Autor: Redaktion

  • KIRCHENMUSIK IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    KIRCHENMUSIK IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    Freitag, 7. April 2023, 15.00 Uhr –
    Die Feier vom Leiden und Sterben Christi

     In der diesjährigen Karfreitagsliturgie erklingt Musik für Bratsche solo von Johann Sebastian Bach mit Albert Hametoff (Solo-Bratscher der Niederrheinischen Sinfoniker).

     Sonntag, 9. April 2023, 10.00 Uhr – Hochfest Ostern

    • „Missa brevis“ in Es-Dur für Chor und Orgel von Théodore Dubois (1837 – 1924)
    • Klaus Gunkel, Orgel
    • Edgar Dlugosz, Kontrabaß
    • Leitung und Orgel.: Kantor Reinhold Richter
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  • Deutschlandticket: NEW startet Verkauf

    Deutschlandticket: NEW startet Verkauf

    Ab Montag, 3. April 2023, beginnt die NEW mit dem Verkauf des Deutschlandtickets.

    Das Ticket kann digital in der NEW MöBus App und NEW Viersen mobil App erworben werden.
    Ebenfalls steht das Angebot in der Deutschlandticket App und bei Handyticket Deutschland zur Verfügung.

    Es ist auch möglich, einen schriftlichen Ticketantrag zu stellen. Dieser steht auf http://www.new-mobil.de zum Download zur Verfügung.
    Eine Beantragung kann auch direkt in den NEW mobil Kundencentern am Europaplatz (Mönchengladbach), Marienplatz (Mönchengladbach-Rheydt) und am Rathausmarkt (Viersen) erfolgen.

    Alle betroffenen Bestandskundinnen- und kunden sind bereits über die automatische Umstellung ihres Abonnements (Ticket1000, Ticket2000, YoungTicketPLUS, BärenTicket) auf das Deutschlandticket, beziehungsweise ihr Widerspruchsrecht, informiert worden.
    Die Umstellung nimmt die NEW, für alle die nicht widersprochen haben, automatisch zum 01. Mai vor.

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  • Oper für Blinde und Sehbehinderte

    Oper für Blinde und Sehbehinderte

    Das Theater Mönchengladbach bietet Vorstellungen mit Audiodeskription an.
    Der letzte Termin in dieser Spielzeit ist „Rigoletto“ am 16. April.

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen einen barrierefreien Zugang, indem es zu ausgewählten Vorstellungen des Musiktheaters Audiodeskription anbietet.
    Das bedeutet: Bühnenbild, Kostüme und die sichtbare Handlung werden für Blinde und Sehbehinderte live beschrieben. Die Kommentare, gesprochen von Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner gesprochen, können sie über ein Smartphone mit Kopfhörern empfangen.
    Voraussetzung für die Nutzung der Audiodeskription im Theater ist die kostenlose App MobileConnect der Firma Sennheiser. Sie sollte unbedingt vor dem Theaterbesuch auf dem Smartphone installiert werden. Interessierte Besucherinnen und Besucher werden außerdem gebeten, ihre eigenen Kopfhörer mitzubringen. (Nach Verfügbarkeit können Smartphones und Einwegkopfhörer auch kostenfrei ausgeliehen werden. Die Anmeldung dafür erfolgt bei der Kartenbuchung.)
    Der Theaterbesuch beginnt 120 Minuten vor Beginn der Vorstellung mit einer Einführung, bei der über das Stück informiert wird und u.a. Kostüme aus der Inszenierung „ertastet“ werden können.
    Die für diese Spielzeit letzte Möglichkeit, im Theater Mönchengladbach eine Aufführung mit Audiodeskription zu erleben, bietet sich mit Verdis Oper „Rigoletto“ am 16. April.

    „Rigoletto“ mit Audiodeskription, Oper von Giuseppe Verdi

    – in italienischer Sprache – Sonntag, 16. April 2023 14 Uhr: Stückeinführung und Tastführung 16 Uhr: Vorstellungsbeginn
    Das Angebot von Vorstellungen mit Audiodeskription wird in der Spielzeit 2023/24 fortgesetzt; die Termine werden im neuen Spielzeitheft, das im Mai erscheint, veröffentlicht.

    Anmeldung und Buchung
    Silke Wirtz, Besucherservice Mönchengladbach
    E-Mail: silke.wirtz@theater-kr-mg.de
    Telefon: 02166/6151-165
    Die Finanzierung des technischen Equipments übernahmen der Blinden- u. Sehbehindertenverein Krefeld e.V., der Blinden-Fürsorgeverein Krefeld e.V. und der Blinden und Sehbehindertenverein für Mönchengladbach und Viersen e.V.

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  • Mönchengladbach lässt sich pro Jahr 3.367 Tonnen Schokolade schmecken

    Mönchengladbach lässt sich pro Jahr 3.367 Tonnen Schokolade schmecken

    Mehr Schoko-Hunger auf Osterhasen als auf Weihnachtsmänner.

    Der Schoko-Hunger ist enorm – gerade zu Ostern: 3.367 Tonnen Schokolade haben die Menschen in Mönchengladbach zuletzt im Jahr gegessen – rein statistisch. Denn der „Schoko-Hunger“ lässt sich wiegen: 12,9 Kilogramm pro Kopf pro Jahr – von jung bis alt.

    „Das macht für jeden rund zweieinhalb Tafeln Schokolade pro Woche. Natürlich sind da auch Pralinen, Osterhasen oder Weihnachtsmänner aus Schokolade mit dabei. Übrigens ist der Schoko-Hase beliebter: Er hat den Weihnachtsmann bei der Produktion in den Schokoladenfabriken längst überholt“, sagt Claudia Hempel von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG sorgt in der Süßwarenindustrie dafür, dass die Arbeitsbedingungen stimmen. „Dazu gehört vor allem auch der Lohn. Den müssen die Arbeitgeber jetzt allerdings deutlich nachsüßen“, so Claudia Hempel von der NGG Krefeld-Neuss.

    Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in der Süßwarenindustrie jetzt ein Lohn-Plus. „Denn die hohe Inflation liegt allen schwer im Magen. Die verdaut man auch nicht besser, wenn man tagsüber oder in Nachtschichten leckere Sachen produziert“, sagt NGG-Geschäftsführerin Claudia Hempel. Wer in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, soll 500 Euro mehr pro Monat bekommen, fordert die NGG. „Und für alle, die heute schon weiter oben auf der Lohnleiter stehen, müssen 400 Euro im Monat dazukommen. Ziel ist ein Lohn-Plus mit ‚sozialem Augenmaß‘. Deshalb ist es auch wichtig, in schmalere Lohntüten mehr reinzupacken“, so Claudia Hempel. Auch Azubis in der Süßwarenindustrie sollen profitieren: Für sie fordert die NGG 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung pro Monat und zusätzlich noch ein „Ticket-Geld“: eine Fahrtkostenpauschale von 50 Euro.

    Dabei geht es längst nicht nur um die Beschäftigten in der Schokoladenherstellung. Vom Marzipan bis zum Eis, von Weingummis über Salzstangen bis zu Chips: „Zu den Produkten der Süßwarenindustrie gehören auch Kekse & Co. Dahinter steckt eine starke Branche mit gewaltigen Umsätzen und großen Namen wie Ferrero, Storck, Lindt, Haribo oder Bahlsen“, sagt Claudia Hempel. Die Gewerkschaft NGG werde Mitte April zum ersten Mal seit langem wieder mit allen „Genuss-Giganten“ am Tariftisch sitzen und bundesweit über die Löhne in der Süßwarenindustrie verhandeln. Vorher räumt Hempel allerdings noch mit einem Gerücht auf: „Nein, Weihnachtsmänner, die im Regal geblieben sind, werden nicht zu Osterhasen eingeschmolzen. Das sind Saisonartikel, die immer aus frisch hergestellter Schokoladenmasse produziert werden.“

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  • Bester Mathe-Oberstufenschüler von Mönchengladbach ausgezeichnet

    Bester Mathe-Oberstufenschüler von Mönchengladbach ausgezeichnet

    Hugo-Schüler errangen bei der 62. Mathematik-Olympiade wieder beachtliche Erfolge

    In einer kleinen Feierstunde übergab Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel dem Oberstufenschüler Linus Rheinfelder seine Siegerurkunde mit dem 1. Platz aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Stadt Mönchengladbach sowie dem Fünftklässler Kristian Malchev die Urkunde mit dem 3. Platz. Linus Rheinfelder, der auch im Matheleistungskurs sitzt, nahm darüber hinaus auch an der NRW-Landesrunde teil und erzielte auch dort ein beachtliches Ergebnis.

    Seit vielen Jahren organisieren die Mathematiklehrkräfte Elena Faktorovic und Dirk Zander die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Mathematikwettbewerb. In ihrer Ansprache betonte Gülistan Yüksel die besondere Leistung der Teilnehmenden und der Sieger, lobte sie für ihre Fertigkeiten und ermutigte sie, sich produktiv für die Gesellschaft mit ihren besonderen Fähigkeiten einzusetzen.

    Die jährlich stattfinde Mathematik-Olympiade bietet Schülerinnen und Schülern einen besonderen Anreiz, ihre mathematischen Fähigkeiten zu testen und zu vertiefen. Die Lösung der nicht alltäglichen Aufgaben erfordert vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und einen sehr kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. In Klausuren demonstrieren die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre mathematischen Fähigkeiten und erhalten so einen Einblick in die Welt der Mathematik, der im klassischen Mathematikunterricht nicht möglich wäre.

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  • Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 2. April 2023, 17.00 Uhr

    ORGELTRIDUUM II – BACH & REGER

    mit Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig (Hoher Dom zu Köln)

    Werke von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge e-Moll, Choralvorspiel „An Wasser-flüssen Babylon“ u. a.) und M. Reger (Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll op. 127)

    Winfried Bönig wurde 2001 zum Domorganisten in Köln berufen und leitet als Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation seit 1998 den Studiengang „Katholische Kirchenmusik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seinen ersten Orgelunterricht erhielt der gebürtige Bamberger mit dreizehn Jahren beim Domorganisten seiner Heimatstadt, Wolfgang Wünsch, bevor er 1978 in die Orgelklasse von Franz Lehrndorfer an der Münchener Musikhochschule aufgenommen wurde.

    Nach dem mit Auszeichnung abgelegten Examen erlangte er Abschlüsse in Dirigieren sowie das Meisterklassendiplom für Orgel. Konzerteinladungen führen ihn Jahr für Jahr in alle Welt; in letzter Zeit wurde er zu feierlichen Orgelweihen und Premieren u.a. nach China, Russland und Spanien eingeladen. Daneben ist er auch immer wieder als Dirigent tätig.

    Bönig war und ist Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken, die ihm Komponisten widmeten, so beispielsweise von Enjott Schneider, Jean Guillou, Naji Hakim, Stephen Tharp, Colin Mawby, Robert HP Platz und Daniel Roth. Schon seine erste CD mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude, erschienen 1988, wurde von der europäischen und amerikanischen Musikkritik begeistert rezensiert. Zahlreiche weitere Aufnahmen – als Organist und Dirigent – folgten und summieren sich inzwischen zu einer langen Diskographie unterschiedlichsten Repertoires.

