Die Hinterlassenschaft des Herrn Sasserath

14-10-11-spielplatz+toilette-marienplatz-0109 Bevor im Frühjahr 2013 mit dem Umbau des Marienplatzes begonnen wurde, veranstaltete die Verwaltung in 2012 eine
Bürgerveranstaltung zur Diskussion über die Planungen.
Durch den Umbau sollte der Marienplatz städtebaulich aufgewertet, neu geordnet und für Fußgänger wieder attraktiver werden.
Anregungen von Bürgern gab es keine, es konnten also auch keine berücksichtigt werden.
Auch seitens des damals für Rheydt verantwortlichen Bezirksvorstehers Karl Sasserath (Bündnis90/Grüne) sind keine Anregungen oder gar Forderungen bekannt geworden.
Das “Entrümpeln” von Barrieren in den Haltestellenbereichen und Gehwegen sollte die Aufenthaltsqualität im Bereich des Marienplatzes für Fußgänger deutlich verbessern, hieß
es damals lapidar.
Die Fußgängerbereiche vor den Geschäften sollten vergrößert werden und die Marienkirche wieder angemessen in den städtischen Raum eingebunden werden.
Auch die Fahrbahn im Bereich des Marienplatzes sollte einen neuen Asphaltbelag erhalten.
Zudem sollte die Orientierung für Fußgänger verbessert und “Stolperfallen” und Barrieren wie hinter den Bushaltestellen beseitigt werden.

Alles das wurde umgesetzt.

14-10-11-spielplatz+toilette-marienplatz-0111Nicht einmal Sasserath hat wohl an die Toilettenanlage auf dem Marienplatz gedacht.
Der Zugang wurde einfach mit einem niedrigen Drehtor (siehe Bild) versehen, fertig.
Die Toiletten sind weder nutzbar noch als solche gekennzeichnet.
Sie wurden einfach vergessen nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“.

Bleibt die zu klärende Frage: Bei den Millionenbeträgen für den Umbau der „Sozialen Stadt Rheydt“ gab es keine Mittel für eine endgültige „Bereinigung“ der Toilettensituation am Marienplatz?

1 Kommentar zu "Die Hinterlassenschaft des Herrn Sasserath"

  1. Da werden sicher weitere Hinterlassenschaften gefunden werden. Das wird einen Sasserath nicht kümmern.
    Mich interessiert, was aus der immer wieder neu geplanten „netten Toilette“ in Rheydt geworden ist oder noch werden soll.
    Das sollte in der nächsten Bezirksvertretung einmal dargestellt werden.
    Hier könnte sich ein Sasserath mal wieder mit fremden Federn schmücken wie gehabt, oder doch nicht?

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