Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab

Sportpolitischer Sprecher der Grünen, Bernd Meisterling-Riecks

Es geht um’s Geld. Um den Stadthaushalt 2016, konkret um die Interessen des Sportausschusses. Die GroKo besaß soeben die Größe, 10.000 Euro für ein von den Grünen vorgeschlagenes Projekt abzulehnen, nachdem sie ihre eigenen Projekte mit Kosten von mindestens 200.000 Euro durchgewunken hatten.

Die Grünen hatten beantragt, um das Schloss Rheydt eine Beleuchtung von Wegen zu realisieren.
Hier der Antrag als PDF

Hintergrund ist das gestiegene Bedürfnis von Bürgern, außerhalb von Sportvereinen eine Lauffläche nutzen zu können, auch und vornehmlich in den Abendstunden.

Die Voraussetzungen um Schloss Rheydt sind geradezu ideal für diesen Zweck. Es gibt eine ÖPNV-Anbindung, ausreichenden Parkraum, Gastronomie und fertige Wege. Was fehlt ist eine sinnvolle Beleuchtung. Kosten ca. 10.000 Euro.

CDU-Sprecher Robert Baues war auch angetan von diesem Vorschlag, sah sich und seine Fraktion aber dennoch aktuell nicht in der Lage dem Antrag zuzustimmen.

Die SPD-Fraktion schloss sich dem Kooperationspartner an.

Wieder ein Beispiel, wie eine gute Idee, vorgeschlagen vom politischen Gegner, keine Chance erhält. Eine Blamage für die politische Kultur dieser Stadt.

1 Kommentar zu "Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab"

  1. Das Thema, um das es hier geht will ich nicht thematisieren. Anderes fällt mir derzeit zunehmend auf. Seit Wochen wird aus gegebenem Anlass viel von/über Kultur gesprochen. Wie ist es da eigentlich um die Kommunikationskultur in der lokalen Politik bestellt. „Nur“ weil man sich mächtig fühlt, mehrheitsbedingt, geht man so miteinander um? Schämt Euch(Entschuldigung ob der Vertraulichen Anrede). Wenn mir jemand sagt, daß ich ein „A…“ bin, dann kann ich mich wehren. Aber süffisante, mit einer Prise Ironie gewürzte Spitzen, sowie auch nonchalant zwischen den Zeilen verstecktes, aber bitte doch spürbar, weil es ja genau darum geht. Der politische Gegner soll ja merken was für ein „Würstchen“ er ist. Und all‘ das geboren aus einer verachtenswerten Überheblichkeit, ist NICHT ein Zeichen besonderer Intelligenz, sondern armselig. Ich ziehe vor jedem den Hut, der einem Gegner mit ANSTAND und dem Respekt begegnet, den er für die eigene Person so gerne hat. Was hier an Unwürdigkeiten im Miteinander passiert, ist im winzigen Zellkern das, was irgendwie und irgendwann auf anderer Bühne zu dem führt, was uns derzeit wohl alle zutiefst erschüttert und beschäftigt. Können die Herrschaften, um die es hier geht, ihre Intelligenz auch gescheiter nutzen, oder haben sie an der der Stelle nur Machtgeilheit im Kopf. Der Eindruck ist da und verfestigt sich mehr und mehr. Nochmals von Herzen: Schämt Euch. Ach ja, christlich und sozial seit Ihr ja auch noch. Na dann möchte ich „die Anderen“ lieber nicht erleben.

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