Autor: Redaktion

  • Wiedereröffnung der Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen

    Wiedereröffnung der Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen

    Am 6. September 2023 nimmt die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen nach 3-jähriger Renovierungsphase wieder den Betrieb am ursprünglichen Standort in dem historischen Wasserschloss am Stadtrand von Mönchengladbach-Rheydt auf.

    Das denkmalgeschützte Gebäude wartet dann nicht nur mit den neuesten Therapiemöglichkeiten auf, sondern auch mit einer vergrößerten Kapazität: 35 Betten auf drei Stationen für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren.
    Das Angebot der Klinik richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund von emotionalen Krisen, traumatischen Erfahrungen oder anderen psychischen Störungen ihre Probleme nicht mehr allein bewältigen können.
    Das Behandlungskonzept der Klinik umfasst eine große Bandbreite an medizinischen und psychotherapeutischen Leistungen für nahezu das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Im Rahmen der jeweiligen Therapien werden verschiedene, modernste Ansätze einbezogen, sodass eine sehr individuelle Behandlung möglich ist, die auch solche Angebote wie Kunst-, Bewegungs- oder tiergestützte Therapie einschließt.

    Mehr zur Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen:
    https://www.oberbergkliniken.de/fachkliniken/wasserschloesschen

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  • Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt

    Am vergangenen Samstag fand der Landesparteitag der NRWSPD statt, auf dem der Mönchengladbacher Sozialdemokrat und Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand der NRWSPD gewählt wurde.

    Die Delegierten aus allen Teilen des Landes gaben ihm mit 311 Stimmen ein deutliches Mandat für die kommenden zwei Jahre.

    Felix Heinrichs betont die Bedeutung der Arbeit für die Vielen und hob dabei hervor: „Wir arbeiten für die Belange der Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die sich an die Regeln halten, die sich um ihre Familie sorgen, die jeden Morgen zur Arbeit gehen oder sich um ihre Bildung kümmern, die sich anstrengen und die sich ihr Leben lang angestrengt haben. Wir arbeiten für die Vielen.“

    Angesichts wachsender Sorgen in der Bevölkerung und alarmierender Umfrageergebnisse am rechten Rand der politischen Landschaft unterstrich Heinrichs die Dringlichkeit der Lage: „Wir gehen in die Offensive, denn die Sorgen der Menschen in unserem Land wachsen von Tag zu Tag. Und die Umfragezahlen des rechten Randes sind ein deutliches Alarmsignal. Wir müssen ein Erstarken der Blau-Braunen-Brut verhindern!“

    Felix Heinrichs mit den neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post

    Heinrichs zeigte sich erfreut über seine Wiederwahl in den Landesvorstand der NRWSPD: „Ich freue mich sehr, auch in den nächsten beiden Jahren dem Landesvorstand meiner NRWSPD angehören zu dürfen. Die 311 Stimmen der Delegierten aus allen Teilen des Landes heute beim Landesparteitag sind eine Verpflichtung für mich, gemeinsam mit dem ganzen Team für die Erneuerung der Partei, aber vor allem für die Menschen in unserem Land zu arbeiten.“

    Der Oberbürgermeister gratulierte zudem den neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post: „Den beiden neuen Landesvorsitzenden Sarah Philipp und Achim Post gratuliere ich herzlich! Mit Freddy Cordes haben wir einen erstklassigen Generalsekretär. Natürlich freut es mich auch, mit Dörte Schall und Veith Lemmen zwei stellvertretende Landesvorsitzende mit Mönchengladbach-Bezug an der Seite zu haben.“

    Abschließend dankte Felix Heinrichs dem ehemaligen Landesvorsitzenden Thomas Kutschaty für dessen Einsatz und Vertrauen.

    „Wir freuen uns, dass mit Felix Heinrichs, Dörte Schall und Veith Lemmen gleich drei Personen mit Mönchengladbacher Hintergrund in den Landesvorstand der SPD in NRW gewählt worden sind!“, so die Vorsitzende der Mönchengladbacher Sozialdemokraten Gülistan Yüksel MdB.

    Die SPD Mönchengladbach blickt zuversichtlich in die Zukunft und freut sich auf die Fortführung der engagierten Arbeit im Landesvorstand der NRWSPD.

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  • Der Altstadt-Flohmarkt am 3.09.23

    Der Altstadt-Flohmarkt am 3.09.23

    Auf der Waldhausener Strasse

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  • Carmen Szary-Wilhelm zu Gast im Ort der Begegnung

    Carmen Szary-Wilhelm zu Gast im Ort der Begegnung

    Das ehrenamtliche Team der Kolpingsfamilie Mönchengladbach öffnet auf dem Hauptfriedhof neben der Trauerhalle, Eingang Birkenallee, jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 15 bis 17 Uhr den „Ort der Begegnung“ für Interessierte.

    Das Angebot richtet sich an alle Friedhofsbesucher*innen, die sich Gesellschaft oder Gespräche wünschen – egal ob Spaziergehende oder Trauernde.
    Beim mittlerweile achten Termin am Montag, 28. August, ist Carmen Szary-Wilhelm zu Gast.
    Sie liest aus dem Buch „Das Feld“ und regt einen Austausch zu eigenen Lebensgeschichten an. Sie leitet seit neun Jahren einen Lesekreis. „Literatur und darin verwobene Biografien bieten immer wieder Anlass zum Nachdenken für Gespräche über eigene Erfahrungen“ betont Carmen Szary-Wilhelm und will gerne andere daran teilhaben lassen.
    Von der Kolpingsfamilie Mönchengladbach werden Marianne Godoj und Brigitte Vieten die Gäste begrüßen.
    „Die Angebote sind dazu da, bei einem Kaffee, Tee oder einem Wasser ins Gespräch zu kommen“, erklären die Initiatorinnen Gudrun Grimpe-Christen, Ingrid Meißner, Gisela Lüpertz und Brigitte Vieten. Auf Wunsch bietet die Kolpingsfamilie auch ein unterstützendes Gespräch an.

