Autor: Harald Wendler

  • Prinzenpaarproklamation im Theater MG-Rheydt

    Prinzenpaarproklamation im Theater MG-Rheydt

    Die große PrinzenpaarProklamation ist – gleich nach dem Veilchendienstagszug – das karnevalistische wie auch gesellschaftliche Highlight der Session. In diesem Jahr bietet der MKV erneut ein Programm der Spitzenklasse. Aufgrund von Sanierungsarbeiten in der altehrwürdigen Kaiser-Friedrich-Halle findet die Proklamation in diesem Jahr erst- und einmalig im Theater MG-Rheydt statt. Karten gibt es zum Preis für 33,00 EUR im Saal bzw. 16,50 EUR auf der Empore.

    Eingebettet ist die Zeremonie – wie in den Jahren zuvor – in ein würdiges, karnevalistisches Rahmenprogramm. Eingestimmt werden die Zuschauer auf den Abend u.a. durch die MKV-Showband, dann folgt der Einmarsch der Gesellschaften mit ihren Standarten sowie des MKV. Nach einem sehenswerten, karnevalistischen Auftakt marschiert das Prinzenpaar mit der Großen Rheyder Prinzengarde sowie der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach nebst Regimentsmusik  ein und die offizielle Proklamation wird durch den OB vorgenommen.
    Nach dem offiziellen Teil folgt ein Programm mit den Größen des rheinischen und heimischen Karnevals. In diesem Jahr mit dabei:

    MKV Show Band

    Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach sowie die Große Rheydter Prinzengarde

    Das Mottolied, dargeboten von einem Damen-Sextett der KG Schwarz-Gold-Rheydt

    Kinder der Gesellschaften & Bernie mit seinem Tanz

    Tanzcorps Rheinmatrosen

    Bruce Kapusta

    Bernd Stelter

    uvm.

    Im Anschluss an die Veranstaltung folgt eine rauschende After-Show-Party bis spät in die Nacht in der TheaterBar mit musikalischer Begleitung durch DJ Yannick.

    Auch in diesem Jahr ist wieder geplant, dass die Saaldekoration von einem multimedialen Bühnenbild dominiert wird, welches interaktiv in das Programm der Prokalamtion eingebunden wird.

     

    Eine Proklamation (von lat. proclamare, „laut ausrufen, schreien“; aus pro, „vor, für“, und clamare, „rufen“; und von frz. proclamation, „Ausrufung, Verkündigung“) ist ein öffentlicher Aufruf, eine Bekanntmachung oder eine öffentliche Erklärung. Außerdem wird die Ausrufung des Antritts einer Herrschaft über ein bestimmtes Territorium als Proklalamation bezeichnet. Im Mönchengladbacher Karneval wird durch die Proklamation offiziell das neue Prinzenpaar der Session – Prinz Dirk I. und Prinzession Niersia Martina – inthronisiert. Hierbei erhalten sie traditionell vom amtierenden Oberbürgermeister der Stadt ihre Insignien, insbesondere der Prinz sein Zepter und die fünf Federn, sie halten als neue Regierungsoberhäupter eine entsprechende Regierungserklärung für die 5. Jahreszeit und der Prinz verleiht den allerersten Prinzenorden an seine Niersia. Im Gegensatz zu anderen Hochburgen – bei denen es oftmals nur Prinzenproklamation heißt – wird in Mönchengladbach aus Gründen der Gleichberechtigung explizit von einer Prinzenpaarproklamation gesprochen.

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  • Einstimmung auf Herbst und Winter im Museum „KampsPitter“

    Einstimmung auf Herbst und Winter im Museum „KampsPitter“

    Am Sonntag, dem 11. November 2018, öffnen die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich ihr Museum von 14 bis 18 Uhr.

    Um 15 Uhr wollen wir uns gemeinsam mit Gedanken und Geschichten zum Herbst und Winter einstimmen lassen.
    Auch dürfen adventliche Häuser aus Holz gestaltet werden und bilden vielleicht auf Ihrem Tisch für die kommende Jahreszeit eine nette Dekoration.
    Sie sind herzlich eingeladen – genießen Sie eine Auszeit bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen in unserem Museum im Oetkerpark in Willich-Schiefbahn!

     

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  • Grüne Aktionen gegen Baumfällung gehen weiter – Mittwoch 31.10.2018 in Odenkirchen

    Grüne Aktionen gegen Baumfällung gehen weiter – Mittwoch 31.10.2018 in Odenkirchen

    Nach der erfolgreichen Demonstration gegen das Fällen von gesunden Bäumen in der Stadt am Samstag in Mönchengladbach auf der Hindenburgstraße, wollen die Bündnis/Grünen nicht locker lassen und weiter auf dieses Problem hinweisen.

    Auch in Odenkirchen am Martin-Luther-Platz und rund um die evangelische Kirche sollen über zwanzig teils sehr große und wertvolle Bäume gefällt werden, um eine freie Sicht auf die Kirche zu haben. Das ist unglaublich und fordert die Grünen dazu auf, auch hiergegen zu protestieren.

