Fantasie und Fuge d-Moll op. 135b)

    IM GEDENKEN AN KMD VIKTOR SCHOLZ (verstorben am 31. März 2023)
    In den Monaten März und April wird mit einem ORGELTRIDUUM ein besonderer musikalischer Akzent in St. Helena gesetzt. Im Mittelpunkt stehen Werke von Johann Sebastian Bach (vor 300 Jahren Amtsantritt an St. Thomas, Leipzig) und Max Reger (zum 150. Geburtsta g).
    Der dritte Interpret dieses Triduums ist der musikalische Hausherr, Helenakantor Reinhold Richter selbst . Er spielt von Johann Sebastian Bach zwei große Orgelwerke (Präludium und Fuge Es Dur BWV 5 52 , Triosonate C Dur ) und Max Reger Benedictus op. 59 und Fantasie und Fuge d Moll op. 135b ).

    Reinhold Richter ist Kantor und Organist an St. Helena, Mönchengladbach Rheindahlen und leitet die Kirchenmusik an dieser traditionsreichen Kirche seit 1982 Mit seinem umfangreichen und stilistisch weitgefächerten Repertoire an der Orgel konzertierte Richter im In- und Ausland (u. a. Aachener Dom, Fuldaer Dom, Kaiserdom Königslutter, Berliner Dom, Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche, Berlin, Kathedrale in Luxemburg und Notre Dame, Paris).
    Dieses Konzert ist das vorletzte Konzert, bevor er am 31. Mai 2023 in den Ruhestand eintritt.
    Im Gedenken an seinen am 31. März 2023 verstorbenen Lehrer KMD Viktor Scholz (Münsterkantor in Mönchengladbach), wird er dieses Konzert ihm widmen.

    Der Eintritt ist frei.
    Kollekte am Ausgang zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien.
    Weitere Informationen unter www.helenamusik rheindahlen.de

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Kulturküche feiert 10-jähriges Jubiläum

    Die Kulturküche feiert 10-jähriges Jubiläum

    Am 05.06.2013 eröffnete die in der Suchthilfe tätige gemeinnützige Intres GmbH ein neues Projekt an der Waldhausener Straße 64.

    Zehn Jahre später blickt die Kulturküche auf eine erfolgreiche Zeit als sozio-kultureller Ort in Mönchengladbach zurück und zeigt sich zu diesem Jubiläum auch im neuen Outfit.
    Wie alles begann:
    Im Rahmen des „altstadtlabors“ wurden ab 2010 Ideen und Konzepte entwickelt, um die Mönchengladbacher Altstadt wiederzubeleben und attraktiver zu machen. Mit am Tisch saßen Vertreternnen der Stadtverwaltung, Anwohnernnen, Eigentümernnen, Polizei, Wirte, Politik und Kreative, die sich zum Ziel gesetzt hatten, diesem Bereich der Stadt seinen Charme zurückzugeben.
    Zur Umgestaltung des öffentlichen Raumes gehörte auch der Grünewaldplatz an der Waldhausener Straße, und aus der ehemaligen Kneipe „Lütterforst“ entstand dabei ein inklusives Projekt, das Soziales, Gastronomie und Kultur miteinander vereinte.

    Vom neuen Erscheinungsbild der Kulturküche kann bereits vor Ort oder online auf der Homepage ein Eindruck gewonnen werden. Die regulären Öffnungszeiten der Kulturküche sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 11 – 15 Uhr. www.kulturkueche.com
    Seit 2013 wird in der Kulturküche jede Woche vielfältig gekocht, es gibt ein buntes Kulturprogramm auch zum Mitmachen. Konzipiert wurde die Kulturküche aber vor allem als ein Ort für Menschen mit Abhängigkeits- und psychischen Erkrankungen:
    In Küche und Service sind vor allem Klientinnen der Intres gGmbH (Integration & Rehabilitation Suchtkranker) beschäftigt. Hier können sie sich erproben, stabilisieren und ihr großes kreatives Potential sowie ihre Erfahrungen in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, Küche und Catering einbringen. Große Gestaltungsräume, das Stärken individueller Ressourcen, ein geschützter Raum und das gesellschaftliche Miteinander zeichnen die Arbeit vor Ort aus: „Die Kulturküche hat mir geholfen trocken zu bleiben und ich werde hier aufgefangen, auch wenn es mir mal nicht so gut geht.“, berichtet eine Klientin.
    Die besondere Lage als alkoholfreie Location mitten in der Altstadt ist für das Team der Kulturküche immer wieder Herausforderung und Bereicherung zugleich.

