Stadtverwaltung testet mobilen Bürgerservice

Hardy Drews, Michaela Helus, Erica Hamers und Hans-Jürgen Schnaß freuen sich über den „mobilen Bürgerservice“, den die Stadtverwaltung derzeit testet.

Hierzu wurde ein sogenannter „Bürgerkoffer“ für einige Wochen angemietet.
Ausgestattet mit Laptop, Scanner, Drucker, Änderungsterminal für den neuen Personalausweis und Signaturpad für die Unterschrift, ermöglicht der „Bürgerkoffer“ bürgernahe und ortsunabhängige Verwaltungsdienstleistungen, wie zum Beispiel An- und Abmeldungen, das Beantragen von Ausweisdokumenten und Führungszeugnissen oder das Ausstellen von Meldebescheinigungen.

Ein erster Test des „Bürgerkoffers“ wurde jetzt im städtischen Altenheim in Eicken durchgeführt. Der Beigeordnete für Bürgerservice, Hans-Jürgen Schnaß, sowie Fachbereichsleiter Hardy Drews, begleiten den Test. Hier wurde es den Bewohnerinnen und Bewohnern unter anderem ermöglicht, vor Ort ihre abgelaufenen Ausweise neu zu beantragen.

Scanner, Drucker, Laptop, Kamera, Signaturpad – so ausgestattet kann Michaela Helus vom Fachbereich Bürgerservice ihren Kunden auch im Altenheim Eicken zum neuen Personalausweis verhelfen.

Scanner, Drucker, Laptop, Kamera, Signaturpad – so ausgestattet kann Michaela Helus vom Fachbereich Bürgerservice ihren Kunden auch im Altenheim Eicken zum neuen Personalausweis verhelfen.

Sollte die Pilotphase erfolgreich verlaufen, bestehen Überlegungen, das Angebot auch in anderen Einrichtungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen anzubieten, wodurch diesen Wege und Wartezeiten erspart blieben. Weitere Einsatzmöglichkeiten könnten zum Beispiel zu Semesterbeginn die Hochschule Niederrhein oder Studentenwohnheime sein. So könnte die Verwaltung kundenfreundlich einem temporären erhöhten Bedarf im Meldewesen begegnen und gleichzeitig Wartezeiten in den Rathäusern reduzieren.

Ebenso könnten zukünftig Bürgerserviceleistungen in Bereichen von Mönchengladbach punktuell angeboten werden, in denen zurzeit kein vor Ort Angebot besteht oder als Ersatz für Kleinstandorte.

Schnaß: „Mit dem mobilen Bürgerservice würde wieder ein zusätzliches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger präsentiert werden. Dies wäre auch ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die demografische Entwicklung. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.“

1 Kommentar zu "Stadtverwaltung testet mobilen Bürgerservice"

  1. Torben Schultz | 23. Dezember 2015 um 11:28 |

    Ohne Frage eine tolle Erweiterung / Ergänzung des Bürgerservice … solange es wirklich das bleibt!

    Wir sollten aber sehr wachsam sein, ob hier nicht vielleicht nur clever Eingefädelt die Grundlage geschaffen wird die verschiedenen Bezirksverwaltungsstellen zu reduzieren und dann entsprechend Stellen abzubauen. Denn im Rahmen des HSP wurde die Reduzierung als Sparmaßnahme Diskutiert. Und auch beim jetzt noch zu entwickelnden Raumkonzept zur zentralisierung der Verwaltung sind die Außenstellen immer mal Thema.

    Und wenn dann plötzlich neben einer Zentralen Anlaufstelle im Vituscenter (oder ggf. zwei: Vituscenter und Rheydt) in den Außenbezirken einmal die Woche für zwei Stunden ein Verwaltungsbus mit dem „Bürgerkoffer“ kommt, dann ist es kein ausbau des Bürgerservice mehr, sondern ein klarer Abbau.

    Aber ok, noch ist es nicht so weit und Altenheime, Krankenhäuser und so aufzusuchen ist ne tolle Sache!

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