    Sie treffen sich daher am Mittwoch, dem 31.10.2018 um 16 Uhr dort auf dem Martin-Luther-Platz zu einer Kundgebung mit Aktionen und Redebeiträgen.

    Transparente, Plakate und Schilder dürfen gerne mitgebracht werden.

    Das Motto lautet: „Statt Sichtachsen, lasst Bäume wachsen“. Keine Fällungen von gesunden Bäumen aus stadtplanerischen Grünen!

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  • Von Spaltpilzen – Arroganz – Macht

    Von Spaltpilzen – Arroganz – Macht

    Berechnend und mit Absicht verweist der Fraktionsführer der CDU, Dr. Schlegelmilch in seiner Rede in der Ratssitzung vom 11.10,2018 auf die vor Jahren bevorstehende Pleitengefahr der Eigentümer von Haus Erholung hin. Das ist korrekt. Unkorrekt ist seine Folgerung: „Die “Stadt“ mußte einspringen um Haus Erholung vor dem Konkurs zu retten“.
    Mit dem Geld der Mönchengladbacher Bürger wurde ein Konkurs abgewendet, die Immobilie ging in das Eigentum der Stadt Mönchengladbach, in das Eigentum der Bürger über.
    Diese Tonalität mag Dr. Schlegelmilch nicht, sie nimmt ihm ein Stück weit sein gedachtes Recht auf freie Verfügbarkeiten durch Politik wie er sie versteht.
    Dass Schlegelmilch nicht in der Lage ist mit Emotionen umzugehen ist sein intellektueller Mangel. Diesen zeigte er überdeutlich in dem Vorwurf an die FDP, mit vorgeschobenen „Tränen in den Augen“ zu agieren.
    Daran ändert auch nichts die neueste Facebook-Kampagne seines Freundes Dieter Breymann. Im Privat-Video unternimmt dieser seinen persönlichen Erklärungsversuch, warum ein Verkauf von Haus Erholung sinnvoll sein sollte.

    Die Rolle des Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsführer, bleibt unklar. Nach offensichtlich neuestem Rhetorik-Coaching nähert sich sein Stil immer deutlicher dem seines GroKo-Pendants an.
    Er wirft der Initiative einerseits Demokratiefeindlichkeit vor und verteufelt Sekunden später den angestrebten Ratsbürgerentscheid, ein ausdrücklich legitimes demokratisches Mittel in unserem Rechtstaat.
    Seine Meinung zu äußern ist legitim, Andersdenkende zu verspotten ist stillos.

    Die zugrundeliegenden Reden sind noch zu sehen/hören unter:
    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

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  • EU-Abgeordnete erzählen von ihrer Arbeit – Europawahl 2019 wirft ihre Schatten voraus

    EU-Abgeordnete erzählen von ihrer Arbeit – Europawahl 2019 wirft ihre Schatten voraus

    Auf einem informativen Workshop in Düsseldorf hatten Journalisten die Möglichkeit, aus erster Hand vom Alltag der Abgeordneten des Europaparlaments zu erfahren.
    Dazu hatte die Landesanstalt für Medien eingeladen auf Initiative des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland.
    Die beiden anwesenden Abgeordneten Petra Kammerevert, SPD und Dennis Radtke, CDU, beantworteten alle gestellten Fragen und informierten kurzweilig von ihrer verantwortungsvollen Arbeit in Brüssel und Straßburg.

    Wünschenswert wäre ein solche Info-Initiative in größerem Stil für alle interessierten Bürger. Hierdurch könnte sicher ein besseres Verständnis für die Idee Europa geweckt und Akzeptanz sowie Unterstützung erreicht werden.

    MG-heute wird bei entsprechenden Anlässen weiter über die Europawahl berichten und Informationswege aufzeigen.

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  • Wir sind für Sie: an-sprech-bar –  ein offenes Angebot der Pfarre St. Vitus und mags für Trauernde

    Wir sind für Sie: an-sprech-bar –
    ein offenes Angebot der Pfarre St. Vitus und mags für Trauernde

