Autor: Harald Wendler

  • Sommerfest der Tieroase Bettrath Tag der offenen Tür – Vorstellung neuer Räume

    Sommerfest der Tieroase Bettrath
    Tag der offenen Tür – Vorstellung neuer Räume

    Am 10. September feiert der Mönchengladbacher Tierschutzverein TEAM PRO ANIMAL das 5-jährige Bestehen des vereinseigenen Tierheims Tieroase Bettrath.

    Von 12.00 bis 17.00 Uhr sind am Sonntag auf dem Gelände in der Hackesstr. 115 in Neuwerk-Bettrath ausnahmsweise mal alle Türen geöffnet. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten werden Speisen und Getränke für Groß und Klein angeboten. Eine gut bestückte Tombola sowie der Verkauf von Trödel sollen dabei helfen, die Vereinskasse für die nächsten Aufgaben zu füllen.
    Nachbarn und Anwohner sind ebenso gerne gesehen, wie die Mitglieder und Freunde des Vereins sowie Besitzer von vermittelten Tieren; wer möchte kann seinen Vierbeiner auch gerne mitbringen.

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  • VdK-Mönchengladbach auf Tour – neue Motivation für die Ehrenamtler

    VdK-Mönchengladbach auf Tour – neue Motivation für die Ehrenamtler

    Durchpusten hieß die Devise am vergangenen Freitag, 22 Ehrenamtler des VdK-Kreisverbandes Mönchengladbach trafen sich zur Tagestour in den Krefelder Forstwald. Dankenswerterweise hatte die NEW einen Bus kostenfrei zur Verfügung gestellt. So ging es ab 9:00 Uhr in Mönchengladbach los.

    Nach einem erholsamen Spaziergang im schönen Forstwald, gute Gespräche untereinander konnten begonnen werden, ging es zum hervorragenden Büffet ins Forsthaus.
    Bei solcher Schlemmerei wurden wertvolle Informationen ausgetauscht.
    Der neugebildete Vorstand dankte den anwesenden und den verhinderten Ehrenamtlern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr, welches mit der unerwarteten Aufgabe des alten Vorstandes endete.
    Der personelle Neubeginn ist inzwischen vollzogen, das Ehepaar Sturm aus dem Sozialverband ausgeschieden, Ex-Vorsitzender Wilms von seinen Ämtern zurückgetreten, sodass es nun wieder aufwärts gehen kann.
    In Kürze wird ein Geschäftsführer die personelle Aufstellung komplettieren, die hauptamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle und auch die Mitglieder des Sozialvebandes VdK werden diese positive Entwicklung begrüßen.

    Bei tollem Wetter und mit großer Fröhlichkeit ging es am Nachmittag gen Mönchengladbach, wohl wissend, eine Menge Arbeit gilt es weiter zu bewältigen.

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  • „25 Jahre Show Trompeten“

    „25 Jahre Show Trompeten“

    Die Showtrompeten-Odenkirchen blicken auf 25 Jahre Ihres Bestehens zurück.

    Das wird entsprechend gefeiert.
    Die Festtage finden vom 08. bis 10. September 2017 in den vereinseigenen Räuman auf der Glesenkirchener· Straße 256A statt.

    Start ist am Freitag, 08.09. mit einer Abendveranstaltung ab 20.00 Uhr. Für die Musik an diesem Abend Ist DJ Rene zuständig.

    Samstag, 09.09. ab 14.00 Uhr steigt eine Open-Air-Veranstaltung mit Gastvereinen.

    Ab 20.00 Uhr gibt es einen Jubiläumsabend, bei dem die Band CAEBO für den guten Ton sorgt.

    Am Sonntag, 10.09. klingen die Festtage mit einem Frühschoppen ab 11 .00 Uhr aus.

    Offizielles Ende 18:00 Uhr

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  • Wie gut ist die Niers? Wie belastet ist das Wasser?

    Wie gut ist die Niers? Wie belastet ist das Wasser?

    Der Niersverband ist in diesem Jahr 90 Jahre geworden. Grund genug, die Entwicklung der Niers in den letzten Jahren und Jahrzehnten näher zu beleuchten.
    Wie war früher der Zustand der Niers und wie sieht er heute aus? Werden die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie erreicht? Welche zukünftigen Herausforderungen kommen auf den Niersverband zu?

    Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der Gewässergütebericht Niers, den Professor Dietmar Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes, und Dr. Wilfried Manheller, Leiter der Abteilung Gewässer und Labor, am Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellten.

    Immer wieder hat der Mensch auf die Niers eingewirkt. Nach Phasen des Aufstauens und der Eindeichung zum Betrieb von zahlreichen Mühlen erreichten die Belastungen infolge der einsetzenden Industrialisierung und der zunehmenden Bevölkerungsdichte Ende des 19. Jahrhunderts ein nicht mehr hinnehmbares Ausmaß. Die einst wegen ihres Fischreichtums berühmte Niers war zu einem Fluss geworden, in dem jegliches Leben unmöglich war.

    Zur Behebung dieser Missstände wurde am 22. Juli 1927 durch Preußisches Sondergesetz der Niersverband gebildet. Anlässlich seines 90-jährigen Bestehens hat der Niersverband einen Gewässergütebericht Niers erstellt, in dem deutlich wird, welchen Belastungen die Niers in der Vergangenheit ausgesetzt war und welche positive Entwicklung sie bis heute genommen hat.

    So werden beispielsweise bei den Kleinlebewesen, die am Gewässergrund leben, wie Schnecken, Muscheln, Insektenlarven oder Krebstiere, im Ober- und Unterlauf der Niers heute fünfmal so viele Arten gefunden wie in den 1960er Jahren, im Mittellauf sogar 15mal so viele. Den wesentlichen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung lieferte die enorme Steigerung der Reinigungsleistung der Kläranlagen, die zu einer drastischen Verbesserung der Wasserqualität führte.

    Hierdurch hat sich die stoffliche Belastung der Niers entscheidend verbessert. Die Sauerstoffgehalte in der Niers erfüllen ebenso wie die meisten Elemente und Nährstoffe im Jahresmittel die Anforderungen an eine gute Gewässerqualität. Zusätzlich wirken sich auch die Maßnahmen zur naturnahen Umgestaltung der Niers positiv aus.

