Autor: Redaktion

  • LVR eröffnet psychosomatische Tagesklinik am Bethesda

    LVR eröffnet psychosomatische Tagesklinik am Bethesda

    Der Bedarf an psychosomatischen Hilfsangeboten steigt.

    Die LVR-Kliniken Viersen und Mönchengladbach haben deshalb ein tagesklinisches Angebot geschaffen, das unter anderem auch zehn Plätze in der Vitusstadt bietet.

    Magen-Darm-Beschwerden vor einer Prüfung, Herzrasen beim ersten Date oder Kopfschmerzen bei zu viel Stress: Die Wirkung der Psyche auf unseren Körper hat wohl jeder selbst schon einmal gespürt. Wesentlich tiefgreifender können die körperlichen Symptome bei langanhaltenden seelischen Belastungen, Traumata, Konflikten oder Lebenskrisen sein. Andersherum belasten schwerwiegende körperliche Erkrankungen auch die Seele. Betroffene benötigen dann häufig die Hilfe psychosomatisch geschulter Mediziner, den Experten für die Wechselwirkungen von Körper und Psyche.

    Die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten steigt stetig, zuletzt durch die Belastungen im Zusammenhang mit direkten und indirekten Auswirkungen der Corona-Pandemie. Um den Bedarf in der Region zu decken, haben die LVR-Kliniken Mönchengladbach und Viersen gemeinsam das „LVR-Zentrum für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Niederrhein“ gegründet. Für die Menschen in Mönchengladbach bietet es ab dem 01.03.2023 zunächst zehn tagesklinische Plätze am Evangelischen Krankenhaus Bethesda an der Ludwig-Weber-Straße an.

    Der Standort ist nicht zufällig gewählt: „Wir haben bewusst die räumliche Nähe zu einem somatischen Krankenhaus im Zentrum der Stadt gesucht, um unter anderem auch für diejenigen Menschen gut erreichbar zu sein, die unter psychischen Belastungsstörungen als Reaktion auf schwere und/oder chronische körperliche Erkrankungen leiden, wie beispielsweise Krebs- und Herzerkrankungen, Diabetes oder Rheuma. Unser Angebot unterstützt sie dabei, die körperliche Erkrankung besser zu bewältigen und stressassoziierte Symptome zu reduzieren“, so Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach. „Eine ganzheitliche Medizin muss das Zusammenspiel körperlicher und seelischer Aspekte berücksichtigen. Wir sind davon überzeugt, dass die enge und nun auch räumlich ganz nahe Zusammenarbeit zwischen dem evangelischen Krankenhaus Bethesda und der LVR-Klinik für die Menschen in Mönchengladbach einen echten Mehrwert bringen wird“, ergänzt Dr. Andreas Tittel, Ärztlicher Direktor am Bethesda. 

    „Den anderen großen Schwerpunkt bilden Erkrankungen, die durch Überforderung, Stress, Belastungen, Traumata und langfristig verdrängte emotionale Konflikte und Defizite ausgelöst werden“, erklärt Dr. Ljiljana Joksimovic. Zusätzlich zu ihrer Position als Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der LVR-Klinik Viersen ist sie Leiterin des neugegründeten Zentrums, das neben den zehn tagesklinischen Plätzen in Mönchengladbach weitere 20 tagesklinische Plätze in Kempen und 20 stationäre Betten in Viersen bietet. „Das tagesklinische Angebot ermöglicht unseren Patientinnen und Patienten, tagsüber vor Ort an den therapeutischen Angeboten teilzunehmen und die restliche Zeit in der gewohnten Umgebung zu verbringen. Dadurch werden sie nicht aus ihren sozialen Bezügen gerissen und können weiterhin kleine Kinder betreuen, einen Angehörigen pflegen oder ihre Haustiere versorgen“, erläutert Markus Pressentin der als Ltd. Oberarzt gemeinsam mit Frau Dr. Joksimovic den Aufbau der Mönchengladbacher psychosomatischen Tagesklinik betreut.

    Die breitgefächerte und individuell abgestimmte Behandlung erfolgt im multiprofessionellen Team aus Fachärztinnen und -ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiter*innen, Kunst- und Bewegungstherapeuten*innen sowie Mitarbeitenden aus der Pflege. Es werden Einzel- und Gruppentherapien angeboten sowie bei Bedarf auch Gespräche unter der Einbindung von Angehörigen und Bezugspersonen.

    Daneben wird auch auf eine enge Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Psychologen, Beratungsstellen und ähnlichen Einrichtungen großer Wert gelegt. Diese können der Tagesklinik Patienten vorstellen.

    Betroffene haben aber auch selbst die Möglichkeit, sich für ein unverbindliches Erstgespräch anzumelden, in dem abgeklärt wird, ob und in welchem Ausmaß die individuellen Probleme behandlungsbedürftig sind.
    Kontakt unter Telefon des Sekretariats (02162) 96-4922 oder per E-Mail an kpv0130@lvr.de   

    Info:

    Arbeiten im Zentrum
    Perspektivisch soll das Angebot des Zentrums in Mönchengladbach weiter ausgebaut werden. Dafür werden noch engagierte Kolleginnen und Kollegen aus den im Artikel genannten Berufsgruppen gesucht. Kontakt per E-Mail an Ljiljana.Joksimovic@lvr.de

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  • Strukturwandel im Rheinischen Revier: Wirtschaft, Umwelt und Soziales endlich zusammen denken

    Strukturwandel im Rheinischen Revier: Wirtschaft, Umwelt und Soziales endlich zusammen denken

    Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure fordert eine Neujustierung des Strukturwandelprozesses im Braunkohlenrevier.
    Vertreter*innen des Bündnisses stellten heute in Düsseldorf einen „10-Punkte-Plan für einen klimagerechten und naturverträglichen Wandel im Rheinischen Revier“ vor. Darin fordern sie eine Abkehr von der vorrangig auf allein wirtschaftliche Belange ausgerichteten Strukturwandelpolitik. Den Herausforderungen der Klima- und Biodiversitätskrise könnte nur durch die konsequente sozial-ökologische Transformation begegnet werden, ein „Weiter-so-wie-bisher“ dürfe es nicht geben. Gleichzeitig forderte das Bündnis eine stärkere Berücksichtigung von Initiativen und Ideen aus der Zivilgesellschaft. Zu dem Bündnis gehören u.a. die Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie des Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) das Eine Welt Netz NRW, die Klima-Allianz Deutschland und verschiedene kirchliche Gruppen.