    Ein Ausblick
    Nach 10 Jahren war es an der Zeit, der Kulturküche mit neuem Design einen frischen Anstrich zu verpassen. Das neue Logo sowie Formen & Farben und die Umgestaltung des Cafés legen den Fokus dabei auf die 3 Schwerpunkte, die die Kulturküche seit Beginn auszeichnen:
    „Café & Gastronomie“, „Soziales & Engagement“ und „Kultur & Events“.
    Das vielfältige und niederschwellige Veranstaltungsprogramm soll weiter ausgebaut werden: Dazu gehören Konzerte und Küchentheater, aber auch kreative Workshops, zum Teil für Klientinnen, zum Teil aber auch für interessierte Bürgerinnen, bei denen alle zum Mitmachen eingeladen sind. Ein ganz neues Angebot der Kulturküche ist übrigens das „Tauschcafé“, bei dem an jedem letzten Freitag im Monat alle zum Trödeln, Tauschen und Klönen eingeladen sind. Das unterstützt auch die Vernetzung im Quartier.

    Am Freitag, den 26.05. lädt die Kulturküche zum gemeinsamen Feiern ein. Von 11 – 17 Uhr gibt es ein vielfältiges und inklusives Programm mit Live-Musik und kleinen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Die Mitarbeiterinnen und Klientinnen der Kulturküche sowie alle Kolleg*innen und die Geschäftsführung der Intres gGmbH, freuen sich über alle die an diesem Tag mit dabei sind.

    2 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Zukunft der Mobilität?“- Nachhaltig, umweltfreundlich, sozial gerecht!

    „Zukunft der Mobilität?“-
    Nachhaltig, umweltfreundlich, sozial gerecht!

    Wie kann die Mobilität der Zukunft in Mönchengladbach ausgestaltet werden und welche Bedeutung kommt dabei dem ÖPNV in der Region zu?

    Hierüber diskutierte die SPD-Fraktion Mönchengladbach gemeinsam mit dem Vorstand des Verkehrsbundes Rhein-Ruhr, José Luis Castrillo und dem Bundesvorsitzenden des Fahrgastverbandes PRO BAHN, Detlef Neuß, im Ratssaal des Rathauses in Rheydt.

    „Die Mobilitätswende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Die Möglichkeit der Teilhabe an Mobilität ist für uns als SPD ein zentraler Baustein der täglichen Daseinsvorsorge und Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse.“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi. Dabei setzt die SPD auf einen „sozialökologischen Ausgleich zwischen den sich ändernden Verkehrsgewohnheiten und dem Ziel einer gerechten klimaneutralen Politik“. Denn auch in Zukunft werde das eigene Auto etwa für mobilitätseingeschränkte Personen ohne Ersatz bleiben. Um die Verkehrswende dennoch umzusetzen, brauche es tragfähige Konzepte und ganzheitliche Lösungsansätze. Denn längst sei klar: „Für die Klimawende braucht es auch eine Verkehrswende. Daher ist eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger, Investitionen in die Infrastruktur, ein verbessertes Angebot und eine höhere Qualität dringend notwendig. Ein verbesserter und attraktiverer ÖPNV bildet für uns daher das Rückgrat unserer Mönchengladbacher Mobilitätswende.“ so Safi weiter.

    Den Ausbau des Angebots, die Vereinfachung von ÖPNV-Tickets, den beschleunigten Ausbau der Schieneninfrastruktur und digitale Zugangsmöglichkeiten beschreibt der Vorstand des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, Luis Castrillo als wichtige Faktoren für eine Verkehrswende. Ohne finanzielle Mittel für Personal, Infrastruktur und Fahrzeuge sei diese aber nicht nachhaltig und langfristig zu realisieren.

    „Die bereitgestellten Mittel reichen nicht aus, um die massiven Kostensteigerungen im ÖPNV zu kompensieren.“, so Castrillo. Insofern sei es für die Umsetzung des ab dem 1. Mai gültigen DeutschlandTickets notwendig, dass sich Bund und Länder auf eine nachhaltige Regelung zur auskömmlichen Finanzierung verständigten, damit die Verkehrsunternehmen im erforderlichen Maße in Innovationen, Infrastruktur, Fahrzeuge und Betrieb investieren könnten.