    Das Engagement des Niersverbandes hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Anzahl an Fischarten in der Niers deutlich zugenommen hat. Die Niers ist mittlerweile wieder Heimat für 32 verschiedene Fischarten. Am häufigsten und am weitesten verbreitet kommen Schmerle, Flussbarsch und Dreistachliger Stichling vor, gefolgt von Gründling, Rotauge, Bitterling, Döbel, Koppe, Steinbeißer Hasel, Neunstachliger Stichling, Hecht oder Brassen.

    Nachdem in den ersten Jahrzehnten seines Wirkens der Niersverband den Fokus seiner Aktivitäten insbesondere auf die Abwasserreinigung richtete, stehen nunmehr Aufgaben zur Umsetzung der am 22. Dezember 2000 eingeführten EU-Wasserrahmenrichtlinie an. Ziel für die Niers ist die Erreichung eines guten ökologischen Potenzials und eines guten chemischen Zustands. Auf dem Weg zu diesem Ziel soll sich die Niers schrittweise wieder zu einem lebendigen Gewässer entwickeln können. Dieser Entwicklungsprozess erfordert neben einem nicht zu vernachlässigenden finanziellen Aufwand Akzeptanz, Engagement verschiedener Akteure und vor allem Zeit. Dort, wo bereits Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, zeigen sich erste positive Entwicklungen.

    Trotz der großen Fortschritte sind die sehr ambitionierten Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie längst noch nicht erreicht. Dies ist in unterschiedlichen Ursachen begründet, die nicht ausschließlich durch den Niersverband zu verändern sind, wie z. B. die Nitratbelastung des Grundwassers.

    Themen, wie der Nachweis von so genannten Spurenstoffen (Bio- und Pestizide, Industriechemikalien, Arzneimittelwirkstoffe usw.), von Mikroplastik oder antibiotikaresistenten Keimen in Gewässern haben in den letzten Jahren in der umweltpolitischen und der fachlichen Diskussion an Bedeutung zugenommen.

    Zusammenfassend macht der vorliegende Bericht deutlich, dass neben den in den zurückliegenden 90 Jahren erreichten Verbesserungen der Niersbeschaffenheit auch in den nächsten Jahren zahlreiche Herausforderungen durch den Niersverband zu bewältigen sein werden, um den Zielen der EU-Wasserrahmenrichtlinie näher zu kommen. Dies wird jedoch erheblich von der verbandsübergreifenden Zusammenarbeit verschiedener Akteure (u. a. Landwirtschaft) abhängig sein.

    Schaut man sich einmal die finanziellen Zuwendungen in Milliardenhöhe für eine Fördering der Landwirtschaft oder auch der Chemie-Industrie an, so wird deutlich: unsere Steuergelder werden hier oftmals in die falsche Richtung gelenkt!

    Der kpl. Bericht steht hier zum download bereit: Gewässergütebericht Niers

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  • Fair Trade-Siegel für die Städtische Sozial Holding

    Fair Trade-Siegel für die Städtische Sozial Holding

    Bereits zu Ex-OB Bude´s Zeiten begeisterte sich die Verwaltung in Mönchengladbach für die Fair Trade Bewegung, für fairen Handel. Seitdem engagiert  sie sich für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen der Menschen in anderen Erdteilen.

    Weil es nur eine Welt gibt, der derzeitige OB Hans Wilhelm Reiners betont dies in seinem aktuellen Statement zum Thema, „unser Leben ist kein „Testlauf“ „. Deshalb sollten wir vernünftig , solidarisch und verantwortlich mit Menschen, Tieren und der Umwelt umgehen.

    Dies alles hat die städtische Sozialholding zum Anlass genommen und sich für den Fair Trade Handel zertifizieren lassen.
    Aus diesem Anlass, der Zertifizierungs-Prozess wurde erfolgreich durchlaufen, erhielt sie gestern das Fair Trade Siegel und die Urkunde aus der Hand des Sprechers der Steuerungsgruppe Fair Trade Town, Wolfgang Funke im Haus der Zentralküche, August-Monfort-Straße 5, überreicht.
    Helmut Wallrafen nahm ihn mitsamt seiner Projekt-Mitarbeiter entgegen.

    Vorausgegangen waren umfangreiche Umstellungen intern, die Bewohner der Altenheime wurden ebenso einbezogen wie die Mitarbeiter.
    Das Ganze hat auch seinen Preis. „Geiz ist geil-Mentalität“ passt hier nicht zu, betont denn auch Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Holding. Die zertifizierten Produkte Kaffee, Schokolade und Tee sind etwa doppelt so teuer und die Bio-Kartoffeln erfordern einen jährlichen Mehraufwand von etwa 10.000 Euro für die Sozial-Holding.
    Betriebsleiter Georg Beunings und die Ökotrophologinnen Philine Barrawasser und Andrea Brütsch werden auch zukünftig an der Umsetzung weiterer Produkte im Sinne des Fair Trade Handels arbeiten.
    Eine noch stärkere Beachtung des fairen Handels ist in der Gesamtgesellschaft wünschenswert und machbar, der Wille dazu ist entscheidend.

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  • Der verbesserte Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kommt – jetzt die neue Leistung beantragen

    Der verbesserte Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kommt –
    jetzt die neue Leistung beantragen

    „Alleinerziehende leisten enorm viel und werden nun besser unterstützt. Mit dem Ausbau des Unterhaltsvorschusses kommen wichtige Verbesserungen für Alleinerziehende“, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. Demnach wird rückwirkend zum 1. Juli 2017 der Unterhaltsvorschuss nun auch für Kinder über 12 Jahre bis zur Volljährigkeit gezahlt. Auch die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten entfällt.

    „Wir helfen damit nicht nur den Alleinerziehenden, sondern wir stärken auch Kinder, die von einer Trennung der Eltern betroffen sind. Sie dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn kein oder nicht regelmäßig Unterhalt gezahlt wird“, betont Yüksel. Der neue Unterhaltsvorschuss sorgt für eine bessere und verlässliche Unterstützung für Kinder und Alleinerziehende, die keinen oder keinen ausreichenden Unterhalt erhalten. Nun ist sichergestellt, dass der Staat – wenn nötig auch dauerhaft – einspringt.