    Dr. Heide Naderer, Landesvorsitzende des NABU:
    „Diverse Akteure des Strukturwandel-Prozesses vermitteln mit ihren Forderungen für ein Weiter-So der rein ökonomischen Priorisierung den Eindruck, als lebten wir nicht inmitten der Klima- und Biodiversitätskrise. Der Strukturwandelprozess muss sich am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens und an dem kürzlich festgelegten 30 Prozent-Schutzgebietsziel des internationalen Vertragsabkommens für Biodiversität aus Montréal orientieren. Deshalb muss die Bezirksregierung Köln jetzt in den vorgezogenen Planungen zwingend Flächen für den Biodiversitätsschutz festschreiben.  Nur so kann der ganze Prozess den Zielen überhaupt gerecht werden.“

    Mit der Sonderplanungszone Rheinisches Revier drohten bewährte Umwelt- und Beteiligungsstandards zugunsten beschleunigter Genehmigungsverfahren ausgehebelt zu werden, so die Kritik. Gleichzeitig werde der Druck auf den Freiraum zur Schaffung neuer Industrie- und Gewerbeflächen zusätzlich erhöht. Auch die Energiewende komme nicht richtig in Schwung.

    Dirk Jansen, NRW-Geschäftsleiter des BUND:
    „Die Auseinandersetzung um Lützerath zeigt, wie schwer Nordrhein-Westfalen der notwendige Ausstieg aus der Braunkohlengewinnung fällt. Anstatt der Braunkohle ein goldenes Ende zu bescheren und neue fossile Gaskraftwerke zu planen, muss die Region endlich konsequent umsteuern. Der unverbindliche Gigawatt-Pakt zum Ausbau erneuerbarer Energien wird diesem Anspruch nicht gerecht. Klimaschutz durch erneuerbare Energien und Klimawandelanpassung durch die Schaffung eines Biotopverbundsystems zur ökologischen Revitalisierung der Region müssen endlich zusammen gedacht werden. Dabei müssen Bürgerenergieprojekte priorisiert und finanziell unterstützt werden.“

    Der Klimawandel und der ungebremste Flächenverlust und damit zusammenhängend die Zerstörung von natürlichen, auch landschaftsprägenden Lebensräumen erfordern nach Auffassung der zivilgesellschaftlichen Akteure auch dringend Anpassungen in der Landwirtschaft im Rheinischen Revier.

    Bernd Schmitz, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) NRW:
    „Der Schutz, der besonders klimaresilienten Böden im Rheinischen Revier ist die wichtigste Maßnahme, um die regionale Ernährungssouveränität für die Region mit den direkt angrenzenden Ballungsräumen sicher zu stellen. In der Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes RR wird dagegen die großflächige Versiegelung mit Geldern aus dem Kohleausstiegsgesetz geplant. Für Gebietsplaner ist wertvoller Ackerboden nur Freifläche, für die Menschen der Region aber in unserer krisengeschüttelten Zeit die Grundlage für regionale Lebensmittelproduktion. Alle bisher versiegelten Flächen, wie die nun verbleibender Dörfer am Tagebau Garzweiler sowie brachliegende, ehemalige Gewerbegebiete müssen zuerst in die weitere Bebauungsplanung einfließen. Da auch die bestehende Industrie die Äcker als Rohstoffquelle nutzen will, darf kein Stück Acker mehr zerstört werden.“

    Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen zum 10-Punkte-Plan:

    „Die Zukunft des Rheinischen Reviers muss nachhaltig, dezentral und demokratisch sein. Ein „Weiter so“ mit klassischen industriellen Konzepten führt hingegen in die Sackgasse.
    Quintessenz eines 10-Punkte-Plans, den kirchliche Initiativen zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt haben.
    Mitgeschrieben und mitunterzeichnet hat der Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen. Er engagiert sich schon lange in der Auseinandersetzung um das Ende der Braunkohle im Rheinischen Revier. Was kommt danach? Diese Zukunftsdebatte sachlich und friedlich zu führen, ist dem Rat ein tiefes Anliegen.

    Der 10-Punkte-Plan ist dafür eine fundierte Basis. Er umfasst so verschiedene Forderung wie die Stärkung von Kreislaufwirtschaft, Klimaneutralität, Ressourcenschonung, Biodiversitäts- und Ökosystemschutz bei der Raumentwicklung, Klimaschutz und Klimaanpassung bei Siedlungs- und Verkehrsentwicklung.
    Wichtig sind dem Diözesanrat auch Aspekte, die das Gemeinwesen in der sozialökologischen Transformation stärken. Dazu gehören beispielsweise eine stärkere Beteiligung der regionalen Bevölkerung am Strukturwandel und eine forcierte Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das alles führt in eine gute Richtung, die trägt.“

    Eine angestrebte Ernährungswende brauche jeden Quadratmeter Lößboden für Gemüse und Getreide. Das NRW-Ziel mit 20 Prozent Ökolandbau müsse dabei besonders in dieser fruchtbaren Region mitgedacht werden, denn der Anteil im Kreis Heinsberg beträgt bisher weniger als 2 Prozent.

    Jetzt ist die Zeit, Fehlentwicklungen zu korrigieren und eine Modellregion im Rheinischen Revier zu schaffen, so das Bündnis. Die Synthese von Ökonomie, Sozialem und Ökologie müsse konsequent entwickelt und in allen Handlungsfeldern umsetzt werden. Dazu müsste auch die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) besser aufgestellt werden. Es gelte, transparente Zugänge zu den Vorgängen der Strukturwandelförderung zu schaffen und die Möglichkeiten der Realisierung von Projekten der Zivilgesellschaft finanziell und organisatorisch zu unterstützen.

    Der 10 Punkte-Plan:

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  • Unionsparteien lassen Whistleblowerschutzgesetz erneut scheitern

    Unionsparteien lassen Whistleblowerschutzgesetz erneut scheitern

    Kaum zu glauben, aber auf den letzten Metern lassen CDU/CSU das Hinweisgeberschutzgesetz doch noch scheitern.

    Landesregierungen mit CDU/CSU-Beteiligung versagen dem vom Bundestag am 16.12.2022 beschlossenen Gesetz im Bundesrat die notwendige Zustimmung.
    Damit hat Deutschland die EU-Whistleblowing-Richtlinie mehr als ein Jahr nach Ablauf der Frist und trotz des laufenden Vertragsverletzungsverfahrens immer noch nicht umgesetzt.