    In Kooperation mit der mags Friedhofsverwaltung und einem Team von fünf ehrenamtlichen, ausgebildeten Trauerbegleiterinnen der Pfarre St. Vitus wird es ein regelmäßiges Begleitangebot für Trauernde auf dem Hauptfriedhof geben.
    mags stellt in der Totenhalle (Eingang über Birkenallee) einen Raum zur Verfügung. Trauernde haben so die Möglichkeit, zu den ausgewiesenen Tagen (jeweils für ca. zwei Stunden) in einem geschützten Rahmen einen Ansprechpartner/eine Ansprechpartnerin zu finden. Bei Bedarf begleiten die Ansprechpartner*innen Friedhofsbesucher auch zu einer Grabstelle.
    Auf diese Weise soll der Friedhof nicht nur ein Ort für die Verstorbenen sein, sondern sich auch zu einem Ort der lebendigen Begegnung entwickeln, an dem Fragen und Gedanken der Trauernden zu ihrem Verlust zur Sprache kommen können.
    Haupt- und Ehrenamtliche aus der Innenstadt-Pfarre St. Vitus laden seit vielen Jahren am Allerheiligentag zu einem konfessionsoffenen Totengedenken in die Totenhalle des Hauptfriedhofes ein. Traditionell besuchen an diesem Tag viele Menschen den Friedhof.
    Einige nutzen die Andacht in der Totenhalle, um zusammen mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Manche sind dankbar für meditative Texte, die Trost geben, andere nennen beim Anzünden einer Kerze noch einmal ganz bewusst den Namen ihres Verstorbenen.
    Zum Abschluss werden Grünzweige gesegnet, die als Zeichen der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung zu den Gräbern gebracht werden können.
    In diesem Jahr startet anlässlich des Allerheiligentages ein weiteres Angebot der Pfarre St. Vitus für trauernde Menschen.
    Erste Termine sind:
    Donnerstag, 1. November 2018 im Anschluss an das Totengedenken um 14.30 Uhr
    Samstag, 8. Dezember 2018 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
    Samstag, 22. Dezember 2018 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
    Samstag, 5. Januar 2019, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

    (Folgetermine hängen an dem Begegnungsort im Eingangsbereich des Friedhofes aus und werden in der Presse bekanntgegeben)
    Dieses Angebot ist kostenfrei und ist nicht an eine Konfessionszugehörigkeit gebunden.
    Sehr gerne können sich auch Menschen melden, die bereit sind, das Ehrenamtsteam zu unterstützen! Dazu ist eine Kontaktaufnahme möglich mit: Ulrike Gresse, Gemeindereferentin, Telefon: 02161/ 24 89 212.

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  • Wahl in Hessen – Verfassungsreferendum in Hessen – Vorbild für andere Bundesländer?

    Wahl in Hessen – Verfassungsreferendum in Hessen –
    Vorbild für andere Bundesländer?

    Hessen und Bayern sind die einzigen Bundesländer, in denen nur die Bürger über Verfassungsänderungen entscheiden können.

    Am Wahlsonntag (28. Oktober) entscheiden die Hessen auch über die Änderung der Landesverfassung in 15 Punkten. „Hessen und Bayern sind die einzigen Bundesländer, in denen nur die Bürger die Verfassung ändern können. Dieses obligatorische Verfassungsreferendum ist Vorbild für die anderen Bundesländer“, sagt Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie. „Die Abstimmung über die eigene Verfassung ist ein ganz grundlegender demokratischer Akt. Die Bürgerinnen und Bürger sollten in allen Ländern über die Grundregeln der Gesellschaft, in der sie leben, entscheiden können.“

    Auch inhaltlich wird es aus Sicht des Demokratie-Fachverbandes spannend: Unter anderem steht die Neuregelung von Volksbegehren im Artikel 124 der Landesverfassung zur Abstimmung. Statt wie bisher 20 Prozent der Stimmberechtigten sollen künftig nur noch 5 Prozent für ein erfolgreiches Volksbegehren unterschreiben müssen. „Hessen war das erste Bundesland das 1946 die direkte Demokratie auf Landesebene eingeführt hat. Allerdings haben die schlechten Regelungen bisher fast jedes direktdemokratische Engagement im Keim erstickt. Nach 72 Jahren haben die Hessen nun die Chance, sich selbst mehr politische Gestaltungsmöglichkeiten zu geben“, erklärt Beck. Im Gegenzug zur Senkung des Unterschriftenquorums ist jedoch eine neue Hürde beim Volksentscheid geplant. Dieser soll nur gültig sein, wenn 25 Prozent der Stimmberechtigten der Vorlage zustimmen. „Die im Verfassungsreferendum vorgeschlagenen Änderungen können nur ein erster Schritt sein, um die direkte Demokratie in Hessen zu modernisieren“, fasst Beck zusammen.

    Mehr Demokratie bewertet die Bedingungen für das Verfassungsreferendum in Hessen insgesamt positiv: „Es gibt keine Zustimmungshürde und die Abstimmenden haben die Möglichkeit, alle 15 Vorschläge einzeln anzunehmen oder abzulehnen“, erläutert Beck. Es gebe ausführliche und gut aufbereitete Informationen auf einer eigenen Webseite zum Referendum.

    In Bayern haben die Bürger bereits vierzehnmal, in Hessen neunmal über Änderungen der Landesverfassung direkt entschieden. In Bremen und Berlin gibt es Sonderregeln, bei denen die Bürger in Einzelfällen zu Verfassungsänderungen obligatorisch abstimmen. Alle anderen Bundesländer kennen keine obligatorischen Verfassungsreferenden.