    Der Hauptfriedhof als Erholungsort

    Der Hauptfriedhof ist als Veranstaltungsort ideal geeignet und wurde 1902 bewusst als Erholungsraum für die Mönchengladbacher gestaltet. Er erstreckt sich heute als eine großzügige Park- und Grünanlage auf einer Fläche von rund 49 Hektar östlich der Viersener Straße und gleicht eher einem Park mit Beerdigungsmöglichkeiten. Felix Hartrath, der Gartenarchitekt und ehemalige Gartendirektor Mönchengladbachs, erschloss den Friedhof durch ein großzügiges Wegenetz und stattete ihn mit einem prachtvollen Baum- und Pflanzenbestand aus. Besonders beeindruckend ist die Allee aus Urwelt- Mammutbäumen, aber auch zahlreiche Buchen, Rot-Eichen, Berg-Ahorne und die drei Tulpenbäume am Eingang der Peter- Nonnenmühlen-Allee sind einen Besuch wert.

    Generell befinden sich die städtischen Friedhöfe in einem spürbaren Wandel: Mit dem von mags erarbeiteten Rahmenkonzept für die Friedhöfe ist nicht nur die Vielfalt der Angebote gewachsen. Auch die Bedeutung der Friedhöfe als Orte für die Lebenden und Hinterbliebenen wächst. So wurde unter anderem im Oktober 2020 Mönchengladbachs erster Bürgerwald auf dem Hauptfriedhof eröffnet.
    Weitere Informationen unter https://mags.de/friedhoefe

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  • 14 Tag nach Schulstart: Fazit der Verkehrskontrollen

    14 Tag nach Schulstart: Fazit der Verkehrskontrollen

    Die Erstklässler in unserer Stadt gehen jetzt bereits seit zwei Wochen in die Schule. Zahlen, Buchstaben, Klassenkameraden, Lehrer – vieles ist neu. Auch der Schulweg.

    Damit alle Kinder sicher im Klassenraum ankommen, hat die Polizei Mönchengladbach sich in den vergangenen Tagen intensiv um die Schulwegsicherung gekümmert. Es waren Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst, dem Verkehrsdienst, aus der Kradgruppe, den Polizeiwachen in Mönchengladbach in Rheydt sowie von Verkehrsunfallprävention und Opferschutz im Einsatz.

    Schulwegunfälle gab es in den ersten 14 Tagen nach Ende der Sommerferien erfreulicherweise keine. Aber es gab vor den Schultoren in der Stadt dennoch etwas zu beanstanden: Die Beamten schrieben drei Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und verhängten 38 Verwarngelder. 89 mal kam es zu einer schriftlichen, 41 mal zu einer mündlichen Verwarnung.

    In den meisten Fällen begingen die Verkehrsteilnehmer Park- und Halteverstöße, bogen falsch ab, waren nicht angeschnallt oder hatten ihre Kinder nicht ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesichert. Hinzu kamen vier Strafanzeigen, unter anderem, weil Fahrzeuge nicht versichert waren.

    Der schwerpunktmäßige Einsatz war auch eine gute Gelegenheit, mit Lehrern, Eltern, Kindern und anderen Verkehrsteilnehmer über die Gefahren auf Schulwegen ins Gespräch zu kommen.

    Zusätzlich sensibilisierten im Stadtgebiet Banner mit der Aufschrift „Brems dich! Schule hat begonnen!“ und die Präventionsfigur „KIM“ für ein rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr.

    Die Polizei ist weiterhin aktiv, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Sie appelliert noch einmal an alle Verkehrsteilnehmer: Bitte fahren Sie vorausschauend und seien Sie insbesondere in der Nähe von Schulen immer bremsbereit!

    Bedanken möchte sie sich bei allen freiwilligen Verkehrshelfern (Eltern- und Schülerlotsen) der Verkehrswacht. (km)

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  • NRW: Schwarz-Grün lässt Mönchengladbach weiter hängen

    NRW: Schwarz-Grün lässt Mönchengladbach weiter hängen

    Altschuldenlösung – Vert(s)agt!

    Die NRW-Landesregierung hat ihre angekündigte Altschuldenlösung zurückgezogen. Kommunalministerin Ina Scharrenbach hat dies auf einer Pressekonferenz nun bestätigt – und eine Lösung auf diese für Kommunen so wichtige Frage neuerlich verschoben – diesmal auf das Jahr 2025. Nachdem bereits in der vergangenen Wahlperiode die versprochene Lösung der Altschuldenproblematik durch eine von der CDU geführte Landesregierung aufgeschoben wurde, kam es nun erneut zum Rückzieher.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Die Menschen in Mönchengladbach brauchen eine Lösung in der Altschuldenfrage. Denn daran hängen viele wichtige Dinge, wie gute Schulen oder ausreichend Betreuungsplätze. Hierfür braucht es finanziell handlungsfähige Kommunen. Scheinbar hat das keine Priorität bei Schwarz-Grün. Städte wie Mönchengladbach spielen wieder einmal keine Rolle für die Landesregierung. Denn es ist leider nicht die erste Ankündigung einer CDU-geführten Landesregierung zum Thema Altschulden, die sich in Luft auflöst.“

    „Bereits im Vorfeld war abzusehen, dass die von den Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten angekündigte und gefeierte „Lösung“, eine Luftnummer ist. Während andere Bundesländer wie Hessen oder das Saarland Geld in die Kommunen investiert haben, wollte die Landesregierung in NRW lediglich Mittel verschieben und den verschuldeten Kommunen das Geld aus dem Topf des Gemeindefinanzierungsgesetzes direkt wieder wegnehmen. Deshalb haben die Sachverständigen in einer entsprechenden Anhörung einhellig die Pläne kritisiert. Selbst die von CDU und Grünen eigens benannten Sachverständigen haben sich gegen den avisierten Weg der Landesregierung ausgesprochen.“

    „Schon letztes Jahr hätte Schwarz-Grün Mönchengladbach ein rund 10 Millionen Euro größeres Defizit beschert. Nur durch eine Lösung im Landschaftsverband konnte man die Fehler der Landesregierung noch ausbessern. Mittlerweile muss man fast sagen, dass es besser wäre, wenn Schwarz-Grün aufhört zu versuchen, etwas für die Kommunen erreichen zu wollen. Denn außer Bilanztricks, Etikettenschwindel und undurchdachten Ankündigungen hat Mönchengladbach nichts Substanzielles erhalten, um seine Haushaltslage zu verbessern.“, resümiert Ute Herrmanns, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Die Landesregierung lässt finanzschwache Städte und Gemeinden also weiterhin im Stich. Statt Schein-Lösungen zu feiern, sollten sich insbesondere die Mönchengladbacher CDU-Abgeordneten lieber dafür einsetzen, dass die Union in Berlin endlich aufhört, die Mithilfe des Bundes zur Tilgung der Altschulden zu blockieren.“, so die SPD-Politiker abschließend.