    „CDU/CSU lassen Whistleblower mit ihrer Blockadehaltung im Bundesrat erneut im Stich, wie bei allen früheren Anläufen für ein Hinweisgeberschutzgesetz. Den Schaden davon haben nicht nur die Whistleblower, sondern auch Demokratie, Rechtsstaat und die Wirtschaft selber“, kritisiert die Vorsitzende von Whistleblower-Netzwerk, Annegret Falter.

    Whistleblower sorgen mit ihren Meldungen für die frühzeitige Aufdeckung von Missständen in Unternehmen – bevor der Schaden zu Reputationsverlust und Haftungsansprüchen führt. Zudem weisen sie die Gesellschaft auf staatliche Kontroll- und Regelungslücken hin (z.B. bei Cum-Ex). Deswegen liegt es im ureigensten Interesse von Gesellschaft und Wirtschaft, Whistleblower zu ermutigen. Derzeit werden sie jedoch durch fehlende Rechtsklarheit und Rechtssicherheit abgeschreckt.

    „Die soeben im Bundesrat vorgetragenen Argumente gegen den vorliegenden Gesetzentwurf wegen einer vermeintlich zu hohen Belastung der Wirtschaft in Krisenzeiten sind der ewig gleiche alte Wein in neuen Schläuchen“, so Annegret Falter.
    Schließlich ist Hinweisgeberschutz auch Unternehmensschutz, wie Bundesjustizminister Marco Buschmann in der ersten Bundestagslesung (29.09.22) zum Hinweisgeberschutzgesetz erklärt hat.

    Zu diesen Argumenten hat Whistleblower-Netzwerk seit Jahren ausführlich Stellung bezogen, zuletzt bei der Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags am 19.10.2022.

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  • Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen am Dienstag, 14. Februar

    Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen am Dienstag, 14. Februar

    Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag, 14. Februar, zum ganztägigen Warnstreik mit dem Schwerpunkt Mönchengladbach aufgerufen.

    Vor diesem Hintergrund fällt der Linienverkehr der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach an diesem Tag vollständig aus.
    Hiervon ist auch der Schulbusverkehr betroffen.

    Wir empfehlen den Fahrgästen, sich frühzeitig um alternative Beförderungsmittel zu bemühen.
    Die KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach am Europa- und Marienplatz bleiben am Streiktag geschlossen.
    Auch in Viersen ist am 14. Februar mit streikbedingten Beeinträchtigungen im Linienverkehr seitens der NEW mobil und aktiv Viersen zu rechnen.
    Abgesehen von den Buslinien 081 und SB87 treten voraussichtlich auf den meisten der übrigen NEW-Buslinien in Viersen zumindest zeitweise streikbedingte Beeinträchtigungen auf.
    Der freigestellte Schülerverkehr außerhalb des Linienverkehrs in Viersen fährt voraussichtlich nach Plan.

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  • Digitalverein nicht nur für Jugendliche des Gymnasiums Am Geroweiher

    Digitalverein nicht nur für Jugendliche des Gymnasiums Am Geroweiher

    Die Idee zum CodeClubMG entstand vor einigen Jahren in einer Computer-AG des Gymnasiums Am Geroweiher, initiiert durch den Pädagogen Felix Nattermann.

    Sein Ziel war es, die Jugendlichen optimal auf eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten.

    Diese Einweisung umfasst, neben der Vermittlung von Wissen, insbesondere auch die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, Methoden des Projektmanagements, Pädagogik und Didaktik. Unter der Anleitung der versierten, ehemaligen Schüler Jan Uelkes, Jan Lukas Liesen und Tobias Schlößer sowie der pädagogischen Begleitung von Frau Karolina Mucke führen die Jugendlichen bis heute wöchentliche Module rund um das Thema IT sowie CodeCamps in den Ferien durch.

    Nun gründeten Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen nun den CodeClubMG als Verein. Der Eintrag in das Vereinsregister erfolgt derzeit. Danach darf sich die Organisation offiziell CodeClubMG e.V. nennen.

    Auf Nachfrage von MG-Heute wird erklärt:
    Dem Verein können auch Jugendliche anderer Gymnasien beitreten.

    Christiane Brunn, Gründungsvorsitzende des CodeClubMG, formuliert die Ziele des Vereins folgendermaßen: „Die Förderung sozialer Kompetenzen Jugendlicher und Heranwachsender in Verbindung mit ihren digitalen Kompetenzen in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt, das soll der CodeClubMG e.V. bewirken.“

    Foto von links:
    Petra Heinen-Dauber, Jan Lukas Liesen, Jan Uelkes, Tobias Schlößer, Anil Nedumkallel, Christiane Brunn, Peter Uelkes, Hans Peter Schlegelmilch, Wolfgang Dreßen, Stephanie-Ann Keller, Stephan Winkler

    Anil Nedumkallel, Schulleiter am Gymnasium Am Geroweiher, fügt hinzu: „Vermittlung von Methodenwissen, die vielfältigen Kompetenzen rund um Software-Entwicklung, Web-Design, IT-Infrastruktur sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung ergänzen den Satzungszweck.“ Dieser sei wichtig, damit junge Menschen erfolgreich auf dem digitalisierten Arbeitsmarkt agieren könnten.
    Dem Gründungsvorstand gehören an: Christiane Brunn, Dr. Hans Peter Schlegelmilch (2. Vorsitzender), Kassierer Dr. Peter Uelkes sowie Anil Nedumkallel als Beisitzer.

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  • „Karneval für alle“: Blindenreporter der Borussia beschreiben Veilchendienstagszug

    „Karneval für alle“: Blindenreporter der Borussia beschreiben Veilchendienstagszug

    Bereits zum sechsten Mal können blinde Menschen den Veilchendienstagszug (21. Februar) in Mönchengladbach mittendrin und live erleben:

    In Kooperation mit dem Mönchengladbacher KarnevalsVerband e.V. (MKV) und mit Unterstützung durch Borussia Mönchengladbach bietet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) am 21. Februar eine Blindenreportage auf dem Alten Markt (vor Hausnummer 9, Filiale der Sparkasse Mönchengladbach) an. Das Angebot gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Veilchendienstagszuges.

    Neu in dieser Session: Erstmals wird der VDZ vom Blindenreporterteam der Borussia beschrieben. Die Reporter Marc Sidney Rahmel, Thomas Hörkens und Stefan Birkenstock beschreiben die Gruppen und Wagen bis ins kleinste Detail. Die Sehbehinderten hören die Zugbeschreibung über drahtlose Empfangsgeräte und Kopfhörer. Das Angebot für die sehbehinderten Jecken ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail (Betreff „Veilchendienstagszug“, E-Mail an: karneval-fuer-alle@lvr.de) wird gebeten.