    In den Monaten März und April wird mit einem ORGELTRIDUUM ein besonderer musikalischer Akzent gesetzt: Drei Orgelkonzerte stehen unter dem Motto „BACH & REGER“. Jubiläumsjahre beschränken sich meistens auf Geburts- oder Todestage. Bei diesem Orgeltriduum in St. Helena soll bei J. S. Bach ein anderer Anlass genommen werden, um Werke von ihm in den Mittelpunkt zu stellen. Mit dem Gedenken an Bachs Antritt des Leipziger Thomaskantorats im Jahre 1723 wird ein Schlüsselpunkt seines Schaffens erreicht. Dieses Datum markiert zugleich den Anfang des produktivsten Abschnittes seines Künstlerlebens. Dies gilt sicherlich in erster Linie seiner Vokalmusik, aber auch für seine Orgelmusik.    Und im Jahre 2023 jährt sich der Geburtstag des Komponisten Max Reger (1863 – 1916) zum hundertfünfzigsten Mal. Reger gehört neben R. Strauss und A. Schönberg zu den Schlüsselfiguren der anbrechenden Moderne. Mit dem Bekenntnis „Sebastian Bach ist für mich Anfang und Ende aller Musik; auf ihm ruht und fußt jeder wahre Fortschritt“ setzte sich Max Reger als Komponist, Bearbeiter und Dirigent intensivst mit den Werken Bachs auseinander und wurde selbst zu einem der bedeutendsten deutschen Komponisten nach Bach. Beide Komponisten haben ein gewaltiges Oeuvre hinterlassen. Reger erlangte aber vor allem durch seine Orgelkompositionen Berühmtheit.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Erdbebenopfer.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Bündnisfraktionen zum Rathaus-Stop: Warum ein Neustart jetzt richtig ist

    Bündnisfraktionen zum Rathaus-Stop:
    Warum ein Neustart jetzt richtig ist

    Die Zahlen des Kämmerers lassen nichts anderes zu:
    Der geplante Bau des neuen Rathauses in Rheydt muss gestoppt werden.

    Ende des Jahres 2026 müsste die Stadt nach Darstellung von Michael Heck 379 Mio. € für das neue Rathaus auf den Tisch legen – und dass bei einer 100-Prozent-Finanzierung. Die jährliche Belastung für den städtischen Haushalt würde sich auf 22 Mio. € belaufen; ab 2027 könnte die Stadt bereits die Zinsen nicht mehr zahlen.

    „Die finanziell verantwortungsvolle Entscheidung des Oberbürgermeisters können wir nachvollziehen. Für die Rheydter Innenstadt und für die Beschäftigten in der Verwaltung ist der Planungsstopp aber ein schwerer Schlag.“, sagt SPD-Fraktionschef Janann Safi. „Der Grundgedanke der Planung muss bleiben:  wir brauchen moderne und barrierefreie Verwaltungsstandorte, die Frequenz in die Rheydter Innenstadt bringen, den Bürgerservice stärken und attraktive Arbeitsplätze bieten.“, so Safi weiter. Aus seiner Sicht müsse sich die Politik dieser Aufgabe gemeinsam mit der Verwaltung auch unter den geänderten wirtschaftlichen Realitäten weiterhin stellen.

    Wie Kämmerer Michel Heck im Gespräch mit den Vorsitzenden der im Rat vertretenen Fraktionen weiter dargestellt hatte, sei die geplante Neubauvariante trotz der enormen Steigerung immer noch wirtschaftlicher als die derzeitige Lösung, bei der die Verwaltung an 26 verschiedenen Standorten untergebracht ist. „An diesem Punkt müssen wir nun weiterdenken“, meint Dr. Boris Wolkowski, Fraktionssprecher der grünen Ratsfraktion. „Wir müssen nach diesem sinnvollen Schnitt jetzt schnell prüfen, welche Varianten möglich sind.“ Hintergrund: Das Karstadt-Gebäude in Rheydt befindet sich in städtischem Besitz, es gehört der städtischen EWMG, anders etwa als „Haus Westland“ oder das C&A-Gebäude und die Filiale der Stadtsparkasse in Rheydt.

    „Die jetzt getroffene Entscheidung der Verwaltung ist aus meiner Sicht nachvollziehbar, weil das gestiegene Finanzvolumen den städtischen Haushalt überfordert hätte“, erklärt Achim Wyen, Vorsitzender der FDP-Fraktion. Synergien, so Wyen, hätten sich vermutlich erst mit erheblichem Zeitverzug, wenn überhaupt ergeben. Zudem könnten sich durch die Homeofficequote und energetische Sanierungen Optimierungspotenziale auch im Bestand bieten, die sukzessive genutzt werden sollten.

    Grünen-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz hält es für sinnvoll, „jetzt die Leistungsphase 3 bis zum Sommer durchzuziehen, die laufenden Verträge zu erfüllen und uns dann vom Rathaus der Zukunft nach den Sommerferien im Rat endgültig zu verabschieden.“

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  • Auftaktkonferenz Innovation Valley Garzweiler im Hugo Junkers Hangar

    Auftaktkonferenz Innovation Valley Garzweiler im Hugo Junkers Hangar

    Mehr als 200 Gäste aus Wirtschaft und Unternehmen, von zahlreichen Verbänden und Institutionen sowie aus Politik und Wissenschaft nutzten die Chance, einen Blick hinter die Kulissen des Strukturwandelprojekts Innovation Valley Garzweiler zu werfen.

    Die Auftaktveranstaltung war bereits im Vorfeld ausgebucht. In den Hugo Junkers Hangar in Mönchengladbach hatten die Partnerinnen und Partner zum Thema „Wirtschaft und Innovation – Erfolgsfaktoren für Transformation“ geladen:
    Neben dem federführenden Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler sind die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach, die Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg sowie die ZENIT GmbH als Innovationsagentur des Mittelstandes und des Landes Nordrhein-Westfalen in dem Projekt engagiert.
    In den kommenden Jahren werden weitere regionale Veranstaltungen und Arbeitstreffen stattfinden.

    Mona Neubauer führt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
    Sie sprach ein Grußwort an die Teilnehmer in Mönchengladbach.