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  • Special Hockey Team Deutschland ist Europameister

    Special Hockey Team Deutschland ist Europameister

    Parallel zu den EuroHockey Championships 2023 fanden beim Gladbacher HTC die EuroHockey ID Championships für Menschen mit geistiger Behinderung statt.

    Der letzte Tag inklusive Finale wurde im SparkassenPark Mönchengladbach ausgetragen. Hier gewann das Special Hockey Team Deutschland das Finale gegen England mit 7:1. Große Emotionen, tolle Leistungen und herzergreifende Bilder im SparkassenPark.

    1. Halbzeit

    Die deutsche Special Hockey-Nationalmannschaft musste zu Beginn des Spiels einen Rückschlag hinnehmen. Sie kassierten in der zweiten Minute einen Penalty und gerieten in Rückstand. Trotzdem erarbeitete sich das Team ein Chancenplus und prüfte den englischen Torhüter einige Male. Kurz darauf bekam die deutsche Mannschaft ihren ersten Penalty zugesprochen. Tahi Nguyen verwandelte eiskalt. Noch vor der Halbzeit ging Deutschland sogar in Führung. Mohammad Al Ali erzielte das 2:1, der Pausenstand.

    2. Halbzeit

    Die zweite Halbzeit begann gleich mit dem nächsten Penalty für das deutsche Special Hockey Team. Jan Kleinatland, der Kapitän, wurde dabei gefoult und es gab 7 Meter, den er selbst in das Tor schoss. Es dauerte danach keine Minute bis das 4:1 und 5:1 fiel. Wieder war es Kleinatland, der innerhalb von zwei Minuten dreimal traf. Mit ablaufen der Zeit kontrollierte das Specialhockey Team Deutschland das Spiel und erhöhte auf 6:1. In der 21. Minute traf Simone Ohlig. Den Schlusspunkt in der letzten Minute setzte Jasmin Weschke mit dem 7:1. Die Schlusssirene ertönte und Deutschland war Europameister! Große Emotionen im Sparkassenpark Mönchengladbach beim ersten Europameistertitel des Special Hockey Teams Deutschland überhaupt. 

    Stimme zum Spiel: Claus Heinze, Bundestainer

    Videocredits: DHB

    Kader

    Name
    STEINS Dennis (GK) 
    BELOIN Chloé
    VILLALLBOS Lennard
    GERTH Sascha
    BRESCH Florian
    WESCHKE Jasmin
    AL ALI Mohamed
    OHLIG Simone
    NGUYEN Tahi
    KLEINATLAND Jan (C)

    Hier finden Sie weitere Statistiken zum Spiel: https://tms.fih.ch/matches/18272

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  • Dezernatsleitung für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt – Ampelmehrheit spricht sich für Claudia Schwan-Schmitz aus

    Dezernatsleitung für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt – Ampelmehrheit spricht sich für Claudia Schwan-Schmitz aus

    In seiner Sitzung am 13. September 2023 wird der Rat der Stadt Mönchengladbach entscheiden, wer ab November die Leitung im Dezernat VI und damit die Nachfolge von Dr. Gregor Bonin übernimmt. 

    Auf die Stelle haben sich bei der Stadt vier Personen beworben. Zwei von Ihnen erfüllen das konstitutive Kriterium ‚Befähigung zum höheren bautechnischen Dienst‘. Zu ihrer Entscheidung für die Wahl von Claudia Schwan-Schmitz äußern sich die Fraktionsvorsitzenden des Ampelbündnisses aus SPD, Grünen und FDP:

    „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich so viele Frauen beworben haben. Durch die Nachbesetzung mit Frau Schwan-Schmitz haben wir erstmals in der Geschichte unserer Stadt einen paritätisch besetzten Verwaltungsvorstand. Mit Blick auf die wichtigen anstehenden Aufgaben in den Bereichen Mobilität, Bauen und Stadtentwicklung gilt es, diejenige Kandidatin auszuwählen, die uns am geeignetsten erscheint. Nach Durchsicht aller Unterlagen und persönlicher Vorstellung in unseren heutigen Fraktionssitzungen hat uns Frau Schwan-Schmitz dabei sowohl fachlich als auch menschlich voll überzeugen können.“

    Frau Schwan-Schmitz
    Claudia Schwan-Schmitz

    Als Technische Beigeordnete bei der Kreisstadt Bergheim hat Claudia Schwan-Schmitz langjährige Verwaltungserfahrung und kann in den Bereichen Stadtentwicklung und Strukturwandel hohe Fachkompetenz aufweisen. „Für uns ist Frau Schwan-Schmitz aufgrund ihres persönlichen und beruflichen Hintergrundes eine Idealbesetzung! Sie stößt Entwicklungen an und bringt Projekte zu Ende. Das sehen wir insbesondere im Bereich Strukturwandel, Mobilität, Wohnen und Stadtentwicklung. Wir sind gespannt, welche neuen Perspektiven und Ideen sie nach Mönchengladbach mitbringen wird. Wir blicken einer vertrauensvolle Zusammenarbeit entgegen und sind uns sicher, dass wir eine gute Entscheidung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt treffen. Dabei würden wir uns über eine breite Mehrheit im Rat freuen und laden die anderen Fraktionen im Rat ein, sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend.