    Yüksel empfiehlt allen Alleinerziehenden in Mönchengladbach, deren Kinder von der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses profitieren können, jetzt Kontakt mit dem zuständigen Jugendamt aufzunehmen: „Die neue Leistung sollte umgehend beim Jugendamt beantragt werden, damit Alleinerziehende und ihre Kinder auch die Leistung bekommen, die ihnen zusteht.“

    Weitere Informationen zum verbesserten Unterhaltsvorschuss und den Voraussetzungen für diese Leistung finden sich auch im Internet auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de) und des Familien-Wegweisers (www.familien-wegweiser.de).

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  • Neue NRW-Regierung macht neue Schulden – entgegen der Wahlversprechen

    Neue NRW-Regierung macht neue Schulden – entgegen der Wahlversprechen

    So schnell verdirbt Macht den Charakter.
    Entgegen den Wahlversprechen vor der Landtagswahl wollen CDU und FDP in NRW nun 1,6 Milliarden Euro Neuschulden für 2017 aufnehmen. Nichts wird aus der Möglichkeit, nach den vorliegenden positiven Finanzzahlen Kredite zurück zu zahlen.

    Die oppositionelle SPD erklärt dazu:
    „Der nun angekündigte Nachtrag setzt dabei nicht einmal alles um, was Schwarz-Gelb versprochen hat.
    Die Integrationspauschale des Bundes von mehr als 400 Millionen Euro sollte komplett an die Kommunen weitergeleitet werden, um die Städte bei der Integration von Flüchtlingen stärker zu unterstützen. Davon ist nun keine Rede mehr.

    Die zur Zeit weiterhin hohen Steuereinnahmen schaffen den finanziellen Handlungsspielraum, um die Kommunen noch stärker bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen. Dies nicht zu nutzen, ist grob fahrlässig.
    Das wird auch Mönchengladbach negativ zu  spüren bekommen.

    Dagegen wird die vorzeitige Tilgung eines Darlehens vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) anscheinend zurückgenommen.

    Hier wird der BLB weiterhin mit hohen Zinsen belastet, obwohl eine vorzeitige Rückzahlung in seinem Interesse wäre. Statt in neue Projekte zu investieren, kann dieser nun weiterhin Zinszahlungen an das Land leisten, damit der Finanzminister zukünftig gut da steht. Das ist Trickserei.“

     

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  • Wahlkampf á la CDU – Nein Danke

    Wahlkampf á la CDU – Nein Danke

    Wir befinden uns zur Zeit im Wahlkampf, im Bundestagswahlkampf. Es geht um die besseren Argumente.
    In Mönchengladbach wetteifern unter anderem die beiden Volksparteien CDU und SPD mit Argumenten um bessere Lösungen für alle Menschen in Deutschland, obwohl es uns ja nach Ansicht unserer Bundeskanzlerin noch nie so gut ging wie heute. Sollte man annehmen und wird uns von allen Parteien vermittelt.

    Möglicherweise hat der Wahlkampfmanager der CDU-Mönchengladbach, Ratsherr Dieter Breyman, Jurist und ehrenamtlicher Politiker in einer Person, Kulturinteressierter und Borussenfan, Sorge, sein CDU-Freund und Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Krings könne bei der Wahl einige Stimmen weniger erhalten als bei der letzten Wahl.

    Sein Gegenmittel scheint zu sein, provokant in den sozialen Netzwerken auf Stimmenfang zu gehen.

    “Mich würde interessieren, wie die türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten zum Sultan Erdogan und seinen unerträglichen Entgleisungen stehen. Man hört da wenig.“

    Der Wahlkampfmanager und Politiker Dieter Breymann nennt bewußt nicht den gedachten Namen der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel.

    Diese scheinheilig auf Facebook verbreitete Frage in AFD-Manier disqualifiziert nicht nur die CDU-Mönchengladbach insgesamt, leider einschließlich des Kandidaten Dr. Günter Krings.
    Dieser Vorgang kennzeichnet eine Geisteshaltung gegen Fairness und christlichem Menschenbild. Dieser gezeigten kulturellen Entgleisung sollte schnellstmöglich eine entsprechende Entschuldigung folgen.

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  • Kreisverband DIE LINKE.MG feiert 10. Geburtstag

    Unter dem Motto „Gekommen um zu bleiben!“ wurde am 22.08.2007 DIE LINKE.MG gegründet. Dem war ein nicht immer einfacher Annäherungsprozess der Mitglieder der beiden Quellparteien WASG und der Linke Liste Odenkirchen (LiLO) / PDS vorangegangen, der über ein Jahr gedauert hatte. In einem Punkt waren sich alle Beteiligten aber immer einig, dass eine andere Politik als die vorherrschende in diesem Land und unserer Stadt dringend notwendig ist und dass die Gründung der neuen Partei der richtige Schritt dorthin ist.

    Dies ist nun 10 Jahre her und daher gibt es Anlass politisches Resümee zu ziehen, einen Blick in die politische Zukunft zu wagen und nicht zuletzt gehörig zu feiern. Denn wie heißt es so schön „Nur wer zusammen feiern kann, kann auch zusammen kämpfen!“

    Daher lädt DIE LINKE.MG herzlich zur Feier ihres 10. Geburtstags ein:

    am Samstag 02.09.2017 um 18.00 Uhr

    in der Kreisgeschäftsstelle am Rosa-Luxemburg-Platz

    (Hauptstr. 2, 41236 Mönchengladbach-Rheydt)

     

    Sebastian Merkens, Direktkandidat zur Bundestagswahl, wird einen Beitrag zum politischen Teil des Programms leisten und für Gespräche zur Verfügung stehen.

     

    Als besonderer Gast wird Heinz Hillebrand, Bereichsleiter ‚Politische Bildung DIE LINKE.‘ aus Berlin erwartet. Er war als damaliges Mitglied des Landesvorstands NRW bei der Gründungsversammlung hier in Mönchengladbach anwesend und wird selbstverständlich mitfeiern. Politisch Interessantes hat er natürlich auch in Gepäck.

     

    Weitere Programmpunkte, die hier noch nicht verraten werden, werden den Abend bereichern.

     

    Abgerundet wird das politische Programm durch Live-Musik von Hüseyin Boga.
    Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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  • Hermann- Piecq- Anlage: Flaschenwurf von Brücke – Zeugensuche

    Heute, am 21.08.2017, um 00:30 Uhr ist ein auf der Hermann- Piecq- Anlage fahrendes Auto von einer Glasflasche getroffen worden.