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  • Ich geh‘ mit meiner Laterne

    Ich geh‘ mit meiner Laterne

    Das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Vieren lädt im Vorfeld des Martins-Festes zum Familien-Mitmachtag ein. „‘Ich geh mit meiner Laterne‘ – Bräuche rund um den heiligen Martin“ heißt das Programm am Sonntag, 4. November, ab 14 Uhr im Museum, Am Freilichtmuseum 1 in Grefrath.

    Die Teilnehmer erfahren in zwei Stunden allerhand Wissenswertes über das Leben und Wirken des Heiligen sowie über die verschiedenen Martinsbräuche am Niederrhein. Abschließend schnitzt die Gruppe Laternen aus Rüben.

    Die Teilnahme kostet 1,50 Euro pro Person zusätzlich zum regulären Museumseintritt von 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche haben am Wochenende freien Eintritt. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02158/9173-0 erforderlich.

    www.niederrheinisches-freilichtmuseum.de

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  • „Nie wieder schweigen!“ – Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

    „Nie wieder schweigen!“ – Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

    Am Freitag, 9. November, findet anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht um 14 Uhr eine Gedenkfeier am Mahnmal für die Gladbacher Synagoge (Blücherstraße, neben der Stadtbibliothek) statt.

    Dort wird Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners einen Kranz niederlegen.

    Die Gedenkfeier, die die Stadt Mönchengladbach zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen MG und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach e.V. veranstaltet, steht unter dem Motto „Nie wieder schweigen!“.
    Am Folgetag, Samstag, 10. November laden alle auch zu einem ökumenischen Mahn- und Gedenkgottesdienst um
    17 Uhr in der Citykirche ein.
    Die Predigt hält der ehemalige Bischof des Bistums Aachen  Dr. Heinrich Mussinghoff.

    Der Gottesdienst und die Gedenkfeier sollen an die Geschehnisse der Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnern. In jener Nacht gingen auch in Mönchengladbach Synagogen in Flammen auf oder wurden zerstört. Damit begann auch hier die Ausgrenzung, Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

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  • Vorgestellte Planung der Maria-Hilf-Terassen findet nicht nur Zustimmung

    Vorgestellte Planung der Maria-Hilf-Terassen findet nicht nur Zustimmung

    Die Betreiber der Kliniken Maria Hilf haben den Krankenhausbetrieb an der Sandradstraße im Mai 2018 eingestellt. Das dadurch frei gewordene Areal samt den dazugehörigen Gebäuden steht nun für eine Nachnutzung durch die Stadt Mönchengladbach zur Verfügung.
    Bis zum 30. November 2018 haben die Bürger nun die Möglichkeit, ihre Anregungen und Wünsche zu der vorgestellten Planung an die Stadtverwltung einzureichen.

    Während einer heute stattfindenden Informationsveranstaltung im Rathaus Abtei wurde den meisten der rund 70 interessierten Bürgern klar: es ist noch längst nicht alles klar und nachvollziehbar.
    Die Vorstellung des Projektes verlief reibungslos, die Darstellung der einzelnen Projektschritte durch die beiden städtischen Mitarbeiter war objektiv nicht zu beanstanden. Generell wurde der Plan positiv angenommen.

    Im Detail war erkennbar, bereits bevor aus dem Publikum die Fragen gestellt wurden, nebulös, weil nicht entschieden, blieben Fragen nach den Tiefgaragenplätzen.
    Welche Arten von Wohnungen sollen gebaut werden?
    Welche Rolle werden die Wohnungsbaugesellschaften der Stadt spielen? Werden sie selber bauen zu Preisen, die von allen Bevölkerungsschichten bezahlbar gekauft oder gemietet werden können?
    Werden Investoren auch geförderten Wohnungsbau erstellen oder nur teure weil hochwertige Immobilien anbieten?
    Wo sollen die vielen Autos der Bewohner von 500 Wohnungen parken können? Lediglich ca. 550 Stallplätze können gemäß Planung den weit höheren Bedarf einschließlich der Autos von Besuchern nicht befriedigen. Nicht jede Familie besitzt heutzutage lediglich ein einziges Fahrzeug.
    Der Parkraumdruck im gesamten Gebiet wird also enorm zulegen gegenüber dem aktuell hohen Aufkommen.
    Wo werden die 500 Familien die Mittel für den täglichen bedarf einkaufen können? Es gibt noch keine Antworten. Die noch nicht erstellten Konzepte müssen auf den Tisch.
    Viel Arbeit erwartet die Planer, bis sie den nächsten Info-Abend mit den Bürgern positiv gestalten können.
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  • Der Verzicht auf die Schutzfolie ist der richtige Weg

    Der Verzicht auf die Schutzfolie ist der richtige Weg

    Die Mayersche Buchhandlung begrüßt es sehr, dass die Bonnier Verlagsgruppe, der auch der Ullstein Buchverlag angehört, mit dem neuen Nele Neuhaus-Thriller einen Vorstoß macht, Bücher ohne Folie auszuliefern. Seit Jahren wird dieser Schritt kontrovers diskutiert, doch bisher noch nicht umgesetzt.