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  • Mönchengladbach braucht in 20 Jahren 9.600 Seniorenwohnungen

    Mönchengladbach braucht in 20 Jahren 9.600 Seniorenwohnungen

    „Graue Wohnungsnot“ droht: In zwanzig Jahren werden in Mönchengladbach rund 59.700 Menschen zur Altersgruppe „67plus“ gehören – gut 9.300 mehr als heute.

    Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen und befürchtet durch die kommende Rentnergeneration der Baby-Boomer einen zunehmenden Mangel an altersgerechten Wohnungen.
    Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen, die das Pestel-Institut bundesweit für Städte und Kreise ermittelt hat. Die Wissenschaftler haben die Bevölkerungsentwicklung im Rahmen einer Studie zur künftigen Wohnsituation von Senioren für den Bundesverband des Deutschen Baustofffachhandels (BDB) untersucht.

    Uwe Orlob

    „In den kommenden Jahren werden in Mönchengladbach immer mehr ältere Menschen eine barrierearme Wohnung brauchen – ohne Treppenstufen, dafür mit bodengleicher Dusche und genügend Platz für das Rangieren mit Rollator und Rollstuhl“, so Uwe Orlob.

    Die Zahlen müssten den Wohnungsbaupolitikern schon jetzt Kopfzerbrechen bereiten: Nach Angaben des Pestel-Instituts benötigen bereits heute mehr als 8.650 Haushalte in Mönchengladbach eine Seniorenwohnung, weil in ihnen Menschen im Rentenalter leben, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

    In zwanzig Jahren werden in Mönchengladbach nach Berechnungen der Wissenschaftler über 9.600 Wohnungen gebraucht, in denen Menschen mit einem Rollator oder Rollstuhl klarkommen. „Damit herrscht auch jetzt schon ein massiver Mangel an Seniorenwohnungen. Und demnächst gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Dann steuern wir sehenden Auges auf eine ‚graue Wohnungsnot‘ zu“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf.

    Neben dem Mangel an altersgerechten Wohnungen befürchtet die IG BAU auch eine zunehmende Altersarmut durchs Wohnen. So drohten bei der Boomer-Generation künftig zwei Dinge „fatal aufeinander zu treffen“: Erstens die Gefahr eines sinkenden Rentenniveaus. Und zweitens steigende Kosten fürs Wohnen. Mieter seien hier genauso betroffen wie Menschen mit Wohneigentum, wenn beim Einfamilienhaus oder bei der Eigentumswohnung Sanierungen fällig würden.

    „Wenn die Wohnkosten weiter in dem Tempo der letzten Jahre steigen, werden viele Senioren, die damit heute längst noch nicht rechnen, ihren Konsum einschränken müssen. Ältere Menschen werden die hohen Mietpreise oft kaum noch bezahlen können. Für viele wird es dann finanziell richtig eng. Deshalb werden auch in Mönchengladbach künftig deutlich mehr Menschen als heute auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben“, so Orlob.

    Um den Wohnungsmarkt für die kommende Rentnergeneration besser vorzubereiten, fordert die IG BAU die Schaffung von mehr preiswertem, vor allem aber auch altersgerechtem Wohnraum. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf: „Deshalb brauchen wir auch für den heimischen Wohnungsmarkt klare finanzielle Anreize. Angesichts der drohenden ‚grauen Wohnungsnot‘ ist deutlich mehr Geld für den Neubau von Seniorenwohnungen, aber auch für die altersgerechte Sanierung bestehender Wohnungen erforderlich.“ Hier seien alle gefordert – Kommunen, Land und Bund.

    Das Bundesbauministerium stelle in diesem Jahr einen Fördertopf von 75 Millionen Euro über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für den altersgerechten Umbau von Wohnungen zur Verfügung. „Das Geld wird dringend gebraucht. Aber es reicht bei Weitem nicht. Das hat das letzte Jahr gezeigt. Da gab es exakt die gleiche Fördersumme. Und der Topf war ruckzuck ‚leergefördert‘: Schon nach sechs Wochen war kein einziger Förder-Euro mehr da. Da muss mehr passieren“, fordert der IG BAU-Bezirksvorsitzende Uwe Orlob.

    Zusätzlich schlägt die IG BAU eine Selbstverpflichtung für große Wohnungskonzerne vor.
    Uwe Orlob: „Mit Blick auf den eklatanten Mangel an Seniorenwohnungen sollten sich die Wohnungsunternehmen verpflichten, einen bestimmen Anteil freiwerdender Wohnungen altersgerecht umzubauen.“ Dieser sollte bei mindestens 20 Prozent liegen.

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  • Siemens Blitzatlas 2022: In Kempten blitzte es am häufigsten

    Siemens Blitzatlas 2022: In Kempten blitzte es am häufigsten

    • Blitz-Informationsdienst von Siemens verzeichnete 2022 rund 242.000 Blitzeinschläge in Deutschland – das sind 49 Prozent des Vorjahreswerts
    • Kempten im Allgäu ist Blitz-Hauptstadt 2022
    • Brandenburg, Hof und Oldenburg verzeichneten die geringsten Blitzdichten
    • Blitzreichstes Bundesland 2022 ist Bayern, die Rangliste der Landeshauptstädte führt erneut München an
    • Juni ist blitzreichster Monat 2022 mit fast 66.000 Einschlägen, am 26. August schlug der Blitz 26.000 mal ein
    • Montenegro übernimmt Spitzenreiterposition in Europa

    Die kreisfreie Stadt Kempten im Allgäu ist Blitzhauptstadt Deutschlands 2022. Dies vermeldet der aktuelle Siemens-Blitzatlas mit den Vorjahreszahlen aus allen 402 Stadt- und Landkreisen der Republik. Mit einer Blitzdichte von 2,4 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer liegt Kempten vorne, gefolgt vom benachbarten Kreis Ostallgäu (2,2) und Garmisch-Partenkirchen (2.0). Der Blitz-Informationsdienst von
    Siemens (BLIDS) registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 242.000 Erdblitze in ganz Deutschland, dies sind weniger als die Hälfte (49 Prozent) des Vorjahreswertes (491.000). Die geringste Blitzdichte ermittelte der Siemens-Blitzdienst in den Städten Brandenburg an der Havel mit 0,04 Blitzereignissen pro Quadratkilometer, im oberfränkischen Hof (0,07) und Oldenburg mit einer Blitzdichte von 0,14. Unter den Landeshauptstädten führt München erneut mit einer Blitzdichte von 1,5 die Liste an, gefolgt von Potsdam (knapp 1,2) und Stuttgart (1,1). Die höchste Blitzdichte unter den Bundesländern mit knapp 1,0 verzeichnet Baden-Württemberg, die meisten Erdblitze im Jahr 2022 registrierte BLIDS in Bayern – mit
    knapp 60.000 Einschlägen ein Viertel (25 Prozent) aller gemessenen Ereignisse.

