Suchanfragen für zwei TV-Beiträge

Anfrage 1:
Wer hat schon mal ein Altersdelir nach einer Operation erlebt?
Nach Angabe den Landesgesundheitsministeriums NRW leidet eine Vielzahl älterer Menschen nach einer Operation an diesen Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörungen.
Das Risiko daran zu erkranken könne sich durch eine intensivierte persönliche Betreuung und durch eine veränderte Narkoseführung erheblich verringern lassen.
Doch bislang ist das Bewusstsein in den Kliniken für diese schwere Erkrankung noch nicht da.
Der WDR ist nun auf der Suche nach Menschen, die an einem solchen Delir gelitten haben und davon vor der Kamera für die WDR-Sendung Westpol berichten würden.
Bitte melden Sie sich unter: 0211-8900732 oder nadja.kerschkewicz@wdr.de

 

Anfrage 2:
Pflegende Angehörige für Fernsehbeitrag gesucht
Das Politmagazins „Panorama 3“, NDR, sucht für einen Fernsehbeitrag Menschen aus Norddeutschland, die ihre Angehörigen zuhause pflegen.

Interessenten können sich direkt mit der Redaktion in Verbindung setzen. Dazu folgende Daten:
Jasmin Klofta, NDR Fernsehen, Innenpolitik, Hugh-Greene-Weg 1, 22529 Hamburg
Tel.: +49-40-4156-6517 – Fax: +49-40-4156-5471 – Mail: j.klofta.fm(at)ndr.de – http://www.ndr.de/panorama3

Es soll darum gehen zu erzählen, mit welchen Schwierigkeiten pflegende Angehörigen zu kämpfen haben, woher sie die Kraft für die tägliche Herausforderung nehmen. Unser Ziel wäre es, das große Thema „Pflege“ erlebbar zu machen. Wir möchten das Dilemma der Menschen zeigen: Einerseits für die Menschen, die sie lieben, da zu sein und andererseits immer wieder an und über die Grenzen der Belastbarkeit zu kommen. Auch mangels Unterstützung von Seiten des Staates oder des Arbeitgebers.
Dafür brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung!
Es soll dabei nicht darum gehen, einseitig das Leiden der Menschen „vorzuführen“. In dem Bericht soll auch Platz sein für die kleinen und großen Heldentaten, die pflegende Angehörige jeden Tag vollbringen. Selbstverständlich wissen wir, dass das Thema Pflege auch ein sehr persönlicher und intimer Bereich ist. Dem wollen wir uns respektvoll nähern.
Niemand weiß so gut wie die pflegenden Angehörigen, wie die Situation in der Pflege jenseits der großen Statistiken und Studien im Alltag tatsächlich aussieht. Nach den Gesprächen mit Experten scheint uns die Lage z.B. im Bereich Pflege von Demenzkranken besonders schwierig. Aber auch, dass viele Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, und dabei nicht nur ihrer Familie, sondern auch der gesamten Gesellschaft einen großen Dienst erweisen, durch die hohen Kosten finanziell an den Rand kommen, finden wir in einer wohlhabenden Gesellschaft wie unserer besorgniserregend. Von Schwierigkeiten, die benötigten Pflegestufen zu erhalten, ist immer wieder zu hören.
Uns ist es wichtig, diese Geschichte behutsam, respektvoll und mit Einfühlungsvermögen in all ihren Facetten zu erzählen. Da ist es unabdingbar, dass beide Seiten sich zuvor kennenlernen und Vertrauen fassen können. Wir drehen nicht mit einem großen Kamerateam, sondern wollen die Menschen mit einer kleinen, mobilen Videokamera in ihrem Alltag besuchen. Das ist für alle Seiten einfacher, persönlicher und nicht so furchteinflößend wie ein großes Fernsehteam.
Meine Kollegin Anne Ruprecht und ich freuen uns über jede Rückmeldung! Eine solche Kontaktaufnahme wäre erst einmal völlig unverbindlich. Und bestimmt gibt es auch Fragen an uns!
Jasmin Klofta