    Innovation Valley Garzweiler – was steckt dahinter?
    Zusammen mit starken Partnerinnen und Partnern in der Region hat der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler einen Prozess angestoßen, in dem über Zukunft diskutiert wird und Innovationen angestrebt werden. Ziel ist es, den Zukunftsraum der Tagebaulandschaft Garzweiler und dessen Umgebung mit der regionalen Wirtschaft zu vernetzen. In der Region besteht viel Potenzial für einen großflächigen Demonstrationsraum, in dem die Zukunft von Wohnen und Arbeiten in einer hochproduktiven Landschaft des 21. Jahrhunderts erprobt wird.

    Mit dem Ende der Braunkohleverstromung steht das Rheinische Revier parallel vor einem Strukturwandel: Innovation Valley Garzweiler will deshalb Unternehmen – vor allem mittelständische – bei ihren Innovationsvorhaben unterstützen und so dazu beitragen, dass Wachstum und neue Arbeitsplätze entstehen. Gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen können Wertschöpfungsketten gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut werden.

    Der Raum wird zu einem zukunftsorientierten Innovationsökosystem weiterentwickelt – mit Innovationshubs, neuen Gewerbegebieten und neuen Siedlungen.
    Innovation Valley Garzweiler hat zunächst eine Laufzeit bis Herbst 2026. Die Förderung des Innovation Valley Garzweiler erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie durch das Land NRW.

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  • Stadt stoppt vorerst Bauprojekt Rathaus der Zukunft

    Stadt stoppt vorerst Bauprojekt Rathaus der Zukunft

    Aktuelle Detailplanungen machen deutlich: gestiegene Baukosten und Zinssteigerungen übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der Stadt.

    Der für kommenden Sommer vorgesehene Bau- und Investitionsbeschluss für das Rathaus der Zukunft steht in 2023 und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht mehr auf der Agenda der Verwaltung.

    Das Bauvorhaben mit Sanierung, Umbau und Neubau am Standort in Rheydt wird bis auf Weiteres gestoppt. Das teilten Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin und Stadtkämmerer Michael Heck jetzt gemeinsam allen Beschäftigten der Stadtverwaltung, den Projektpartnern sowie den Ratsfraktionen mit. Der Verwaltungsspitze war es wichtig, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt auch die Projektpartner und Stakeholder sowie die Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Am 29. März folgt ein Bericht in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates.

    Die derzeit laufenden Detailplanungen für das neue Rathaus und die damit verknüpften Kostenberechnungen machen zum jetzigen Zeitpunkt bereits deutlich, dass das Projekt wesentlich teurer wird als bisher kalkuliert und den avisierten Kostenrahmen weit übersteigen würde. Das endgültige Ergebnis mit umfänglichen Erkenntnissen zur Kostenermittlung, die derzeit im Zuge der laufenden Leistungsphase 3 erfolgt, wird die Verwaltung nach den Sommerferien den politischen Gremien vorstellen. Ebenso soll über mögliche Optionen des weiteren Vorgehens beraten werden.

    „Vor dem Hintergrund der Kostenentwicklung des Projektes und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Haushaltes wird die Planung zum Rathaus der Zukunft mg plus bis zum Ende der Leistungsphase 3 fortgesetzt und dann trotz weiterhin vorhandener Wirtschaftlichkeit vorläufig beendet. Hinzu kommen die insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen in der Baubranche und aktuellen Investitionsbedarfe der Stadt in vielen Bereichen, die dazu führen, dass wir uns das neue Rathaus, so sehr man es sich auch gewünscht hätte, schlichtweg vorerst nicht leisten können, auch wenn die aktuelle Kostenermittlung immer noch die wirtschaftlichere Variante ist gegenüber der Sanierung der bestehenden Liegenschaften. Eine Realisierung des neuen Rathauses wäre angesichts der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Haushaltes zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr verantwortbar“, betont die Verwaltungsspitze.

    Als Hauptgründe nennen sie neben den massiv gestiegenen Baukosten auch die Zinssteigerungen der EZB auf dem Kapitalmarkt sowie den Angriffskrieg gegen die Ukraine und den daraus resultierenden Folgen unter anderem im Energiebereich.

    In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies:
    Die ursprünglich ermittelte Kostenschätzung von rund 160 Millionen Euro hat sich über 194 Millionen Euro inzwischen auf rund 345 Millionen Euro vervielfacht.
    Die zur Umsetzung des gesamten Rathausprojektes erforderliche Kreditaufnahme im städtischen Haushalt beläuft sich aktuell auf 379 Euro. Umgerechnet auf die Nutzungsdauer von 50 Jahren entstünde so eine jährliche Belastung des Ergebnishaushaltes durch Zinsaufwendungen und Abschreibungen von 22 Millionen Euro. Diese jährliche Mehrbelastung für den städtischen Haushalt kann auch durch die erwarteten Einsparungen nach Umsetzung des Rathauses der Zukunft nicht aufgefangen werden.

    Bis zum Sommer werden nun noch die laufenden Verträge erfüllt und damit die detaillierte Kostenberechnung vervollständigt sowie die Ergebnisse der aktuell laufenden Probebohrungen der im neuen Rathaus vorgesehenen Geothermie vorgenommen.
    „Trotz dieser Grundsatzentscheidung bleibt es nach wie vor das erklärte Ziel aller Beteiligten, die Rheydter Innenstadt weiter zu stärken, den Beschäftigten moderne Arbeitsbedingungen zu bieten und den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Bürgerservice zu ermöglichen“, betont die Verwaltungsspitze. „An diesen Aufgaben werden wir nun in den nächsten Schritten intensiv arbeiten“.

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  • kfd Aachen: Offener Brief an Bischof Dieser mit Forderungen zum Synodalen Weg im Bistum Aachen

    kfd Aachen: Offener Brief an Bischof Dieser mit Forderungen zum Synodalen Weg im Bistum Aachen

    Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Dieser,

    als kfd im Bistum Aachen blicken wir mit gemischten Gefühlen auf die fünfte und letzte Synodalversammlung in Frankfurt zurück.
    Für uns sind die Synodalinnen der kfd schmerzhafte Kompromisse eingegangen: Dies gilt vor allem für das Thema „Frauen in sakramentalen Ämtern“. Dazu haben wir uns ein eindeutiges Zeichen der Anerkennung erwartet, da es bereits vor 50 Jahren in der Würzburger Synode von den Bischöfen die Forderung für die Zulassung zum Diakonat gab. Wir setzen uns weiterhin konsequent dafür ein, damit wir nicht auch noch weitere 50 Jahre auf die erste Priesterin warten müssen.