    Der LVR finanziert die Blindenreportage im Rahmen seiner Initiative „Karneval für alle“, mit der er sich seit mittlerweile zehn Jahren rheinlandweit dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. In diesem Jahr gab und gibt es wieder zahlreiche Angebote für Menschen im Rollstuhl, für hör- und sehbehinderte Jecken sowie für Menschen mit geistigen Einschränkungen.

    Der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach gehört mit seinen rund 4.000 Teilnehmer*innen, den bis zu 400.000 Menschen am Zugweg und rund 5,5 Kilometern Länge zu den größten Karnevalsumzügen bundesweit.

    Verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Veilchendienstagszuges ist der MKV, als übergeordneter Dachverband von 38 angeschlossenen Karnevalsgesellschaften in Mönchengladbach. Er stellt das Stadtprinzenpaar, das Stadtkinderprinzenpaar und organsiert zusammen mit seinen Gesellschaften zahlreiche Innen- und Außenveranstaltungen.
    Höhepunkt einer jeder Session ist der Veilchendienstagszug.

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  • Fit und Gesund mit Tischtennis

    Fit und Gesund mit Tischtennis

    Ein Klassiker ist der Tischtennis-Gesundheitssportkurs der DJK Sportfreunde Rheydt, der auf spielerische Weise das Herz-Kreislauf-System stärkt.

    Neu ist ab 2023 ein Fitnessteil, der u.a. mit speziell für die Rückschlagspiele entwickelte Übungen die konditionellen Eigenschaften schult. Alles zusammen wird mit vielfältigen Tischtennis-Spielformen angeboten.

    Der neue Kurs hierzu beginnt am Mittwoch, 15. Februar ab 19.30 in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. in Rheydt (Eingang Stresemannstr.) und findet dann wöchentlich, jeweils bis 21.00 Uhr, statt.

    Kleines Bonbon für Neustarter: durch die Aktion „ReStart – Sport bewegt Deutschland“ und den damit verbundenen „Sportvereinsscheck“ erhalten Neumitglieder einen Gutschein über 40 €, der den Großteil der Kursgebühr von 49.- € abdeckt.

    Nähere Infos gibt es unter www.djk-rheydt.de.
    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch Tischtennis-Anfänger sind herzlich willkommen.

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  • Bäume und Raine – Leben in der Landschaft

    Bäume und Raine – Leben in der Landschaft

    Die Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. hat zusammen mit der Stadt Mönchengladbach den Zuschlag zu dem Förderprojekt „Bäume und Raine – Leben in der Landschaft“ erhalten.

    Das Projekt wird korrespondierend in der Stadt Aachen zusammen mit der NABU-Naturschutzstation Aachen, dem NABU Aachen und der Stadt Aachen durchgeführt. Finanziert wird das Vorhaben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft.

    Der Förderzeitraum beginnt am 01.01.2023 und endet am 31.12.2025.

    Die charakteristischen Kulturlandschaften des Rheinlandes sind durch jahrhundertelange land- und forstwirtschaftliche Nutzung entstanden.
    Auch dem Freiraum Mönchengladbachs bescheinigt das Bundesamt für Naturschutz aufgrund der kleinteiligen Vielfalt eine sogar im bundesweiten Vergleich besondere Wertigkeit.
    Mit Hilfe des Förderprojektes sollen genau diese vorrangig bäuerlich geprägten Kulturlandschaften mit ihrer biologischen Vielfalt in Mönchengladbach erhalten bzw. wiederhergestellt werden.
    Neben der kulturhistorischen und das Landschaftsbild prägenden Bedeutung und Attraktivität sind die grünen Kulturlandschaftselemente auch hinsichtlich ihrer Artenvielfalt von großer Wichtigkeit für die Biodiversität im Stadtgebiet.
    Das Projekt fördert die Entstehung neuer Biotopverbunde durch eine stärkere Vernetzung von Biotoptypen. Angestrebte Maßnahmen sind z.B. Pflanzungen von Solitärbäumen, Gehölzgruppen, Hecken, Alleen, Streuobstwiesen, sowie die Anlage von Rainen, Blühstreifen und -flächen. Zudem sollen bestehende Kulturlandschaftselemente durch fundierte fachliche Pflege langfristig erhalten werden.
    Zur Umsetzung dieses Projektes suchen die Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. und die Stadt Mönchengladbach:

    • Flächen für potentielle Blühstreifen und blühende Raine
    • Standorte für die Pflanzung von Einzelbäumen, Hecken, Streuobstwiesen oder Alleen
    • People Power

    Machen Sie mit bei dem Erhalt der Kulturlandschaft und der Artenvielfalt in Ihrer Stadt!
    Wir freuen uns über Bürgerinnen und Bürger, Landwirtinnen und Landwirte, Jägerinnen und Jäger, Vereine, Schulen und Alle, die bereit sind sich für Bäume und Raine mit Kopf und Kraft zu engagieren.

    Interessierte können sich gerne mit:
    Dr. Brigitta Szyska, Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. (Tel.: 02432-9346047;
    Mail: szyska@naturschutzstation-wildenrath.de) oder
    Katja Sonnenberg vom Fachbereich Umwelt (Tel.: 02161-258268;
    Mail: Katja.Sonnenberg@moenchengladbach.de; Büro: Mo, Mi & Do.) in Verbindung setzen.

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  • Neuer Hochschulrat an der Hochschule Niederrhein

    Neuer Hochschulrat an der Hochschule Niederrhein

    Die acht Mitglieder erhielten gestern Abend ihre Ernennungsurkunde von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Im Anschluss fand die konstituierende Sitzung des neuen Hochschulrats statt. Er setzt sich aus fünf externen und drei hochschulinternen Mitgliedern zusammen.

    Insgesamt drei neue externe Mitglieder hat die Hochschule Niederrhein für das Gremium gewinnen können: Caroline Hartmann-Serve (Geschäftsführerin Rechenzentrum Hartmann), der ehemalige Olympia-Teilnehmer Maximilian Hartung (Geschäftsführer Sportstiftung NRW) und Dr. Armin Knors (Head of Engineering & Technology Bayer AG) sind erstmalig dabei. Weiterhin an Bord bleiben Kerstin Abraham (Vorständin Stadtwerke Krefeld) und Dr. Sabine Helling-Moegen (Administrative Vorständin Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V.).