    Die Flasche wurde offenbar von einem bislang unbekannten Täter von der Brücke der Viersener Straße herunter geworfen. Eine vierköpfige Gruppe war in einem Peugeot aus Richtung Hohenzollernstraße kommend unterwegs, als die Insassen in Höhe der Brücke, die über die Hermann-Piecq- Anlage führt, einen lauten Knall hörten und die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite zersplitterte. Die 21-jährige Fahrerin brachte das Fahrzeug zum Stillstand, verletzt wurde zum Glück niemand. Auf der Fahrbahn konnte eine zerbrochene Bierflasche festgestellt werden.
    Direkt nach dem Aufprall erkannte eine Mitfahrerin den Umriss einer auf der Brücke der Viersener Straße befindlichen Person, die sich von dort entfernte.

    Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht Zeugen und fragt, wer Beobachtungen gemacht hat. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161/ 290.

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  • Pflegesystem gehört nach der Bundestagswahl auf den Prüfstand

    Pflegesystem gehört nach der Bundestagswahl auf den Prüfstand

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk nimmt wie folgt Stellung:

    Dass die Pflege-Rahmenbedingungen unzureichend sind, wird seit vielen Jahren beklagt. Die zum Teil notstandsähnlichen Strukturen dürften daher allseits bekannt sein. Hinzu kommt, dass die föderalen Regelungen des Pflegerechts im Zusammenwirken mit dem Gesundheits- und Patientenrecht mehr als kompliziert gestaltet sind und von den betroffenen Menschen kaum noch durchschaut werden können.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat daher immer wieder auf die dringendsten Reformerfordernisse aufmerksam gemacht, v.a. bei den Neusser Pflegetreffs und in Zuschriften an den Deutschen Bundestag, und dabei verschiedene konstruktive Lösungen für eine bessere Pflege vorgelegt. Wiederholt wurde deren Umsetzung angemahnt.

    Bei all dem war und ist zu berücksichtigen, dass sich die pflegerischen Erfordernisse sehr unterschiedlich präsentieren können. Neben den zahlreichen stationären Pflegeeinrichtungen gibt es folgerichtig umfänglich häusliche Pflege- und Versorgungsstrukturen. Rund 70% der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Wenn also über Mängel und Reformerfordernisse ernsthaft diskutiert werden soll, müssen alle Bereiche angemessene Berücksichtigung finden. Dabei ist dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

    Tatsächlich hat es durch die Pflegestärkungsgesetze (PSG) I, II und III eine Reihe von Leistungsverbesserungen gegeben. Dabei wurde vornehmlich die häusliche Pflege berücksichtigt mit der Folge, dass es insoweit einige gute Entlastungsmöglichkeiten gibt (z.B. Tagespflege).

    Für die Heimpflege hat es im Wesentlichen mehr Betreuungskräfte gegeben, möglicherweise in guter Absicht. Aber diese Betreuungskräfte dürfen überhaupt nicht pflegen und können bzw. dürfen die dringend gebotene Entlastung für die Pflegekräfte, die zwingend einen pflegewissenschaftlichen Standard zu gewährleisten haben (§ 11 SGB XI), überhaupt nicht erbringen. Um den Leistungsansprüchen der pflegebedürftigen Menschen mit der gebotenen Fachlichkeit und Sorgfalt gerecht zu werden, sind für Pflegekräfte und die sonstigen Gesundheitsberufe Leitlinien und Standards als wichtige Orientierungshilfen geschaffen worden. Wer solche Hilfen außer Acht lässt, handelt den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen mutmaßlich zuwider.

    In § 113c SGB X ist für das Jahr 2020 eine Gestaltung von Personalbemessungssystemen für die stationäre Pflege in Aussicht genommen. Solche Systeme sind nötig, werden aber, wenn sie denn überhaupt auskömmlich zustande gebracht werden, spät, zu spät, kommen. Die insoweit maßgeblichen Argumente wurden am 21.10.2015 beim Neusser Pflegetreff in Anwesenheit von Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, auf den Punkt gebracht (der Auszug aus einer Filmdokumentation dieser Veranstaltung informiert.

    Bestrebungen, die Fachkräftequote von 50% in den Stationären Pflegeeinrichtungen abzusenken oder sogar ganz abzuschaffen, muss entschieden entgegen getreten werden. Auch wenn es aktuell schwieriger wird, geeignetes Personal zu gewinnen, muss die Fachlichkeit gewährleistet bleiben. U.a. mit Rücksicht auf § 11 SGB XI ist eine Absenkung der Fachkräftequote völlig inakzeptabel. Man kann eigentlich gute Gründe dafür nennen, dass die Fachkräftequote eher angehoben werden muss.

    Aufgabe der politisch Verantwortlichen wäre, JETZT, spätestens nach der Bundestagswahl am 24.09.2017, mit einem Systemwechsel für die Pflegekräfte im Sinne von deutlich verbesserten Stellenschlüsseln in Verbindung mit der Gestaltung von angemessenen Vergütungen zu beginnen. Solche Forderungen sind mehr als berechtigt. Denn die menschliche Zuwendung gehört ohne Wenn und Aber in den Mittelpunkt gerückt und nicht etwa die ökonomische Interessenlage der Einrichtungs- und Kostenträger.

    „Pflege ist eine Mannschaftsleistung, bei der es auf jede und jeden ankommt.“ – Zitat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zum Abschluss der Regionaldialoge Pflege. –  Zutreffend bemerkt.
    Aber dann muss man auch dafür Sorge tragen, dass die „Mannschaft“ die erforderliche Zahl an pflegenden „Mitspielern“ hat.
    Mit einer „Schrumpftruppe“, die wir als Pflegenotstand benennen müssen, sind angemessene pflegerische Leistungen (§ 11 SGB XI) nicht möglich. Folglich muss die „Pflege-Mannschaft“ schnellstens aufgestockt werden!

     Im Übrigen ist zu bemerken: Personaluntergrenzen, Mindestpersonalregelungen bzw. projektgebundene Pflegestellenprogramme für die Pflege sind nicht wirklich geeignet, den Pflegenotstand aufzulösen. Die Pflege braucht keine Mindestbesetzung, sondern eine auskömmliche Personalausstattung!

    Es hilft wenig, in Richtung der Pflegekräfte ständig mittels Sprechblasen von „Wertschätzung und Anerkennung“ zu reden, wenn der Pflegealltag kaum noch zu ertragen ist. Viele Pflegekräfte sind bereits aus ihrem Beruf „geflüchtet“ oder sind krank geworden (der Krankenstand in der Pflege ist extrem hoch). Kein Wunder, dass wir bereits heute einen Fachkräftemangel beklagen müssen.