    Wir hoffen auf Veränderungen hin zu einer geschlechtergerechten Kirche bei uns im Bistum Aachen. Wir erwarten von Ihnen, Herr Bischof Dieser, dass Sie klar und deutlich äußern, ob Sie persönlich sich Frauen als Diakoninnen und Priesterinnen vorstellen können, da alle theologischen Argumente dank der guten Arbeit im Synodalforum 3 „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ auf dem Tisch liegen.

    Weiterhin erwarten wir, dass Sie zum Beispiel Bischof Bode* folgen, der am 14. März 2023 auf der Homepage seines Bistums erklären lässt: „Unmittelbar umgesetzt werden soll im Bistum Osnabrück ebenfalls das Vorhaben, künftig auch nicht geweihte Frauen und Männer die Kindertaufe spenden zu lassen. (…) Eine vorläufige Ordnung, die sowohl die Fort- und Weiterbildung als auch den Einsatz für entsprechend beauftragter Laien regelt, werde ich in den nächsten Tagen in Kraft setzen.“

    Als kfd fordern wir Sie auf, dies in Aachen ebenso schnell umzusetzen und nicht auf eine Prüfung von Rom zu warten. Setzen Sie den Beschluss Gottesdienst, Glaubenskommunikation und Katechese des Aachener Synodalkreises, an den Sie sich gebunden haben, um. Dort heißt es im Beschluss: „Der Synodalkreis beschließt daher die Überprüfung und Ermöglichung aller rechtlich möglichen Beauftragungen zur Gestaltung und Durchführung der Feier von Sakramenten, Sakramentalien, Gottesdiensten und Verkündigung, insbesondere Ermöglichung der Erteilung von Taufbeauftragungen und des Predigtdienstes für Laien und Laiinnen.“ Dass dies kirchenrechtlich möglich ist, zeigt die Essener Praxis.

    Bischof Bode lässt zudem erklären: „Damit Frauen und Männer ohne Weihe künftig auch regelmäßig in katholischen Eucharistiefeiern predigen können, solle ebenfalls zeitnah eine entsprechende Diözesanordnung entwickelt werden.“ Auch dies wünschen wir uns nachdrücklich für unser Bistum Aachen.

    Wir begrüßen ausdrücklich den beschlossenen Handlungstext „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“ sowie den beschlossenen Handlungstext „Lehramtliche Neubewertung von Homosexualität“. Hier bitten wir Sie darum, den nicht mit bischöflicher Mehrheit angenommenen Grundtext „Leben in gelingenden Beziehungen – Grundlinien einer erneuerten Sexualethik“ im Bistum Aachen zur Grundlage der pastoralen Arbeit zu machen.

    Um deutlich zu machen, dass die Anliegen von Gendergerechtigkeit im Bistum Aachen zukünftig eine pastorale Grundlinie sein sollen, fordern wir Sie auf, hier die Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten oder eine Stabsstelle Gendergerechtigkeit einzurichten.

    Wir wünschen uns sehr, dass der von Ihnen angekündigte Haltungswandel sichtbar wird in konkreten Handlungen, die spürbar werden lassen, dass die Hl. Geistkraft „gleich + berechtigt“ im Bistum Aachen allen Menschen zukommen soll:
    Du liebst nämlich alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was du gemacht hast. Würdest du nämlich etwas hassen, hättest du es nicht bereitet. Wie könnte etwas Bestand haben, wenn du es nicht gewollt hättest, oder wie wäre etwas, das du nicht ins Dasein gerufen hast, bewahrt geblieben? Alles schonst du, weil es dir gehört, du Macht, die das Leben liebt. (Weish 11,24-26)

    https://bistum-osnabrueck.de/von-der-taufe-ueber-die-predigt-bis-zur-segensfeier/

    Mit herzlichen Grüßen Ihres kfd Diözesanverbands Aachen,
    einstimmig verabschiedet in der Diözesanversammlung am 18. März 2023.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 53. Mal am Freitag, 24. März 2023 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „HIOB“ von Peter Henisch, Hilde Domin, Eva Zeller u. a. Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von Louis Vierne und Petr Eben (Teile aus dem Orgelzyklus „Hiob“).

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • ABSCHIEDSKONZERTE UND DIENSTENDE VON KANTOR REINHOLD RICHTER IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    ABSCHIEDSKONZERTE UND DIENSTENDE VON KANTOR REINHOLD RICHTER IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    Stolz ragt sie mit einer Höhe von über neun Metern und einer Breite von annähernd sieben Metern auf der Empore der Pfarrkirche St. Helena empor, die imposante Kirchenorgel aus der Orgelbauwerkstatt Seifert aus Kevelaer.

    Mit ihren 40 klingenden Registern und über 2900 Pfeifen zählt das Instrument mit zu den größeren Orgeln am Niederrhein. Eingeweiht im Juni 1984 begeistert sie seither in Konzert und Liturgie eine große Zuhörerschaft und war neben seiner Arbeit mit dem Kirchenchor stets ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Kantor Reinhold Richter in den vergangenen gut 40 Jahren als Kirchenmusiker von St. Helena, dessen Dienstzeit Ende Mai endet.

