Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona

Gülistan Yüksel und Kathrin Henneberger

Angesichts steigender Corona-Infektionen haben SPD, Grüne und FDP bereits parallel zu ihren Koalitionsverhandlungen einen Plan zur Pandemiebekämpfung vorgelegt.

„Damit die Länder in Zukunft notwendige Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen und die Menschen schützen können, ändern wir das Infektionsschutzgesetz und schaffen damit Rechtssicherheit“, informieren die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Kathrin Henneberger (Bündnis 90/Die Grünen) über den Gesetzentwurf, der Donnerstag dieser Woche im Bundestag in 1. Lesung debattiert wurde.

Bis zum 20. März 2022 können demnach die Bundesländer Maßnahmen wie die Maskenpflicht, 3G- bzw. 2G-Regelungen oder die Erhebung von Kontaktdaten erlassen. Diese Schutzmaßnahmen ersetzen die zum 25. November auslaufende Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

Angesichts steigender Infektionszahlen appellieren Yüksel und Henneberger zur Vorsicht und werben weiter für Impfungen: „Die Pandemie ist noch nicht überwunden. Das Virus breitet sich gerade unter den Ungeimpften stark aus. Eine Impfung hilft nicht nur die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sie schützt vor allem auch vor schwerem Krankheitsverlauf und Tod.“

So sehr beide Mönchengladbacher Politikerinnen für Impfungen und konsequente Schutzmaßnamen werben, so einig sind sie sich auch, dass Ausgangsbeschränkungen oder die Schließung von Schulen angesichts der vorhandenen Impfstoffe nicht mehr verhältnismäßig wären:
„Zwar gelangen einige Krankenhäuser derzeit wieder an ihre Kapazitätsgrenze, doch die Impfungen sorgen dafür, dass schwere Krankheitsverläufe vermindert und deutlich weniger Menschen als noch vor einem Jahr auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.“

In Mönchengladbach bieten mehr als 50 Praxen die Coronaschutzimpfung an, die Kontaktdaten der Praxen finden Sie im Impfregister von NRW unter: coronaimpfung.nrw/impfregister.
Außerdem sind weiterhin Impfungen ohne Termin in den Stadtzentren möglich. Zudem gibt es folgende mobile Impfaktionen:
am Shopping-Center Minto, Hindenburgstraße 73 (20. November, 12 bis 18 Uhr)
und am Karstadt-Gebäude Rheydt, Markt 10 (13. November, 11 bis 17 Uhr, und am 27. November, 11 bis 17 Uhr).
Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und, wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen.
Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

3 Kommentare zu "Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona"

  1. Eine Empfehlung, wenn auch RTL wirklich nicht mein Kanal ist, vor wenigen Minuten Dr. Montgomery im Interview. Wenn die Damen sich das bitte zu Gemüte führen würden, dann hörten sie nicht jemanden, der als Blinder von. der Farbe spricht. Warum ziehen Sie beide sich nicht mal nur für einen Tag Schutzkleidung über und laufen einfach nur mit, in einem der „einigen Krankenhäuser.“ Und dann äussern Sie sich nocheinmal. OK?

  2. Was denken sich die beiden Damen bei solcher Unverschämtheit eigentlich.
    „Zwar gelangen einige Krankenhäuser derzeit wieder an ihre Kapazitätsgrenze, doch die Impfungen sorgen dafür, dass schwere Krankheitsverläufe vermindert und deutlich weniger Menschen als noch vor einem Jahr auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.“
    Waren nicht auch sie es, die klatschend vor den Krankenhäusern standen?
    Oder haben sie wieder einmal keine Ahnung, wie es tatsächlich auf den Intensivstationen aussieht?
    Es ist peinlich, aus Mönchengladbach solche Bürgervertreter nach Berlin geschickt zu haben.

    Hört euch mal die Informationen der Fachleute an bevor ihr solchen Mist verbreitet.

  3. „Zwar gelangen einige Krankenhäuser derzeit wieder an ihre Kapazitätsgrenze, doch die Impfungen sorgen dafür, dass schwere Krankheitsverläufe vermindert und deutlich weniger Menschen als noch vor einem Jahr auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.“
    Bayern ruft den Katastrophenfall aus, und in VIELEN, nicht „einigen“ Krankenhäusern, werden geplante Op’s schon wieder auf Eis gelegt. Es gibt weniger Intensivbetten, weil deutlich weniger Personal. Und wohin der Karneval uns bringt, ist absolut absehbar. Die Aussage „einige Krankenhäuser“ ist nicht nur unrichtig, sondern leider auch verharmlosend.

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