    Es ergeben sich auch weitere Fragestellungen, die reformerische Aktivitäten auslösen sollten, z.B.:

    Die neuen Regelungen in §§ 14 und 15 SGB XI in Verbindung mit dem neuen Begutachtungsinstrument – Begutachtungsassessment (NBA) – sind möglicherweise zum Nachteil der Menschen mit körperlichen Defiziten formuliert worden. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat diese Besorgnisse bereits 2016 aufgegriffen hinterfragt. U.a. wurde der Deutsche Bundestag angeschrieben und um Überprüfung der Besorgnisse gebeten. Irgendwelche Folgerungen wurden bislang nicht gezogen. Der Deutsche Verband der Leitungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe e.V. (DVLAB) hat ebenfalls Kritik am neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff geäußert. Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz und herausforderndem Verhalten werden durch die neuen Regelungen als benachteiligt angesehen. Dies alles scheint Grund genug, das neue Begutachtungssystem auf den Prüfstand zu stellen und ggf. an einigen Stellen zu korrigieren. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk sieht nach all dem die Notwendigkeit, die neuen Vorschriften betreffend den Pflegebedürftigkeitsbegriff auf den Prüfstand zu stellen und die bereits jetzt bekannten Benachteiligungen einzelner Gruppen von pflegebedürftigen Menschen zu beseitigen.

    Es macht im Übrigen wenig Sinn, wenn ständig nur partielle Interessen (z.B. der Patienten, pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen, ambulanten Pflegedienste, stationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Ärzte und sonstigen nichtärztliche Berufe angesprochen und finanziell folgenschwere Forderungen erhoben werden.
    § 11 Abs. 1 SGB XI: „Die Pflegeeinrichtungen pflegen, versorgen und betreuen die Pflegebedürftigen, die ihre Leistungen in Anspruch nehmen, entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse. Inhalt und Organisation der Leistungen haben eine humane und aktivierende Pflege unter Achtung der Menschenwürde zu gewährleisten“

    Es muss darum gehen, das soziale Netz ganzheitlich zu sehen und für alle Versorgungssysteme angemessene Verbesserungen zu gestalten, die auf der Grundlage von Schwerpunktsetzungen in die Zukunft tragen und finanzierbar bleiben.

    Personalbemessungssysteme für die stationäre Pflege zu schaffen, ist unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung ein Baustein bei der Schwerpunktsetzung. Natürlich muss auch der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gestärkt werden. Das kann aber angesichts der rapide steigenden Zahl der pflegebedürftigen Menschen nicht allein mit mehr Geldleistungen gelingen (= Geld allein pflegt nicht). Dazu bedarf es anderer ergänzender Angebote, wie z.B. „altengerechte Quartiersangebote“ mit umfassenden Hilfe- und Unterstützungsstrukturen, finanziell ausreichend dotiert. Solche Quartiersangebote benötigen klare und auskömmliche professionelle Strukturen, was natürlich ehrenamtliche Hilfsangebote nicht ausschließt.

    Am 23.06.2017 hat das Statistische Bundesamt eine neue Prognose zur Lebenserwartung vorgelegt und prophezeit einen neuen Rekord: 90 Jahre könnte ein Mann demnach durchschnittlich alt werden, wenn er jetzt zur Welt kommt, 93 Jahre sogar eine Frau. Experten bezweifeln, dass die Menschen auf ein solches Alter vorbereitet sind.

    Reimer Gronemeyer hat in seiner Buchveröffentlichung „Das 4. Lebensalter – Demenz ist keine Krankheit“, Pattloch, 2013, die Dramatik der möglichen Entwicklung wie folgt beschrieben:

    „… Wir laufen sehenden Auges in eine Katastrophe. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst, die Kosten wachsen auch, dabei sinken die Einnahmen der Sozialkassen, die Familienpflege wird weniger, der Heimaufenthalt häufiger. Wie soll denn das alles gehen? …“

    Wer das Pflege- und Gesundheitssystem generationengerecht und dauerhaft finanzierbar reformieren will, sollte der Aufmunterung folgen, ein „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege“ gestalten zu helfen, dass alle Sozialleistungen in den Blick nimmt und unter Berücksichtigung einer in die Zukunft tragenden Gesamtkonzeption Reformvorstellungen entwickelt und einfordert. Alles andere macht wenig Sinn.

    Da sich „Otto-NormalbürgerIn“ in gesunden und pflegefreien Tagen nicht – allenfalls selten – für die soziale Absicherung, v.a. die Gesundheits- und Pflegesysteme, interessiert, wird es insoweit eher keine größeren Proteste oder gar einen Volksaufstand geben. Folglich sind auch skandalisierende Medienberichte, Demonstrationen, Petitionen, Buchveröffentlichungen usw. im Zusammenhang mit Pflegemängeln in ihrer Wirkung eng begrenzt.

    Daher erscheint es (weiterhin) notwendig, die jeweils parlamentarisch legitimierten Entscheidungsträger mittels sachlicher Argumentation von den Erfordernissen, konkrete Verbesserungen am sozialen Netz vorzunehmen, zu überzeugen. Dabei muss einerseits ein Übermaß an Leistungsansprüchen vermieden werden, andererseits muss aber wirkungsvoll der Pflegebedürftigkeit und Altersarmut entgegen gewirkt werden. Allein wohlklingende Wahlversprechen, von wem auch immer, sind oft nicht wirklich zielführend. Leistungsansprüche müssen auch noch von den nachfolgenden Generationen finanziert werden können. „Wirkungsvolle Reformen mit Augenmaß“ wäre eine gute Botschaft. Es erscheint u.a. wichtig, im Zusammenhang mit gesundheitlichen und pflegerischen Hilfeerfordernissen immer ganzheitlich zu denken und zu handeln. Eine Stärkung der Familien erscheint in diesem Zusammenhang zwingend. Nicht vergessen werden darf aber auch, die Grundregeln der „Sozialen Marktwirtschaft“ neu zu beleben und Fehlentwicklungen einer hemmungslosen Globalisierung entgegen zu wirken. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass in unserem Gesundheits- und Pflegesystem nicht die Patienten bzw. pflegebedürftigen Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern vornehmlich die ökonomischen Interessen der Anbieter/Trägereinrichtungen.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk wird mit Blick auf die gebotenen Verbesserungen im sozialen Netz für den gehörigen Druck sorgen und wünscht sich dabei in einer Art Aktionsbündnis vielfältige Unterstützung.