    In den Monaten März und April wird mit einem ORGELTRIDUUM noch einmal ein besonderer musikalischer Akzent gesetzt:
    Drei Orgelkonzerte stehen unter dem Motto „BACH & REGER“.
    Im Mittelpunkt stehen also Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Max Reger, denn es gibt zweier besonderer Daten zu gedenken: Im Jahre 1723 begann der große Johann Sebastian Bach seinen Dienst als Thomaskantor in Leipzig und vor 150 Jahren erblickte der wichtige spätromantische Komponist Max Reger das Licht der Welt.
    Dazu hat Reinhold Richter zwei international gefragte deutsche Orgelvirtuosen nach St. Helena eingeladen: am 19. März 2023 um 18.00 Uhr ist der Stuttgarter Stiftskantor KMD Kay Johannsen mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge c-Moll BWV 546, Triosonate e-Moll und Choralvorspiele) und Max Reger (u. a. Phantasie und Fuge über B-A-C-H) zu hören und am 2. April 2023 (Palmsonntag), 17.00 Uhr wird der Kölner Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig erstmalig in Mönchengladbach mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge e-Moll, Choralvorspiel „An Wasser-flüssen Babylon“ u. a.) und M. Reger (Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll op. 127) gastieren.
    Das dritte Konzert zum Abschluss gestaltet Helenakantor Reinhold Richter am 23. April 2023 um 17.00 Uhr dann selbst mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge Es-Dur, Triosonate C-Dur) und M. Reger (u. a. Fantasie und Fuge d-Moll op. 135b).

    Reinhold Richter; Foto: Gerd Acker

    Krönender Abschluss wird das „Konzert für Orgel und Orchester“ am Sonntag, 14. Mai 2023, um 17.00 Uhr sein.
    Mit drei Konzerten für Orgel und Orchester ist die „Königin der Instrumente“ in sehr unterschiedlichen Rollen zu erleben: Der kanadische Komponist DENIS BÉDARD präsentiert die Orgel als kontrastierendes Instrument zum Streichorchester. Es verfügt über hochvirtuose Orgelsoli und ist durch seine manchmal an Gershwin erinnernde Harmonik an unsere Zeit angenähert. Das farbenprächtige und faszinierende Konzert des französischen Komponisten FRANCIS POULENC ist sicherlich das bekannteste Werk für Orgel und Orchester und entfaltet zum Schluss einen Sog aus Klangkaskaden, denen man sich nicht entziehen kann. Zwischen diesen beiden auf der Orgelempore musizierten Werken erklingt das „Konzert für Orgel und Orchester“ in F-Dur von JOSEPH HAYDN mit der kleinen Truhenorgel der Firma Orgelbau Scholz aus Mönchengladbach.
    Ausführende sind als Solist Helenakantor Reinhold Richter, das Orchester Camerata Gladbach mit seiner Konzertmeisterin Johanna Brinkmann und als Dirigent der ehemalige Kantor der Ev. Hauptkirche, Rheydt KMD Udo Witt.

    Mit diesen Konzerten und einem festlichen Gottesdienst am Pfingstmontag, 29. Mai 2023, 10.00 Uhr mit Mozarts „Krönungsmesse“ unter Mitwirkung des Kirchen- und Projektchores St. Helena, der Camerata Gladbach und Solisten verabschiedet sich Kantor Reinhold Richter in den Ruhestand.

    Bitte achten Sie auf die Aushänge und Informationswände sowie den Pressemitteilungen, dort können Sie die aktuellen Termine erfahren. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei – um eine Spende für die Kirchenmusik an St. Helena wird gebeten.

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  • NEW gibt bekannt: Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Dienstag, 21. März, an

    NEW gibt bekannt: Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Dienstag, 21. März, an

    Vor diesem Hintergrund fällt der Linienverkehr der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach an diesem Tag vollständig aus.

    Hiervon ist auch der Schulbusverkehr betroffen. Wir empfehlen den Fahrgästen, sich frühzeitig um alternative Beförderungsmittel zu bemühen. 
    Die KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach am Europa- und Marienplatz bleiben am Streiktag geschlossen.

    Auch in Viersen ist am 21. März mit streikbedingten Beeinträchtigungen im Linienverkehr seitens der NEW mobil und aktiv Viersen zu rechnen. Voraussichtlich treten auf den meisten NEW-Buslinien in Viersen zumindest zeitweise streikbedingte Beeinträchtigungen auf. So enden beispielsweise alle Umläufe der Linie 089 an der Haltestelle Helenabrunn-Wegweiser und die Busse fahren nicht nach Mönchengladbach zum dortigen Hauptbahnhof. Der freigestellte Schülerverkehr außerhalb des Linienverkehrs in Viersen fährt voraussichtlich nach Plan.

    Da Beschäftigte, die an einem Streik teilnehmen beziehungsweise dies beabsichtigen, nicht verpflichtet sind, dies im Voraus zu kommunizieren, können wir aktuell nicht abschätzen, ob wir alle Bäder beim kommenden Streik vollumfänglich öffnen können.

    Durch die Pandemie und damit verbundene Bäderschließungen gibt es Aufholbedarf bei der Anfängerschwimmausbildung. Daher werden wir den Fokus darauf setzen, das Schul- und Vereinsschwimmen sowie die Anfängerschwimmausbildung zu ermöglichen.  Sollten Bäder kurzfristig geschlossen werden, wird dies auf unserer Website (https://www.new-baeder.de/) veröffentlicht.

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  • Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach

    Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach

    In vielen deutschen Städten wird bezahlbarer Wohnraum knapper – so auch in Mönchengladbach.

    Die Bündnisfraktionen von SPD, Grünen und FDP ergreifen mit der „Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach“ daher die Initiative, um dieser Tatsache etwas entgegenzusetzen.

    In Mönchengladbach gebe es zu wenig Wohnraum, der der Einkommenssituation der Menschen in der Stadt angemessen sei, so die Bündnisfraktionen in Ihrem Antrag, der in den städtischen Gremien derzeit beraten wird. Die Marktanalyse zeige, dass bezahlbarer Wohnraum auch durch die zahlreichen Neubauvorhaben nicht im notwendigen Umfang geschaffen werde.