    Ausgeschieden sind der langjährige Hochschulratsvorsitzende Dr. Dieter Porschen (vormals Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein), Jutta Zülow (Vorstandsvorsitzende Zülow AG) und Dr. Norbert Miller (Vorsitzender der Geschäftsführung Scheidt & Bachmann GmbH).

    Auch bei den drei internen Mitgliedern des Hochschulrates gab es einen Wechsel. Neu dabei sind Professor Dr. Thomas Meuser (Fachbereich Elektrotechnik/Informatik), Professorin Dr. Kerstin Plüm (Fachbereich Design) und Professorin Dr. Maike Rabe (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik). Sie folgen auf Professorin Dr. Katrin Nihalani (Fachbereich Gesundheitswesen), Professor Dr. Harald Vergossen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) und Professor Dr. Dieter Wälte (Fachbereich Sozialwesen).

    Die Hochschule Niederrhein bedankt sich bei allen ehemaligen Hochschulratsmitgliedern ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Der neue Hochschulrat hat jetzt das Mandat, das Präsidium der Hochschule Niederrhein für die nächsten fünf Jahre in strategischen Fragen zu beraten und die Geschäftsführung zu beaufsichtigen.

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  • VdK-Initiative für 29-Euro-Ticket in NRW

    VdK-Initiative für 29-Euro-Ticket in NRW

    Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hat den hiesigen Verkehrsminister Oliver Krischer aufgefordert, ein 29-Euro-Ticket für NRW auf den Weg zu bringen.

    Dieses würde insbesondere Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen deutlich stärker als das geplante Deutschlandticket entlasten, wie der Vorsitzende Horst Vöge in seinem Schreiben unterstreicht.

    Gerade aufgrund der anhaltend hohen Inflation und der Energiekrise könnten es sich viele nicht leisten, zusätzlich 49 Euro auszugeben. „Wir begrüßen deshalb die aktuelle Debatte um eine vergünstigte Ticketvariante für Nordrhein-Westfalen und bitten Sie im Interesse unserer rund 400.000 Mitglieder darum, sich parallel zum Deutschlandticket für die Einführung eines regionalen NRW-Tickets für 29 Euro im Monat einzusetzen.“ Dieses sollte aus Sicht des VdK-Vorsitzenden allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen, damit auch diejenigen profitieren, die knapp oberhalb der Grenzen für Sozialleistungen liegen.

    „Die Ausgabe von Sozialtickets, die bisher für die verschiedenen Verbundräume gelten, könnte damit auf den Prüfstand gestellt werden.“ Zumal entsprechende Angebote zuletzt durchschnittlich 38 Euro im Monat kosteten und somit erheblich teurer zu Buche schlugen. „Gleichzeitig vereinfacht sich die Tarifstruktur“, betont Horst Vöge mit dem Hinweis darauf, dass im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Großteil der Menschen regional unterwegs ist.

    „Entscheidend ist, dass neben der Preisgestaltung auch das Angebot stimmt.“ So gilt es vor allem in ländlichen Räumen, die Verfügbarkeit und Taktung von Bussen und Bahnen zu verbessern. „Zudem müssen Verkehrsmittel und Verkehrsinfrastruktur barrierefrei und klimafreundlich um- und neu gebaut werden.“ Der Vorsitzende des VdK NRW sieht hierin einen wichtigen Schritt für eine sozialverträgliche Mobilitätswende. „Wir unterstützen die Landesregierung daher ausdrücklich in ihrem Ziel aus dem Koalitionsvertrag, den ÖPNV leistungsstärker, verlässlicher, vernetzter, flexibler, sicherer und barrierefrei zu machen sowie das Angebot bis 2030 um 60 Prozent zu erhöhen.“

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  • Grüne Mönchengladbach: Protest lohnt sich!

    Grüne Mönchengladbach: Protest lohnt sich!

    Der umstrittene belgische Atom-Reaktor Tihange 2, nahe an der deutschen Grenze gelegen, wird zum 31. Januar dieses Jahres abgeschaltet.

    Schon vor mehr als zehn Jahren hatten viele Experten davon abgeraten, den Atom-Reaktor weiter laufen zu lassen.

    Viele Jahre hatten sich auch die Mönchengladbacher Grünen aktiv gegen das Fortlaufen des Atom-Reaktors gewehrt: „Protest lohnt sich! Das in den letzten Jahren nichts Gravierendes passiert ist, ist für alle Mönchengladbacher ein Riesen Glück“, meint Ulla Brombeis. Die Kreisgeschäftsführerin der Mönchengladbacher Grünen war damals bei den Protesten dabei und hat gegen Tihange 2 demonstriert. Grund dafür waren zahlreiche Haarrisse am Atom-Reaktor und die dadurch entstandenen großen Sicherheitsrisiken.

    https://mg-heute.de/stadt-moenchengladbach-gibt-infobroschuere-zum-kernkraftwerk-tihange-heraus/

    „Für Mönchengladbach ist das ein großes Stück zurückgewonnene Sicherheit. Die Abschaltung von Tihange 2 ist ein guter Weg, um weg von klimaschädlichen Energien und Atomenergie zu kommen und in erneuerbare, umweltfreundliche Energien zu investieren. Es ist eine Win-Win Situation für die Stadt und für die Umwelt“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-KV Mönchengladbach.

    Dennoch ist das Abschalten des Blocks in Tihange nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Der belgische Atom-Park umfasst immer noch fünf Reaktoren, die teilweise über den eigentlich geplanten Atomausstieg Belgiens am Netz bleiben.
    Belgien hatte wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und der Energieunsicherheit den Atomausstieg von 2025 für die beiden jüngsten Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 auf 2035 verschoben. Die drei restlichen Reaktoren werden im Laufe des Jahres 2025 abgeschaltet.

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  • Drohnen sicher führen – MGL ist offizielle Prüfstelle für Fernpiloten

    Drohnen sicher führen – MGL ist offizielle Prüfstelle für Fernpiloten

    In Zukunft werden unbemannte Flugobjekte unseren Luftraum verstärkt nutzen.

    Vor allem, wer Drohnen kommerziell betreibt, muss eine entsprechende Lizenz erwerben.
    Das ist ab sofort am Flughafen Mönchengladbach (MGL) als Dependance der Droniq GmbH möglich, die vom Luftfahrt-Bundesamtes als Prüfstelle benannt ist.

    Ende Januar wurden in Mönchengladbach die ersten Prüfungen abgenommen.
    Von der Freizeitgestaltung über die industrielle Nutzung bis zur Verwendung bei Rettungseinsätzen: Die Zahl an unbemannten Flugobjekten nimmt stetig zu. Daher ist es wichtig, dass Fernpiloten ihre Drohne sicher und nach den aktuellen Regeln der Luftfahrt fliegen können und eine entsprechende Qualifikation erwerben.