    „Natürlich muss der Leser sich erst einmal daran gewöhnen. Die Idee anstatt der Folie ein „Frischesiegel“ in Forum einer Papier-Banderole um das Buch zu kleben, halten wir für eine sehr kluge Entscheidung. So ist das Buch für den Kunden weiterhin gut geschützt und in einem tadellosen Zustand. Wir werden diese Initiative positiv begleiten und unterstützen.“, kommentiert Dr. Hartmut Falter, Geschäftsführer der Mayerschen, die Ankündigung der Verlagsgruppe.

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  • Center Textillogistik (CTL) mit der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer Institut eröffnet

    Center Textillogistik (CTL) mit der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer Institut eröffnet

    In der neuen Textilakademie auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein ist gestern Abend das Center Textillogistik (CTL) eröffnet worden. Das CTL soll Innovationstreiber für die Textilindustrie der Region sein. Es wurde im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML gegründet.

    Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg eröffnete die Auftaktveranstaltung mit den Worten: „Es ist unser erklärtes Ziel, als der bundesweit zentrale Ausbildungspartner und Innovationstreiber der Textilbranche wahrgenommen zu werden. Diesem Ziel sind wir mit der Gründung des Fraunhofer Center Textillogistik ein gutes Stück nähergekommen. Es ist heute schon kaum mehr vorstellbar, dass ein textiles Unternehmen uns nicht kennt.“

    Das neue Center reiht sich ein in ein textiles Portfolio der Hochschule Niederrhein, das bundesweit einmalig ist. Neben dem Fachbereich Textil und Bekleidungstechnik, dem europaweit größten seiner Art, gehören dazu: das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), das gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen betriebene Deutsche Textilforschungszentrum Nordwest (DTNW), Aus- und Weiterbildung im Rahmen der Textilakademie gemeinsam mit zwei Textilverbänden, zwei öffentliche Prüfstellen für textile Materialprüfungen von Textilien sowie das im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstehende Innovatorium.

    (von links): Dr. Walter Erasmy, Prof. Dr. Dr. Michael ten Hompel (hinten), Dr. Wilfried Holtgrave, Prof. Dr. Markus Muschkiet (vorne), Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Prof. Dr. Uwe Clausen, Anna Büchl, Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg und Rolf Königs.
    Foto: Hochschule Niederrhein

    „In der Textil- und Bekleidungsindustrie wurde Globalisierung schon gelebt, bevor es diesen Begriff überhaupt gab“, sagte Dr. Wilfried Holtgrave, Präsident des Verbands der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. „Heute ist Logistik in der Textil- und Bekleidungsbranche ein entscheidender Erfolgsfaktor geworden. Hochleistungstextilien werden als Schlüsseltechnologie für zukünftige Logistik und Mobilität angesehen.“ Schnelle Saisonwechsel, eine hohe Importquote, viele Retouren im Online-Handel und weitere Aspekte führen dazu, dass die
    Logistik für die Textilunternehmen an Bedeutung gewinnt. Unternehmen sollen durch das neue Zentrum auf wissenschaftlicher Ebene unterstützt werden.

    Rolf Königs, Präsident des Verbands der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, erläuterte die untrennbare Einheit von Entwicklung, Produktion und Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette: „Gerade die Textillogistik hat sich in den letzten Jahren in Deutschland und besonders in der Region enorm entwickelt und an Bedeutung gewonnen. Zeitpunkt, Partner und Standort für die Eröffnung des Center Textillogistik passen perfekt zusammen.“

    Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter Fraunhofer IML, sagte anlässlich der Eröffnung: „Für uns Logistiker ist die Textilbranche durch die spezifischen Anforderungen und ihre Dynamik sehr spannend. In Mönchengladbach wollen wir mit dem CTL nun die Chance nutzen, unsere Ideen und die textile Kompetenz am Standort zum Nutzen unserer Kunden zu verknüpfen.“

    Im Zuge des Aufbaus werden mindestens elf Personen, von der studentischen Hilfskraft bis zum wissenschaftlichen Mitarbeiter, für das CTL forschen und Industrieprojekte bearbeiten. Die Hochschule Niederrhein erhält für das CTL eine Anschubfinanzierung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von voraussichtlich rund einer Million Euro bis ins Jahr 2021.

    Das Fraunhofer IML erhält eine Zuwendung im Rahmen des FraunhoferKooperationsprogramms mit Fachhochschulen in Höhe von einer Million Euro bis ins Jahr 2022. Danach soll sich das Center Textillogistik selbst durch das Einwerben von Industrie- und Forschungsmitteln finanzieren und so zu einem dauerhaften Bestandteil von Fraunhofer, Hochschule, Stadt und Region werden.