    Natürlich müssen wir, unabhängig von all dem, schauen, dass eine möglichst gesunde Lebensweise praktiziert werden kann. Das hält länger fit und spart Gesundheitskosten. Weil die gebotene Prävention und Gesundheitsförderung, auch in den Pflegeeinrichtungen (für die pflegebedürftigen Menschen und das Personal), dringend verbesserungsbedürftig erscheint, wird der nächste Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 genau dieses Thema aufgreifen und zu einer Mobilitätsoffensive aufmuntern.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk lädt dazu bereits jetzt herzlich ein. Der Eintritt ist frei. –
    Dazu passt: In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“ – Voltaire (1694 – 1778).

    Werner Schell

    Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht

    http://www.wernerschell.de – Pflegerecht und Gesundheitswesen

    Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7

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  • Lesen lohnt sich: SommerLeseClub 2017 lockt wieder 2.000 Clubber

    Lesen lohnt sich: SommerLeseClub 2017 lockt wieder 2.000 Clubber

    Lesen lohnt sich! Das sagen sich die rund 15.400 Teilnehmer des von der Stadtbibliothek Mönchengladbach 2005 ins Leben gerufenen SommerLeseClubs (SLC), die allesamt von Beginn an etwa 92.000 Bücher gelesen haben.

    „Wir waren damals nicht nur Pionier der ersten Stunde, sondern haben inzwischen bundesweit die größte Teilnehmerzahl an Clubbern“, freut sich Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt. Dass der SommerLeseClub cool ist, zeigen auch in diesem Jahr bei der 12. Auflage des Lesemarathons rund 2.000 Clubber, die rund 9.000 bisher gelesene Bücher aufweisen können. Denn mit 4.000 Büchern – dem Neuesten vom Neuen auf dem Markt  und exklusiv nur für Clubber – macht Lesen einfach Spaß. „Und lohnt sich undbedingt“, so Brigitte Behrendt weiter: Ab dem 1. Buch gibt’s Abenteuer im Kopf, ab drei – nachweislich – gelesenen Büchern Zertifikat und Zeugnisvermerk, und wer in den Ferien vier Bücher schafft, wird mit dem ultimativen SommerLeseClub-Borussen-Fanschal belohnt. So gibt’s für die Clubber in den Sommerferien nur eins: lesen, lesen, lesen.

    Nicht weniger als insgesamt 121 Bücher hat Ajal (13) bislang in den Sommerferien gelesen, ebenso wie Ram (12), der bereits zum zweiten Mal „mitclubbt“. „Ich find’s einfach spannend, bei der Aktion mitzumachen, weil so tolle Preise winken“, sagt Ram. Ganz besonders freut sich Brigitte Behrendt über den großen Jungenanteil:“Ganz ungewöhnlich, dass immerhin 50 Prozent der Jungen mitmachen, aber toll“, sagt sie.

    Möglich wird der SommerLeseClub erst durch die großzügige Unterstützung vor allem örtlicher Partner: Lust am Lesen e.V., NEW AG, Presse Keppel, Santander Consumer Bank, VfL Borussia 1900 Mönchengladbach, die Landesregierung und das Kultursekretariat. Sie alle machen sich mit dem Schirmherrn, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der Stadtbibliothek und den Schulen stark für Bildung und setzen ein Lesezeichen!

    Die Aktion endet am 1. September mit einem Clubber-Festival im Volksbad und tollen Aktionen für die Leseratten.
    (pmg/sp)

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  • Beratungsstelle für Menschen mit erworbenen Hirnschäden in Mönchengladbach seit einem Jahr aktiv

    Beratungsstelle für Menschen mit erworbenen Hirnschäden in Mönchengladbach seit einem Jahr aktiv

    Für Christoph Marißen war die Welt in Ordnung. Er hatte seine Lehre als Elektriker abgeschlossen und seit fünf Monaten eine feste Anstellung.
    In einer Nacht veränderte sich sein Leben vollständig: Christoph überquerte die Straße an einer Fußgängerampel, dabei wurde er von einem Auto erfasst und erlitt eine schwere Hirnverletzung. Zwei Wochen verbrachte er auf der Intensiv-Station der Uni-Kliniken in Essen.
    Endlich in einem „normalen“ Krankenzimmer war er halbseitig gelähmt, erkannte er seine Eltern und Geschwister nicht mehr, sein Sprachzentrum war stark gestört – jedes Wort musste er neu erlernen. Eine intensive Reha-Behandlung schloss sich an den Klinikaufenthalt an. Christoph Marißen machte viele Fortschritte.
    Heute kann er wieder laufen und weitgehend wieder sprechen. In seinen alten Beruf aber kann er nicht mehr zurückkehren.

    Wilfried Marißen – Christophs Vater – lebt mit seinem Sohn in Oberhausen und begleitet ihn seit dem Zeitpunkt des Unfalls intensiv. „In so einer Situation tun sich unendlich viele Fragen auf, auf die kaum jemand eine Antwort kennt. Bezogen auf die Frage, wie und wo Christoph wieder arbeiten kann, hat mich die ‚reIntegro‘ unter anderen an die Hephata Werkstätten in Mönchengladbach verwiesen und darüber wiederum bin ich auf die Beratungsstelle für Menschen mit erworbenen Hirnschäden (Beratung-MeH) aufmerksam geworden.