    „Das Jahr 2022 verzeichnete die niedrigsten Blitzereignisse der letzten 30 Jahre (seit Messung). Im Sommer, vor allem im Juni und August, herrschte teilweise extreme Dürre bei hohen Temperaturen über 35 Grad. Diese Zeit ist üblicherweise die beste Zeit für Gewitter. Doch die Niederschlagsmenge lag deutlich unter dem Sollwert. Für Gewitter braucht es aber beides – Feuchtigkeit und heiße Temperaturen“, sagt Stephan Thern, Leiter des Blitz-Informationsdienstes von Siemens. Dass auch dieses Jahr die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg wieder an der Spitze der Gewittergeschehnisse lagen, ist laut Thern der Nähe zur alpinen Vorgebirgslandschaft zuzuschreiben.

    Die Haupt-Gewittertätigkeit in ganz Deutschland lag 2022 im Juni, in dem mit 66.000 Blitzen mehr als ein Viertel aller Einschläge des Jahres niedergingen, gefolgt vom August mit über 51.000. Blitzreichster Tag war der 26. August mit rund 26.000 Erdblitzen. Unter den Bundesländern führt Baden-Württemberg mit knapp 1,0 Blitzen pro Quadratkilometer, Bayern mit einer Blitzdichte von 0,85 sowie Hamburg (0,8) folgen. Schlusslicht mit unter 0,4 Blitzen pro Quadratkilometer ist Thüringen.

    Blitzhauptstadt unter den Landesresidenzen ist München (1,5), gefolgt von Potsdam (1,2) und Stuttgart (1,1). Magdeburg (0,15) und Erfurt (unter 0,2) sind die Landeshauptstädte, in denen es vergangenes Jahr am wenigsten geblitzt hat. Nur viermal hat der Blitz 2022 in Hof eingeschlagen.

    2022 lag der Durchschnittswert für Deutschland bei knapp 0,7 registrierten Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. Im Vorjahr waren es 1,4. Im Vergleich der Nachbarländer liegt Deutschland im Mittelfeld. Die durchschnittliche Blitzdichte für ganz Deutschland in den letzten zehn Jahren lag bei unter 1,3.
    An der Spitze liegt Montenegro vor Bosnien-Herzegowina und Slowenien.
    Schlusslicht ist Irland. In Montenegro gab es 2022 im Schnitt mehr als sechs-mal so viele Einschläge wie in Deutschland.
    Gemessen hat EUCLID, der europäische Verbund der Blitzortungssysteme in den verschiedenen Ländern. „Dass ein homogenes, europäisches Messnetz – trotz von Land zu Land differierender Normen – zur Verfügung gestellt werden kann, ist das Resultat der hervorragenden Zusammenarbeit und Abstimmung der verschiedenen Wetter- und Messdienste in ganz Europa“, sagt Stephan Thern. „Damit kann den
    Kunden und Nutzern eine gleichwertige Qualität der Messdaten angeboten werden.“

    Hintergrundinformationen zum Siemens Blitz-Informationsdienst (BLIDS)

    Der Blitz-Informationsdienst von Siemens nutzt rund 160 verbundene Messstationen in Europa und betreut das Messnetz in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Dank der präzisen Messtechnik können die Sensoren problemlos im Abstand von 350 Kilometern aufgestellt werden, was die Installations-, Betriebs- und Wartungskosten sehr klein hält.

    „Mit der aktuellen Software können wir bis auf 50 Meter genau ermitteln, wo gerade ein Blitz eingeschlagen hat“, sagt Stephan Thern.
    Seit 1991 analysiert Siemens die registrierten Blitze und sendet umgehend Warnhinweise an die Gewitteralarm-Kunden – zum Schutz von Mensch, Tier, Technik und Infrastruktur.
    Die Kunden des Siemens Blitz-Informationsdienstes sind Wetterdienste, Versicherungen, Industrieunternehmen aller Branchen sowie Betreiber von Stromnetzen, (Sport-)Anlagen und Feuerwehren.
    Auch Dienstleister, die vor Gewitter warnen, wie ein Sirenenhersteller in Köln, nutzen die Daten von BLIDS. Blitze verursachen jährlich Schäden im dreistelligen Millionen Euro-Bereich.
    „Wir können helfen festzustellen, ob ein Blitzeinschlag einen Schaden oder Ausfall verursacht hat“, sagt Stephan Thern. Blitze sind der Grund für viele Schäden an elektrischen Geräten, aber auch von komplexen Anlagen wie beispielsweise Industrieanlagen oder Energieversorgungssysteme. Die meist hochempfindliche Elektronik beispielsweise in TV-Geräten, Satellitenempfängern, Waschmaschinen, Industriesteuerungen oder Solaranlagenkann selbst dann beschädigt werden, wenn der Blitz in größerer Entfernung einschlägt.

    Für Verbraucher und Endkunden bedeutet der Nachweis eine Kostenersparnis, da Blitzeinschläge in der Regel versichert sind.

    In den letzten Jahren gibt es laut Thern einen zunehmenden Trend für Gewitterwarnungen im Freizeitbereich. „Die Nachfrage von Anbietern der Freizeitbranche wird immer größer, da das Thema Wetter verstärkt in den Sicherheitskonzepte berücksichtigt wird,“ so der Leiter von BLIDS. So sind bereits
    viele Anlagen und Freizeitangebote – vom Golfplatz bis zum Festival – mit Warnsystemen auf Basis der Blitzdaten von Siemens ausgestattet.