    Im Januar 2023 hat die Droniq GmbH mit dem Standort MGL ihre Ausbildungsplattform Droniq Academy vergrößert. Ab sofort kann man hier die offizielle Prüfung zum Erwerb des EU-Fernpilotenzeugnis A2 gemäß Luftverkehrsordnung ablegen.
    Voraussetzung dafür sind neben einer gültigen Drohnenversicherung, die Registrierung als Fernpilot beim Luftfahrtbundesamt sowie der Nachweis von Grundkenntnissen über den EU-Kompetenznachweis A1/A3.

    Alle Prüfungstermine in Mönchengladbach für 2023 sind auf der Droniq-Website unter droniq.de gelistet.
    Der Flughafen Mönchengladbach bietet hier ideale Voraussetzungen. Mit mehreren ansässigen Flugschulen hat er bereits einen Ausbildungsschwerpunkt für Privat- und Verkehrspiloten.
    Ab sofort wird das Angebot in Kooperation mit Droniq um Kurse für Fernpiloten ergänzt.
    Zusätzlich zu dieser Grundqualifikation hat der MGL spezielle Schulungen zum sicheren Betrieb von Drohnen im kontrollierten Luftraum entwickelt. Mit seiner Kontrollzone und in einem komplexen Luftraum gelegen sind die Voraussetzungen am MGL ideal, um Fernpiloten im Umgang mit ihrer Drohne fit zu machen.
    Die Inhalte reichen von technischen über meteorologische Themen, z.B. Mindestwetterbedingungen und Thermik, bis zu den vielfältigen Aspekten von Flugbetrieb und Drohnen-Systemen.
    Kurstermine werden auf der Webseite mgl.de veröffentlicht.

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  • Premiere: das Schauspiel „(R)Evolution“

    Premiere: das Schauspiel „(R)Evolution“

    „Eine Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert“ nennen Yael Ronen und Dimitrij Schaad ihr 2020 am Thalia Theater in Hamburg uraufgeführtes Stück „(R)Evolution“ im Untertitel.

    Foto: Stutte

    Ihre von Yuval Noah Hararis Bestseller „Homo Deus“ inspirierte schwarzhumorige Komödie über die Welt in zwanzig Jahren zeigt, wie sich fünf Zeitgenossen verheddern im Netz des digitalen Metaversums – begleitet stets und nie aus den Augen gelassen von Zeitgenosse Nummer sechs, „Alecto“, dem digitalen Assistenzwesen.
    Wie wäre es, wenn unser Kühlschrank sich freundlich, aber unerbittlich weigerte, die Tür zu öffnen, weil das Smart-Klo einen zu hohen Kalorienumsatz meldet?
    Wie wäre es, wenn die Krankenversicherung das nächste Baby nur versichern würde, wenn im Labor die genetischen Anlagen der Eltern in den Bereichen
    Lebenserwartung und Depressionsanfälligkeit erheblich verbessert werden?
    Und wie wäre es, wenn wir erführen, dass unser Partner fremdgeht mit einem Roboter?

    Foto: Stutte

    Dystopien sind selten komisch, ihre Tonart meist düster bis tragisch. In „(R)Evolution“ stimmt das Autorenteam Yael Ronen und Dimitrij Schaad ein anderes Lied an.
    „(R)Evolution“ ist in dieser Spielzeit in Mönchengladbach die erste Inszenierung des neuen Schauspieldirektors Christoph Roos.

    Die Premiere findet am Freitag, den 3. Februar um 19.30 Uhr statt.

    Tickets sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet unter www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • Neues Konzept fürs Giesenkirchener Schützen- und Heimatfest 2023

    Neues Konzept fürs Giesenkirchener Schützen- und Heimatfest 2023

    Am Sonntag, den 22.01.2023 fand die Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen statt.

    Zum Auftakt feierten die Mitglieder der Bruderschaft gemeinsam mit der Gemeinde den St. Sebastianustag mit einer Schützenmesse in St. Gereon.

    Brudermeister Ralf Werner Kremer

    Im Anschluss begrüßte Brudermeister Ralf Werner Kremer im Gereonshaus knapp 80 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Nach dem Rückblick auf das vergangene Schützenjahr und dem erfreulichen Kassenbericht wurden der 1. Kassierer Uli Jahn, der Schriftführer Rainer Vieten und der 1. Beisitzer Paul Wischnewski von der Jahreshauptversammlung in Ihren Ämtern bestätigt. Neuer 2. Kassierer wurde Udo Strerath, als Beisitzer wurden Werner Delvos und Ralf Kremer neu in den Vorstand gewählt.

    Nach den Wahlen befasste sich die Jahreshauptversammlung mit einem neuen Konzept für das Schützenfest 2023 und den Krönungsball 2023. Die Jahreshauptversammlung beschloss hierzu einstimmig folgende Punkte für das Schützenjahr 2023:
    Neuer Marktmeister und somit verantwortlich für den Aufbau und die Ausstattung des Kirmesmarktes ist Sven Tusch (Imbissbetrieb Römgens). Sven Tusch hat großer Erfahrungen in diesem Bereich. Mit ihm möchte man den Kirmesmarkt in Giesenkirchen wieder zu alter Pracht bringen.

    Den Zeltbetrieb und den Biergarten vor dem Schützenzelt übernimmt die Firma Jansen

    Das Schützenfest selbst wird vom Programm her anders als in den Jahren zuvor ablaufen. Samstag, Sonntag und Montag bleiben unverändert. Am Dienstagabend wird es aber nach der Parade zum Abschluss des Schützenfestes dann einen großen Zapfenstreich auf dem Konstantinplatz vor der Pfarrkirche geben. Im Zelt wird es dienstags keine Abendveranstaltung mehr geben.

    Beim Krönungsball wird die Bruderschaft zukünftig auf ein Zelt verzichten.
    Der Krönungsball 2023 soll im Pädagogischen Zentrum des Franz-Meyers-Gymnasium stattfinden.

    Die Bewirtung wird dort Gert Dürselen von der Gaststätte Kreuels für die Bruderschaft übernehmen.
    Das Giesenkirchener „Dreigestirn“ bestehend aus Schülerprinz Luca Hoeveler, Jungkönig Darwin Lauenburger und Schützenkönig Ralf Kremer freuen sich nun auf ein schönes Schützenjahr.