    Leiter des neu geschaffenen Centers ist Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet, Professor für Textillogistik am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Er sieht seine Aufgabe darin, die Themenkomplexe Logistik und Textil zusammen zu bringen. Dafür nutzt das neugeschaffene Center Textillogistik die Kompetenz des Fraunhofer IML in Dortmund für das Thema Logistik und die Kompetenz des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein für das Thema Textilien.

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  • Die neuen Weihnachtsabos des Theaters

    Die neuen Weihnachtsabos des Theaters

    Was gibt es Schöneres, als diejenigen zu beschenken, die einem am Herzen liegen? Kaum etwas macht mehr Freude, als mit den Lieben Zeit zu verbringen und Erlebnisse zu teilen. Deshalb hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach auch in dieser Vorweihnachtszeit wieder Weihnachtsabos aufgelegt, die in exklusiven Geschenkboxen an den Theaterkassen erhältlich sind.
    Zum ersten Mal haben auch die Niederrheinischen Sinfoniker ein musikalisches Päckchen geschnürt, das man unter den Weihnachtsbaum legen kann.

    In Mönchengladbach verschenkt man mit den dekorativen Boxen entweder Schauspiel, Musical und Ballett, oder drei Konzerte der Niederrheinischen Sinfoniker:

    Die Räuber
    Schauspiel von Friedrich Schiller
    Samstag, 19. Januar 2019, 19.30 Uhr

    Otello darf nicht platzen
    Musical von Peter Sham und Brad Carroll
    Samstag, 2. März 2019, 19.30 Uhr

    Nachtvariationen (UA) / Für meine Tochter / Boléro

    Ballettabend von Robert North
    Freitag, 15. Februar 2019, 19.30 Uhr

    Konzert-Weihnachtsabo:

    4. Sinfoniekonzert
    Felix Mendelssohns Klavierkonzert Nr. 1 u.a.
    Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr,
    Theater Mönchengladbach, Konzertsaal

    4. Kammerkonzert – Traumgekrönt
    Sonntag, 12. Mai 2019, 11 Uhr,
    Theater Mönchengladbach, Studio

    2. Chorkonzert
    Antonín Dvořáks „Geisterbraut“ – mit Live-Sandmalerei
    Donnerstag, 6. Juni 2019, 20 Uhr,
    Mönchengladbach, Kaiser-Friedrich-Halle

    Die Weihnachtsabos kosten je 84 €. Infos an der Theaterkasse unter 02151/805-125 oder 02166/6151-100.

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  • Bürgerbegehren „Haus Erholung erhalten“ ist gestartet

    Bürgerbegehren „Haus Erholung erhalten“ ist gestartet

    Bei einem Treffen der Unterstützer der Initiative „Haus Erholung erhalten“ im Haus Erholung wurden nun Fakten geschaffen. Die Vertreter der Initiative, Robert Bückmann, Laura Steeger und Jost Fünfstück unterzeichneten den Antrag des Bürgerbegehrens und gaben diesen noch am Abend im Rathaus Abtei z.H. unseres Oberbürgermeisters ab.

    Vorausgegangen war noch einmal eine Informationsrunde, warum es dieses Bürgerbegehren gibt, worum es geht.
    Das Begehren selber hat auschließlich den Zweck, die Entscheidung des Rates, das Haus Erholung zu verkaufen, rückgängig zu machen.
    Die Bürger der Stadt sollen auf Info-Ständen informiert, überzeugt und um ihre Zustimmung gebeten werden.
    Organisatorische Aspekte und die weitere Vorgehensweise der BI wurden ebenfalls besprochen.
    Jetzt hat zuerst einmal die Verwaltung der Stadt ihre Aufgaben zu machen und einen Wert zu ermitteln. Erst danach kann mit der Sammlung von ca. 10.000 Unterschriften (notwendig sind etwa 8.600) begonnen werden .
    Die Unterstützer warten hochmotiviert auf den Start und besprachen bereits die Vorgehensweisen im Detail, in weiteren Arbeitstreffen sollen die Einzelheiten konkret festgelegt werden.

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  • Die ersten Rolltonnen in Giesenkirchen werden angeliefert

    Die ersten Rolltonnen in Giesenkirchen werden angeliefert

    Es wird konkret: in der kommenden Woche werden etliche Haushalte ihre Rolltonne erhalten.
    Die mags hat die Termine mit Straßennahmen veröffentlicht.