    Dank der fortschreitenden Digitalisierung und der rasant gestiegenen Rechen- und Speicherkapazitäten gelingt BLIDS eine immer schnellere und präzisere Datenübertragung von mittlerweile unter zehn Sekunden nach einem Blitzeinschlag, so dass eine nahezu zeitgleiche Verfolgung von Gewitterereignissen möglich ist.
    Über cloudbasierte Lösungen stellt der Blitz-Dienst die Blitzdaten für Kunden auf ihren PCs und Mobilgeräten bereit.

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  • NRW droht nächstes Brückendesaster im Raum Aachen

    NRW droht nächstes Brückendesaster im Raum Aachen

    Wie nun bekannt wurde, sollen zwei Brücken der A44 an den Anschlussstellen Aachen-Lichtenbusch und Aachen-Brand so marode sein, dass sie abgerissen und neugebaut werden müssen.

    Für die Bauzeit seien Behelfsbrücken geplant. Das Problem: Über genau diese beiden geschädigten Brücken soll eigentlich der Verkehr der Haarbachtalbrücke an der A 544 umgeleitet werden, die bereits teilgesperrt ist und ebenfalls neu gebaut werden muss. Hierzu erklärt Gordan Dudas, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Wenn die beiden A44-Brücken die Mehrbelastung durch die Umleitung des Verkehrs von der Haarbachtalbrücke nicht aushalten, dann droht der Region Aachen ein Verkehrskollaps wie nach dem Ausfall der Rahmedetalbrücke.

    Durch die Sperrung einer Brücke verlagert sich unweigerlich der Verkehr. Die Brücken auf den Ausweichstrecken werden dann umso mehr belastet. Das führt zu einer Kettenreaktion mit der Gefahr, dass auch die beiden A44-Brücken gesperrt werden müssen – und dann droht in der Region um Aachen und mit Auswirkungen für ganz NRW der nächste Verkehrsinfarkt.

    Die Landesregierung müsste also hochalarmiert sein. Das Land ist schließlich für den nachgelagerten Verkehr zuständig und muss im Interesse seiner Bürgerinnen und Bürger ein Interesse daran haben, dass der Verkehr auch perspektivisch fließt. Es darf nicht noch eine Region mit Ansage zurückgelassen werden. Aber es ist so wie immer: Die Landesregierung macht sich einen schlanken Fuß und weist jede Verantwortung von sich, obwohl die Zuständigkeit für die Autobahnen noch bis Ende 2020 beim Land lag.

    Als gäbe es die Probleme erst seit heute, tut Verkehrsminister Krischer also so, als ginge ihn das alles gar nichts an. Und auch sein Vorgänger, Ministerpräsident Wüst, muss sich fragen lassen, was er für die Brücken-Infrastruktur in seiner Amtszeit als NRW-Verkehrsminister überhaupt getan hat. Offenbar hat er diese Zeit nur abgesessen und sein Nachfolger macht es ihm im Verkehrsbereich jetzt nach.

    Was wir jetzt brauchen, ist ein sofortiger Brücken- und Infrastrukturgipfel der Landesregierung, zu dem auch die kommunalen Spitzenverbände, Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter, Straßen NRW und die Autobahn GmbH, Umweltverbände und die Politik eingeladen werden müssen. Sollte es zu einem weiteren Kollaps kommen, dann ist die jetzige Landesregierung dafür in der Verantwortung.“ 

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  • Amphibien-Ranger für Mönchengladbach

    Amphibien-Ranger für Mönchengladbach

    Amphibien ist die am stärksten bedrohte Tiergruppe weltweit.

    Landschaftsverbrauch, trockene Jahre, Umweltgifte und einiges andere mehr setzen ihnen zu.
    Auch in einigen Mönchengladbacher Bereichen nimmt die Zahl der Frösche, Kröten und Molche ab.
    Um dieses zu dokumentieren und dem Rückgang entgegen zu wirken werden viele fachkundige Helfer benötigt.
    Auf eine Ausschreibung hatten sich 18 Personen gemeldet, die ehrenamtliche Helfer im Amphibienschutz werden wollten. Im Februar begann die Ausbildung und endete im April 2023. Die Ausbilder zu den einzelnen Themen stellte die Untere Naturschutzbehörde und der NABU Arbeitskreis Amphibien und Reptilien (AKAR).

    Neben theoretischen Grundlagen wie zum Beispiel „Rechte und Pflichten“ eines Rangers konnten die Teilnehmer auch in der Praxis ihre gewonnenen Kenntnisse erweitern und vertiefen.
    So mussten alle vier in Mönchengladbach vorkommenden Molcharten unterschieden und nach Geschlecht erfasst werden. Der Kammmolch, der bisher nur an zwei Stellen im Stadtgebiet vorkam, konnte durch die Ranger in einem weiteren Bereich wieder entdeckt werden.
    Um das Lernergebnis zu bewerten musste eine Prüfung abgelegt werden, an der alle erfolgreich teilnahmen. Ihre Aufgaben ist es künftig die Amphibien an zugewiesenen Gewässern zu erfassen und während der Saison zu begleiten. So können viele Gewässer auf ihren Amphibienbestand hin überprüft werden.

    Die untere Naturschutzbehörde erteilte dafür die erforderlichen Betretungsgenehmigungen und erhält jeweils zum Ende der Saison eine Aufstellung der Ergebnisse. Selbst in kleinsten Becken, wie im Bunten Garten, konnten die frisch gebackenen Amphibien-Ranger Tiere vorfinden.
    Als der „Froschregen“ im Juni einsetzte konnten die Ranger überprüfen, ob ihre Gewässer Nachwuchs hervorgebracht haben.
    „Froschregen“ nennt man die sehr auffälligen Wanderereignisse von Fröschen und besonders Kröten, wenn viele hundert bis tausende Jungtiere von ihnen nach ihrer Entwicklung gemeinsam das Gewässer verlassen und in ihre Landlebensräume wandern.
    Im nächsten Jahr möchte der NABU Mönchengladbach – Arbeitskreis Amphibien und Reptilien (AKAR) weitere Amphibien-Ranger ausbilden. Für Interessierte wird am 18. September 2023 um 19 Uhr ein Infoabend in der Gaststätte „Haus Heiligenpesch“ angeboten.