    Das große Interesse an dem vergünstigten, deutschlandweit gültigen 9-Euro Ticket sorgte im Verbundgebiet für einen großen Ansturm. Mehr als 3,7 Millionen 9-Euro-Tickets seien im VRR-Gebiet verkauft worden. Hinzu kamen rund eine Millionen Abonnent*innen, deren Ticketpreise auf monatlich 9 Euro reduziert wurden. Drei Monate seien laut Castrillo allerdings nicht ausreichend, um das langjährige Mobilitätsverhalten zu verändern.

    Dem stimmte auch Neuß zu: „Die Entwicklung einer konsistenten, landesweiten Tarifstruktur ist wichtig, um den Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg auf die Schiene dauerhaft zu erleichtern.“ Das neue DeutschlandTicket sei eine historische Chance, um Bus- und Bahnfahren für mehr Leute attraktiver und einfacher zu machen. Dabei müsse aber darauf geachtet werden, dass es bundesweit einheitlich und sozial gerecht ausgestaltet sei. Neuß regte an, dass auch die Mitnahme von Kindern bis 14 Jahren kostenlos möglich sein sollte. Zusätzlich solle ein Deutschland-Familienticket entwickelt werden. „Für einen kleinen Zuschlag könnten Familienmitglieder gemeinsam oder auch getrennt den ÖPNV mit einem Ticket nutzen.“, so Neuß abschließend.

    2 2

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ sucht Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen

    Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ sucht Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen

    8. Mai 2023: 78 Jahre Kriegsende

    In Vorbereitung der Kundgebung vom 8. Mai 2023 in der Mönchengladbacher Fußgängerzone, bei der des Endes des Weltkrieges gedacht werden soll, sucht die Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ noch ErstunterzeichnerInnen.

    Hierzu wurde eigens die Internetseite: www.moenchengladbach-ohne-hindenburg.de erstellt.
    Am 8. Mai werden BürgerInnen von Mönchengladbach des Endes des Zweiten Weltkrieges gedenken und gleichzeitig die Umbenennung der Hindenburgstrasse fordern.

    6 10

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • bema Gruppe arbeitet an Optionen für das Projekt „19 HÄUSER“

    bema Gruppe arbeitet an Optionen für das Projekt „19 HÄUSER“

    Die bema Gruppe hat in der vergangenen Woche die zwischen bema und der Stadt in den letzten Sitzungen in 2022 diskutierten Anregungen und Bedenken zur Umsetzung des Bebauungsplanes zum Projekt „19 HÄUSER“ in das Bebauungsplanverfahren eingebracht.

    Das Projekt soll in zentraler Innenstadtlage gegenüber dem Hauptbahnhof von Mönchengladbach entstehen.
    Hintergrund ist die im Bebauungsplan ausgewiesene und von der Stadt geforderte Hochhausbebauung und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen.
    Der ausgewiesene Hochpunkt ist wirtschaftlich nicht umsetzbar und stellt damit ein Risiko dar, das sich in der aktuellen Situation mit hohen Baukosten, Inflation und Zinssteigerungen weiter verstärkt hat.

    Das Unternehmen ist ausgewiesener Experte für die Realisierung nachhaltiger Stadtquartiere und agiert dabei als zuverlässiger Partner von Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Mit der Entwicklung des ehemaligen Haus Westland trägt bema aktiv zu einem maßgeblichen Teil der Innenstadtentwicklung Mönchengladbachs bei.

    Über die bema Gruppe:

    Die bema Gruppe ist eine inhabergeführte Projektentwicklungsgesellschaft in dritter Generation mit Sitz in Düsseldorf. Unter der Zielsetzung „Building Visions“ realisiert sie zukunftsweisende Gebäude und nachhaltige Stadtquartiere, bietet aber auch strategische Beratung an. Relevante Zukunftsthemen bei der Konzeption sind Bauen im Bestand, wiederverwertbare modulare Bausysteme, ressourcenschonender Materialeinsatz oder die Verwendung natürlicher Baumaterialien wie etwa Holz. Zu den wesentlichen Instrumenten für die Umsetzung zählen digitale Planungs- und Steuerungstools sowie der Einsatz von BIM als ganzheitliche Planungsmethode. Bei allen Projekten verpflichtet sich das interdisziplinäre Team der bema Gruppe dem Kodex für Baukultur. So sind in den vergangenen Jahren im Rheinland architektonisch und qualitativ hochwertige Wohn-, Büro- und durchmischte Quartiersprojekte entstanden. Aktuelle Referenzen sind unter anderem das TRIGON in Düsseldorf-Heerdt, die Entwicklung des ehemaligen Pierburg-Areals in Neuss, sowie die Projekte Zooblick Krefeld oder Campus M in Köln.