    Montag, 22. Oktober
    Bockmühlstraße
    Drechslerstraße
    Dürseler Weg
    Elbestraße
    Goerdshof
    Grünstraße
    Hanns-Martin-Schleyer-Straße
    Kirchhofstraße
    Kommer Weg
    Kürschnerstraße
    Michelsstraße
    Mongshof
    Mongshofer Weg
    Neißestraße
    Netzestraße
    Neumannsbusch
    Oderstraße
    Pastorsgasse
    Regioparkring
    Rollberg
    Saalestraße
    Sasserath
    Sasserather Berg
    Sasserather Feld
    Sattlerstraße
    Schleestraße
    Schmidt-Bleibtreu-Straße
    Schreinerstraße
    Selma-Horn-Weg
    Sieben Gässchen
    Spreestraße
    Stoltenhoffstraße
    Talstraße
    Warthestraße
    Wilhelm-Krumme-Straße
    Wilhelm-Niessen-Straße
    Ziegelweg

    Dienstag, 23. Oktober
    Am Schomm
    Am Wasserturm
    An den Fichten
    Blankertzstraße
    Duvenstraße
    Fuchskuhlenweg
    Geistenbecker Feld
    Geistenbecker Straße
    Gerberstraße
    Hubertusstraße
    Im Flachsfeld
    Kohrbleiche
    Kohrstraße
    Korneliusstraße
    Luisental
    Reststrauch
    Ruhrfelder Straße
    Schroffstraße
    Stapper Weg
    Steinfelder Straße
    Steinsstraße 76/57 bis 166/173
    Wehrstraße
    Zur Burgmühle

    Mittwoch, 24. Oktober
    Am Nikolaushof
    Am Pixbusch
    Beller Hecke
    Beller Straße
    Botzelaerstraße
    Bronkhorststraße
    Burgfreiheit
    Burgherrenstraße
    Clemens-August-Straße
    Dinkelweg
    Einruhrstraße
    Elsternweg
    Florisgarten
    Försterweg
    Frentzstraße
    Haferweg
    Heerstraße
    Hermannswinkel
    Höhenstraße
    In der Schießruthe
    Kamphausener Höhe
    Kamphausener Straße
    Kelzenberger Weg
    Kochhof
    Kochschulstraße
    Laurentiusplatz
    Lenßenhof
    Losheimer Straße
    Manderscheider Straße
    Marienbader Straße
    Merodestraße
    Mülgaustraße 272/367 bis 354/383
    Odiliengarten
    Pixmühle
    Roggenweg
    Saarstraße
    Schlenderhanstraße
    Udohof
    Vlodropstraße
    Westerloostraße

    Donnerstag, 25. Oktober
    Ahren
    Ahrener Feld
    An der Waldesruh
    Andreasstraße
    Arndtstraße
    Arnoldstraße
    Arratherhof
    Bethelstraße
    Borrengasse
    Brüderstraße
    Damaschkestraße
    Dionysiusstraße
    Dömgesstraße
    Eberhardstraße
    Friesenstraße
    Gottfried-Bürger-Straße
    Heukenstraße
    Hölderlinstraße
    Hütter Pfad
    Ingenfeldstraße
    Katharina-Zimmermann-Weg
    Konstantinplatz
    Kruchenstraße
    Lorenz-Görtz-Straße
    Lutherstraße
    Mörikestraße
    Mülforter Straße
    Nibelungenplatz
    Piusstraße
    Schelsenweg
    Schultheißenstraße
    Schweitzerstraße
    Theodor-Storm-Straße
    Trimpelshütter Straße
    Uhlandstraße
    Urbanstraße
    Vikarienweg
    Waater Straße

    Freitag, 26. Oktober
    Am Alten Friedhof
    Am Düvel
    Am Fußfall
    Asternweg
    Corresburger Weg
    Dahlienweg
    Dominikus-Vraetz-Straße
    Enzianweg
    Erftstraße
    Fliederweg
    Friedensplatz
    Gereonstraße
    Greferathstraße
    Hampesweg
    Heinrich-Hütten-Straße
    Hontzlarstraße
    Horster Straße
    Jostenfeld
    Katzenbauerstraße
    Kleinenbroicher Straße
    Klosefeld
    Konstantinplatz
    Konstantinstraße
    Körschgenstraße
    Kurt-Clemens-Weg
    Langmaar
    Leyendeckergasse
    Liedberger Straße
    Lupinenweg
    Mohnweg
    Mühlenhof
    Narzissenweg
    Nellessenweg
    Pfarrer-Kamp-Weg
    Pfarrer-Walter-Weg
    Prinzenbusch
    Rommelsmaar
    Schelsener Maar
    Schloss-Dyck-Straße
    Spindelweg
    Spulstraße
    Stähn
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  • Verkaufsabsicht Haus Erholung: Die PARTEI KV MG informierte interessierte Bürger

    Verkaufsabsicht Haus Erholung: Die PARTEI KV MG informierte interessierte Bürger

    Wie vielen anderen ist es auch den Mitgliedern der PARTEI ein Anliegen, die Menschen auf die Verkaufsabsicht der Stadt aufmerksam zu machen, und deshalb warben sie auf ihre eigene Art um Aufmerksamkeit.

    Die erhielten sie reichlich am gestrigen Samstag an einem Infostand vor dem Minto auf dem Sonnenhausplatz.
    Mit provozierenden Plakaten stellten sie einen gedachten, möglichen Verkauf wichtiger städtischer Immobilien dar.
    Darunter befanden sich u.a. das Rathaus Abtei, das Museum Abteiberg, die Kaiser-Friedrich-Halle, das Rathaus Rheydt und das Schloss Rheydt.
    Auch für dieses „Tafelsilber“ ließen sich mit entsprechender Marketing-Unterstützung geeignete Investoren finden.