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  • Fest des Teilens im Jubiläumsjahr des Volksvereins

    Fest des Teilens im Jubiläumsjahr des Volksvereins

    Der Volksverein Mönchengladbach lädt zum Fest des Teilens am 12.08.2022 von 10 – 12 Uhr auf dem Edmund-Erlemann-Platz ein.

    Es sind alle BesucherInnen des Festes eingeladen, etwas zum Frühstück beizutragen und mit anderen zu teilen. Auf diese Weise wird das Motto „teilen macht reich“ ganz praktisch mit Leben gefüllt.

    Das Fest des Teilens wird in Erinnerung an Edmund „Eddi“ Erlemann und sein Wirken jedes Jahr im August gefeiert. In diesem Jahr wird zudem das 40-jährige Jubiläum des Volksvereins gefeiert.
    Zu diesem besonderen Anlass wird es einen Besuch des OB Felix Heinrichs und eine Fotoausstellung geben. Darüber hinaus wird das Kunstprojekt, dass sich dem Jubiläum widmet, vorgestellt.

    Sollte das Wetter eine Veranstaltung im Freien nicht zulassen, wird das Fest in der City Kirche stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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  • Familientag im volksbad aufgrund von schlechten Wetterprognosen abgesagt

    Familientag im volksbad aufgrund von schlechten Wetterprognosen abgesagt

    Wegen der schlechten Wetterprognosen wird der Familientag im volksbad am kommenden Sonntag, 6. August, abgesagt.  

    „Es ist schade. Aber solch ein Event im Freien bei der angekündigten Gewitterfront stattfinden zu lassen, wäre verantwortungslos“, sagt Armin Brückner, Abteilungsleiter Bäder bei der NEW.  

    Das volksbad wird Sonntag für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein.

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  • Grüne trauern um Dr. Michael Graefe

    Durch einen tragischen Radfahrunfall ist im vergangenen Juli unerwartet der ehemalige Grünen-Ratsherr Dr. Michael Graefe gestorben.

    Graefe wäre in diesem August 70 Jahre alt geworden. In der Ratsperiode von 2004 bis 2009 gehörte Dr. Michael Graefe dem Mönchengladbacher Stadtrat an.
    Weiterhin war er in der vergangenen Ratsperiode Mitglied im Umweltausschuss der Stadt sowie diverser Arbeitsgruppen. Zuvor hatte er u.a. auch der Verbandsversammlung des Niersverbandes angehört. Seine politischen Vorlieben galten vorrangig den Umwelt-, Natur- und Verkehrsthemen.  
    In den letzten Jahrzehnten war Michael Graefe – den es zuletzt nach Aachen gezogen hatte, wo er sich politisch für die dortigen Grünen engagierte – intensiv in den Belangen des Radverkehrs engagiert; umso trauriger ist der Umstand, dass ihn ausgerechnet ein Radunfall aus einem nach wie vor sehr aktiven Leben riss.

    Dr. Michael Graefe

    Die grüne Fraktion Mönchengladbach betrauert Michael Graefes Tod, seiner Familie gehört das aufrichtige Mitgefühl.

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  • Afghanistan heute – eine Info-Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Schahina Gambir zur aktuellen Lage am Hindukusch – 09.08.23, 17:30 Uhr – VHS Mönchengladbach

    Afghanistan heute – eine Info-Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Schahina Gambir zur aktuellen Lage am Hindukusch – 09.08.23, 17:30 Uhr – VHS Mönchengladbach

    Schahina Gambir, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Obfrau in der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan“, informiert über die Situation der Menschen in Afghanistan.

    Dabei nimmt sie vor allem die ehemaligen Ortskräfte und die Frauen in den Blick. Schahina Gambir – die selbst afghanische Wurzeln hat – sagt dazu: „Vor 19 Monaten ist die Zeit für die Menschen in Afghanistan stehen geblieben. Die Bilder der verzweifelten Afghan*innen am Kabuler Flughafen beim Abzug der NATO-Truppen sind uns allen in trauriger Erinnerung geblieben. 19 Monate, in denen wir es nicht geschafft haben, alle Menschen, die für deutsche Organisationen gearbeitet haben, in Sicherheit zu bringen. 19 Monate, seitdem für Frauen und marginalisierte Gruppen die Uhren rückwärtslaufen. Sie werden ihrer Rechte beraubt und systematisch aus dem öffentlichen Raum verbannt.“

    Neben der aktuellen Lage informiert Schahina Gambir auch über ihre Arbeit in der EnqueteKommission des Bundestages „Lehren aus Afghanistan“, die im Sommer 2022 eingesetzt wurde. Die Enquete-Kommission soll das 20-jährige Engagement der Bundesrepublik Deutschland in dem Land systematisch aufarbeiten. Ziel der Enquete-Kommission ist es, den Einsatz der Bundesrepublik in Afghanistan insgesamt zu bewerten und den sogenannten „vernetzten Ansatz“ – die Kombination aus sicherheitspolitischen und entwicklungspolitischen Maßnahmen – zu optimieren.

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  • Mit positiven Theatererlebnissen Sucht und Gewalt in Pflegeeinrichtungen vorbeugen

    Mit positiven Theatererlebnissen Sucht und Gewalt in Pflegeeinrichtungen vorbeugen

    „Rapunzel, Rapunzel, lass deine Haare herunter!“ schallt es in den Garten der Pflegeeinrichtung Helmuth-Kuhlen-Haus in Mönchengladbach.