    2 11

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wintermantel und Schlafsack für Wohnungslose – Textil-Studentinnen mit Junior-Benediktpreis geehrt

    Wintermantel und Schlafsack für Wohnungslose –
    Textil-Studentinnen mit Junior-Benediktpreis geehrt

    Weil sie mit „Wafe“ (Warm and Safe) eine Wintermantel-Schlafsack-Kombination speziell für Wohnungslose entwickelt haben, sind fünf Textil-Studentinnen der Hochschule Niederrhein am Mittwoch ausgezeichnet worden.

    Der Verein „Benediktpreis von Mönchengladbach“ würdigte das Engagement von Tamiya Lorenz, Sarah Sairung Klein, Klara Schuh, Greta Lutterbüse und Julia Segschneider mit dem Juniorpreis 2023.

    Der Benediktpreis wird für besonders wertorientiertes Handeln im Rahmen der christlich-abendländischen Kultur verliehen. Seit 2015 gibt es auch den mit 1000 Euro dotierten Juniorpreis für ehrenamtlich engagierte 17- bis 30-Jährige.

    „Sie wollten ein Produkt, das die widrigen Lebensumstände der Wohnungslosen verbessert. Deshalb haben Sie sich ohne Berührungsängste mit Betroffenen und deren Situation eingehend beschäftigt – und das deutlich intensiver, als es eigentlich nötig gewesen wäre“, begründete Professor Dr. Harald Vergossen vom Vorstand des Vereins die Entscheidung für die Ehrung. 

    Tatsächlich waren die Gespräche mit Menschen, die auf der Straße leben, ausschlaggebend für das passende Design und die Funktionalität von „Wafe“. „Erst dadurch ist uns wirklich klargeworden, worauf es ankommt“, sagte Studentin Klara Schuh. Auf Wunsch der Betroffenen entschieden sich die Kommilitoninnen vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik für ein unauffälliges, aber sicheres Design. In ihrem gemeinsamen Semesterprojekt gestalteten sie Jacke und Schlafsack in zurückhaltendem Schwarz, das Inneneben in Blau. Dezent vernähte Reflektoren sorgen für die nötige Sichtbarkeit bei Nacht im Straßenverkehr. 

    Für ihre Wintermantel-Schlafsack-Kombination wurden Julia Segschneider (von links), Greta Lutterbüse und Klara Schuh vom Verein Benediktpreis von Mönchengladbach geehrt. Auf dem Foto fehlen ihre Kommilitoninnen Sarah Sairung Klein und Tamiya Lorenz.

    Die Studentinnen, die alle verschiedene Studienschwerpunkte belegen, integrierten insgesamt 14 Taschen zum Verstauen von Hab und Gut. Die Materialien sind wasserabweisend, wasserdicht und wärmend. Durch Reißverschlüsse lassen sich die Prototypen je nach Bedarf umwandeln. So kann die innere Jackenschicht bei wärmeren Temperaturen herausgetrennt werden. Aus dem Schlafsack wird eine Decke, auf der man tagsüber sitzen kann. Dank Trägern und der Möglichkeit, den Schlafsack am unteren Ende zu öffnen, entsteht eine Latzhose. In Kombination mit dem Wintermantel entsteht so ein Zwei-Teiler.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs lobte die Innovation im sozialen Kontext. „Viele reden nicht mit betroffenen Wohnungslosen, sondern über sie. Es ist ein schwieriges Feld, mit Sie dem sich auseinandergesetzt haben. Das ist aller Ehren wert!“ Auch die Gladbacher Bank, in deren Räumlichkeiten der Preis verliehen wurde, zeigte sich beeindruckt von den Prototypen – und stellte spontan 3000 Euro für die Produktion der Wintermantel-Schlafsack-Kombination in Aussicht. Angestoßen wurde das Semesterprojekt vom Rotary Club Mönchengladbach-Gero. Gemeinsam mit der örtlichen Diakonie und dem Rheydter Wohnungslosen-Treff Café Pflaster wurde die Idee der Wintermantel-Schlafsack-Kombination geboren.

    6 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!