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  • Freie Wähler in Bayern können CETA im Bundesrat stoppen

    Freie Wähler in Bayern können CETA im Bundesrat stoppen

    Ein Bündnis aus fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen hat zum Auftakt der Koalitionsgespräche in Bayern die Freien Wähler aufgefordert, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA zu verhindern. „Sorgen Sie dafür, dass Bayern CETA im Bundesrat nicht zustimmt und sichern Sie dies im Koalitionsvertrag ab“, heißt es in einem Appell an den Vorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger.

    CETA diene nicht der Allgemeinheit, sondern „bediene einseitig die Interessen von Großkonzernen“. Unterstützer des Appells sind neben Mehr Demokratie der Bund Umwelt und Naturschutz Bayern, das Umweltinstitut München, Campact und foodwatch. Die Organisationen haben eine deutschlandweit laufende Unterschriftenaktion unter dem Motto „CETA: Mog i net“ gestartet.

    „Wenn Bayern sich enthält oder mit Nein stimmt, kippt die Mehrheit der CETA-Befürworter im Bundesrat“, sagt Mehr Demokratie-Vorstand Roman Huber. Für eine Zustimmung zu CETA braucht es eine absolute Mehrheit im Bundesrat (35 von 69 Stimmen). Wenn Grüne und Linke zu ihrem Wort stehen und die Landesregierungen, in denen sie beteiligt sind, sich enthalten, sind die nötigen 35 JA-Stimmen nicht erreichbar. Momentan haben allerdings die CETA-Befürworter im Bundesrat eine knappe Mehrheit. „Bayerns Stimmen haben großen Einfluss im Bundesrat. Wenn die freien Wähler es schaffen, ein Nein oder eine Enthaltung zu erreichen, wirkt das auch auf andere unentschlossene Länder“, so Huber.

    Die Freien Wähler hatten sich stets gegen das EU-Kanada-Handels Abkommen ausgesprochen. Sie haben 2016 das Volksbegehren gegen CETA in Bayern unterstützt und eine eigene Volksinitiative gegen TTIP, CETA und TiSA gestartet. Am heutigen Freitag starten die Koalitionsgespräche zwischen der CSU und den Freien Wählern. Die bayerische Verfassung gibt vor, dass der Landtag 22 Tage nach der Wahl das erste Mal zusammentreten muss – das wäre der 5. November.

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  • Bürgerbegehren kommt

    Bürgerbegehren kommt

    50 Bürgerinnen und Bürger konnte die Bürgerinitiative „Haus Erholung erhalten“ vergangenen Montag begrüßen. Das Treffen fand dazu passend im Haus Erholung statt. Die Initiative vertreten durch Nicole Finger und Karl Sasserath hatte eingeladen, um die Bürgerinnen und Bürger über das Verfahren eines kassierenden Bürgerbegehrens zu informieren, das den Ratsbeschluss zum Verkauf der Erholung aufheben könnte.

    Finger und Sasserath hatten vor der Ratssitzung gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern persönlich mit einer medial vielbeachteten Kampagne dafür geworben, das denkmalgeschützte Haus im städtischen Eigentum zu belassen.

    „Durch unsere Aktion „Haus Erholung erhalten“ sind viele Bürgerinnen und Bürger erst auf die Absicht der Groko aufmerksam geworden, die Erholung an den Markt zu bringen“, so Karl Sasserath, „ Auf unserer weiter wachsenden namensgleichen Facebook-Seite folgen uns schon über 1.200 Bürgerinnen und Bürger. Täglich erreichen uns Anfragen danach, wie die Bürger sich gegen den Verkauf wehren können. Darüber haben wir Montag ausführlich informiert.“

    Auf der Informationsveranstaltung zum Bürgerbegehren wurde auch eine kurze inhaltliche Debatte zum Verkaufsbeschluss geführt. Bürgermeister Michael Schroeren, auch Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen MGMG, die das Haus Erholung für die Stadt Mönchengladbach betreibt, war gekommen. Er versuchte, die Vorbehalte gegen eine europaweite Ausschreibung der Immobilie zu zerstreuen – ohne Erfolg.

    „Wir freuen uns sehr, dass sich gleich mehrere Bürger angeboten haben, als Initiatoren des Bürgerbegehrens tätig zu werden“, berichtet Finger, „Am nächsten Montag um 18:30 Uhr werden wir in einer weiteren von uns eingeladenen Veranstaltung im Haus Erholung die nächsten Schritte auf dem Weg zu Bürgerbegehren erörtern.“

    Den meisten Applaus am Montag bekam der Rheydter Unternehmer Robert Bückmann, der in einer emotionalen Ansprache an die Bedeutung der Erholung für viele Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger erinnerte.

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