    12 Seniorinnen haben sich heute versammelt, um mitzuerleben, wie Martin Kreidt von der Projektfabrik in Witten mit ihnen das Märchen Rapunzel durchgeht. Sie hängen an seinen Lippen und diskutieren eifrig mit, wenn Aspekte von Sucht und Gewalt thematisiert werden, die in der Geschichte vorkommen. Warum wollte die schwangere Frau so unbedingt immer mehr Rapunzeln? Was verfolgte die Zauberin mit dem Abschneiden von Rapunzels Haar? Und durch welche Taktiken hat der Prinz die Ängste des Mädchens nach seinem unerwarteten Auftauchen im Turm abgebaut? Mit Erzählung, Diskussion, angeleiteten Sprechchören, Gesang und kleinen körperlichen Übungen geht es durch die Geschichte, bis der Prinz durch die heilenden Tränen von Rapunzel sein Augenlicht wiedererlangt und beide glücklich und zufrieden zusammen leben können. Um alle Sinne anzusprechen, kommen dabei auch Requisiten und Musikstücke zum Einsatz.

    Bilder ©Guhlemann

    In der lebhaften und szenischen Erzählung des Märchens offenbaren sich verschiedene Strategien im Umgang mit vielfältigen Herausforderungen des Lebens und schwierigen Lebensabschnitten: Demütigung und Armut, Schuld und Verantwortung, Verlust und Schmerzen müssen verarbeitet und überwunden werden, damit am Ende Zufriedenheit und Glück entstehen können.

    Gewalt und Sucht sind in Einrichtungen der stationären Pflege Problembereiche, deren Bearbeitung im stressigen Alltagsgeschäft nicht immer zu leisten ist. Deren Entstehung durch Herstellung oder Erhalt von Lebensfreude vorzubeugen, ist daher besonders wichtig. Im Projekt „Prävention kreativ!“, das durch den Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) auf Basis des Leitfadens Prävention gefördert wird, werden Senior*innen spielerisch mit allen Sinnen angeregt, sich über die Betrachtung der Lebens- und Leidenswege fiktiver Figuren mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Um das Projektziel der Prävention von Sucht und Gewalt in den Ursachen zu erreichen, stehen vor allem positive Erlebnisse der Teilnehmenden im Vordergrund. Die wöchentliche Theaterarbeit der Projektfabrik Witten wird durch eine Reihe an Gesundheitsworkshops ergänzt, die Psycholog*innen der Uni Siegen durchführen. Das Angebot kommt bei den Bewohner*innen richtig gut an. Dass Märchen in dieser Form „so vielschichtig“ und „nicht nur für Kinder“ sind, führt schließlich zur einhelligen Meinung: „Ist immer viel zu schnell rum“.

    Begleitet und evaluiert wird das Projekt durch Wissenschaftlerinnen der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FfG). Inzwischen haben alle 4 Einrichtungen die erste von zwei Praxisphasen abgeschlossen. Die nächste wird im kommenden Jahr stattfinden, worauf man sich in den Einrichtungen schon freut: „Hauptsache, Sie kommen wieder“, hieß es zum Abschied. Im Team werden bereits die Erfahrungen zusammengetragen, um bei der zweiten Maßnahmenphase – mit neuen Themen und Märchen im Gepäck – noch besser zu werden.

    Sie finden das Thema interessant und möchten sich mit uns austauschen? Wir freuen uns über eine Mail.

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  • NRW: Zuschussprogramm für Wohneigentum trotz vorhandener Mittel eingestellt

    NRW: Zuschussprogramm für Wohneigentum trotz vorhandener Mittel eingestellt

    Völlig unangekündigt hat die Landesregierung das Programm „NRW.Zuschuss Wohneigentum“ eingestellt.

    Im Zusammenhang der Unterstützung beim Eigentumserwerb hat die SPD-Fraktion bereits am 15.06.2023 die Kleine Anfrage 1984 zur flexiblen Gestaltung der Grunderwerbssteuer gestellt. Die Beantwortungsfrist bis zum 14.07.2023 wurde (Stand 28.07.2023) nicht eingehalten. Nun reicht die SPD-Fraktion eine weitere Anfrage an die Landesregierung ein, um zu den Hintergründen der Einstampfung des Programms Transparenz zu schaffen. Hierzu erklären Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender, und Alexander Baer, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Familien haben sich auf die Landesregierung verlassen und stehen jetzt ohne die wichtige Unterstützung da. Das reiht sich in die gebrochenen Versprechen der Regierung Wüst ein. Die ausbleibende Abschaffung der Anliegerbeiträge, keine echte Lösung für die Altschulden der Kommunen –  auf die Landesregierung ist kein Verlass. Die überraschende Einstellung des Zuschuss-Programms ist ein weiterer Beleg dafür, dass Schwarz-Grün das Regierungshandwerk nicht beherrscht. Von der Landesregierung gab es keine Kommunikation, keine Ankündigung, nichts. Diese Verweigerung jeglicher Transparenz ist ein Unding. Auch auf unsere erste Kleine Anfrage fehlt jede Antwort. Daher fragen wir weiter nach und fordern Klarheit ein. Denn für viele junge Häuschenbauer ist das Ende der Förderung ein riesiger Rückschlag. Sie stehen jetzt ohne die eingeplante Förderung da. Schwarz-Grün ist die Koalition der enttäuschten Hoffnungen.

    Wichtig ist, dass solche Programme in Zukunft neben Eigenheimbesitz auch öffentlichen Wohnungsbau deutlich fördern. Denn wir wollen, dass alle Menschen bezahlbar und gut wohnen können.“

    „Besonders bemerkenswert ist, dass das Programm eingestampft wurde, obwohl die Mittel noch nicht ausgeschöpft waren. Umso dringlicher muss die Landesregierung ihre Entscheidung transparent machen. Denn potentielle Erwerber haben sich auf die Worte des Finanzministers verlassen und mit der Fördersumme für das restliche Jahr kalkuliert. Daher wollen wir wissen, warum das Förderprogramm trotz vorhandener Mittel eingestellt wurde. Wie soll zudem das übrig gebliebene Geld genutzt werden? Statt Fristen zu überziehen und Parlament und Öffentlichkeit weiter im Unklaren zu lassen, muss die Landesregierung sich jetzt zügig erklären.“

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