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  • Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin – der Kulturfonds Energie kommt!

    Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin –
    der Kulturfonds Energie kommt!

    Yüksel: „Kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten erhalten.“

    Der Haushaltsausschuss des Bundes hat den Unterstützungsfonds „Energie für die Kultur“ freigegeben.

    Gülistan Yüksel, MdB

    „Damit unterstützen wir flächendeckend kulturelle Einrichtungen und Veranstalter. Öffentliche Kultureinrichtungen wie zum Beispiel unsere Rheydter und Mönchengladbacher Museen sowie Bibliotheken, aber auch Musikschulen und Theater, erhalten die Hälfte der Energiemehrkosten vom Bund ersetzt, die sie auch noch nach der Strompreisbremse zu tragen haben“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Der Fonds kann sowohl von öffentlichen als auch von privatwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren in Anspruch genommen werden.

    Die Förderung soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2023 beantragt werden können.
    Insgesamt stehen bis zum 30. April 2024 eine Milliarde Euro zur Verfügung.
    Die ersten 375 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss des Bundestages bereits freigegeben.
    Mit dem Kulturfonds Energie werden die Härten abgefedert, die die Kulturbranche aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten besonders hart treffen. „Nun ist es an den Bundesländern, eine schnelle Abwicklung dieser Mittel zu gewährleisten, damit die Gelder des Bundes auch schnell vor Ort ankommen. Denn der Energiefonds ist ein wichtiger Schritt, unsere kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten zu erhalten“, betont Yüksel abschließend.

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  • Parken in Mönchengladbach: CDU macht Stimmung, ignoriert die Rechtslage

    Parken in Mönchengladbach: CDU macht Stimmung, ignoriert die Rechtslage

    Die Frage, wem nun eigentlich der Stadtraum gehört, wird auch in Mönchengladbach heiß diskutiert.

    Ein Blick in die örtlichen Straßen zeigt, dass in der „Vitusstadt“ nach wie vor der Automobilverkehr dominiert. Mehr und mehr Menschen wollen dies vor dem Hintergrund des Klimawandels jedoch nicht mehr hinnehmen. Kein Wunder, in den letzten Jahrzehnten haben heiße Temperaturextreme zugenommen, mancherorts häufen sich extreme Niederschläge.

    Ursächlich mit verantwortlich sind die emittierten Treibhausgase durch den Automobilverkehr, in Deutschland sind das im Jahr etwa 100 Millionen Tonnen CO2. Problematisch hierzulande bleibt der Umstand, dass der Verkehr auf Deutschlands Straßen beständig anwächst, wo doch eine Einsparung von CO2 im Bereich Verkehr dringend notwendig wäre.

    Martin Wirtz

    „Ein parkendes Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag auf etwa zwölf Quadratmetern öffentlicher Fläche – das muss auch anders gehen“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des grünen Kreisverbandes in Mönchengladbach. Er setzt sich – wie viele andere Engagierte auch – für eine gerech­te­re Ver­tei­lung des öffent­li­chen Raums und mehr Lebens­qua­li­tät in der Stadt ein. Auch der Gesetzgeber berücksichtigt beim Stichwort „Parken“ zusehends eine gerechtere Raumverteilung. Das zeigt sich an einer aktuellen Diskussion im Stadtbezirk Süd am Beispiel der Schlossstraße oder im Stadtbezirk West in Beckrath an der Straße „Am End“.

    Reinhold Giesen

    „Hier hatte sich ein Bürger darüber beklagt, dass die Busse des ÖPNV diese Straße auf dem Weg zur Grundschule Beckrath nicht ohne Behinderung passieren können und es hier des Öfteren zu Verkehrsstauungen kommt“, berichtet Reinhold Giesen, Sprecher der Grünen in der BV West. Die Stadtverwaltung, so Giesen weiter, habe dies zum Anlass genommen, die aktuellen Ausführungen in der Straßenverkehrsordnung nun auch anzuwenden. „Bisher wurde das halbseitige Parken auf dieser Straße jahrelang nur geduldet, das ist jetzt anders“, sagt der Grünen-Politiker. Insofern handele es sich bei der jetzt praktizierten Regelung nicht um eine politisch motivierte Änderung der Parkmöglichkeiten, sondern vielmehr um die Umsetzung rechtlicher Anordnungen.

    Vanessa Odermatt

    Die Mönchengladbacher CDU-Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt hatte dies zuletzt anders dargestellt und der Ampel-Mehrheit im Rat der Stadt vorgeworfen, Bürger, die keine Möglichkeit hätten, auf das Auto zu verzichten, zu schikanieren.

    „Das“, sagt Martin Wirtz, „ist nur Polemik, um Stimmung zu machen. Die Fakten bleiben dabei leider wieder auf der Strecke.“ Die CDU-MdL habe bei den Bürgern offensichtlich den Eindruck hinterlassen, die neue Verkehrsregelung abwenden zu können.
    Die rechtliche Lage ist dabei aber eindeutig: Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist das Parken grundsätzlich nur auf der Fahrbahn oder ausgewiesenen Parkplätzen gestattet. Bleibt beim halbseitigen Parken ein Raum von mindestens 2,00 Metern für den Fußgängerbereich erhalten, wird dies durch das Verkehrszeichen 315 gewährt. „Diese Mindestbreite ist auf der betreffenden Straßenseite der Straße Am End durchgängig nicht gegeben“, stellt Reinhold Giesen dazu fest.

    Petra Heinen-Dauber

    Ähnlich wie ihre Parteikollegin Odermatt argumentierte CDU-Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber in der BV Süd im Hinblick auf halbseitiges Parken auf Bürgersteigen in der Schlossstraße. Das Thema müsse offen und ehrlich mit den Bürgern diskutiert werden, so Heinen-Dauber.

    Den Grünen-Sprecher in der BV Süd, Marcel Klotz, ärgern diese CDU-Polemiken: „In den Bezirksvertretungen Süd und West kam das Thema ja gerade durch Bürgerbeschwerden oder – im Süden – sogar durch Bürgeranträge hoch. Hier von fehlender Bürgerbeteiligung zu sprechen, ist lachhaft, denn wir greifen ja gerade den Bürgerwillen auf und die Verwaltung hat dann darauf reagiert.“  

    Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld von einer Bürgeranhörung abgesehen, da sie in diesem Verfahren keine Wahlmöglichkeit für die Bürgerschaft hätte präsentieren können. Die rechtliche Lage ist eindeutig. „Wünschenswert wäre hier allerdings schon die Verteilung eines Informationsblattes gewesen, mit dem man den Bürgern die jetzt praktizierte Regelung vorher hätte ankündigen können“, sind sich Reinhold Giesen und Marcel Klotz einig. Die Umsetzung der aktuellen Regelung hatte die Verwaltung auch mit dem Hinweis auf den Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft Fuß- und Fahrradfreundlicher Städte“ begründet.