    „Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben deutliche Auswirkungen und die Entwicklung spürbar verschärft.“, so Janann Safi, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Die aktuelle Wirtschaftslage lässt leider keine Erholung des Marktes erblicken. Ganz im Gegenteil: Große Wohnungsbauunternehmen ziehen sich in der anhaltenden Krise aus dem Wohnungsneubau zurück. Deshalb müssen wir als öffentliche Hand umso mehr investieren. Mit unserem Antrag wollen wir den Neubau von öffentlich geförderten und mietpreisgedämpften Wohnungen auf städtischen Grundstücken stärker nach vorne bringen. Hier kommt der WohnBau eine Schlüsselrolle zu“, so Safi weiter.

    „Um die Aktivitäten der WohnBau stärken zu können, haben wir bereits Mittel in den städtischen Haushalt eingestellt. Nun ermöglichen wir es Kreisbau und GWSG durch den Verzicht auf geplante Ausschüttungen an die Stadt, mehr Mittel zweckgebunden als Eigenkapital für den fremdfinanzierten Wohnungsneubau zu nutzen.“, ergänzt Boris Wolkowski, Co-Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Die WohnBau hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie auch in der Krise handlungsfähig bleibt. Dabei bildet sie das Instrument der Stadt, um in diesem Bereich unmittelbar selbst handelnd aktiv zu werden.“, bekräftigt seine Sprecherkollegin Ulla Schmitz.

    Achim Wyen, Vorsitzender der FDP-Fraktion betont die Notwendigkeit einer deutlich verbesserten Finanzausstattung: „Diese ist notwendig, um die WohnBau im Segment des geförderten und bezahlbaren Wohnungsbaus handlungsfähiger zu machen. Die Erwartung ist, dass mit einer zwischen allen städtischen Beteiligten abgestimmten mehrjährigen Zielplanung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein erkennbarer Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums geleistet wird. Dabei ist entscheidend, dass anhand konkreter Bauvorhaben neue Ziele entstehen, die strategisches Wachstum sowie wirksames Controlling der eigenen Aktivitäten ermöglichen.“, so Wyen.

    Die notwendigen Mittel, um die veränderte Erwartungshaltung im städtischen Haushalt hinsichtlich der Ausschüttung von Kreisbau und GWSG zu kompensieren, seien nach Prüfung durch die Verwaltung entweder im Jahresabschluss 2023 der Stadt Mönchengladbach zu decken oder beispielhaft über eine einmalige Entnahme aus der Gewinnrücklage der NEW-Kommunalholding als Gesellschafterin.

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  • Busfahrer gesucht: NEW mobil & aktiv Mönchengladbach lädt zum Bewerbertag

    Busfahrer gesucht: NEW mobil & aktiv Mönchengladbach lädt zum Bewerbertag

    Die NEW mobil & aktiv Mönchengladbach öffnet am Samstag, 18. März 2023, von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, ihre Türen und lädt zum Bewerbertag für den Quereinstieg zum Beruf als Busfahrerin oder Busfahrer ein.

    Die Veranstaltung findet am Betriebshof an der Rheinstraße 70, 41065 Mönchengladbach, statt. Interessierte haben die Möglichkeit, einen ersten Einblick in den Beruf des Busfahrers oder der Busfahrerin bei der NEW zu erhalten.

    Wie lässt sich der Führerschein erlangen? Welche Prüfungen müssen abgelegt werden? Diese und viele weitere Fragen beantworten NEW-Kollegen vor Ort. Der Austausch zwischen dem Fachbereich und den Bewerberinnen und Bewerbern findet in einem Bus statt. Interessierte Bewerber haben außerdem die Möglichkeit, das Betriebsgelände zu besichtigen und eine Rundfahrt auf dem Betriebshof zu unternehmen.

    Die Quereinsteiger werden nach TV-NW tarifgebunden entlohnt. Der Arbeitsvertrag ist unbefristet. Die Ausbildungskosten der erforderlichen Führerscheinklasse werden komplett übernommen sowie das Gehalt während der Ausbildung. „Wir möchten Interessenten den Beruf des Busfahrers oder der Busfahrerin näherbringen und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen“, sagt Marvin Reuter, Abteilungsleiter Fahrpersonal.

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  • Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 – Statistisches Landesamt NRW sucht Teilnehmende für Befragung

    Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 –
    Statistisches Landesamt NRW sucht Teilnehmende für Befragung

    Das Statistisches Landesamt NRW führt in diesem Jahr eine Einkommens- und Verbraucherstichprobe durch und sucht für diesen Zweck Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen, die bereit sind, über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Monaten ihre Einnahmen und Ausgaben vollständig in einem Haushaltsbuch zu dokumentieren.

    Gesucht werden alle Haushaltstypen (Alleinerziehende, Alleinstehende, Paare mit und ohne Kinder). Für die Datenmeldung erhält jeder teilnehmende Haushalt eine Geldprämie.

    Teilnahmebedingungen:

    Jedes Haushaltsmitglied ab 16 Jahren kann entweder für sich oder stellvertretend für alle Haushaltsmitglieder teilnehmen. Neben den Einnahmen und Ausgaben werden auch soziodemografische Informationen, wie Alter und Geschlecht, Angaben zum Geld- und Immobilienvermögen sowie zu Krediten erhoben.

    Die Ergebnisse können per App (iOS oder Android) oder Webanwendung übermittelt werden.
    Die App ist im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar.
    Das Ausfüllen auf Papier ist ebenfalls möglich.

    Eine Anmeldung ist online möglich unter https://www.idev.nrw.de/idev/OnlineAnfrage?aktion=form_anzeigen&std=true&statID=87&amt=05&bzr=2023

    Weitere Informationen finden Interessierte online unter https://www.it.nrw/evs2023

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  • Leitentscheidung Braunkohle: Bündnis kritisiert Intransparenz und mangelnde Beteiligung der Zivilgesellschaft +“Simulierte Demokratie”

    Leitentscheidung Braunkohle: Bündnis kritisiert Intransparenz und mangelnde Beteiligung der Zivilgesellschaft +“Simulierte Demokratie”

    Das Verfahren sei intransparent, ohne echte Beteiligung der Zivilgesellschaft und nicht auf die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens ausgerichtet.