    Seit Ende 2016 werden wir jetzt von Frau Beutner – Sozialpädagogin in der Beratungsstelle – begleitet. Mit ihrer Unterstützung konnten wir erreichen, dass Christoph einen Arbeitsplatz in den Hephata-Werkstätten – speziell in der Betriebsstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschäden – bekommt. Und dass Christoph seit dem 1. Juli auch eine eigene Wohnung in Mönchengladbach hat, in der er mit Betreuung leben wird. Vorher habe ich mir oft die Finger wund telefoniert, die Beratungsstelle in Mönchengladbach hat uns echt weiter geholfen.“

    In Deutschland erleiden jährlich etwa 470.000 Personen durch Unfall, Schlaganfall, Hirnblutung, Tumor, Hirnorganische Krankheiten oder Vergiftungen einen Hirnschaden. Ca. 70.000 von Ihnen bleiben nach der Behandlung dauerhaft auf Assistenz und Unterstützung angewiesen. Nach der Rehabilitationsbehandlung tun sich viele Fragen auf: Wo kann ich wohnen? Wer assistiert mir im Alltagsleben? Gibt es wieder eine Chance zu arbeiten? Welche Hilfen stehen mir zu? Von welchem Geld kann ich leben? Die Beratung-MeH in Mönchengladbach hat sich genau auf den genannten Personenkreis spezialisiert. Sie wird nicht nur von Gladbacher Bürgerinnen und Bürgern aufgesucht, sondern auch von Ratsuchenden aus ganz NRW. „Es ist für einzelne Betroffene kaum möglich zu wissen, was zahlt die Pflegekasse, wann ist die Rentenversicherung zuständig, welche Möglichkeiten bietet die Krankenkasse, welche Chancen gibt es zu arbeiten und kann betreutes Wohnen genutzt werden?“, erklären die beiden Fachleute der Beratungsstelle Brigitte Beutner und Christian Houben die große Nachfrage von betroffenen Personen.

    Eine Lösung konnte Brigitte Beutner auch mit David Jordan entwickeln. Seit April 2017 besucht er den Berufsbildungsbereich der Hephata Werkstätten. Dort wird er über einen Zeitraum von 2 Jahren herausfinden, welche Arbeiten und Aufgaben für ihn die richtigen sein können. Im Alter von 14 Jahren erlitt David eine Hirnblutung durch ein geplatztes Aneurysma. Im Koma liegend bekam er dann auch noch einen Hirninfarkt.

    Nach langer Rehabilitation und dank eines großen persönlichen Ehrgeizes machte David eine beachtliche Entwicklung, erreichte den Realschulabschluss, machte das Abitur und begann in Köln ein Studium der Betriebswirtschaft. Im Oktober 2016 erlitt er einen Zusammenbruch. Sein Arzt empfahl ihm und seiner Mutter sich an die Beratungsstelle-MeH zu wenden. „Wenn man durch einen Schicksalsschlag aus dem Leben gerissen wird, will man wieder normal sein“, erläutert David und ergänzt: „Ich merke, dass es mir gut tut, diese Bildungsmaßnahme in der Werkstätten zu machen. Hier bin ich auch auf Leute getroffen, die mich verstehen.“ Davids Mutter Brigitte Jordan bestätigt: „Seit David in der Maßnahme ist, erlebe ich ihn ganz anders. Vor allen Dingen sehe ich ihn wieder häufiger lachen.“

    Weiter berichtet sie: „ Nach allem was ich schon erlebt habe, hatte ich Angst und Sorge mich wieder an eine neue Beratungsstelle zu wenden. Ich wusste ja nicht, was jetzt auf uns zukommt. Frau Beutner hat sich aber nicht nur um meinen Sohn gekümmert, sondern hatte auch Verständnis für mich und hat mir intensiv zugehört.“

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  • „Stellungnahme des Verkehrsministeriums zu den Verstößen gegen Nachtruhe nicht akzeptabel“, meint die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“

    „Stellungnahme des Verkehrsministeriums zu den Verstößen gegen Nachtruhe nicht akzeptabel“, meint die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“

    „Die Stellungnahme des Verkehrsministeriums, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger die permanenten Störungen der Nachtruhe durch den Flughafen Düsseldorf hinzunehmen haben (WAZ v. 11. Aug. 2017), zeugt von einer unglaublichen Ignoranz gegenüber den Gesundheitsinteressen von mehreren tausenden Leidtragenden in der Region,“ erklärt der Vorsitzende des Vereins „Gegen Fluglärm MG-Ost“, Frederick Skupin.

    Es sei zwar zutreffend, dass die von der damaligen schwarz-gelben Landesregierung erteilte Betriebsgenehmigung Landungen bestimmter Fluggesellschaften bis Mitternacht im Ausnahmefall gestatte. Allerdings erwarte man von einer Regierung, die auf das Allgemeinwohl verpflichtet sei, dass sie Maßnahmen ergreife, wenn sie feststelle, dass die Ausnahmen zur Regel werden, so Skupin.

    Die Zunahme der Landungen nach 23 Uhr in den vergangenen Monaten zeige, dass der Flughafen Düsseldorf die Betriebsgenehmigung von 2005 als „Freiflugschein“ missbrauche und sich um die Nachtruhe der Anwohner nicht kümmere. Eine Rechtfertigung dieser untragbaren Zustände durch das Ministerium sei ein Schlag in das Gesicht aller Betroffen.

    Das Verkehrsministerium habe als Aufsichtsbehörde die Möglichkeit, gegen die missbräuchliche Inanspruchnahme von Rechten vorzugehen. „Im Zweifel muss Verkehrsminister Wüst die geltende Betriebsgenehmigung widerrufen“, fordert Frederick Skupin

    Insolvenz von Air Berlin darf nicht den Steuerzahler belasten.
    Mit dem beantragten Insolvenzverfahren von Air Berlin ist den Plänen des Flughafens Düsseldorf auf Erweiterung der Kapazitäten die Grundlage entzogen. Mit dem Ausscheiden der Airline aus dem Markt, entfällt jeder dritte Flug in Düsseldorf. „Die am Markt bereits tätigen  Fluggesellschaften werden die verfallenden Flugrechte des bisherigen Konkurrenten nicht in vollem Umfang benötigen, weil sie die Gelegenheit nutzen werden, um ihre bestehenden Kapazitäten besser auszulasten“, so Hajo Siemes, Sprecher der BI „Gegen Fluglärm MG-Ost“.

    „Auf keinem Falle ist es angebracht, die durch Billigflüge und einem falschen Management hervorgerufenen Verluste von Air Berlin durch Subventionen aufzufangen und dadurch den Steuerzahler mit diesen Kosten zu belasten“, so Hajo Siemes weiter

    Der neue Verkehrsminister sollte die Insolvenz von Air Berlin nutzen und ein Luftverkehrskonzept für NRW erarbeiten, in dem die Tendenz der vergangenen Jahre zur Konzentration in Düsseldorf und Köln/Bonn durch ein polyzentrisches Konzept ersetzt wird, so die Forderung der Bürgerinitiativen gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf.

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  • Stadt erhält 4,5 Millionen Euro für Breitbandausbau vom Bund –  …wieder einmal heiße Luft?