    Die Konsequenz daraus: Künftig wird bei allen Straßen, die eine Überplanung erfahren oder bei denen ähnliche Bürgerbeschwerden vorgetragen werden, diese Regelung angewendet.

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  • FDP Mönchengladbach im NRW-Landesvorstand vertreten

    FDP Mönchengladbach im NRW-Landesvorstand vertreten

    Klare Worte fand Jörg Buer, der ehemalige Kreisvorsitzende der FDP Mönchengladbach, beim Landesparteitag seiner Partei am letzten Wochenende in Bielefeld.

    Den Anwesenden schien es zu gefallen. Sie wählten Jörg Buer zum Beisitzer in den Landesvorstand.

    Intern kritikfähiger werden, wieder konstruktiv debattieren lernen, waren seine Forderungen.
    Die Bevölkerung müsse die FDP nach der verlorenen Landtagswahl 2022 wieder deutlich wahrnehmen. Jörg Buer teilt nicht nur aus.
    Als Zahnarzt mit eigener Praxis sei er durch mehrere Gesundheitsminister und -ministerinnen zwar leidgeprüft, aber auch managementbewährt. Als Selbständiger sind ihm die Probleme, wie beispielsweise die Überregulierungen und überbordende Bürokratie, bestens bekannt.
    „Als Mediziner würde ich mir diese Zeit lieber für meine Patienten nehmen. Daran sollten wir auch arbeiten.“  Die Partei brauche Leute, junge wie alte, Selbständige und Beschäftigte mit Ideen, Idealisten und Pragmatiker. „Auf den Punkt gebracht, Menschen, die wieder frischen Wind reinbringen und begeistern können“, fasst Jörg Buer zusammen.

    Mit dem neuen Landesvorsitzenden Henning Höne blicke das gesamte neu gewählte Team aber zuversichtlich nach vorne.

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  • Medikamentenmangel: Studierende entwickeln Konzept für innovative Mehrproduktanlage

    Medikamentenmangel: Studierende entwickeln Konzept für innovative Mehrproduktanlage

    Mehr als 300 Arzneimittel fehlten zeitweise in deutschen Apotheken – und das mitten in der Grippewelle.

    Dieser brandaktuellen Problematik haben sich jetzt Studierende des Fachbereichs Chemie an der Hochschule Niederrhein intensiv gewidmet.
    Das Ergebnis: Ein detailliertes Konzept für eine Anlage, die gleich mehrere Probleme lösen könnte.

    Weil die Rohstoffpreise und Lohnkosten in den USA und vor allem Asien deutlich günstiger als in Europa sind, lassen viele Pharma-Hersteller lieber auswärts produzieren.

    Diese Abhängigkeit hat Folgen: Wegen dortiger Lieferengpässe bleiben auch hierzulande die Regale in vielen Apotheken leer. Selbst wenn in Europa stillgelegte Produktionsanlagen reaktiviert und die heimischen Kapazitäten wieder hochgefahren werden würden: Der Aufwand ist enorm und sehr teuer. Viele Anlagen konzentrieren sich mittlerweile auf andere begehrte Wirkstoffe – oder sind so veraltet, dass sie durch moderne Technik ersetzt werden müssten.

    Prof. Dr.-Ing. Heyko Jürgen Schultz mit der Projektgruppe während der Vorlesung

    Wie die aussehen und effektiv genutzt werden könnte, darauf haben 20 Master-Studierende der Technischen Chemie eine Antwort gefunden. Unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Heyko Jürgen Schultz haben sie im Rahmen eines Seminars, das auf problembasiertes Lernen setzt, ein ausgefeiltes Konzept für eine Multiproduktanlage entwickelt. Sie kann mindestens vier Wirkstoffe als Tablette oder Fiebersaft herstellen.

    Geplant hat die Projektgruppe mit Paracetamol, Aspirin, Diclofenac und Ibuprofen.
    Das Besondere an dieser Chemieanlage: Sie soll mindestens die doppelte Menge von dem erzeugen, was die Deutschen jährlich konsumieren – um weite Teile Europas beliefern zu können. Möglich wären 360.000 Tabletten und 2700 Fiebersaftflaschen – pro Stunde.

    Die Anlage soll auch so konzipiert sein, dass sie für weitere knappe Wirkstoffe modular erweiterbar ist. Durch den hohen Automatisierungsgrad könnten weit über 20 Prozent Personal eingespart werden, schätzt Schultz.

    Der Clou: Spezielle, moderne Messgeräte in den Leitungen und Reaktoren sollen Auffälligkeiten in Temperatur, Druck, elektrischer Leitfähigkeit oder der Zusammensetzung frühzeitig in der Produktionskette erkennen, melden und automatisch regeln.

    Mithilfe eines modernen Verfahrens, bei dem Nahinfrarot- und Raman-Spektroskopie eingesetzt wird, können Stoffgemische analysiert werden – und zwar online während des Herstellungsablaufs. Dieses ausgeklügelte Analytik-Verfahren spart langwierige Transportwege zu den Laboren – und damit Zeit. „Das gibt es so in dem geplanten Umfang noch nicht. Wir sammeln permanent Daten, können sie jederzeit abrufen und zur Prozessoptimierung nutzen“, so Heyko Jürgen Schultz.

    Das trägt den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Rechnung: Wenn Fehler frühzeitig erkannt werden, kann die betroffene Charge noch im Produktionsverlauf verbessert werden. Damit werden keine Energie und Rohstoffe vergeudet, sondern effektiv und zielgerichtet eingesetzt. Die Produktausbeute wird höher, der Ausschuss minimiert.

    „Wir haben hervorragend ausgebildete Chemikerinnen und Chemiker, Chemieingenieurinnen und –ingenieure an unser Hochschule, die eine Detailplanung samt Unterlagen zur Anlagengenehmigung vorgenommen haben“, lobt Schultz.
    Er ist sich sicher: Für Unternehmen könnte die Machbarkeitsstudie eine gute Vorlage sein, eine solche Anlage umzusetzen. „Ich bin überzeugt, dass das finanzierbar ist“, meint Schultz, der selbst viele Jahre in der Chemie-Industrie gearbeitet hat.

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