    Eine dauerhafte Befriedung der Region werde so unnötig erschwert. Zum Bündnis gehören die Initiative Alle Dörfer bleiben, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Fridays for Future NRW, Naturschutzbund (NABU) NRW, Initiative Buirer für Buir, Naturschutzjugend (NAJU) NRW, Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen und dem Kirchenkreis Jülich.
    “Bei der Erarbeitung der Leitentscheidung sind bislang weder Betroffene im Rheinischen Braunkohlerevier noch Umweltverbände oder Klimaorganisationen umfassend beteiligt. Bei den Fachgesprächen, die die Landesplanungsbehörde dazu durchgeführt hat, schien der Kreis der Eingeladenen willkürlich, die Sitzungsergebnisse wurden nicht protokolliert, eine Ergebnissicherung wurde verhindert. Auch die bevorstehenden öffentlichen Infoveranstaltungen drohen zur simulierten Demokratie zu werden. Es soll keine Möglichkeit geben, zum Entwurf der Leitentscheidung Stellung zu beziehen. Damit ist die Legitimation der Leitentscheidung von vornherein mehr als fraglich”, erklärten die Bündnispartner.

    Die Landesregierung will in der Leitentscheidung offenbar nur die im Deal mit RWE getroffenen
    Absprachen umsetzen, jedoch keine Veränderungen zulassen. Die schwarz-grüne Landesregierung gibt damit den politischen Willen auf, das Rheinische Revier zu einer echten Modellregion für eine zukunftsfähige sozial-ökologische Transformation machen zu wollen.

    Die fünfte Leitentscheidung müsste eigentlich die Leitplanken für einen mit der 1,5-Grad-Grenze im Einklang stehenden Kohleausstieg bis 2030 definieren. Das bedeutet konkret:

    • Keine weiteren Enteignungen für den Abbau von Braunkohle und Abraum Erhalt der Landstraße L12 von Keyenberg nach Holzweiler.
    • Genehmigte förderbare Restkohlemenge muss sich am 1,5-Grad-Budget ausrichten.
    • Streichung der Kohlereserve für 2033.
    • Eine unabhängige Überprüfung des von RWE bekundeten Bedarfs in Höhe von 55 Mio. t. Braunkohle für die “Veredelung” bis 2030.
    • Umsetzung der “Arche Lösung” für Garzweiler wie von Regierungsgutachter ahu vorgeschlagen
    • Ökologische Revitalisierung der Region durch Ausweisung eines Biotopverbundsystems auf 30
      Prozent der Fläche.

      Ein breites Bündnis hat bereits in einem 10-Punkte-Plan vorgelegt, wie ein klimagerechter und
      naturverträglicher Strukturwandel in der Region aussehen kann.
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  • Wohnen für Hilfe

    Wohnen für Hilfe

    Die Stadt Mönchengladbach leidet unter einem Engpass an bezahlbarem Wohnraum.

    Zudem gibt es viele größere Wohneinheiten (Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Wohnungen), die nur noch von Senior*innen bewohnt werden, die zunehmend auf Hilfe im Haushalt angewiesen sind, und denen ohne entsprechende Unterstützung nur der Weg in betreute Wohnprogramme bleibt.

    Reiner Gutowski, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten in Mönchengladbach, zeigt sich begeistert von dem Konzept: „Wohnen für Hilfe bietet eine Chance, den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Mönchengladbach zu decken und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir sollten prüfen, wie wir das Konzept auf unsere Stadt anpassen können und welche Fördermöglichkeiten es gibt.“

    Die Hilfe umfasst dabei keine Pflegeleistung, sondern Hilfen in Haushalt und Garten, beim Einkauf, eine regelmäßige Begleitung zum Spazierengehen oder zum Arzttermin. Als Orientierung für die Leistung wird vorgegeben: „1m² Wohnfläche = 1 Stunde Hilfeleistung im Monat“. Zusätzlich werden vertraglich vereinbarte Nebenkosten monatlich bezahlt.

    Wie Nicole Wilms, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Mönchengladbach, betont: „Es ist wichtig, dass die Stadt Mönchengladbach neue Wege in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum geht. Wohnen für Hilfe ist ein Konzept, das in anderen Städten bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Wir sollten prüfen, ob es auch für Mönchengladbach eine sinnvolle Ergänzung zu unseren bisherigen Maßnahmen sein kann.“

    Das Konzept hat in den letzten 20 Jahren in München und in Köln bewiesen, dass es tragfähig ist und selbst nach diesem langen Zeitraum nach wie vor erfolgreiche Vermittlung von Wohnpartnerschaften mit dem Ziel, generationenübergreifende Wohngemeinschaften zu gründen, ermöglicht.

    Auch Anna Bögner, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach, betont: „Das Konzept kann für beide Seiten Vorteile bieten. Ältere Menschen können in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben und Unterstützung im Alltag erhalten, während junge Menschen bezahlbaren Wohnraum finden können. Auch der Austausch zwischen den Generationen kann gefördert werden und der Vereinsamung im Alter entgegengewirkt werden.“

    Das Konzept soll in Mönchengladbach schwerpunktmäßig durch Studierende, Auszubildende (beispielsweise Auszubildende der ansässigen Pflegeheime) und andere Interessenten aus dem Bereich geringverdienender Arbeitstätiger erweitert werden.

    Die Ziele des Konzepts sind klar definiert: Es ermöglicht älteren Menschen das Älterwerden in der vertrauten Umgebung, es unterstützt ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben im Alter, es wirkt der Vereinsamung im Alter entgegen und entlastet die Angehörigen, junge Menschen erhalten günstigen Wohnraum und der Austausch der Generationen unterstützt das Miteinander.

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