    Stadt erhält 4,5 Millionen Euro für Breitbandausbau vom Bund –
    …wieder einmal heiße Luft?

    Die Stadt ist in ihrer Strategie der Gigabit-City Mönchengladbach seit gestern ein Schritt weiter.
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners konnte in Berlin im Beisein der beiden Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings einen Förderbescheid fürs Turbo-Internet in Höhe von 4,5 Millionen Euro in Empfang nehmen. Mönchengladbach war eine von 30 Kommunen und Landkreisen, denen Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 114,5 Millionen Euro überreichte.

    „Diese Hilfe ermöglicht uns endlich den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten wie etwa im ländlichen Raum“, freut sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Wir streben Hochgeschwindigkeits-Internet in der ganzen Stadt an und wollen somit den digitalen Umbau der lokalen Wirtschaft unterstützen. So kann der marktgetriebene Netzausbau weiter an Fahrt zulegen“.

    Seit Mai dieses Jahres ist im neuen Digitalteam der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG), die maßgeblich den Förderantrag auf den Weg gebracht hat, ein Breitbandkoordinator als Ansprechpartner für die Unternehmen im Einsatz. Zu seinem Arbeitsbereich gehört neben der Koordination des stadtweiten Ausbaus einer wettbewerbsfähigen Breitbandinfrastruktur auch die Investorenbetreuung im Rahmen der Strategie Gigabit-City Mönchengladbach.
    Die jetzt erfolgte Förderung durch den Bund ist Grundlage für eine mögliche von der Stadt bereits beantragte Landesförderung von weiteren 4,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Mönchengladbach.

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  • Kostenlose Eintrittskarten zur Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt

    Zum 26. Mal wird am Samstag, 16. September, um 17 Uhr im Theater Mönchengladbach die Goldene Blume von Rheydt, Deutschlands ältester Umweltpreis, verliehen.
    Gestiftet 1967 vom damaligen Bürgerverein „Blühendes, schaffendes Rheydt“ wird der Preis, eine handgefertigte goldene Dahlie aus Gold, seit 1967 von der ehemals selbstständigen Stadt Rheydt und seit 1975 von der Stadt Mönchengladbach in einem feierlichen Festakt vergeben. Als Preisträger wurde Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg (Insel Mainau) nominiert.

    Kostenlose Eintrittskarten für die Veranstaltung sind ab Montag,  28. August,  bei der Marketing Gesellschaft der Stadt (MGMG), Voltastraße 2, sowie telefonisch unter 02161- 25 24 01 oder unter info@mgmg.de) erhältlich.

    Die Goldene Blume von Rheydt feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag: Vor 50 Jahren wurde sie zum ersten Mal vergeben. Der erste Preisträger war damals im Jahr 1967 Graf Lennart Bernadotte af Wisborg als langjähriger Präsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft und Sprecher des Deutschen Rates für Landespflege. Darin hat er sich intensiv für den Umwelt- und Naturschutz in Deutschland eingesetzt. Den Zielen, die unter anderem in der „Grünen Charta von der Mainau“ mündeten, hat sich seitdem auch das gesamt Familienunternehmen verschrieben. Und so schließt sich in diesem Jahr der Kreis, wenn nun, 50 Jahre später, seine Tochter Gräfin Bettina Bernadotte af Wisborg ebenfalls die Goldene Blume von Rheydt erhalten wird.
    (pmg/sp)

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  • Service der Stadt zur Bundestagswahl: Wahlunterlagen frühzeitig anfordern

    Service der Stadt zur Bundestagswahl: Wahlunterlagen frühzeitig anfordern

    Ab Donnerstag, 24. August, werden die Wahlbenachrichtigungen, mit denen auch Briefwahlunterlagen beantragt werden können, verschickt. Die beiden Wahlscheinbüros im Rathaus Rheydt und im Vitus-Center öffnen am 28. August. Dort kann auch direkt gegen Vorlage eines Ausweises gewählt werden.

    Als besonderen Service können bereits jetzt schon vor Öffnung der Wahlscheinbüros Anträge auf Übersendung der Wahlunterlagen schriftlich per Brief (an Stadt Mönchengladbach, Wahlen, Goebenstraße 4 – 8, 41061 Mönchengladbach),
    per E-Mail an wahlen@moenchengladbach.de,
    per Fax an 02161-2553198 (nicht jedoch telefonisch)
    oder auf der Homepage per Webwahlschein (https://www.itk-rheinland.de/e01_briefwahlantrag/?kunde=05116000&wahltag=2017-09-24) beantragt werden.
    Die so angeforderten Unterlagen werden bereits ab dem 24. August verschickt.
    Weitere Informationen finden Sie hierzu auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach unter www.moenchengladbach.de unter Bundestagswahl.
    (pmg/sp)

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  • Kinder beteiligen sich an der Aufwertung von Spielplätzen

    Wie Spielplätze kindgerecht gestaltet sein sollten, wissen Kinder wohl am Besten.
    Aus diesem Grund bezieht der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie jetzt vor der anstehenden Umgestaltung der Plätze und der Auswahl der Geräte die Nutzerinnen und Nutzer mit ein, um Ideen der Kinder zu erfahren, die in der Nachbarschaft der Plätze wohnen. Dazu hat die Abteilung Jugendpflege und Prävention in den Sommerferien Kinder aus der unmittelbaren Umgebung eingeladen, ihre Meinung zu sagen und bei der Gestaltung der Plätze mitzureden.

    An folgenden Terminen findet die Kinderbeteiligung statt:

    Am Donnerstag, 17. August, ab 15 Uhr auf dem Spielplatz Marienkirchstraße  in Eicken (der Spielplatz liegt innerhalb eines Häuserblocks zwischen Marienkirchstraße, Alsstraße und Matthiasstraße),
    am Montag, 21. August, ab 14 Uhr auf dem Spielplatz Am Pixbusch/Tiergarten in Odenkirchen und
    am Dienstag, 22. August,  ab 14 Uhr auf dem Spielplatz Königsstraße / Gracht (hinter den Wohnblöcken).

    Die Stadt Mönchengladbach erhält für die öffentlichen Spielplätze Marienkirchstraße, Am Pixbusch und Königsstraße vom Land Nordrhein-Westfalen Mittel zur Anschaffung von Spielgeräten.
    Unterstützt wird der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ökumenischen Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE), dem Jugendzentrum VILLA in Odenkirchen und dem Projekt Hey!Rheydt.

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